Instanzmanager: Lizenz und Sub-Token wandern in den Manager (#528, E-M3)

Neues Projekt ClawdDotNet.Licensing. LicenseGate, LicenseWatch, LicenseInfo
und ILicensePrompt sind aus ClawdDotNet.App dorthin gezogen, weil zwei
Prozesse dieselbe Lizenzpruefung brauchen und keiner von beiden den anderen
kennen darf. In Core konnte es nicht landen - dann zoege jedes der sechzehn
Werkzeugprojekte das Deploymentcenter-SDK mit.

Dabei ist die Kopplung an SettingsManager verschwunden. LicenseGate kennt
jetzt nur ILicenseStore: Serveradresse lesen, Schluessel lesen und
schreiben, speichern. Die Anwendung fuehrt ihn in Settings.json, der
Manager in manager.json. Der Torwaechter prueft Schluessel; Dateien
verwaltet er nicht. Auch die Anwendungsversion kommt als Parameter statt
aus einem globalen Zugriff - diese Schicht weiss nicht, welche Anwendung
sie benutzt.

ManagerCore ist die Klammer: eigene Einstellungen, Lizenz, Register,
Meldeweg. Drei Regeln:

- Ohne gueltige Lizenz startet er keine Instanz. Laufende werden trotzdem
  in die Liste genommen - man soll sie sehen und anhalten koennen.
- Ein Widerruf haelt alle an. Der einzige Fall, in dem der Manager das von
  sich aus tut. Ein Serverausfall gehoert ausdruecklich nicht dazu; das SDK
  trennt Urteil und gescheiterten Versuch, und nur das Urteil kommt hier
  an. Sonst naehme ein Netzproblem saemtliche Installationen mit.
- Ohne hinterlegte Lizenzpruefung sperrt er nichts, sonst gaebe es eine
  Henne-Ei-Sperre, bevor jemand einen Schluessel eintragen kann.

Sub-Token je Instanz: Der Manager haelt das Master-Token und tauscht es
beim ANLEGEN einer Instanz gegen ein eigenes (watchdog:ping,
bugtracker:report, einzeln widerrufbar). Beim Anlegen und nicht beim ersten
Start, weil die Instanzdatei dann zweifelsfrei niemandem gehoert - sie
spaeter zu schreiben, waehrend der Instanzprozess laeuft, hiesse zwei
Schreiber auf einer Datei. Fuer Instanzen, die es vor dem Manager schon
gab, wird es vor dem Start nachgeholt. Danach fragt er ueber whoami nach,
ob das Token an ein Projekt gebunden ist (SDK 2.8.1). Ein
fehlgeschlagener Tokenbezug haelt die Instanz nicht auf.

NOCH NICHT VOLLSTAENDIG: Die Instanzen pruefen die Lizenz weiterhin selbst.
Das laesst sich erst abschalten, wenn eine Instanz feststellen kann, ob ein
Manager da ist - vorher entstuende eine Fassung ganz ohne Durchsetzung.

Und ein Testfehler, der zweimal derselbe war: Die Socket-Antwort war
hinterlegt, BEVOR der Manager hochfuhr. Damit sagt man "diese Instanz
laeuft bereits", der Manager uebernimmt sie, der Starter wird nie
angefasst - und der Test prueft etwas anderes, als er behauptet. Es gibt
jetzt eine Hilfsmethode, die das ausschliesst.

