feat(2.9.1): Die Begruendung zieht ins Deploymentcenter, die Datei wird erzeugt

Bis hierher galt eine Zweiteilung: Zustand im Deploymentcenter, Begruendung
in docs/ROADMAP.md, verbunden ueber doc_anchor. Die Beschreibung der
uebernommenen Eintraege sagte es woertlich - "Die Begruendung steht weiterhin
in der Datei - hier steht nur der Zustand."

Zwei Folgen, die erst im Betrieb sichtbar wurden:

1. Die Roadmap-Tafel kann die Begruendung nicht zeigen. Sie sieht die
   Datenbank; die Datei liegt auf einem Entwicklungsrechner. Im Seitenpanel
   stand deshalb nur doc_anchor als nicht anklickbarer Text mit dem Hinweis,
   er zeige auf etwas, das das WebUI nie zu sehen bekommt.

2. Schwerer: Die Beschreibung von dc_roadmap wies Agenten an, vor dem
   erneuten Vorschlagen eines zurueckgestellten Vorhabens "diesen Absatz" zu
   lesen. Ein Agent in polytrader oder clawddotnet kann ihn nicht lesen - er
   liegt in einem fremden Repository. Die Anweisung war nicht befolgbar.

Dazu kam, dass cli/roadmap.php --check PHP braucht und auf dem
Windows-Arbeitsplatz keines liegt: Die Haelfte der Pflegemaschinerie, die die
Zweiteilung zusammenhalten sollte, lief dort nie.

== Was sich aendert ==
bugtracker_items und roadmap_epics tragen rationale (Migration 020). Ein
EIGENES Feld neben description, nicht statt dessen: description sagt, was
gemeldet wurde, und kommt oft von einer fremden Maschine; rationale sagt,
warum wir uns so entschieden haben. Zusammengelegt haette jede redaktionelle
Ueberarbeitung den urspruenglichen Wortlaut der Meldung ueberschrieben, also
die Grundlage, auf der entschieden wurde.

Der Verlauf vermerkt nur, DASS die Begruendung sich geaendert hat und um wie
viele Zeichen. Der ganze Absatz ein zweites Mal im Verlauf haette ihn nach
der fuenften Ueberarbeitung unlesbar gemacht.

== Der Weg herauf, einmalig ==
?action=import_rationale liest eine mitgeschickte Roadmap-Datei. Drei Formen
werden erkannt: Bereichsabschnitte, Vorhabensabschnitte und Tabellenzeilen.
Die dritte ist kein Beiwerk - der Abschnitt "Verworfen" fuehrt seine zwoelf
Ablehnungen als Tabelle, und ohne sie bliebe ausgerechnet das nicht am Item
auffindbar, was am haeufigsten gebraucht wird: warum etwas schon einmal
abgelehnt wurde. Ohne overwrite=true bleibt stehen, was im DC schon steht.

== Der Weg herunter, dauerhaft ==
Ein zweites Markerpaar dc:rationale neben dc:roadmap. Bewusst ein zweites und
keine Erweiterung des ersten: Zwischen den beiden steht in jeder gewachsenen
Roadmap-Datei Handgeschriebenes - Einleitung, Leitlinie, Statuszeichen -, und
ein einziger Block haette das beim naechsten Erzeugen verschluckt.
?action=render_file setzt beide Bloecke serverseitig ein, damit die
Markersuche nur einmal umgesetzt ist. Sie hat eine Feinheit, die zweimal
umgesetzt zweimal verschieden waere: Ein im Fliesstext ERWAEHNTER Marker darf
nicht gefunden werden - die Einleitung dieser Datei erwaehnt jetzt beide.

== Werkzeuge ==
scripts/dc.py roadmap-import und roadmap-write, in Python und nicht in
cli/roadmap.php - sonst waeren sie auf dem Arbeitsplatz wieder nicht
aufrufbar. roadmap-write behaelt die Zeilenenden der Datei bei.

== Bestand ==
35 Vorhaben und 6 Bereiche aus docs/ROADMAP.md uebernommen, 476 Zeilen
handgepflegte Prosa durch den erzeugten Block ersetzt. Gegengeprueft auf
Wortebene: Aus dem Fliesstext fehlt nichts, die einzigen Abweichungen sind
die ersetzten Ueberschriften und die alte Einleitung.

Kaertchen ohne hinterlegte Begruendung tragen auf der Tafel eine dezente
Marke - erledigte nicht, dort waere sie ein Vorwurf ohne Adressaten.

MCP-Adapter auf 1.3.0: dc_roadmap_set nimmt rationale, und die Beschreibung
von dc_roadmap verweist nicht mehr auf eine Datei, die der Agent nicht
erreichen kann.

Geprueft: 7 neue Testfaelle, Suite gesamt 179 von 179.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Deploymentcenter Bot
2026-09-20 18:59:06 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 700be4614c
commit 8f514eb17a
12 changed files with 1416 additions and 191 deletions
+256 -160
View File
@@ -2,16 +2,27 @@
Die Begründungen zu allem Geplanten, Zurückgestellten und bewusst Verworfenen.
**Der Zustand steht nicht hier, sondern im Deploymentcenter** — WebUI → Roadmap,
oder `dc_roadmap` über den MCP-Adapter. Was unten zwischen den
`<!-- dc:roadmap -->`-Markern steht, ist eine **erzeugte Kopie**: `php
cli/roadmap.php --write` schreibt sie, und beim nächsten Lauf wird sie
überschrieben. Von Hand dort nichts ändern.
**Diese Datei wird erzeugt.** Seit 2.9.1 gilt das nicht mehr nur für den
Zustand, sondern auch für die Begründungen. Beides steht im Deploymentcenter —
WebUI → Roadmap, oder `dc_roadmap` über den MCP-Adapter — und wird von dort
hierher geschrieben:
Alles außerhalb der Marker ist von Hand geschrieben und bleibt unberührt. Das
ist der Teil, der eine Tabellenzelle nicht überlebt: warum etwas so entschieden
wurde, woran man erkennt, dass ein Zurückgestelltes wieder ansteht, und warum
ein Verworfenes verworfen bleibt.
