- SqliteDoctrineStore: je Einheit versioniert (Tabelle Doctrines: Text, Autor, Lauf, Grund),
hoechstens 2000 Zeichen, leer entfernt; im Speicher gehalten fuer jeden Lauf
- OrgBriefing: die Doctrine der eigenen Einheit, nur eine Ebene tief, mit dem Satz,
dass ein Widerspruch zur Aufgabe eskaliert wird; Leitungen erfahren doctrine_set
- Escalation: doctrine_read, doctrine_set (nur die Leitung, Grund Pflicht)
- IAgentTool.Vorgabe(operation, context): Einstufung mit dem Aufrufkontext; eine Leitung
der Fremdinhalt-Stufe legt doctrine_set zur Freigabe vor
- API GET/PUT /organisation/units/{id}/doctrine; WebUI-Karte mit Verlauf und Markierung
haeufiger Aenderungen; i18n en/de
- Tests: DoctrineTests (5)
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- IUsageRepository.GetDailyByAgentAsync: Tagessummen je Agent, Abo-Tokens getrennt
- UnitCosts: je Einheit samt Untereinheiten heute/7/30 Tage, Monat, Vormonat,
Durchschnittstag (28 Tage, ab 7 Tagen Verlauf), Maximum = Summe der Agentengrenzen
- Meldungen: Abweichung vom eigenen Verlauf, Naehe zur Grenzsumme, Monatsschwellen
der Instanz; CostWatch alle 15 min, je Einheit/Tag einmal (Tabelle CostAlerts),
als Aufgabe an den Menschen; schaltet nichts ab
- API /usage/units, /usage/cost-alerts; Zeitreihe gruppiert nach Einheit
- WebUI: Karte "Kosten je Einheit" mit Meldungen in der Verbrauchsansicht; i18n en/de
- Einstellungen instance.json costWatch
- Tests: UnitCostsTests (8)
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- UnitConfig.Approvals: Operationen, Hoechstzahl je Tag, Stunden je Freigabe; nur der
Mensch setzt sie (OrgAdministration.SetApprovals mit Audit, Teilmengenregel nach oben,
Senken oben senkt unten mit; Agentenaenderungen/Sonderbudget nie freigebbar)
- LeadApprovals: Vorlage geht an die naechste Leitung, deren Einheit die Operation
erlaubt; nie eigene Aufrufe, nie eine Leitung mit Fremdinhalt, Tagesdeckel, Frist.
Entscheidung ueber Escalation approve_call/reject_call, im Audit als lead:<id>
- Der Mensch sieht alles und kann zuerst entscheiden; danach wird die Leitungsaufgabe
geschlossen. Nach der Frist nur noch der Mensch.
- StagedCalls: Approver, ApproverUntil, ApproverTaskId (Nachruestung)
- WebUI: Hinweis "bei Leitung" in der Freigabestelle, Zaehler ohne diese, Quote je
Leitung; Karte in der Organisationsansicht; i18n en/de
- Tests: LeadApprovalsTests (13), OrgAdministrationTests (+2)
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Aufgabentyp meeting mit Teilnehmerliste (Frontmatter, SQLite, Taskboard-Werkzeug,
WebUI). MeetingRunner: jeder Teilnehmer einmal in Reihenfolge, Beitraege
gerahmt als Daten des Verfassers, danach schliesst die Leitung mit Ergebnis und
Aufgaben. Protokoll schreibt die Instanz in den Bereich der Einheit der Leitung.
Teilnehmer nur aus dem Adressbuch der Leitung, hoechstens 12.
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Eigene inhaltsadressierte Ablage (Agents/.history/objects, SHA-256) statt Git,
Journal FileHistory in state.db. Jeder Schreibweg - FileRW write/append/copy/
delete/stock_add, FTP- und RocketChat-Downloads - legt die alte Fassung ab und
verbucht die Aenderung mit RunId. Externe Aenderungen findet ein Abgleich beim
Start und stuendlich. Aufbewahrung nach Tagen und Fassungen, verwaiste Objekte
werden entfernt. WebUI: Dateiverlauf mit Filter, Diff und Wiederherstellen nur
durch den Menschen mit Grund.
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FileLedger merkt je Agent die gelesene Fassung einer Datei in gemeinsamen
Bereichen. write, copy und Downloads (FTP, RocketChat) ersetzen eine Datei nur,
wenn sie seit dem Lesen unveraendert ist; eine fremde Datei nicht ungelesen.
append bleibt ungeprueft, macht aeltere Lesestaende aber ungueltig.
