Reiner Umzug, keine Verhaltensaenderung. Der Instanzmanager braucht die
Verzeichnisstruktur einer Instanz - anlegen, auflisten, Konfiguration lesen
-, aber er darf ClawdDotNet.App nicht referenzieren: Dort haengen sechzehn
Werkzeugprojekte dran (Telegram, Mail, FTP, Rocket.Chat, ...), und der
Manager soll ausdruecklich keines davon kennen. Ein Projektverweis wuerde
sie nicht ausfuehren, aber laden - und die Zusage "keine Werkzeuge im
Manager" waere nur noch eine Absichtserklaerung statt einer Eigenschaft des
Bauplans.
Das Wissen selbst gehoert ohnehin nach Core: Es beschreibt, wie eine Instanz
auf der Platte liegt, und InstanceConfig und AgentConfig liegen dort schon.
Verschoben nach Core/Instances: InstanceDirectoryManager, InstanceInfo,
TokenUsageRecord/TokenUsageFile, AgentListItem/AgentListFile. In
ClawdDotNet.App/Models bleiben JobHistoryEntry und die
Werkzeug-Ansichtsmodelle, die dort richtig liegen.
Build ohne Warnungen, 717 Tests gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Eine Instanz ist jetzt ohne Port ansprechbar. InstanceEndpoint liefert die
Adresse: unter Linux <Instanz>/manager.sock, unter Windows eine Named Pipe,
deren Name aus einem SHA-256-Fingerabdruck des Instanzpfades entsteht. Zwei
Instanzen bekommen damit zwangslaeufig zwei Adressen, ohne dass jemand
etwas vergeben muss - genau der Unterschied zur Vorbelegung 7001, um die
sich zwei Instanzen stillschweigend streiten.
Der Socket ist immer da, auch ohne Weboberflaeche. Er gehoert nicht zu
#494, sondern ist die Steuerflaeche der Instanz: webUiEnabled schaltet den
TCP-Zugang, nicht den Socket. WebUiHost heisst deshalb jetzt
InstanceHttpHost - ein Kestrel, zwei Zugaenge.
Ueber TCP gilt Token-Pflicht, ueber den Socket nicht: Dort steht die Grenze
am Dateisystem (0600 unter Linux, CurrentUserOnly bei der Named Pipe,
explizit gesetzt statt auf die Vorgabe vertraut). Wer die Socketdatei
oeffnen darf, sieht ohnehin in das Verzeichnis, in dem alles liegt, was ein
Token schuetzen wuerde.
Woran die beiden Zugaenge auseinandergehalten werden, ist der Punkt, an dem
ein Irrtum teuer waere. Bei Socket-Verbindungen stehen in
HttpContext.Connection keine IP-Adressen - daraus zu schliessen "keine IP,
also Socket" waere eine Vermutung an der Stelle, an der ein Torwaechter
steht, und sie irrt in die falsche Richtung: Im Zweifel liesse sie eine
TCP-Anfrage ohne Token durch. Der Socket-Zuhoerer haengt deshalb jeder
Verbindung selbst eine Marke an (LocalTransport, Verbindungs-
Zwischenschicht ueber ListenOptions.Use); wo sie fehlt, gilt Token-Pflicht.
Ein belegter Port kostet nur noch die Weboberflaeche. Vorher gab TryStart
in dem Fall null zurueck und die ganze HTTP-Flaeche war weg. Seit dem
Socket ist das die falsche Rangfolge: Ihn zu verlieren, weil eine zweite
Instanz laeuft, hiesse die Instanz unerreichbar zu machen - in genau dem
Fall, fuer den es den Manager gibt.
Kopfloser Betrieb ueber --headless --instance <Pfad>. Die Verzweigung sitzt
in Program.Main vor BuildAvaloniaApp, damit auf einem Server ohne
Bildschirmsitzung kein Fenstersystem angefasst wird. Gefragt wird nichts:
Instanz aus dem Argument, Lizenz ueber das bereits vorhandene
NonInteractiveLicensePrompt, Telegram-Anmeldung aus.
