Watchdog-Anleitung vollständig überarbeitet - Alle drei Codebeispiele trugen das geseedete Demo-Token fest im Quelltext. Es ist an die Source "srv-db-01" gebunden — wer es übernommen hätte, wäre für jeden anderen Dienst abgewiesen worden. Jetzt Umgebungsvariable und eine Anleitung, wie man ein eigenes Token erzeugt. - Der Ratschlag "sende beim Beenden einen Ping mit Status stopped" beschrieb etwas, das die API nicht konnte. Statt die Anleitung an die Lücke anzupassen, ist die Lücke geschlossen: status akzeptiert jetzt "stopped" und "maintenance". Der Evaluator lässt solche Monitore in Ruhe, statt wenige Minuten nach jedem sauberen Shutdown einen Fehlalarm zu erzeugen. - Neu dokumentiert: checks (Gesundheitszustand per Push, ohne offene Ports), metrics samt Verlauf und Abweichungsvergleich, Alarmunterdrückung über die Hierarchie, die Schwellen des Evaluators (2x warning, 4x down) und der erforderliche Cron-Job. Lizenz-Anleitung - Neuer Abschnitt zum Antwortformat. Die Lizenz-Endpunkte antworten bewusst ohne den status/error-Umschlag der übrigen API; das Feld status auf oberster Ebene trägt den Lizenzzustand. Genau diese Besonderheit hatte ich beim Umbau übersehen, weshalb sie jetzt ausdrücklich festgehalten ist — samt Tabelle aller Zustände. - Ergänzt: Deaktivierung braucht den shared_key, mit Beispiel für den .NET- Client und curl. Verhalten bei Ratenbegrenzung. UpdateService-Anleitung - Prüf-Endpunkte dokumentiert (check, latest, releases) samt Antwortformat. - Tabelle zum Versionsvergleich mit den Fällen, die vorher falsch liefen. - Auto-Resolve beim Veröffentlichen beschrieben. Agent-Prompt-Vorlage - Fehler-Schnittstelle ergänzt, inklusive Hinweis auf "ignored": true, damit ein Agent bekannte Fehler nicht untersucht. Alle in der Dokumentation genannten API-Pfade und Scopes wurden maschinell gegen Routing und TokenManager abgeglichen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Deploymentcenter — UpdateService Integration & Deployment Guide
⚠️ Geändert in Version 2.0 — Das Veröffentlichen eines Releases läuft jetzt über
POST /api/updateservice/v1/publishund verlangt ein Token mit dem Scopeupdateservice:publish(zuvor völlig ungeschützt). Der Versionsvergleich folgt jetzt der semantischen Versionsordnung,1.10.0gilt also korrekt als neuer als1.9.0. Umstellungsschritte: UPGRADE.md.
Das UpdateService-Modul des Deploymentcenters bietet ein unternehmensweites, leichtgewichtiges Update-, Rollback- und Reparatur-Schema auf Basis eines LEMP-Stacks (Nginx Static Files + PHP API).
1. Übersicht & Architektur
- Kein dauerhafter Background-Dienst: Hauptanwendungen prüfen beim Start einmalig schnell und netzwerktolerant auf verfügbare Updates und Dateiintegrität.
- Entkoppelte Ausführung: Bei Handlungsbedarf beendet sich die Hauptanwendung sauber und übergibt die Kontrolle an den eigenständigen Console Agent (
update-agent.exe/update-agent). - 3-Kanal-System: Kanäle
prod(Produktiv),beta(Vorab-Test),dev(Entwicklung). - Statische LEMP-Verteilung: Downloads und Versionen-Manifeste (
latest.json,manifest.json,package.tar.gz) werden über Nginx extrem performant bereitgestellt.
2. Integration in .NET Client-Anwendungen
A. Referenz auf Deploymentcenter.Client
Binde das Projekt oder Paket Deploymentcenter.Client in deine Anwendung ein.
using Deploymentcenter.Client;
using Deploymentcenter.Client.Models;
// Early Start Hook in Program.cs (oder App.xaml.cs)
var updateClient = new UpdateClient();
var checkResult = await updateClient.CheckForUpdateAsync(
baseUrl: "https://dc.mhdf.de",
projectId: "myapp",
currentVersion: BuildInfo.Version,
channel: "prod"
);
if (checkResult.UpdateAvailable)
{
Console.WriteLine($"[UPDATE] Neues Release v{checkResult.LatestRelease.Version} verfügbar!");
// UpdateAgent starten und Hauptanwendung beenden
UpdateClient.LaunchUpdateAgent(
agentPath: "update-agent.exe",
projectId: "myapp",
channel: "prod",
action: "update",
version: "latest",
exitCurrentApp: true
);
}
B. MSBuild BuildInfo Generierung
Binde das Deploymentcenter.BuildInfo.targets Script in deine .csproj ein, damit Version, UTC-Build-Datum und Git Commit-Hash automatisch zur Übersetzungszeit generiert werden:
<Import Project="..\Deploymentcenter.Client\Deploymentcenter.BuildInfo.targets" />
3. Packaging & Deployment CLI (pack-and-deploy)
Das Packaging-Tool verpackt den dotnet publish-Output, berechnet Hashes, erzeugt das manifest.json und lädt alles per FTP auf den LEMP-Server.
Aufruf-Beispiel:
# Automatisierter Release-Publish via CLI
pack-and-deploy --project myapp --version 1.4.0 --channel prod --publish-dir ./bin/Release/net8.0/publish --changelog "Fehlerbehebungen und Performance-Optimierung"
Konfiguration (packager.config.json)
Diese Datei enthält Zugangsdaten und ist per
.gitignorevon der Versionskontrolle ausgeschlossen. Vorlage:packager.config.example.json. In der vorherigen Fassung standen die echten FTP-Zugangsdaten sowohl hier in der Anleitung als auch als Standardwerte im Quelltext vonProgram.cs.
