Vorgaenge in der WebUI: entscheiden und Stellungnahme anfordern (#689, Stufe 3)
- /api/cases (offen/alle), /api/cases/{id}/decide, /api/cases/{id}/statement, /api/decisions
- Ansicht "Vorgaenge": offene Faelle mit Verlauf je Ebene (Lauf-Links), Frist und
"Mensch gerufen"; Reiter Beschluesse mit Reichweite; Zaehler in der Seitenleiste
- Konzept Abschnitt 5: Umsetzung
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -475,6 +475,49 @@ Ohne Regeln läuft so etwas heiß. Vier, die nicht verhandelbar sind:
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4. **Die Spitze ist endlich.** Was der Mensch nicht entscheidet, bleibt offen — sichtbar
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offen, nicht stillschweigend versandet.
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### Umsetzung (2026-09-25, #689)
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- **Vorgang und Beschluss** sind eigene Datensätze (`Cases`, `Decisions`). Der Vorgang
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selbst wandert nicht über das Brett. Jeder Halter bekommt eine eigene Aufgabe in seinen
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Eingang, die Regeln führt `CaseDesk`.
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- **Eskalation:** Das Werkzeug `Escalation` hat jeder Agent, ohne dass man es freischalten
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muss. „Ich komme nicht weiter“ ist keine Berechtigung. Der Vorgang geht an die eigene
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Leitung, eine Ebene je Schritt. Die Leitung hat drei Antworten:
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- `decide`: mit Pflichtbegründung, gilt für den Bereich der Leitung
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- `handle`: sie erledigt es selbst
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- `forward`: sie reicht mit eigener Einschätzung weiter
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Die Aufgabe, an der der Agent feststeckt, wartet (blockiert) und geht beim Abschluss
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wieder an die Arbeit.
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- **Erst nachsehen:** Vor jeder Eskalation zeigt das Werkzeug die Beschlüsse, die den
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Agenten binden. Dieselbe Frage aus derselben Einheit schließt sich dem offenen Vorgang
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an, statt einen zweiten zu eröffnen.
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- **Konflikt:** Zuerst nimmt die Gegenseite einmal Stellung. Danach geht der Vorgang direkt
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an die niedrigste gemeinsame Leitung. Die Leitungen dazwischen stehen als „vermerkt,
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nicht befragt“ im Vorgang. Einen Konflikt kann man weder weiterreichen noch „selbst
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erledigen“, er wird entschieden, und beide Seiten erfahren den Beschluss.
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- **Damit es endet:**
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- Es gibt einen Tagesdeckel je Einheit (`cases.escalationsPerUnitPerDay`, Vorgabe 10).
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Darüber geht die Eskalation direkt an den Menschen, mit einem Vermerk.
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- Nach der Frist (`cases.deadlineHours`, Vorgabe 4 Stunden) wird der Mensch gerufen,
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einmal. Der Weckruf hat eine Anschlussstelle für den Kanal aus #644. Bis dahin
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erscheint der Vorgang in der neuen Ansicht „Vorgänge“, mit einem Zähler in der
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Seitenleiste.
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- **Der Mensch** entscheidet dort mit Begründung (gilt für die ganze Instanz) oder fordert
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von einer Seite eine Stellungnahme an. Das ist die einzige Bewegung nach unten, die den
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Vorgang nicht schließt, und sie hat eine eigene Frist.
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- **Stille Post (#697) und Berichtsweg (#715):**
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- Jede Ebene hängt ihren Beitrag an, jeder Beitrag trägt seinen Lauf.
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- Beim Halter kommt jeder Beitrag gerahmt als Daten an.
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- Wer fremde Inhalte liest, eskaliert ohne eigenen Text (nur mit dem Verweis auf die
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Aufgabe) und eröffnet keinen Konflikt mit eigenem Standpunkt.
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- **Nebenbei behoben:** Der Scanner hat einen Status, den der Lauf selbst gesetzt hatte
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(blockiert, abgebrochen), am Laufende mit „erledigt“ überschrieben. Damit liefen sowohl
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das Eskalieren als auch der Meldeweg aus #715 ins Leere.
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- **Offen:** #676 (Schemaauskunft der Datenbank) ist die Vorbedingung dafür, dass „ich finde
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kein Feld“ eine Feststellung ist und keine Vermutung. Der Mechanismus steht, der
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Anwendungsfall braucht noch #676.
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## 6 — Die Entscheidungsinstanz an der Spitze
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Der CEO-Agent aus dem Vorschlag ist eine gute Idee mit einer Bedingung: Er ist eine
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