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RichardandClaude Opus 5 0b6ea73ec1 Entscheidungen aus dem Testbetrieb umgesetzt (#572): #577 #579 #581 #589 #193 #205 #594 #595 #597 #598 #599 #588
- Engine: leere Antworten nachfassen, Aufgaben enden mit Ergebniszeile (EmptyResponse/Incomplete),
  gleiche Fehlschlaege erkennen (RepeatedFailure), Zeitzeile vor Chatnachrichten,
  Werkzeugergebnisse gerahmt, Vorpruefung vor dem Staging, Belegkosten wie RunUsage
- Staging: gescheiterte Freigaben als Failed; AgentEditor-Aenderungen freigabepflichtig,
  Selbstbearbeitung gesperrt (allowSelfEdit)
- Taskboard: Termine beim Anlegen pruefen, naechster/letzter Lauf, pausieren, Sofortlauf,
  Kostenprognose, Hinweis auf wachsenden Kontext; Jobs-Reiter und /api/jobs entfernt
- Release: Instanzmanager samt Weboberflaeche im Paket, setup.json fragt manager.json ab,
  Token nicht mehr ins systemd-Journal
Version 0.1.6.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-15 11:23:10 +02:00
RichardandClaude Opus 5 ea3844006f Harness gegen stillen Verlust gehaertet (#547-#551)
Fuenf Befunde mit einem gemeinsamen Fehlermodus: Keiner erzeugt eine
Fehlermeldung. Der Lauf wird fertig, das Ergebnis sieht plausibel aus,
und nur die Qualitaet ist schlechter.

#547 Der Begleittext zum Werkzeugaufruf ging verloren. AssistantWithToolCalls
baute eine neue Nachricht aus nur den Aufrufen; der Text, den das Modell
daneben geschrieben hatte, fiel weg. Damit verlor das Modell zwischen zwei
Schritten seinen eigenen Plan, und im Audit stand, dass ein Werkzeug lief,
nicht warum.

#548 finish_reason wurde nirgends gelesen. Eine an der Ausgabegrenze
abgeschnittene Antwort galt als fertiges Ergebnis. Das trifft besonders
Laeufe im Hintergrund, wo niemand zusieht. Neuer Status Truncated: Das
Teilergebnis geht weiter, aber gekennzeichnet.

#549 reasoning_details wurde verworfen. Bei Werkzeugnutzung muss der
Denkverlauf unveraendert zurueck, sonst beginnt ein Thinking-Modell jedes
Mal von vorn. Wird jetzt als rohes JSON durchgereicht - ohne Auslegung,
weil Reihenfolge und Signatur daran haengen.

#550 Die Anfrage verlangt jetzt einen Anbieter, der alle mitgeschickten
Parameter beherrscht. Ohne das durfte ein Anbieter cache_control, reasoning
oder sogar tools stillschweigend uebergehen - der Lauf lieferte dann eine
gewoehnliche Textantwort, wo ein Werkzeugaufruf hingehoert haette. Dazu
usage.include: der abgerechnete Betrag schlaegt die Eigenrechnung, die als
Rueckfallebene bleibt. Denktiefe je Agent einstellbar, Vorgabe off.

#551 Werkzeuge eines Zuges laufen gleichzeitig, sofern sie sich dafuer
freigeben. Die Vorgabe von IsParallelSafe ist false, weil die falsche
Antwort hier nicht auffaellt: Zwei schreibende Aufrufe auf derselben Datei
scheitern nicht zuverlaessig, sondern gelegentlich. Freigegeben ist bisher
nur WebFetch - es liest ausschliesslich. Die Reihenfolge der Ergebnisse
folgt den Aufrufen, nicht der Fertigstellung; daran haengen die
tool_call_id-Zuordnung und der Cache-Praefix.

27 neue Tests, 887 gesamt, keine Regression. Build ohne Warnungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-12 13:34:36 +02:00
RichardandClaude Opus 5 dcffcdcff5 Instanzmanager: Weboberflaeche kennt Instanzen, geordnetes Ende, Puls (#528, #531)
Weboberflaeche (#531): X-Instanz an der einen fetch-Stelle, Instanzauswahl in der
Kopfzeile, Verwaltungsansicht mit Anlegen/Starten/Anhalten/Fenster, Herkunft der
Ereignisse, Sicherungs- und Einstellungsansicht. 402/409/502 werden eigen behandelt.

