fix(client): Schluessel raus aus argv, Wartezeit einstellbar, Packager sperrt

Fuenf von sechs Befunden einer externen Integration. Der sechste - unsignierte
Lizenzurteile - ist bestaetigt, aber bewusst nicht Teil dieses Commits.

1. Lizenzschluessel stand in der Kommandozeile
   Der Agent nahm --license-key nur als Argument und las keine
   Umgebungsvariablen. "ps" zeigt argv jedem Benutzer der Maschine - exakt die
   Begruendung, mit der UPGRADE.md §5 den Crontab-Weg verwirft. Damit nahm das
   SDK einen bereits geloesten Sicherheitsbefund zurueck.
   Der Agent liest jetzt DC_LICENSE_KEY, DC_DOWNLOAD_USER und
   DC_DOWNLOAD_PASSWORD, Umgebung vor Argument. LaunchUpdateAgent uebergibt
   den Schluessel nicht mehr als Argument, sondern setzt die Variable auf dem
   eigenen Prozess: das Kind erbt den Umgebungsblock, danach wird sie wieder
   entfernt. Das funktioniert auch mit UseShellExecute=true, wo sich
   ProcessStartInfo.Environment nicht setzen laesst.

2. --wait-timeout war nicht durchgereicht
   Der Agent kannte den Parameter, LaunchUpdateAgent hatte keinen dafuer - es
   galten fest 60 Sekunden. Eine Anwendung, die allein fuer host.StopAsync 30
   Sekunden braucht, kommt damit gefaehrlich nah an die Grenze. Neu:
   waitTimeoutSeconds. Ausserdem ist im Quelltext und in der Doku jetzt
   festgehalten, dass exitCurrentApp:true ueber Environment.Exit(0) laeuft und
   damit finally-Bloecke und IHostApplicationLifetime uebergeht - bei offenem
   Zustand die falsche Wahl.

3. ILicensePrompt war tot
   Der Konstruktor nahm es entgegen, legte es in _prompt ab und benutzte es
   nirgends. Wer darauf eine headless-Story aufbaute, baute auf Sand. Neu:
   EnsureLicensedAsync() - zwischengespeicherten Schluessel nehmen, sonst
   fragen, pruefen, bei Ablehnung erneut fragen. allowPrompt:false lehnt ohne
   Cache ab, statt auf eine Eingabe zu warten, die im Dienst nie kommt. Ein
   voruebergehender Netzfehler fuehrt nicht zur erneuten Abfrage - der
   Schluessel ist ja nicht falsch.

4. Der Packager warnte nur
   Er bricht jetzt ab. Anlass war ein echter API-Schluessel in einem
   oeffentlich abrufbaren Paket - und die Warnung war damals ausgerechnet
   unterdrueckt, weil die Datei auf der preserve-Liste stand.
   Zwei Stufen: Dateiname (appsettings.Local.json, master.key, *.pfx, *.db,
   server_settings.xml) und Inhalt (gefuelltes Password=, sk-, ghp_,
   dc_master_, AKIA, private Schluessel). Die Inhaltspruefung findet auch
   Dateien mit unverdaechtigem Namen.
   Platzhalter loesen bewusst nicht aus: "sk-DEIN-SCHLUESSEL-HIER" haette
   sonst jede ausgelieferte Vorlage blockiert, und --allow-secrets waere nach
   einer Woche Gewohnheit. Beim Erproben zuerst genau in diese Falle gelaufen.

5. BuildInfo.targets war nur per Pfad-Import zu haben
   Die Anleitung empfahl einen <Import> ins Nachbar-Repository - das setzt
   voraus, dass beide Arbeitskopien nebeneinander liegen und in derselben
   Fassung stehen. Das Client-Projekt ist jetzt packbar und legt das Target
   unter build/ ins Paket, wo NuGet es selbst importiert.

