Kultur - Ausgaben und Parsen haengen nicht mehr am Host:
- PdfExporter formatierte Betraege mit ToString("N2") ohne Formatanbieter,
also CurrentCulture. Auf dem deutschen Desktop "1.234,56", in einem
Container mit LANG=C "1,234.56" - dieselbe Zahl, fuer einen Leser eine
andere. Fuer ein ausdruecklich pruefbares Dokument jetzt fest de-DE.
- CapitolTradesScraper.ParseDate nutzte DateOnly.TryParse ohne
Formatanbieter. Das ist nicht theoretisch: gemessen wurde aus
"2026-08-04" unter th-TH das Jahr 1483 (buddhistischer Kalender), unter
fa-IR das Jahr 2647 (persischer Kalender), unter ar-SA schlug das Parsen
ganz fehl. de-DE und en-US kommen mit ISO klar - genau deshalb faellt so
etwas auf dem Entwicklungsrechner nie auf. Jetzt TryParseExact mit
InvariantCulture; ein Formatwechsel der Quelle faellt damit auf, statt
still ein falsches Datum zu erzeugen. Regressionstest ueber vier Kulturen.
- IBKRGatewayService baute den Query-Parameter mit .ToString().ToLower()
(Tuerkisch-I) - jetzt fest "true"/"false".
PDF-Schriften: PDFsharp 6 loest auf Nicht-Windows-Plattformen nichts von
selbst auf, "Segoe UI" gibt es dort nicht - der Export waere zur Laufzeit
gescheitert. Neuer DocumentFontResolver: unter Windows bleibt die Plattform
zustaendig (unveraenderte Optik), auf Linux wird eine freie Systemschrift
gesucht (DejaVu/Liberation/Noto/FreeSans). Bewusst keine Schrift im Repo -
das erspart eine Lizenzfrage; fehlt sie, nennt die Fehlermeldung das zu
installierende Paket.
BackupWorker:
- Suchte "mysqldump.exe" in C:\Program Files\... und splittete PATH mit ';'.
Auf Linux ist das Trennzeichen ':' - der gesamte PATH waere als ein
Eintrag gelesen worden. Jetzt Path.PathSeparator, plattformabhaengige
Suchpfade und zusaetzlich "mariadb-dump" (MariaDB hat mysqldump ab 10.5
umbenannt).
- Das DB-Passwort stand als Kommandozeilenargument im Prozessbaum. Unter
Linux ist /proc/<pid>/cmdline fuer jeden lokalen Nutzer lesbar - das waere
eine neue Offenlegung gewesen, die es unter Windows so nicht gab. Jetzt
ueber MYSQL_PWD, nur an den Kindprozess vererbt. Argumente einzeln statt
als Zeichenkette (kein Quoting-Problem bei Pfaden mit Leerzeichen).
Verifiziert: 188 Tests gruen (+5), Build 0 Fehler/0 Warnungen, Core + 3
Module + Tests bauen fuer linux-x64, --smoke-ui konstruiert alle 7 Fenster.
Offen aus L1b und nach L2 verschoben: IAppPaths (Logs/Backups/settings.json/
master.key liegen neben der Binaerdatei; unter /opt ist das nicht schreibbar).
Gehoert zum Daemon, wo die Pfade tatsaechlich gebraucht werden.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Wir betreiben Instanzen in zwei Regionen. Bisher hing jede Ortszeit an der
Zeitzone des Rechners (DateTime.Now, DateTimeKind.Local): derselbe Code
haette auf einem Windows-Desktop mit Europe/Berlin und in einem
Linux-Container mit UTC lautlos unterschiedliche Werte geliefert - ohne
Fehler, nur um Stunden verschoben, mitten in Buchungszeitstempeln.
