Durchgefuehrt ohne Bildschirm: Anwendung unter Xvfb, Navigation per xdotool, Aufnahmen mit import. Damit ist die Sichtpruefung reproduzierbar und ohne Anwesenheit moeglich. Positiv: Schriftrendering sauber inklusive Umlauten, typografischen Anfuehrungszeichen, Emoji und Monospace im Terminal - unter Linux mit Fontconfig nicht selbstverstaendlich. LiveCharts2/Skia rendert. Layout ohne Ueberlappungen oder abgeschnittene Texte. Die beim Fruehjahrsputz nach Assets/ verschobenen PNG-Symbole werden korrekt angezeigt. Vier neue Befunde: - B-5: Mullvad CLI Path steht unter Linux auf C:\Program Files\... - der Standardwert stammt aus der Windows-Zeit. Wer die VPN-Rotation einschaltet, bekommt einen Fehler ohne erkennbare Ursache. - B-6: Textkontrast in den KPI-Kacheln nur 2,33:1 (gemessen, RGB 46/104/68 auf 35/37/39). WCAG AA verlangt 4,5:1. - B-7: Gesamt erscheint doppelt in der KPI-Kachel. - B-8: Datumsachse der Equity-Kurve zeigt zwoelfmal 01.01. statt fortlaufender Daten. Vermutlich nicht Linux-spezifisch, nur hier aufgefallen. Offen: die vier Modulfenster. Ohne Lizenzschluessel deaktiviert BuildHost alle Module, sie bleiben in der Seitenleiste ausgegraut. Das Deploymentcenter ist von der VM erreichbar und die Lizenz-CLI meldet bereits eine HWID auf Basis der Linux-machine-id - eine Aktivierung waere zugleich die Live-Abnahme von D-2. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Befundbericht: Erster Linux-Lauf
Datum: 26.08.2026 · Prüfplan: PRUEFPLAN-Linux-Betrieb.md · Roadmap: A4a
Testsystem: Ubuntu 26.04 LTS, Kernel 7.0.0-30, x86_64, 31 GB RAM, 5 CPUs,
Zeitzone Europe/Berlin. .NET SDK 10.0.111 mit Runtime 10.0.11 bereits vorhanden.
Zugriff über SSH (WireGuard, Schlüssel-Authentifizierung).
Kernaussage: PolyTrader läuft auf Linux — als Dienst, mit Datenbank, mit echten Marktdaten. Der Prüfplan ist vollständig abgearbeitet (Nachtrag ab Abschnitt 5). Drei Fehler gefunden, einer davon behoben. Offen bleibt nur die Sichtprüfung der Oberfläche, die einen Menschen am Bildschirm braucht.
1. Was funktioniert
| Prüfpunkt | Ergebnis |
|---|---|
| Build | dotnet build -c Release: 0 Fehler, 15 Warnungen — exakt dieselben wie unter Windows. Keine plattformbedingte Abweichung |
| Tests | 476 von 476 grün, 3 s Laufzeit — identisch zu Windows |
| Publish | linux-x64, framework-abhängig: 121 Dateien, 41 MB. Ausführbare Datei trägt bereits das Ausführungsrecht |
| Start | Die Anwendung startet mit --headless und durchläuft die komplette Startsequenz |
| Native Abhängigkeiten | Keine nötig. Die Vermutung aus dem Prüfplan ist bestätigt: --headless ruft BuildAvaloniaApp() nie auf, Skia und HarfBuzz werden nie geladen. libfontconfig1 & Co. mussten nicht installiert werden |
| Master-Key | Wird beim ersten Start erzeugt und mit Rechten 0600 abgelegt — FilePermissions arbeitet unter Linux korrekt. AES-256-GCM meldet sich als aktiv |
| Zeitzone | Europe/Berlin wird korrekt erkannt und gemeldet |
| Lizenz-Gate | Verhält sich exakt wie dokumentiert: Warnung, „eingeschränkter Modus", kein Programmabbruch |
| Logging | Logs/ wird angelegt und beschrieben |
Bemerkenswert: Zwischen Windows und Linux gibt es bei Build und Tests keinen einzigen Unterschied — weder in der Fehler- noch in der Warnungszahl. Die Portierungsarbeit hat gehalten.
2. Befunde
B-1 · Absturz statt Fehlermeldung ohne Datenbank · behoben
Beobachtet: Ohne konfigurierten Connection-String lief die Anwendung an und starb tief im DI-Aufbau:
Unhandled exception. System.ArgumentException: The string argument 'connectionString' cannot be empty.
at Microsoft.EntityFrameworkCore.Utilities.Check.NullButNotEmpty(...)