Ausserdem: Unauthorized wurde nur im statischen Zweig erkannt, im API-Zweig
kam ein 401 als gewoehnlicher HTTP-Fehler an.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Deploymentcenter Bot
2026-08-14 13:47:55 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent e01a608c08
commit 1967b49ad7
7 changed files with 510 additions and 21 deletions
@@ -8,8 +8,41 @@
<RootNamespace>Deploymentcenter.Client</RootNamespace>
<AssemblyName>Deploymentcenter.Client</AssemblyName>
<NoWarn>$(NoWarn);CA1416</NoWarn>
<!--
Als NuGet-Paket beziehbar machen.
Die Anleitung empfahl bisher einen Import per relativem Pfad ins
Nachbar-Repository:
<Import Project="..\Deploymentcenter.Client\Deploymentcenter.BuildInfo.targets" />
Das setzt voraus, dass beide Repositories nebeneinander ausgecheckt sind
und in derselben Fassung stehen - genau die Kopplung, die ein Paket
vermeidet.
-->
<IsPackable>true</IsPackable>
<PackageId>Deploymentcenter.Client</PackageId>
<Version>2.5.0</Version>
<Authors>Deploymentcenter</Authors>
<Description>Client-SDK für Lizenzprüfung, Update-Verteilung und Erstinstallation über das Deploymentcenter.</Description>
<PackageTags>deploymentcenter;update;lizenz</PackageTags>
</PropertyGroup>
<!--
Das Targets-File wandert nach build/ im Paket und wird von NuGet
automatisch in jedes Projekt importiert, das auf das Paket verweist.
Ein <Import> von Hand entfaellt damit - und mit ihm der Pfad ins
Nachbar-Repository.
Der Dateiname muss dafuer der Paket-Kennung entsprechen.
-->
<ItemGroup>
<None Include="Deploymentcenter.BuildInfo.targets"
Pack="true"
PackagePath="build\Deploymentcenter.Client.targets" />
</ItemGroup>
<ItemGroup>
<PackageReference Include="System.Security.Cryptography.ProtectedData" Version="8.0.0" />
</ItemGroup>
@@ -378,6 +378,99 @@ public class LicenseClient
/// stiller Neustart bauen, ohne den Schluessel ein zweites Mal abzulegen.
/// Liefert null, wenn kein brauchbarer Cache vorliegt.
/// </summary>
/// <summary>
/// Stellt sicher, dass eine gueltige Lizenz vorliegt - und fragt notfalls
/// nach dem Schluessel.
///
/// Bis Version 2.5 nahm der Konstruktor ein <see cref="ILicensePrompt"/>
/// entgegen, legte es ab und benutzte es nie. Das Versprechen der
/// Schnittstelle - Schluessel abfragen, Fehler und Erfolg melden - loeste
/// nichts ein; wer darauf eine headless-Story aufbaute, baute auf Sand.
/// Diese Methode ist die Naht, die dabei fehlte.
///
/// Ablauf: zwischengespeicherten Schluessel nehmen, sonst fragen; pruefen;
/// bei Ablehnung erneut fragen, bis <paramref name="maxAttempts"/>
/// erschoepft ist.
/// </summary>
/// <param name="allowPrompt">
/// Auf false setzen, wenn kein Mensch davorsitzt - etwa in einem Dienst.
/// Dann wird ausschliesslich der zwischengespeicherte Schluessel geprueft
/// und bei dessen Fehlen abgelehnt, statt auf eine Eingabe zu warten, die
/// nie kommt.
/// </param>
public async Task<LicenseValidationResult> EnsureLicensedAsync(
string productSlug,
string serverBaseUrl,
bool allowPrompt = true,
int maxAttempts = 3,
string? appVersion = null,
CancellationToken cancellationToken = default)
{
string? key = TryGetCachedKey(productSlug);
LicenseValidationResult? last = null;
for (int attempt = 0; attempt < Math.Max(1, maxAttempts); attempt++)
{
if (string.IsNullOrWhiteSpace(key))
{
if (!allowPrompt)
{
_prompt.ShowLicenseError(
"Keine Lizenz hinterlegt",
$"Fuer \"{productSlug}\" liegt kein Schluessel vor, und es kann nicht danach gefragt werden.");
return last ?? new LicenseValidationResult
{
IsValid = false,
Status = "no_license",
Message = "Kein Lizenzschluessel hinterlegt."
