feat(releases): Zugangsschutz ueber Lizenzschluessel
/releases/ wurde bisher offen ausgeliefert, damit ausgelieferte Anwendungen ohne Zugangsdaten nach Updates suchen koennen. Das bedeutete aber auch, dass jeder im Internet die vollstaendigen Pakete herunterladen konnte - mitsamt allem, was versehentlich darin liegt. Genau so lag ein echter API-Schluessel in einer mitgelieferten appsettings.json oeffentlich abrufbar. Zugang haengt jetzt am Lizenzschluessel: Wer eine gueltige Lizenz fuer ein Produkt hat, kommt an dessen Updates. Die Anwendung kennt ihren Schluessel ohnehin und versorgt sich damit selbst - es muss nichts verteilt werden. Server - ReleaseGuard erzeugt je Produktverzeichnis .htaccess und .htpasswd. Bewusst getrennt: eine gemeinsame Datei wuerde bedeuten, dass eine Lizenz fuer Produkt A auch Produkt B oeffnet. license_licenses.product_id bindet jeden Schluessel ohnehin an genau ein Projekt. - Eingetragen werden aktive, nicht abgelaufene Lizenzen (Benutzername = Passwort = Schluessel; Basic Auth braucht zwei Felder, es gibt aber nur ein Geheimnis) sowie alle Installationskonten - bei einer Erstinstallation gibt es noch keinen Schluessel, mit dem sich das Paket holen liesse. - Deren Hash wird unveraendert aus dc_users uebernommen: password_hash() erzeugt bcrypt im Format $2y$, genau das versteht Apache. Ein Klartextpasswort wird nirgends gebraucht. Argon2-Hashes werden erkannt und uebersprungen statt eine unbrauchbare Datei zu erzeugen. - Lizenzschluessel werden mit Kosten 8 gehasht statt 12: 29 Zeichen maschineller Zufall sind kein Menschenpasswort, Apache prueft aber bei *jeder* Anfrage neu. - Geschrieben wird ueber eine temporaere Datei mit rename() - ein Abbruch wuerde sonst eine halbe Zugangsdatei hinterlassen und in dem Moment die halbe Kundschaft aussperren. - Neu erzeugt bei jeder Lizenz- und Kontoaenderung. Abgelaufene Lizenzen loesen anders als ein Widerruf nichts aus; dafuer gleicht cli/tick.php nach und erzeugt spaetestens alle sechs Stunden neu. - Statusanzeige und Schaltflaeche im WebUI unter UpdateService. Client - ReleaseCredentials: Lizenzschluessel oder Installationskonto als Basic Auth. - UpdateClient und Agent senden sie fuer latest.json und package.tar.gz. - UpdateCheckResult.Unauthorized trennt "Lizenz traegt nicht mehr" von einem Netzwerkfehler. Ohne diese Unterscheidung sucht man an der falschen Stelle. - LaunchUpdateAgent reicht licenseKey als --license-key durch. - Der Installer benutzt die beim Anmelden eingegebenen Zugangsdaten auch fuer den Paketabruf; das Setup-Token taugt dafuer nicht, weil Apache prueft und nicht die Anwendung. Sonstiges - deploy.py klammert artifacts/ aus. Ohne das landeten die gebauten Installer-Binaries zusaetzlich unter /artifacts/ im Webroot. ACHTUNG Reihenfolge: Der Schutz sperrt jede Anwendung aus, die noch mit dem alten SDK gebaut ist. Erst ausliefern, dann scharfschalten - siehe UPGRADE.md §16. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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7f41372e5f
commit
ceb977187e
@@ -573,6 +573,126 @@ darauf hin; wer weiter zurück muss, holt das Paket von Hand.
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## 5A. Zugangsschutz der Release-Verzeichnisse
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> **Neu in Version 2.4.** Zuvor war `/releases/` offen — damit jede
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> ausgelieferte Anwendung ohne Zugangsdaten nach Updates suchen konnte. Das
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> bedeutete aber auch: **jeder im Internet konnte die vollständigen Pakete
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> herunterladen**, mitsamt allem, was versehentlich darin lag.
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Der Zugang hängt jetzt am Lizenzschlüssel. Wer eine gültige Lizenz für ein
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Produkt hat, kommt an dessen Updates; wer keine hat, braucht auch keine. Die
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Anwendung kennt ihren Schlüssel ohnehin und versorgt sich damit selbst — es
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muss nichts zusätzlich verteilt werden.
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### Wie es aufgebaut ist
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Je Produktverzeichnis eine eigene `.htpasswd`:
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```text
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/releases/predictalytics/.htaccess ← AuthType Basic, Require valid-user
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/releases/predictalytics/.htpasswd ← nur Schlüssel für predictalytics
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/releases/warenwirtschaft/.htpasswd ← nur Schlüssel für warenwirtschaft
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```
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**Bewusst getrennt.** Eine gemeinsame Datei würde bedeuten, dass eine Lizenz für
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Produkt A auch Produkt B öffnet. Da `license_licenses.product_id` jeden
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Schlüssel ohnehin an genau ein Projekt bindet, fällt die Trennung beim Erzeugen
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von selbst ab.
