S5 — Die Domain-Whitelist wurde nur auf die Ausgangs-URL angewendet, HttpClient
folgte Weiterleitungen aber selbst. Eine erlaubte Domain konnte damit auf
beliebige interne Adressen weiterleiten: Router, NAS, der Git-Server im LAN,
Cloud-Metadatendienste. Der Agent haette deren Inhalt zurueckgeliefert.
UrlGuard prueft Schema, private und lokale Netzbereiche sowie die Whitelist.
AllowAutoRedirect ist abgeschaltet; Weiterleitungen werden einzeln aufgeloest und
JEDER Zwischenschritt erneut geprueft, begrenzt auf fuenf Spruenge.
Nebenbei behoben: Die alte www-Behandlung ersetzte die Zeichenfolge ueber den
ganzen Hostnamen, aus mywww.example.com wurde myexample.com. Und die
Subdomain-Pruefung achtet jetzt auf den Punkt, sodass example.com.attacker.net
nicht mehr als Treffer fuer example.com durchgeht.
S6 — Die Pfadpruefung in FileRW verglich nur Zeichenketten-Praefixe. Ohne
abschliessenden Verzeichnistrenner erlaubte ein Root wie Agent-X\Workspace damit
auch Zugriffe auf Agent-X\Workspace-Backup. WorkspacePath vergleicht jetzt auf
Verzeichnisgrenzen und lehnt zusaetzlich absolute Pfade, UNC-Freigaben und
Alternate Data Streams ab.
Das Dateisystem wird in den Tests bewusst nicht abstrahiert — sie sollen die
echte Windows-Pfadsemantik pruefen. Eine Abstraktion wuerde genau die
Fehlerklasse verstecken, um die es geht.
B12 — Der Client warf bei jedem Nicht-2xx sofort; ein einzelnes HTTP 429 beendete
damit einen kompletten geplanten Lauf, obwohl Rate-Limits und kurze 5xx bei
OpenRouter Normalbetrieb sind. RetryPolicy wiederholt 408/425/429/5xx mit
exponentiellem Backoff und Streuung, respektiert ein Retry-After des Servers und
deckelt die Wartezeit. Dauerhafte Fehler wie 401 werden nicht wiederholt.
Die Wartefunktion ist injizierbar, damit die Tests nicht wirklich warten.
264 Tests gruen (116 Core, 148 Tools).
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T1 — Prompt-Caching. Bisher wurde bei jedem Schritt eines Runs der komplette
Prompt neu berechnet, inklusive Tool-Definitionen und System-Prompt, die sich nie
aendern. Bei zehn Schritten und einem 15k-Praefix sind das 150.000 statt 15.000
Eingabe-Tokens.
ChatMessage bekommt dafuer einen eigenen JsonConverter: Der Inhalt geht weiterhin
als String raus, bei gesetztem CacheBreakpoint jedoch als Blockarray mit
cache_control. Beim Lesen werden beide Formate akzeptiert, damit bestehende
ChatContext.json weiter geladen werden koennen.
PromptCache setzt zwei Breakpoints: einen auf den System-Prompt (deckt
Tool-Definitionen und System-Prompt ab) und einen rollierenden auf die letzte
Nachricht mit Inhalt. Vorherige Markierungen werden vorher entfernt, damit sie
sich nicht ansammeln. Aktivierung ueber promptCaching: auto (Default, aktiv fuer
Modelle mit Unterstuetzung), on oder off.
Der wichtigste Test dazu prueft die Praefix-Stabilitaet: Der System-Prompt muss
ueber alle Schritte zeichengleich serialisiert werden. Ein einziger Zeitstempel
darin wuerde den Cache still verwerfen — die Kosten blieben unveraendert, ohne
dass es irgendwo auffiele.
T9 — Usage liest prompt_tokens_details.cached_tokens; die Zahl wird bis in
AgentRunResult durchgereicht. Ohne sie liesse sich die Wirkung nicht belegen.
T2 — Tool-Ergebnisse werden jetzt zentral in ExecuteToolCallAsync gekappt
(maxToolResultChars, Default 16.000). Bisher konnte ein einzelner WebFetch mit
dem 512-KB-Standardlimit rund 130.000 Tokens in EINER Antwort erzeugen; die
Compaction griff erst danach, bezahlt war der Request laengst.
T3 — Die Zusammenfassung beim Kompaktieren laeuft ueber ein konfigurierbares
summaryModel (Default gemini-2.5-flash) statt ueber das teure Agentenmodell.
B4 — AgentRunResult fuehrt Prompt- und Completion-Tokens getrennt; die
Kostenanzeige schaetzte bisher 50/50, real liegt das Verhaeltnis eher bei 95:5.