};
}
key = await _prompt.RequestLicenseKeyAsync(productSlug).ConfigureAwait(false);
if (string.IsNullOrWhiteSpace(key))
{
// Abbruch durch den Benutzer - erneutes Fragen waere
// Bevormundung.
return new LicenseValidationResult
{
IsValid = false,
Status = "no_license",
Message = "Es wurde kein Lizenzschluessel eingegeben."
};
}
}
last = await ValidateAsync(productSlug, key!, serverBaseUrl, appVersion, cancellationToken)
.ConfigureAwait(false);
if (last.IsValid)
{
_prompt.ShowLicenseInfo("Lizenz gueltig", last.Message);
return last;
}
// Ein Netzwerk- oder Serverproblem ist kein Grund, den Schluessel
// erneut abzufragen - er ist ja nicht falsch.
if (last.IsTransient)
{
_prompt.ShowLicenseError("Lizenzpruefung nicht moeglich", last.Message);
return last;
}
_prompt.ShowLicenseError("Lizenz abgelehnt", last.Message);
key = null;
}
return last ?? new LicenseValidationResult
{
IsValid = false,
Status = "invalid",
Message = "Lizenzpruefung fehlgeschlagen."
};
}
public static string? TryGetCachedKey(string productSlug)
{
var cache = TryGetCachedState(productSlug);
@@ -123,6 +123,17 @@ namespace Deploymentcenter.Client
response = await _httpClient.GetAsync(apiUrl, cancellationToken).ConfigureAwait(false);
}
// Auch der API-Zweig kann 401 liefern - etwa wenn die
// Lese-Endpunkte spaeter ebenfalls hinter den Zugangsschutz
// wandern. Zuvor wurde das nur auf dem statischen Weg erkannt
// und hier als gewoehnlicher HTTP-Fehler gemeldet.
if (response.StatusCode == HttpStatusCode.Unauthorized)
{
result.Unauthorized = true;
result.Message = ReleaseCredentials.DescribeUnauthorized(credentials);
return result;
}
if (!response.IsSuccessStatusCode)
{
result.Message = $"Update-Pruefung fehlgeschlagen: HTTP {(int)response.StatusCode}";
@@ -339,7 +350,8 @@ namespace Deploymentcenter.Client
string? currentVersion = null,
string? platform = null,
bool waitForCurrentProcess = true,
string? licenseKey = null)
string? licenseKey = null,
int waitTimeoutSeconds = 60)
{
if (!File.Exists(agentPath))
{
@@ -361,17 +373,37 @@ namespace Deploymentcenter.Client
AppendArg(args, "--current-version", currentVersion!);
}
// Ohne den Schluessel kommt der Agent nicht mehr an die Pakete -
// die Release-Ablage verlangt seit Version 2.4 Zugangsdaten.
// Der Lizenzschluessel wird BEWUSST NICHT als Argument uebergeben.
//
// Was in argv steht, zeigt "ps" jedem Benutzer der Maschine. Aus
// genau diesem Grund verwirft UPGRADE.md §5 den Weg, den Shared
// Key im Crontab zu hinterlegen - fuer einen Lizenzschluessel
// gilt dasselbe.
//
// Stattdessen wird die Variable auf dem eigenen Prozess gesetzt;
// der Agent erbt den Umgebungsblock beim Start und liest sie dort.
// Das funktioniert auch mit UseShellExecute=true, wo sich
// ProcessStartInfo.Environment nicht setzen laesst.
bool licenseKeySet = false;
if (!string.IsNullOrWhiteSpace(licenseKey))
{
AppendArg(args, "--license-key", licenseKey!);
Environment.SetEnvironmentVariable("DC_LICENSE_KEY", licenseKey);
licenseKeySet = true;
}
if (waitForCurrentProcess)
{
AppendArg(args, "--wait-for-pid",
Process.GetCurrentProcess().Id.ToString(System.Globalization.CultureInfo.InvariantCulture));
// Ohne diesen Wert galten fest 60 Sekunden. Eine Anwendung,
// die allein fuer host.StopAsync 30 Sekunden braucht, kommt
// damit gefaehrlich nah an die Grenze - und laeuft sie ab,
// bricht der Agent ab, statt ueber gesperrte Dateien zu
// schreiben. Sicher, aber eben auch kein Update.
