A unit holds credentials for its members, by tool and setting - needed once,
not once per agent, and other units never get them.
- UnitConfig.credentials, protected by ConfigSecrets like every secret.
- OrgChart.ToolSettingsFor: an agent's own settings, completed by the nearest
unit up that holds the value; own non-empty values win; no tool is granted.
Used for runs, tool jobs and preflight probes.
- OrgAdministration.SetUnitCredential, PUT /organisation/units/{id}/credentials;
the view lists held settings, never values.
- Templates never carry unit credentials; they are named instead.
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A unit can put operations to a blind vote instead of its lead. Not opinions
are counted but independent checks enforced.
- UnitConfig.votes: operations, voters, approveAt, rejectAt, quorum, hours,
perDay - set only by a human (OrgAdministration.SetVotes).
- Core/Staging/Votes: routes a covered staged call before the lead; one task
per voter with the frozen call and nothing else; cast_vote needs reasoning
and evidence. Counted as soon as the result is settled; in between and
without the quorum a human decides. The proposer does not vote, voters that
read foreign content get no ballot, changes to agents never go to a vote.
- Escalation tool: list_ballots, cast_vote.
- Approvals view shows each vote with every ballot and the voters' costs;
organisation view sets the rule and lists the votes held.
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A lead looks at the runs of the agents it leads - held against the task and
against what the engine stamped, never by asking the agent.
- RunInspector (Core/Inspection): the mechanical check and first profile of
the inspector foundation (#204). Flags failed runs, tool errors, refusals,
unfinished calls, tasks answered with bookkeeping alone, and operations the
agent names but never called in the run (the 2026-09-14 pattern).
- SpotChecks: picks runs per unit (rate, denser for new agents, new models and
after a failure, daily cap), deterministic by run id; one task per lead.
- Escalation tool: spot_checks, inspect_run, check_done, propose_measure.
Measures go to a human; nothing is carried out automatically. A security
suspicion is its own case, not a personnel matter.
- Organisation view: settings per unit, recent checks, measures to decide.
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- SqliteDoctrineStore: je Einheit versioniert (Tabelle Doctrines: Text, Autor, Lauf, Grund),
hoechstens 2000 Zeichen, leer entfernt; im Speicher gehalten fuer jeden Lauf
- OrgBriefing: die Doctrine der eigenen Einheit, nur eine Ebene tief, mit dem Satz,
dass ein Widerspruch zur Aufgabe eskaliert wird; Leitungen erfahren doctrine_set
- Escalation: doctrine_read, doctrine_set (nur die Leitung, Grund Pflicht)
- IAgentTool.Vorgabe(operation, context): Einstufung mit dem Aufrufkontext; eine Leitung
der Fremdinhalt-Stufe legt doctrine_set zur Freigabe vor
- API GET/PUT /organisation/units/{id}/doctrine; WebUI-Karte mit Verlauf und Markierung
haeufiger Aenderungen; i18n en/de
- Tests: DoctrineTests (5)
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- UnitConfig.Approvals: Operationen, Hoechstzahl je Tag, Stunden je Freigabe; nur der
Mensch setzt sie (OrgAdministration.SetApprovals mit Audit, Teilmengenregel nach oben,
Senken oben senkt unten mit; Agentenaenderungen/Sonderbudget nie freigebbar)
- LeadApprovals: Vorlage geht an die naechste Leitung, deren Einheit die Operation
erlaubt; nie eigene Aufrufe, nie eine Leitung mit Fremdinhalt, Tagesdeckel, Frist.
Entscheidung ueber Escalation approve_call/reject_call, im Audit als lead:<id>
- Der Mensch sieht alles und kann zuerst entscheiden; danach wird die Leitungsaufgabe
geschlossen. Nach der Frist nur noch der Mensch.
- StagedCalls: Approver, ApproverUntil, ApproverTaskId (Nachruestung)
- WebUI: Hinweis "bei Leitung" in der Freigabestelle, Zaehler ohne diese, Quote je
Leitung; Karte in der Organisationsansicht; i18n en/de
- Tests: LeadApprovalsTests (13), OrgAdministrationTests (+2)
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- cases.top in instance.json: Human | Agent | HumanFirst, agentId, humanFirstHours
- TopRole: der entscheidende Agent steht in keiner Einheit, liest keine Fremdinhalte
und hat nur Taskboard, Escalation, Memory, FileRW, AgentComm; geprueft beim Setzen,
bei jeder Zustellung und vor jeder Entscheidung
- CaseDesk: was bisher an der Spitze beim Menschen landete, geht nach Einstellung an
den Agenten; Tagesdeckel und Frist gehen weiter an den Menschen. handle verwehrt,
forward geht an den Menschen. Mensch zuerst: Uebergabe nach Ablauf, eigene Frist.
Der Mensch kann einen Fall des Agenten selbst entscheiden.
- Beschluesse des Agenten: ByTopAgent, zum Lesen vorgelegt; jeder Beschluss laesst
sich mit Begruendung zuruecknehmen und bindet dann niemanden mehr
- Briefing fuer den Agenten an der Spitze, auch ohne Einheiten
- OrgAdministration.SetTop mit Audit; Werkzeugsperre und Verschiebesperre
- WebUI Vorgaenge: Reiter Spitze, Lesen/Zuruecknehmen, Zaehler; i18n en/de
- Tests: TopRoleTests (15), OrgAdministrationTests (+2)
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Eigene inhaltsadressierte Ablage (Agents/.history/objects, SHA-256) statt Git,
Journal FileHistory in state.db. Jeder Schreibweg - FileRW write/append/copy/
delete/stock_add, FTP- und RocketChat-Downloads - legt die alte Fassung ab und
verbucht die Aenderung mit RunId. Externe Aenderungen findet ein Abgleich beim
Start und stuendlich. Aufbewahrung nach Tagen und Fassungen, verwaiste Objekte
werden entfernt. WebUI: Dateiverlauf mit Filter, Diff und Wiederherstellen nur
durch den Menschen mit Grund.
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FileLedger merkt je Agent die gelesene Fassung einer Datei in gemeinsamen
Bereichen. write, copy und Downloads (FTP, RocketChat) ersetzen eine Datei nur,
wenn sie seit dem Lesen unveraendert ist; eine fremde Datei nicht ungelesen.
append bleibt ungeprueft, macht aeltere Lesestaende aber ungueltig.
Abgelehnte Schreibvorgaenge: eigener Audit-Status Conflict, Tabelle
FileConflicts, Hotspots (>= 3 in 7 Tagen) in der Teamuebersicht.
