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Backup und Wiederherstellung einer Instanz
Gesichert wird alles, was sich nicht wiederherstellen laesst: Identity und Soul, Konfigurationen, Arbeitsverzeichnisse, Chatverlaeufe und vor allem die Datenbank mit dem Langzeitgedaechtnis. Protokolle bleiben standardmaessig aussen vor. Zwei Punkte waren dabei nicht offensichtlich. Die Datenbank darf nicht einfach kopiert werden. Mit WAL stehen die juengsten Aenderungen in der Begleitdatei, nicht in der Hauptdatei — eine reine Kopie waere veraltet oder in sich widersprueckhlich. VACUUM INTO erzeugt dagegen im laufenden Betrieb eine geschlossene, konsistente Kopie; die WAL-Begleitdateien gehoeren dann nicht mehr ins Archiv. Zugangsdaten sind seit S7 mit DPAPI geschuetzt und damit an Benutzer und Rechner gebunden. In einer Sicherung waeren sie genau dann unbrauchbar, wenn man sie braucht — bei einem defekten Rechner. PassphraseProtector schluesselt sie deshalb beim Sichern auf eine Passphrase um (PBKDF2 mit 210.000 Runden, AES-GCM) und beim Wiederherstellen zurueck auf DPAPI des Zielrechners. Alternativ laesst sich eine Sicherung ganz ohne Zugangsdaten erstellen; sie ist dann gefahrlos ablegbar, die Wiederherstellung aber unvollstaendig. Das Umschluesseln arbeitet auf dem JSON-Baum statt ueber die typisierten Konfigurationsklassen. Beim Deserialisieren und erneuten Serialisieren gingen unbekannte Felder verloren — eine Sicherung darf aber nichts wegwerfen, nur weil eine Programmfassung ein Feld nicht kennt. Ein Test haelt das fest. Weitere Eigenschaften: Manifest mit Pruefsummen je Datei, sodass ein veraendertes Archiv auffaellt, bevor etwas ueberschrieben wird. Vorschau-Modus. Vorhandene Dateien werden ohne ausdrueckliche Zustimmung nicht ueberschrieben. Eintraege, die aus dem Zielverzeichnis herauszeigen, werden abgelehnt. Der wichtigste Test ist der vollstaendige Rundlauf: Instanz aufbauen, sichern, in ein leeres Verzeichnis wiederherstellen und pruefen, dass Persoenlichkeit, Arbeitsstand, Gedaechtnis und nutzbare Zugangsdaten zurueck sind. Ein ungepruefte Wiederherstellung ist kein Backup, sondern eine Vermutung. 385 Tests gruen (237 Core, 148 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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Konfig- und Zustandsdateien atomar schreiben
File.WriteAllText kuerzt die Zieldatei zuerst auf null und fuellt sie dann. Bricht der Vorgang dazwischen ab, ist der alte Inhalt weg und der neue unvollstaendig. Das ist im Betrieb bereits eingetreten: In der Instanz TradingTeam lag eine TokenUsage.json.corrupt_..., die die Fehlerbehandlung beiseitegelegt hatte. Der Verbrauch bis dahin war verloren. AtomicFile schreibt in eine Nebendatei, erzwingt das Schreiben auf die Platte und ersetzt dann. Umgestellt sind ChatHistory, ChatContext, alle Instanz- und Agentenkonfigurationen, Identity und Soul, die App-Einstellungen sowie der Stock-Index. Zum Ersetzen wurde das Windows-Verhalten gemessen statt vermutet. Mit einem Leser, der die Zieldatei geoeffnet haelt: Freigabe des Lesers File.Move File.Replace Read scheitert scheitert ReadWrite scheitert scheitert ReadWrite | Delete scheitert funktioniert File.Move verlangt die Zieldatei exklusiv und scheitert deshalb immer, sobald jemand sie geoeffnet hat. Daher File.Replace — und ein Lesehelfer AtomicFile.ReadAllText, der das Loeschen freigibt, damit unsere eigenen Leser keinen Schreiber blockieren. Die Leser in InstanceDirectoryManager und beim Laden der Chatverlaeufe nutzen ihn jetzt. Zusaetzlich ein Schloss je Zieldatei: Zwei gleichzeitige Schreibvorgaenge auf dieselbe Datei sind ohnehin ein Rennen, ohne Serialisierung scheitern sie aber zusaetzlich mit "Zugriff verweigert". Fuer fremde Leser wie Virenscanner bleibt eine Wiederholung mit Wartezeit. 366 Tests gruen (218 Core, 148 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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K5: Tagesbudget als harte Grenze