AppTimeZone (Core/Time): Betriebszeitzone der Instanz, einmalig aus
Trading.ApplicationTimeZoneId gesetzt, IANA- und Windows-Schreibweise tragen
beide, unbekannter Wert weicht auf die Systemzone aus und warnt. Wird laut
Festlegung vor den ersten Trades gesetzt und danach nie gewechselt - ein
Wechsel verschoebe rueckwirkend alle Tagesgrenzen. Persistenz bleibt UTC,
damit die Daten beider Instanzen vergleichbar sind.
IbkrMapping.ParseExecutionTime verwirft die von TWS gemeldete Zeitzone nicht
mehr, sondern rechnet gegen sie nach UTC; ohne Zonenangabe gilt die
Betriebszeitzone. Das ist der Kern: eine NYSE-Ausfuehrung darf nicht mit
demselben nackten Zeitwert in die Buecher wie eine an der Eurex.
Rueckgabe ist jetzt immer Kind=Utc.
DailyReportService.NextRun -> NextRunUtc(nowUtc, hour, zone): der Bericht
laeuft zu einer festen ORTSZEIT. Sommerzeitumstellung wird behandelt - bei
der uebersprungenen Stunde weicht er aus, statt den Tag ausfallen zu lassen.
LoggingService fuehrt Anzeigezeit und UTC getrennt: Dateinamen und Anzeige in
Ortszeit (Tagesgrenzen gehoeren zur Instanz, der Supervisor liest die
JSONL-Dateien ueber diese Namen), das ts-Feld im JSONL in UTC. Beides musste
getrennt werden, weil die umgerechnete Ortszeit Kind=Unspecified traegt und
ein ToUniversalTime() darauf sie als Zeit des HOSTS gedeutet haette.
Verbleibende DateTime.Now in Worker-Zeitplaenen und Statuszeilen ebenfalls
auf AppTimeZone.Now umgestellt.
Verifiziert: 183 Tests gruen (+20), darunter EU/US-Versatz, Winter-/Sommerzeit,
unbekannte Zone und die uebersprungene Stunde bei der Zeitumstellung.
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Core, alle drei Module und das Testprojekt tragen keinen UI-Code mehr und
bauen fuer linux-x64. Nur noch IBKRTrader.App ist Windows-gebunden.
UI-Contract toolkit-neutral (Vorbild: PolytraderSharp):
- ModuleView.CreateForm (Func<Form>) -> CreateView (Func<object>)
- ModuleView.Icon (System.Drawing.Image) -> IconKey (string).
System.Drawing.Common ist seit .NET 7 Windows-only und wirft auf Linux.
- WindowMenu.cs war reine WinForms-Umsetzung -> in die Shell verschoben.
LoggingService haelt keine RichTextBox mehr, sondern meldet Eintraege ueber
event EntryWritten. Einfaerbung und UI-Thread-Wechsel liegen jetzt im
LogPanelController der Shell. Nebenbei: ToUpper() -> ToUpperInvariant()
(tr-TR haette aus "info" ein "İNFO" gemacht) und \r\n -> Environment.NewLine.
Die drei Modul-Fenster liegen jetzt unter UI/Views/Modules/; RegisterUi der
Module ist bewusst leer, die Shell registriert sie zentral ueber
UI/ModuleViews.cs (nur fuer tatsaechlich geladene Module). ViewIcons loest
IconKey gegen die PNG-Ressourcen auf - dieselben Schluessel bekommt spaeter
die Avalonia-Shell.
UiConstructionTests entfernt: die Konstruktionspruefung deckt --smoke-ui ab,
das Testprojekt braucht dafuer keine UI-Referenz mehr. Der Test
RegisterUi_RegistersMainView haelt jetzt das Gegenteil fest - das Modul darf
nichts registrieren, sonst waere es wieder toolkit-gebunden.
Verifiziert: Build 0 Fehler/0 Warnungen, 163 Tests gruen, --smoke-ui
konstruiert alle 7 Fenster, und Core + 3 Module + Tests bauen fuer linux-x64.
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