R10: Lesender Bestandsabgleich (IBrokerPortfolioReader) + Datenlage-Konzepte
Eigener Seam neben IBrokerClient: Wer handelt, braucht ihn nicht; wer die eigene Buchfuehrung gegen den Broker abstimmt, braucht nur ihn. Zuteilung und Verfall aendern Positionen ohne Order von uns - ohne Abgleich laeuft das Managementbuch zwangslaeufig auseinander. - IBrokerPortfolioReader mit GetPositionsAsync/GetExecutionsAsync; implementiert von IbkrBrokerClient und NullBrokerClient (DI registriert beide Rollen auf derselben Instanz). - IbkrConnection: reqAccountUpdates statt reqPositions (nur dieser Weg liefert Marktwert und unrealisierten G/V), reqExecutions inkl. Zuordnung der verspaetet eintreffenden commissionReport-Callbacks ueber die ExecId. - BrokerPosition/BrokerExecution als Broker-Wahrheit neben Position; IbkrMapping: ParseSide, ParseExecutionTime, FormatExecutionFilterTime (UTC wegen TWS-Warnung 2174) - mit Unit-Tests. - Verifiziert gegen Paper-Konto DUR371528: 2 Positionen, 2 Ausfuehrungen inkl. Kommissionen. Doku: Kapital- und Buchmodell (drei Wahrheiten, Kapitalzuteilung), KONZEPT-Datenlage-und-Strategien (gemessen, was die API auf diesem Konto liefert). Options-Wheel: Greeks bei verzoegerten Daten funktionieren (Feld 83); Earnings-Termine sind ueber die TWS API nicht erreichbar (Fehler 10358) - Behelf ueber IV-Filter statt Fremddatenquelle. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -128,6 +128,7 @@ Pin `new MariaDbServerVersion(new Version(11, 8, 6))`. Verbindung aus `appsettin
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- [x] **Echter `IbkrBrokerClient` über die TWS API** (2026-07-31): `src/IBKRTrader.Core/Trading/Ibkr/` – `IbkrMapping` (rein, unit-getestet), `IbkrConnection` (Socket + reqId-Korrelation), `IbkrBrokerClient` (`IBrokerClient`). Aktivierung über `IBKRSettings.UseTwsApi`; `NullBrokerClient` bleibt Default. Design und Grenzen: [IBKR-Integration.md](IBKR-Integration.md), Einstellungen: [TWS-Setup-Checkliste.md](TWS-Setup-Checkliste.md).
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- [x] Gegen Paper-Konto DUR371528 verifiziert: Verbindung, Konto (NetLiquidation 100.105,50 EUR), Kurse (AAPL/MSFT/NVDA, verzögert) und Fehlerpfade
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- [x] Orderpfad bis zur Broker-Annahme per **What-If-Order** verifiziert (Aktie + Option, keine Ausführung); **Optionsberechtigung im Paper-Konto bestätigt**
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- [x] **`IBrokerPortfolioReader`** (Bestand + Ausführungen beim Broker) – eigener Seam neben `IBrokerClient`, Grundlage für den Abgleich der eigenen Buchführung; gegen DUR371528 verifiziert (2 Positionen, 2 Ausführungen inkl. Kommissionen)
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- [ ] **Offen:** `PlaceOrderAsync` mit echter Ausführung verifizieren (Fill → Buchung); asynchrone Fill-Verfolgung (Orders ohne sofortige Ausführung)
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- [ ] IBKR-Account-Credentials mit `EncryptedStringConverter` speichern
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@@ -97,6 +97,11 @@ kommen verzögerte Daten (siehe Marktdaten unten). Modul-Konzept:
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> **What-If als Testwerkzeug:** Damit lässt sich der gesamte Orderpfad bis zur Broker-Annahme prüfen,
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> ohne eine Position zu eröffnen. Der Adapter nutzt es nicht produktiv – für Vorabprüfungen
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> (Margin-Deckung vor einer echten Order) wäre es aber ein naheliegender Ausbau.
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Welche Daten die API auf diesem Konto tatsächlich liefert – und welche Strategien das trägt –
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steht gemessen in [konzepte/KONZEPT-Datenlage-und-Strategien.md](konzepte/KONZEPT-Datenlage-und-Strategien.md).
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Kurz: Kurshistorie (30 Jahre), Volatilitätshistorie, Optionsketten und Griechen ja;
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Fundamentaldaten und Marktscanner nein (Abo nötig).
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### Historie: welcher Gateway?
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Aktuell laufen die Marktdaten-Worker über die **Client Portal Web API** (`IBKRGatewayService`).
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Später zu entscheiden:
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@@ -0,0 +1,475 @@
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# Kapital- und Buchmodell
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> **Status: Konzept (2026-08-03) – noch nicht implementiert.**
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> Dieses Dokument beschreibt, wie mehrere Strategien gleichzeitig auf *einem* IBKR-Konto mit *einem*
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> Guthaben arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu stören, und wie das gegen die steuerliche
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> Buchführung abgegrenzt ist. Es dient als Referenz, gegen die die spätere Umsetzung geprüft wird.
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## 0. Problemstellung und Abgrenzung
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TWS lässt sich pro Rechner nur einmal betreiben – wir sind an **ein** Konto mit **einem** Guthaben
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gebunden. Trotzdem sollen mehrere Strategie-Module parallel handeln. Daraus folgen vier Anforderungen:
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1. Jedes Modul bekommt eine **klar begrenzte Kapitalmenge**, die es binden darf.
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2. Jede Position hat einen **eindeutigen Eigentümer**. Kein Modul darf die Position eines anderen
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Moduls oder eine manuell angelegte Position anfassen.
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3. Das Konto darf durch Modul-Handel **niemals ins Minus oder in Margin** laufen.
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4. Die **steuerliche Buchführung** ist davon vollständig unabhängig und muss zu 100 % stimmen.
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Nicht Gegenstand dieses Dokuments: Strategielogik, Signalerzeugung, Marktdatenversorgung.
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## 1. Die drei Wahrheiten
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Es gibt drei Datenquellen mit unterschiedlicher Autorität. Sie dürfen sich nicht vermischen.
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| Ebene | Quelle | Autoritativ für | Latenz |
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|---|---|---|---|
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| **Steuerbuch** (`acc_`) | Flex Query | Geld, Steuer, GuV – alles gegenüber der Steuerbehörde | T+1 |
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| **Depot-Ist** | TWS-API-Snapshot | Was *jetzt* real im Konto liegt | Sekunden |
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| **Managementbuch** (`core_`) | eigene Order-Events + Abgleich | Zuordnung von Positionen zu Büchern | live |
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**Harte Regel:** Das Managementbuch beeinflusst das Steuerbuch **niemals** – weder korrigierend noch
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ergänzend. Der Accounting-Ingest liest Flex Query, klassifiziert und bucht; ob dabei eine `BookId`
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bekannt ist, ist ihm gleichgültig. Die Modulzuordnung ist eine *optionale, nicht-autoritative*
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Beistelltabelle (Flex-Trade-ID ↔ BookId). Fehlt sie oder ist sie falsch, ändert sich am Steuerergebnis
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exakt nichts.
