Nach der Vorgabe vom 2026-09-22 (so wenig loeschen wie moeglich): Laeufe
aelter als hotDays (Vorgabe 180, 0 = alles bleibt) wandern aus AuditLog und
RunReceipts in Archive/audit-JJJJ-MM.db - kopiert und entfernt in einer
Transaktion, Zeilen-IDs bleiben, spaeter dazugekommene Spalten werden im
Archiv ergaenzt. Vorher wird jeder Tag in RunDaily verdichtet (Laeufe,
Fehlschlaege, Schrittgrenze, Tokens, Kosten, Werkzeugaufrufe, Fehler,
Verweigert, Freigaben) mit der Einheit des Agenten; die Tageswerte bleiben.
Nachschlagen eines Laufs findet ihn auch im Archiv. API /usage/days,
/usage/archive; Karte 'Tageswerte' in der Verbrauchsansicht.
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Eine Aufgabe, deren eigene Schaetzung (gemessen, Geschwister oder Autor)
ueber der Haelfte der Tageskostengrenze liegt, bekommt zuerst einen
Planungslauf: teilen (Teile unter der Elternaufgabe) oder Sonderbudget
beantragen. Danach wartet sie auf ihre Teile bzw. die Freigabe und laeuft
einmal zum Zusammenfuehren.
Sonderbudget ueber Escalation.request_budget, ausnahmslos freigabepflichtig
(auch gegen Werkzeugkonfiguration und Dauerfreigabe). Laeufe im Baum ziehen
den Topf statt der Tagesgrenzen, tragen BudgetPot in Verbrauch und Beleg und
sind in der Kostenanalyse (nach Budget) und auf der Aufgabenkarte gesondert
sichtbar. Aufgebraucht zaehlen sie wieder gegen den Tag.
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- Werkzeugkontext kennt Lauf und Aufgabe des Laufs (RunId, RunTaskId); die
Delegationskette traegt den Lauf des Aufrufers weiter (RunId, CallerRunId)
- Aufgaben tragen origin_run / origin_task (Datei, DB, Taskboard "Arose from"),
gestempelt, nie vom Agenten behauptet
- Kommentare nennen den Lauf, in dem sie geschrieben wurden
- Laufbeleg: CallerRunId; Laufansicht fuehrt zu "Delegiert von" und "Delegiert an"
- #677: task_update ersetzt den Rumpf nicht mehr, Abnahmekriterien aendert nur der
Ersteller; Kommentare der Fremdinhalt-Stufe auf fremden Aufgaben kommen gerahmt an
- WebUI: Herkunft auf der Aufgabenkarte mit Link zum Lauf
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Prompt history: every run records its transcript (task, each model step with
tokens and cost, tool calls and results, engine follow-ups) - bounded in size,
scrubbed of recognisable secrets, system prompts stored once per text.
Retention in days per instance (default 14) and per agent (0 = never, -1 =
forever); an hourly janitor deletes what is past it, "never" also purges.
Usage analysis over run receipts: filter by period, agent, model, event, status,
cost and free text; sort by every column; totals over the whole filter; hourly
or daily series grouped by agent, model or event; markers for budget denials and
model changes; run detail with receipt, transcript, tool calls and approvals.
WebUI: Analysis > Token usage > Runs / Timeline, run detail, Prompt History with
retention settings. New code, comments and texts in English; texts come from
language packs (i18n/en.json, de.json) via modules/i18n.js. CLAUDE.md records
English as the main language.
Version 0.1.12.
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#553 FileRW schreibt atomar. Die Vorkehrung lag seit #241 im selben
Repository und wurde ueberall benutzt - Einstellungen, Sicherungen,
Chat-Zustand, Identity.md - nur der Weg, ueber den Agenten ihre
Arbeitsergebnisse ablegen, ging daran vorbei. Damit stand das Verhaeltnis
auf dem Kopf: geschuetzt war das Eigene, ungeschuetzt das Ergebnis.
append bleibt bewusst nicht atomar; das ginge nur, indem die ganze Datei
neu geschrieben wird, und bei einer grossen Protokolldatei waere das der
falsche Handel.
#554 Wiederaufnahme. Neuer Eintrag AuditStatus.Started, geschrieben VOR
der Wirkung und als einziger nicht "best effort" - auf ihn stuetzt sich
alles Weitere, also laeuft der Aufruf gar nicht erst, wenn er nicht
durchkommt. Neue Kennzeichnung IsRepeatable, getrennt von IsParallelSafe:
Das eine heisst "stoert keinen gleichzeitigen Aufruf", das andere
"richtet zweimal keinen Schaden an". CrashRecovery sichtet beim Start,
was offen blieb, und stuft ein - fuehrt aber nichts aus. Es sichtet und
berichtet; entscheiden soll der Aufrufer.
Dabei kippte eine alte Regel: Bisher wurde ein Abbruch bewusst NICHT
protokolliert. Das war richtig, solange es keinen Eintrag vor dem Aufruf
gab. Jetzt saehe sonst jeder Benutzerabbruch beim naechsten Start aus wie
ein Absturz - bis niemand mehr hinsieht. Deshalb AuditStatus.Cancelled.
#555 Optionale Zustandspruefung IToolStateProbe, umgesetzt in FileRW.
Unknown ist eine vollwertige Antwort, kein Fehlschlag: Ob ein SMTP-Server
angenommen hat, laesst sich nicht feststellen, und ein Werkzeug, das hier
raet, waere schlimmer als eines, das schweigt. Partial gilt ausdruecklich
nicht als geklaert - einen halb angehaengten Text sollte niemand
automatisch geraderuecken.
#556 Auswertung. ListForAgentAsync und SummarizeToolUsageAsync. Die Dauer
wird nur ueber abgeschlossene Aufrufe gemittelt; zaehlten die
Started-Eintraege mit ihrer Dauer 0 mit, saehe jedes Werkzeug doppelt so
schnell aus, wie es ist.
Nebenbei: SqliteStorage kann jetzt Spalten nachruesten. CREATE TABLE IF
NOT EXISTS allein genuegte nicht - bei einer bestehenden Datenbank tut die
Anweisung nichts, und erst das naechste INSERT waere gescheitert, im
Betrieb beim Anwender.
Vier Audit-Tests angepasst: Ein ausgefuehrter Aufruf erzeugt jetzt zwei
Eintraege statt einem. Ein Aufruf, der gar nicht erst laeuft - verweigert,
unbekannt, vorgelegt - hat weiterhin genau einen; der Beginn wird erst
nach Rechtepruefung und Staging geschrieben.
23 neue Tests, 912 gesamt, keine Regression. Build ohne Warnungen.
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