Abgelehnte Schreibvorgaenge: eigener Audit-Status Conflict, Tabelle
FileConflicts, Hotspots (>= 3 in 7 Tagen) in der Teamuebersicht.
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Eine fremde Laufzeit oder der eigene Claude Code des Menschen spricht per MCP
mit der Instanz. Der Server bietet genau die Werkzeuge des Agenten hinter dem
Token an; jeder Aufruf laeuft durch die Engine wie ein Aufruf des eigenen
Modells (Rechtetor, Vorpruefung, Werkzeugrechte, Staging, Audit mit Quelle
mcp, Rahmung), und der Aufrufer gilt als Leser fremder Inhalte (#715).
Eigener Socket mcp.sock statt manager.sock: ueber den Instanz-Socket antwortet
die Verwaltung ohne Token, ueber mcp.sock gibt es nur /mcp und nur mit
MCP-Token. Lauf-Tokens nur im Speicher, enden mit dem Lauf; persoenliche Tokens
(hoechstens 90 Tage, widerrufbar, nur als SHA-256) in der Agentenansicht.
Transporte: HTTP auf mcp.sock, Weboberflaeche und Manager (/mcp/{instanz}),
stdio ueber ClawdDotNet --mcp-bridge (Token nur aus Umgebung oder 0600-Datei).
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Eine Aufgabe, deren eigene Schaetzung (gemessen, Geschwister oder Autor)
ueber der Haelfte der Tageskostengrenze liegt, bekommt zuerst einen
Planungslauf: teilen (Teile unter der Elternaufgabe) oder Sonderbudget
beantragen. Danach wartet sie auf ihre Teile bzw. die Freigabe und laeuft
einmal zum Zusammenfuehren.
Sonderbudget ueber Escalation.request_budget, ausnahmslos freigabepflichtig
(auch gegen Werkzeugkonfiguration und Dauerfreigabe). Laeufe im Baum ziehen
den Topf statt der Tagesgrenzen, tragen BudgetPot in Verbrauch und Beleg und
sind in der Kostenanalyse (nach Budget) und auf der Aufgabenkarte gesondert
sichtbar. Aufgebraucht zaehlen sie wieder gegen den Tag.
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Eine einmalige Aufgabe mit fill_by (spaetestens bis) statt Termin laeuft,
wenn der Tag Budget uebrig laesst: nach regulaerer und nachgeholter Arbeit,
nur wenn nichts vom Agenten wartet, bevorzugt ab 18 Uhr, und nur wenn ihre
eigene Schaetzung in den Spielraum aus #716 passt. Kurz vor der Frist wird
einmal ein Mensch gefragt; nach der Frist laeuft sie als regulaere Arbeit.
Ehrliche Schaetzung (TaskCostEstimator): eigene Laeufe, dann Geschwister
unter derselben Elternaufgabe, dann die Angabe des Autors (als Schaetzung
gekennzeichnet), zuletzt das Mittel des Agenten.
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- Cases/Decisions in der Instanz-DB; CaseDesk fuehrt die Regeln, der Brett-Task traegt
den Vorgang zum jeweiligen Halter
- Eskalation nur nach oben, eine Ebene je Schritt; die Leitung entscheidet (mit Begruendung,
bindet ihren Bereich), erledigt selbst oder reicht mit Einschaetzung weiter
- Erst nachsehen: bindende Beschluesse werden vor dem Eskalieren gezeigt; dieselbe Frage
aus derselben Einheit schliesst sich dem offenen Vorgang an
- Tagesdeckel je Einheit; nach der Frist wird ein Mensch gerufen (Anschluss fuer #644)
- Konflikt: zuerst die Gegenseite, dann Zustellung an die niedrigste gemeinsame Leitung;
Ebenen dazwischen vermerkt, nicht befragt
- Fremdinhalt-Stufe (#715): Eskalation ohne eigenen Text, kein Konflikt mit Position
- Jede Ebene haengt an (#697), beim Halter gerahmt als Daten
- Escalation ist ein implizites Werkzeug jedes Agenten; Briefing nennt den Weg
- Scanner behaelt einen im Lauf gesetzten Status blockiert/abgebrochen
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- Werkzeugkontext kennt Lauf und Aufgabe des Laufs (RunId, RunTaskId); die
Delegationskette traegt den Lauf des Aufrufers weiter (RunId, CallerRunId)
- Aufgaben tragen origin_run / origin_task (Datei, DB, Taskboard "Arose from"),
gestempelt, nie vom Agenten behauptet
- Kommentare nennen den Lauf, in dem sie geschrieben wurden
- Laufbeleg: CallerRunId; Laufansicht fuehrt zu "Delegiert von" und "Delegiert an"
- #677: task_update ersetzt den Rumpf nicht mehr, Abnahmekriterien aendert nur der
Ersteller; Kommentare der Fremdinhalt-Stufe auf fremden Aufgaben kommen gerahmt an
- WebUI: Herkunft auf der Aufgabenkarte mit Link zum Lauf
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
- TaskItem.ParentId, in der Datei als parent, in der DB als ParentId. Die
Elternaufgabe ist der Zweck ("wofuer"), blocked_by die Voraussetzung
("wann").