```bash
python scripts/dc.py roadmap-write --project deploymentcenter
```
Zwischen den `<!-- dc:roadmap -->`- und den `<!-- dc:rationale -->`-Markern
also **nichts von Hand ändern**; der nächste Lauf überschreibt es. Alles
außerhalb der Marker bleibt unberührt — diese Einleitung etwa, und der
Abschnitt „Pflege dieser Datei" am Ende.
Bis 2.9.0 stand die Begründung ausschließlich hier. Das hatte zwei Folgen, die
erst im Betrieb auffielen: Die Roadmap-Tafel im WebUI konnte sie nicht zeigen —
sie sieht nur die Datenbank, und diese Datei liegt auf einem
Entwicklungsrechner. Und die Beschreibung von `dc_roadmap` wies Agenten an, vor
dem erneuten Vorschlagen eines Zurückgestellten „diesen Absatz" zu lesen; ein
Agent in einem anderen Projekt konnte ihn gar nicht erreichen. Die Anweisung
war nicht befolgbar.
Bis 2.6.0 lagen diese Angaben über mehrere Entwurfsdokumente verstreut, bis
2.7.0 standen Zustand und Begründung nebeneinander in dieser Datei — beides mit
@@ -36,12 +47,12 @@ ausführliche Begründung, aber keinen gültigen Stand mehr.
---
<!-- dc:roadmap stand=2026-08-30T11:25Z items=61 projekt=deploymentcenter -->
<!-- dc:roadmap stand=2026-09-20T16:57Z items=65 projekt=deploymentcenter -->
<!-- ERZEUGT - nicht von Hand aendern. Dieser Block wird bei jedem Lauf von
`php cli/roadmap.php --write` ueberschrieben. Der Zustand wird im
Deploymentcenter gepflegt, nicht hier. Prosa gehoert AUSSERHALB der
Marker - dort bleibt sie unberuehrt. -->
`python scripts/dc.py roadmap-write` ueberschrieben. Der Zustand wird
im Deploymentcenter gepflegt, nicht hier - und seit 2.9.1 auch die
Begruendungen, die im Block dc:rationale weiter unten stehen. -->
### Als Naechstes
@@ -98,6 +109,7 @@ ausführliche Begründung, aber keinen gültigen Stand mehr.
| #83 | Monitoren ein Projekt zuordnen (watchdog_monitors.project_slug) | 📋 Offen | — |
| #84 | Je Projekt ein Werkbank-Token (dev_agent) anlegen | 📋 Offen | — |
| #85 | Supervisor-Vorbereitungen in den Projekten zurückbauen | 📋 Offen | — |
| #666 | WebUI-Anmeldung: Hardwarekey (WebAuthn) als zweite Stufe, Notfalltoken als Ersatzweg, Konten umbenennbar machen | 🔨 In Arbeit | `2.9.0` |
### F — Quelltext-Zugriff
@@ -113,7 +125,7 @@ ausführliche Begründung, aber keinen gültigen Stand mehr.
|---|---|---|---|
| #93 | dc-testkit supervisor — prüfen, ob eine Anbindung wirklich meldet | 📋 Offen | — |
| #96 | Testartefakt oder echter Befund? — die offene Frage | 📋 Offen | — |
| #89 | Kopfloser Installationsmodus fuer den update-agent | 📋 Offen | — |
| #89 | Kopfloser Installationsmodus fuer den update-agent | ✅ Erledigt | `2.8.2` |
| #90 | DEV-Lizenzschluessel zur Selbstbedienung (POST /api/license/v1/dev-key, Scope license:dev) | ✅ Erledigt | `2.6.1` |
| #91 | dc-testkit — ein Weg fuer Lizenz, Auslieferung und Meldung | ✅ Erledigt | `2.6.1` |
| #92 | Werkbank-Token je Projekt auf der Test-VM hinterlegen | 📋 Offen | — |
@@ -138,6 +150,9 @@ ausführliche Begründung, aber keinen gültigen Stand mehr.
| #108 | Die anderen Projekte übernehmen (myapp, polytrader, predictalytics) | 📋 Offen | — |
| #109 | --check in scripts/deploy.py einhängen | 📋 Offen | — |
| #110 | Auswertung: wie lange steht ein Vorhaben in welcher Lage? | 🧊 Zurueckgestellt — Ausloeser: wenn die Frage „warum dauert das so lange?" tatsächlich gestellt wird. status_changed_at und das strukturierte meta_j... | — |
| #177 | roadmap_rank ist bereichslokal und projektweit zugleich: nextUp sortiert global, reorder zaehlt je Bereich neu ab 10 | 🔨 In Arbeit | `2.9.0` |
| #664 | Roadmap-Tafel: Zeitstrahl nach Prioritaet aus den Items je Projekt erzeugen, mit klickbaren Eintraegen und Kommentar ... | 🔨 In Arbeit | `2.9.0` |
| #667 | Erzeugter Markdown-Block und Roadmap-Tafel benutzen verschiedene Phaseneinteilungen | 📋 Offen | — |
### H — Verworfen
@@ -162,8 +177,16 @@ ausführliche Begründung, aber keinen gültigen Stand mehr.
## Begründungen
Ab hier von Hand. Jede Überschrift trägt die Item-Nummer, unter der das
Vorhaben im Deploymentcenter steht.
<!-- dc:rationale stand=2026-09-20T16:57Z items=39 projekt=deploymentcenter -->
> **Erzeugt — hier nicht von Hand aendern.** Die Begruendungen stehen im
> Deploymentcenter und werden von dort geschrieben: in der Roadmap-Tafel am
> Kaertchen oder ueber `dc_roadmap_set`. Der naechste
> `python scripts/dc.py roadmap write` ueberschreibt diesen Abschnitt.
>
> Der Grund fuer die Umstellung: Solange die Begruendung nur hier stand, war
> sie fuer die Tafel unsichtbar und fuer jeden Agenten ausserhalb dieses
> Repositorys unerreichbar.
## A — Supervisor und Befunde
@@ -187,8 +210,7 @@ Abschnitt 0.
> **Error-Reporting und Bugtracker** besser aufgehoben. Die werden
> weiterentwickelt.
### [A] #65 — Symbol-Upload und `dc_symbolicate`
### [A] #65 — Symbol-Upload und dc_symbolicate 📋
Der Packager lädt beim `publish` die PDB bzw. Sourcemap mit hoch, verknüpft mit
`commit_sha`. Ausgeliefert wird ein gestripptes Binary. Der Kunde bekommt
@@ -202,12 +224,18 @@ Fehlermeldung überhaupt etwas anfangen kann.