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Umgekehrt gilt: Das Managementbuch **bezieht** Korrekturen aus dem Steuerbuch (Gebühren, Dividenden,
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Splits), nie andersherum.
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## 2. Bücher (Books)
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Ein **Buch** ist ein Kapitaltopf mit zugeordneten Positionen. Bücher sind:
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| Buch | Bedeutung | Handelt | Limits gelten |
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|---|---|---|---|
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| je Strategie (`CT`, …) | ein Modul, ggf. ein Parametersatz | ja | ja |
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| `MANUAL` | von Hand in TWS/IBKR angelegt | nein (nur extern) | **nein**, zählt aber mit |
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| `UNASSIGNED` | am Broker gefunden, keinem Buch zugeordnet | nein | zählt mit |
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| `HOUSE` | nicht allokierte Reserve, FX, Ausgleichsposten | nein | – |
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**`BookId` ist ein eigenes Konzept, nicht der Modulname.** Default `BookId == Modulname`, aber die
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Trennung erlaubt später mehrere Bücher desselben Moduls und macht `MANUAL`/`UNASSIGNED`/`HOUSE`
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sauber modellierbar. Jetzt kostenlos, später teuer nachzurüsten.
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### Eigentumsregeln (im Core erzwungen, nicht per Konvention)
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1. Ein Verkaufssignal von Buch *b* kann **nur Positionen von *b*** reduzieren, gedeckelt auf
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`Menge(b, Symbol)`. Darüber hinaus wird gekappt – **niemals** wird ein Short erzeugt.
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2. `MANUAL` und `UNASSIGNED` senden keine Signale und empfangen keine.
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3. Ein Modul kann seine `BookId` **nicht selbst wählen**. Sie stammt aus der Modul-Registrierung und
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wird serverseitig gesetzt; `TradeSignal.SourceModule` aus dem Modul ist nicht vertrauenswürdig.
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4. Module bekommen `IBrokerClient` **nicht** per DI – ausschließlich `IExecutionService`.
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Sonst ist die gesamte Buchführung umgehbar.
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5. Ein Kill-Switch/Supervisor darf alles liquidieren – als explizite Core-Autorität mit eigener
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Konfiguration, standardmäßig unter Ausschluss von `MANUAL`.
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## 3. Kapitalmodell: ein Pool, Obergrenzen
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**Es gibt keinen Kapitaltransfer zwischen Büchern.** Kein Buch-Cash, keine Rebalancing-Läufe, keine
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Ausgleichsforderungen. Stattdessen ein gemeinsamer Cash-Pool und pro Buch eine Obergrenze:
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```
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Verteilbar = FreiesCash(gehaircuttet) + Σ Modul-Positionswert − HouseReserve
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Cap(b) = konfigurierter Anteil × Verteilbar (Default: Gleichverteilung)
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Gebunden(b) = Marktwert der Positionen von b + offene Reservierungen von b
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Headroom(b) = min( Cap(b) − Gebunden(b), freies Pool-Cash )
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```
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### Eigenschaften, die bewusst so sind
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- **Gewinne verteilen sich von selbst.** Realisiert ein Buch einen Gewinn, wächst der gemeinsame Pool;
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da alle Caps aus `Verteilbar` abgeleitet werden, steigt der Headroom **aller** Bücher. Diversifikation
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ohne einen einzigen Zwangsverkauf.
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- **Ein Buch darf über seinem Cap liegen.** Steigen die Positionen im Wert, passiert nichts – außer
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dass nicht mehr nachgekauft werden darf. Der Zustand „über Cap" ist **legal**, wird angezeigt und
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gemeldet, aber **nie geheilt**. Es wird niemals eine Position geschlossen, nur um eine Zielquote
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herzustellen.
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- **`Σ Caps ≤ 100 % − Reserve` wird beim Start validiert.** Sonst könnte ein schnelles Buch ein
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langsames aushungern („wer zuerst kommt").
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- **Die Modul-Welt sieht nie den NAV**, sondern nur ihr eigenes Kapital plus freies Cash. Manuelle
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Positionen – auch kreditfinanzierte – sind eine Black Box, die nur über das freie Cash wirkt.
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### Kapitalführung ≠ Performance-Messung
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Die Kapitalführung ist ein Pool plus Caps. Die GuV **pro Buch** ist eine reine *Auswertung* über die
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Trade-Historie (für Supervisor und Reporting) und steuert nichts. Diese Entkopplung ist beabsichtigt.
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## 4. Keine Margin – die Sperre
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**Modul-Handel ist strikt cash-only. Manueller Handel darf Margin nutzen.** Der Kontotyp ist
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Cash-Konto; brokerseitig kann trotzdem Margin verfügbar sein, deshalb ist die Software-Sperre
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zwingend und testpflichtig.
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### Schicht A – richtige Bemessungsgrundlage
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`BuyingPower` und `AvailableFunds` sind auf einem Margin-Konto bereits gehebelt gerechnet und als
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Basis unbrauchbar. Maßgeblich ist:
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```
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FreiesCash = min(TotalCashValue, AvailableFunds) − HouseReserve − Σ offene Reservierungen
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```
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`TotalCashValue` ist das echte Bargeld. Eröffnest du manuell eine Margin-Position, sinkt es, und die
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Modul-Kaufkraft schrumpft automatisch mit. Bei `TotalCashValue ≤ 0` ist die Modul-Kaufkraft null –
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ohne Sonderlogik. Module können einen manuellen Kredit strukturell nicht ausweiten.
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### Schicht B – kein Short
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Verkäufe werden auf die Buchmenge gekappt. Shorts sind implizit Margin.
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### Schicht C – Währung
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Ein Kauf in Währung X darf **nur aus Cash in Währung X** finanziert werden. Andernfalls entsteht ein
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Sollsaldo in X – ein Margin-Kredit, auch wenn das Konto in Summe positiv aussieht. Buch-Cash und
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Reservierungen werden deshalb **pro Währung** geführt (siehe Abschnitt 7).
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### Schicht D – Watchdog
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Ein Hosted Service prüft Cash und Margin-Kennzahlen laufend. Bei Unterschreitung: **globaler
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Kauf-Stopp + Alarm** – und **niemals automatisches Verkaufen** zur Heilung. Ein
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Selbstheilungs-Amoklauf ist gefährlicher als der Zustand, den er beheben soll.
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## 5. Reservierungen (Order-Lebenszyklus)
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Verhindert, dass zwei Module gleichzeitig dasselbe Geld ausgeben. Persistent in der DB, nicht im RAM.