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Jede Codeausfuehrung ausserhalb des Hauptprozesses: eigene Namensraeume
(Mount, PID, Netz nur loopback, User ohne verschachtelte), nur der
Arbeitsbereich unter /work beschreibbar, scripts/ darin schreibgeschuetzt,
keine Umgebung und keine Deskriptoren des Hauptprozesses, alle Capabilities
weg, no_new_privs, seccomp-Sperrliste (eigene BPF, x86_64 und arm64),
Grenzen fuer Zeit, Speicher, Prozesse, Dateigroesse und Ausgabe. Unter
Windows oder ohne bwrap: keine Ausfuehrung, mit Grund im Protokoll.
Erster Nutzer: ffmpeg im SocialMediaManager (fremde Mediendateien). yt-dlp
braucht Netz und folgt mit dem Egress-Proxy (#655).
Die Ausbruchstests (SandboxEscapeTests) laufen nur unter Linux mit bwrap.
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Eine fremde Laufzeit oder der eigene Claude Code des Menschen spricht per MCP
mit der Instanz. Der Server bietet genau die Werkzeuge des Agenten hinter dem
Token an; jeder Aufruf laeuft durch die Engine wie ein Aufruf des eigenen
Modells (Rechtetor, Vorpruefung, Werkzeugrechte, Staging, Audit mit Quelle
mcp, Rahmung), und der Aufrufer gilt als Leser fremder Inhalte (#715).
Eigener Socket mcp.sock statt manager.sock: ueber den Instanz-Socket antwortet
die Verwaltung ohne Token, ueber mcp.sock gibt es nur /mcp und nur mit
MCP-Token. Lauf-Tokens nur im Speicher, enden mit dem Lauf; persoenliche Tokens
(hoechstens 90 Tage, widerrufbar, nur als SHA-256) in der Agentenansicht.
Transporte: HTTP auf mcp.sock, Weboberflaeche und Manager (/mcp/{instanz}),
stdio ueber ClawdDotNet --mcp-bridge (Token nur aus Umgebung oder 0600-Datei).
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Eine Aufgabe, deren eigene Schaetzung (gemessen, Geschwister oder Autor)
ueber der Haelfte der Tageskostengrenze liegt, bekommt zuerst einen
Planungslauf: teilen (Teile unter der Elternaufgabe) oder Sonderbudget
beantragen. Danach wartet sie auf ihre Teile bzw. die Freigabe und laeuft
einmal zum Zusammenfuehren.
Sonderbudget ueber Escalation.request_budget, ausnahmslos freigabepflichtig
(auch gegen Werkzeugkonfiguration und Dauerfreigabe). Laeufe im Baum ziehen
den Topf statt der Tagesgrenzen, tragen BudgetPot in Verbrauch und Beleg und
sind in der Kostenanalyse (nach Budget) und auf der Aufgabenkarte gesondert
sichtbar. Aufgebraucht zaehlen sie wieder gegen den Tag.
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- Cases/Decisions in der Instanz-DB; CaseDesk fuehrt die Regeln, der Brett-Task traegt
den Vorgang zum jeweiligen Halter
- Eskalation nur nach oben, eine Ebene je Schritt; die Leitung entscheidet (mit Begruendung,
bindet ihren Bereich), erledigt selbst oder reicht mit Einschaetzung weiter
- Erst nachsehen: bindende Beschluesse werden vor dem Eskalieren gezeigt; dieselbe Frage
aus derselben Einheit schliesst sich dem offenen Vorgang an
- Tagesdeckel je Einheit; nach der Frist wird ein Mensch gerufen (Anschluss fuer #644)
- Konflikt: zuerst die Gegenseite, dann Zustellung an die niedrigste gemeinsame Leitung;
Ebenen dazwischen vermerkt, nicht befragt
- Fremdinhalt-Stufe (#715): Eskalation ohne eigenen Text, kein Konflikt mit Position
- Jede Ebene haengt an (#697), beim Halter gerahmt als Daten
- Escalation ist ein implizites Werkzeug jedes Agenten; Briefing nennt den Weg
- Scanner behaelt einen im Lauf gesetzten Status blockiert/abgebrochen
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- Werkzeugkontext kennt Lauf und Aufgabe des Laufs (RunId, RunTaskId); die
Delegationskette traegt den Lauf des Aufrufers weiter (RunId, CallerRunId)
- Aufgaben tragen origin_run / origin_task (Datei, DB, Taskboard "Arose from"),
gestempelt, nie vom Agenten behauptet
- Kommentare nennen den Lauf, in dem sie geschrieben wurden
- Laufbeleg: CallerRunId; Laufansicht fuehrt zu "Delegiert von" und "Delegiert an"
- #677: task_update ersetzt den Rumpf nicht mehr, Abnahmekriterien aendert nur der
Ersteller; Kommentare der Fremdinhalt-Stufe auf fremden Aufgaben kommen gerahmt an
- WebUI: Herkunft auf der Aufgabenkarte mit Link zum Lauf
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- IAgentTool.ReadsForeignContent: Werkzeuge mit Aussenkontakt erklaeren sich selbst
(WebFetch, WebMonitor, DirectAPI, Mail, RocketChat, Telegram, TelegramClient,
SocialMediaManager, FTP, Database); AgentConfig.TreatAsForeignReader kann nur verschaerfen
- ReportingLine: Stufe aus den Werkzeugen, "wer steht darueber", Pruefung des Wegs nach oben
(nie Aenderungen an Aufgaben darueber, nur eine Ebene hoch, Fremdinhalt-Stufe gar kein
Freitext) und Rahmung als untrusted_content
- Engine: Nachricht und Spawn nach oben geprueft, Text der Fremdinhalt-Stufe kommt gerahmt an
- Taskboard: task_create/update/comment, reopen und die Dubletten-Notiz folgen dem Berichtsweg
- Dispatcher: Aufgaben von Agenten der Fremdinhalt-Stufe gehen gerahmt in den Lauf
- TaskReports: Erledigt-Signal und Systemmeldung (in Pruefung, blockiert, abgebrochen) an den
Auftraggeber, je Zustand einmal, gesammelt in einer offenen Aufgabe je Empfaenger
- OrgBriefing nennt den Berichtsweg; WebUI zeigt Stufe und Schalter am Agenten
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Durchgesetzt vom Code, nicht nur im Prompt beschrieben:
- Nachricht und Spawn an einen Agenten ausserhalb des Adressbuchs werden vor
jedem Modellaufruf abgelehnt; die Antwort nennt den offenen Weg (die eigene
Leitung, sonst @human).
- list_agents zeigt nur noch das Adressbuch.
- task_create und task_update pruefen die Zuweisung an einen Agenten gegen
dasselbe Adressbuch; sonst liesse es sich ueber eine Aufgabe umgehen.