AppendArg(args, "--wait-timeout",
Math.Max(5, waitTimeoutSeconds).ToString(System.Globalization.CultureInfo.InvariantCulture));
}
// Ohne ausdruecklichen Pfad die eigene ausfuehrbare Datei.
@@ -394,10 +426,31 @@ namespace Deploymentcenter.Client
UseShellExecute = true
};
try
{
Process.Start(startInfo);
}
finally
{
// Nach dem Start wieder entfernen: Der Schluessel soll nur so
// lange im eigenen Umgebungsblock stehen, wie er zum Vererben
// gebraucht wird.
if (licenseKeySet)
{
Environment.SetEnvironmentVariable("DC_LICENSE_KEY", null);
}
}
if (exitCurrentApp)
{
// Environment.Exit beendet den Prozess sofort: laufende
// finally-Bloecke anderer Threads, IHostApplicationLifetime
// und Destruktoren kommen nicht mehr zum Zug. Fuer eine
// Anwendung mit offenem Zustand - Positionen, Transaktionen,
// ungeschriebene Puffer - ist das die falsche Wahl. Dort
// gehoert exitCurrentApp:false gesetzt und danach der eigene
// geordnete Weg gegangen; der Agent wartet ohnehin auf das
// Prozessende.
Environment.Exit(0);
}
@@ -9,6 +9,7 @@ using System.Net.Http;
using System.Security.Cryptography;
using System.Text;
using System.Text.Json;
using System.Text.RegularExpressions;
using System.Threading.Tasks;
using Deploymentcenter.Client;
using Deploymentcenter.Client.Models;
@@ -266,7 +267,10 @@ namespace Deploymentcenter.Packager
}
}
WarnAboutUnprotectedSecrets(filteredFiles, publishDir, config);
if (!CheckForSecrets(filteredFiles, publishDir, config, HasFlag(args, "--allow-secrets")))
{
return 1;
}
// ---------------------------------------------------------------
// Paket bauen
@@ -798,6 +802,197 @@ namespace Deploymentcenter.Packager
/// Publish-Verzeichnis liegt, wandert sonst ins Paket und ueberschreibt
/// beim Update die Konfiguration jedes Zielsystems.
/// </summary>
/// <summary>
/// Prueft die zu packenden Dateien auf Zugangsdaten und bricht ab,
/// wenn welche gefunden werden.
///
/// Frueher wurde nur gewarnt. Das hat nicht gereicht: Ein echter
/// OpenRouter-Schluessel lag dadurch in einem oeffentlich abrufbaren
/// Paket. Der Zugangsschutz macht das nicht harmlos - dann ist er eben
/// fuer jeden Lizenznehmer lesbar statt fuer alle.
///
/// Zwei Stufen: der Dateiname (eine appsettings.Local.json gehoert
/// nicht ins Paket) und der Inhalt (ein gefuelltes Password= oder ein
/// Schluessel im Format sk-... verraet sich selbst). Der zweite Teil
/// findet auch Dateien, deren Name unverdaechtig ist.
///
/// Rueckgabe false bedeutet: nicht weitermachen.