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```
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INTENT → RESERVED → SUBMITTED → FILLED | PARTIAL | CANCELLED | REJECTED | EXPIRED
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```
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- **Reservierungshöhe:** `Menge × Referenzpreis × (1 + Puffer)` + geschätzte Kommission.
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Puffer klein bei Limit-Orders (das Limit *ist* die Obergrenze), größer bei Market (Slippage),
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zusätzlich FX-Puffer bei währungsübergreifenden Vorgängen.
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- **Atomar** gegen Buch-Headroom *und* Pool-Cash, in einer DB-Transaktion hinter einem **globalen
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Order-Lock**. Bei einer TWS-Verbindung reicht ein einfacher `SemaphoreSlim`; feingranulare Locks
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wären hier nur eine zusätzliche Fehlerquelle.
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- **Freigabe** beim Terminalzustand; Differenz zwischen Reservierung und echtem Fill fließt zurück.
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- **TTL zwingend.** Erreicht eine Reservierung ohne Terminalzustand ihr Ablaufdatum oder den
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Handelsschluss → **Alarm, keine stille Freigabe**. Eine hängende Order, deren Reservierung
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freigegeben wird, gibt das Geld zweimal aus.
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- **Idempotenz** über `SignalId` bzw. eine Client-Order-ID, damit ein Reconnect keine Doppelorder
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erzeugt.
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- **Crash-Recovery:** beim Start alle nicht-terminalen Reservierungen gegen die offenen Broker-Orders
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abgleichen; Waisen → Quarantäne + Alarm.
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## 6. Limits und Feedback an die Module
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### Konzentrationslimit pro Einzelwert
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```
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SymbolExposure(s) = Σ_b Marktwert(b, s) ← über ALLE Bücher, inkl. MANUAL
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Prüfung: SymbolExposure(s) + geplanter Kauf ≤ MaxSymbolPercent × NAV
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```
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- **NAV als Nenner**, nicht der Positionswert – sonst wird das Limit bei viel Cash absurd eng und bei
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wenig Cash absurd weit.
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- **`MANUAL` ist von der Prüfung befreit, zählt aber voll in den Zähler.** Hältst du 50 % AAPL von
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Hand, sind die Module bei AAPL vollständig gesperrt. So gewollt.
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- **Verkäufe sind nie limitiert.** Ein Limit darf niemals das Schließen einer Position verhindern.
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### Feedback-Kontrakt
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Das Gate ist **hart**. Das Modul entscheidet nur, *wie es auf die Ablehnung reagiert* – nicht, ob das
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Limit gilt. Ein erneut gesendetes zu großes Signal wird wieder abgelehnt. Der Core trimmt nicht
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selbstständig; die Entscheidung liegt auf Strategieebene.
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```csharp
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record LimitBreach(
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LimitKind Kind, // SymbolConcentration | BookCap | CashAvailable
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// | FxBuffer | CurrencyNotAllowed | VenueNotAllowed
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string Scope, // "AAPL" | "CT" | "USD"
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decimal Current,
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decimal Limit,
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int MaxQuantity, // was jetzt noch ginge
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decimal MaxNotional);
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```
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Ergänzend eine Vorab-Query `GetHeadroom(book, symbol)`, damit ein gut gebautes Modul gar nicht erst
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gegen die Wand fährt und seine Order gleich richtig dimensioniert.
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**Drossel:** Ein Modul, das dasselbe Signal wiederholt gegen dieselbe Wand schickt, wird nach N
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Versuchen pro `SignalId` gedämpft und protokolliert. Sonst produziert eine schlecht geschriebene
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Strategie Logfluten und TWS-Last.
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## 7. Währungen und Handelsplätze
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**Kontobasiswährung:** konfigurierbar, bei Ersteinrichtung festgelegt, danach gesperrt
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(siehe Abschnitt 11 – eine Änderung nach dem ersten Trade macht alle historischen Bewertungen,
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Caps und GuV-Zahlen ungültig).
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- Produktion (US LLC): `USD`
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- Test/Paper (EU): `EUR`
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### Contract-Auflösung ist Pflicht
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Eine Order mit nacktem Symbol-String über `SMART` kann bei mehrdeutigen Tickern still an einer Börse
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in einer anderen Währung landen. Deshalb:
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- Vor jeder Order wird der Contract über `reqContractDetails` aufgelöst; `currency`, `exchange`,
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`primaryExchange` und `conId` werden geprüft.
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- **Whitelist auf zwei Achsen:** Währung ∈ `AllowedCurrencies` **und** Handelsplatz ∈ konfigurierter
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Liste. Verstoß → harte Ablehnung, unabhängig vom Modul.
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- Das Ergebnis wird gecacht; **die `conId` wird in der Position gespeichert.** Sie ist IBKRs
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eindeutige Instrumenten-ID und deutlich sicherer als ein Ticker.
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### FX-Marge als Sicherheitspuffer, nicht als Exposure-Deckel
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Bei überwiegendem Handel in Kontobasiswährung wäre ein FX-Exposure-Limit meist verletzt und damit
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nutzlos. Sinnvoll wirkt die Marge an drei anderen Stellen:
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1. **Bewertungs-Haircut:** Fremdwährungs-Cash geht mit Abschlag in `Verteilbar` ein → das eigene
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Kapital wird nie überschätzt.
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2. **Reservierungspuffer** bei währungsübergreifenden Käufen, zusätzlich zum Slippage-Puffer.
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3. **FX-Exposure als Kennzahl mit Alarmschwelle** – sichtbar und meldepflichtig, ohne Handelssperre.
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### Kein Auto-FX im Order-Pfad
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Fehlt Cash in der Zielwährung, scheitert der Modul-Kauf mit `LimitKind.CashAvailable`. Konvertiert
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würde der Order-Pfad selbst, könnte ein Modul indirekt FX-Kosten und FX-Timing auslösen, und die
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Reservierungslogik müsste zwei Währungen gleichzeitig sperren. FX bleibt ein expliziter Vorgang
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auf `HOUSE`-Ebene.
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## 8. Abgleich (Reconciliation)
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Weil jederzeit manuell in TWS eingegriffen werden kann, ist der Abgleich kein Zusatz, sondern das
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Fundament. Zwei Stufen:
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**Stufe 1 – Ledger ↔ TWS (minütlich):** Handelssicherheit. Stimmen Stückzahlen und Cash?
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| Befund | Bedeutung | Reaktion |
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|---|---|---|
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| Broker > Ledger | manuell gekauft, oder ein Fill kam nach | Überschuss → `UNASSIGNED` |
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| Broker < Ledger | manuell verkauft / Corporate Action | **Break:** betroffene Bücher und Symbol für neue Orders sperren, Alarm |
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| Cash weicht ab | Gebühren, Zinsen, FX | Differenz gegen `HOUSE`, ab Schwelle Break |
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Bei „Broker < Ledger" wird bewusst **nicht** automatisch korrigiert. Anteiliges Wegkürzen zerstört
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die Zurechenbarkeit – Halt-and-alert, der Mensch entscheidet.