- Die Delegationstiefe folgt der Tiefe des Baums (Tiefe + 1), der
eingestellte Wert bleibt Untergrenze.
Unterrichtet werden, wie das Konzept verlangt:
- OrgBriefing erzeugt einen Abschnitt "# Organisation" im Systemprompt:
Einheit mit Pfad und Ziel, seit wann (mit Hinweis, wenn frisch), die
effektive Leitung oder "@human", als Leitung die Untereinheiten und neue
Mitglieder, und wen man sonst erreicht. Er ist immer wahr, weil er aus dem
Baum kommt; ein Umzug aendert ihn von selbst.
- In einem laufenden Chat wird nur dieser Abschnitt ersetzt; der uebrige
Systemprompt bleibt, wie er war (#193).
- Ohne Einheiten gibt es keinen Abschnitt und keine Einschraenkung. Bestehende
Instanzen behalten ihren Prompt und ihren Prompt-Cache.
AppHost setzt den Organisationsbaum als Provider (frisch je Frage, eine
Aenderung gilt ab dem naechsten Lauf) und protokolliert Probleme der Struktur
beim Start.
Tests: AddressBookEnforcementTests (10), AssignmentReachTests (4). 1.317 gruen.
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Wer arbeitet, wer hat in den letzten Sekunden wen erreicht, und wo klemmt es,
auf einen Blick. Stufe 0 kommt ohne Einheiten aus; mit #683 werden die Agenten
zu aufklappbaren Containern, und die Ansicht faellt mit #688 zusammen.
Kern:
- AgentActivity: fuehrt die laufenden Laeufe (Beginn, Quelle, Aufgabe,
Aufrufer) und die letzten Verbindungen (begrenzt auf 500), meldet Start,
Ende und Verbindung als Ereignis. Vorher war nur ein Lauf ueber ChatAsync
"laufend"; ein frischer Lauf (@new) war unsichtbar, und niemand hielt fest,
wer wen gerufen hatte.
- Die Engine meldet beide Einstiege an; "arbeitet" beginnt hinter dem
Agententor.
Anwendung:
- TeamOverview stellt den Lagebericht zusammen. Die Zustaende entscheidet der
Code aus erfassten Tatsachen: laufender Lauf, offene Freigabe, Status des
letzten Belegs, Laufzeit gegen den Median des Agenten (haengt ab dem
Dreifachen, fruehestens nach 5 Minuten, ohne Verlauf nach 15). Rangfolge:
haengt, wartet auf Freigabe, arbeitet; Problem und Budget nur, solange
nichts Neues laeuft.
Web:
- GET /api/team, Ereignis "activity" (started, finished, link); das Ereignis
"run" traegt jetzt die Agenten-Id.
- Ansicht #/team mit Cytoscape.js und ELK (bei Bedarf geladen): Layout aus
der Struktur statt von Hand, Farbe und Symbol je Zustand, Kanten verblassen
nach 30 s, Klick oeffnet eine Seitenleiste (laufende Laeufe, Freigaben,
letzter Lauf im Wortlaut) mit "Freigaben oeffnen" vorne, danach Chat und
Laeufe. Sprachpakete en/de.
- Ein Layout, das lief, solange die Flaeche noch 0 px breit war, wird neu
gerechnet, sobald sie eine Breite hat (im Pruefgestell gefunden).
Geprueft im Browser mit einem Pruefgestell (API und Ereignisstrom durch
Attrappen ersetzt): sieben Agenten in allen Zustaenden, Seitenleiste,
Live-Kante und Verblassen.
Tests: AgentActivityTests (8), TeamOverviewTests (14). 1.283 gruen.
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- TaskSchedule.OccurrencesBetween zaehlt, wie oft eine Aufgabe bis zu einem
Zeitpunkt noch laeuft, einschliesslich eines jetzt faelligen Laufs.
- BudgetHeadroom (ILateRunGate): Ein mitgenommener oder nachzuholender Lauf
startet nur, wenn er in den Spielraum passt: Grenze minus Verbrauch minus
Reservierung minus Bedarf der restlichen geplanten Laeufe bis Mitternacht
minus 10 % Reserve. Das gilt je Agent und je Instanz, fuer Kosten und Tokens.
Anderes Spaetwerk zaehlt nicht als Bedarf, sonst blockierten sich
mitgenommene Aufgaben gegenseitig.
- Der Scanner fragt den Spielraum nur fuer Spaetwerk und protokolliert, wenn es
warten muss. Die Engine gibt ihren BudgetGuard heraus, damit Scanner und
Engine dieselben Reservierungen sehen.
- Ersetzt den pauschalen 25-%-Anteil aus dem Konzept (dort nachgezogen): Ein
fester Anteil ist an vollen Tagen zu viel, an ruhigen zu wenig.
Drei weitere stille Kappungen bei 500 beseitigt (ListAllAsync, ungekappt):
Kostenprognose (Aufgaben ueber 500 fehlten), Waisenabgleich beim Import und
task_find aus #674, wo Dubletten unter aelteren Aufgaben mit niedriger
Prioritaet unsichtbar wurden.
Tests: BudgetHeadroomTests (9), Scanner-Pforte (1), Dublette hinter 500
Aufgaben (1). 1.257 gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
Der offene Rest aus #682: Jeder Lauf pruefte das Budget einzeln gegen den
bisher erfassten Verbrauch. Laufende Laeufe waren unsichtbar, gleichzeitig
startende passierten die Pruefung gemeinsam und ueberzogen gemeinsam.
- BudgetGuard.ReserveAsync prueft und reserviert unter einer Sperre. Die
Reservierung ist der Mittelwert der letzten 20 Laeufe des Agenten (Laeufe
ohne Verbrauch zaehlen nicht mit) und gilt, bis der Verbrauch des Laufs
erfasst ist.
- Gegen die Grenze zaehlt: verbraucht + in laufenden Laeufen reserviert. Die
eigene Schaetzung eines Laufs zaehlt bewusst nicht mit; ein einzelner Lauf
wird weiter nur abgelehnt, wenn das Budget schon verbraucht ist. Sonst fiele
eine kleine Aufgabe wegen eines grossen Durchschnitts aus.
- Gilt fuer Kosten- und Tokengrenze, je Agent und je Instanz.
- Die Ablehnungsmeldung nennt den reservierten Anteil, sonst wirkte "0,60 von
1,00 USD verbraucht" als Ablehnungsgrund falsch.
- IUsageRepository.GetRecentForAgentAsync, mit leerer Vorgabe im Interface,
damit bestehende Attrappen unberuehrt bleiben.