Nachgemessen, nicht angenommen: Kopflose Instanz auf Instance-Test
gestartet, kein Fenster, und eine rohe HTTP/1.1-Anfrage aus einem fremden
Prozess (PowerShell, direkt auf die Pipe) bekam 200 OK auf /api/info, ohne
Token. Das ist die Abnahmebedingung fuer Stufe 2.
Korrektur zur eigenen Ankuendigung: webServerPort entfaellt nicht mit
Stufe 2, sondern mit Stufe 4. Solange kein Manager die Weboberflaeche
traegt, hiesse Wegnehmen, sie ersatzlos abzuschalten.
Zwei Luecken bleiben offen und gehoeren auf die Linux-Testmaschine: Die
Socketdatei-Faelle sind unter Windows gegenstandslos und werden dort mit
sichtbarer Begruendung uebersprungen - der Unix-Domain-Socket selbst ist
auf der Entwicklungsmaschine also ungeprueft, obwohl er die Zielplattform
ist. Und das geordnete Ende auf SIGTERM liess sich hier nicht ausloesen:
Windows kennt das Signal fuer einen fensterlosen Prozess nicht.
Build ohne Warnungen, 714 Tests gruen, 8 uebersprungen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
- ClawdDotNet.Web: Kestrel im Prozess der Anwendung, Token-Absicherung (TokenGate mit FixedTimeEquals), Endpunkte unter /api, Ereignisstrom unter /events (Server-Sent Events) und fortlaufendes Log-Streaming.
- Weboberflaeche (wwwroot/): Vollstaendiges Single-Page-Frontend mit nativem HTML5, CSS3 und ES-Modulen ohne Buildschritt (strikt textContent, #-Routing, sofortiger Login-Sprung bei fehlendem Token, Light/Dark-Theme, lokale Barlow-Schriften).
- ClawdDotNet.App: Fachlogik aus den Avalonia-ViewModels in Dienste herausgeloest (AgentAdministration, JobAdministration, ServiceAdministration, RunCoordinator) und ueber InstanceChange synchronisiert.
- Tests: ClawdDotNet.Web.Tests und ClawdDotNet.App.Tests hinzugefuegt, alle 684 Tests erfolgreich.
Sicherungspunkt vor dem Aufraeumen. Buendelt die Arbeit, die seit dem
Abschluss der Avalonia-Portierung im Arbeitsverzeichnis lag.
Oberflaeche
- Entwurf aus Mockup/ umgesetzt: Theme.axaml (Farben je Thema, Barlow als
mitgelieferte Schrift), Icons.axaml (Symbolgeometrien), Shell.axaml
(eigene ControlThemes statt Fluent umzufaerben).
- Neue Steuerelemente StrokeIcon und BlueprintFrame, Seiten fuer
Token-Verbrauch und Agenten-Chats, Werkzeug-Einstellungen als Seite
statt eigenem Fenster, Texteditor-Fenster.
- ThemeManager mit hellem und dunklem Thema; die beiden Pinsel-Konverter
entfallen, weil ein fester Farbwert den Themenwechsel nicht ueberlebt.
Rocket.Chat
- Neues Tool-Projekt (Client, Konfiguration, Workspace-Dateien) nach der
Bauform des Telegram-Tools: rocketchat_poll als Tool-Job, geweckt wird
nur, wenn wirklich etwas anliegt.
- send_file ist freigabepflichtig, send_message bewusst nicht: Der Raum
ist Arbeitsraum, der Schutz sitzt an der Raum-Allowlist.
- Konzept-Doc um die Messung gegen die echte Instanz 8.7 ergaenzt; drei
Annahmen waren falsch und sind korrigiert.
Deploymentcenter
- DC6 (Update anwenden) und DC7 (Erstinstallation ueber setup.json)
erledigt, DC3 fuer win-x64/dev; deploy/publish.py als Release-Strecke.
- AppHost.DisposeAsync gegen doppeltes Herunterfahren gesperrt - sonst
ueberschreibt eine zweite Abmeldung den Wartungszustand am Watchdog.
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