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**Stufe 2 – Ledger ↔ Flex Query (täglich, nach Ingest):** Qualitätssicherung. Hier kommen Gebühren,
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Dividenden, Quellensteuer, FX-Differenzen und Splits an – Dinge, die die TWS-API gar nicht oder
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schlecht liefert.
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**Gebühren gehören dem verursachenden Buch.** Sonst subventioniert `HOUSE` die vieltradenden Module
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und die Performance-Zahlen lügen. Beim Fill wird geschätzt, beim Flex-Abgleich exakt nachjustiert.
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## 9. Unzugeordnete Positionen und Eskalation
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Zustände: `New → Notified → Acknowledged → Assigned(Book)`, mit `DetectedAt`-Zeitstempel.
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- Ein Watchdog meldet alles, was **länger als 30 Minuten** unbearbeitet liegt.
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- **Backoff:** nach 30 min, dann 2 h, dann täglich – sonst wird der Kanal unbrauchbar.
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- **Abgestufte Sperrwirkung:** Eine `UNASSIGNED`-Position **zählt voll** in Exposure und
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||||
Konzentrationslimit, bremst die Module also automatisch, **sperrt aber nicht hart**. Hart gesperrt
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wird nur der gefährliche Fall aus Abschnitt 8 (Broker < Ledger).
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## 10. Benachrichtigungen
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Im Code existiert derzeit **kein** Benachrichtigungssystem (die Treffer zu „Notification" im
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Supervisor-MCP sind JSON-RPC-Notifications, etwas anderes). Sauberer Start.
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```
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INotificationSink Name, SendAsync(Notification, ct)
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Notification Severity, Category, Title, Body, DedupKey, Data
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NotificationService Fan-out über alle registrierten Sinks
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```
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Drei Eigenschaften müssen von Anfang an drin sein, weil sie später schwer nachzurüsten sind:
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- **Outbox in der DB** (`core_notification`): erst persistieren, dann zustellen, Retry bei Fehler.
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Solange kein Zielkanal existiert, sammeln sich Meldungen sichtbar an und werden zugestellt, sobald
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ein Sink da ist. Nichts geht verloren.
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- **Dedup/Throttling** über `DedupKey` (z. B. `unassigned:AAPL`).
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- **Severity-Routing:** Info → Log/UI, Warning → Chat, Critical → alle Kanäle.
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Ausbaureihenfolge: `LogSink` + `UiSink` sofort → `MatrixSink`, sobald der Server steht →
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`TelegramSink` optional als Backup.
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**Matrix** ist reines HTTP, keine Library nötig:
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`PUT /_matrix/client/v3/rooms/{roomId}/send/m.room.message/{txnId}` mit dem Access-Token eines
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Bot-Users. Die `txnId` ist Matrix' eingebauter Idempotenz-Schlüssel und passt exakt auf die
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Outbox-ID. Das Token gehört in `SecretProtection`.
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## 11. Steuerbuch: Jurisdiktionsprofil
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**Pro Deployment gibt es genau eine Jurisdiktion, und sie wechselt nie.** Ein Kontowechsel zwischen
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Ländern findet nicht statt – die Option „später auch in Deutschland" bedeutet ausdrücklich: anderer
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Server, andere Datenbank, anderes IBKR-Konto. Daraus folgt: keine Migration, keine
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Mehrmandantenfähigkeit, kein Umschalten zur Laufzeit.
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Das Profil ist **kein Währungs-Flag**, sondern ein Austausch der gesamten Lot- und
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Klassifikationslogik:
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| Aspekt | US LLC (Hauptziel) | DE privat (Option) | DE GmbH (Option) |
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|---|---|---|---|
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| Berichtswährung | USD, keine Umrechnung | EUR, Umrechnung pro Vorgang | EUR, Umrechnung pro Vorgang |
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| Lot-Matching | FIFO Standard, Specific ID wählbar | FIFO zwingend | Bilanzierung |
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| Wash Sale (30 Tage) | **ja**, Basis-Anpassung | kein Äquivalent | kein Äquivalent |
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| Haltefrist | short/long term ab 1 Jahr | irrelevant | irrelevant |
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| Verlustverrechnung | Carryforward mit Deckel | getrennte Töpfe | wieder anders |
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| Quellensteuer | – | Anrechnung nach DBA | Anrechnung |
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| Ausgabe | 1099-B-Abgleich / K-1 | Anlage KAP | Bilanz/GuV |
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Die **Wash-Sale-Regel** ist die einschneidendste: sie verändert Anschaffungskosten rückwirkend. Eine
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Engine, die nur FIFO kann, lässt sich dafür nicht nachrüsten. Deshalb muss die Lot-Verwaltung von
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Anfang an lot-basiert sein und **Basis-Anpassungen als eigene Buchungsart** kennen – auch wenn das
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erste Profil sie noch nicht nutzt.
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||||
> Die konkreten steuerlichen Ausprägungen (u. a. ob die LLC als Disregarded Entity oder Partnership
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> behandelt wird, was das Reporting ändert) sind mit dem Steuerberater abzustimmen. Hier steht nur,
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> was die Software mechanisch abbilden können muss.
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### Profile und Umgebungen
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```
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Test/Paper (EU) BaseCurrency EUR TaxProfile None
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Produktion (US) BaseCurrency USD TaxProfile UsLlc
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Option DE BaseCurrency EUR TaxProfile DePrivat | DeGmbh
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```
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Das Profil **`None`/`Paper`** führt vollständig Buch, rechnet aber keine Steuer und ist in UI und
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allen Exporten sichtbar als solches markiert. Deutsche Steuerregeln auf Paper-Trades zu rechnen wäre
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sinnlos und produziert Zahlen, die jemand später für echt halten könnte.
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### Wo der Lock hingehört
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**Nicht in `appsettings.json`.** Eine Datei lässt sich editieren, und dann rechnet die Engine ab
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morgen nach anderen Regeln über denselben Bestand – der schlimmstmögliche Fehler, weil er sich still
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auswirkt.
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Der Lock gehört **in die Datenbank, neben die Daten, die er regiert**: eine Stempelzeile im
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Accounting-Schema mit Jurisdiktion, Berichtswährung, Kontobasiswährung und Einrichtungszeitpunkt.
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Beim Start wird die Konfiguration dagegen geprüft; bei Abweichung startet das Accounting-Modul nicht,
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sondern meldet einen Konflikt. Gesetzt wird der Stempel bei der Ersteinrichtung, geändert nur durch
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eine leere Datenbank.
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### Was deshalb *nicht* gebaut wird
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Die EZB-Kursanbindung (Kursquelle, Stichtagsregeln, Kursarchivierung) ist für das Hauptziel nicht
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nötig: USD-Konto, USD-Reporting, keine Umrechnung. Also nur die **Naht** bauen (`IFxRateSource`, im
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US-Profil eine No-Op), nicht die Implementierung. Wird die DE-Option je gezogen, geschieht das
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ohnehin auf einem anderen Server – dann wird sie dort ergänzt.
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Falls doch: EZB-Referenzkurse autoritativ, IBKR-Bewertungskurse nur als Kontrollgröße; **verwendeter
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Kurs, Quelle, Stichtag und Abrufzeitpunkt werden mitgespeichert**, nicht nur der umgerechnete Betrag.
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## 12. Datenmodell-Deltas
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| Heute | Delta |
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|---|---|
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| `core_position` (PK `Module`+`Symbol`) | `Module` → `BookId`; **`ConId`, `Currency`, `Exchange` ergänzen** |
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| `core_budget` (Total/Used/MaxPerTrade) | ersetzen durch `core_book`: Cap-Regel, Flags (ReadOnly, Active), Mindestordergröße |
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| – | `core_reservation` (Zustandsmaschine, TTL, Währung) |
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| – | `core_broker_snapshot` + `core_reconciliation_break` |
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| – | `core_notification` (Outbox) |
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| – | `core_instrument` (aufgelöste Contracts, `conId`-Cache, Whitelist-Status) |
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||||
| – | `acc_jurisdiction` (Stempel, Abschnitt 11) |
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| ~~Buch-Cash, Transfers, Rebalance-Lauf~~ | **entfällt** – ein Pool plus Caps (Abschnitt 3) |
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| `RiskContext.NetLiquidation` | → `Verteilbar` und `Headroom(b)`, **nicht** NAV |
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||||
| `IbkrConnection`: `NetLiquidation,AvailableFunds` | + `TotalCashValue`, `SettledCash`, Margin-Kennzahlen, **pro Währung** |
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| `IBrokerClient` | + `GetPositionsAsync`, + `ResolveContractAsync` |
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||||
| `ExecutionService` (Check-then-Act ohne Lock) | Order-Gateway davor: Serialisierung + Reservierung |
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||||
| `ExecutionResult.Reason` (string) | + strukturiertes `LimitBreach` (Abschnitt 6) |
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---
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## 13. Invarianten und Testkatalog
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Die No-Margin-Bedingung wird als **eine ausführbare Invariante** formuliert, die an drei Stellen
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dieselbe Codebahn nimmt:
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```
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∀ Währung c: FreiesCash(c) ≥ 0
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∧ Σ offene Reservierungen(c) ≤ FreiesCash(c)
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∀ Buch b, Symbol s: Menge(b, s) ≥ 0
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||||
∀ Symbol s: Σ_b Menge(b, s) = BrokerMenge(s)
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```
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1. als Assert am Ende **jedes** Trading-Tests (gemeinsamer Testhelfer, nicht pro Test neu geschrieben)
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2. als Property-Test über zufällige Sequenzen aus Reservierung / Fill / Teilfill / Cancel / Slippage /
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manuellem Eingriff
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3. als Laufzeitprüfung im Watchdog – **identische Implementierung**, damit Test und Produktion nicht
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auseinanderlaufen
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### Pflichtfälle
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| Fall | Erwartung |
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|---|---|
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| Zwei parallele Reservierungen, zusammen > freies Cash | zweite abgelehnt |
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| N nebenläufige Tasks (Stresstest) | Σ Reservierungen nie > freies Cash |
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| Fill teurer als reserviert, innerhalb Puffer | ok, Restfreigabe korrekt |
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||||
| Fill jenseits des Puffers | Alarm, Cash bleibt ≥ 0 |
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||||
| Manuelle Margin-Position taucht auf, Cash < Reserve | alle Modul-Käufe gesperrt |
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| Cash in Zielwährung = 0, andere Währung vorhanden | abgelehnt – **kein** stiller Fremdwährungskredit |
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| Verkaufssignal über Buchmenge hinaus | gekappt, kein Short |
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||||
| Reservierung erreicht TTL | Alarm, **keine** stille Freigabe |
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||||
| Neustart mit offenen Reservierungen | aus DB rekonstruiert, keine Doppelausgabe |
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||||
| Modul setzt fremde `BookId` im Signal | serverseitig überschrieben |
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| Verkaufssignal gegen `MANUAL` | abgelehnt |
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| Contract löst auf fremde Währung/Börse auf | abgelehnt vor Ordersendung |
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## 14. Bewusst verschoben
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- **Self-Cross-Netting** (Modul A kauft, Modul B verkauft dasselbe Symbol gleichzeitig). Bei der
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||||
erwarteten Handelsfrequenz unrealistisch und allenfalls eine Ausnahmeerscheinung.
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||||
**Billige Vorstufe jetzt:** Ist im Order-Gateway eine gegenläufige Order für dasselbe Symbol
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pending, wird das protokolliert und gewarnt. Der Lock ist ohnehin da – das kostet fast nichts und
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||||
liefert Daten darüber, ob das Problem je real wird.
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||||
- **Corporate Actions** (Splits, Spin-offs) in der Buchzuordnung – vorerst über den Flex-Abgleich als
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||||
Break sichtbar, manuelle Zuordnung.
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||||
- **Echte Sub-Accounts** bei IBKR (Advisor/Family-Struktur) als brokerseitige Trennung. Erwogen und
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||||
verworfen: erfordert Kontotypwechsel und feste Vorabaufteilung des Kapitals, deutlich unflexibler
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||||
als virtuelle Bücher.
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## 15. Offene Punkte
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- **Mindestordergröße** pro Buch: ein Wert in Kontobasiswährung, Fremdwährungsorders per Tageskurs
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||||
dagegen geprüft. Konkreter Wert beim Bauen festzulegen.
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- **Konkrete Limitwerte** (`MaxSymbolPercent`, `HouseReserve`, FX-Haircut, Slippage-Puffer, TTL)
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||||
– Startwerte beim Bauen festzulegen und in `settings.example.json` dokumentieren.
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||||
- **Handelsplatz-Whitelist**: konkrete Börsenliste je Währung.
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- **Umsetzungsreihenfolge** – noch nicht besprochen.
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## Zusammenfassung der getroffenen Entscheidungen
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| # | Entscheidung |
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|---|---|
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| 1 | Cash-Konto; Modul-Handel strikt cash-only, manueller Handel darf Margin nutzen |
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| 2 | Kein Kapitaltransfer zwischen Büchern – ein Pool plus Obergrenzen; **niemals** aktives Schließen zum Balancieren |
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||||
| 3 | Limit-Verletzung: hartes Gate, strukturiertes Feedback; die Reaktion entscheidet die Strategie |
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||||
| 4 | Kontobasiswährung USD (Produktion) / EUR (Test), bei Ersteinrichtung gesetzt und danach gesperrt |
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||||
| 5 | Nur USD und EUR handelbar; Contract-Auflösung mit Währungs- und Handelsplatz-Whitelist ist Pflicht |
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||||
| 6 | Steuerbuch strikt getrennt, Flex Query als einzige Quelle, Jurisdiktionsprofil einmalig und in der DB verankert |
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||||
| 7 | Unzugeordnete Positionen: Quarantäne + Eskalation nach 30 Minuten mit Backoff |
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||||
| 8 | Benachrichtigungen über Outbox + Sink-Abstraktion; Matrix als Zielkanal, Telegram optional |
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@@ -0,0 +1,206 @@
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||||
# Analyse: Datenlage über die TWS API – und welche Strategien sie trägt
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> Stand: 2026-08-04. **Alle Angaben in Abschnitt 1 und 2 sind gegen das laufende Paper-Gateway
|
||||
> gemessen** (Konto DUR371528, TWS API 9.76.1, `MarketDataType = 4`), nicht aus der IBKR-Doku
|
||||
> übernommen. Wo etwas nur plausibel, aber ungeprüft ist, steht es ausdrücklich dabei.
|
||||
>
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||||
> Zweck: entscheiden, welche Strategien wir **ohne zusätzliche Datenanbieter** bauen können –
|
||||
> und welche wir uns sparen, weil die Datengrundlage fehlt.
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## 0. Kurzfassung
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Die TWS API deckt **Preis-, Volatilitäts- und Optionsdaten sehr gut ab** und **Fundamentaldaten
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gar nicht**. Zwei Grenzen bestimmen den Zuschnitt jeder Strategie:
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1. **Kein Screening.** Der Marktscanner ist gesperrt (Realtime-Abo nötig). Wir können den Markt
|
||||
nicht nach Kandidaten durchsuchen – jede Strategie muss auf einer **fest gepflegten Watchlist**
|
||||
arbeiten. Das deckt sich mit der Festlegung im [OptionsWheel-Konzept](KONZEPT-Modul-OptionsWheel.md).
|
||||
2. **Nur verzögerte Kurse (~15 Min).** Alles, was auf Intraday-Reaktion beruht, fällt weg.
|
||||
Entscheidungen auf Tages- oder Wochenbasis sind davon **nicht** betroffen.
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||||
|
||||
Innerhalb dieser Grenzen ist die Lage gut: 30 Jahre Kurshistorie, dividendenbereinigte Serien,
|
||||
Volatilitätshistorie, vollständige Optionsketten und **funktionierende Griechen auch mit
|
||||
verzögerten Daten**. Das trägt Prämienstrategien und Trendfolge auf Tagesbasis ohne jeden
|
||||
externen Anbieter.
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||||
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||||
**Empfehlung:** OptionsWheel als erstes Modul weiterbauen – es ist die Strategie mit dem besten
|
||||
Verhältnis von vorhandener Datengrundlage zu Ertragserwartung, und die Voraussetzungen sind
|
||||
inzwischen alle geprüft.
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## 1. Was die API liefert (gemessen)
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### 1.1 Kurshistorie – die stärkste Säule
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| Auflösung | Verfügbarer Zeitraum | Gemessen an AAPL |
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|---|---|---|
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| Monatsbars | **30 Jahre** | 361 Bars ab 1996-08 |
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| Wochenbars | 15 Jahre | 783 Bars ab 2011-08 |
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||||
| Tagesbars | 10 Jahre | 2.511 Bars ab 2016-08 |
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||||
| Stundenbars | 2 Jahre | 3.488 Bars |
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||||
| Minutenbars | 30 Tage | 11.453 Bars |
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||||
| Einzelticks | `reqHistoricalTicks` | 351 Ticks für 2 Tage zurück |
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||||
Zusätzlich:
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||||
- **`ADJUSTED_LAST`** – dividendenbereinigte Tageskurse. Wichtig: unbereinigte Serien erzeugen bei
|
||||
jeder Ausschüttung ein Scheinsignal in Momentum- und Mean-Reversion-Rechnungen.
|
||||
- **`HISTORICAL_VOLATILITY`** – realisierte Volatilität als Zeitreihe (122 Tage je Abruf).
|
||||
- **`OPTION_IMPLIED_VOLATILITY`** – **IV-Historie des Basiswerts** (122 Tage je Abruf).
|
||||
Längere Reihen lassen sich durch wiederholte Abrufe mit gesetztem `endDateTime` zusammensetzen.
|
||||
|
||||
Die letzten beiden sind der eigentliche Schatz: aus ihnen lässt sich **IV-Rank / IV-Perzentil**
|
||||
rechnen – die zentrale Kennzahl für jede Prämienstrategie (verkaufe Volatilität, wenn sie relativ
|
||||
zu ihrer eigenen Geschichte teuer ist).
|
||||
|
||||
### 1.2 Optionen
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||||
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| Datenart | Ergebnis |
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|---|---|
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||||
| Optionskette (`reqSecDefOptParams`) | 24 Verfallstermine, 127 Strikes, Multiplier 100, TradingClass |
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||||
| Griechen (`tickOptionComputation`) | **IV, Delta, Gamma, Vega, Theta + Basiswertkurs** |
|
||||
| Handelsberechtigung | vorhanden (What-If-Order angenommen) |
|
||||
|
||||
**Wichtigster Einzelbefund:** Die Griechen kommen **auch ohne Realtime-Abo**. Gemessen an
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||||
`AAPL 20260821 C305`: IV 0,2730 / Delta 0,5443 / Gamma 0,0220 / Vega 0,2626 / Theta −0,2304.
|
||||
Sie laufen über die verzögerten Tick-Felder 80–83, wobei **Feld 83 (Modell) die relevante Größe**
|
||||
für eine delta-basierte Strike-Wahl ist.
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||||
|
||||
Damit ist der offene Punkt 2 aus dem [OptionsWheel-Konzept](KONZEPT-Modul-OptionsWheel.md)
|
||||
beantwortet: Die geplante delta-basierte Strike-Wahl im Zielband 0,15–0,30 ist umsetzbar, die
|
||||
Ersatzlösung über prozentualen Abstand wird nicht gebraucht. Verzögerung heißt: Der Delta-Wert ist
|
||||
~15 Minuten alt – für die Auswahl eines Strikes mit 30–45 Tagen Restlaufzeit ist das belanglos.
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||||
|
||||
### 1.3 Stammdaten, Nachrichten, Sonstiges
|
||||
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||||
| Datenart | Ergebnis |
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|---|---|
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| Kontraktstammdaten | Branche/Kategorie/Unterkategorie (AAPL: Technology / Computers / Computers), Langname, **Handelszeiten**, Zeitzone, MinTick, gültige Börsen |
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||||
| Symbolsuche (`reqMatchingSymbols`) | Fuzzy-Suche, liefert auch Indizes |
|
||||
| Nachrichten | 3 Anbieter: **BRFG** (Briefing.com Markt), **BRFUPDN** (Analystenaktionen), **DJNL** (Dow Jones Newsletters) |
|
||||
| Historische Nachrichten | funktioniert, Schlagzeilen mit Zeitstempel und Anbieter |
|
||||
| Konto, Bestand, Ausführungen | siehe [IBKR-Integration.md](../IBKR-Integration.md) |
|
||||
|
||||
Die Branchenklassifikation ist brauchbar für **Klumpenrisiko-Prüfungen** ("nicht drei Positionen
|
||||
im selben Sektor"). Die Handelszeiten sind operativ wichtig: Market-Orders außerhalb der RTH
|
||||
bleiben ohne Fill hängen.
|
||||
|
||||
`BRFUPDN` ist bemerkenswert – die Schlagzeilen sind maschinell auswertbar strukturiert:
|
||||
|
||||
```
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||||
2026-04-17 12:00:57 [BRFUPDN] !BNP Paribas Exane upgraded Apple (AAPL) to Outperform
|
||||
2026-04-14 14:58:42 [BRFUPDN] !BofA Securities reiterated Apple (AAPL) coverage with Buy and target $325
|
||||
```
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||||
|
||||
---
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||||
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||||
## 2. Was die API nicht liefert
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| Datenart | Fehler | Bedeutung |
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|---|---|---|
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||||
| **Fundamentaldaten**, alle Reports (`ReportSnapshot`, `ReportRatios`, `ReportsFinStatements`, `RESC`, `CalendarReport`) | 10358 „Fundamentaldaten nicht zulässig" | Kein Refinitiv-Abo auf dem Konto |
|
||||
| **Fundamentalkennzahlen-Tick 258** (KGV, Marktkapitalisierung, Dividendenrendite, Beta) | 10358 | dito |
|
||||
| **Marktscanner-Ausführung** (alle getesteten scanCodes) | 492 „zusätzliche Berechtigungen" | Realtime-Marktdatenabo nötig |
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||||
| **Realtime-Kurse** | 10167 / 10091 | nur verzögerte Daten (~15 Min) |
|
||||
| **Histogramm** (`reqHistogramData`) | leer | ungeklärt, vermutlich abo-abhängig |
|
||||
|
||||
Die **Scanner-Parameter** (762 scanCodes) lassen sich zwar abrufen, aber nur als Metadaten – jeder
|
||||
Scanner-Lauf wird abgelehnt.
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||||
|
||||
### Drei Konsequenzen, die den Zuschnitt bestimmen
|
||||
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||||
1. **Keine fundamentale Titelauswahl.** Kennzahlenbasierte Ansätze (Value, Quality, Growth) sind
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||||
ohne Zusatzquelle nicht baubar. Das ist verkraftbar, weil unsere beiden geplanten Module
|
||||
(CongressTrading, OptionsWheel) ihre Kandidaten ohnehin anders bestimmen.
|
||||
2. **Keine Termine für Quartalszahlen.** `CalendarReport` ist gesperrt. Damit ist der offene
|
||||
Punkt 4 des OptionsWheel-Konzepts („Earnings-Sperre") **nicht** über die TWS API lösbar – er
|
||||
braucht eine externe Quelle oder eine manuell gepflegte Liste. Das ist die einzige Stelle, an
|
||||
der uns eine externe Abhängigkeit ernsthaft fehlt.
|
||||
Behelf ohne externe Quelle: Ein **IV-Anstieg** vor Quartalszahlen ist messbar. Ein Filter
|
||||
„keine neuen Legs, wenn die IV des Basiswerts stark über ihrem 30-Tage-Mittel liegt" fängt
|
||||
Earnings indirekt mit ab – unschärfer, aber ohne Fremddaten.
|
||||
3. **Kein Universum-Screening.** Strategien müssen mit einer gepflegten Watchlist auskommen.
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||||
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---
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## 3. Strategiebewertung
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### 3.1 Gut umsetzbar – Datenlage vollständig
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| Strategie | Benötigte Daten | Status |
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|---|---|---|
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| **Options-Wheel** (Cash-Secured Put → Zuteilung → Covered Call) | Kette, Griechen, IV-Historie, Bestand, Berechtigung | alles vorhanden, [Konzept steht](KONZEPT-Modul-OptionsWheel.md) |
|
||||
| **Covered Calls auf Bestand** | wie oben, ohne Put-Seite | Teilmenge des Wheel |
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||||
| **IV-Rank-gesteuerter Prämienverkauf** | `OPTION_IMPLIED_VOLATILITY` + `HISTORICAL_VOLATILITY` | vorhanden; liefert das Timing-Kriterium für das Wheel |
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||||
| **Trendfolge auf Tagesbasis** (gleitende Durchschnitte, Ausbrüche, ATR-Stops) | `ADJUSTED_LAST` Tagesbars, 10 J | vorhanden |
|
||||
| **Relative Stärke / Dual Momentum** über die Watchlist | Tagesbars mehrerer Titel | vorhanden |
|
||||
| **Mean Reversion** (RSI, Bollinger, Abstand zum gleitenden Mittel) | Tagesbars | vorhanden |
|
||||
| **Paar-Handel** korrelierter Titel | Tagesbars, lange Historie | vorhanden |
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||||
| **Saisonalität / Kalendereffekte** | 30 Jahre Monatsbars | vorhanden |
|
||||
| **Sektor-Klumpenrisiko-Prüfung** | Branchenklassifikation | vorhanden; gehört in den `RiskService` |
|
||||
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||||
Allen gemeinsam: Sie entscheiden **auf Schlusskursen oder mit Stunden-/Tagesbezug**. Die
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||||
15-Minuten-Verzögerung ist dabei irrelevant, weil die Signale ohnehin aus abgeschlossenen Bars
|
||||
kommen. Genau deshalb passen sie zu unserer Datenlage.
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||||
### 3.2 Bedingt umsetzbar
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| Strategie | Einschränkung |
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|---|---|
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| **Analystenaktionen als Filter oder Signal** (`BRFUPDN`) | Schlagzeilen sind strukturiert und auswertbar. **Ungeprüft**: ob `reqNewsArticle` den Volltext liefert und wie weit die Historie zurückreicht. Als *Risikofilter* („keine neue Position kurz nach einer Abstufung") wertvoller denn als Einstiegssignal. |
|
||||
| **Volatilitäts-Ausbruch intraday** | Minutenbars gibt es (30 Tage), aber nur verzögert. Rückrechnung möglich, Live-Handel nicht. |
|
||||
| **Gap-Strategien auf Eröffnung** | Eröffnungskurs kommt verzögert; die Ausführung träfe den Markt 15 Minuten zu spät. Nur mit Realtime-Abo sinnvoll. |
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### 3.3 Nicht umsetzbar
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| Strategie | Grund |
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|---|---|
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| Fundamentales Screening (Value, Quality, Growth) | keine Fundamentaldaten |
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||||
| Earnings-Strategien (Straddle vor Zahlen, Post-Earnings-Drift) | keine Termine für Quartalszahlen |
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| Marktweite Anomalie-Suche / Screener-getriebene Auswahl | Scanner gesperrt |
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||||
| Daytrading, Scalping, Orderbuch-Strategien | verzögerte Daten, keine Markttiefe geprüft |
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||||
| Nachrichten-Sentiment in der Breite | nur 3 Anbieter, Schlagzeilen |
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---
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## 4. Empfehlung
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**Reihenfolge:**
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1. **OptionsWheel** wie im [bestehenden Konzept](KONZEPT-Modul-OptionsWheel.md) bauen. Alle
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||||
Voraussetzungen sind jetzt geprüft: Berechtigung, Kette, Griechen mit verzögerten Daten,
|
||||
Bestandsabgleich. Der einzige offene Punkt ist die Earnings-Sperre – dafür zunächst den
|
||||
IV-Behelf aus Abschnitt 2 einsetzen und die Entscheidung über eine externe Quelle vertagen.
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||||
2. **IV-Rank als Core-Baustein** ziehen, nicht als Modul-Interna. Die Kennzahl ist für jede
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||||
Prämienstrategie nötig und gehört neben die Kurshistorie in die Datenschicht.
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||||
3. **Trendfolge/Momentum auf Tagesbasis** als zweites Modul, wenn ein zweites Standbein gewünscht
|
||||
ist. Datenlage ist komfortabel, das Risiko liegt in der Strategie, nicht in den Daten.
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**Was ein Zusatzabo ändern würde** (Reihenfolge nach Nutzen je Euro):
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| Abo | Schaltet frei | Für uns relevant? |
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|---|---|---|
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| US-Aktien-Realtime (NYSE/AMEX/NASDAQ) | Scanner, Realtime-Kurse | Nur wenn wir Screening oder Intraday wollen. Für Tages- und Prämienstrategien **nicht nötig**. |
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| OPRA (Optionen-Realtime) | Realtime-Optionskurse und -Griechen | Verbessert die Ausführungsqualität beim Wheel; für die Strike-Auswahl nicht erforderlich. |
|
||||
| Refinitiv-Fundamentaldaten | Kennzahlen, Bilanzen, **Termine für Quartalszahlen** | Löst die Earnings-Sperre und öffnet fundamentale Ansätze. Der Kandidat mit dem größten qualitativen Sprung. |
|
||||
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||||
Alle drei sind **Erweiterungen, keine Voraussetzungen**. Der aktuelle Stand trägt die geplanten
|
||||
Strategien.
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||||
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## 5. Offen / ungeprüft
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1. **`reqNewsArticle`** (Volltext zu einer Schlagzeile) – nicht getestet. Entscheidet, ob
|
||||
`BRFUPDN` mehr als ein Ereignis-Marker sein kann.
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2. **Wie weit die Nachrichtenhistorie zurückreicht** – im Test kamen Meldungen bis 2026-03,
|
||||
abgefragt waren 30 Tage. Die Zeitfilter-Semantik ist offenbar anders als angenommen und
|
||||
sollte vor produktiver Nutzung geklärt werden.
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||||
3. **Markttiefe** (`reqMktDepth`) – nicht getestet, für unsere Strategien vermutlich unnötig.
|
||||
4. **`reqHistogramData`** liefert leer – Ursache ungeklärt (Abo oder Parameter).
|
||||
5. **Wie zuverlässig verzögerte Griechen außerhalb der Handelszeiten sind** – gemessen wurde
|
||||
während der US-Handelszeit. Außerhalb liefert TWS ggf. eingefrorene Werte.
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||||
6. **Ratenbegrenzung** bei Historienabrufen (IBKR drosselt `reqHistoricalData` bei zu vielen
|
||||
Anfragen). Für einen nächtlichen Watchlist-Abruf relevant, im Test nicht ausgereizt.
|
||||
@@ -228,13 +228,19 @@ W-0 bis W-3 sind Core-Arbeit und nützen auch den anderen Modulen; erst ab W-4 e
|
||||
Multiplier 100 über SMART; eine **What-If-Order** auf `AAPL 20260812 C302.5` wurde von IBKR
|
||||
angenommen (Init-Margin 589,52) statt mit einem Berechtigungsfehler abgelehnt.
|
||||
Damit ist die Grundvoraussetzung für dieses Modul gegeben.
|
||||
2. **Greeks bei verzögerten Daten.** `MarketDataType = 4` liefert Optionsberechnungen als verzögerte
|
||||
Tick-Variante; ob Delta zuverlässig ankommt, muss gegen das laufende Gateway verifiziert werden.
|
||||
Fällt es aus, greift ersatzweise eine Strike-Wahl über Abstand in % + Mindestprämie – der
|
||||
`StrikeSelector` wird von vornherein so geschnitten, dass beide Kriterien einsetzbar sind.
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2. ~~**Greeks bei verzögerten Daten.**~~ → **erledigt am 2026-08-04, funktioniert.** Gemessen an
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`AAPL 20260821 C305`: IV 0,2730 / Delta 0,5443 / Gamma 0,0220 / Vega 0,2626 / Theta −0,2304.
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Die Werte kommen über die verzögerten Tick-Felder 80–83; **Feld 83 (Modell)** ist die für die
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Strike-Wahl maßgebliche Variante. Die delta-basierte Wahl im Band 0,15–0,30 ist damit umsetzbar,
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die Ersatzlösung über prozentualen Abstand wird nicht gebraucht (der `StrikeSelector` behält sie
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trotzdem als Rückfalllinie). Details: [KONZEPT-Datenlage-und-Strategien.md](KONZEPT-Datenlage-und-Strategien.md).
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3. **Marktdatenabo (OPRA)** für Realtime-Optionskurse – Kosten/Notwendigkeit später entscheiden.
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4. **Earnings-Sperre**: keine neuen Legs über Quartalszahlen hinweg. Sinnvoll, aber es fehlt eine
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Datenquelle für Earnings-Termine – Punkt bewusst offen.
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4. **Earnings-Sperre**: keine neuen Legs über Quartalszahlen hinweg. **Geprüft am 2026-08-04: über
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die TWS API nicht lösbar** – `CalendarReport` und alle übrigen Fundamentaldaten sind auf dem
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Konto gesperrt (Fehler 10358, Refinitiv-Abo nötig). Das ist die einzige Stelle, an der uns eine
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externe Quelle ernsthaft fehlt. **Behelf ohne Fremddaten:** ein IV-Filter – keine neuen Legs,
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wenn die implizite Volatilität des Basiswerts deutlich über ihrem 30-Tage-Mittel liegt. Fängt
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den Earnings-Anstieg indirekt mit ab, unschärfer, aber ohne Abhängigkeit.
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5. **Accounting-Anschluss**: Optionsprämien, Zuteilungen und Abrufe müssen im `AccountingClassifier`
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eigene Buchungskategorien bekommen; der `RealizedPnlEngine` (FIFO) kennt weder Multiplikator noch
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die Einstandsverschiebung durch Zuteilung. Eigene Arbeit im Accounting-Modul.
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