Betroffen: `client-dotnet/Deploymentcenter.Packager`, ein Ablageort für
Symboldateien, `dc_symbolicate` im MCP-Adapter.
### [A] #66 — `novel.log_template`
### [A] #64 — Supervisor-Client für .NET und PHP ❌
Verworfen. Die Begründung steht in Abschnitt H, beim Beobachter im
ausgelieferten Programm — dieser Client wäre sein Einbauteil gewesen und fällt
mit ihm weg.
### [A] #66 — novel.log_template — Logzeilen-Schablonen, die noch nie auftraten 🧊
**Auslöser:** sobald Logauszüge strukturiert hereinkommen. Heute liefert nichts
sie in einer Form, aus der sich Schablonen bilden ließen.
### [A] #67 — Längsschnitt für `regression.build`
### [A] #67 — Längsschnitt für regression.build 🧊
`regression.build` vergleicht heute die beiden höchsten Fassungen im Feld im
**Querschnitt** — verschiedene Maschinen zur selben Zeit, nicht dieselbe
@@ -217,7 +245,7 @@ deshalb auch von der Maschine kommen statt von der Fassung.
**Auslöser:** wenn Fehlzuordnungen auffallen. Nötig wäre eine Historie der
`app_version` je Monitor; das Feld wird heute überschrieben.
### [A] #68 — Schwellen nachprüfen
### [A] #68 — Schwellen der serverseitigen Detektoren an echten Daten nachprüfen 📋
Die serverseitigen Detektoren rechnen mit gesetzten, aber nirgends
nachgeprüften Werten: `SIGMA = 3.0` für `deviation.self` und `deviation.fleet`,
@@ -229,20 +257,9 @@ lautet für jeden Wert gleich: Wie viele der erzeugten Befunde hat jemand als
brauchbar eingestuft? Der Status `ignored` an den Befunden beantwortet das von
selbst, sobald gesichtet wird.
---
## B — Oberflaeche
### [A] #64 — Supervisor-Client für .NET und PHP
Verworfen. Die Begründung steht in Abschnitt H, beim Beobachter im
ausgelieferten Programm — dieser Client wäre sein Einbauteil gewesen und fällt
mit ihm weg.
---
## B — Oberfläche
### [B] #69 — Befunde im WebUI
### [B] #69 — Befunde im WebUI: Liste, Filter nach Detektor, Einstufen 📋
Befunde sind heute nur über `/api/supervisor/v1/findings` und die MCP-Werkzeuge
erreichbar. Für die Sichtung durch einen Menschen fehlt die Ansicht — und damit
@@ -253,18 +270,15 @@ mit `observed`/`baseline`, und die Statuswechsel (`acknowledged`, `promoted`,
`resolved`, `ignored`). Beim Übernehmen in ein Bugtracker-Item die Verknüpfung
über `supervisor_findings.bug_item_id` setzen — die Spalte gibt es bereits.
### [B] #71 — Monitoren ein Projekt zuweisen
### [B] #71 — Monitoren ein Projekt zuweisen 📋
`watchdog_monitors.project_slug` wird administrativ gesetzt, nicht vom Agenten
gemeldet. Dafür fehlt das Bedienelement in der Monitor-Verwaltung. Bis dahin
nur per SQL — siehe #81.
---
## C — Projektlandschaft
### [C] #74 — Rückkanal
### [C] #74 — Rückkanal: „was du gemeldet hast, ist behoben" ✅
Wird ein Item behoben, das ein anderes Projekt gemeldet hat, erfährt dieses
Projekt heute nichts davon. Folge: Es meldet denselben Punkt in drei Monaten
@@ -299,7 +313,7 @@ Was bleibt: Wer einen Workaround gebaut hat, muss den Prüfauftrag auch
annehmen. Nimmt ihn niemand an, wird nach 30 Tagen ungeprüft geschlossen — mit
einem Vermerk, der das ausdrücklich sagt.
### [C] #75 — Prompt-Vorlage entlasten
### [C] #75 — Agent-Prompt-Vorlage in den Projekten durch MCP ablösen ✅
[AGENT_PROMPT_TEMPLATE.md](./AGENT_PROMPT_TEMPLATE.md) ist in jedes Projekt
einkopiert, samt der von Hand gepflegten Versionszeile.
@@ -323,12 +337,9 @@ Das ist der Punkt, an dem es sich lohnt, die Vorlage in drei Bausteine zu
zerlegen statt in einen Block: Grundlagen, „mit MCP", „auf der Test-VM". Heute
trägt jedes Projekt alles mit.
---
## D — Werkzeuganbindung (MCP)
### [D] #78 — Abgleich Werkzeugliste ↔ OpenAPI
### [D] #78 — Abgleich: Werkzeugliste gegen openapi.php 📋
Adapter und OpenAPI beschreiben dieselben Endpunkte. Ohne Abgleich laufen sie
auseinander, und es fällt erst auf, wenn ein Werkzeug ins Leere greift.
@@ -338,15 +349,13 @@ von Hand oder aus `deploy.py` heraus läuft. Eine echte Pipeline wäre ein
eigenes Vorhaben und lohnt erst, wenn es mehr zu prüfen gibt als diese eine
Zusage.
### [D] #79 — Entfernter Server
### [D] #79 — Entfernter MCP-Server unter /mcp mit OAuth 🧊
**Auslöser:** wenn mehrere Maschinen oder Personen dranhängen. Dann aber mit
OAuth statt Bearer-Token in einer Konfigurationsdatei — sonst liegt dasselbe
Token auf jeder Maschine. Solange der stdio-Adapter je Projekt reicht, lohnt
der Aufwand nicht.
---
## E — Betrieb
Kein Code, aber Voraussetzung dafür, dass Gebautes wirkt.
@@ -382,15 +391,31 @@ Beobachterteil.
Der Auftrag zum Einfügen steht in
[SUPERVISOR_INTEGRATION_GUIDE.md](./SUPERVISOR_INTEGRATION_GUIDE.md).