Es gab keine Obergrenze. Ein Agent in einer Schleife — etwa durch gegenseitige send_message-Aufrufe — konnte unbeaufsichtigt Guthaben verbrennen; die Credits-Anzeige war rein informativ. Verbrauchsdaten in der Datenbank Voraussetzung dafuer ist eine belastbare Erfassung. Bisher lag der Verbrauch in TokenUsage.json: Bei JEDEM Agenten-Lauf wurde die gesamte Datei geladen, ergaenzt und neu geschrieben, unter einem globalen Lock. Das waechst quadratisch und ist der eigentliche Engpass bei vielen Agenten — unabhaengig davon, welche Datenbank darunter liegt. RunUsage liegt jetzt in einer eigenen Tabelle mit Ortsdatum, damit ein Tagesbudget der Wahrnehmung des Benutzers folgt und die Abfrage ohne Zeitzonenrechnerei auskommt. Betraege werden als Text abgelegt und als decimal gelesen: Ueber REAL zu gehen wuerde bei Cent-Betraegen Rundungsfehler einsammeln, die sich ueber tausende Laeufe summieren. Ein Test weist das mit 1000 Buchungen zu je 0,0001 USD nach. BudgetGuard Zwei Arten von Grenzen, weil sich Kosten nicht immer beziffern lassen: Liefert der Anbieter fuer ein Modell keine Preise, greift die Kostengrenze nicht — die Token-Grenze dagegen immer. Wer sich absichern will, setzt beide. Ist die Summe wegen fehlender Preise unvollstaendig, steht das in der Begruendung; sonst wirkte ein niedriger Verbrauch wie ein noch offener Spielraum. Grenzen gibt es je Agent und je Instanz. Geprueft wird vor der ersten Anfrage, damit ein erschoepftes Budget gar nichts mehr kostet. Neuer Endzustand BudgetExceeded. Nebenbei: Der Namespace Usage kollidierte mit der gleichnamigen Modellklasse fuer Token-Angaben und heisst jetzt Accounting. 357 Tests gruen (209 Core, 148 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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K1: Langzeitgedaechtnis fuer Agenten
Geplante Agenten begannen bei jedem Cron-Lauf bei null. Ein Agent, der alle 30 Minuten lief, wusste nichts von seinem letzten Durchgang — er rief dieselben Quellen ab, zog dieselben Schluesse und konnte keine Entwicklung ueber Zeit verfolgen. Das war zugleich die groesste Faehigkeitsluecke und eine dauerhafte Token-Verschwendung. Speicher-Fundament SqliteStorage buendelt den Zugang zur Instanz-Datenbank und aktiviert WAL, busy_timeout und Connection-Pooling. Vorher oeffnete jeder Aufruf eine Verbindung ohne diese Einstellungen; bei mehreren gleichzeitig schreibenden Agenten gab das "database is locked". Das sah nach einer Grenze von SQLite aus, war aber nur fehlende Konfiguration. Zwei Tests decken das gezielt ab. Gedaechtnis Typisierte Tabelle statt JSON in einer Wert-Spalte — nur so laesst sich filtern, sortieren und spaeter auswerten. Das Schema ist schlicht gehalten, damit eine MySQL-Variante spaeter dieselbe Struktur mit wenigen Dialektunterschieden bekommen kann. Der wichtigste Teil ist der optionale Schluessel: Erneutes Merken darunter aktualisiert den Eintrag, statt einen zweiten anzulegen. Ohne das wuechse das Gedaechtnis eines halbstuendlich laufenden Agenten um 48 Eintraege pro Tag zur selben Sache. Beobachtungen ohne Schluessel sammeln sich