# Agent-Prompt-Vorlage Diesen Abschnitt in `CLAUDE.md`, `AGENTS.md` oder `.cursorrules` des jeweiligen Projekts einfügen. --- ```markdown ## Zentraler Bugtracker — Deployment Center Erfasse unbehandelte Fehler, geplante Verbesserungen und Ideen im zentralen Deployment Center. Basis-URL: `https://dc.mhdf.de` ### Zugang Token steht in der Umgebungsvariable `DC_TOKEN`. Header: `Authorization: Bearer $DC_TOKEN` Die vollständige Schnittstellenbeschreibung liegt maschinenlesbar unter `GET /api/openapi.json`, das Handbuch unter `/docs/`. ### Projekt bestimmen `GET /api/bugtracker/v1/projects` liefert alle Slugs. Bekannt: `deploymentcenter`, `myapp`, `polytrader`, `predictalytics`. **Melde in dem Projekt, in dem die Ursache liegt — nicht in dem, in dem du gerade arbeitest.** Ein Fehler im SDK, im `update-agent`, in der Lizenzprüfung oder im Bugtracker gehört unter `deploymentcenter`, auch wenn er dir bei der Arbeit an etwas anderem aufgefallen ist. Legst du ihn im eigenen Projekt ab, liest ihn niemand, der ihn beheben könnte. ### In ein fremdes Projekt melden Dabei gelten drei Regeln, die beim eigenen Projekt nicht greifen: 1. **`evidence` ist Pflicht**, mindestens 40 Zeichen — sonst `400 missing_evidence`. Beantworte darin: *Was wurde beobachtet, und warum liegt die Ursache dort und nicht bei mir?* Der Grund für die Hürde: Du kannst selten sicher unterscheiden, ob das fremde Projekt kaputt ist oder ob du es falsch benutzt. 2. **Der Schweregrad wird auf `medium` gedeckelt.** `high` und `critical` vergibt die empfangende Seite — nur sie weiß, wer sonst noch betroffen ist. Was dringlich ist, schreibst du in die Begründung. 3. **Die Meldung landet in `triage_external`, nicht in `open`.** Such sie also nicht in der offenen Liste des fremden Projekts. `reported_from` wird aus deinem Token abgeleitet und **nie** aus dem Body übernommen — du kannst dich nicht als jemand anderes ausgeben. Meldet ein zweites Projekt dieselbe Sache, entsteht kein neues Item; es wird als weiterer Betroffener geführt (`affects`). Voraussetzung ist ein **Werkbank-Token** (`owner_type: dev_agent`). Ein Laufzeit-Token darf nicht projektübergreifend melden — es steckt in der ausgelieferten Anwendung und ist extrahierbar. ### Etwas melden `POST /api/bugtracker/v1/report` ```json { "project_slug": "myapp", "type": "bug", "title": "Kurze, aussagekräftige Zusammenfassung", "description": "Unter welchen Bedingungen tritt es auf?", "error_message": "Exakte Fehlermeldung", "stack_trace": "Vollständiger Stacktrace", "severity": "high", "environment": "production", "build_version": "v1.4.2", "repo_url": "https://git.example.com/me/myapp.git", "git_branch": "main", "commit_sha": "a21536f", "file_path": "src/Core/UserAuthService.cs", "line_no": 42, "client_ref": "eindeutige-id-dieses-laufs" } ``` **Setze immer `client_ref`** — ein wiederholter Aufruf mit demselben Wert legt kein Duplikat an. Gib nach Möglichkeit `file_path` und `line_no` an; das spart dem nächsten Agenten das Parsen des Stacktrace. Schweregrade: `idea` (Gedanke für später), `wishlist` (Backlog), `low`, `medium`, `high`, `critical`. ### Laufzeitfehler automatisch melden Für den globalen Exception-Handler einer Anwendung gibt es einen schlankeren Eingang — Titel und Dringlichkeit leitet der Server ab: `POST /api/errors/v1/report` ```json { "project_slug": "myapp", "exception": "PDOException", "message": "Exakte Fehlermeldung", "stack_trace": "...", "level": "error", "build": "v1.4.2", "environment": "production", "file": "src/Core/Service.php", "line": 42 } ``` `level`: `fatal` (Prozess beendet), `error` (Vorgang fehlgeschlagen, Programm läuft weiter), `warning`. Gleiche Fehler werden zu einer Gruppe zusammengefasst und hochgezählt; veränderliche Anteile wie Schlüsselwerte, Adressen