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RichardandClaude Opus 5.5 b53396a754 Organisation-Konzept: Einstellungen an der Einheit ohne Uebertrumpfen
Festlegung des Nutzers: Einheiten-Einstellungen sind entweder Sammelwerte, die in
die Agenten geschrieben werden (Vorgabe nur fuer neue Mitglieder, Warnung bei
Ausreissern wie Spezialisten), oder Regeln ohne Gegenstueck am Agenten
(Rechte-Obergrenze, beim Schreiben geprueft; Parallelitaet je Einheit).

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-24 11:55:19 +02:00
RichardandClaude Opus 5.5 4415b26e7d Organisation-Konzept: Fuellarbeit und Grossaufgaben (#717)
Zeitlich flexible Arbeit mit Frist statt Termin fuellt ungenutztes Tagesbudget
(Backfilling); ob Platz ist, entscheidet der Code aus Restbudget und Prognose.
Grossaufgaben werden geteilt oder bekommen ein vom Menschen freigegebenes
Sonderbudget als eigenen Topf.

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2026-09-24 11:24:28 +02:00
RichardandClaude Opus 5.5 30a5aae825 Merge docs/budgetende-einheiten-konfig
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2026-09-24 10:53:32 +02:00
RichardandClaude Opus 5.5 66c6d8e73b Organisation-Konzept: Budgetende (#716), Einheiten ohne eigene Konfiguration
- 8a: Was liegen bleibt, wenn das Budget endet. Ist-Zustand nachgesehen
  (einmalige Aufgaben werden still nachgeholt, wiederkehrende verfallen still),
  Vorschlag expire / catch_up_once / carry_over je Agent, der neue Tag hat
  Vorfahrt, Vermerk an der Aufgabe und als Tageszusammenfassung, Vorbeugen
  ueber die Prognose aus #608, Budgetreservierung als Rest aus #682.
- 3: Festlegung des Nutzers, dass Einheiten keine eigene Konfiguration
  speichern; Einstellungen fuer eine Einheit werden gesammelt in die Agenten
  geschrieben. Drei Kollisionen als offen markiert: Rechte-Obergrenze,
  Parallelitaet je Einheit, Grenzen der Leitung.

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2026-09-24 10:53:32 +02:00
RichardandClaude Opus 5.5 f99fd0cf02 Merge fix/682-scanner-deckel: Laeufe deckeln, keine stille Kappung (#682)
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2026-09-24 10:24:51 +02:00
+129 -2
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
# Organisation — 50 bis 100 Agenten geordnet zusammenarbeiten lassen
*Stand: 24. September 2026 (ergänzt um 7a, 9a, 10a). Konzept, noch nicht gebaut.*
*Stand: 24. September 2026 (ergänzt um 7a, 9a, 10a, Einstellungen an der Einheit, Budgetende, Füllarbeit). Konzept, noch nicht gebaut.*
> Herkunft: Richtungsentscheidung des Nutzers am 2026-09-21. Die bisherige Regel im
> [InstanceSetupGuide](InstanceSetupGuide.md) („mehr als 5 Agenten kritisch
@@ -123,6 +123,47 @@ Instanz „Onlinehandel"
| **Freigaben** | ein Mensch | die Leitung innerhalb ihrer Grenzen, der Mensch für alles darüber (Geld, Außenwirkung) |
| **Parallelität** | unbegrenzt | je Einheit und je Instanz eine Zahl gleichzeitiger Läufe, der Rest wartet |
### Einstellungen an der Einheit: nie zwei Werte, die sich übertrumpfen
*Festgelegt am 2026-09-24 durch den Nutzer, in zwei Schritten.*
Einstellungen lassen sich an der Einheit speichern und bearbeiten. **Aber es gibt nie
zwei Werte für dieselbe Sache, von denen einer den anderen zur Laufzeit übertrumpft.**
Daraus folgen genau zwei Arten von Einheiten-Einstellungen:
**1. Sammelwerte, die in die Agenten geschrieben werden.** Alles, was es auch am Agenten
gibt: Tagesbudget, Modell, Verhalten beim Budgetende (#716). Wer für das Marketing das
Tagesbudget setzt, schreibt den Wert in jeden Agenten darunter. Die Einheit merkt sich den
Wert nur als **Vorgabe für Agenten, die neu hinzukommen**, nie als Grenze, die im
Hintergrund gilt. Danach steht am Agenten, was gilt, und nur dort.
- **Vorschau** vor dem Schreiben: welche Agenten sich wie ändern, Audit-Eintrag je Agent.
- **Warnung bei Ausreißern:** Weicht der bisherige Wert eines Agenten massiv von denen
seiner Kollegen ab, wird er in der Vorschau hervorgehoben und ist standardmäßig
**nicht** angehakt. Gemeint ist der Spezialist, der bewusst viele Tokens verbraucht und
sonst mit dem Wert seiner Kollegen kaputtkonfiguriert würde. Der Mensch entscheidet je
Ausreißer, ob er mit überschrieben wird.
- Die Vorschau bietet zwei Rechenwege: **ein Wert je Agent** („jeder bekommt 10 $") oder
**ein Gesamtbetrag, verteilt** („das Marketing bekommt 100 $"). Beim Verteilen
vorgeschlagen: im Verhältnis der bisherigen Werte, damit ein Spezialist seinen
größeren Anteil behält.
**2. Regeln, die es nur an der Einheit gibt.** Sie haben kein Gegenstück am Agenten und
können deshalb mit nichts konkurrieren:
- **Rechte-Obergrenze.** „Was die Einheit nicht darf, kann ein Mitglied nicht bekommen"
bleibt, weil sie eine Sicherheitsgrenze ist. Sie wird **beim Schreiben** geprüft, nicht
zur Laufzeit darübergelegt: Eine Rechteänderung am Agenten, die über die Obergrenze
hinausginge, wird abgewiesen. Senkt man die Obergrenze, zeigt die Vorschau, welchen
Agenten dadurch Rechte entzogen werden, und schreibt es in sie hinein. Damit gilt auch
hier: Was am Agenten steht, gilt.
- **Parallelität je Einheit** (#685). Ein Agent läuft ohnehin nur einmal gleichzeitig,
die Zahl gehört also nur der Einheit. Bis #685 gebaut ist, gilt sie instanzweit
(`maxParallelTaskRuns`, #682).
**Grenzen der Leitung** (Abschnitt 12) sind ein Sammelwert: Sie stehen am
Leitungsagenten. Beim Wechsel der Leitung zeigt die Vorschau, was mit umzieht.
### Beliebig tief, und beweglich
Eine Einheit enthält Einheiten, und die wieder Einheiten — **ohne feste Grenze**.
@@ -888,6 +929,88 @@ muss. Also:
Erkennen ist auch hier Code, nicht Modell: Ein Mittelwert und ein Schwellwert sind eine
Abfrage. Ob die Abweichung ein Problem ist, deutet die Aufsicht (#680).
### Was liegen bleibt, wenn das Budget endet
*Ergänzt am 2026-09-24 auf Hinweis des Nutzers. Item #716.*
Um 22:30 ist das Tagesbudget aufgebraucht, und für den Rest des Tages stehen noch 100
Läufe an. Lässt man sie verfallen, fehlt Arbeit. Holt man sie nach, fressen sie das
Budget des nächsten Tages.
**Heute gibt es dafür schon ein Verhalten. Nur hat es niemand entschieden.** Der Ausfall
wird vermerkt (seit #608 als RunReceipt mit `BudgetExceeded`), aber nicht an der Aufgabe
und nicht zusammengefasst. Einmalige Aufgaben werden alle 30 Minuten erneut versucht und
laufen nach Mitternacht still zu Lasten des neuen Tages. Wiederkehrende verfallen still,
weil ihr Termin schon beim Beanspruchen verbraucht ist. Beides kann richtig sein, aber
nicht, ohne dass es jemand festlegt. Die Tagesgrenze ist die lokale Mitternacht.
Der Vorschlag ist eine Einstellung je Agent, was mit einem Lauf geschieht, der am Budget
scheitert:
| Regel | Was geschieht | Voreinstellung für |
|---|---|---|
| `expire` | verfällt, wird an der Aufgabe vermerkt | wiederkehrende Aufgaben: Der nächste Termin kommt ohnehin, ein verpasster Stundenbericht ist vom nächsten überholt |
| `catch_up_once` | alle verfallenen Termine werden zu **einem** Nachholauf zusammengefasst | — (sinnvoll für den Tagesbericht, dessen nächster Termin erst in 24 Stunden käme) |
| `carry_over` | wird mitgenommen | einmalige Aufgaben: echte Arbeit, die nicht verschwinden darf |
Dazu gilt: **Der neue Tag hat Vorfahrt.** Nachholläufe kommen nach den regulär fälligen,
unterhalb jeder Priorität, und dürfen höchstens einen Anteil des neuen Tagesbudgets
verbrauchen (Vorgabe etwa 25 %). Ohne diese Regel schiebt ein einziger überzogener Tag
seinen Ausfall Tag für Tag vor sich her, statt ihn aufzulösen. Eine einmalige Aufgabe, die
nach einigen Tagen immer noch nicht drankam, geht an den Menschen: Was nie läuft, darf
nicht unbemerkt liegen bleiben.
**Vermerkt wird zweimal:** an der Aufgabe („ausgefallen: Budget erschöpft, 22:30" bzw.
„nachgeholt am …") und in einer Tageszusammenfassung („Budget Marketing um 22:30
erschöpft, 100 Läufe ausgefallen, 12 zum Nachholen vorgemerkt"). Die Zusammenfassung
geht in die Abweichungsmeldung oben und ins Lagebild (Abschnitt 10a).
**Besser als jede Nachholregel ist Vorbeugen.** Die Kostenprognose aus #608 weiß schon
heute, ob das Budget für die geplanten Aufgaben reicht. Sie sollte vormittags melden,
dass bei diesem Verbrauch um 22:30 Schluss ist. Dann kann der Mensch rechtzeitig
nachlegen oder entscheiden, was entfällt.