- GoalChain: Eltern bis zu acht Stufen, Zyklen brechen den Gang ab und
werden beim Setzen abgelehnt. Oben steht das Ziel der Einheit - der
obersten Aufgabe, die zu einer Einheit gehoert (ein Ziel, das ein Mensch
auf der obersten Ebene setzt, gehoert keiner), sonst der naechsten Einheit
darueber mit Ziel.
- Der Lauf einer Aufgabe bekommt den Absatz "Why this task exists" und die
Bitte, zu melden, wenn die Aufgabe ihrem Zweck nicht mehr dient.
- Taskboard-Tool: parent bei task_create/task_update, geprueft auf Existenz,
Sichtbarkeit (#684) und Zyklen; task_list zeigt "Serves".
- WebUI: Feld im Aufgabendialog, Anzeige auf der Karte; die Verwaltung
prueft wie das Tool.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
- TaskBoard: das Brett einer Aufgabe wird nicht gespeichert, es folgt aus
der Organisation - Einheit des Zustaendigen, sonst des Anlegers. Offene
Aufgaben ziehen damit beim Umzug mit. Sichtbar: das eigene Brett, fuer eine
Leitung alle darunter, und was man selbst angelegt hat (nach oben
Gereichtes bleibt im Blick).
- TaskItem.CreatedBy, in der Datei als created_by und in der DB. Ein Import
aus einer Datei ohne das Feld behaelt, was die DB weiss.
- Taskboard-Tool: task_list, task_find und die Dublettenpruefung sehen nur
die eigenen Bretter - eine aehnliche Buchhaltungsaufgabe haelt keine
Marketingaufgabe auf und bekommt keinen Kommentar von dort. task_update und
task_comment antworten auf eine fremde Aufgabe wie auf eine unbekannte.
- TaskboardService.ListAsync mit Sichtfilter: erst filtern, dann kappen.
- WebUI: jede Aufgabe nennt ihr Brett, ein Filter waehlt eines aus.
- Konzept (Abschnitt 3) und Einrichtungshandbuch nachgetragen.
Ohne Einheiten aendert sich nichts - ein Brett fuer alle.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
Die zufaelligen roten Laeufe der vollen Suite (jedes Mal ein anderer Test,
zuletzt PromptHistoryTests mit einer reinen Funktion) hatten eine Ursache:
Zwanzig Testklassen riefen beim Aufraeumen SqliteConnection.ClearAllPools()
auf. Das ist prozessweit und nahm einem parallel laufenden Test die
Verbindung mitten im Oeffnen weg - ObjectDisposedException in ApplyPragmas.
- SqliteStorage.ReleasePooledConnections(pfad) leert nur die Pools der
Datenbanken unter einer Datei oder einem Verzeichnis.
- BackupService oeffnet die Quelle fuer VACUUM INTO ohne Pool: eine
einmalige Kopie soll die Datei danach nicht offen halten.
- PoolReleaseTests: die freigegebene Datenbank laesst sich loeschen, die
andere arbeitet weiter.
Vier volle Laeufe hintereinander gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
Bisher teilte sich eine Budgetablehnung den Ausgang NichtGelaufen mit dem
Herunterfahren. Einmalige Aufgaben wurden den Rest des Tages alle 30 Minuten
erneut abgelehnt (jedes Mal ein Beleg) und liefen nach Mitternacht still zu
Lasten des neuen Tages. Wiederkehrende verfielen still.