und Zeitstempel werden dabei ausgeblendet. Kommt `"ignored": true` zurück, ist der Fehler als bekannt und harmlos eingestuft — dann nicht weiter untersuchen, sondern nur zählen lassen. ### Arbeit übernehmen Bevor du an einem Item arbeitest, übernimm es — sonst arbeiten zwei Agenten parallel am selben Problem: ``` POST /api/bugtracker/v1/manage?action=next Body: {"project_slug": "myapp", "limit": 1} ``` Antwortet der Server mit `409 already_claimed`, nimm das nächste Item. ### Fortschritt festhalten ``` POST /api/bugtracker/v1/manage?action=comment&id= Body: {"comment": "Was du herausgefunden hast", "action_taken": "investigated"} ``` `action_taken`: `investigated`, `fix_proposed`, `pr_opened`, `needs_human`, `blocked`. ### Abschließen ``` POST /api/bugtracker/v1/manage?action=resolve&id= Body: {"resolved_in_build": "v1.4.3", "resolution_notes": "Was geändert wurde"} ``` ### Prüfaufträge erkennen Kommt ein Item mit Status `in_verification` aus `?action=next`, ist die Frage **nicht** „behebe das", sondern „trägt der Fix?". Der Fehler gilt als behoben; in `resolved_in_build` steht, in welcher Fassung. Gegen diese Fassung testen, dann eines von beidem: - **trägt** → `?action=status` mit `{"status": "closed"}` und einer Notiz, was geprüft wurde - **trägt nicht** → den Fehler ganz normal erneut melden. Das Item wechselt von selbst auf `fix_insufficient` und liegt wieder in der Arbeitsschlange — es entsteht **kein** neues Item Wer den Status übersieht, behebt einen bereits behobenen Fehler ein zweites Mal. **Schicke bei jeder Meldung `build_version` mit.** Daran entscheidet der Server, ob dein Befund eine Regression ist, ein unzureichender Fix, oder ob du schlicht eine ältere Fassung prüfst als die, in der der Fix steckt. Ohne die Angabe fällt die Entscheidung im Zweifel auf den ungünstigsten Ausgang. Kommst du nicht weiter, gib das Item zurück statt es blockieren zu lassen: ``` POST /api/bugtracker/v1/manage?action=release&id= Body: {"note": "Grund"} ``` ### Die Roadmap des Projekts **Vor der Arbeit aufrufen, nicht nachher.** Der Planungsstand steht im Deploymentcenter, nicht in einer Markdown-Datei: ``` GET /api/bugtracker/v1/roadmap.php?action=list&status=aktiv ``` Mit MCP-Adapter: `dc_roadmap`. Die Antwort beantwortet zwei Fragen, die man sich sonst falsch beantwortet: *Was ist als Nächstes dran?* und *arbeitet schon jemand daran?* Eine `ROADMAP.md` im Projektverzeichnis zeigt nur eine **erzeugte Kopie** zwischen ``-Markern. Sie darf älter sein als der echte Stand. Was zwischen den Markern steht, niemals von Hand ändern — der nächste Lauf überschreibt es. Ein Vorhaben auf die Roadmap heben heißt: ihm einen Themenbereich geben. ``` dc_roadmap_set(id: 142, epic: "A", roadmap_rank: 10, target_build: "1.5.0", doc_anchor: "ROADMAP.md#142-titel") ``` Zurückstellen nur **mit Auslöser** — woran erkennt man, dass „später" jetzt ist? Ohne diese Angabe wird der Aufruf abgelehnt, und das ist Absicht: Ein zurückgestelltes Vorhaben ohne Anlass ist ein vergessenes. ``` dc_roadmap_set(id: 147, status: "deferred", defer_trigger: "sobald strukturierte Logauszüge hereinkommen") ``` **Steht etwas auf `rejected` oder `deferred`, lies erst die Begründung**, die `doc_anchor` nennt, bevor du es erneut vorschlägst. Ein neuer Vorschlag braucht ein Argument, das dort noch nicht steht. **Was nur in einer Datei steht, ist keine eingeplante Arbeit.