Die veraltete Preistabelle bleibt offen.
Neue Einstellungen sind im PropertyGrid sichtbar und werden vom AgentEditor bei
neuen Agenten mitgeschrieben.
Alle 91 Tests gruen.
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Der Konversationskontext _chatContexts[agentId] ist eine geteilte List<ChatMessage>.
Nur der Lookup lief unter Lock, alle Add-Aufrufe im Schleifenkoerper waren
ungeschuetzt. Da WebView, ToolJob-Wakeups und AgentComm denselben Agenten
gleichzeitig ansprechen koennen, verschraenkten sich ihre Nachrichten zu einer
ungueltigen Tool-Sequenz, die die API mit HTTP 400 ablehnt.
ChatAsync laeuft jetzt hinter einem SemaphoreSlim(1,1) pro Agent; verschiedene
Agenten bleiben unabhaengig. Die Timeout-Uhr startet erst nach dem Eintritt,
damit Wartezeit in der Warteschlange den Lauf nicht aufzehrt.
Zwei Folgeprobleme mit demselben Ursprung:
- _runningChats hielt nur EINE CancellationTokenSource je Agent; der zweite Lauf
ueberschrieb den ersten. AbortChat brach dadurch nur einen ab, der andere lief
bis ins Run-Timeout. Jetzt eine Liste, die auch wartende Laeufe erfasst.
- ExecuteToolCallAsync fing OperationCanceledException mit ab und gab sie als
Tool-Ergebnis zurueck, wodurch der Abbruch erst einen Schritt spaeter griff.
Cancellation wird nun durchgereicht.
Ausserdem: send_message an den eigenen Agenten wird abgelehnt — es waere mit dem
neuen Gate in einen Deadlock gelaufen.
Neu: GetChatContext(agentId) als Momentaufnahme des Kontexts, fuer Diagnose und
Kontextgroessen-Anzeige.
Build-Fix: Das WinForms-Projekt globbt **/*.cs und kompilierte dadurch die
Test-Quellen mit. tests\** wird jetzt wie src\** ausgeschlossen.
Alle 49 Tests gruen.
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B1 — Die Compaction behielt blind die letzten 6 Nachrichten. Fiel diese Grenze
mitten in eine Tool-Sequenz, entstand eine tool-Antwort ohne zugehoerigen
assistant-tool_call; die API lehnt das mit HTTP 400 ab. FindSafeTailStart
verschiebt die Grenze jetzt rueckwaerts auf eine Blockgrenze.
B14 — Bei Konversationen mit hoechstens 6 Nachrichten enthielt der Tail auch die
system-Nachricht, die anschliessend ein zweites Mal angehaengt wurde. Ergebnis
war ein doppelter System-Prompt und eine duplizierte Konversation — die
Compaction vergroesserte den Kontext, statt ihn zu verkleinern. Der Tail beginnt
nun grundsaetzlich hinter dem System-Prompt; liegt davor nichts Nennenswertes,
wird die Kompaktierung uebersprungen. Gefunden durch den Property-Test.
Nebeneffekt: Zusammengefasst wird nur noch der Teil, der tatsaechlich wegfaellt.
Der Tail bleibt woertlich erhalten und musste bisher doppelt bezahlt werden.
B3 — maxTokens zaehlte kumulativ ueber alle Schritte, wurde aber wie eine
Kontextgrenze konfiguriert. Da jeder Schritt den vollen Kontext erneut sendet,
brach ein Chat mit 20k Kontext nach vier Schritten ab. Aufgeteilt in
maxCumulativeTokens (Kostenbudget, Default 500k) und maxContextTokens
(Kontextgroesse). Alte Konfigurationen werden beim Laden migriert, die
Fehlermeldungen unterscheiden jetzt Schritt- und Kostenlimit.
Alle 31 Tests gruen.
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IChatCompletionClient aus OpenRouterClient extrahiert, damit AgentEngine und
ContextCompactor ohne echte API-Aufrufe testbar sind.
Neues Testprojekt tests/ClawdDotNet.Core.Tests (xUnit, Shouldly, NSubstitute,
FsCheck) mit:
- FakeChatClient (programmierbare Antwortfolgen, Deep-Copy der Requests)
- ContextInvariants (prueft die API-Regeln fuer tool_call-Paarung)
- Conversation-Builder fuer gueltige Testkonversationen
- 26 Tests: Compaction, LoopGuard, 2 Property-Tests
10 Tests sind bewusst rot — sie reproduzieren die Bugs B1, B3 und B14 aus der
Bestandsaufnahme und werden mit den Fixes gruen.
Ausserdem: fehlende Tool-Projekte in slnx ergaenzt, Test-Pakete im
packageSourceMapping der NuGet.Config eingetragen.
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