---
### [E] #666 — WebUI-Anmeldung: Hardwarekey (WebAuthn) als zweite Stufe, Notfalltoken als Ersatzweg, Konten umbenennbar machen 🔨
## F — Quelltext-Zugriff für die Diagnose
Das Verwaltungskonto hing an einem einzigen Geheimnis. Wer das Passwort hat, hat Tokens, Lizenzen, Monitore und die Release-Strecke aller angebundenen Projekte - und ein Passwort wandert: in Passwortspeicher, in Zwischenablagen, gelegentlich in einen Chat.
Ein Hardwarekey behebt genau das und nichts anderes. Er laesst sich nicht kopieren, nicht abtippen und nicht per Fernzugriff abgreifen, und er ist an die Adresse gebunden, unter der er registriert wurde - eine nachgebaute Anmeldeseite laeuft deshalb ins Leere, auch wenn das Passwort dort eingegeben wird.
== Warum die Pflicht am Schluessel haengt und nicht an einem Schalter ==
Ein Schalter "zweiter Faktor erforderlich" waere die naheliegende Bauart und die gefaehrlichere: Wer ihn umlegt, bevor ein Schluessel registriert ist, sperrt sich aus der eigenen Verwaltung aus - und zwar aus derjenigen, in der man den Schalter zuruecknehmen wuerde. So herum kann das nicht passieren: Wer einen Schluessel registriert hat, hat ihn auch in der Hand.
Der Preis ist, dass die zweite Stufe stillschweigend unwirksam bleibt, solange niemand registriert. Deshalb steht in der Benutzerverwaltung "nur Passwort" an jedem Konto ohne Schluessel, statt dass dort nichts steht.
== Warum ohne Fremdbibliothek ==
Das Projekt hat bewusst kein Composer und kein vendor/. Ein Server, der sich ueber FTP aktualisieren laesst, soll nicht von einem Abhaengigkeitsbaum abhaengen, den niemand mehr liest. CBOR-Leser, COSE-nach-DER-Wandlung und Signaturpruefung sind zusammen rund fuenfhundert Zeilen - weniger, als eine Bibliothek an Pflege kostet, und pruefbar gegen einen Software-Authenticator.
== Der Notfalltoken ist ein Zugestaendnis, kein Komfort ==
Ein zweiter Faktor ohne Ersatzweg ist ein Einzelpunktversagen mit Ansage: kaputter Stick, verlorener Schluessel, und die Verwaltung ist zu. Der Token ist deshalb absichtlich unbequem - einmal angezeigt, einmal verwendbar, danach weg. Er soll die Ausnahme bleiben und nicht der bequemere Hauptweg werden.
Dass er als gewoehnliches Formular ohne JavaScript laeuft, ist kein Zufall: Ein Ersatzweg mit denselben Voraussetzungen wie der Hauptweg ist keiner.
## F — Quelltext-Zugriff
Die Software bleibt geschlossen. Es gibt keine öffentliche Stelle, an der
Quelltext zu sehen ist. Drei Stufen, in aufsteigender Preisgabe:
### [F] #87 — Quelltext-Index Stufe 1
### [F] #87 — Stufe 1 — Quelltext-Index im DC, nur Ausschnitte 🧊
**Auslöser:** wenn ein Agent autonom rund um die Uhr laufen soll, ohne dass
eine eigene Maschine läuft. Solange Claude Code den Checkout ohnehin lokal hat,
@@ -407,39 +432,18 @@ Neuer Scope `source:read`, nie an Client-Token, verschlüsselt abgelegt, Budget
je Token und Tag, jeder Abruf im Prüfprotokoll. Der Unterschied zwischen „darf
nachschlagen" und „darf mitnehmen".
### [F] #88 — Stufe 2
### [F] #88 — Stufe 2 — nur Metadaten: Signaturen, Aufrufgraph, keine Rümpfe 🧊
**Auslöser:** falls selbst Ausschnitte zu viel sind. Signaturen, Aufrufgraph
und Doc-Kommentare ohne Methodenkörper reichen zur Triage, aber nicht zum
Nachbauen.
---
## G — Testumgebung und Selbstbedienung
## G — Testumgebung
Die geteilte Linux-Test-VM. Anleitung: **[TESTUMGEBUNG.md](./TESTUMGEBUNG.md)** — dort
steht auch, was auf der Maschine belegt ist.
### [G] #89 — Kopfloser Installationsmodus
`update-agent --action install` ist ein Dialog mit Auswahllisten und Passwortabfrage. Ein
Agent kann ihn nicht treiben: Auswahllisten brauchen Pfeiltasten an einem echten Terminal,
und ein Agent darf grundsaetzlich kein Passwort eingeben.
Folge: `dc-testkit install` prueft die **Auslieferung** in ein leeres Verzeichnis — denselben
Pfad, den der Installer intern nimmt, mit Download, SHA256, Signatur, Staging und Rollback.
Ungeprueft bleiben damit die Aufloesung von `setup.json` und das Schreiben der Konfiguration.
Das ist genau der Teil, der je Anwendung anders aussieht und deshalb am ehesten bricht.
Gebraucht wird `--action install --answers antworten.json`: dieselben Felder, die der Dialog
erfragt, aus einer Datei. Fehlt ein Pflichtfeld, bricht der Lauf ab, statt zu fragen. Das
Installationskonto bliebe dabei aussen vor — mit einem DEV-Lizenzschluessel kommt der Agent
ohnehin an die Release-Ablage.
Betroffen: `client-dotnet/Deploymentcenter.UpdateAgent/Installation.cs`.
### [G] #93 — `dc-testkit findings`
### [G] #93 — dc-testkit supervisor — prüfen, ob eine Anbindung wirklich meldet 📋
Die Nahtstelle zwischen Testumgebung und Supervisor, die heute fehlt.
@@ -465,39 +469,7 @@ kann niemand entscheiden, ob einer ein Artefakt des Prüfstands war.
Das Token braucht dafür zusätzlich `supervisor:read`; heute trägt es auf der
VM nur `bugtracker:manage` und `license:dev` (§4.2 der Anleitung).
### [G] #94 — Test-Monitore aus dem Flottenvergleich
`deviation.fleet` bildet Kohorten aus (Projekt, `app_version`) und meldet, wer
daraus ausschert. `watchdog_monitors` hat **kein** Feld für die Umgebung.