- TaskLauf.KeinBudget als eigener Ausgang; der Dispatcher bildet
BudgetExceeded darauf ab.
- Vier Felder an der Aufgabe: BudgetMissCount, LastBudgetMissAt,
DeferredUntil, CatchUpPending (Spalten werden fuer bestehende Datenbanken
nachgeruestet).
- Einmalige Aufgaben werden mitgenommen: Der Termin bleibt erhalten, faellig
ist die Aufgabe wieder ab der naechsten lokalen Mitternacht, nicht vorher.
- Wiederkehrende Aufgaben folgen der Regel des Agenten
(budget.whenExhausted): expire vermerkt den Ausfall und laesst den Termin
verfallen; catchUpOnce fasst alle verpassten Termine zu einem Nachholauf am
naechsten Tag zusammen. Ein regulaer faelliger Termin deckt das Nachholen
mit ab, es bleibt bei einem Lauf.
- Der neue Tag hat Vorfahrt: Mitgenommenes und Nachholaeufe kommen nach allem
regulaer Faelligen, unabhaengig von der Prioritaet.
- Beim ersten Takt eines neuen Tages eine Zusammenfassung je Agent im Log.
- Sichtbar: Die Aufgabenkarte der WebUI zeigt Ausfaelle, Mitnahme und
Nachholen; die Regel ist im Desktop je Agent einstellbar. Nebenbei sind
"Next:"/"Last:" auf der Karte ins Sprachpaket gewandert.
Stufen 2 bis 4 (Reservierung, Spielraum statt pauschalem Anteil, Vorbeugen)
folgen.
Tests: BudgetMissTests (9 neu). 1.238 gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
Prompt history: every run records its transcript (task, each model step with
tokens and cost, tool calls and results, engine follow-ups) - bounded in size,
scrubbed of recognisable secrets, system prompts stored once per text.
Retention in days per instance (default 14) and per agent (0 = never, -1 =
forever); an hourly janitor deletes what is past it, "never" also purges.
Usage analysis over run receipts: filter by period, agent, model, event, status,
cost and free text; sort by every column; totals over the whole filter; hourly
or daily series grouped by agent, model or event; markers for budget denials and
model changes; run detail with receipt, transcript, tool calls and approvals.
WebUI: Analysis > Token usage > Runs / Timeline, run detail, Prompt History with
retention settings. New code, comments and texts in English; texts come from
language packs (i18n/en.json, de.json) via modules/i18n.js. CLAUDE.md records
English as the main language.
Version 0.1.12.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
#643: Entscheidungen wecken den Agenten nur noch bei Ablehnung oder gescheiterter
Ausfuehrung, gesammelt in einer Aufgabe je Agent (5 min Ruhefenster), frisch per
@new:agent statt im fortgefuehrten Chatverlauf. Eine einmalige Aufgabe, deren Lauf
wegen Budget oder Herunterfahren gar nicht stattfand, bleibt faellig (Wiedervorlage
nach 30 min) statt mit gesetztem Marker liegenzubleiben.
#641: Rechte stehen in der Werkzeugkonfiguration des Agenten (erlaubt/verboten).
Erlaubtes laeuft, Nicht-Erlaubtes wird einzeln vorgelegt statt verweigert, Verbotenes
gar nicht erst. "Gleichartiges kuenftig erlauben" erteilt eine widerrufbare
Dauerfreigabe je Agent/Werkzeug/Operation; nach drei gleichartigen Freigaben schlaegt
die Oberflaeche sie vor. Aenderungen an Agenten bleiben ausnahmslos freigabepflichtig.
Database: Operation ist das SQL-Schluesselwort; die eigene Zugriffspruefung greift nur
noch ohne Freigabestelle (AgentToolContext.FreigabeGeprueft). WebUI: Rechte-Tabelle je
Werkzeug, Dauerfreigaben mit Widerruf.
Version 0.1.11.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
- #578: Abgebrochene Laeufe (Schrittgrenze, Zeitueberschreitung, Abbruch,
Ausnahme) tragen ihre bezahlten Token - vorher 0 in RunUsage, fuer das
Budget unsichtbar.
- #580: WebFetch prueft die aufgeloeste Zieladresse beim Verbinden; ein
erlaubter Name, der auf 127.0.0.1 aufloest, wird gesperrt.
- #575: Dateien entstehen unter Unix mit 0600 (AtomicFile, Protokolle,
FileRW-Anhaengen, state.db), Protokollverzeichnisse mit 0700.
