Die Testwege waren beschrieben, aber nicht begehbar. Auf der Test-VM lag die Anleitung vom 26.08. ohne das gesamte Testkit-Kapitel, ein Laufzeit-Token ohne Rechte, und ein Testkit, das 236 Zeilen aelter war als das ausgelieferte - beide meldeten 1.0.0. Deshalb sagte "doctor" dort "Bereit", waehrend nichts davon lauffaehig war. Vier Fehler, die beim Nachpruefen herauskamen: * doctor brach unter "set -e" wortlos ab. Der Rueckgabewert von version_lt wurde nicht aufgefangen - das beendet die Sitzung, sobald der Server neu genug ist (Rueckgabewert 1, also der Normalfall). Token und Projekt wurden nie geprueft. * Die Konfigurationsdatei ueberschrieb die Umgebung, genau umgekehrt zur dokumentierten Rangfolge. "DC_PROJECT=x dc-testkit report" meldete stillschweigend in das Projekt aus der Datei. * Der doctor-Bericht ging teils auf stderr. Ueber SSH werden beide Kanaele getrennt uebertragen und beim Aufrufer verschraenkt - die Befunde standen unter der falschen Ueberschrift. Genau so liest ein Pruefagent den Bericht. * "~/bin" liegt ueber SSH nicht im PATH: .profile wird nur von einer Login-Shell gelesen. Die Antwort war "Kommando nicht gefunden" - das sieht aus wie ein fehlgeschlagener Bezug und ist keiner. Neu im Testkit (1.1.0): * selfupdate mit --pruefen. Unterscheidet die Richtung: Eine neuere lokale Fassung ist ein Entwicklungsstand und kein Grund zum Update; der Rueckschritt wird verweigert (--force hebt es auf). Gleiche Nummer bei anderem Inhalt ist ein Befund, kein Achselzucken - genau daran ist es unbemerkt vorbeigelaufen. * doctor prueft den eigenen Stand, die Herkunft des Tokens, die fehlende Projektbindung, die Oberflaechenwerkzeuge und das eigene Display. * display start|stop|status und shot: der generische Teil des Verfahrens aus 5.8. Das sind die drei Stellen, an denen Eigenbau-Skripte danebengreifen - :0 statt eigenem Display, pkill ohne Nummer, Dateinamen ohne Projektpraefix. * DC_PROJECT_DIR: Das Werkbank-Token kommt aus der .mcp.json des Projekt-Repos, wo es fuer den MCP-Adapter ohnehin liegt. Kein zweiter Ablageort, der beim naechsten Wechsel vergessen wird. Fehlt die Datei, sagt das Testkit warum - sie ist gitignored und kommt ueber Git nie mit. dc-testkit-remote (neu): Der Agent laeuft auf dem Arbeitsplatz, der Testlauf auf der VM. Der Wrapper haelt das Token aus "ps aux" der geteilten Maschine (es geht ueber die Standardeingabe in die Umgebung), ruft bash -l, schuetzt die Argumente vor drei Ebenen Quoting und buendelt ganze Pruefplaene in eine Verbindung. Auf der VM wird keine Konfiguration mehr gelesen - was dort liegt, bleibt wirkungslos. Doku: TESTUMGEBUNG.md auf den Remote-Betrieb umgestellt, 4.2 auf den realen Ablageort der Token, neuer 4.8 "Ein Agent, der nur prueft", Belegung in 7 von der Maschine erhoben statt fortgeschrieben. Baustein E in der Prompt-Vorlage zieht die Rollengrenze, die serverseitig noch kein Recht zieht: bugtracker:manage erlaubt auch resolve. Richtiggestellt: Ein Token OHNE Projektbindung ist nicht eingeschraenkt, sondern uneingeschraenkt. Der Server leitet kein Heimatprojekt ab, also zaehlt jede Meldung als Heimmeldung - ohne Begruendungspflicht, ohne Deckelung auf medium, ohne triage_external, ohne reported_from. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Deploymentcenter — Entwickler- und Agenten-Dokumentation
Zentrale Plattform für Lizenzverwaltung, Software-Updates, Infrastruktur- Monitoring und einen Bugtracker, den Coding-Agenten selbständig bedienen.