Sicherungen im Manager (#530): Auflisten, Anlegen, Wiederherstellen, Loeschen. Das
Zurueckspielen haelt die Instanz vorher an und startet sie danach wieder.

Geordnetes Ende (Konzept 9.8). Zwei Befunde waren der Anlass:

Der Manager konnte eine Instanz MIT FENSTER nie geordnet beenden.
Control.ShutdownRequested war nur in HeadlessRun verdrahtet, nicht in der
Avalonia-Anwendung - und ein Fenster ist die Vorgabe. Die Bitte wurde mit 202
beantwortet, niemand hoerte zu, und der Manager schoss den Prozess nach Ablauf
seiner Frist jedes Mal ab.

InstanceSupervisor.StopAsync hielt Socket-Schweigen fuer einen Todesnachweis und
meldete "beendet", ohne den Prozess anzufassen. Bei einer verstummten Instanz ist
der Socket von vornherein still - der Neustart haette einen zweiten Prozess auf
dieselbe state.db gesetzt. Genau der Schaden, gegen den #528 gebaut ist.

- ShutdownCoordinator: erst die Tuer schliessen, dann auf offene Arbeiten warten,
  Frist zwei Minuten. Vorher brach TaskScanner.DisposeAsync mitten in ProcessAsync
  ab, sodass die Aufgabe bis zum Lease-Ablauf auf "running" stehenblieb.
- GET /api/instanz/puls hinter dem Socket-Gate: Phase und offene Arbeiten. Weiter
  gefragt statt gemeldet - ein Puls, den die Instanz von sich aus schickt, fehlt
  genau dann, wenn sie haengt.
- Eskalationsleiter: drei Durchgaenge ohne Antwort, einmal um ein Ende bitten,
  nach 30s beenden und den Vollzug abwarten, gemeldet als Absturz.
- EnsureDeadAsync vor jedem Start.

Weiteres aus dem Review:
- .gitignore verankert: "Instances/" passte auch auf src/ClawdDotNet.Core/Instances/.
  InstanceEndpoint.cs und InstanceLayout.cs waren dadurch nie eingecheckt.
- Das WebUI-Token stand im Protokoll des Managers. Konsole ja, Datei nein.
- Ein Klick auf "Instanz anlegen" loeste requestSubmit() zweimal aus.
- [Obsolete] auf WebServerPort wieder entfernt: sechs Warnungen, die niemand
  abstellen konnte, solange E-M5 nicht fertig ist.
- Die Wiederherstellung bricht nicht mehr ab, wenn der Browser weggeht.
- Entwicklungspfade zum Instanzmanager aus Segmenten statt mit Rueckstrichen, und
  der Port kommt aus manager.json statt fest aus der Zeile.

Offen und gemeldet: --managed hebelt die Lizenzpruefung aus (#535).

806 Tests gruen, 0 Warnungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-10 11:15:59 +02:00
RichardandClaude Opus 5 cffd6f4b77 Bugtracker-Durchgang: 13 Bugs behoben, Build ohne Warnungen
Alle Behebungen auf der Linux-Test-VM gegengeprueft (Ubuntu, .NET 10.0.111):
Build 0 Warnungen / 0 Fehler, 637 Tests gruen, 1 uebersprungen (WindowsFact).