- #576: SIGTERM/SIGINT beenden auch mit Fenster geordnet.
- #593: OpenRouter-Statusdienst wird gestartet.
- #589: Auftragsnachricht nennt aktuelle Zeit, Zeitzone und Termin.
- #581: Unvollstaendiges Argument-JSON erreicht das Werkzeug nicht mehr;
das Modell bekommt eine verstaendliche Rueckmeldung statt Parsertext.
- #591: Weboberflaeche liest die Felder, die API und Ereignisstrom liefern
(Freigaben, Protokoll, Taskboard mit Termin, Werkzeug-Einstellungen,
Tokennutzung); Ereignisstrom in camelCase.
- #592: Chat zeigt Nachrichten nicht mehr doppelt.
- #536 (teilweise): A2A-Antworten tragen Absender und Empfaenger, Parser
wirft nicht mehr; Datums- und Volltextfilter in Agenten-Chats.
- deploy/publish.py: Packager-Pfad net10.0, Schalter --agent-file.
- Version 0.1.4.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
#553 FileRW schreibt atomar. Die Vorkehrung lag seit #241 im selben
Repository und wurde ueberall benutzt - Einstellungen, Sicherungen,
Chat-Zustand, Identity.md - nur der Weg, ueber den Agenten ihre
Arbeitsergebnisse ablegen, ging daran vorbei. Damit stand das Verhaeltnis
auf dem Kopf: geschuetzt war das Eigene, ungeschuetzt das Ergebnis.
append bleibt bewusst nicht atomar; das ginge nur, indem die ganze Datei
neu geschrieben wird, und bei einer grossen Protokolldatei waere das der
falsche Handel.
#554 Wiederaufnahme. Neuer Eintrag AuditStatus.Started, geschrieben VOR
der Wirkung und als einziger nicht "best effort" - auf ihn stuetzt sich
alles Weitere, also laeuft der Aufruf gar nicht erst, wenn er nicht
durchkommt. Neue Kennzeichnung IsRepeatable, getrennt von IsParallelSafe:
Das eine heisst "stoert keinen gleichzeitigen Aufruf", das andere
"richtet zweimal keinen Schaden an". CrashRecovery sichtet beim Start,
was offen blieb, und stuft ein - fuehrt aber nichts aus. Es sichtet und
berichtet; entscheiden soll der Aufrufer.
Dabei kippte eine alte Regel: Bisher wurde ein Abbruch bewusst NICHT
protokolliert. Das war richtig, solange es keinen Eintrag vor dem Aufruf
gab. Jetzt saehe sonst jeder Benutzerabbruch beim naechsten Start aus wie
ein Absturz - bis niemand mehr hinsieht. Deshalb AuditStatus.Cancelled.
#555 Optionale Zustandspruefung IToolStateProbe, umgesetzt in FileRW.
Unknown ist eine vollwertige Antwort, kein Fehlschlag: Ob ein SMTP-Server
angenommen hat, laesst sich nicht feststellen, und ein Werkzeug, das hier
raet, waere schlimmer als eines, das schweigt. Partial gilt ausdruecklich
nicht als geklaert - einen halb angehaengten Text sollte niemand
automatisch geraderuecken.
#556 Auswertung. ListForAgentAsync und SummarizeToolUsageAsync. Die Dauer
wird nur ueber abgeschlossene Aufrufe gemittelt; zaehlten die
Started-Eintraege mit ihrer Dauer 0 mit, saehe jedes Werkzeug doppelt so
schnell aus, wie es ist.
Nebenbei: SqliteStorage kann jetzt Spalten nachruesten. CREATE TABLE IF
NOT EXISTS allein genuegte nicht - bei einer bestehenden Datenbank tut die
Anweisung nichts, und erst das naechste INSERT waere gescheitert, im
Betrieb beim Anwender.
Vier Audit-Tests angepasst: Ein ausgefuehrter Aufruf erzeugt jetzt zwei
Eintraege statt einem. Ein Aufruf, der gar nicht erst laeuft - verweigert,
unbekannt, vorgelegt - hat weiterhin genau einen; der Beginn wird erst
nach Rechtepruefung und Staging geschrieben.
23 neue Tests, 912 gesamt, keine Regression. Build ohne Warnungen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Weboberflaeche (#531): X-Instanz an der einen fetch-Stelle, Instanzauswahl in der
Kopfzeile, Verwaltungsansicht mit Anlegen/Starten/Anhalten/Fenster, Herkunft der
Ereignisse, Sicherungs- und Einstellungsansicht. 402/409/502 werden eigen behandelt.