Build ohne Warnungen, 774 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Richard
2026-09-08 22:54:51 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 72b0764d1a
commit cb56175d20
18 changed files with 741 additions and 19 deletions
+50
View File
@@ -499,3 +499,53 @@ in einem Job-Objekt, das seine Kinder sofort mitnimmt; der Instanzprozess starb
bevor er die erste Protokollzeile schreiben konnte. Das ist ein Artefakt der Umgebung und
keine Eigenschaft des Managers — aber es heißt, dass ein Abnahmetest dieser Art nicht in
die gewöhnliche Testreihe gehört.
### 9.4 Lizenz und Sub-Token im Manager
**Ein neues Projekt: `ClawdDotNet.Licensing`.** `LicenseGate`, `LicenseWatch`,
`LicenseInfo` und `ILicensePrompt` sind aus `ClawdDotNet.App` dorthin gezogen. Der Grund
ist der Schnitt: Zwei Prozesse brauchen dieselbe Lizenzprüfung, und keiner von beiden darf
den anderen kennen. In `Core` konnte es nicht landen — dann zöge jedes der sechzehn
Werkzeugprojekte das Deploymentcenter-SDK mit.
Dabei ist die Kopplung an `SettingsManager` verschwunden: `LicenseGate` kennt jetzt nur
`ILicenseStore` — Serveradresse lesen, Schlüssel lesen und schreiben, speichern. Die
Anwendung führt ihn in `Settings.json`, der Manager in `manager.json`. Der Torwächter prüft
Schlüssel; Dateien verwaltet er nicht. Die Anwendungsversion kommt als Parameter statt aus
einem globalen Zugriff — diese Schicht weiß nicht, welche Anwendung sie benutzt.
**`ManagerCore` ist die Klammer:** eigene Einstellungen, Lizenz, Register, Meldeweg. Was
darüber liegt — ein Fenster, die eine Weboberfläche für alle — setzt darauf auf.
- **Ohne gültige Lizenz startet er keine Instanz.** Laufende werden trotzdem in die Liste
genommen: Man soll sie sehen — und anhalten können.
- **Ein Widerruf hält alle an.** Der einzige Fall, in dem der Manager das von sich aus
tut. Ein Serverausfall gehört ausdrücklich nicht dazu; das SDK trennt Urteil und
gescheiterten Versuch, und nur das Urteil kommt hier an. Sonst nähme ein Netzproblem
sämtliche Installationen gleichzeitig mit.
- **Ohne hinterlegte Lizenzprüfung sperrt er nichts.** Sonst gäbe es eine Henne-Ei-Sperre,
bevor überhaupt jemand einen Schlüssel eintragen kann.
**Sub-Token je Instanz.** Der Manager hält das Master-Token und tauscht es beim **Anlegen**
einer Instanz gegen ein eigenes — `watchdog:ping` und `bugtracker:report`, einzeln
widerrufbar. Beim Anlegen und nicht beim ersten Start, weil die Instanzdatei dann
zweifelsfrei niemandem gehört; sie später zu schreiben, während der Instanzprozess läuft,
hieße zwei Schreiber auf einer Datei. Für Instanzen, die es vor dem Manager schon gab, wird
es vor dem Start nachgeholt.
Danach wird nachgefragt (`whoami`), ob das neue Token an ein Projekt gebunden ist — seit
SDK 2.8.1 erbt ein Watchdog-Monitor das Projekt seines Ping-Tokens, und ohne Bindung landen
die Befunde im Scheinprojekt „default". Ein fehlgeschlagener Tokenbezug hält die Instanz
nicht auf: Monitoring, das nur bei perfekter Rechtelage läuft, ist genau dann still, wenn
man es braucht.
**Was noch fehlt, damit E-M3 vollständig ist:** Die Instanzen prüfen die Lizenz weiterhin
selbst. Das lässt sich erst abschalten, wenn eine Instanz feststellen kann, ob ein Manager
da ist (Abschnitt 7) — vorher entstünde eine Fassung ganz ohne Durchsetzung. Bis dahin
führen beide ihren eigenen Schlüssel.
**Ein Testfehler, der zweimal derselbe war.** In den Manager-Tests hatte ich die Antwort des
Sockets hinterlegt, *bevor* der Manager hochfuhr — damit sagt man „diese Instanz läuft
bereits", der Manager übernimmt sie (E-M6), der Starter wird nie angefasst, und der Test
prüft etwas anderes, als er behauptet. Es gibt jetzt eine Hilfsmethode, die genau das
ausschließt.