{
"ftpHost": "ftp.example.com",
"ftpPort": 21,
"ftpUser": "ftp-user",
"ftpPass": "ftp-password",
"ftpRemoteBaseDir": "/public_html/releases",
"apiBaseUrl": "https://dc.mhdf.de",
"apiToken": "dc_sub_...",
"excludePatterns": [
"*.pdb",
"*.xml",
"appsettings.Development.json",
"*.log",
"logs/**"
]
}
apiToken braucht das Recht updateservice:publish. Ohne Token baut und lädt
der Packager das Paket zwar hoch, meldet es aber nicht beim Deploymentcenter an
und beendet sich mit Rückgabewert 2.
Alternative: Umgebungsvariablen
Für CI-Läufe, in denen keine Datei abgelegt werden soll — sie haben Vorrang vor der Konfigurationsdatei:
export DC_FTP_HOST=ftp.example.com
export DC_FTP_USER=ftp-user
export DC_FTP_PASS='...'
export DC_TOKEN='dc_sub_...'
pack-and-deploy --project myapp --version 1.4.0 --channel prod \
--publish-dir ./bin/Release/net8.0/publish
Rückgabewerte
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
0 |
Paket gebaut, hochgeladen und im Deploymentcenter registriert |
1 |
Konfiguration unvollständig oder Publish-Verzeichnis fehlt — nichts wurde ausgeführt |
2 |
Teilweise fehlgeschlagen: FTP-Upload oder Registrierung ging schief |
Zuvor lieferte das Werkzeug in allen Fällen 0 und meldete „successfully
published", selbst wenn FTP-Upload und API-Aufruf beide fehlgeschlagen waren.
4. Standalone UpdateAgent (update-agent)
Der update-agent kann sowohl interaktiv (Spectre.Console Terminal UI) als auch im Headless CLI-Modus betrieben werden.
CLI Modus Befehle:
# Nach Updates suchen
update-agent --project myapp --channel prod --action check
# Auf neueste Version aktualisieren
update-agent --project myapp --channel prod --action update --version latest --target-dir /opt/myapp
# Rollback auf ältere Version
update-agent --project myapp --channel prod --action update --version 1.3.2
# Integritäts-Reparatur der aktuellen Installation
update-agent --project myapp --channel prod --action repair
# Alle verfügbaren Versionen auflisten
update-agent --project myapp --channel prod --action list
4a. Prüf-Endpunkte (für eigene Anbindungen)
Die Lese-Endpunkte sind bewusst ohne Token erreichbar, damit ausgelieferte Anwendungen ohne Anpassung weiter nach Updates suchen können. Sie liefern nur Release-Metadaten, die über die Download-URL ohnehin öffentlich sind.
GET /api/updateservice/v1/check?product=myapp&version=1.4.2&channel=prod
{
"status": "success",
"update_available": true,
"current_version": "1.4.2",
"latest_version": "1.4.3",
"is_critical": false,
"latest_release": {
"version": "1.4.3",
"download_url": "https://dc.mhdf.de/releases/myapp/prod/1.4.3/package.tar.gz",
"sha256_hash": "e3b0c442...",
"git_commit": "a21536f",
"size_bytes": 8412160,
"release_notes": "Behebt den Login-Fehler.",
"is_critical": 0
}
}
Weitere Endpunkte:
| Aufruf | Zweck |
|---|---|
GET .../latest?product=myapp&channel=prod |
Höchstes Release, unabhängig von der Client-Version |
GET .../releases?product=myapp |
Alle Releases, nach Versionsordnung sortiert |
Versionsvergleich
Der Vergleich folgt der semantischen Versionsordnung. Konkret bedeutet das:
| Installiert | Verfügbar | Update? |
|---|---|---|
1.9.0 |
1.10.0 |
ja — zweistellige Minor ist höher |
1.10.0 |
1.9.0 |
nein |
1.0.0-rc.1 |
1.0.0 |
ja — Release schlägt Vorabversion |
1.0.0 |
1.0.0-rc.1 |
nein |
v1.4.2 |
v1.4.3 |
ja — führendes v wird ignoriert |
Zuvor verglich der Server lexikografisch.
1.9.0galt dadurch als neuer als1.10.0, und Clients bekamen ein Downgrade als Update angeboten. Derselbe Fehler steckte im .NET-Client beiv-präfigierten Versionen und ist dort ebenfalls behoben.
Verknüpfung mit dem Bugtracker
Beim Veröffentlichen schließen sich alle Bugtracker-Items, deren
resolved_in_build der veröffentlichten Version entspricht, automatisch. Die
Antwort nennt die Anzahl:
{ "status": "success", "release_id": 12, "created": true, "auto_resolved": 3,
"message": "Release 1.4.3 (prod) für \"myapp\" veröffentlicht. 3 Bugtracker-Item(s) automatisch geschlossen." }
Damit schließt sich der Kreis: Ein Agent markiert einen Bug als „gelöst in v1.4.3", der Packager veröffentlicht v1.4.3, und das Item schließt sich selbst.
5. LEMP Verzeichnisstruktur auf dem Server
/var/www/releases/ (oder /public_html/releases/)
└── {ProjectId}/ # z.B. myapp, polytrader
├── prod/
│ ├── latest.json # Kanal-Übersicht & neueste Version
│ ├── 1.4.0/
│ │ ├── package.tar.gz # Das gezippte Release
│ │ ├── package.tar.gz.sha256
│ │ └── manifest.json # Einzeldateien + Hashes
│ └── 1.3.9/
├── beta/
└── dev/