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ClawdDotNet/docs/umsetzungsplaene/WebUI-Only-und-Englisch.md
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Raw Blame History

WebUI als einzige Oberfläche — und Englisch komplett

Auftrag für einen eigenen Agenten. Beschlossen am 2026-10-02 (Mensch). Roadmap-Eintrag im Deploymentcenter: #764 (Themenbereich UI). Teil davon: #661 (Englisch als Hauptsprache).

Lies das ganz, bevor du die erste Datei anfasst. Die Stufen bauen aufeinander auf, und mehrere Grenzen in Abschnitt 2 sind keine Stilfragen, sondern Datenverlust oder Sicherheitslücken, wenn man sie übersieht.


1 — Worum es geht

  1. Eine Oberfläche statt zwei. Gepflegt wird nur noch die WebUI (src/ClawdDotNet.Manager.Web/wwwroot/), getragen vom Instanzmanager. Die Avalonia-Fenster in src/ClawdDotNet.Desktop/Views verschwinden. Übrig bleibt eine Hülle, die den Manager startet und die WebUI zeigt.
  2. Englisch komplett. Seit #661 (2026-09-19) entsteht Neues auf Englisch, Texte kommen aus Sprachpaketen (wwwroot/i18n/en.json, de.json). Der Bestand ist noch gemischt. Dieser Auftrag räumt ihn auf: Bezeichner, Kommentare und Oberflächentexte auf Englisch, jeder sichtbare Text über einen Sprachschlüssel, Deutsch nur noch als Sprachpaket.

Warum: Jede Funktion zweimal zu bauen kostet, die Desktop-Oberfläche hat keine Testabdeckung, und der Zielbetrieb (Linux, 24/7) läuft ohnehin über Manager und WebUI. Seit 0.1.17 kennt die Desktop-Oberfläche Einheiten, Stichproben, Abstimmungen, Vorlagen, Trigger, MCP-Server und Automatisierung nicht mehr — die Lücke ist schon da.


2 — Was nicht passieren darf

Grenze Warum
Die Programmdatei ClawdDotNet bleibt. Program.cs, CommandLine.cs, HeadlessRun.cs, McpBridgeRun.cs bleiben lauffähig Sie ist der Instanzprozess (--headless --managed --instance …, so startet der Manager jede Instanz) und die MCP-Brücke. Fällt sie weg, startet keine Instanz mehr
Gespeicherte Namen nicht umbenennen — ohne Migration und Test mit einer alten Datei Sonst sind Einstellungen, Rechte oder Datenbanken nach dem Update leer oder kaputt. Siehe Abschnitt 6
Begründungskommentare übersetzen, nie löschen Sie erklären, warum etwas so ist (oft ein Vorfall). Ein früherer Umbau durch ein Flash-Modell hat sie stillschweigend entfernt. Übersetzen: ja. Kürzen auf „was der Code tut“: nein
Texte, die ein Modell liest, nicht nebenbei umformulieren Werkzeugbeschreibungen, ToolResult-Meldungen, Rahmen um Fremdinhalt (UntrustedContent), Systemhinweise — das sind Prompts. Übersetzen ändert das Verhalten der Agenten. Eigene Stufe, eigener Test auf der VM (Stufe 4d)
Sicherheitsstellen nicht anfassen, außer in Stufe 2 und nur wie dort beschrieben AccessToken.cs, TokenGate.cs, McpTransport.cs, alles unter Security/, ConfigSecrets, Lizenzprüfung
Kein innerHTML, kein Paketmanager, keine neuen CDN-Abhängigkeiten in der WebUI Siehe WebUI-Leitfaden
Radius 0, App-Akzent var(--accent), keine zugeklappten Ebenen Hausstil, Entscheidung 2026-09-24
Nur pushen, wenn alle vier Suiten grün sind — unter Windows und Linux Siehe Teststrategie; Linux auf der Test-VM

3 — Die Stufen

Jede Stufe ist ein eigener Branch und ein eigener Merge. Nach jeder Stufe: Suiten grün, Kommentar am Roadmap-Eintrag (dc_comment), dann die nächste.

