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RichardandClaude Opus 4.8 93f47aca3a Modellpreise live vom Anbieter beziehen
Zweiter Teil von B4. Die Preise standen fest im Code — eine Tabelle mit einer
Handvoll Modelle, die bereits veraltet war. Ausgerechnet das Standardmodell der
Agenten fehlte darin, und CalculateCost gab fuer unbekannte Modelle
stillschweigend 0 zurueck. Die Kostenanzeige war damit nicht bloss ungenau,
sondern blind: Sie meldete 0 Euro, waehrend echte Kosten anfielen.

ModelInfo traegt jetzt die Preisangaben aus dem /models-Endpunkt. OpenRouter
liefert sie als Text und pro einzelnem Token; die Umrechnung auf eine Million
Token laeuft ueber InvariantCulture, sonst wuerde eine deutsche Systemsprache
0.000003 als drei lesen.

Halbe Angaben werden verworfen: Ein Modell, bei dem nur der Eingabepreis
vorliegt, ergaebe eine plausibel aussehende, aber falsche Summe.

ModelPricingCatalog haelt die Preise und liefert eine Kostenschaetzung, die
ausweist, ob sie belastbar ist. Der Statusdienst laedt den Katalog beim Start und
markiert Laeufe ohne Preisangabe sichtbar — in der Zeile mit einem Warnzeichen,
im Tooltip mit den betroffenen Modellnamen und dem Hinweis, dass die Summe
unvollstaendig ist.

284 Tests gruen (136 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-28 10:09:39 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 cbb8ac22bc SSRF-Schutz, Pfadpruefung und Retry-Logik
S5 — Die Domain-Whitelist wurde nur auf die Ausgangs-URL angewendet, HttpClient
folgte Weiterleitungen aber selbst. Eine erlaubte Domain konnte damit auf
beliebige interne Adressen weiterleiten: Router, NAS, der Git-Server im LAN,
Cloud-Metadatendienste. Der Agent haette deren Inhalt zurueckgeliefert.

UrlGuard prueft Schema, private und lokale Netzbereiche sowie die Whitelist.
AllowAutoRedirect ist abgeschaltet; Weiterleitungen werden einzeln aufgeloest und
JEDER Zwischenschritt erneut geprueft, begrenzt auf fuenf Spruenge.

Nebenbei behoben: Die alte www-Behandlung ersetzte die Zeichenfolge ueber den
ganzen Hostnamen, aus mywww.example.com wurde myexample.com. Und die
Subdomain-Pruefung achtet jetzt auf den Punkt, sodass example.com.attacker.net
nicht mehr als Treffer fuer example.com durchgeht.

S6 — Die Pfadpruefung in FileRW verglich nur Zeichenketten-Praefixe. Ohne
abschliessenden Verzeichnistrenner erlaubte ein Root wie Agent-X\Workspace damit
auch Zugriffe auf Agent-X\Workspace-Backup. WorkspacePath vergleicht jetzt auf
Verzeichnisgrenzen und lehnt zusaetzlich absolute Pfade, UNC-Freigaben und
Alternate Data Streams ab.

Das Dateisystem wird in den Tests bewusst nicht abstrahiert — sie sollen die
echte Windows-Pfadsemantik pruefen. Eine Abstraktion wuerde genau die
Fehlerklasse verstecken, um die es geht.

B12 — Der Client warf bei jedem Nicht-2xx sofort; ein einzelnes HTTP 429 beendete
damit einen kompletten geplanten Lauf, obwohl Rate-Limits und kurze 5xx bei
OpenRouter Normalbetrieb sind. RetryPolicy wiederholt 408/425/429/5xx mit
exponentiellem Backoff und Streuung, respektiert ein Retry-After des Servers und
deckelt die Wartezeit. Dauerhafte Fehler wie 401 werden nicht wiederholt.

Die Wartefunktion ist injizierbar, damit die Tests nicht wirklich warten.

264 Tests gruen (116 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-28 00:24:03 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 69b5704add Prompt-Caching, Tool-Ergebnis-Kappung und Kostenerfassung
T1 — Prompt-Caching. Bisher wurde bei jedem Schritt eines Runs der komplette
Prompt neu berechnet, inklusive Tool-Definitionen und System-Prompt, die sich nie
aendern. Bei zehn Schritten und einem 15k-Praefix sind das 150.000 statt 15.000
Eingabe-Tokens.

ChatMessage bekommt dafuer einen eigenen JsonConverter: Der Inhalt geht weiterhin
als String raus, bei gesetztem CacheBreakpoint jedoch als Blockarray mit
cache_control. Beim Lesen werden beide Formate akzeptiert, damit bestehende
ChatContext.json weiter geladen werden koennen.

PromptCache setzt zwei Breakpoints: einen auf den System-Prompt (deckt
Tool-Definitionen und System-Prompt ab) und einen rollierenden auf die letzte
Nachricht mit Inhalt. Vorherige Markierungen werden vorher entfernt, damit sie
sich nicht ansammeln. Aktivierung ueber promptCaching: auto (Default, aktiv fuer
Modelle mit Unterstuetzung), on oder off.

Der wichtigste Test dazu prueft die Praefix-Stabilitaet: Der System-Prompt muss
ueber alle Schritte zeichengleich serialisiert werden. Ein einziger Zeitstempel
darin wuerde den Cache still verwerfen — die Kosten blieben unveraendert, ohne
dass es irgendwo auffiele.

T9 — Usage liest prompt_tokens_details.cached_tokens; die Zahl wird bis in
AgentRunResult durchgereicht. Ohne sie liesse sich die Wirkung nicht belegen.

T2 — Tool-Ergebnisse werden jetzt zentral in ExecuteToolCallAsync gekappt
(maxToolResultChars, Default 16.000). Bisher konnte ein einzelner WebFetch mit
dem 512-KB-Standardlimit rund 130.000 Tokens in EINER Antwort erzeugen; die
Compaction griff erst danach, bezahlt war der Request laengst.

T3 — Die Zusammenfassung beim Kompaktieren laeuft ueber ein konfigurierbares
summaryModel (Default gemini-2.5-flash) statt ueber das teure Agentenmodell.

B4 — AgentRunResult fuehrt Prompt- und Completion-Tokens getrennt; die
Kostenanzeige schaetzte bisher 50/50, real liegt das Verhaeltnis eher bei 95:5.
Die veraltete Preistabelle bleibt offen.

Neue Einstellungen sind im PropertyGrid sichtbar und werden vom AgentEditor bei
neuen Agenten mitgeschrieben.

Alle 91 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 18:32:17 +02:00