Tests: BudgetReservationTests (8 neu), darunter zehn gleichzeitige Starts, von
denen genau vier passieren. 1.246 gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
Prompt history: every run records its transcript (task, each model step with
tokens and cost, tool calls and results, engine follow-ups) - bounded in size,
scrubbed of recognisable secrets, system prompts stored once per text.
Retention in days per instance (default 14) and per agent (0 = never, -1 =
forever); an hourly janitor deletes what is past it, "never" also purges.
Usage analysis over run receipts: filter by period, agent, model, event, status,
cost and free text; sort by every column; totals over the whole filter; hourly
or daily series grouped by agent, model or event; markers for budget denials and
model changes; run detail with receipt, transcript, tool calls and approvals.
WebUI: Analysis > Token usage > Runs / Timeline, run detail, Prompt History with
retention settings. New code, comments and texts in English; texts come from
language packs (i18n/en.json, de.json) via modules/i18n.js. CLAUDE.md records
English as the main language.
Version 0.1.12.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
#643: Entscheidungen wecken den Agenten nur noch bei Ablehnung oder gescheiterter
Ausfuehrung, gesammelt in einer Aufgabe je Agent (5 min Ruhefenster), frisch per
@new:agent statt im fortgefuehrten Chatverlauf. Eine einmalige Aufgabe, deren Lauf
wegen Budget oder Herunterfahren gar nicht stattfand, bleibt faellig (Wiedervorlage
nach 30 min) statt mit gesetztem Marker liegenzubleiben.
#641: Rechte stehen in der Werkzeugkonfiguration des Agenten (erlaubt/verboten).
Erlaubtes laeuft, Nicht-Erlaubtes wird einzeln vorgelegt statt verweigert, Verbotenes
gar nicht erst. "Gleichartiges kuenftig erlauben" erteilt eine widerrufbare
Dauerfreigabe je Agent/Werkzeug/Operation; nach drei gleichartigen Freigaben schlaegt
die Oberflaeche sie vor. Aenderungen an Agenten bleiben ausnahmslos freigabepflichtig.
Database: Operation ist das SQL-Schluesselwort; die eigene Zugriffspruefung greift nur
noch ohne Freigabestelle (AgentToolContext.FreigabeGeprueft). WebUI: Rechte-Tabelle je
Werkzeug, Dauerfreigaben mit Widerruf.
Version 0.1.11.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
#631: Derselbe Vorschlag (gleicher Agent, gleiches Werkzeug, gleiche Argumente unabhaengig
von Schluesselreihenfolge) wird nicht erneut angelegt - der Agent erfaehrt die bestehende
Nummer. Offene Vorschlaege verfallen nach 24 h (Status Expired).
#609: Werkzeuge koennen den Freigabeschluessel aus dem Inhalt bestimmen
(IAgentTool.StagingAktion). Database: SELECT/SHOW/DESCRIBE -> query, INSERT/UPDATE/DELETE
-> write, DDL -> schema; write und schema sind freigabepflichtig. Ausgefuehrt wird nach
Statement-Art, schreibende Statements melden die Zeilenzahl.
#579: Database-Vorpruefung (Zugriffsebene, Tabellenfreigabe, SqlGuard) - was das Werkzeug
ablehnen wuerde, kommt nicht mehr in die Freigabeliste.
#610: SqlGuard ueberspringt IF [NOT] EXISTS und erkennt DESCRIBE/DESC <tabelle>.
#632: WebFetch fetch mit filter liefert aus JSON/JSONP nur passende Eintraege; beim
Blaettern durch grosses JSON empfiehlt der Hinweis den filter.
Version 0.1.10.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
#608: Ein wegen erschoepften Budgets abgelehnter Lauf hinterlaesst jetzt einen Beleg
(Status BudgetExceeded) an Aufgabe und Verlauf; die Log-Warnung kommt einmal je Agent,
Grenze und Tag. Die Kostenprognose zaehlt Ablehnungen nicht als Lauf und warnt, wenn die
geplanten Aufgaben eines Agenten sein Tagesbudget uebersteigen (API + Verbrauchsansicht).
#607: Passt schon der erste Treffer nicht in den Abruf, wird er gekuerzt (Anfang und Ende
bleiben) statt ganz zu fehlen. remember weist auf gleichnamige Eintraege ohne Schluessel und
auf Eintraege nahe der Abrufgrenze hin.
Version 0.1.9.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Im Dauerbetrieb lief die Kompaktierung bei jedem Schritt an und blieb wirkungslos:
Stufe 1 pruefte mit der rohen Schaetzung, kompaktierte nur knapp unter die Schwelle
und brach dabei jedes Mal den Prompt-Cache; der Zusammenfassungs-Aufruf fehlte im
Verbrauch. Ziel jetzt min(Schwelle, 55 % des Limits), Usage des Aufrufs geht in den Lauf.
Version 0.1.8.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
- Engine: leere Antworten nachfassen, Aufgaben enden mit Ergebniszeile (EmptyResponse/Incomplete),
gleiche Fehlschlaege erkennen (RepeatedFailure), Zeitzeile vor Chatnachrichten,
Werkzeugergebnisse gerahmt, Vorpruefung vor dem Staging, Belegkosten wie RunUsage
- Staging: gescheiterte Freigaben als Failed; AgentEditor-Aenderungen freigabepflichtig,
Selbstbearbeitung gesperrt (allowSelfEdit)
- Taskboard: Termine beim Anlegen pruefen, naechster/letzter Lauf, pausieren, Sofortlauf,
Kostenprognose, Hinweis auf wachsenden Kontext; Jobs-Reiter und /api/jobs entfernt
- Release: Instanzmanager samt Weboberflaeche im Paket, setup.json fragt manager.json ab,
Token nicht mehr ins systemd-Journal
Version 0.1.6.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
- #578: Abgebrochene Laeufe (Schrittgrenze, Zeitueberschreitung, Abbruch,
Ausnahme) tragen ihre bezahlten Token - vorher 0 in RunUsage, fuer das
Budget unsichtbar.
- #580: WebFetch prueft die aufgeloeste Zieladresse beim Verbinden; ein
erlaubter Name, der auf 127.0.0.1 aufloest, wird gesperrt.
- #575: Dateien entstehen unter Unix mit 0600 (AtomicFile, Protokolle,
FileRW-Anhaengen, state.db), Protokollverzeichnisse mit 0700.
- #576: SIGTERM/SIGINT beenden auch mit Fenster geordnet.
- #593: OpenRouter-Statusdienst wird gestartet.
- #589: Auftragsnachricht nennt aktuelle Zeit, Zeitzone und Termin.