/// </summary>
static bool CheckForSecrets(List<string> files, string publishDir, PackagerConfig config, bool allowSecrets)
{
var byName = new List<string>();
var byContent = new List<(string Path, string Reason)>();
string[] suspiciousNames =
{
"appsettings.Local.json", "appsettings.*.Local.json", "*.local.json",
"secrets.json", "connectionstrings.json",
"master.key", "*.pfx", "*.key", "*.pem", "*.p12",
"server_settings.xml", "*.db", "*.sqlite", "*.sqlite3"
};
foreach (var file in files)
{
string relPath = Path.GetRelativePath(publishDir, file).Replace('\\', '/');
if (GlobMatcher.IsMatch(relPath, suspiciousNames))
{
byName.Add(relPath);
continue;
}
string? reason = FindSecretInContent(file);
if (reason != null)
{
byContent.Add((relPath, reason));
}
}
if (byName.Count == 0 && byContent.Count == 0)
{
return true;
}
Console.ForegroundColor = allowSecrets ? ConsoleColor.Yellow : ConsoleColor.Red;
Console.WriteLine();
Console.WriteLine($"[{(allowSecrets ? "WARNUNG" : "ABBRUCH")}] Im Paket liegen mutmasslich Zugangsdaten:");
foreach (var name in byName)
{
Console.WriteLine($" - {name} (Dateiname)");
}
foreach (var (path, reason) in byContent)
{
Console.WriteLine($" - {path} ({reason})");
}
Console.WriteLine();
Console.WriteLine(" Release-Pakete sind fuer jeden Lizenznehmer lesbar. Was hier steht,");
Console.WriteLine(" ist damit an alle Kunden ausgeliefert.");
Console.WriteLine();
Console.WriteLine(" - Gehoert die Datei gar nicht ins Paket: in excludePatterns aufnehmen");
Console.WriteLine(" und pruefen, warum sie im Publish-Verzeichnis liegt (haeufig eine");
Console.WriteLine(" CopyToOutputDirectory-Regel in der csproj).");
Console.WriteLine(" - Ist es eine Vorlage: die echten Werte durch Platzhalter ersetzen");
Console.WriteLine(" und sie in preservePatterns aufnehmen.");
if (!allowSecrets)
{
Console.WriteLine();
Console.WriteLine(" Bewusst gewollt? --allow-secrets");
}
Console.ResetColor();
Console.WriteLine();
return allowSecrets;
}
/// <summary>
/// Sucht in einer Textdatei nach Werten, die wie Zugangsdaten
/// aussehen. Binaerdateien und grosse Dateien werden uebersprungen -
/// dort waere die Trefferquote schlecht und die Laufzeit hoch.
/// </summary>
static string? FindSecretInContent(string path)
{
try
{
var info = new FileInfo(path);
if (info.Length == 0 || info.Length > 512 * 1024)
return null;
string extension = Path.GetExtension(path).ToLowerInvariant();
string[] textLike = { ".json", ".xml", ".config", ".ini", ".yml", ".yaml", ".env", ".txt", ".toml" };
if (Array.IndexOf(textLike, extension) < 0 && extension.Length != 0)
return null;
string content = File.ReadAllText(path);
// Gefuelltes Passwortfeld - "Password=" allein ist eine leere
// Vorlage und damit in Ordnung.
var password = Regex.Match(content,
@"(?i)\b(password|passwort|pwd)\s*[=:]\s*""?([^""\s;,}]{4,})",
RegexOptions.CultureInvariant);
if (password.Success && !LooksLikePlaceholder(password.Groups[2].Value))
{
return "gefuelltes Passwortfeld";
}
// Verbreitete Schluesselformate.
//
// Auch hier wird der Treffer gegen die Platzhalterliste
// gehalten. Ohne das blockiert "sk-DEIN-SCHLUESSEL-HIER" in
// einer Vorlage jeden Build - und wer das erlebt, setzt
// --allow-secrets kuenftig gewohnheitsmaessig. Dann haette die
// Sperre genau nichts gebracht.
foreach (var (pattern, label) in new[]
{
(@"\bsk-[A-Za-z0-9_\-]{16,}", "API-Schluessel (sk-...)"),
(@"\bghp_[A-Za-z0-9]{20,}", "GitHub-Token"),
(@"\bdc_(master|sub|setup)_[0-9a-f]{16,}", "Deploymentcenter-Token"),
(@"\bAKIA[0-9A-Z]{16}\b", "AWS-Zugriffsschluessel"),
(@"-----BEGIN [A-Z ]*PRIVATE KEY-----", "privater Schluessel")
})
{
foreach (Match match in Regex.Matches(content, pattern, RegexOptions.CultureInvariant))
{
if (!LooksLikePlaceholder(match.Value))
{
return label;
}
}
}
return null;
}
catch
{
// Nicht lesbar heisst nicht verdaechtig.
return null;
}
}
/// <summary>
/// Erkennt Vorlagenwerte, damit eine ausgelieferte Musterdatei nicht
/// jeden Build blockiert.
