feat(errors, watchdog): Fehler-Stream mit Ignore-Regeln, Metrik-Verlauf, Abhängigkeits-Alarme
Fehler-Schnittstelle - Neuer schlanker Eingang POST /api/errors/v1/report für den globalen Exception-Handler einer Anwendung. Titel und Dringlichkeit leitet der Server ab; gespeichert wird in derselben Tabelle wie der Bugtracker. Ein zweiter Speicher wäre nur ein zweiter Ort, an dem man suchen müsste. - error_level (fatal/error/warning) trennt die technische Art des Ereignisses von der geschäftlichen Dringlichkeit. Ein Duplicate-Entry ist technisch ein error, geschäftlich belanglos — beides zu vermischen war der Grund, warum solche Meldungen als Bug im Dashboard landeten. Ignore-Regeln gegen bekanntes Rauschen - bugtracker_ignore_rules mit contains/regex/exception_class, Pflichtfeld für die Begründung und optionaler Alarmschwelle. - Ein Treffer bedeutet nicht "wegwerfen": Der Fehler wird weiterhin erfasst und hochgezählt, bleibt aber aus der Übersicht heraus und löst keine Benachrichtigung aus. Der Zähler ist der eigentliche Zweck — dass ein bekannter Fehler auftritt, ist normal; dass er plötzlich hundertmal so oft auftritt, ist ein Signal. Dafür das rollende Stundenfenster und error.rate_exceeded. - Neue Regeln lassen sich rückwirkend auf bestehende Einträge anwenden. Gruppierung überarbeitet - Der Schlüssel nahm bisher 300 Zeichen Stacktrace auf. Derselbe Fehler zersplitterte dadurch, sobald ein Aufrufer den Stack einmal mitschickte und einmal nicht. Jetzt zählt der Ursprungsort: bevorzugt die Dateiangabe, sonst der erste Rahmen des Stacktrace. - Die Normalisierung ersetzte nur Zahlen ab vier Stellen, wodurch 'AA-1' und 'BB-2' getrennt blieben. Werte in Anführungszeichen, die Ziffern enthalten, gelten jetzt als veränderlich — der Schlüsselname bleibt erhalten, sodass verschiedene Unique-Keys unterscheidbar sind. Mit 9 Testfällen belegt. Metrik-Verlauf - watchdog_metrics speichert numerische Heartbeat-Werte mit Zeitstempel. Zuvor wurde metrics_json bei jedem Heartbeat überschrieben; damit ließ sich "die Platte läuft seit drei Tagen voll" nicht erkennen, nur "sie ist voll". - GET /api/watchdog/v1/metrics liefert den verdichteten Verlauf und die Abweichung vom eigenen Sieben-Tage-Durchschnitt. Dieser relative Ansatz braucht keine projektspezifischen Schwellwerte. - Aufbewahrung 14 Tage, Bereinigung stündlich durch den Evaluator. Health-Checks per Push statt Abruf - Der Heartbeat nimmt ein checks-Objekt entgegen, das die Anwendung selbst ermittelt. Das Deploymentcenter interpretiert die Namen nicht, es liest nur ok und message — was "gesund" bedeutet, entscheidet jede Anwendung selbst. Schlägt eine Prüfung fehl, wird ein als ok gemeldeter Heartbeat auf warning herabgestuft. - Bewusst ausgehend: auf den Zielmaschinen müssen keine Ports geöffnet werden. Abhängigkeitsbewusste Alarmierung - Fällt ein Monitor aus, dessen Parent selbst unten ist, wird der Alarm unterdrückt. Der Zustand bleibt sichtbar. Vorher erzeugte ein ausgefallener Hypervisor mit zwölf VMs dreizehn Meldungen für ein Problem. - Mehrere Ebenen und fehlerhafte Hierarchien (Zyklen, gelöschte Parents) sind abgesichert; mit 10 Testfällen belegt. WebUI - Neue Ansicht "Fehler-Stream" mit Filtern nach Projekt, Fehlerklasse, Umgebung, Zeitraum und Sichtbarkeit sowie Volltextsuche und Pagination. Stummgeschaltete Einträge sind standardmäßig ausgeblendet. - Verwaltung der Ignore-Regeln inklusive Trefferzähler. - Die Detailansicht zeigt Fehlerklasse, Stummschaltungsgrund und die Häufung im laufenden Stundenfenster. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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commit
60e34b29f6
+74
-1
@@ -171,7 +171,80 @@ Zusätzlich stichprobenartig im WebUI prüfen:
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## 10. Optional: Webhooks
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## 10. Fehler-Stream (Migration 007)
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Neu ist eine eigene Schnittstelle für Laufzeitfehler, gedacht für den globalen
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Exception-Handler einer Anwendung:
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POST /api/errors/v1/report
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Gespeichert wird in derselben Tabelle wie der Bugtracker — ein zweiter Speicher
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wäre nur ein zweiter Ort, an dem man suchen müsste. Die Trennung von Rauschen
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und Signal leisten stattdessen **Ignore-Regeln**.