… rund 50 weitere Zeilen …
EXITCODE: 134 (SIGABRT)
Warum das mehr ist als Kosmetik: Für einen Serverbetrieb ist das doppelt schlecht. Der
Betreiber sieht nicht, was fehlt, und systemd startet den Dienst wegen Restart=on-failure
alle zehn Sekunden neu — im Journal stehen dann endlose Startversuche statt der Ursache. Und
genau dieser Zustand ist bei einer Erstinstallation der wahrscheinlichste: Software liegt da,
Zugangsdaten sind noch nicht gesetzt. Das betrifft direkt Schnitt D-5 (setup.json).
Behoben (Commit Verstaendlicher Abbruch statt Absturz…):
Program.Mainprüft die Verbindung, bevor der Host gebaut wird, und nennt Schlüssel, Datei, Pfad und ein Beispiel — dazu den Hinweis, dass das Schema perdotnet ef database updateentsteht, weil die Anwendung nicht selbst migriert.- Rückgabewert 78 (
EX_CONFIGaus den BSD-sysexits) statt eines Absturzes. deploy/polytrader.servicebekamRestartPreventExitStatus=78— ein Konfigurationsfehler repariert sich durch Neustarts nicht, er wird dadurch nur unsichtbar.AddCorePersistencewirft als zweite Verteidigungslinie eineInvalidOperationExceptionmit derselben Aussage.
Gegengeprüft auf der VM: Verständliche Meldung, Exitcode 78, kein Stacktrace.
B-2 · Zwei verschiedene Datumsformate in Logdateinamen · offen, klein
Im selben Lauf entstanden nebeneinander:
2026-08-26.jsonl ← ISO, yyyy-MM-dd
26-08-2026-Info.log ← dd-MM-yyyy
26-08-2026-Warning.log
Zwei Logger-Pfade mit unterschiedlicher Namenskonvention. Praktische Folgen: Eine
Logrotate-Regel braucht zwei Muster, und beim Sortieren im Dateimanager landen die .log-Dateien
in willkürlicher Reihenfolge, weil der Tag vorn steht. Kein Fehler, aber ein Stolperstein im
Betrieb — sinnvollerweise mit T2 (TerminalLogger-Umbau) zusammen zu erledigen.
B-3 · --smoke-ui verlangt jetzt eine Datenbank · offen, entscheidungsbedürftig
Die neue Prüfung aus B-1 läuft vor dem Host-Aufbau und trifft damit auch die
Konstruktionsprüfung --smoke-ui. Die ist als CI-Werkzeug gedacht, und ein Build-Server hat
typischerweise keine Datenbank.
Wichtig: Das ist keine Verschlechterung. Vorher scheiterte --smoke-ui ohne Datenbank
genauso — nur mit dem Stacktrace aus B-1 statt mit einer Meldung. Der Befund war vorher bloß
unsichtbar.
Sauber lösen ließe sich das, indem --smoke-ui die Persistenzschicht überspringt oder gegen
EF-InMemory baut (wie die Tests). Das ist ein eigener Schnitt und hängt daran, ob die CI diesen
Modus überhaupt nutzen soll — deshalb hier nur vermerkt, nicht gebaut.
3. Nicht geprüft — und warum
Überholt. Dieser Abschnitt beschreibt den Zwischenstand, bevor MariaDB und
sudoverfügbar waren. Alles hier Aufgeführte wurde im Nachtrag ab Abschnitt 5 nachgeholt — bis auf die Sichtprüfung der Oberfläche. Der Abschnitt bleibt als Verlaufsspur stehen.
| Prüfpunkt | Fehlt |
|---|---|
| Betrieb mit Datenbank, Migrationen | Auf der VM läuft keine MySQL; der Datenbankhost ist nicht bekannt |
systemd-Dienst, WorkingDirectory-Falle (D-11) |
Braucht sudo; Passwörter gebe ich nicht ein |
SIGTERM-Shutdown, Restart=on-failure |
Setzt den laufenden Dienst voraus |
| Zeitzonen-Nachweis (T2) | Die VM steht auf Europe/Berlin; der Effekt zeigt sich erst unter UTC. Umstellen braucht sudo |
| Logrotate | Braucht sudo |
| Oberfläche unter Linux | Braucht eine Datenbank (siehe B-3) — die VM hat aber einen Desktop, der Test ist also möglich |
Zum Weitermachen wird gebraucht:
- Eine Testdatenbank — entweder Adresse und Zugang zu einer bestehenden MySQL, oder
MariaDB lokal auf der VM installieren (
sudo). Nicht die Produktivdatenbank: DerMarketSyncServiceschreibt als Hintergrunddienst hinein. - Für die
sudo-Schritte: Entweder Richard führt sie aus, oder er richtet für die Dauer des Tests passwortlosessudofür sein Konto ein.