Sicherungen im Manager (#530): Auflisten, Anlegen, Wiederherstellen, Loeschen. Das
Zurueckspielen haelt die Instanz vorher an und startet sie danach wieder.
Geordnetes Ende (Konzept 9.8). Zwei Befunde waren der Anlass:
Der Manager konnte eine Instanz MIT FENSTER nie geordnet beenden.
Control.ShutdownRequested war nur in HeadlessRun verdrahtet, nicht in der
Avalonia-Anwendung - und ein Fenster ist die Vorgabe. Die Bitte wurde mit 202
beantwortet, niemand hoerte zu, und der Manager schoss den Prozess nach Ablauf
seiner Frist jedes Mal ab.
InstanceSupervisor.StopAsync hielt Socket-Schweigen fuer einen Todesnachweis und
meldete "beendet", ohne den Prozess anzufassen. Bei einer verstummten Instanz ist
der Socket von vornherein still - der Neustart haette einen zweiten Prozess auf
dieselbe state.db gesetzt. Genau der Schaden, gegen den #528 gebaut ist.
- ShutdownCoordinator: erst die Tuer schliessen, dann auf offene Arbeiten warten,
Frist zwei Minuten. Vorher brach TaskScanner.DisposeAsync mitten in ProcessAsync
ab, sodass die Aufgabe bis zum Lease-Ablauf auf "running" stehenblieb.
- GET /api/instanz/puls hinter dem Socket-Gate: Phase und offene Arbeiten. Weiter
gefragt statt gemeldet - ein Puls, den die Instanz von sich aus schickt, fehlt
genau dann, wenn sie haengt.
- Eskalationsleiter: drei Durchgaenge ohne Antwort, einmal um ein Ende bitten,
nach 30s beenden und den Vollzug abwarten, gemeldet als Absturz.
- EnsureDeadAsync vor jedem Start.
Weiteres aus dem Review:
- .gitignore verankert: "Instances/" passte auch auf src/ClawdDotNet.Core/Instances/.
InstanceEndpoint.cs und InstanceLayout.cs waren dadurch nie eingecheckt.
- Das WebUI-Token stand im Protokoll des Managers. Konsole ja, Datei nein.
- Ein Klick auf "Instanz anlegen" loeste requestSubmit() zweimal aus.
- [Obsolete] auf WebServerPort wieder entfernt: sechs Warnungen, die niemand
abstellen konnte, solange E-M5 nicht fertig ist.
- Die Wiederherstellung bricht nicht mehr ab, wenn der Browser weggeht.
- Entwicklungspfade zum Instanzmanager aus Segmenten statt mit Rueckstrichen, und
der Port kommt aus manager.json statt fest aus der Zeile.
Offen und gemeldet: --managed hebelt die Lizenzpruefung aus (#535).
806 Tests gruen, 0 Warnungen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Alle Behebungen auf der Linux-Test-VM gegengeprueft (Ubuntu, .NET 10.0.111):
Build 0 Warnungen / 0 Fehler, 637 Tests gruen, 1 uebersprungen (WindowsFact).
Sicherheit und Zielplattform
#373 PathBoundary.Canonicalize fiel offen aus. File.ResolveLinkTarget wirft
fuer einen fehlenden Abschnitt FileNotFoundException; der catch(IOException)
verliess daraufhin die GANZE Aufloesung mit dem unaufgeloesten Pfad - und
der besteht jede Praefixpruefung. Der Symlink-Schutz war damit bei jedem
Schreibvorgang wirkungslos. Jetzt ueber FileSystemInfo.LinkTarget, und
TryCanonicalize meldet "nicht bestimmbar", statt fail-open durchzureichen.
#374 WorkspacePath weist den Backslash rundheraus ab, wie den Doppelpunkt.
Eine Schreibweise statt einer Sonderregel je Windows-Form.
#375 Log-Verzeichnis: leer heisst "Anwendungseinstellung"; ein relativer Wert
zaehlt gegen das Instanzverzeichnis, nicht gegen das Arbeitsverzeichnis
des Prozesses. Ein systemd-Dienst landet nicht mehr auf /Logs.