weiterhin an, wenn ein Verlauf entstehen soll. Der Abruf sortiert nach Wichtigkeit, dann Aktualitaet — wesentlich, weil das Ergebnis begrenzt wird und bei einer Kappung das Wichtigste ueberleben muss. Zusaetzlich greift eine Zeichenobergrenze, damit ein Abruf den Kontext nicht sprengt. Die Trennung privat/geteilt ist absichtlich dieselbe wie beim FileRW-Tool, damit das Konzept fuer Agenten wiedererkennbar bleibt. Beim Testen fiel auf, dass das Maskieren der LIKE-Platzhalter falsch war: Die Zeichen wurden entfernt statt maskiert, wodurch eine Suche nach einem Prozentzeichen zu einem leeren Muster und damit zu einem Treffer auf alles wurde. Jetzt mit ESCAPE-Klausel. 338 Tests gruen (190 Core, 148 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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S7: Zugangsdaten in Konfigurationsdateien verschluesseln
OpenRouter-Schluessel, Datenbank-Verbindungszeichenfolgen samt Passwort, Mail-Zugangsdaten und das Telegram-2FA-Passwort lagen im Klartext in AgentSettings.json und InstanceSettings.json. Wer die Dateien lesen konnte — ein Backup, eine Dateifreigabe, ein versehentlicher Commit — hatte alle Zugaenge. SecretProtector nutzt DPAPI im Benutzerkontext: Die Werte lassen sich nur vom selben Windows-Benutzer auf demselben Rechner lesen. Das schuetzt gegen Weitergabe der Datei, nicht gegen einen Angreifer, der bereits als dieser Benutzer laeuft — fuer einen lokal laufenden Dienst die angemessene Stufe. Verschluesselte Werte tragen ein Praefix. Dadurch bleibt Klartext aus bestehenden Konfigurationen lesbar und wird beim naechsten Speichern automatisch uebernommen; vorhandene Installationen laufen ohne Zutun weiter. Ein Wert, der sich nicht entschluesseln laesst — etwa nach Benutzer- oder Rechnerwechsel — wird gemeldet statt stillschweigend als Klartext durchgereicht. Sonst ginge ein unbrauchbarer Schluessel an die API und der Fehler waere schwer zuzuordnen. ConfigSecrets entscheidet anhand der Feldnamen, welche Werte betroffen sind. Das ist noetig, weil die Tool-Konfiguration ein freies Woerterbuch ist. Beim Speichern werden die Werte nur fuer den Schreibvorgang verschluesselt und danach wieder entschluesselt, damit die laufende Instanz weiterarbeiten kann. 309 Tests gruen (161 Core, 148 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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Modellpreise live vom Anbieter beziehen
Zweiter Teil von B4. Die Preise standen fest im Code — eine Tabelle mit einer Handvoll Modelle, die bereits veraltet war. Ausgerechnet das Standardmodell der Agenten fehlte darin, und CalculateCost gab fuer unbekannte Modelle stillschweigend 0 zurueck. Die Kostenanzeige war damit nicht bloss ungenau, sondern blind: Sie meldete 0 Euro, waehrend echte Kosten anfielen. ModelInfo traegt jetzt die Preisangaben aus dem /models-Endpunkt. OpenRouter liefert sie als Text und pro einzelnem Token; die Umrechnung auf eine Million Token laeuft ueber InvariantCulture, sonst wuerde eine deutsche Systemsprache 0.000003 als drei lesen. Halbe Angaben werden verworfen: Ein Modell, bei dem nur der Eingabepreis vorliegt, ergaebe eine plausibel aussehende, aber falsche Summe. ModelPricingCatalog haelt die Preise und liefert eine Kostenschaetzung, die ausweist, ob sie belastbar ist. Der Statusdienst laedt den Katalog beim Start und markiert Laeufe ohne Preisangabe sichtbar — in der Zeile mit einem Warnzeichen, im Tooltip mit den betroffenen Modellnamen und dem Hinweis, dass die Summe unvollstaendig ist. 284 Tests gruen (136 Core, 148 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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SSRF-Schutz, Pfadpruefung und Retry-Logik