Stufe 0 — Bestandsaufnahme (Flash: ja)

Lege eine Tabelle an (in dieser Datei, Abschnitt 7): jede Funktion der Desktop-Oberfläche und ob die WebUI sie hat. Quelle sind die Fenster in src/ClawdDotNet.Desktop/Views:

AddAgentWindow, AddJobWindow, AddServiceWindow, AgentChatsPageView, AgentsPageView, BackupPageView, ChatPageView, InfoPageView, InstancePickerWindow, LicenseWindow, LogPageView, MainWindow, RestoreBackupWindow, SettingsPageView, TasksPageView, TextEditorWindow, TokenUsagePageView, ToolSettingsView.

Verdächtig, nur im Desktop zu stehen — besonders genau prüfen:

  • Erstinstallation und Lizenz (LicenseWindow)
  • Wiederherstellungs-Passphrase des Schlüsselbunds (im Start-Log steht die Warnung „kein Wiederherstellungsfach“ — wo setzt man sie heute?)
  • Instanz anlegen / wählen (InstancePickerWindow)
  • Sicherung zurückspielen (RestoreBackupWindow)
  • Dateiauswahl-Dialoge, Texteditor für Identity/Soul (TextEditorWindow)

Ergebnis: Liste „fehlt in der WebUI“. Nichts bauen in dieser Stufe.

Stufe 1 — Lücken der WebUI schließen (Flash: ja für reine Ansichten, nein sobald C# nötig ist)

Für jede Zeile aus Stufe 0 mit „fehlt“: zuerst prüfen, ob die API den Endpunkt hat.

  • Hat sie ihn: Ansicht bauen, Texte in beide Sprachpakete.
  • Hat sie ihn nicht: Endpunkt in src/ClawdDotNet.Web/Endpoints (Instanz) oder src/ClawdDotNet.Manager.Web/Endpoints.cs (Manager), Fachlogik in ClawdDotNet.App (nie im Endpunkt), mit Test in tests/ClawdDotNet.Web.Tests oder App.Tests. Lizenz und Schlüsselbund sind Sicherheitsstellen → starkes Modell.

Stufe 2 — Die Hülle (Flash: nein)

Empfehlung (vom Menschen noch zu bestätigen, bevor du anfängst — frage im Roadmap-Eintrag):

Starter mit Systembrowser statt eingebettetem Browser.

  • Startet den Instanzmanager, wenn er nicht läuft (unter Linux ist das der systemd-Dienst clawddotnet-manager.service — nicht doppelt starten).
  • Öffnet die WebUI im Standardbrowser, angemeldet über einen Einmal-Link: der Manager erzeugt auf Anfrage über seinen lokalen Socket (nicht über TCP) einen Zufallswert, gültig einmal und höchstens 60 Sekunden; die WebUI tauscht ihn gegen das Sitzungstoken. Das Token selbst steht nie in einer Adresse.
  • Taskleistensymbol mit Zustand (läuft / gestoppt / Fehler) und „WebUI öffnen“.
  • Begründung: keine neue Abhängigkeit (ein eingebetteter Browser braucht unter Linux WebKitGTK als Systempaket), am wenigsten Code.

Der Einmal-Link ist eine neue Anmeldeart — Test für: zweimal benutzt, zu spät benutzt, über TCP statt Socket angefordert. Alle drei müssen scheitern.

Stufe 3 — Avalonia-Fenster entfernen (Flash: mit Vorsicht)

  • Views/, Controls/, Converters/, ViewModels der Fenster, App.axaml — weg.
  • Avalonia-Pakete aus der .csproj, soweit die Hülle sie nicht braucht.
  • Program.cs: ohne --headless/--managed/MCP-Brücke startet künftig die Hülle.
  • deploy/publish.py und das Paket prüfen: Was fällt weg, was muss dabei bleiben? Ein Probepaket mit --dry-run bauen und auf der VM --headless starten.
  • docs/Oberflaechen-Leitfaden.md → nach docs/archiv/, Verweise in CLAUDE.md anpassen.