- #581: Unvollstaendiges Argument-JSON erreicht das Werkzeug nicht mehr;
das Modell bekommt eine verstaendliche Rueckmeldung statt Parsertext.
- #591: Weboberflaeche liest die Felder, die API und Ereignisstrom liefern
(Freigaben, Protokoll, Taskboard mit Termin, Werkzeug-Einstellungen,
Tokennutzung); Ereignisstrom in camelCase.
- #592: Chat zeigt Nachrichten nicht mehr doppelt.
- #536 (teilweise): A2A-Antworten tragen Absender und Empfaenger, Parser
wirft nicht mehr; Datums- und Volltextfilter in Agenten-Chats.
- deploy/publish.py: Packager-Pfad net10.0, Schalter --agent-file.
- Version 0.1.4.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
#553 FileRW schreibt atomar. Die Vorkehrung lag seit #241 im selben
Repository und wurde ueberall benutzt - Einstellungen, Sicherungen,
Chat-Zustand, Identity.md - nur der Weg, ueber den Agenten ihre
Arbeitsergebnisse ablegen, ging daran vorbei. Damit stand das Verhaeltnis
auf dem Kopf: geschuetzt war das Eigene, ungeschuetzt das Ergebnis.
append bleibt bewusst nicht atomar; das ginge nur, indem die ganze Datei
neu geschrieben wird, und bei einer grossen Protokolldatei waere das der
falsche Handel.
#554 Wiederaufnahme. Neuer Eintrag AuditStatus.Started, geschrieben VOR
der Wirkung und als einziger nicht "best effort" - auf ihn stuetzt sich
alles Weitere, also laeuft der Aufruf gar nicht erst, wenn er nicht
durchkommt. Neue Kennzeichnung IsRepeatable, getrennt von IsParallelSafe:
Das eine heisst "stoert keinen gleichzeitigen Aufruf", das andere
"richtet zweimal keinen Schaden an". CrashRecovery sichtet beim Start,
was offen blieb, und stuft ein - fuehrt aber nichts aus. Es sichtet und
berichtet; entscheiden soll der Aufrufer.
Dabei kippte eine alte Regel: Bisher wurde ein Abbruch bewusst NICHT
protokolliert. Das war richtig, solange es keinen Eintrag vor dem Aufruf
gab. Jetzt saehe sonst jeder Benutzerabbruch beim naechsten Start aus wie
ein Absturz - bis niemand mehr hinsieht. Deshalb AuditStatus.Cancelled.
#555 Optionale Zustandspruefung IToolStateProbe, umgesetzt in FileRW.
Unknown ist eine vollwertige Antwort, kein Fehlschlag: Ob ein SMTP-Server
angenommen hat, laesst sich nicht feststellen, und ein Werkzeug, das hier
raet, waere schlimmer als eines, das schweigt. Partial gilt ausdruecklich
nicht als geklaert - einen halb angehaengten Text sollte niemand
automatisch geraderuecken.
#556 Auswertung. ListForAgentAsync und SummarizeToolUsageAsync. Die Dauer
wird nur ueber abgeschlossene Aufrufe gemittelt; zaehlten die
Started-Eintraege mit ihrer Dauer 0 mit, saehe jedes Werkzeug doppelt so
schnell aus, wie es ist.
Nebenbei: SqliteStorage kann jetzt Spalten nachruesten. CREATE TABLE IF
NOT EXISTS allein genuegte nicht - bei einer bestehenden Datenbank tut die
Anweisung nichts, und erst das naechste INSERT waere gescheitert, im
Betrieb beim Anwender.
Vier Audit-Tests angepasst: Ein ausgefuehrter Aufruf erzeugt jetzt zwei
Eintraege statt einem. Ein Aufruf, der gar nicht erst laeuft - verweigert,
unbekannt, vorgelegt - hat weiterhin genau einen; der Beginn wird erst
nach Rechtepruefung und Staging geschrieben.
23 neue Tests, 912 gesamt, keine Regression. Build ohne Warnungen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Wurde ein Chat abgebrochen, waehrend ein Werkzeug lief, blieb im Kontext
eine assistant-Nachricht mit tool_calls stehen, auf die keine Antwort
folgte. Diese Folge lehnt die Schnittstelle mit HTTP 400 ab - der Agent
war danach nicht mehr ansprechbar.
Der Schaden wurde dabei dauerhaft gemacht: Jeder catch-Block ruft
AddChatEntry, das ruft PersistChatState, und das schreibt den Kontext
atomar auf die Platte. Das atomare Schreiben war hier keine Rettung,
sondern die Garantie, dass die kaputte Fassung heil ankommt. Ein Neustart
half nicht, weil LoadPersistedChats sie zurueckholte.
Ausloeser war durchweg Normalbetrieb: AbortChat durch den Benutzer,
LoopGuard.Timeout, oder eine Instanz, die waehrend eines Werkzeuglaufs
geordnet herunterfaehrt.
Die Antworten gehen jetzt aus einem finally raus. Auf jedem Ausgangspfad
bekommt jeder Aufruf seine Antwort, bei Abbruch eine Ersatzantwort, die
auch sagt, was passiert ist - eine leere waere formal gueltig, liesse das
Modell aber raetseln.
Zwei Tests: einer auf die Form des Kontexts, einer auf das, worauf es
ankommt - dass ein zweiter Chat danach wieder durchlaeuft. Der erste
schlug vor der Behebung fehl.
543 Tests in Core, keine Regression. Build ohne Warnungen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Fuenf Befunde mit einem gemeinsamen Fehlermodus: Keiner erzeugt eine
Fehlermeldung. Der Lauf wird fertig, das Ergebnis sieht plausibel aus,
und nur die Qualitaet ist schlechter.
#547 Der Begleittext zum Werkzeugaufruf ging verloren. AssistantWithToolCalls
baute eine neue Nachricht aus nur den Aufrufen; der Text, den das Modell
daneben geschrieben hatte, fiel weg. Damit verlor das Modell zwischen zwei
Schritten seinen eigenen Plan, und im Audit stand, dass ein Werkzeug lief,
nicht warum.
#548 finish_reason wurde nirgends gelesen. Eine an der Ausgabegrenze
abgeschnittene Antwort galt als fertiges Ergebnis. Das trifft besonders
Laeufe im Hintergrund, wo niemand zusieht. Neuer Status Truncated: Das
Teilergebnis geht weiter, aber gekennzeichnet.
#549 reasoning_details wurde verworfen. Bei Werkzeugnutzung muss der
Denkverlauf unveraendert zurueck, sonst beginnt ein Thinking-Modell jedes
Mal von vorn. Wird jetzt als rohes JSON durchgereicht - ohne Auslegung,
weil Reihenfolge und Signatur daran haengen.