S5 — Die Domain-Whitelist wurde nur auf die Ausgangs-URL angewendet, HttpClient folgte Weiterleitungen aber selbst. Eine erlaubte Domain konnte damit auf beliebige interne Adressen weiterleiten: Router, NAS, der Git-Server im LAN, Cloud-Metadatendienste. Der Agent haette deren Inhalt zurueckgeliefert. UrlGuard prueft Schema, private und lokale Netzbereiche sowie die Whitelist. AllowAutoRedirect ist abgeschaltet; Weiterleitungen werden einzeln aufgeloest und JEDER Zwischenschritt erneut geprueft, begrenzt auf fuenf Spruenge. Nebenbei behoben: Die alte www-Behandlung ersetzte die Zeichenfolge ueber den ganzen Hostnamen, aus mywww.example.com wurde myexample.com. Und die Subdomain-Pruefung achtet jetzt auf den Punkt, sodass example.com.attacker.net nicht mehr als Treffer fuer example.com durchgeht. S6 — Die Pfadpruefung in FileRW verglich nur Zeichenketten-Praefixe. Ohne abschliessenden Verzeichnistrenner erlaubte ein Root wie Agent-X\Workspace damit auch Zugriffe auf Agent-X\Workspace-Backup. WorkspacePath vergleicht jetzt auf Verzeichnisgrenzen und lehnt zusaetzlich absolute Pfade, UNC-Freigaben und Alternate Data Streams ab. Das Dateisystem wird in den Tests bewusst nicht abstrahiert — sie sollen die echte Windows-Pfadsemantik pruefen. Eine Abstraktion wuerde genau die Fehlerklasse verstecken, um die es geht. B12 — Der Client warf bei jedem Nicht-2xx sofort; ein einzelnes HTTP 429 beendete damit einen kompletten geplanten Lauf, obwohl Rate-Limits und kurze 5xx bei OpenRouter Normalbetrieb sind. RetryPolicy wiederholt 408/425/429/5xx mit exponentiellem Backoff und Streuung, respektiert ein Retry-After des Servers und deckelt die Wartezeit. Dauerhafte Fehler wie 401 werden nicht wiederholt. Die Wartefunktion ist injizierbar, damit die Tests nicht wirklich warten. 264 Tests gruen (116 Core, 148 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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Sicherheitsluecken S1, S2 und S3 schliessen
Neues Testprojekt tests/ClawdDotNet.Tools.Tests. Die Angriffsfaelle aus der Bestandsaufnahme bleiben darin dauerhaft als Testfaelle dokumentiert — zusammen mit Gegenproben, damit die Fixes nicht zu streng werden und legitime Nutzung blockieren. S3 — DirectAPI gab die abgerufene URL als Quelle an das Modell zurueck, samt API-Schluessel im Query-String. Der Schluessel landete damit im Konversationskontext, wurde bei jedem Folgeschritt erneut gesendet, in ChatContext.json geschrieben und in die Logs uebernommen. UrlSanitizer maskiert sensible Query-Parameter; auch die Fehlermeldungen sind betroffen und werden bereinigt. S2 — Die Kanal-/Video-Angabe wurde ungeprueft in eine Argument-Zeichenkette fuer yt-dlp interpoliert. UseShellExecute=false verhindert Shell-Metazeichen, nicht aber Options-Injection: yt-dlp kennt die Option --exec, die beliebige Befehle ausfuehrt. Kritisch, weil der Agent untrusted Inhalte verarbeitet — eine Prompt-Injection darin konnte ihn dazu bringen, genau so einen Wert zu setzen. YouTubeUrl validiert Handles und URLs gegen die zulaessigen YouTube-Hosts und lehnt alles ab, was mit einem Bindestrich beginnt. Die Argumente gehen jetzt einzeln ueber ProcessStartInfo.ArgumentList, die Adresse steht hinter dem Optionsende-Trenner. Der ffmpeg-Aufruf wurde ebenso umgestellt. S1 — Die Tabellen-Whitelist suchte den erlaubten Namen als Teilzeichenkette irgendwo