Bekommt die Test-VM einen Monitor mit demselben Projekt und derselben Fassung
wie die Produktivinstallationen, landet sie in deren Kohorte — und fällt dort
zwangsläufig auf: andere Maschine, andere Last, andere Plattenbelegung. Das
Ergebnis wären Befunde, die nichts über die Software aussagen, dafür aber die
Kohortenwerte verschieben und damit echte Ausreißer verdecken.
Zwei Wege, beide vertretbar:
- ein Feld `environment` an `watchdog_monitors`, und `deviation.fleet` sowie
`regression.build` sehen nur `production` an
- oder eine Kennzeichnung über `group_key`, ohne Schemaänderung
Solange auf der VM kein Monitor mit Produktivfassung läuft, ist nichts kaputt.
Es fällt nur genau dann auf, wenn es zu spät ist — deshalb hier vermerkt.
### [G] #95 — Umgebung am Befund
Testläufe **sollen** Befunde erzeugen — ein Lauf, der einen Fehler auslöst, den
es vorher nicht gab, hat genau das getan, wofür er da ist. Die Detektoren
laufen deshalb in jeder Umgebung.
Unterschieden wird zweifach: über `environment` am Befund, und über den
Schweregradhinweis. Was außerhalb von `production` auffällt, ist eine Stufe
niedriger eingestuft — nicht weil es unwichtig wäre, sondern weil dort
systematisch mehr Rauschen entsteht. Wer beides gleich hoch einstuft, liest
bald keines von beiden mehr.
### [G] #96 — Testartefakt oder echter Befund?
### [G] #96 — Testartefakt oder echter Befund? — die offene Frage 📋
**Die eigentlich schwierige Frage.** Ein Testlauf meldet „API-Aufruf
fehlgeschlagen". Liegt das daran, dass auf der VM keine Live-Zugangsdaten
@@ -548,7 +520,64 @@ ist keine Umsetzung, sondern eine Lesehaltung: beim Sichten nicht fragen
„warum ist das fehlgeschlagen", sondern „wie hat sich die Software dabei
verhalten".
### [G] #98 — Auswertung der Statuswechsel
### [G] #89 — Kopfloser Installationsmodus fuer den update-agent ✅
`update-agent --action install` ist ein Dialog mit Auswahllisten und Passwortabfrage. Ein
Agent kann ihn nicht treiben: Auswahllisten brauchen Pfeiltasten an einem echten Terminal,
und ein Agent darf grundsaetzlich kein Passwort eingeben.
Folge: `dc-testkit install` prueft die **Auslieferung** in ein leeres Verzeichnis — denselben
Pfad, den der Installer intern nimmt, mit Download, SHA256, Signatur, Staging und Rollback.
Ungeprueft bleiben damit die Aufloesung von `setup.json` und das Schreiben der Konfiguration.
Das ist genau der Teil, der je Anwendung anders aussieht und deshalb am ehesten bricht.
Gebraucht wird `--action install --answers antworten.json`: dieselben Felder, die der Dialog
erfragt, aus einer Datei. Fehlt ein Pflichtfeld, bricht der Lauf ab, statt zu fragen. Das
Installationskonto bliebe dabei aussen vor — mit einem DEV-Lizenzschluessel kommt der Agent
ohnehin an die Release-Ablage.
Betroffen: `client-dotnet/Deploymentcenter.UpdateAgent/Installation.cs`.
### [G] #92 — Werkbank-Token je Projekt auf der Test-VM hinterlegen 📋
Ohne das Token laufen `dc-testkit license` und `dc-testkit report` ins Leere. Je Projekt eines
anlegen (Besitzerart `dev_agent`, Rechte `bugtracker:manage` und `license:dev`), auf der VM
unter `~/.config/dc-testkit/` hinterlegen und in der Belegungsliste vermerken. Deckt sich mit
#84 — dasselbe Token traegt beides.
### [G] #94 — Test-Monitore aus dem Flottenvergleich heraushalten 📋
`deviation.fleet` bildet Kohorten aus (Projekt, `app_version`) und meldet, wer
daraus ausschert. `watchdog_monitors` hat **kein** Feld für die Umgebung.
Bekommt die Test-VM einen Monitor mit demselben Projekt und derselben Fassung
wie die Produktivinstallationen, landet sie in deren Kohorte — und fällt dort
zwangsläufig auf: andere Maschine, andere Last, andere Plattenbelegung. Das
Ergebnis wären Befunde, die nichts über die Software aussagen, dafür aber die
Kohortenwerte verschieben und damit echte Ausreißer verdecken.
Zwei Wege, beide vertretbar:
- ein Feld `environment` an `watchdog_monitors`, und `deviation.fleet` sowie
`regression.build` sehen nur `production` an
- oder eine Kennzeichnung über `group_key`, ohne Schemaänderung
Solange auf der VM kein Monitor mit Produktivfassung läuft, ist nichts kaputt.
Es fällt nur genau dann auf, wenn es zu spät ist — deshalb hier vermerkt.
### [G] #95 — Befunde tragen die Umgebung, ausserhalb production eine Stufe niedriger ✅
Testläufe **sollen** Befunde erzeugen — ein Lauf, der einen Fehler auslöst, den
es vorher nicht gab, hat genau das getan, wofür er da ist. Die Detektoren
laufen deshalb in jeder Umgebung.
Unterschieden wird zweifach: über `environment` am Befund, und über den
Schweregradhinweis. Was außerhalb von `production` auffällt, ist eine Stufe
niedriger eingestuft — nicht weil es unwichtig wäre, sondern weil dort
systematisch mehr Rauschen entsteht. Wer beides gleich hoch einstuft, liest
bald keines von beiden mehr.
### [G] #98 — Auswertung über meta_json: wie oft fällt ein Fix durch die Prüfung? 🧊
**Auslöser:** wenn die Frage „wie oft trägt ein Fix nicht?" tatsächlich gestellt
wird. Seit 2.6.1 schreibt jeder Statuswechsel strukturiertes `meta_json`
@@ -559,15 +588,6 @@ Eine eigene Tabelle verdient sich erst bei Fragen über Items hinweg — Median
Prüfdauer, Quote durchgefallener Fixes je Projekt. Vorher wäre sie eine zweite
Wahrheit über denselben Vorgang.