#550 Die Anfrage verlangt jetzt einen Anbieter, der alle mitgeschickten
Parameter beherrscht. Ohne das durfte ein Anbieter cache_control, reasoning
oder sogar tools stillschweigend uebergehen - der Lauf lieferte dann eine
gewoehnliche Textantwort, wo ein Werkzeugaufruf hingehoert haette. Dazu
usage.include: der abgerechnete Betrag schlaegt die Eigenrechnung, die als
Rueckfallebene bleibt. Denktiefe je Agent einstellbar, Vorgabe off.
#551 Werkzeuge eines Zuges laufen gleichzeitig, sofern sie sich dafuer
freigeben. Die Vorgabe von IsParallelSafe ist false, weil die falsche
Antwort hier nicht auffaellt: Zwei schreibende Aufrufe auf derselben Datei
scheitern nicht zuverlaessig, sondern gelegentlich. Freigegeben ist bisher
nur WebFetch - es liest ausschliesslich. Die Reihenfolge der Ergebnisse
folgt den Aufrufen, nicht der Fertigstellung; daran haengen die
tool_call_id-Zuordnung und der Cache-Praefix.
27 neue Tests, 887 gesamt, keine Regression. Build ohne Warnungen.
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Weboberflaeche (#531): X-Instanz an der einen fetch-Stelle, Instanzauswahl in der
Kopfzeile, Verwaltungsansicht mit Anlegen/Starten/Anhalten/Fenster, Herkunft der
Ereignisse, Sicherungs- und Einstellungsansicht. 402/409/502 werden eigen behandelt.
Sicherungen im Manager (#530): Auflisten, Anlegen, Wiederherstellen, Loeschen. Das
Zurueckspielen haelt die Instanz vorher an und startet sie danach wieder.
Geordnetes Ende (Konzept 9.8). Zwei Befunde waren der Anlass:
Der Manager konnte eine Instanz MIT FENSTER nie geordnet beenden.
Control.ShutdownRequested war nur in HeadlessRun verdrahtet, nicht in der
Avalonia-Anwendung - und ein Fenster ist die Vorgabe. Die Bitte wurde mit 202
beantwortet, niemand hoerte zu, und der Manager schoss den Prozess nach Ablauf
seiner Frist jedes Mal ab.
InstanceSupervisor.StopAsync hielt Socket-Schweigen fuer einen Todesnachweis und
meldete "beendet", ohne den Prozess anzufassen. Bei einer verstummten Instanz ist
der Socket von vornherein still - der Neustart haette einen zweiten Prozess auf
dieselbe state.db gesetzt. Genau der Schaden, gegen den #528 gebaut ist.
- ShutdownCoordinator: erst die Tuer schliessen, dann auf offene Arbeiten warten,
Frist zwei Minuten. Vorher brach TaskScanner.DisposeAsync mitten in ProcessAsync
ab, sodass die Aufgabe bis zum Lease-Ablauf auf "running" stehenblieb.
- GET /api/instanz/puls hinter dem Socket-Gate: Phase und offene Arbeiten. Weiter
gefragt statt gemeldet - ein Puls, den die Instanz von sich aus schickt, fehlt
genau dann, wenn sie haengt.
- Eskalationsleiter: drei Durchgaenge ohne Antwort, einmal um ein Ende bitten,
nach 30s beenden und den Vollzug abwarten, gemeldet als Absturz.
- EnsureDeadAsync vor jedem Start.
Weiteres aus dem Review:
- .gitignore verankert: "Instances/" passte auch auf src/ClawdDotNet.Core/Instances/.
InstanceEndpoint.cs und InstanceLayout.cs waren dadurch nie eingecheckt.
- Das WebUI-Token stand im Protokoll des Managers. Konsole ja, Datei nein.
- Ein Klick auf "Instanz anlegen" loeste requestSubmit() zweimal aus.
- [Obsolete] auf WebServerPort wieder entfernt: sechs Warnungen, die niemand
abstellen konnte, solange E-M5 nicht fertig ist.
- Die Wiederherstellung bricht nicht mehr ab, wenn der Browser weggeht.
- Entwicklungspfade zum Instanzmanager aus Segmenten statt mit Rueckstrichen, und
der Port kommt aus manager.json statt fest aus der Zeile.
Offen und gemeldet: --managed hebelt die Lizenzpruefung aus (#535).
806 Tests gruen, 0 Warnungen.
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Alle Behebungen auf der Linux-Test-VM gegengeprueft (Ubuntu, .NET 10.0.111):
Build 0 Warnungen / 0 Fehler, 637 Tests gruen, 1 uebersprungen (WindowsFact).
Sicherheit und Zielplattform
#373 PathBoundary.Canonicalize fiel offen aus. File.ResolveLinkTarget wirft
fuer einen fehlenden Abschnitt FileNotFoundException; der catch(IOException)
verliess daraufhin die GANZE Aufloesung mit dem unaufgeloesten Pfad - und
der besteht jede Praefixpruefung. Der Symlink-Schutz war damit bei jedem
Schreibvorgang wirkungslos. Jetzt ueber FileSystemInfo.LinkTarget, und
TryCanonicalize meldet "nicht bestimmbar", statt fail-open durchzureichen.
#374 WorkspacePath weist den Backslash rundheraus ab, wie den Doppelpunkt.
Eine Schreibweise statt einer Sonderregel je Windows-Form.
#375 Log-Verzeichnis: leer heisst "Anwendungseinstellung"; ein relativer Wert
zaehlt gegen das Instanzverzeichnis, nicht gegen das Arbeitsverzeichnis
des Prozesses. Ein systemd-Dienst landet nicht mehr auf /Logs.
Agentenkommunikation
#206 Delegationskette gegen A->B->A (Test A13). Zyklusfrei per Bauart, dazu
MaxDelegationDepth gegen die Staffel, die niemand beauftragt hat.
#461 Zwei unabhaengige Ketten ueber Kreuz - beim Beheben von #206 gefunden und
reproduziert. Ein delegierter Lauf wartet nur noch begrenzt auf ein fremdes
Gate; ein Chat vom Menschen reiht sich weiter unbegrenzt ein.
#234 Instanz-Id wird durchgereicht statt aus einem nur beilaeufig gesetzten Feld
gelesen.
Betrieb und Oberflaeche
#376 Log-Ansicht chronologisch statt gruppiert je Moduldatei, mit Stacktraces
an ihrer Meldung - auch ueber Taktgrenzen hinweg.