/// </summary>
static bool LooksLikePlaceholder(string value)
{
string lower = value.Trim().ToLowerInvariant();
if (lower.Length == 0)
return true;
string[] markers =
{
"changeme", "change-me", "todo", "xxx", "platzhalter", "placeholder",
"your-", "dein-", "deine-", "<", "beispiel", "example", "secret-here",
"password", "schluessel-hier", "schlüssel-hier", "hier-einfuegen",
"replace-me", "insert-", "dummy", "sample"
};
foreach (var marker in markers)
{
if (lower.Contains(marker))
return true;
}
// Durchgehend Grossbuchstaben mit Bindestrichen und ohne Ziffern
// ist typisch fuer Platzhalter (SK-MEIN-SCHLUESSEL), aber nicht
// fuer echte Schluessel - die tragen praktisch immer Ziffern.
string body = value.Trim();
if (body.Length > 4 && body == body.ToUpperInvariant() && !body.Any(char.IsDigit))
{
return true;
}
return false;
}
static void WarnAboutUnprotectedSecrets(List<string> files, string publishDir, PackagerConfig config)
{
string[] suspicious =
@@ -952,6 +1147,7 @@ namespace Deploymentcenter.Packager
Console.WriteLine(" --main-assembly <datei> Assembly fuer die Versionsgegenprobe");
Console.WriteLine(" --ignore-version-mismatch Versionskonflikt nur als Warnung behandeln");
Console.WriteLine(" --allow-any-platform Warnung zu 'any' unterdruecken");
Console.WriteLine(" --allow-secrets Trotz gefundener Zugangsdaten veroeffentlichen");
Console.WriteLine(" --config <datei> Abweichende packager.config.json");
Console.WriteLine(" --token <token> Token mit updateservice:publish");
Console.WriteLine(" --ftp-host/--ftp-user/--ftp-pass/--remote-dir");
@@ -73,10 +73,13 @@ namespace Deploymentcenter.UpdateAgent
// Betrieb ist das der Lizenzschluessel der Anwendung; bei
// einer Erstinstallation gibt es den noch nicht, dort treten
// die Zugangsdaten des Installationskontos an seine Stelle.
Credentials = ReleaseCredentials.FromLicenseKey(GetArg(args, "--license-key"))
?? ReleaseCredentials.FromUser(
GetArg(args, "--download-user"),
GetArg(args, "--download-password"))
//
// Umgebungsvariablen haben Vorrang vor den Argumenten: Was in
// argv steht, zeigt "ps" jedem Benutzer der Maschine. Aus
// genau diesem Grund verwirft UPGRADE.md §5 den Weg, den
// Shared Key im Crontab zu hinterlegen - fuer einen
// Lizenzschluessel gilt nichts anderes.
Credentials = ReadCredentials(args)
};
PackageManifest? installedManifest = ReadInstalledManifest(targetDir);
@@ -1068,6 +1071,40 @@ namespace Deploymentcenter.UpdateAgent
return BitConverter.ToString(hash).Replace("-", "").ToLowerInvariant();
}
/// <summary>
/// Ermittelt die Zugangsdaten fuer die Release-Ablage.
///
/// Reihenfolge: Umgebungsvariable vor Argument. Ein Geheimnis in argv
/// steht in der Prozessliste und ist damit fuer jeden Benutzer der
/// Maschine sichtbar; die Umgebung eines fremden Prozesses ist unter
/// Linux nur fuer den Eigentuemer und root lesbar.
///
/// Das SDK setzt die Variable vor dem Start auf sich selbst - der
/// Agent erbt sie und der Schluessel taucht nirgends in einer
/// Kommandozeile auf.
/// </summary>
static ReleaseCredentials? ReadCredentials(string[] args)
{
string? licenseKey = Env("DC_LICENSE_KEY") ?? GetArg(args, "--license-key");
var fromLicense = ReleaseCredentials.FromLicenseKey(licenseKey);
if (fromLicense != null)
{
return fromLicense;
}
string? user = Env("DC_DOWNLOAD_USER") ?? GetArg(args, "--download-user");
string? pass = Env("DC_DOWNLOAD_PASSWORD") ?? GetArg(args, "--download-password");
return ReleaseCredentials.FromUser(user, pass);
}
static string? Env(string name)
{
string? value = Environment.GetEnvironmentVariable(name);
return string.IsNullOrWhiteSpace(value) ? null : value;
}
static int ParsePid(string? value)
{
return int.TryParse(value, out int pid) && pid > 0 ? pid : 0;
+76 -8
View File
@@ -164,16 +164,28 @@ ein Dienst-Manager den Neustart übernimmt.