### [G] #92 — Werkbank-Token auf der Test-VM
Ohne das Token laufen `dc-testkit license` und `dc-testkit report` ins Leere. Je Projekt eines
anlegen (Besitzerart `dev_agent`, Rechte `bugtracker:manage` und `license:dev`), auf der VM
unter `~/.config/dc-testkit/` hinterlegen und in der Belegungsliste vermerken. Deckt sich mit
#84 — dasselbe Token traegt beides.
---
## I — Roadmap im Deploymentcenter
Diese Datei war bis 2.6.1 der einzige Ort für Planung — und pflegte damit
@@ -576,8 +596,20 @@ genau diese drei Dinge bereits führt. Zwei Pfleger für dasselbe Feld.
Ab 2.7.0 gilt die Arbeitsteilung: **Zustand im DC, Begründung hier.**
### [I] #107 — Diese Datei selbst übernehmen — Einträge A1–H als Items anlegen, Kennungen auf Item-IDs umstellen ✅
### [I] #99 ff. — Migration, Modul, Endpunkt, Oberfläche, CLI und Leitfaden
Die Einträge A1–G9 stehen noch als handvergebene Kürzel hier. Sie werden Items;
die Abschnitte werden Themenbereiche (in Migration 016 bereits angelegt).
Danach ersetzt ein erzeugter Block die Statustabellen, und die Prosa bleibt.
**Reihenfolge:** erst #106 (Migration), dann #107, dann #109 (Abgleich im Deploy).
#108 kommt zuletzt — die anderen Projekte bekommen ein Verfahren, das hier
einmal durchlaufen ist, nicht eines aus der Anleitung.
Bis dahin gilt diese Datei unverändert weiter. Sie ist erst abgelöst, wenn der
Block darin steht.
### [I] #99 — Migration 016: epic, roadmap_rank, target_build, defer_trigger, doc_anchor, Status deferred, Tabelle roadmap_epics ✅
Kein neues Modul und keine Roadmap-Tabelle: Ein Roadmap-Eintrag **ist** ein
`bugtracker_item`. Es fehlten nur vier Angaben, die ein Backlog nicht braucht
@@ -600,72 +632,136 @@ Ohne benannten Anlass ist ein Vorhaben nicht zurückgestellt, sondern vergessen
und die Regel gehört an die Stelle, an der geschrieben wird, nicht nur in ein
Formular.
### [I] #107 — diese Datei übernehmen
Die Einträge A1–G9 stehen noch als handvergebene Kürzel hier. Sie werden Items;
die Abschnitte werden Themenbereiche (in Migration 016 bereits angelegt).
Danach ersetzt ein erzeugter Block die Statustabellen, und die Prosa bleibt.
**Reihenfolge:** erst #106 (Migration), dann #107, dann #109 (Abgleich im Deploy).
#108 kommt zuletzt — die anderen Projekte bekommen ein Verfahren, das hier
einmal durchlaufen ist, nicht eines aus der Anleitung.
Bis dahin gilt diese Datei unverändert weiter. Sie ist erst abgelöst, wenn der
Block darin steht.
### [I] #110 — Auswertung der Verweildauern
### [I] #110 — Auswertung: wie lange steht ein Vorhaben in welcher Lage? 🧊
**Auslöser:** wenn die Frage „warum dauert das so lange?" tatsächlich gestellt
wird. `status_changed_at` und das strukturierte `meta_json` aus 2.6.1 tragen
die Antwort bereits; eine Auswertung daneben lohnt erst, wenn jemand sie liest.
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### [I] #177 — roadmap_rank ist bereichslokal und projektweit zugleich: nextUp sortiert global, reorder zaehlt je Bereich neu ab 10 🔨
Dieselbe Spalte wurde an drei Stellen verschieden gelesen: nextUp() sortierte projektweit, reorder() zaehlte je Bereich ab 10 neu durch, und die Werkzeugbeschreibung sagte "Reihenfolge im Bereich". Von aussen liess sich der Rang deshalb nicht so vergeben, dass alle drei Lesarten zugleich stimmten.
Entschieden wurde fuer PROJEKTWEIT. Die Gegenrichtung waere gewesen, nextUp() nach (epic.sort_order, rank) sortieren zu lassen - dann haengt die Dringlichkeit eines Vorhabens aber an der Sortiernummer seines Bereichs, und eine Sicherheitsluecke in Bereich G stuende hinter jeder Kleinigkeit aus Bereich A. Das ist nicht die Aussage, die eine Prioritaetenliste treffen soll.
Ausserdem gab die gemeldete Beobachtung den Ausschlag: eine durchgehende Reihenfolge ueber sieben Abschnitte hinweg, in der Sicherheit, Betrieb und Faehigkeiten abwechseln. So eine Liste ist nur projektweit abbildbar.
Die Folge fuer reorder() ist die interessantere Haelfte. Es zaehlt jetzt nicht mehr durch, sondern vertauscht ausschliesslich die Raenge, die die genannten Eintraege ohnehin halten - ihre Plaetze in der projektweiten Reihenfolge bleiben als Menge unveraendert, nur wer auf welchem sitzt, aendert sich. Vorher hatte eine Geste innerhalb eines Bereichs eine projektweite Wirkung, die niemand angefordert hatte.
### [I] #664 — Roadmap-Tafel: Zeitstrahl nach Prioritaet aus den Items je Projekt erzeugen, mit klickbaren Eintraegen und Kommentar ... 🔨
Eine Liste beantwortet "was gibt es", eine Tafel beantwortet "was ist als Naechstes dran und warum in dieser Reihenfolge". Das sind verschiedene Fragen, und die zweite wird oefter gestellt.
== Warum der Server die Gliederung liefert ==
Der naheliegende Weg waere gewesen, die Items als Liste zu holen und im Browser zu schneiden. Dann schneidet aber das WebUI anders als die CLI, und ein spaeterer Export ein drittes Mal anders - aus denselben Daten entstuenden drei Wahrheiten ueber dieselbe Planung. Deshalb liefert der Server unter ?action=board die fertige Struktur, und die Darstellung liest nur daraus.
== Warum die Phasengrenzen nicht im Code stehen ==
roadmap_rank wird je Projekt frei vergeben. Wer in Zehnern zaehlt, hat andere Abstaende als jemand, der in Hundertern zaehlt. Eine Grenze im Code waere fuer genau ein Projekt richtig und fuer jedes andere falsch. Gepflegt werden sie in roadmap_phases; ist dort nichts hinterlegt, schneidet die Tafel an den groessten Luecken der Rangfolge - und sagt dazu, dass die Grenzen geraten sind. Eine geratene Grenze, die wie eine Entscheidung aussieht, waere schlimmer als gar keine.