#377 Info-Tabelle: feste Spaltenbreiten, damit ein langer Aenderungstext den
anderen Spalten nicht den Platz nimmt.
#378 Sicherung: Mindestabstand zwischen Ueberschrift und Schaltflaechenleiste.
#379 Hellmodus: drei von vier gedaempften Textpinseln lagen unter 4,5:1. Die
helle Palette ist als Ganzes verschoben, damit die Staffelung sichtbar
bleibt statt auf einen Wert zusammenzufallen.
Hygiene
#233 stock_add: der Indexstand wird innerhalb der Sperre festgehalten.
#235 Zeitumstellung: eine nicht existierende Ortszeit wird auf den ersten
Zeitpunkt nach der Luecke verschoben statt uebersprungen (R4, R5).
#236 45 Nullable-Warnungen und eine CA1416 - nicht unterdrueckt, sondern die
Stellen so umgebaut, dass die Zusage nachvollziehbar wird. Mail meldet
jetzt, WELCHER Zugangsschluessel fehlt, statt an einer
KeyNotFoundException zu scheitern.
#203 Kompaktiert wird vor dem API-Aufruf statt danach; die gemessenen
Prompt-Groessen kalibrieren die Schaetzung je Modell.
Neu: tests/ClawdDotNet.App.Tests - fuer #375 und #376 gab es keinen Ort fuer
Tests. Dazu Regressionstests fuer jede Behebung; jeder wurde gegen den alten
Stand geprueft, damit belegt ist, dass er den Fehler faengt.
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File.WriteAllText kuerzt die Zieldatei zuerst auf null und fuellt sie dann. Bricht
der Vorgang dazwischen ab, ist der alte Inhalt weg und der neue unvollstaendig.
Das ist im Betrieb bereits eingetreten: In der Instanz TradingTeam lag eine
TokenUsage.json.corrupt_..., die die Fehlerbehandlung beiseitegelegt hatte. Der
Verbrauch bis dahin war verloren.
AtomicFile schreibt in eine Nebendatei, erzwingt das Schreiben auf die Platte und
ersetzt dann. Umgestellt sind ChatHistory, ChatContext, alle Instanz- und
Agentenkonfigurationen, Identity und Soul, die App-Einstellungen sowie der
Stock-Index.
Zum Ersetzen wurde das Windows-Verhalten gemessen statt vermutet. Mit einem Leser,
der die Zieldatei geoeffnet haelt:
Freigabe des Lesers File.Move File.Replace
Read scheitert scheitert
ReadWrite scheitert scheitert
ReadWrite | Delete scheitert funktioniert
File.Move verlangt die Zieldatei exklusiv und scheitert deshalb immer, sobald
jemand sie geoeffnet hat. Daher File.Replace — und ein Lesehelfer
AtomicFile.ReadAllText, der das Loeschen freigibt, damit unsere eigenen Leser
keinen Schreiber blockieren. Die Leser in InstanceDirectoryManager und beim Laden
der Chatverlaeufe nutzen ihn jetzt.
Zusaetzlich ein Schloss je Zieldatei: Zwei gleichzeitige Schreibvorgaenge auf
dieselbe Datei sind ohnehin ein Rennen, ohne Serialisierung scheitern sie aber
zusaetzlich mit "Zugriff verweigert". Fuer fremde Leser wie Virenscanner bleibt
eine Wiederholung mit Wartezeit.
366 Tests gruen (218 Core, 148 Tools).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Es gab keine Obergrenze. Ein Agent in einer Schleife — etwa durch gegenseitige
send_message-Aufrufe — konnte unbeaufsichtigt Guthaben verbrennen; die
Credits-Anzeige war rein informativ.
Verbrauchsdaten in der Datenbank
Voraussetzung dafuer ist eine belastbare Erfassung. Bisher lag der Verbrauch in
TokenUsage.json: Bei JEDEM Agenten-Lauf wurde die gesamte Datei geladen, ergaenzt
und neu geschrieben, unter einem globalen Lock. Das waechst quadratisch und ist
der eigentliche Engpass bei vielen Agenten — unabhaengig davon, welche Datenbank
darunter liegt.
RunUsage liegt jetzt in einer eigenen Tabelle mit Ortsdatum, damit ein Tagesbudget
der Wahrnehmung des Benutzers folgt und die Abfrage ohne Zeitzonenrechnerei
auskommt. Betraege werden als Text abgelegt und als decimal gelesen: Ueber REAL zu
gehen wuerde bei Cent-Betraegen Rundungsfehler einsammeln, die sich ueber tausende
Laeufe summieren. Ein Test weist das mit 1000 Buchungen zu je 0,0001 USD nach.
BudgetGuard
Zwei Arten von Grenzen, weil sich Kosten nicht immer beziffern lassen: Liefert der
Anbieter fuer ein Modell keine Preise, greift die Kostengrenze nicht — die
Token-Grenze dagegen immer. Wer sich absichern will, setzt beide. Ist die Summe
wegen fehlender Preise unvollstaendig, steht das in der Begruendung; sonst wirkte
ein niedriger Verbrauch wie ein noch offener Spielraum.
Grenzen gibt es je Agent und je Instanz. Geprueft wird vor der ersten Anfrage,
damit ein erschoepftes Budget gar nichts mehr kostet. Neuer Endzustand
BudgetExceeded.
Nebenbei: Der Namespace Usage kollidierte mit der gleichnamigen Modellklasse fuer
Token-Angaben und heisst jetzt Accounting.
357 Tests gruen (209 Core, 148 Tools).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Geplante Agenten begannen bei jedem Cron-Lauf bei null. Ein Agent, der alle 30
Minuten lief, wusste nichts von seinem letzten Durchgang — er rief dieselben
Quellen ab, zog dieselben Schluesse und konnte keine Entwicklung ueber Zeit
verfolgen. Das war zugleich die groesste Faehigkeitsluecke und eine dauerhafte
Token-Verschwendung.
Speicher-Fundament
SqliteStorage buendelt den Zugang zur Instanz-Datenbank und aktiviert WAL,
busy_timeout und Connection-Pooling. Vorher oeffnete jeder Aufruf eine Verbindung
ohne diese Einstellungen; bei mehreren gleichzeitig schreibenden Agenten gab das
"database is locked". Das sah nach einer Grenze von SQLite aus, war aber nur
fehlende Konfiguration. Zwei Tests decken das gezielt ab.
Gedaechtnis
Typisierte Tabelle statt JSON in einer Wert-Spalte — nur so laesst sich filtern,
sortieren und spaeter auswerten. Das Schema ist schlicht gehalten, damit eine
MySQL-Variante spaeter dieselbe Struktur mit wenigen Dialektunterschieden
bekommen kann.
