Der BackupService bekommt eine Bedienoberflaeche im neuen Unterreiter "Backup".
Aufbau als eigenes UserControl (UI/BackupPanel) statt direkt in frm_main.Designer.cs.
Diese Datei ist ueber 1250 Zeilen gewachsene Handarbeit; ein Fehler beim Bearbeiten
waere teuer. Eingehaengt wird das Panel mit vier Zeilen.
Drei Bereiche: Sicherung erstellen (Zielordner, Umgang mit Zugangsdaten, Umfang),
automatische Sicherung (Uhrzeit, Aufbewahrungszahl) und die Liste vorhandener
Sicherungen mit Wiederherstellen, Anzeigen und Loeschen. Die Liste liest das
Manifest jeder Datei und zeigt Instanz und ob Zugangsdaten enthalten sind;
unlesbare oder fremde Archive werden ausgegraut mitgezeigt, statt sie zu
verschweigen.
Zwei Entscheidungen praegen das Verhalten.
Die Passphrase wird nirgends gespeichert. Laege sie neben den Sicherungen, waere
die Verschluesselung wirkungslos. Sie muss deshalb bei jeder geschuetzten
Sicherung neu eingegeben und wiederholt werden, und vor dem Erstellen wird
ausdruecklich bestaetigt, dass sie notiert ist — ohne sie sind die Zugangsdaten
unwiederbringlich. Die Automatik sichert aus demselben Grund ohne Zugangsdaten.
Wiederhergestellt wird standardmaessig in einen NEUEN Ordner neben der Instanz,
nicht ueber die laufende. Diese haelt Chatverlaeufe im Speicher und die Datenbank
geoeffnet — ein Ueberschreiben im Betrieb wuerde teils sofort wieder ueberschrieben
und teils scheitern. Der Dialog benennt das.
Vor dem Schreiben laeuft immer ein Probelauf: Er prueft die Pruefsummen und zaehlt
die Konflikte, sodass ein beschaedigtes Archiv auffaellt und Ueberschreiben
bestaetigt wird, bevor etwas passiert.
BackupScheduler sichert taeglich zur eingestellten Uhrzeit und wendet die Rotation
an. Der Zeitpunkt wird bei jedem Durchlauf neu aus den Einstellungen gelesen,
damit eine Aenderung ohne Neustart greift.
Die Oberflaeche ist noch nicht optisch geprueft — die Dev-Instanz haelt einen
echten API-Key und wuerde beim Start Agenten ausfuehren.
385 Tests gruen (237 Core, 148 Tools).
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Zweiter Teil von B4. Die Preise standen fest im Code — eine Tabelle mit einer
Handvoll Modelle, die bereits veraltet war. Ausgerechnet das Standardmodell der
Agenten fehlte darin, und CalculateCost gab fuer unbekannte Modelle
stillschweigend 0 zurueck. Die Kostenanzeige war damit nicht bloss ungenau,
sondern blind: Sie meldete 0 Euro, waehrend echte Kosten anfielen.
ModelInfo traegt jetzt die Preisangaben aus dem /models-Endpunkt. OpenRouter
liefert sie als Text und pro einzelnem Token; die Umrechnung auf eine Million
Token laeuft ueber InvariantCulture, sonst wuerde eine deutsche Systemsprache
0.000003 als drei lesen.
Halbe Angaben werden verworfen: Ein Modell, bei dem nur der Eingabepreis
vorliegt, ergaebe eine plausibel aussehende, aber falsche Summe.
ModelPricingCatalog haelt die Preise und liefert eine Kostenschaetzung, die
ausweist, ob sie belastbar ist. Der Statusdienst laedt den Katalog beim Start und
markiert Laeufe ohne Preisangabe sichtbar — in der Zeile mit einem Warnzeichen,
im Tooltip mit den betroffenen Modellnamen und dem Hinweis, dass die Summe
unvollstaendig ist.
284 Tests gruen (136 Core, 148 Tools).
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T1 — Prompt-Caching. Bisher wurde bei jedem Schritt eines Runs der komplette
Prompt neu berechnet, inklusive Tool-Definitionen und System-Prompt, die sich nie
aendern. Bei zehn Schritten und einem 15k-Praefix sind das 150.000 statt 15.000
Eingabe-Tokens.
ChatMessage bekommt dafuer einen eigenen JsonConverter: Der Inhalt geht weiterhin
als String raus, bei gesetztem CacheBreakpoint jedoch als Blockarray mit
cache_control. Beim Lesen werden beide Formate akzeptiert, damit bestehende
ChatContext.json weiter geladen werden koennen.
PromptCache setzt zwei Breakpoints: einen auf den System-Prompt (deckt
Tool-Definitionen und System-Prompt ab) und einen rollierenden auf die letzte
Nachricht mit Inhalt. Vorherige Markierungen werden vorher entfernt, damit sie
sich nicht ansammeln. Aktivierung ueber promptCaching: auto (Default, aktiv fuer
Modelle mit Unterstuetzung), on oder off.
Der wichtigste Test dazu prueft die Praefix-Stabilitaet: Der System-Prompt muss
ueber alle Schritte zeichengleich serialisiert werden. Ein einziger Zeitstempel
darin wuerde den Cache still verwerfen — die Kosten blieben unveraendert, ohne
dass es irgendwo auffiele.
T9 — Usage liest prompt_tokens_details.cached_tokens; die Zahl wird bis in
AgentRunResult durchgereicht. Ohne sie liesse sich die Wirkung nicht belegen.
T2 — Tool-Ergebnisse werden jetzt zentral in ExecuteToolCallAsync gekappt
(maxToolResultChars, Default 16.000). Bisher konnte ein einzelner WebFetch mit
dem 512-KB-Standardlimit rund 130.000 Tokens in EINER Antwort erzeugen; die
Compaction griff erst danach, bezahlt war der Request laengst.
T3 — Die Zusammenfassung beim Kompaktieren laeuft ueber ein konfigurierbares
summaryModel (Default gemini-2.5-flash) statt ueber das teure Agentenmodell.
B4 — AgentRunResult fuehrt Prompt- und Completion-Tokens getrennt; die
Kostenanzeige schaetzte bisher 50/50, real liegt das Verhaeltnis eher bei 95:5.
Die veraltete Preistabelle bleibt offen.
Neue Einstellungen sind im PropertyGrid sichtbar und werden vom AgentEditor bei
neuen Agenten mitgeschrieben.
Alle 91 Tests gruen.
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