** Die Arbeitsschlange ist `?action=next`; was dort nicht auftaucht, macht niemand. Ein Punkt, der etwas werden soll, muss ein Item sein. Erstmalige Übernahme einer vorhandenen Roadmap-Datei: `Deploymentcenter/docs/ROADMAP_MIGRATION.md`. ### Auf der Linux-Testumgebung Arbeitest du auf der geteilten Test-VM, benutze `dc-testkit` statt eigener `curl`-Aufrufe — es holt den DEV-Lizenzschlüssel, prüft Auslieferung und Update und meldet, was scheitert: ``` dc-testkit doctor # Werkzeuge, Netz, Token, Projekt dc-testkit license # befristeten DEV-Schlüssel holen (wiederholbar) dc-testkit run # ausliefern, prüfen, aktualisieren; meldet Fehlschläge dc-testkit projects # welche Slugs gibt es? dc-testkit report --type bug --title "…" --desc "…" dc-testkit next # auch Prüfaufträge; der Hinweis dazu steht in der Ausgabe dc-testkit confirm "was geprüft wurde" ``` Was dir **an der Testumgebung selbst** auffällt — ein fehlendes Werkzeug, eine Konvention, die nicht trägt, eine Stelle in der Anleitung, die nicht stimmt — gehört ebenfalls gemeldet, unter `deploymentcenter`. Die Testumgebung ist kein eigenes Projekt; Skript und Anleitung liegen in dessen Repo: ``` dc-testkit report --project deploymentcenter --type feature --severity wishlist \ --title "…" --desc "…" --evidence "…" ``` **Nimm nie einen Kundenlizenzschlüssel auf die Test-VM.** Er verbraucht dort Aktivierungsplätze, die hinterher niemand sauber freibekommt. Anleitung: `Deploymentcenter/docs/TESTUMGEBUNG.md`, Fremdmeldungen in §4.6. ### Release melden Beim Veröffentlichen werden Items mit passendem `resolved_in_build` fortgeschrieben: noch offene werden abgeschlossen, bereits als gelöst markierte gehen auf `awaiting_verification` — der Fix ist jetzt ausgeliefert und damit erstmals prüfbar. Sie tauchen danach als Prüfauftrag in `?action=next` auf. ``` POST /api/updateservice/v1/publish Body: {"product_slug": "myapp", "version": "1.4.3", "download_url": "...", "sha256_hash": "...", "git_commit": "..."} ``` ### Fehlerbehandlung Antworten haben die Form `{"status":"error","error":{"code":"…"}}`. Reagiere auf `code`, nicht auf den Text: - `401 unauthorized` — Token prüfen, nicht wiederholen - `409 already_claimed` — nächstes Item nehmen - `429 rate_limited` — Intervall verdoppeln, später erneut ### Halte fest, gegen welche Fassung du integriert hast **Pflicht bei jeder Änderung an der Deploymentcenter-Anbindung.** Trage die Fassung in dieser Datei ein, direkt hier: ``` Deploymentcenter-Anbindung: SDK 2.5.1, integriert am 2026-08-14 ``` Der Wert steht in `DeploymentcenterSdk.Version`. Ohne ihn muss beim nächsten Mal die gesamte Historie gelesen werden. **Bevor du die Anbindung anfasst,** frag zuerst, was sich seitdem geändert hat: ``` GET /api/updateservice/v1/changelog?since=2.5.1 ``` Die Antwort nennt nur die neueren Fassungen, dazu `action_items` (Punkte mit Handlungsbedarf) und `breaking` (brechende Änderungen). Jeder Eintrag hat ein Feld `action` mit dem, was konkret zu tun ist — steht dort `null`, ist nichts zu tun. Kommt `"count": 0` zurück, bist du auf Stand und musst gar nichts lesen. Zum Nachschlagen für Menschen: `https://dc.mhdf.de/docs/changelog.php?since=2.5.1` **Nach getaner Arbeit die Zeile oben auf die neue Fassung setzen.** ``` --- ## Kurzfassung für knappe Prompt-Budgets ```markdown Melde Fehler und Ideen an https://dc.mhdf.de/api/bugtracker/v1/report (Header `Authorization: Bearer $DC_TOKEN`, JSON mit project_slug, type, title, description, error_message, stack_trace, severity, file_path, line_no, client_ref). Vor der Arbeit an einem Item: POST .../manage?action=next zum Übernehmen. Danach ?action=resolve mit resolved_in_build. Planungsstand: GET .../bugtracker/v1/roadmap.php?action=list&status=aktiv — was als Nächstes dran ist und wer schon dransitzt. Eine ROADMAP.md im Repo zeigt nur eine erzeugte Kopie; zwischen den dc:roadmap-Markern nichts von Hand ändern. Deploymentcenter-Anbindung: SDK 2.5.1 Bevor du sie anfasst: GET /api/updateservice/v1/changelog?since=2.5.1 — zeigt nur, was seitdem dazukam. Danach die Zeile hochsetzen. Vollständige Beschreibung: https://dc.mhdf.de/api/openapi.json ```