4. Nebenbefunde
- Rider-Konfiguration im Repo: Mit einem
git add -Awaren vier.idea/-Dateien in einen Commit gerutscht. Sie blockierten dengit pullauf der VM, wo Rider dieselben Dateien lokal anlegt. Entfernt,.idea/steht jetzt in.gitignore. - Verbindungs-Multiplexing (
ControlMaster) funktioniert nicht — Windows-OpenSSH unterstützt es nicht. Aus der SSH-Konfiguration entfernt; stattdessen werden mehrere Prüfschritte pro Aufruf gebündelt. - Speicher ist reichlich vorhanden (31 GB, davon 25 GB frei). Die Vermutung, der Claude-Desktop-Absturz auf der VM könnte an Speichermangel liegen, ist damit widerlegt.
Nachtrag: vollständiger Durchgang
Nach Einrichtung von MariaDB und befristetem passwortlosem sudo wurde der Rest des Prüfplans
abgearbeitet.
5. Betrieb mit Datenbank
| Prüfpunkt | Ergebnis |
|---|---|
| MariaDB | 11.8.6 installiert — genau die Version, die in DatabaseServerVersion gepinnt ist. Datenbank polytrader_test mit eigenem Benutzer angelegt |
| Migrationen | Alle fünf DbContexts (Core, CopyTrading, ResolutionFarming, Supervisor, Accounting) melden „Done.". 21 Tabellen mit den Präfixen core_, ct_/mod_copytrading_, rf_, acc_ |
| Start mit Datenbank | Läuft vollständig durch: Core-Hydration abgeschlossen, MarketSyncService gestartet |
| Echter Datenverkehr | 100 Märkte von der Polymarket-API geholt und geschrieben, beim zweiten Lauf 100 aktualisiert. HTTP, TLS, JSON-Verarbeitung und Datenbankzugriff funktionieren unter Linux |
Das ist der eigentliche Beweis: Die Anwendung arbeitet auf Linux, sie startet nicht nur.
6. Dienstbetrieb (systemd)
| Prüfpunkt | Ergebnis |
|---|---|
| Dienst | active (running), 71,6 MB Speicher, 20 Tasks. Startet automatisch mit dem System |
WorkingDirectory-Falle (D-11) |
✅ Kein Problem. Gezielt geprüft: server_settings.xml in /opt/polytrader mit Testzeitzone America/New_York angelegt — die Anwendung meldete genau diese Zone. Eine find-Suche über das gesamte Dateisystem fand keine zweite Datei. Die Unit setzt WorkingDirectory korrekt |
| Nebenbefund | server_settings.xml wird beim Start nicht angelegt — erst beim Speichern von Einstellungen. Ein frisch installierter Dienst läuft also mit Standardwerten und ohne Konfigurationsdatei |
| Shutdown (SIGTERM) | ✅ 0,08 Sekunden — weit unter TimeoutStopSec=45. „Deactivated successfully", kein SIGKILL im gesamten Journal |
| Neustart nach Absturz | ✅ kill -9 auf den Hauptprozess → Restart=on-failure greift, neue PID nach ~10 s |
| Neustartschutz bei Konfigurationsfehler | ✅ Verbindung entfernt → Status failed, Exit-Code 78, systemd meldet ihn als 78/CONFIG. Keine Neustartschleife. Die verständliche Meldung steht im Journal. Damit wirkt der Fix aus B-1 im Dienstbetrieb nachweislich |
| Dateirechte | master.key 0600, Eigentümer polytrader |
7. Logrotate
Regel mit zwei Mustern (wegen B-2) und copytruncate eingerichtet. Erzwungener Lauf: alle drei
Logdateien rotiert und komprimiert, Originale auf 0 Bytes gesetzt, Dienst schreibt ohne
Unterbrechung weiter.
copytruncate ist hier zwingend: Die Anwendung hält die Logdatei offen und bekommt ein Umbenennen
nicht mit — sie würde sonst in die rotierte Datei weiterschreiben.