### B. MSBuild BuildInfo Generierung
Binde das `Deploymentcenter.BuildInfo.targets` Script in deine `.csproj` ein, damit Version, UTC-Build-Datum und Git Commit-Hash automatisch zur Übersetzungszeit generiert werden:
Version, UTC-Build-Datum und Git-Commit entstehen automatisch zur
Übersetzungszeit. **Seit Version 2.5 genügt dafür der Paketverweis:**
```xml
<PropertyGroup>
<Version>1.4.3</Version>
</PropertyGroup>
<Import Project="..\Deploymentcenter.Client\Deploymentcenter.BuildInfo.targets" />
<ItemGroup>
<PackageReference Include="Deploymentcenter.Client" Version="2.5.0" />
</ItemGroup>
```
Das Targets-File liegt im Paket unter `build/` und wird von NuGet selbst
importiert — ein `<Import>` von Hand entfällt.
> **Der bisherige Weg koppelte zwei Repositories.** Die Anleitung empfahl
> `<Import Project="..\Deploymentcenter.Client\Deploymentcenter.BuildInfo.targets" />`
> — das setzt voraus, dass beide Arbeitskopien nebeneinander liegen und in
> derselben Fassung stehen. Wer nur das Paket bezieht, hatte das Target nicht.
> Der Import per Pfad funktioniert weiterhin, ist aber nicht mehr nötig.
Die Klasse entsteht im Namensraum deines Projekts (`$(RootNamespace)`), nicht im
SDK. Du erreichst sie also ohne `using`:
@@ -360,8 +372,27 @@ Die Muster sind jetzt echte Globs:
| `wwwroot/**/*.css` | auch in Unterverzeichnissen |
| `appsettings*.json` | `appsettings.json`, `appsettings.Production.json`, … |
Der Packager warnt zusätzlich von sich aus, wenn eine Datei nach Zugangsdaten
aussieht und auf keiner der beiden Listen steht.
### Der Packager bricht bei Zugangsdaten ab
Seit Version 2.5 nicht mehr nur eine Warnung. Anlass war ein echter
API-Schlüssel, der so in ein öffentlich abrufbares Paket geriet — und die
Warnung wurde damals ausgerechnet unterdrückt, weil die Datei auf der
`preserve`-Liste stand.
| Stufe | Findet |
|---|---|
| Dateiname | `appsettings.Local.json`, `secrets.json`, `master.key`, `*.pfx`, `*.db`, `server_settings.xml`, … |
| Inhalt | gefüllte `Password=`-Felder, `sk-…`, `ghp_…`, `dc_master_…`, `AKIA…`, private Schlüssel |
Die Inhaltsprüfung findet auch Dateien mit unverdächtigem Namen. Platzhalter
wie `sk-DEIN-SCHLUESSEL-HIER` oder `Password=changeme` lösen **nicht** aus —
sonst würde jede ausgelieferte Vorlage den Build blockieren, und
`--allow-secrets` wäre nach einer Woche Gewohnheit.
**Der Zugangsschutz macht das nicht harmlos.** Ein Schlüssel im Paket ist dann
für jeden Lizenznehmer lesbar statt für alle — besser, aber immer noch falsch.
Notausgang für bewusste Fälle: `--allow-secrets`.
### Versionsgegenprobe
@@ -678,14 +709,51 @@ UpdateClient.LaunchUpdateAgent(
licenseKey: meineLizenz); // reicht --license-key an den Agenten durch
```
Auf der Kommandozeile:
Auf der Kommandozeile**bevorzugt über die Umgebung**:
```bash
update-agent --project myapp --action update --license-key XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
DC_LICENSE_KEY=XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX \
update-agent --project myapp --action update
```
Ersatzweise `--download-user` und `--download-password` für ein
Installationskonto — das nutzt der Installer bei der Erstinstallation.