im Statement, auch in Kommentaren. Bei einer Freigabe fuer prices genuegte deshalb ein DELETE auf users mit einem Kommentar, der prices enthielt, um eine beliebige Tabelle zu loeschen. Umgekehrt galten harmlose Abfragen, die ein Schluesselwort nur als Wert enthielten, faelschlich als Schreibzugriff. SqlGuard entfernt zuerst Kommentare und String-Literale, lehnt mehrere Statements ab, bestimmt die Operation am ersten Schluesselwort und extrahiert Tabellennamen gezielt hinter FROM/JOIN/INTO/UPDATE/TABLE — inklusive kommagetrennter Listen mit Aliassen. JEDE referenzierte Tabelle muss freigegeben sein, nicht irgendeine. Ohne Whitelist wird nichts durchgelassen. Die MongoDB-Pruefung vergleicht den Collection-Namen jetzt exakt statt per Teilzeichenkette. 178 Tests gruen (91 Core, 87 Tools). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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Prompt-Caching, Tool-Ergebnis-Kappung und Kostenerfassung
T1 — Prompt-Caching. Bisher wurde bei jedem Schritt eines Runs der komplette Prompt neu berechnet, inklusive Tool-Definitionen und System-Prompt, die sich nie aendern. Bei zehn Schritten und einem 15k-Praefix sind das 150.000 statt 15.000 Eingabe-Tokens. ChatMessage bekommt dafuer einen eigenen JsonConverter: Der Inhalt geht weiterhin als String raus, bei gesetztem CacheBreakpoint jedoch als Blockarray mit cache_control. Beim Lesen werden beide Formate akzeptiert, damit bestehende ChatContext.json weiter geladen werden koennen. PromptCache setzt zwei Breakpoints: einen auf den System-Prompt (deckt Tool-Definitionen und System-Prompt ab) und einen rollierenden auf die letzte Nachricht mit Inhalt. Vorherige Markierungen werden vorher entfernt, damit sie sich nicht ansammeln. Aktivierung ueber promptCaching: auto (Default, aktiv fuer Modelle mit Unterstuetzung), on oder off. Der wichtigste Test dazu prueft die Praefix-Stabilitaet: Der System-Prompt muss ueber alle Schritte zeichengleich serialisiert werden. Ein einziger Zeitstempel darin wuerde den Cache still verwerfen — die Kosten blieben unveraendert, ohne dass es irgendwo auffiele. T9 — Usage liest prompt_tokens_details.cached_tokens; die Zahl wird bis in AgentRunResult durchgereicht. Ohne sie liesse sich die Wirkung nicht belegen. T2 — Tool-Ergebnisse werden jetzt zentral in ExecuteToolCallAsync gekappt (maxToolResultChars, Default 16.000). Bisher konnte ein einzelner WebFetch mit dem 512-KB-Standardlimit rund 130.000 Tokens in EINER Antwort erzeugen; die Compaction griff erst danach, bezahlt war der Request laengst. T3 — Die Zusammenfassung beim Kompaktieren laeuft ueber ein konfigurierbares summaryModel (Default gemini-2.5-flash) statt ueber das teure Agentenmodell. B4 — AgentRunResult fuehrt Prompt- und Completion-Tokens getrennt; die Kostenanzeige schaetzte bisher 50/50, real liegt das Verhaeltnis eher bei 95:5. Die veraltete Preistabelle bleibt offen. Neue Einstellungen sind im PropertyGrid sichtbar und werden vom AgentEditor bei neuen Agenten mitgeschrieben. Alle 91 Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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B2 beheben: Chat-Laeufe pro Agent serialisieren