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Darin stehen:
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| Eintrag | Benutzername | Passwort |
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|---|---|---|
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| Gültige Lizenz | der Lizenzschlüssel | derselbe Schlüssel |
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| Installationskonto | DC-Benutzername | dessen Passwort |
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Beim Lizenzschlüssel sind Benutzername und Passwort identisch: Basic Auth
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verlangt zwei Felder, es gibt aber nur ein Geheimnis, und Benutzernamen müssen
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eindeutig sein.
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Die Installationskonten stehen in **jeder** Datei — bei einer Erstinstallation
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gibt es noch keinen Lizenzschlüssel, mit dem sich das Paket holen ließe. Ihr
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Hash wird unverändert aus `dc_users` übernommen: PHPs `password_hash()` erzeugt
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bcrypt im Format `$2y$`, und genau das versteht Apache. Ein Klartextpasswort
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wird nirgends gebraucht.
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### Was sich für Clients ändert
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**Ohne Nachziehen bekommt keine bestehende Installation mehr Updates.**
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```csharp
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var checkResult = await updateClient.CheckForUpdateAsync(
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baseUrl: "https://dc.mhdf.de",
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projectId: "myapp",
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currentVersion: BuildInfo.Version,
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channel: "prod",
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credentials: ReleaseCredentials.FromLicenseKey(meineLizenz));
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if (checkResult.Unauthorized)
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{
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// Kein Netzwerkfehler: die Lizenz trägt nicht mehr.
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Console.WriteLine(checkResult.Message);
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}
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UpdateClient.LaunchUpdateAgent(
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agentPath: UpdateClient.ResolveAgentPath()!,
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projectId: "myapp",
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licenseKey: meineLizenz); // reicht --license-key an den Agenten durch
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```
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Auf der Kommandozeile:
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```bash
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update-agent --project myapp --action update --license-key XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
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```
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Ersatzweise `--download-user` und `--download-password` für ein
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Installationskonto — das nutzt der Installer bei der Erstinstallation.
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`UpdateCheckResult.Unauthorized` ist bewusst von einem gewöhnlichen Fehler
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getrennt. Ohne diese Unterscheidung sieht ein abgelaufener Vertrag aus wie eine
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Netzwerkstörung, und man sucht an der falschen Stelle.
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### Wann neu erzeugt wird
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Automatisch beim Anlegen, Bearbeiten, Widerrufen und Sperren einer Lizenz, beim
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Löschen eines Projekts und bei jeder Änderung an einem Installationskonto.
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**Abgelaufene Lizenzen lösen von sich aus nichts aus** — der Zeitpunkt vergeht
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einfach. Dafür gleicht `cli/tick.php` nach: Es prüft, ob seit dem letzten Lauf
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etwas abgelaufen ist, und erzeugt spätestens alle sechs Stunden ohnehin neu.
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Ein minütlicher Aufruf ist unbedenklich, im Normalfall passiert nichts.
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Von Hand: WebUI → **UpdateService → 🔒 Zugangsschutz**. Dort steht auch, welche
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Produkte geschützt sind und wie viele Zugänge jeweils eingetragen sind.
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| Anzeige | Bedeutung |
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| GESCHÜTZT | alles in Ordnung |
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| OFFEN | keine `.htaccess` — jeder im Internet kann laden |
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| GESPERRT | Datei vorhanden, aber leer: weder gültige Lizenzen noch Installationskonten |
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### Grenzen
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**Das macht Pakete nicht sicher.** Jeder lizenzierte Kunde kann sie weiterhin
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auspacken. Ein eigener API-Schlüssel in einer mitgelieferten `appsettings.json`
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wäre danach statt öffentlich eben für alle Kunden sichtbar — besser, aber immer
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noch falsch. Was nicht ins Paket gehört, gehört auch mit Zugangsschutz nicht
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hinein; siehe **[§3A](#3a-ausschließen-oder-schützen)**.
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Die Lese-Endpunkte der API bleiben offen. Sie verraten weiterhin, welche
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Produkte und Versionen es gibt — die Download-Adressen sind ohne Zugangsdaten
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aber wertlos.
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### Abschalten
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Die erzeugten `.htaccess`-Dateien in den Produktverzeichnissen löschen. Beim
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nächsten Auslöser entstehen sie neu; wer es dauerhaft will, muss den Aufruf von
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`ReleaseGuard` entfernen.
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## 6. Signatur der Releases
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Der SHA256 eines Pakets stammt aus derselben Quelle wie das Paket selbst. Wer
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