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### Bekannte, harmlose Fehler stummschalten
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Im WebUI unter **Bugtracker → 🔇 Ignore-Regeln**. Ein Treffer bedeutet nicht
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„wegwerfen": Der Fehler wird weiterhin erfasst und hochgezählt, bleibt aber aus
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der Übersicht heraus und löst keine Benachrichtigung aus.
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Der Zähler ist dabei der eigentliche Zweck. Zu jeder Regel lässt sich eine
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Alarmschwelle hinterlegen — dass ein bekannter Fehler auftritt, ist normal;
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dass er plötzlich hundertmal so oft auftritt, bedeutet, dass sich etwas
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geändert hat.
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Eine deaktivierte Vorlage für den Duplicate-Entry-Fall liegt bereits vor; sie
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lässt sich im WebUI anpassen und einschalten.
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### Gruppierung
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Veränderliche Anteile werden beim Zusammenfassen ausgeblendet: Werte in
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Anführungszeichen, die Ziffern enthalten, Speicheradressen, GUIDs, Zeitstempel
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und Zeilennummern. `Duplicate entry 'MKT-88213'` und `Duplicate entry 'AA-1'`
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landen damit in einer Gruppe — ein anderer Unique-Key dagegen nicht.
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> **Hinweis:** Migration 007 ändert die Berechnung des Gruppenschlüssels.
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> Bereits erfasste Einträge behalten ihren alten Schlüssel; ein erneut
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> auftretender Fehler legt daher einmalig eine neue Gruppe an. Danach ist der
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> Zustand wieder konsistent.
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## 11. Metrik-Verlauf und Health-Checks
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Numerische Werte aus dem Heartbeat-Feld `metrics` werden jetzt mit Zeitstempel
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abgelegt (Aufbewahrung 14 Tage) und lassen sich über
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`GET /api/watchdog/v1/metrics` abfragen. Zuvor wurde `metrics_json` bei jedem
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Heartbeat überschrieben — es gab immer nur den letzten Moment.
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Zusätzlich kann eine Anwendung ihren Gesundheitszustand selbst mitschicken:
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```json
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{ "source": "polytrader-worker", "status": "ok", "interval": 60,
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"checks": {
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"db": { "ok": true },
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"market_feed": { "ok": false, "message": "Letzter Tick vor 14 min" }
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} }
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Das Deploymentcenter interpretiert die Namen nicht — es liest nur `ok` und
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`message`. Schlägt eine Prüfung fehl, wird ein als `ok` gemeldeter Heartbeat auf
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`warning` herabgestuft. **Es müssen keine Ports geöffnet werden**, der Weg ist
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ausgehend.
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## 12. Abhängigkeitsbewusste Alarmierung
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Fällt ein Monitor aus, für den `parent_source` gesetzt ist, und ist der
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übergeordnete Monitor selbst unten, wird der Alarm für das Kind unterdrückt.
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Der Zustand bleibt im Dashboard sichtbar.
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Vorher erzeugte ein ausgefallener Hypervisor mit zwölf VMs dreizehn Meldungen
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für ein Problem.
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Damit das greift, muss die Hierarchie gepflegt sein — im WebUI unter
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**WatchDog → System-Hierarchie** über das Feld *Übergeordnete Entität*.
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## 13. Optional: Webhooks
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Ereignisgesteuerte Benachrichtigung statt Polling. Ziel direkt in der Datenbank
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eintragen:
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