== Nachpruefung ist ein eigener Zustand ==
awaiting_verification, in_verification und fix_insufficient als "erledigt" zu zeichnen waere bequem und falsch: Ein Fix, der nicht getragen hat, ist keine Erledigung. Im Projekt clawddotnet stand deshalb in der Bastelloesung eine von Hand danebengeschriebene Marke "Status pruefen". Genau die faellt jetzt weg.
== Das Seitenpanel ist der eigentliche Gewinn ==
Der Weg zurueck war gebrochen: Wer in der Uebersicht etwas bemerkte, musste sich die Nummer merken und im Bugtracker-Tab danach suchen. Ein Umweg, den man ein paarmal geht und danach nicht mehr - die Anmerkung unterbleibt dann einfach. Bemerken und anmerken gehoeren an dieselbe Stelle.
== Was das Ziehen voraussetzte ==
Ohne #177 waere es nicht zu bauen gewesen: Solange roadmap_rank gleichzeitig projektweit und bereichslokal gelesen wurde, haette jede Verschiebung auf der Tafel gegen die vorhandene Sortierlogik gearbeitet. Der Client schickt deshalb nur die beiden Nachbarn; den Rang rechnet der Server, der als Einziger weiss, was sonst noch zwischen ihnen liegt.
### [I] #667 — Erzeugter Markdown-Block und Roadmap-Tafel benutzen verschiedene Phaseneinteilungen 📋
Seit 2.9.1 gibt es zwei erzeugte Sichten auf dieselbe Planung, und sie ordnen verschieden: Die Tafel schneidet Spalten aus roadmap_rank, der Markdown-Block gliedert nach Themenbereich. Wer docs/ROADMAP.md aufschlaegt und wer die Tafel ansieht, bekommt denselben Bestand in zwei Gliederungen.
Beide sind fuer sich richtig - das ist der Grund, warum es nicht dringend ist. Es ist aber genau die Sorte Abweichung, die die Umstellung auf eine erzeugte Datei beseitigen sollte: Der Zustandsteil wird nicht mehr gepflegt, aber er wird zweimal verschieden erzeugt, und irgendwann haelt das jemand fuer einen Fehler.
Vorschlag: renderBlock() RoadmapBoard::build() als Quelle nehmen lassen und daraus Ueberschriften je Phase erzeugen, mit den Bereichen als Unterpunkte. Dann ist die Phaseneinteilung an genau einer Stelle umgesetzt - und die geratenen Grenzen stehen auch in der Datei als geraten drin, statt dort wie eine Entscheidung auszusehen.
## H — Verworfen
Diese Punkte sind geprüft und abgelehnt. **Nicht erneut vorschlagen** — und
falls doch, dann nur mit einem Argument, das hier noch nicht steht.
| | Vorschlag | Warum nicht |
|---|---|---|
| #111 ❌ **Supervisor-Beobachter im ausgelieferten Programm** (auch regelbasiert, ohne Sprachmodell) | Zu viele Baustellen für den Ertrag. Er hätte in jeder Anwendung Einbau, Rückbau bestehender Vorbereitungen, eigenen Zustand auf Kundenhardware, ein weiteres Token im Binary und eine zweite Fassungspflege gebraucht — und dabei überwiegend das gemeldet, was Error-Reporting und Bugtracker ohnehin abdecken. Der Code war fertig und ist am 29.08.2026 wieder entfernt worden; er liegt in der Historie, falls die Abwägung je anders ausfällt. **Stattdessen:** Error-Reporting und Bugtracker weiterentwickeln, Befunde serverseitig ermitteln |
| #112 ❌ Sprachmodell-Supervisor auf der Kundenmaschine | API-Schlüssel läge auf fremder Hardware; Kontext im Speicher fremder Maschinen; kann nicht im Minutentakt hinsehen; hat keinen Verlauf und sieht die Flotte nicht; antwortet zweimal verschieden auf dieselbe Lage |
| #113 ❌ Quelltext mit dem Client ausliefern, auch verschlüsselt | Der Client muss entschlüsseln können, also kann es der Kunde auch |
| #114 ❌ Deploy-Key oder Repo-Token im Client | Dekompiliert in Minuten |
| #115 ❌ Obfuskation als Schutz einplanen | Verzögert, verhindert nicht |
| #116 ❌ MCP-Werkzeuge 1:1 aus OpenAPI erzeugen | 24 Endpunkte; Werkzeugdefinitionen liegen dauerhaft im Kontextfenster. Ein aufgeblähter Adapter wäre schlechter als die Prompt-Vorlage, die er ersetzt |
| #117 ❌ `publish`, `provision`, `deactivate` als MCP-Werkzeug | Ein Release gehört in die CI, nicht an ein Werkzeug, das ein Modell im Zweifel „hilfreich" auslöst |
| #118 ❌ Befunde puffern, wenn das DC ausfällt | Eine wachsende Warteschlange in einer ohnehin auffälligen Anwendung ist genau der Schaden, den der Supervisor verhindern soll |
| #119 ❌ Benachrichtigung je Befund | Ein Befund behauptet nicht, dass etwas kaputt ist. Wer bei jeder Auffälligkeit alarmiert, hat nach einer Woche einen Kanal, den niemand mehr liest |
| #120 ❌ Lokale Befund-Oberfläche in den Anwendungen | Zweite Wahrheit, die nur den eigenen Ausschnitt kennt. Der Client hält keine Historie vor |
| #121 ❌ `enforceProject()` pauschal für `dev_agent` öffnen | Hätte auch `publish` und `setup` in fremden Projekten erlaubt. Die Ausnahme wird je Aufrufstelle gesetzt |
| #122 ❌ Feste Schwellwerte je Kennzahl als Hauptweg | Finden nur, woran vorher jemand gedacht hat. Die tragenden Detektoren vergleichen gegen eigenen Verlauf, Vorversion oder Flotte |
