Doku: fremde Laufzeiten und Egress-Proxy - Umsetzung, Befunde, Einrichtung (#712)
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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036d56ff04
@@ -317,6 +317,62 @@ Beispiel: Claude Sonnet, typischer Run (5000 in, 1000 out):
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## 5a. Fremde Laufzeit: ein Agent in Claude Code (#712)
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Ein Agent kann statt in unserer Engine in **Claude Code** arbeiten (gedacht für die
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Entwicklungsabteilung) oder in einem **Befehl**. Er läuft dann in der Sandbox auf einer
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Kopie seines Arbeitsbereichs. Was er ändert, liegt danach als Vorschlag unter
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`Agents/Agent-<id>/proposals/<lauf>/` und wird **nicht** übernommen. Taskboard und Kollegen
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erreicht er nur über den MCP-Server der Instanz. Hintergrund: Organisation-Konzept,
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Abschnitt 7a.
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**Voraussetzungen (nur Linux):**
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1. `bubblewrap` ist installiert (`apt install bubblewrap`). Die Karte „Laufzeit“ in der
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Agentenansicht meldet „Die Sandbox ist bereit“. Ohne Sandbox laufen fremde Laufzeiten
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gar nicht, sie fallen auch nicht auf die native Engine zurück.
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2. Claude Code ist für den Benutzer installiert, unter dem die Instanz läuft. Mit dem
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nativen Installer liegt es unter `~/.local/bin/claude` und wird dort gefunden. Bei einer
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npm-Installation kommen das Programm und Node in `claudeCode.executable` bzw.
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`claudeCode.readOnlyPaths` der `instance.json`.
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3. Das Konto (Karte „Laufzeit“ → „Bearbeiten“, gilt für die ganze Instanz):
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- **API-Schlüssel (Voreinstellung):** am besten ein eigener Schlüssel in einem
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Anthropic-Workspace mit Ausgabengrenze. Der Schlüssel ist im Lauf für Claude Code
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lesbar, denn es muss ihn benutzen.
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- **Abo:** ein Token aus `claude setup-token`, erzeugt auf einem Rechner, an dem du
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angemeldet bist. Das Abo teilt sein Kontingent mit deiner eigenen Nutzung, und ob es
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ein Agentensystem betreiben darf, regeln seine Bedingungen.
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**Der Agent** (Karte „Laufzeit“ oder `AgentSettings.json`):
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```json
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"runtime": {
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"kind": "claude-code",
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"allowedTools": ["Read", "Edit", "Write", "Glob", "Grep", "mcp__clawd"],
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"maxTurns": 30,
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"timeoutMinutes": 30,
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"egress": ["pypi.org", "files.pythonhosted.org"]
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}
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- `allowedTools` leer lassen heißt: die obige Voreinstellung. `Bash` erlaubt die Shell
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**in der Sandbox**. WebFetch und WebSearch sind immer verboten.
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- `egress` nennt Hosts, die der Lauf zusätzlich zur API erreichen darf. Es gilt nur HTTPS
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und nur an öffentliche Adressen.
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- `model` des Agenten wird an Claude Code weitergegeben (`anthropic/claude-sonnet-5` wird
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zu `claude-sonnet-5`). Ein Modell eines anderen Anbieters wird ignoriert; dann gilt die
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Voreinstellung von Claude Code.
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Beim Befehl (`"kind": "command"`, dazu `command` und `arguments`) kommt die Nachricht über
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stdin, und was der Befehl ausgibt, ist das Ergebnis. Den MCP-Server erreicht er mit
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`$CLAWD_HELPER --mcp-bridge --socket $CLAWD_MCP_SOCKET`; das Token liegt in
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`$CLAWD_MCP_TOKEN_FILE`.
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**Verbrauch:** Jeder Lauf steht in `RunUsage` mit Laufzeit und Token. Auf dem Abo kostet
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er 0 $ und ist als Abo-Lauf markiert, verbraucht aber Kontingent.
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## 6. Kritische Analyse: Ist die Idee umsetzbar?
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Vor dem Aufbau einer Instanz systematisch prüfen:
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