Der Konversationskontext _chatContexts[agentId] ist eine geteilte List<ChatMessage>. Nur der Lookup lief unter Lock, alle Add-Aufrufe im Schleifenkoerper waren ungeschuetzt. Da WebView, ToolJob-Wakeups und AgentComm denselben Agenten gleichzeitig ansprechen koennen, verschraenkten sich ihre Nachrichten zu einer ungueltigen Tool-Sequenz, die die API mit HTTP 400 ablehnt. ChatAsync laeuft jetzt hinter einem SemaphoreSlim(1,1) pro Agent; verschiedene Agenten bleiben unabhaengig. Die Timeout-Uhr startet erst nach dem Eintritt, damit Wartezeit in der Warteschlange den Lauf nicht aufzehrt. Zwei Folgeprobleme mit demselben Ursprung: - _runningChats hielt nur EINE CancellationTokenSource je Agent; der zweite Lauf ueberschrieb den ersten. AbortChat brach dadurch nur einen ab, der andere lief bis ins Run-Timeout. Jetzt eine Liste, die auch wartende Laeufe erfasst. - ExecuteToolCallAsync fing OperationCanceledException mit ab und gab sie als Tool-Ergebnis zurueck, wodurch der Abbruch erst einen Schritt spaeter griff. Cancellation wird nun durchgereicht. Ausserdem: send_message an den eigenen Agenten wird abgelehnt — es waere mit dem neuen Gate in einen Deadlock gelaufen. Neu: GetChatContext(agentId) als Momentaufnahme des Kontexts, fuer Diagnose und Kontextgroessen-Anzeige. Build-Fix: Das WinForms-Projekt globbt **/*.cs und kompilierte dadurch die Test-Quellen mit. tests\** wird jetzt wie src\** ausgeschlossen. Alle 49 Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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B1, B14 und B3 beheben: Compaction-Paarung und Token-Semantik
B1 — Die Compaction behielt blind die letzten 6 Nachrichten. Fiel diese Grenze mitten in eine Tool-Sequenz, entstand eine tool-Antwort ohne zugehoerigen assistant-tool_call; die API lehnt das mit HTTP 400 ab. FindSafeTailStart verschiebt die Grenze jetzt rueckwaerts auf eine Blockgrenze. B14 — Bei Konversationen mit hoechstens 6 Nachrichten enthielt der Tail auch die system-Nachricht, die anschliessend ein zweites Mal angehaengt wurde. Ergebnis war ein doppelter System-Prompt und eine duplizierte Konversation — die Compaction vergroesserte den Kontext, statt ihn zu verkleinern. Der Tail beginnt nun grundsaetzlich hinter dem System-Prompt; liegt davor nichts Nennenswertes, wird die Kompaktierung uebersprungen. Gefunden durch den Property-Test. Nebeneffekt: Zusammengefasst wird nur noch der Teil, der tatsaechlich wegfaellt. Der Tail bleibt woertlich erhalten und musste bisher doppelt bezahlt werden. B3 — maxTokens zaehlte kumulativ ueber alle Schritte, wurde aber wie eine Kontextgrenze konfiguriert. Da jeder Schritt den vollen Kontext erneut sendet, brach ein Chat mit 20k Kontext nach vier Schritten ab. Aufgeteilt in maxCumulativeTokens (Kostenbudget, Default 500k) und maxContextTokens (Kontextgroesse). Alte Konfigurationen werden beim Laden migriert, die Fehlermeldungen unterscheiden jetzt Schritt- und Kostenlimit. Alle 31 Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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Testfundament aufbauen und Bestandsaufnahme dokumentieren
IChatCompletionClient aus OpenRouterClient extrahiert, damit AgentEngine und ContextCompactor ohne echte API-Aufrufe testbar sind. Neues Testprojekt tests/ClawdDotNet.Core.Tests (xUnit, Shouldly, NSubstitute, FsCheck) mit: - FakeChatClient (programmierbare Antwortfolgen, Deep-Copy der Requests) - ContextInvariants (prueft die API-Regeln fuer tool_call-Paarung) - Conversation-Builder fuer gueltige Testkonversationen - 26 Tests: Compaction, LoopGuard, 2 Property-Tests 10 Tests sind bewusst rot — sie reproduzieren die Bugs B1, B3 und B14 aus der Bestandsaufnahme und werden mit den Fixes gruen. Ausserdem: fehlende Tool-Projekte in slnx ergaenzt, Test-Pakete im packageSourceMapping der NuGet.Config eingetragen. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |