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Deploymentcenter/docs
Deploymentcenter BotandClaude Opus 5 8274a6c0ac feat(2.8.0): Pruefen duerfen, ohne beheben zu duerfen
Der Unterschied zwischen "ich habe es behoben" und "der Fix eines anderen
traegt" ist das Rueckgrat des Pruefverfahrens aus 2.6.1. Er stand bisher nur in
der Anleitung - im Datenbestand und in den Rechten kam beides gleich an.

RECHTE

bugtracker:manage war ein einziger Schreib-Scope: Wer eine Nachpruefung
bestaetigen durfte, durfte auch resolve, update, bulk_update und die Roadmap
umschreiben. Fuer einen Pruefstand ist das zu viel - und wer einen Fix schreibt
und ihn selbst abnimmt, prueft gegen die Erwartung, die er beim Schreiben hatte.

bugtracker:verify deckt jetzt ab, was ein Pruefer braucht: next, claim, release,
comment, confirm, report. Nicht mehr. manage schliesst es ein (IMPLIED_SCOPES),
vorhandene Token verlieren nichts.

"status" bleibt bewusst bei manage. Darueber liesse sich sonst jeder Zustand
setzen, auch "resolved" - der Umweg um genau diese Trennung.

DATENBESTAND

Eine bestaetigte Nachpruefung war nicht von "jemand hat das Item zugemacht" zu
unterscheiden: dc-testkit confirm setzte status=closed und schrieb den Rest in
einen Kommentar. Damit war die eine Frage, fuer die das Verfahren gebaut ist,
nicht beantwortbar - wurde dieses Item je gegen ein ausgeliefertes Paket
geprueft? Ein Kommentartext laesst sich nicht zaehlen und nicht filtern.

Migration 017 legt verified_at, verified_in_build und verified_by an. Kein
eigener Status daneben: Ein bestaetigtes Item IST geschlossen, die Bestaetigung
ist eine Eigenschaft dieses Abschlusses. Ein zweiter Wert waere dieselbe Falle,
die 016 beim is_roadmap-Flag vermieden hat.

verified_in_build steht neben resolved_in_build, weil beide verschiedene Fragen
beantworten und auseinandergehen koennen - genau das ist der interessante Fall.
Das eine ist die Behauptung des Behebenden, das andere die Beobachtung des
Pruefenden.

confirm laesst sich nur auf Items anwenden, die jemand als behoben ausgegeben
hat (resolved, awaiting_verification, in_verification, fix_insufficient). Ein
offenes Item zu "bestaetigen" waere ein Schliessen mit schmueckendem Beiwort -
und stuende hinterher als geprueft in einer Statistik, die genau das misst.
Antwort: 409 not_verifiable.

MCP

dc_confirm. Der Adapter hatte dc_next_task und dc_resolve, aber keinen Weg, eine
Nachpruefung abzuschliessen; dc_comment kennt nur action_taken, keinen Status.
Ein Pruefagent ueber MCP konnte einen Auftrag uebernehmen und dann nichts damit
anfangen. 16 Werkzeuge statt 15.

TESTKIT

dc-testkit confirm nutzt die Aktion und schickt die gepruefte Fassung als Feld.
Antwortet der Server mit 404, faellt es auf den alten Weg zurueck und sagt, dass
die Fassung dann nur im Kommentar landet.

Drei neue e2e-Faelle: dass confirm die gepruefte Fassung festhaelt, dass es nur
dort geht, wo es etwas zu bestaetigen gibt, und dass ein verify-Token
kommentieren, aber nicht beheben darf. 147 bestanden, 0 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-31 10:59:57 +02:00
..

Deploymentcenter — Entwickler- und Agenten-Dokumentation

Zentrale Plattform für Lizenzverwaltung, Software-Updates, Infrastruktur- Monitoring und einen Bugtracker, den Coding-Agenten selbständig bedienen.