`--license-key` gibt es weiterhin, ist aber die schlechtere Wahl: Was in `argv`
steht, zeigt `ps` jedem Benutzer der Maschine. Aus genau diesem Grund verwirft
[UPGRADE.md §5](./UPGRADE.md#5-cron-für-den-watchdog-evaluator-einrichten) den
Weg, den Shared Key im Crontab zu hinterlegen — für einen Lizenzschlüssel gilt
dasselbe. Umgebungsvariablen haben Vorrang vor den Argumenten.
`LaunchUpdateAgent` übergibt den Schlüssel deshalb **nicht** als Argument: Es
setzt `DC_LICENSE_KEY` auf dem eigenen Prozess, der Agent erbt den
Umgebungsblock beim Start, und danach wird die Variable wieder entfernt.
Ersatzweise `DC_DOWNLOAD_USER` und `DC_DOWNLOAD_PASSWORD` (oder
`--download-user` / `--download-password`) für ein Installationskonto — das
nutzt der Installer bei der Erstinstallation.
### Wartezeit beim Übergeben
`LaunchUpdateAgent` gibt dem Agenten mit, wie lange er auf das Ende der
Anwendung warten soll. Vorgabe sind 60 Sekunden:
```csharp
UpdateClient.LaunchUpdateAgent(
agentPath: agentPath,
projectId: "myapp",
licenseKey: meineLizenz,
waitTimeoutSeconds: 180, // reicht auch für ein langsames StopAsync
exitCurrentApp: false); // siehe unten
```
Läuft die Zeit ab, **bricht der Agent ab, ohne etwas zu verändern** — sicher,
aber eben auch kein Update. Wer allein für `host.StopAsync` 30 Sekunden
braucht, sollte den Wert heraufsetzen.
> **`exitCurrentApp: true` beendet den Prozess mit `Environment.Exit(0)`.**
> Laufende `finally`-Blöcke anderer Threads, `IHostApplicationLifetime` und
> Destruktoren kommen dann nicht mehr zum Zug. Für eine Anwendung mit offenem
> Zustand — Positionen, Transaktionen, ungeschriebene Puffer — ist das die
> falsche Wahl. Dort `exitCurrentApp: false` setzen und anschließend den
> eigenen geordneten Weg gehen; der Agent wartet ohnehin auf das Prozessende.
`UpdateCheckResult.Unauthorized` ist bewusst von einem gewöhnlichen Fehler
getrennt. Ohne diese Unterscheidung sieht ein abgelaufener Vertrag aus wie eine
+12 -3
View File
@@ -136,9 +136,18 @@ Eine `appsettings.json` mit echten Zugangsdaten gehört in **keine** von beiden
Listen — sie gehört gar nicht erst ins Publish-Verzeichnis. Was ausgeliefert
wird, muss eine **Vorlage mit Platzhaltern** sein.
`pack-and-deploy` warnt bei Dateien, die nach Zugangsdaten aussehen. **Nimm die
Warnung ernst.** Release-Pakete liegen hinter einem Zugangsschutz, aber jeder
lizenzierte Kunde kann sie auspacken.
**`pack-and-deploy` bricht ab, wenn es Zugangsdaten findet** — geprüft werden
Dateinamen (`appsettings.Local.json`, `master.key`, `*.pfx`, `*.db`, …) und der
Inhalt (gefüllte `Password=`-Felder, `sk-…`, `dc_master_…`, private Schlüssel).
Platzhalter wie `sk-DEIN-SCHLUESSEL-HIER` lösen nicht aus.
Häufigste Ursache: eine `CopyToOutputDirectory`-Regel in der `.csproj`, die
eine lokale Konfigurationsdatei ins Ausgabeverzeichnis kopiert. Dann gehört sie
in `excludePatterns` — und die Regel auf den Prüfstand.
Notausgang: `--allow-secrets`. **Nur benutzen, wenn du weißt, warum.**
Release-Pakete liegen hinter einem Zugangsschutz, aber jeder lizenzierte Kunde
kann sie auspacken.
### `setup.json` anlegen