Zur selben Baustelle gehört die **Budgetreservierung**, der offene Rest aus #682: Noch
prüft jeder Lauf das Budget einzeln vor dem Start, und bis zu `maxParallelTaskRuns` Läufe
können es gemeinsam überschreiten. Erst mit einer Reservierung vor dem Lauf ist der
Ausfall vorhersagbar statt eine Frage, welcher Lauf zuerst zugreift.
### Füllarbeit und Großaufgaben
*Ergänzt am 2026-09-24 auf Vorschlag des Nutzers. Item #717.*
Der vorige Abschnitt regelt, was liegen bleibt, wenn das Budget nicht reicht. Die
Kehrseite: An den meisten Tagen bleibt Budget übrig, und das verfällt.
**Füllarbeit** ist Arbeit, die umfangreich, aber nicht eilig ist. Ob sie heute, morgen
oder übermorgen läuft, ist gleich. Sie bekommt statt eines Termins eine **Frist
„spätestens bis"** und läuft, wenn Platz ist. Rechenzentren machen das seit Jahrzehnten
so und nennen es *Backfilling*. Ob Platz ist, entscheidet der Code:
- Keine regulär fällige Aufgabe des Agenten wartet.
- Das Restbudget des Tages, abzüglich der Prognose für die noch geplanten Läufe (#608) und
eines Sicherheitsaufschlags, reicht für die Schätzung der Füllarbeit.
- Bevorzugt spät am Tag, weil die Prognose dann am wenigsten Unsicherheit hat.
Rückt die Frist näher und es fand sich nie Platz, wird der Mensch gefragt: Budget
erhöhen oder Frist verschieben. Eine Füllarbeit überschreitet ihre Frist nie still.
**Großaufgaben** sind Aufgaben, deren Schätzung einen großen Teil des Tagesbudgets
übersteigt (Vorgabe etwa 50 %). Sie werden nicht einfach angefangen. Der Agent schlägt
einen von zwei Wegen vor:
1. **Teilen.** Unteraufgaben, jede ein eigener Lauf, verbunden über die Elternaufgabe
(Zielkette, Abschnitt 9a). Die Teile können dann Füllarbeit sein.
2. **Sonderbudget.** Ein Betrag für genau diese Aufgabe samt Unteraufgaben, vom Menschen
freigegeben. Es ist ein eigener Topf: Es hebt die Tagesgrenze des Agenten nicht an und
ist in der Kostenanalyse gesondert sichtbar. Damit ist es die einzige Ausnahme von
„Budgets bleiben am Agenten", gebunden an eine Aufgabe und nie still.
**Ehrlich schätzen.** Kosten lassen sich vorab nicht genau wissen, und Modelle schätzen
ihren eigenen Aufwand schlecht. Wo es Verlauf gibt, schätzt der Code aus dem Verlauf.
Sonst schätzt der Agent, und die Zahl ist als Schätzung gekennzeichnet. Nach dem ersten
Teillauf ersetzt der gemessene Wert die Schätzung.
### Was die Auswertung dafür braucht
- **Die Einheit als Dimension** in Filtern und Zeitverlauf der Verbrauchsansicht (#660) —
@@ -1216,7 +1339,9 @@ Gegenlesen am 2026-09-22 als zu grob aufgefallen:
- **Was ist eine „Grenze" der Leitung?** Das Konzept sagt „die Leitung gibt frei, was
innerhalb ihrer Grenzen liegt", ohne zu sagen, woraus eine Grenze besteht. Vorschlag:
Betrag je Vorgang, Betrag je Tag, erlaubte Werkzeugklassen, Außenwirkung ja/nein — und
alles davon an der Einheit, nicht an der Person der Leitung (Stufe 8).
alles davon an der Einheit, nicht an der Person der Leitung (Stufe 8). *Überholt am
2026-09-24: Grenzen sind ein Sammelwert und stehen am Leitungsagenten (Abschnitt 3,
„Einstellungen an der Einheit").*
- **Wie wird ein Beschluss wirksam?** „Bindend für alles unterhalb" ist ein Wort ohne
Maschinerie, solange niemand nachsieht. Vorschlag: Das Eskalationswerkzeug sucht von
sich aus, bevor es einen Vorgang anlegt — genau wie `task_find` vor `task_create`
@@ -1266,6 +1391,8 @@ nur nicht selbst an.
| #654, #196, #657 | Sandbox, Shell, Skriptprüfung — der eigentliche Werkzeugkasten |
| #687 | Freigabe durch die Leitung innerhalb von Grenzen |
| #688 | Organigramm in Oberfläche und WebUI |
| #716 | Was liegen bleibt, wenn das Budget endet (Ausfall, Nachholen, Reservierung) |
| #717 | Füllarbeit und Großaufgaben: ungenutztes Budget füllen, teilen oder Sonderbudget |
| #711 | Lagebild (Teamübersicht): wer arbeitet, wer spricht mit wem, wo klemmt es |
| #712 | Fremde Laufzeiten: Claude Code, Codex, Befehl, HTTP |
| #713 | ClawdDotNet als MCP-Server für fremde Laufzeiten |