Agentenkommunikation
#206 Delegationskette gegen A->B->A (Test A13). Zyklusfrei per Bauart, dazu
MaxDelegationDepth gegen die Staffel, die niemand beauftragt hat.
#461 Zwei unabhaengige Ketten ueber Kreuz - beim Beheben von #206 gefunden und
reproduziert. Ein delegierter Lauf wartet nur noch begrenzt auf ein fremdes
Gate; ein Chat vom Menschen reiht sich weiter unbegrenzt ein.
#234 Instanz-Id wird durchgereicht statt aus einem nur beilaeufig gesetzten Feld
gelesen.
Betrieb und Oberflaeche
#376 Log-Ansicht chronologisch statt gruppiert je Moduldatei, mit Stacktraces
an ihrer Meldung - auch ueber Taktgrenzen hinweg.
#377 Info-Tabelle: feste Spaltenbreiten, damit ein langer Aenderungstext den
anderen Spalten nicht den Platz nimmt.
#378 Sicherung: Mindestabstand zwischen Ueberschrift und Schaltflaechenleiste.
#379 Hellmodus: drei von vier gedaempften Textpinseln lagen unter 4,5:1. Die
helle Palette ist als Ganzes verschoben, damit die Staffelung sichtbar
bleibt statt auf einen Wert zusammenzufallen.
Hygiene
#233 stock_add: der Indexstand wird innerhalb der Sperre festgehalten.
#235 Zeitumstellung: eine nicht existierende Ortszeit wird auf den ersten
Zeitpunkt nach der Luecke verschoben statt uebersprungen (R4, R5).
#236 45 Nullable-Warnungen und eine CA1416 - nicht unterdrueckt, sondern die
Stellen so umgebaut, dass die Zusage nachvollziehbar wird. Mail meldet
jetzt, WELCHER Zugangsschluessel fehlt, statt an einer
KeyNotFoundException zu scheitern.
#203 Kompaktiert wird vor dem API-Aufruf statt danach; die gemessenen
Prompt-Groessen kalibrieren die Schaetzung je Modell.
Neu: tests/ClawdDotNet.App.Tests - fuer #375 und #376 gab es keinen Ort fuer
Tests. Dazu Regressionstests fuer jede Behebung; jeder wurde gegen den alten
Stand geprueft, damit belegt ist, dass er den Fehler faengt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
File.WriteAllText kuerzt die Zieldatei zuerst auf null und fuellt sie dann. Bricht
der Vorgang dazwischen ab, ist der alte Inhalt weg und der neue unvollstaendig.
Das ist im Betrieb bereits eingetreten: In der Instanz TradingTeam lag eine
TokenUsage.json.corrupt_..., die die Fehlerbehandlung beiseitegelegt hatte. Der
Verbrauch bis dahin war verloren.
AtomicFile schreibt in eine Nebendatei, erzwingt das Schreiben auf die Platte und
ersetzt dann. Umgestellt sind ChatHistory, ChatContext, alle Instanz- und
Agentenkonfigurationen, Identity und Soul, die App-Einstellungen sowie der
Stock-Index.
Zum Ersetzen wurde das Windows-Verhalten gemessen statt vermutet. Mit einem Leser,
der die Zieldatei geoeffnet haelt:
Freigabe des Lesers File.Move File.Replace
Read scheitert scheitert
ReadWrite scheitert scheitert
ReadWrite | Delete scheitert funktioniert
File.Move verlangt die Zieldatei exklusiv und scheitert deshalb immer, sobald
jemand sie geoeffnet hat. Daher File.Replace — und ein Lesehelfer
AtomicFile.ReadAllText, der das Loeschen freigibt, damit unsere eigenen Leser
keinen Schreiber blockieren. Die Leser in InstanceDirectoryManager und beim Laden
der Chatverlaeufe nutzen ihn jetzt.
Zusaetzlich ein Schloss je Zieldatei: Zwei gleichzeitige Schreibvorgaenge auf
dieselbe Datei sind ohnehin ein Rennen, ohne Serialisierung scheitern sie aber
zusaetzlich mit "Zugriff verweigert". Fuer fremde Leser wie Virenscanner bleibt
eine Wiederholung mit Wartezeit.
366 Tests gruen (218 Core, 148 Tools).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Es gab keine Obergrenze. Ein Agent in einer Schleife — etwa durch gegenseitige
send_message-Aufrufe — konnte unbeaufsichtigt Guthaben verbrennen; die
Credits-Anzeige war rein informativ.