Zuerst lesen
| Dokument | Wofür |
|---|---|
| ROADMAP.md | Der eine Ort für alles Geplante, Zurückgestellte und bewusst Verworfene. Ab 2.7.0 gilt die Arbeitsteilung: Zustand im Deploymentcenter (WebUI → Roadmap, dc_roadmap), Begründung hier. |
| ROADMAP_MIGRATION.md | Eine vorhandene ROADMAP.md oder TODO.md ins Deploymentcenter überführen. Einmalig je Projekt, sechs Schritte. Für die Agenten der angebundenen Projekte. |
| UPGRADE.md | Ablaufplan für die Umstellung auf 2.0. Enthält Pflichtschritte: Zugangsdaten wechseln, Migration, Evaluator-Cron. |
| Änderungen | Was sich je Fassung geändert hat und was zu tun ist. Öffentlich unter /docs/changelog.php, maschinenlesbar über GET /api/updateservice/v1/changelog?since=X |
| Release-Anleitung für Agenten | Ein Projekt veröffentlichungsfähig machen: Vorlage kopieren, konfigurieren, ausliefern |
| Linux-Testumgebung | Die geteilte Test-VM. Wie ein Agent dort selbständig testet: DEV-Lizenz holen, Auslieferung prüfen, Befunde melden — mit dc-testkit |
| Testinstanz & automatisierter Testlauf | dc-dev.mhdf.de — die zweite Installation zum Kaputtmachen. 136 Fälle gegen API, Rechte, Migrationen und Zugangssperre (tests/e2e/run.py). scripts/deploy.py führt sie vor jedem Produktiv-Upload aus und bricht bei Fehlschlägen ab (--ohne-test umgeht das) |
| Agenten anbinden | Was einmalig je Projekt zu tun ist, damit ein Agent Bugtracker, Roadmap und MCP sinnvoll benutzt: Token, Adapter, Bausteine, Roadmap-Übernahme — mit Prüffragen am Ende |
| Agent-Prompt-Vorlage | Die Textbausteine selbst. A Grundhaltung (immer), B mit MCP, C ohne MCP, D Test-VM — nicht alles einkopieren |
| Agenten-Handbuch | Vollständige Beschreibung des Bugtracker-Workflows, öffentlich unter /docs/ |
Modul-Handbücher
- Lizenzsystem (Hardware-ID v2) — Hardware-Anbindung, Schlüsselvalidierung, Offline-Cache, CLI, Windows und Linux/Docker
- Watchdog (Heartbeat & Telemetrie) — Überwachung von Anwendungen, Diensten und Infrastruktur
- UpdateService — Release-Verteilung und Update-Prüfung
- Erstinstallation —
setup.json, Installationskonto,update-agent --action install - Bugtracker — Anbindung aus Anwendungen heraus
- Supervisor — Befunde: was ist ungewöhnlich? Läuft serverseitig auf ohnehin eingehenden Daten, ohne Einbau in die Anwendungen. Enthält auch den Rückbau begonnener Vorbereitungen
- MCP-Adapter — Claude Code und Claude Desktop an Bugtracker, Roadmap und Supervisor anschließen — 15 Werkzeuge, 4 Ressourcen, 4 Prompts
Hintergrund zu Supervisor und MCP, inklusive der Frage, warum der Client keinen Quelltext sieht: archiv/SUPERVISOR_MCP_DESIGN.md — archiviert, die Herleitung gilt weiter, der Stand steht in der Roadmap.