Zuerst lesen

Dokument Wofür
ROADMAP.md Der eine Ort für alles Geplante, Zurückgestellte und bewusst Verworfene. Ab 2.7.0 gilt die Arbeitsteilung: Zustand im Deploymentcenter (WebUI → Roadmap, dc_roadmap), Begründung hier.
ROADMAP_MIGRATION.md Eine vorhandene ROADMAP.md oder TODO.md ins Deploymentcenter überführen. Einmalig je Projekt, sechs Schritte. Für die Agenten der angebundenen Projekte.
UPGRADE.md Ablaufplan für die Umstellung auf 2.0. Enthält Pflichtschritte: Zugangsdaten wechseln, Migration, Evaluator-Cron.
Änderungen Was sich je Fassung geändert hat und was zu tun ist. Öffentlich unter /docs/changelog.php, maschinenlesbar über GET /api/updateservice/v1/changelog?since=X
Release-Anleitung für Agenten Ein Projekt veröffentlichungsfähig machen: Vorlage kopieren, konfigurieren, ausliefern
Linux-Testumgebung Die geteilte Test-VM. Wie ein Agent dort selbständig testet: DEV-Lizenz holen, Auslieferung prüfen, Befunde melden — mit dc-testkit
Testinstanz & automatisierter Testlauf dc-dev.mhdf.de — die zweite Installation zum Kaputtmachen. 136 Fälle gegen API, Rechte, Migrationen und Zugangssperre (tests/e2e/run.py). scripts/deploy.py führt sie vor jedem Produktiv-Upload aus und bricht bei Fehlschlägen ab (--ohne-test umgeht das)
Agenten anbinden Was einmalig je Projekt zu tun ist, damit ein Agent Bugtracker, Roadmap und MCP sinnvoll benutzt: Token, Adapter, Bausteine, Roadmap-Übernahme — mit Prüffragen am Ende
Agent-Prompt-Vorlage Die Textbausteine selbst. A Grundhaltung (immer), B mit MCP, C ohne MCP, D Test-VM — nicht alles einkopieren
Agenten-Handbuch Vollständige Beschreibung des Bugtracker-Workflows, öffentlich unter /docs/

Modul-Handbücher

  • Lizenzsystem (Hardware-ID v2) — Hardware-Anbindung, Schlüsselvalidierung, Offline-Cache, CLI, Windows und Linux/Docker
  • Watchdog (Heartbeat & Telemetrie) — Überwachung von Anwendungen, Diensten und Infrastruktur
  • UpdateService — Release-Verteilung und Update-Prüfung
  • Erstinstallation — setup.json, Installationskonto, update-agent --action install
  • Bugtracker — Anbindung aus Anwendungen heraus
  • Supervisor — Befunde: was ist ungewöhnlich? Läuft serverseitig auf ohnehin eingehenden Daten, ohne Einbau in die Anwendungen. Enthält auch den Rückbau begonnener Vorbereitungen
  • MCP-Adapter — Claude Code und Claude Desktop an Bugtracker, Roadmap und Supervisor anschließen — 15 Werkzeuge, 4 Ressourcen, 4 Prompts

Hintergrund zu Supervisor und MCP, inklusive der Frage, warum der Client keinen Quelltext sieht: archiv/SUPERVISOR_MCP_DESIGN.md — archiviert, die Herleitung gilt weiter, der Stand steht in der Roadmap.


Modulübersicht

Modul Aufgabe Endpunkte Authentifizierung
Bugtracker Fehler, Feature Requests und Ideen; Agenten-Workflow mit Claim/Lease /api/bugtracker/v1/report
/api/bugtracker/v1/projects
/api/bugtracker/v1/manage
Token mit bugtracker:*
UpdateService Release-Verteilung, semantischer Versionsvergleich /api/updateservice/v1/check
/api/updateservice/v1/publish
Lesen offen, Publish braucht updateservice:publish
Watchdog Heartbeat-Monitoring, Zustandsbewertung, Alarmierung /api/watchdog/v1/ping
/api/watchdog/v1/evaluate
Token mit watchdog:ping
Supervisor Befunde: was ist ungewöhnlich? Fünf Detektoren laufen serverseitig im Tick und brauchen keine Client-Änderung /api/supervisor/v1/observe
/api/supervisor/v1/findings
/api/supervisor/v1/catalog
Melden supervisor:report, Lesen supervisor:read, Einstufen supervisor:manage
Lizenzen Lizenzprüfung, Hardware-ID v2, Offline-Cache, befristete DEV-Schlüssel zur Selbstbedienung /api/license/v1/validate
/api/license/v1/deactivate
/api/license/v1/dev-key
Validierung offen, Deaktivierung authentifiziert, DEV-Schlüssel license:dev
Tokens Selbst-Provisionierung von Sub-Tokens /api/tokens/v1/provision Master-Token
Setup Erstinstallation: Anmeldung, Katalog, Anwendungstoken /api/setup/v1/login
/api/setup/v1/catalog
/api/setup/v1/token
Login offen, Rest setup:*
System Verfügbarkeit, Schema-Status, Schnittstellenbeschreibung /api/health
/api/openapi.json
Health optional, OpenAPI offen