Verbrauchsdaten in der Datenbank
Voraussetzung dafuer ist eine belastbare Erfassung. Bisher lag der Verbrauch in
TokenUsage.json: Bei JEDEM Agenten-Lauf wurde die gesamte Datei geladen, ergaenzt
und neu geschrieben, unter einem globalen Lock. Das waechst quadratisch und ist
der eigentliche Engpass bei vielen Agenten — unabhaengig davon, welche Datenbank
darunter liegt.
RunUsage liegt jetzt in einer eigenen Tabelle mit Ortsdatum, damit ein Tagesbudget
der Wahrnehmung des Benutzers folgt und die Abfrage ohne Zeitzonenrechnerei
auskommt. Betraege werden als Text abgelegt und als decimal gelesen: Ueber REAL zu
gehen wuerde bei Cent-Betraegen Rundungsfehler einsammeln, die sich ueber tausende
Laeufe summieren. Ein Test weist das mit 1000 Buchungen zu je 0,0001 USD nach.
BudgetGuard
Zwei Arten von Grenzen, weil sich Kosten nicht immer beziffern lassen: Liefert der
Anbieter fuer ein Modell keine Preise, greift die Kostengrenze nicht — die
Token-Grenze dagegen immer. Wer sich absichern will, setzt beide. Ist die Summe
wegen fehlender Preise unvollstaendig, steht das in der Begruendung; sonst wirkte
ein niedriger Verbrauch wie ein noch offener Spielraum.
Grenzen gibt es je Agent und je Instanz. Geprueft wird vor der ersten Anfrage,
damit ein erschoepftes Budget gar nichts mehr kostet. Neuer Endzustand
BudgetExceeded.
Nebenbei: Der Namespace Usage kollidierte mit der gleichnamigen Modellklasse fuer
Token-Angaben und heisst jetzt Accounting.
357 Tests gruen (209 Core, 148 Tools).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Geplante Agenten begannen bei jedem Cron-Lauf bei null. Ein Agent, der alle 30
Minuten lief, wusste nichts von seinem letzten Durchgang — er rief dieselben
Quellen ab, zog dieselben Schluesse und konnte keine Entwicklung ueber Zeit
verfolgen. Das war zugleich die groesste Faehigkeitsluecke und eine dauerhafte
Token-Verschwendung.
Speicher-Fundament
SqliteStorage buendelt den Zugang zur Instanz-Datenbank und aktiviert WAL,
busy_timeout und Connection-Pooling. Vorher oeffnete jeder Aufruf eine Verbindung
ohne diese Einstellungen; bei mehreren gleichzeitig schreibenden Agenten gab das
"database is locked". Das sah nach einer Grenze von SQLite aus, war aber nur
fehlende Konfiguration. Zwei Tests decken das gezielt ab.
Gedaechtnis
Typisierte Tabelle statt JSON in einer Wert-Spalte — nur so laesst sich filtern,
sortieren und spaeter auswerten. Das Schema ist schlicht gehalten, damit eine
MySQL-Variante spaeter dieselbe Struktur mit wenigen Dialektunterschieden
bekommen kann.
Der wichtigste Teil ist der optionale Schluessel: Erneutes Merken darunter
aktualisiert den Eintrag, statt einen zweiten anzulegen. Ohne das wuechse das
Gedaechtnis eines halbstuendlich laufenden Agenten um 48 Eintraege pro Tag zur
selben Sache. Beobachtungen ohne Schluessel sammeln sich weiterhin an, wenn ein
Verlauf entstehen soll.
Der Abruf sortiert nach Wichtigkeit, dann Aktualitaet — wesentlich, weil das
Ergebnis begrenzt wird und bei einer Kappung das Wichtigste ueberleben muss.
Zusaetzlich greift eine Zeichenobergrenze, damit ein Abruf den Kontext nicht
sprengt.
Die Trennung privat/geteilt ist absichtlich dieselbe wie beim FileRW-Tool, damit
das Konzept fuer Agenten wiedererkennbar bleibt.
Beim Testen fiel auf, dass das Maskieren der LIKE-Platzhalter falsch war: Die
Zeichen wurden entfernt statt maskiert, wodurch eine Suche nach einem
Prozentzeichen zu einem leeren Muster und damit zu einem Treffer auf alles wurde.
Jetzt mit ESCAPE-Klausel.
338 Tests gruen (190 Core, 148 Tools).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>