Stufe 4 — Englisch komplett

Teil Was Flash?
4a WebUI: jeder sichtbare Text über t("…"), Schlüssel in en.json und de.json. Heute stehen noch Umlaut-Texte direkt in .js-Dateien ja
4b WebUI: deutsche Bezeichner in JS (erstelleElement, zeigeMeldung, lade …, 28 Dateien) und CSS-Klassen (karte, schaltflaeche, gedaempft …, ~49) auf Englisch. Mechanisch, aber groß: eine Umbenennung je Commit, danach jede Ansicht im Browser öffnen ja, in kleinen Schritten
4c C#: Kommentare und nicht gespeicherte Bezeichner (Klassen, Methoden, Variablen) in ~167 Dateien. StagingAktion, Vorgabe, Rahmen, Werkzeugrechte … Öffentliche Namen ändern bricht Aufrufer — nach jedem Schritt bauen und testen ja, dateiweise
4d C#: Texte, die Modelle lesen — Werkzeugbeschreibungen, Fehlermeldungen an Agenten, Systemhinweise (~23 Werkzeugdateien, ~20 Meldungen). Danach eine Nacht Testinstanz auf der VM und Audit-Vergleich: arbeiten die Agenten wie vorher? nein
4e API-Pfade: /api/verwaltung, /api/instanz, /instanzen, /hooks/{instanz} → englisch. Das bricht Absender von außen (n8n, Claude Code über MCP). Alte Pfade eine Version lang als Umleitung behalten nein

Prüfung der Sprachpakete nach jeder Stufe:

python -c "import json;e=json.load(open('src/ClawdDotNet.Manager.Web/wwwroot/i18n/en.json',encoding='utf-8'));d=json.load(open('src/ClawdDotNet.Manager.Web/wwwroot/i18n/de.json',encoding='utf-8'));print(set(e)^set(d) or 'gleich')"

Besser: als Test in tests/ClawdDotNet.Web.Tests anlegen, dann prüft ihn jeder Lauf.


4 — Wer was macht

Der Mensch fragte, ob ein Gemini Flash genügt. Antwort: für etwa zwei Drittel ja — für Stufe 0, 1 (reine Ansichten), 3 und 4a–4c, wenn diese Datei mitgegeben wird und jede Stufe vor dem Merge von einem starken Modell gegengelesen wird. Nicht für Stufe 2 (neue Anmeldeart), 4d (Prompts) und 4e (Pfade nach außen) und nicht für Lizenz/Schlüsselbund in Stufe 1.

Gegenlesen heißt mindestens: git diff --stat auf unerwartet große Löschungen prüfen; nach gelöschten Kommentarblöcken suchen (git diff | grep '^-\s*//'); Sprachpakete gleich; alle vier Suiten grün auf Windows und Linux.


5 — Fertig ist es, wenn

  • src/ClawdDotNet.Desktop keine Avalonia-Fenster mehr enthält und die Hülle unter Windows und Linux die WebUI angemeldet öffnet
  • jede Funktion aus der Tabelle in Abschnitt 7 in der WebUI erreichbar ist
  • grep -rn "[äöüÄÖÜß]" src --include=*.cs --include=*.js --include=*.css nur noch Treffer in i18n/de.json-Inhalten, Testdaten und Kommentaren mit Zitaten liefert
  • die Testinstanz auf der VM eine Nacht mit der neuen Fassung läuft und das Audit keine neuen Fehlerbilder zeigt

6 — Gespeicherte Namen: nicht umbenennen

Diese Namen stehen in Dateien und Datenbanken bestehender Installationen. Eine Umbenennung braucht eine Migration (alt lesen, neu schreiben) und einen Test mit einer alten Datei. Im Zweifel: deutsch lassen und im Code mit einem englischen Namen kapseln.

Wo Beispiele
Werkzeugeinstellungen der Agenten (AgentSettings.json, Tools.<Name>) erlaubt, verboten (Datenbank-/Werkzeugrechte), sharedAccessLevel, …
Tabellen in state.db (SqliteStorage.cs) Dauerfreigaben, Spalten aller Tabellen
Audit-Einträge, Source-Werte, DecidedBy-Präfixe werden gelesen und ausgewertet
Aufgabendateien (Frontmatter), Taskboard-Felder onlyWhenMarketOpen, require_approval …
manager.json, InstanceSettings.json (PascalCase-Altbestand) Schlüssel exakt so lassen
Sprachschlüssel selbst sind schon englisch — gut so

7 — Bestandsaufnahme (Stufe 0 füllt das aus)

Desktop-Funktion Fenster In der WebUI? Endpunkt vorhanden? Bemerkung