Der wichtigste Teil ist der optionale Schluessel: Erneutes Merken darunter
aktualisiert den Eintrag, statt einen zweiten anzulegen. Ohne das wuechse das
Gedaechtnis eines halbstuendlich laufenden Agenten um 48 Eintraege pro Tag zur
selben Sache. Beobachtungen ohne Schluessel sammeln sich weiterhin an, wenn ein
Verlauf entstehen soll.
Der Abruf sortiert nach Wichtigkeit, dann Aktualitaet — wesentlich, weil das
Ergebnis begrenzt wird und bei einer Kappung das Wichtigste ueberleben muss.
Zusaetzlich greift eine Zeichenobergrenze, damit ein Abruf den Kontext nicht
sprengt.
Die Trennung privat/geteilt ist absichtlich dieselbe wie beim FileRW-Tool, damit
das Konzept fuer Agenten wiedererkennbar bleibt.
Beim Testen fiel auf, dass das Maskieren der LIKE-Platzhalter falsch war: Die
Zeichen wurden entfernt statt maskiert, wodurch eine Suche nach einem
Prozentzeichen zu einem leeren Muster und damit zu einem Treffer auf alles wurde.
Jetzt mit ESCAPE-Klausel.
338 Tests gruen (190 Core, 148 Tools).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
T1 — Prompt-Caching. Bisher wurde bei jedem Schritt eines Runs der komplette
Prompt neu berechnet, inklusive Tool-Definitionen und System-Prompt, die sich nie
aendern. Bei zehn Schritten und einem 15k-Praefix sind das 150.000 statt 15.000
Eingabe-Tokens.
ChatMessage bekommt dafuer einen eigenen JsonConverter: Der Inhalt geht weiterhin
als String raus, bei gesetztem CacheBreakpoint jedoch als Blockarray mit
cache_control. Beim Lesen werden beide Formate akzeptiert, damit bestehende
ChatContext.json weiter geladen werden koennen.
PromptCache setzt zwei Breakpoints: einen auf den System-Prompt (deckt
Tool-Definitionen und System-Prompt ab) und einen rollierenden auf die letzte
Nachricht mit Inhalt. Vorherige Markierungen werden vorher entfernt, damit sie
sich nicht ansammeln. Aktivierung ueber promptCaching: auto (Default, aktiv fuer
Modelle mit Unterstuetzung), on oder off.
Der wichtigste Test dazu prueft die Praefix-Stabilitaet: Der System-Prompt muss
ueber alle Schritte zeichengleich serialisiert werden. Ein einziger Zeitstempel
darin wuerde den Cache still verwerfen — die Kosten blieben unveraendert, ohne
dass es irgendwo auffiele.
T9 — Usage liest prompt_tokens_details.cached_tokens; die Zahl wird bis in
AgentRunResult durchgereicht. Ohne sie liesse sich die Wirkung nicht belegen.
T2 — Tool-Ergebnisse werden jetzt zentral in ExecuteToolCallAsync gekappt
(maxToolResultChars, Default 16.000). Bisher konnte ein einzelner WebFetch mit
dem 512-KB-Standardlimit rund 130.000 Tokens in EINER Antwort erzeugen; die
Compaction griff erst danach, bezahlt war der Request laengst.
T3 — Die Zusammenfassung beim Kompaktieren laeuft ueber ein konfigurierbares
summaryModel (Default gemini-2.5-flash) statt ueber das teure Agentenmodell.
B4 — AgentRunResult fuehrt Prompt- und Completion-Tokens getrennt; die
Kostenanzeige schaetzte bisher 50/50, real liegt das Verhaeltnis eher bei 95:5.
Die veraltete Preistabelle bleibt offen.
Neue Einstellungen sind im PropertyGrid sichtbar und werden vom AgentEditor bei
neuen Agenten mitgeschrieben.
Alle 91 Tests gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Der Konversationskontext _chatContexts[agentId] ist eine geteilte List<ChatMessage>.
Nur der Lookup lief unter Lock, alle Add-Aufrufe im Schleifenkoerper waren
ungeschuetzt. Da WebView, ToolJob-Wakeups und AgentComm denselben Agenten
gleichzeitig ansprechen koennen, verschraenkten sich ihre Nachrichten zu einer
ungueltigen Tool-Sequenz, die die API mit HTTP 400 ablehnt.
ChatAsync laeuft jetzt hinter einem SemaphoreSlim(1,1) pro Agent; verschiedene
Agenten bleiben unabhaengig. Die Timeout-Uhr startet erst nach dem Eintritt,
damit Wartezeit in der Warteschlange den Lauf nicht aufzehrt.
Zwei Folgeprobleme mit demselben Ursprung:
- _runningChats hielt nur EINE CancellationTokenSource je Agent; der zweite Lauf
ueberschrieb den ersten. AbortChat brach dadurch nur einen ab, der andere lief
bis ins Run-Timeout. Jetzt eine Liste, die auch wartende Laeufe erfasst.
- ExecuteToolCallAsync fing OperationCanceledException mit ab und gab sie als
Tool-Ergebnis zurueck, wodurch der Abbruch erst einen Schritt spaeter griff.
Cancellation wird nun durchgereicht.
Ausserdem: send_message an den eigenen Agenten wird abgelehnt — es waere mit dem
neuen Gate in einen Deadlock gelaufen.
Neu: GetChatContext(agentId) als Momentaufnahme des Kontexts, fuer Diagnose und
Kontextgroessen-Anzeige.
Build-Fix: Das WinForms-Projekt globbt **/*.cs und kompilierte dadurch die
Test-Quellen mit. tests\** wird jetzt wie src\** ausgeschlossen.
Alle 49 Tests gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
IChatCompletionClient aus OpenRouterClient extrahiert, damit AgentEngine und
ContextCompactor ohne echte API-Aufrufe testbar sind.
Neues Testprojekt tests/ClawdDotNet.Core.Tests (xUnit, Shouldly, NSubstitute,
FsCheck) mit:
- FakeChatClient (programmierbare Antwortfolgen, Deep-Copy der Requests)
- ContextInvariants (prueft die API-Regeln fuer tool_call-Paarung)
- Conversation-Builder fuer gueltige Testkonversationen
- 26 Tests: Compaction, LoopGuard, 2 Property-Tests
10 Tests sind bewusst rot — sie reproduzieren die Bugs B1, B3 und B14 aus der
Bestandsaufnahme und werden mit den Fixes gruen.
Ausserdem: fehlende Tool-Projekte in slnx ergaenzt, Test-Pakete im
packageSourceMapping der NuGet.Config eingetragen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>