Sicherheit und Zielplattform
  #373 PathBoundary.Canonicalize fiel offen aus. File.ResolveLinkTarget wirft
       fuer einen fehlenden Abschnitt FileNotFoundException; der catch(IOException)
       verliess daraufhin die GANZE Aufloesung mit dem unaufgeloesten Pfad - und
       der besteht jede Praefixpruefung. Der Symlink-Schutz war damit bei jedem
       Schreibvorgang wirkungslos. Jetzt ueber FileSystemInfo.LinkTarget, und
       TryCanonicalize meldet "nicht bestimmbar", statt fail-open durchzureichen.
  #374 WorkspacePath weist den Backslash rundheraus ab, wie den Doppelpunkt.
       Eine Schreibweise statt einer Sonderregel je Windows-Form.
  #375 Log-Verzeichnis: leer heisst "Anwendungseinstellung"; ein relativer Wert
       zaehlt gegen das Instanzverzeichnis, nicht gegen das Arbeitsverzeichnis
       des Prozesses. Ein systemd-Dienst landet nicht mehr auf /Logs.

Agentenkommunikation
  #206 Delegationskette gegen A->B->A (Test A13). Zyklusfrei per Bauart, dazu
       MaxDelegationDepth gegen die Staffel, die niemand beauftragt hat.
  #461 Zwei unabhaengige Ketten ueber Kreuz - beim Beheben von #206 gefunden und
       reproduziert. Ein delegierter Lauf wartet nur noch begrenzt auf ein fremdes
       Gate; ein Chat vom Menschen reiht sich weiter unbegrenzt ein.
  #234 Instanz-Id wird durchgereicht statt aus einem nur beilaeufig gesetzten Feld
       gelesen.

Betrieb und Oberflaeche
  #376 Log-Ansicht chronologisch statt gruppiert je Moduldatei, mit Stacktraces
       an ihrer Meldung - auch ueber Taktgrenzen hinweg.
  #377 Info-Tabelle: feste Spaltenbreiten, damit ein langer Aenderungstext den
       anderen Spalten nicht den Platz nimmt.
  #378 Sicherung: Mindestabstand zwischen Ueberschrift und Schaltflaechenleiste.
  #379 Hellmodus: drei von vier gedaempften Textpinseln lagen unter 4,5:1. Die
       helle Palette ist als Ganzes verschoben, damit die Staffelung sichtbar
       bleibt statt auf einen Wert zusammenzufallen.

Hygiene
  #233 stock_add: der Indexstand wird innerhalb der Sperre festgehalten.
  #235 Zeitumstellung: eine nicht existierende Ortszeit wird auf den ersten
       Zeitpunkt nach der Luecke verschoben statt uebersprungen (R4, R5).
  #236 45 Nullable-Warnungen und eine CA1416 - nicht unterdrueckt, sondern die
       Stellen so umgebaut, dass die Zusage nachvollziehbar wird. Mail meldet
       jetzt, WELCHER Zugangsschluessel fehlt, statt an einer
       KeyNotFoundException zu scheitern.
  #203 Kompaktiert wird vor dem API-Aufruf statt danach; die gemessenen
       Prompt-Groessen kalibrieren die Schaetzung je Modell.

Neu: tests/ClawdDotNet.App.Tests - fuer #375 und #376 gab es keinen Ort fuer
Tests. Dazu Regressionstests fuer jede Behebung; jeder wurde gegen den alten
Stand geprueft, damit belegt ist, dass er den Fehler faengt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 19:04:48 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 ef3e519f6c K5: Tagesbudget als harte Grenze
Es gab keine Obergrenze. Ein Agent in einer Schleife — etwa durch gegenseitige
send_message-Aufrufe — konnte unbeaufsichtigt Guthaben verbrennen; die
Credits-Anzeige war rein informativ.

Verbrauchsdaten in der Datenbank

Voraussetzung dafuer ist eine belastbare Erfassung. Bisher lag der Verbrauch in
TokenUsage.json: Bei JEDEM Agenten-Lauf wurde die gesamte Datei geladen, ergaenzt
und neu geschrieben, unter einem globalen Lock. Das waechst quadratisch und ist
der eigentliche Engpass bei vielen Agenten — unabhaengig davon, welche Datenbank
darunter liegt.

RunUsage liegt jetzt in einer eigenen Tabelle mit Ortsdatum, damit ein Tagesbudget
der Wahrnehmung des Benutzers folgt und die Abfrage ohne Zeitzonenrechnerei
auskommt. Betraege werden als Text abgelegt und als decimal gelesen: Ueber REAL zu
gehen wuerde bei Cent-Betraegen Rundungsfehler einsammeln, die sich ueber tausende
Laeufe summieren. Ein Test weist das mit 1000 Buchungen zu je 0,0001 USD nach.