8. Zeitzonen-Befund T2 — belegt
Bisher nur behauptet, jetzt bewiesen. Systemzeitzone auf UTC gestellt, App-Anzeigezone auf
Europe/Berlin:
System UTC : 2026-08-26 20:04:51
Berlin : 2026-08-26 22:04:51
Logzeile: [20:04:39] [Info] Anzeige-Zeitzone: Europe/Berlin
JSON-Zeile: {"ts":"2026-08-26T20:04:39.398+00:00", …}
Der Widerspruch steht in derselben Zeile: Die Anwendung meldet Berlin als Anzeigezone und stempelt gleichzeitig mit UTC.
Betriebliche Folge: Auf einem UTC-Server — dem Normalfall — zeigen alle Logs UTC, während die Oberfläche Berliner Zeit anzeigt. Wer einen Vorfall von „22:30" sucht, findet ihn unter 20:30, und zwischen Mitternacht und 2 Uhr sogar in der Datei des Vortags. Das macht Fehlersuche im Ernstfall unnötig schwer.
Nicht behoben — gehört zu T2 (Umstellung auf Microsoft.Extensions.Logging) und ist ein
eigener Schnitt. Die Systemzeitzone wurde nach dem Test auf Europe/Berlin zurückgestellt.
9. Oberfläche unter Linux
Alle Fenster konstruieren fehlerfrei (--smoke-ui unter xvfb-run):
[OK] core.start, core.dashboard, core.settings, core.jobs, core.terminal
[OK] copytrading.main, resolutionfarming.main, supervisor.main, accounting.main
[OK] ShellWindow konstruiert
[OK] ShutdownConfirmWindow konstruiert
[OK] Einstellungs-Editor: 7 Abschnitte, 17 Felder
[OK] Farbschema „Light": alle 27 Farben vorhanden
[OK] Farbschema „Dark": alle 27 Farben vorhanden
B-4 · --smoke-ui braucht einen X-Server · offen
Ohne Display scheitert die Konstruktionsprüfung mit System.Exception: XOpenDisplay failed aus
AvaloniaX11Platform.Initialize. Sie ist aber als CI-Werkzeug gedacht, und ein Build-Server
hat typischerweise keinen Bildschirm.
Zwei Wege:
xvfb-run -avorschalten — funktioniert nachweislich (siehe oben), erfordert nur das Paketxvfbim Build-Image. Ein Einzeiler im CI-Workflow.Avalonia.Headlessverwenden statt des X11-Backends. Sauberer, aber eine Codeänderung.
Empfehlung: Weg 1, wenn A2 (CI-Runner) wieder aufgenommen wird — dann xvfb ins Image und
--smoke-ui als zusätzlichen Prüfschritt aufnehmen. Der Nutzen wäre erheblich: Die
Konstruktionsprüfung deckt neun Views und beide Farbschemata ab.
Noch offen: Sichtprüfung
Die Anwendung wurde nicht mit sichtbarem Fenster geprüft — das braucht jemanden am Bildschirm der VM. Schriftrendering, Spaltenbreiten und Dunkelmodus sehen unter GTK erfahrungsgemäß anders aus als unter Windows. Das ist der verbleibende Rest von A1 auf der Zielplattform.
10. Zustand der VM nach dem Durchgang
Bewusst stehen geblieben (damit weitergetestet werden kann):
- MariaDB 11.8.6 mit Datenbank
polytrader_test - Dienst
polytrader.serviceunter/opt/polytrader, aktiv - Logrotate-Regel
/etc/logrotate.d/polytrader - Xvfb (allgemein nützlich)
- Anleitung
~/TESTUMGEBUNG.md
Zurückgestellt: Systemzeitzone wieder Europe/Berlin.
Noch offen: Die befristete sudo-Freigabe /etc/sudoers.d/99-testing ist aktiv und sollte
entfernt werden, sobald nicht mehr getestet wird:
sudo rm /etc/sudoers.d/99-testing
Vollständige Aufräumbefehle: TESTUMGEBUNG-Linux-VM.md §7.
Nachtrag 2: Sichtprüfung der Oberfläche
Durchgeführt ohne Bildschirm: Die Anwendung lief unter Xvfb (virtuelles Display
1600×1000), Navigation per xdotool, Aufnahmen mit import. Damit ist die Sichtprüfung
reproduzierbar und ohne Anwesenheit möglich.
⚠️ Erst vier von neun Ansichten geprüft. Ohne Lizenzschlüssel deaktiviert die Anwendung
alle Module (BuildHost: if (!licensed) foreach (var m in allModules) disabled.Add(...)),
sodass Copytrading, ResolutionFarming, Supervisor und Accounting in der Seitenleiste ausgegraut
bleiben. Für deren Prüfung wird ein Lizenzschlüssel gebraucht.
Was gut aussieht
| Schriftrendering | Sauber und vollständig — Umlaute, typografische Anführungszeichen („…") und sogar Emoji werden korrekt dargestellt. Im Terminal auch die Monospace-Schrift. Unter Linux mit Fontconfig keineswegs selbstverständlich |
| Diagramme (Skia) | LiveCharts2 rendert: Achsen, Gitternetz, Beschriftungen, Rahmen |
| Layout | Keine Überlappungen, keine abgeschnittenen Texte, keine zerbrochenen Werkzeugleisten. Die Einfenster-Shell mit Seitenleiste sitzt |
| Symbole | Die nach Assets/ verschobenen PNGs werden korrekt angezeigt — der Umzug beim Frühjahrsputz hat gehalten |
| Dunkelmodus | Durchgängig konsistent über alle geprüften Ansichten |
| Einstellungs-Editor | Der PropertyGrid-Ersatz funktioniert wie vorgesehen: Kategorie-Überschrift, Label links, Feld rechts, Hinweis darunter |
Befunde
B-5 · Windows-Pfad als Standardwert unter Linux · offen
Im Einstellungsfenster steht bei Mullvad CLI Path:
C:\Program Files\Mullvad VPN
esources\mullvad.exe
Auf einem Linux-System ist das sinnlos — dort liegt die ausführbare Datei üblicherweise unter
/usr/bin/mullvad. Der Standardwert stammt aus der Windows-Zeit und wurde bei der Portierung
nicht mitgezogen. Folge: Wer die VPN-Rotation auf dem Zielserver einschaltet, ohne den Pfad von
Hand zu korrigieren, bekommt einen Fehler, dessen Ursache nicht offensichtlich ist.
Empfehlung: Standardwert plattformabhängig setzen — unter Linux /usr/bin/mullvad, unter
Windows der bisherige Pfad.
B-6 · Zu geringer Textkontrast in den KPI-Kacheln · offen
Der grüne Text in den Modul-KPI-Kacheln erreicht gegen den Kachelhintergrund nur
Textfarbe RGB(46, 104, 68)
Hintergrund RGB(35, 37, 39)
Kontrast 2,33 : 1
WCAG AA verlangt 4,5:1 für normalen Text (3:1 erst ab 18,7 px fett). Der Wert liegt also deutlich darunter — auf einem hellen Bildschirm oder aus normalem Sitzabstand sind die Zahlen schwer zu lesen.
Betrifft die gedämpfte „positiv"-Farbe des Dunkelmodus. Anzuheben, ohne die Signalwirkung (grün = positiv, rot = negativ) aufzugeben.
B-7 · „Gesamt" erscheint doppelt in der KPI-Kachel · offen, klein
Die Kachel trägt die Überschrift Gesamt und darunter als erste Textzeile noch einmal Gesamt. Sieht wie ein Darstellungsfehler aus; vermutlich wird der Modulname sowohl als Titel als auch im Textblock gerendert.
B-8 · Datumsachse der Equity-Kurve zeigt zwölfmal „01.01." · offen
Bei eingestelltem Zeitraum „30 Tage" trägt die X-Achse der Equity-Kurve zwölf identische Beschriftungen „01.01.". Erwartet wären fortlaufende Daten über den Zeitraum.
Vermutlich werden die Achsen-Ticks nicht auf echte Datumswerte abgebildet, sondern auf einen Standardwert — bei leerem Datenbestand fällt das besonders auf. Nicht Linux-spezifisch: Der Fehler dürfte unter Windows genauso auftreten, ist dort nur nie jemandem aufgefallen.
Zu prüfen, sobald echte Trades vorliegen — falls die Achse dann korrekte Daten zeigt, ist es ein reiner Leerzustands-Fehler und weniger dringend.
Noch zu prüfen
Die vier Modulfenster (Copytrading, ResolutionFarming, Supervisor, Accounting). Genau dort liegen laut A5 die interessanten Punkte: Splitter-Positionen, Spaltenbreiten der Grids und die Frage, ob die acht KPI-Kacheln im Accounting sinnvoll umbrechen.
Voraussetzung: ein Lizenzschlüssel auf der VM. Das Deploymentcenter ist von dort erreichbar (HTTP/2 302), und die Lizenz-CLI läuft bereits — sie meldet eine HWID v2 auf Basis der Linux-machine-id. Ein Aktivierungsversuch wäre damit zugleich die Live-Abnahme von D-2 (Roadmap A3).