Roadmap: Positions- und Instrumentenverwaltung (#485, #486)

Zwei Vorhaben des Betreibers, beide mit demselben Kern: die Durchsetzung
gehoert in den Core, die Oberflaeche ist nur die Bedienung. Eine Sperre, die
ein Modul selbst pruefen muesste, ist keine Sperre.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Richard
2026-09-05 12:53:00 +02:00
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@@ -509,6 +509,40 @@ Ledger und die Abrechnung gelten unabhängig davon; die Steuer-Engine ist als kl
Platzhalter angelegt. Das Profil wird einmalig gesetzt und danach in der DB verankert.
**Keine Steuerberatung.**
### [K] #485 — Positionsverwaltung: Herkunft, Zuordnung, Sperren
Seit dem Bestandsabgleich (#300/#306) weiß das System, welche Position zu welchem Buch gehört und
welche es beim Broker fand, ohne sie zuordnen zu können. **Sehen kann man das nirgends**, und
ändern schon gar nicht: UNASSIGNED bleibt UNASSIGNED, bis jemand in die Datenbank greift.
Die drei Fähigkeiten – sehen, zuordnen, sperren – hängen zusammen, weil sie dieselbe Zeile
betreffen. Die Sperre ist dabei die wichtigste und die einzige, die im Core sitzen muss: **Eine
Sperre, die ein Modul selbst prüfen müsste, ist keine Sperre, sondern eine Bitte.** Sie gehört
neben die Deckungsprüfung in den Risikopfad, wo ein Modulfehler sie nicht umgehen kann. Das
Fenster ist die Bedienung, nicht der Ort der Entscheidung.
Vier Stufen: frei, nur schließen, nur aufbauen, gesperrt. Die letzte verdient eine Warnung beim
Setzen – **sie verhindert auch den Ausgang.** Eine Position, die aus Risikogründen geschlossen
werden müsste, bleibt liegen, bis jemand die Sperre löst. Das ist eine zulässige Entscheidung des
Betreibers, aber sie muss beim Setzen sichtbar sein und nicht erst im Störungsfall.
Der manuelle Handel in TWS bleibt unberührt: gesperrt werden Module, nicht der Mensch.
### [K] #486 — Instrumentenverwaltung: Handelsverbot und harte Obergrenzen
Heute gibt es allein `MaxSymbolPercent` – ein prozentuales Konzentrationslimit. Das ist eine
Risikostreuung und wächst mit dem Konto. Was fehlt, sind Aussagen über ein **bestimmtes Papier**:
„dieses Instrument nie" und „von diesem höchstens 100 Stück".
Beides ist bewusst etwas anderes als der Prozentsatz und ersetzt ihn nicht; es gilt die jeweils
engere Grenze. Das Handelsverbot hängt am Instrument, nicht am Ticker allein – `SAP:EUR` und die
SAP-ADR in USD sind zwei Instrumente, und die Währung gehört seit #479 zur Identität. Ein Symbol
samt aller Notierungen zu sperren muss trotzdem möglich sein, sonst ist die Liste nicht pflegbar.
Offene Entscheidung, im Item festgehalten: Ein nachträglich gesetztes Verbot sperrt den **Kauf**,
nicht das Schließen. Ein Verbot darf keine Position einsperren, die man gerade loswerden will;
wer das ausdrücklich will, nimmt die Positionssperre aus #485.
### [T] #466 — TWS-Meldungen mit Umlauten kommen falsch dekodiert an
Am ersten Verbindungstag auf dem neuen Testserver stand im Log `verzögerte Marktdaten` – das Bild,