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RichardandClaude Opus 4.8 cbb8ac22bc SSRF-Schutz, Pfadpruefung und Retry-Logik
S5 — Die Domain-Whitelist wurde nur auf die Ausgangs-URL angewendet, HttpClient
folgte Weiterleitungen aber selbst. Eine erlaubte Domain konnte damit auf
beliebige interne Adressen weiterleiten: Router, NAS, der Git-Server im LAN,
Cloud-Metadatendienste. Der Agent haette deren Inhalt zurueckgeliefert.

UrlGuard prueft Schema, private und lokale Netzbereiche sowie die Whitelist.
AllowAutoRedirect ist abgeschaltet; Weiterleitungen werden einzeln aufgeloest und
JEDER Zwischenschritt erneut geprueft, begrenzt auf fuenf Spruenge.

Nebenbei behoben: Die alte www-Behandlung ersetzte die Zeichenfolge ueber den
ganzen Hostnamen, aus mywww.example.com wurde myexample.com. Und die
Subdomain-Pruefung achtet jetzt auf den Punkt, sodass example.com.attacker.net
nicht mehr als Treffer fuer example.com durchgeht.

S6 — Die Pfadpruefung in FileRW verglich nur Zeichenketten-Praefixe. Ohne
abschliessenden Verzeichnistrenner erlaubte ein Root wie Agent-X\Workspace damit
auch Zugriffe auf Agent-X\Workspace-Backup. WorkspacePath vergleicht jetzt auf
Verzeichnisgrenzen und lehnt zusaetzlich absolute Pfade, UNC-Freigaben und
Alternate Data Streams ab.

Das Dateisystem wird in den Tests bewusst nicht abstrahiert — sie sollen die
echte Windows-Pfadsemantik pruefen. Eine Abstraktion wuerde genau die
Fehlerklasse verstecken, um die es geht.

B12 — Der Client warf bei jedem Nicht-2xx sofort; ein einzelnes HTTP 429 beendete
damit einen kompletten geplanten Lauf, obwohl Rate-Limits und kurze 5xx bei
OpenRouter Normalbetrieb sind. RetryPolicy wiederholt 408/425/429/5xx mit
exponentiellem Backoff und Streuung, respektiert ein Retry-After des Servers und
deckelt die Wartezeit. Dauerhafte Fehler wie 401 werden nicht wiederholt.

Die Wartefunktion ist injizierbar, damit die Tests nicht wirklich warten.

264 Tests gruen (116 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-28 00:24:03 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 e5067cae70 Sicherheitsluecken S1, S2 und S3 schliessen
Neues Testprojekt tests/ClawdDotNet.Tools.Tests. Die Angriffsfaelle aus der
Bestandsaufnahme bleiben darin dauerhaft als Testfaelle dokumentiert — zusammen
mit Gegenproben, damit die Fixes nicht zu streng werden und legitime Nutzung
blockieren.

S3 — DirectAPI gab die abgerufene URL als Quelle an das Modell zurueck, samt
API-Schluessel im Query-String. Der Schluessel landete damit im
Konversationskontext, wurde bei jedem Folgeschritt erneut gesendet, in
ChatContext.json geschrieben und in die Logs uebernommen. UrlSanitizer maskiert
sensible Query-Parameter; auch die Fehlermeldungen sind betroffen und werden
bereinigt.

S2 — Die Kanal-/Video-Angabe wurde ungeprueft in eine Argument-Zeichenkette fuer
yt-dlp interpoliert. UseShellExecute=false verhindert Shell-Metazeichen, nicht
aber Options-Injection: yt-dlp kennt die Option --exec, die beliebige Befehle
ausfuehrt. Kritisch, weil der Agent untrusted Inhalte verarbeitet — eine
Prompt-Injection darin konnte ihn dazu bringen, genau so einen Wert zu setzen.

YouTubeUrl validiert Handles und URLs gegen die zulaessigen YouTube-Hosts und
lehnt alles ab, was mit einem Bindestrich beginnt. Die Argumente gehen jetzt
einzeln ueber ProcessStartInfo.ArgumentList, die Adresse steht hinter dem
Optionsende-Trenner. Der ffmpeg-Aufruf wurde ebenso umgestellt.

S1 — Die Tabellen-Whitelist suchte den erlaubten Namen als Teilzeichenkette
irgendwo im Statement, auch in Kommentaren. Bei einer Freigabe fuer prices
genuegte deshalb ein DELETE auf users mit einem Kommentar, der prices enthielt,
um eine beliebige Tabelle zu loeschen. Umgekehrt galten harmlose Abfragen, die
ein Schluesselwort nur als Wert enthielten, faelschlich als Schreibzugriff.

SqlGuard entfernt zuerst Kommentare und String-Literale, lehnt mehrere Statements
ab, bestimmt die Operation am ersten Schluesselwort und extrahiert Tabellennamen
gezielt hinter FROM/JOIN/INTO/UPDATE/TABLE — inklusive kommagetrennter Listen mit
Aliassen. JEDE referenzierte Tabelle muss freigegeben sein, nicht irgendeine.
Ohne Whitelist wird nichts durchgelassen. Die MongoDB-Pruefung vergleicht den
Collection-Namen jetzt exakt statt per Teilzeichenkette.

178 Tests gruen (91 Core, 87 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 18:49:17 +02:00