BudgetGuard

Zwei Arten von Grenzen, weil sich Kosten nicht immer beziffern lassen: Liefert der
Anbieter fuer ein Modell keine Preise, greift die Kostengrenze nicht — die
Token-Grenze dagegen immer. Wer sich absichern will, setzt beide. Ist die Summe
wegen fehlender Preise unvollstaendig, steht das in der Begruendung; sonst wirkte
ein niedriger Verbrauch wie ein noch offener Spielraum.

Grenzen gibt es je Agent und je Instanz. Geprueft wird vor der ersten Anfrage,
damit ein erschoepftes Budget gar nichts mehr kostet. Neuer Endzustand
BudgetExceeded.

Nebenbei: Der Namespace Usage kollidierte mit der gleichnamigen Modellklasse fuer
Token-Angaben und heisst jetzt Accounting.

357 Tests gruen (209 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-28 18:16:21 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 69b5704add Prompt-Caching, Tool-Ergebnis-Kappung und Kostenerfassung
T1 — Prompt-Caching. Bisher wurde bei jedem Schritt eines Runs der komplette
Prompt neu berechnet, inklusive Tool-Definitionen und System-Prompt, die sich nie
aendern. Bei zehn Schritten und einem 15k-Praefix sind das 150.000 statt 15.000
Eingabe-Tokens.

ChatMessage bekommt dafuer einen eigenen JsonConverter: Der Inhalt geht weiterhin
als String raus, bei gesetztem CacheBreakpoint jedoch als Blockarray mit
cache_control. Beim Lesen werden beide Formate akzeptiert, damit bestehende
ChatContext.json weiter geladen werden koennen.

PromptCache setzt zwei Breakpoints: einen auf den System-Prompt (deckt
Tool-Definitionen und System-Prompt ab) und einen rollierenden auf die letzte
Nachricht mit Inhalt. Vorherige Markierungen werden vorher entfernt, damit sie
sich nicht ansammeln. Aktivierung ueber promptCaching: auto (Default, aktiv fuer
Modelle mit Unterstuetzung), on oder off.

Der wichtigste Test dazu prueft die Praefix-Stabilitaet: Der System-Prompt muss
ueber alle Schritte zeichengleich serialisiert werden. Ein einziger Zeitstempel
darin wuerde den Cache still verwerfen — die Kosten blieben unveraendert, ohne
dass es irgendwo auffiele.

T9 — Usage liest prompt_tokens_details.cached_tokens; die Zahl wird bis in
AgentRunResult durchgereicht. Ohne sie liesse sich die Wirkung nicht belegen.

T2 — Tool-Ergebnisse werden jetzt zentral in ExecuteToolCallAsync gekappt
(maxToolResultChars, Default 16.000). Bisher konnte ein einzelner WebFetch mit
dem 512-KB-Standardlimit rund 130.000 Tokens in EINER Antwort erzeugen; die
Compaction griff erst danach, bezahlt war der Request laengst.

T3 — Die Zusammenfassung beim Kompaktieren laeuft ueber ein konfigurierbares
summaryModel (Default gemini-2.5-flash) statt ueber das teure Agentenmodell.

B4 — AgentRunResult fuehrt Prompt- und Completion-Tokens getrennt; die
Kostenanzeige schaetzte bisher 50/50, real liegt das Verhaeltnis eher bei 95:5.
Die veraltete Preistabelle bleibt offen.

Neue Einstellungen sind im PropertyGrid sichtbar und werden vom AgentEditor bei
neuen Agenten mitgeschrieben.

Alle 91 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 18:32:17 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 2fed388c99 Initial commit: ClawdDotNet
Import des bestehenden Projektstands in Git.
- .NET 10 WinForms Anwendung (Multi-Agent / Tool-System)
- .gitignore fuer Build-Artefakte, Secrets und Runtime-Daten ergaenzt

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-26 18:21:46 +02:00