Schnittstelle maschinenlesbar

GET https://dc.mhdf.de/api/openapi.json

Ein Agent kann sich daran selbst orientieren — der früher fest im WebUI hinterlegte Textblock entfällt damit.


Drosselung

Je IP und Minute. Wird die Grenze überschritten, antwortet der Endpunkt mit 429 rate_limited — dann das Intervall verdoppeln und später erneut versuchen, nicht sofort wiederholen.

Endpunkt Grenze Einstellbar über
/api/errors/v1/report 300 bugtracker.error_rate
/api/bugtracker/v1/report 60 bugtracker.report_rate
/api/supervisor/v1/observe 120 supervisor.observe_rate
/api/license/v1/* 120 fest
/api/license/v1/dev-key 10 fest — ein Schlüssel je Testlauf, nicht je Sekunde
/api/updateservice/v1/* 240 fest
/api/setup/v1/login 10 fest — dort werden Passwörter geprüft
/api/tokens/v1/provision 20 fest

Antwortformat

Alle JSON-Endpunkte antworten einheitlich:

{ "status": "success", "…": "…" }
{ "status": "error", "error": { "code": "already_claimed", "message": "…" } }

Der code ist stabil und für Programme gedacht; die message richtet sich an Menschen und kann sich ändern.


Betrieb

Aufgabe Befehl
Deployment python scripts/deploy.py
Migration php public/install_db.php oder WebUI → System → DB-Migration
Evaluator (Cron, minütlich) curl -fsS -H "Authorization: Bearer <SHARED_KEY>" https://dc.mhdf.de/api/watchdog/v1/evaluate
Zustand prüfen curl https://dc.mhdf.de/api/health
Logs var/log/dc-<datum>.log auf dem Server

Aufbau

config/    Zugangsdaten (nicht versioniert), Vorlage in config.example.php
src/       Anwendungscode, PSR-4 unter dem Namensraum Deploymentcenter\
  Core/      Bootstrap, Konfiguration, DB, Auth, CSRF, HTTP, Tokens, Migrator,
             ProjectLinks (welches Projekt nutzt welches, in welcher Fassung)
  Modules/   Bugtracker, License, Supervisor, UpdateService, Watchdog, Notify
public/    Webroot-Inhalte: WebUI, API-Endpunkte, öffentliche Dokumentation,
           testkit/dc-testkit.sh (das Werkzeug für die Linux-Test-VM)
sql/       Schema und Migrationen (fortlaufend nummeriert)
var/log/   Laufzeitprotokolle
scripts/   Deployment
mcp/       MCP-Adapter für Claude Code — eine Datei, keine Abhängigkeiten
client-dotnet/ Client-SDK: Lizenz, Update, Setup

Der Supervisor läuft ausschließlich hier — an den Detektoren in Modules/Supervisor/ServerDetectors.php im minütlichen Tick mit (gedrosselt auf zehn Minuten). Er arbeitet auf Daten, die ohnehin hereinkommen — Fehlerberichte, Heartbeats, Kennzahlen — und braucht dafür keine Änderung an den Anwendungen.

Neue Klassen werden automatisch geladen, sobald sie dem Namensraum-Pfad entsprechen — eine require-Zeile ist nicht mehr nötig.