Bisher gab es nur den Update-Weg: eine Anwendung musste bereits installiert und
eingerichtet sein, damit sich etwas aktualisieren liess. Die Erstinstallation
auf einem neuen System war Handarbeit - Paket kopieren, Konfiguration
abtippen, Token besorgen.
Setup-API (neu)
- POST /api/setup/v1/login tauscht Benutzername und Passwort gegen ein Token
mit 30 Minuten Gueltigkeit und ausschliesslich setup:install. Es wird nicht
mitgeschrieben und lebt im Installer nur im Speicher.
- GET /api/setup/v1/catalog zeigt nur, was zur Laufzeitkennung des anfragenden
Systems passt. Ein Projekt mit ausschliesslich Windows-Paket taucht auf einem
Linux-Rechner gar nicht erst auf.
- POST /api/setup/v1/token stellt das Dauertoken der Anwendung aus. Welche
Rechte vergeben werden, entscheidet der Server; die Anfrage kann nur
einschraenken. Sonst waere der Umweg ueber ein kurzlebiges Token wirkungslos.
Rollentrennung (Migration 012)
- dc_users bekommt role, disabled und last_login_at. Die Rolle "installer"
darf sich ueber den Setup-Weg anmelden und nicht am WebUI. Die Zugangsdaten
werden auf jedem Zielsystem eingetippt; mit einem Administratorkonto
verteilte man damit den Zugang zu Tokens, Lizenzen und Monitoren auf jeden
Rechner, auf dem je etwas installiert wurde.
- Auth::verifyCredentials() prueft sessionfrei, damit Setup- und WebUI-Login
nicht zwei verschiedene Haertungsgrade haben (Drosselung, Timing-Angleichung,
Rehash gelten fuer beide).
- Konten mit hinterlegtem TOTP-Geheimnis werden am Setup-Weg mit 501
abgewiesen. Eine TOTP-Pruefung gibt es im Deploymentcenter noch nicht; sie
stillschweigend zu uebergehen waere ein Rueckschritt.
- Benutzerverwaltung im WebUI - es gab bisher gar keine, nur den einen von
install_db.php angelegten Admin. Das letzte aktive Administratorkonto laesst
sich weder deaktivieren noch loeschen.
Installer
- update-agent --action install fuehrt durch Anmeldung, Auswahl,
Zielverzeichnis, Installation und Einrichtung. Die Dateien kommen ueber
denselben Pfad wie ein Update - mit Pruefsumme, Signatur, Staging und
Rollback. Ein zweiter Download-Weg waere ein zweiter Ort fuer dieselben
Fehler.
- --action configure holt die Einrichtung nachtraeglich.
- setup.json im Paket beschreibt die benoetigten Werte. Bewusst im Paket und
nicht zentral: so ist sie mit der Anwendung versioniert.
- Gefragt wird nur, was uebrig bleibt: bereits gesetzt -> detect:... ->
provision -> fragen. Platzhalter wie changeme oder <dein-wert> gelten dabei
nicht als eingerichtet, sonst liefe die Anwendung mit der Vorlage los.
- SetupWriter erhaelt vorhandene Inhalte. Eine appsettings.json fuehrt neben
den abgefragten Werten meist Logging und anderes; sie neu zu erzeugen waere
bequemer und verloere das - bei einer Neuinstallation ohne Backup.
int und bool landen als JSON-Typ, nicht als Zeichenkette.
Downloads
- scripts/build_installer.ps1 baut selbstenthaltende Einzeldateien fuer
win-x64, linux-x64 und linux-arm64 (rund 34 MB, .NET-Laufzeit inbegriffen).
Ohne NativeAOT und ohne Trimming: Spectre.Console loest ueber Reflexion auf
und braeche sonst erst beim Anwender.
- scripts/upload_installer.py laedt sie nach /installer/. Getrennt von
deploy.py, das client-dotnet bewusst ausklammert.
- Bereich "Installer" auf der UpdateService-Seite mit Groessen, Pruefsummen
und den wget-Befehlen; die Angaben stammen aus installer.json statt aus fest
eingetragenem Text.
- install.sh und install.ps1 laden, pruefen die Pruefsumme und legen ab -
sie richten bewusst nichts selbst ein. Das Manifest wird BOM-frei
geschrieben, sonst scheitert json_decode() daran.
Enthaelt ausserdem die bislang nicht committete Arbeit an den
RocketChat-Benachrichtigungen (Migrationen 010 und 011) sowie die Loesch- und
Editierfunktion des UpdateService; die betroffenen Dateien liessen sich nicht
getrennt stagen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>