Modulübersicht
| Modul | Aufgabe | Endpunkte | Authentifizierung |
|---|---|---|---|
| Bugtracker | Fehler, Feature Requests und Ideen; Agenten-Workflow mit Claim/Lease | /api/bugtracker/v1/report/api/bugtracker/v1/projects/api/bugtracker/v1/manage |
Token mit bugtracker:* |
| UpdateService | Release-Verteilung, semantischer Versionsvergleich | /api/updateservice/v1/check/api/updateservice/v1/publish |
Lesen offen, Publish braucht updateservice:publish |
| Watchdog | Heartbeat-Monitoring, Zustandsbewertung, Alarmierung | /api/watchdog/v1/ping/api/watchdog/v1/evaluate |
Token mit watchdog:ping |
| Supervisor | Befunde: was ist ungewöhnlich? Fünf Detektoren laufen serverseitig im Tick und brauchen keine Client-Änderung | /api/supervisor/v1/observe/api/supervisor/v1/findings/api/supervisor/v1/catalog |
Melden supervisor:report, Lesen supervisor:read, Einstufen supervisor:manage |
| Lizenzen | Lizenzprüfung, Hardware-ID v2, Offline-Cache, befristete DEV-Schlüssel zur Selbstbedienung | /api/license/v1/validate/api/license/v1/deactivate/api/license/v1/dev-key |
Validierung offen, Deaktivierung authentifiziert, DEV-Schlüssel license:dev |
| Tokens | Selbst-Provisionierung von Sub-Tokens | /api/tokens/v1/provision |
Master-Token |
| Setup | Erstinstallation: Anmeldung, Katalog, Anwendungstoken | /api/setup/v1/login/api/setup/v1/catalog/api/setup/v1/token |
Login offen, Rest setup:* |
| System | Verfügbarkeit, Schema-Status, Schnittstellenbeschreibung | /api/health/api/openapi.json |
Health optional, OpenAPI offen |
Schnittstelle maschinenlesbar
GET https://dc.mhdf.de/api/openapi.json
Ein Agent kann sich daran selbst orientieren — der früher fest im WebUI hinterlegte Textblock entfällt damit.
Drosselung
Je IP und Minute. Wird die Grenze überschritten, antwortet der Endpunkt mit
429 rate_limited — dann das Intervall verdoppeln und später erneut versuchen,
nicht sofort wiederholen.
| Endpunkt | Grenze | Einstellbar über |
|---|---|---|
/api/errors/v1/report |
300 | bugtracker.error_rate |
/api/bugtracker/v1/report |
60 | bugtracker.report_rate |
/api/supervisor/v1/observe |
120 | supervisor.observe_rate |
/api/license/v1/* |
120 | fest |
/api/license/v1/dev-key |
10 | fest — ein Schlüssel je Testlauf, nicht je Sekunde |
/api/updateservice/v1/* |
240 | fest |
/api/setup/v1/login |
10 | fest — dort werden Passwörter geprüft |
/api/tokens/v1/provision |
20 | fest |
Antwortformat
Alle JSON-Endpunkte antworten einheitlich:
{ "status": "success", "…": "…" }
{ "status": "error", "error": { "code": "already_claimed", "message": "…" } }
Der code ist stabil und für Programme gedacht; die message richtet sich an
Menschen und kann sich ändern.
Betrieb
| Aufgabe | Befehl |
|---|---|
| Deployment | python scripts/deploy.py |
| Migration | php public/install_db.php oder WebUI → System → DB-Migration |
| Evaluator (Cron, minütlich) | curl -fsS -H "Authorization: Bearer <SHARED_KEY>" https://dc.mhdf.de/api/watchdog/v1/evaluate |
| Zustand prüfen | curl https://dc.mhdf.de/api/health |
| Logs | var/log/dc-<datum>.log auf dem Server |
Aufbau
config/ Zugangsdaten (nicht versioniert), Vorlage in config.example.php
src/ Anwendungscode, PSR-4 unter dem Namensraum Deploymentcenter\
Core/ Bootstrap, Konfiguration, DB, Auth, CSRF, HTTP, Tokens, Migrator,
ProjectLinks (welches Projekt nutzt welches, in welcher Fassung)
Modules/ Bugtracker, License, Supervisor, UpdateService, Watchdog, Notify
public/ Webroot-Inhalte: WebUI, API-Endpunkte, öffentliche Dokumentation,
testkit/dc-testkit.sh (das Werkzeug für die Linux-Test-VM)
sql/ Schema und Migrationen (fortlaufend nummeriert)
var/log/ Laufzeitprotokolle
scripts/ Deployment
mcp/ MCP-Adapter für Claude Code — eine Datei, keine Abhängigkeiten
client-dotnet/ Client-SDK: Lizenz, Update, Setup
Der Supervisor läuft ausschließlich hier — an den Detektoren in
Modules/Supervisor/ServerDetectors.php
im minütlichen Tick mit (gedrosselt auf zehn Minuten). Er arbeitet auf Daten,
die ohnehin hereinkommen — Fehlerberichte, Heartbeats, Kennzahlen — und
braucht dafür keine Änderung an den Anwendungen.
Neue Klassen werden automatisch geladen, sobald sie dem Namensraum-Pfad
entsprechen — eine require-Zeile ist nicht mehr nötig.