### [H] #111 — Supervisor-Beobachter im ausgelieferten Programm (auch regelbasiert, ohne Sprachmodell) ❌
Zu viele Baustellen für den Ertrag. Er hätte in jeder Anwendung Einbau, Rückbau bestehender Vorbereitungen, eigenen Zustand auf Kundenhardware, ein weiteres Token im Binary und eine zweite Fassungspflege gebraucht — und dabei überwiegend das gemeldet, was Error-Reporting und Bugtracker ohnehin abdecken. Der Code war fertig und ist am 29.08.2026 wieder entfernt worden; er liegt in der Historie, falls die Abwägung je anders ausfällt. **Stattdessen:** Error-Reporting und Bugtracker weiterentwickeln, Befunde serverseitig ermitteln
### [H] #112 — Sprachmodell-Supervisor auf der Kundenmaschine ❌
API-Schlüssel läge auf fremder Hardware; Kontext im Speicher fremder Maschinen; kann nicht im Minutentakt hinsehen; hat keinen Verlauf und sieht die Flotte nicht; antwortet zweimal verschieden auf dieselbe Lage
### [H] #113 — Quelltext mit dem Client ausliefern, auch verschlüsselt ❌
Der Client muss entschlüsseln können, also kann es der Kunde auch
### [H] #114 — Deploy-Key oder Repo-Token im Client ❌
Dekompiliert in Minuten
### [H] #115 — Obfuskation als Schutz einplanen ❌
Verzögert, verhindert nicht
### [H] #116 — MCP-Werkzeuge 1:1 aus OpenAPI erzeugen ❌
24 Endpunkte; Werkzeugdefinitionen liegen dauerhaft im Kontextfenster. Ein aufgeblähter Adapter wäre schlechter als die Prompt-Vorlage, die er ersetzt
### [H] #117 — publish, provision, deactivate als MCP-Werkzeug ❌
Ein Release gehört in die CI, nicht an ein Werkzeug, das ein Modell im Zweifel „hilfreich" auslöst
### [H] #118 — Befunde puffern, wenn das DC ausfällt ❌
Eine wachsende Warteschlange in einer ohnehin auffälligen Anwendung ist genau der Schaden, den der Supervisor verhindern soll
### [H] #119 — Benachrichtigung je Befund ❌
Ein Befund behauptet nicht, dass etwas kaputt ist. Wer bei jeder Auffälligkeit alarmiert, hat nach einer Woche einen Kanal, den niemand mehr liest
### [H] #120 — Lokale Befund-Oberfläche in den Anwendungen ❌
Zweite Wahrheit, die nur den eigenen Ausschnitt kennt. Der Client hält keine Historie vor
### [H] #121 — enforceProject() pauschal für dev_agent öffnen ❌
Hätte auch `publish` und `setup` in fremden Projekten erlaubt. Die Ausnahme wird je Aufrufstelle gesetzt
### [H] #122 — Feste Schwellwerte je Kennzahl als Hauptweg ❌
Finden nur, woran vorher jemand gedacht hat. Die tragenden Detektoren vergleichen gegen eigenen Verlauf, Vorversion oder Flotte
<!-- /dc:rationale -->
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## Pflege dieser Datei
Die Umstellung ist vollzogen (#107, 29.08.2026). Es gilt die Arbeitsteilung
aus Abschnitt I:
Seit 2.9.1 hat diese Datei **keinen** von Hand gepflegten Inhaltsteil mehr.
Die Arbeitsteilung lautet:
| | Wahrheit | Die andere Seite hält |
| | Wahrheit | Diese Datei hält |
|---|---|---|
| Status, Reihenfolge, Zielfassung, Bearbeiter | **Deploymentcenter** | den erzeugten Block zwischen `<!-- dc:roadmap -->`-Markern |
| Begründung, Auslöser, Verworfenes | **diese Datei**, außerhalb der Marker | den Verweis `doc_anchor` am Item |
| Begründung, Auslöser, Verworfenes | **Deploymentcenter**, Feld `rationale` | den erzeugten Block zwischen `<!-- dc:rationale -->`-Markern |
| Einleitung, dieser Abschnitt | **diese Datei** | sich selbst, außerhalb aller Marker |
- Ein Vorhaben entsteht **immer im DC**, nie hier. `dc_report` legt es an,
`dc_roadmap_set` hebt es auf die Roadmap, dann erst kommt die Prosa dazu.
`dc_roadmap_set` hebt es auf die Roadmap und trägt auch die Begründung ein.
So kann ein Punkt, der nur in einer Datei steht und den niemand angeht, gar
nicht erst entstehen.
- Zwischen den Markern **nichts von Hand ändern**. `php cli/roadmap.php --write`
überschreibt es beim nächsten Lauf.
- Vor dem Ausliefern `php cli/roadmap.php --check --project=deploymentcenter`.
Rückgabewert 1 heißt: Ein Absatz verweist auf ein Item, das es nicht gibt.
- 🧊 und ❌ behalten ihren Absatz hier. Der Statuswert allein sagt nicht, warum —
und ohne das Warum schlägt es der nächste Agent wieder vor.
- **Geschrieben wird im Deploymentcenter**, am bequemsten in der Roadmap-Tafel:
Kärtchen anklicken, Begründung ins Seitenpanel tippen, speichern. Danach
`python scripts/dc.py roadmap-write`, damit diese Datei nachzieht.
- Zwischen den Markern **nichts von Hand ändern** — es wird beim nächsten Lauf
überschrieben.
- 🧊 und ❌ behalten ihre Begründung. Der Statuswert allein sagt nicht, warum —
und ohne das Warum schlägt es der nächste Agent wieder vor. Sie steht jetzt
am Item selbst und ist damit auch für Agenten außerhalb dieses Repositorys
lesbar; das war der Anlass der Umstellung.
- `python scripts/dc.py roadmap-import` ist der Weg **herauf** und war einmalig
gedacht. Er überschreibt nichts, was im DC schon steht, außer mit
`--overwrite`.
- Ausführliche Herleitungen gehören ins Archiv, nicht hierher. Diese Datei soll
lesbar bleiben.
- **Keine erfundenen Item-Nummern im Fließtext.** Bei der Übernahme stand im
Rückkanal-Absatz eine ausgedachte Beispielnummer — und die gab es wirklich, in
`predictalytics`. Der Abgleich hat es gemeldet; ein Mensch hätte es nie
bemerkt. Für Beispiele deshalb „das Item" schreiben, nicht „Item Nummer x".
bemerkt. Für Beispiele deshalb „das Item" schreiben, nicht „Item Nummer x".