Fruehjahrsputz. Alles hier ist unabhaengig von der laufenden Supervisor-
Arbeit im Arbeitsverzeichnis - die bleibt unangetastet.
Entfernt:
- Die zwoelf Symbole unter public/assets/ waren bitgleiche Dubletten der
Dateien in public/assets/icons/. Referenziert wurde ausschliesslich der
Pfad mit icons/. getMonitorIconUrl() setzt flach gespeicherte Altwerte
aus der Datenbank jetzt auf icons/ um, damit bestehende Monitore ihr
Symbol behalten.
- System.CommandLine (2.0.0-beta4) aus dem Packager. Kein using, kein
Symbol, die Argumente werden von Hand geparst. Build bleibt fehlerfrei.
Geschlossen:
- client-php/ und mcp/ wurden weder von der .htaccess gesperrt noch vom
Deployment ausgeschlossen. Die .mjs-Datei haette der Webserver im
Klartext ausgeliefert. Beide gehoeren nicht ins Webroot: die PHP-Datei
wird ins Zielprojekt kopiert, der MCP-Server laeuft lokal ueber stdio.
Jetzt in beiden Ausschlusslisten - wie client-dotnet.
- Fuer /api/supervisor/v1/ fehlte die Rewrite-Regel. Der Datei-Fallback
haette /api/supervisor/v1/findings auf eine nicht vorhandene Datei
geleitet, obwohl Code und OpenAPI diese Schreibweise vorsehen.
Ergaenzt:
- __pycache__/ und *.pyc in .gitignore.
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/releases/ wurde bisher offen ausgeliefert, damit ausgelieferte Anwendungen
ohne Zugangsdaten nach Updates suchen koennen. Das bedeutete aber auch, dass
jeder im Internet die vollstaendigen Pakete herunterladen konnte - mitsamt
allem, was versehentlich darin liegt. Genau so lag ein echter API-Schluessel
in einer mitgelieferten appsettings.json oeffentlich abrufbar.
Zugang haengt jetzt am Lizenzschluessel: Wer eine gueltige Lizenz fuer ein
Produkt hat, kommt an dessen Updates. Die Anwendung kennt ihren Schluessel
ohnehin und versorgt sich damit selbst - es muss nichts verteilt werden.
Server
- ReleaseGuard erzeugt je Produktverzeichnis .htaccess und .htpasswd.
Bewusst getrennt: eine gemeinsame Datei wuerde bedeuten, dass eine Lizenz
fuer Produkt A auch Produkt B oeffnet. license_licenses.product_id bindet
jeden Schluessel ohnehin an genau ein Projekt.
- Eingetragen werden aktive, nicht abgelaufene Lizenzen (Benutzername =
Passwort = Schluessel; Basic Auth braucht zwei Felder, es gibt aber nur ein
Geheimnis) sowie alle Installationskonten - bei einer Erstinstallation gibt
es noch keinen Schluessel, mit dem sich das Paket holen liesse.
- Deren Hash wird unveraendert aus dc_users uebernommen: password_hash()
erzeugt bcrypt im Format $2y$, genau das versteht Apache. Ein
Klartextpasswort wird nirgends gebraucht. Argon2-Hashes werden erkannt und
uebersprungen statt eine unbrauchbare Datei zu erzeugen.
- Lizenzschluessel werden mit Kosten 8 gehasht statt 12: 29 Zeichen
maschineller Zufall sind kein Menschenpasswort, Apache prueft aber bei
*jeder* Anfrage neu.
- Geschrieben wird ueber eine temporaere Datei mit rename() - ein Abbruch
wuerde sonst eine halbe Zugangsdatei hinterlassen und in dem Moment die
halbe Kundschaft aussperren.
- Neu erzeugt bei jeder Lizenz- und Kontoaenderung. Abgelaufene Lizenzen
loesen anders als ein Widerruf nichts aus; dafuer gleicht cli/tick.php nach
und erzeugt spaetestens alle sechs Stunden neu.
- Statusanzeige und Schaltflaeche im WebUI unter UpdateService.
Client
- ReleaseCredentials: Lizenzschluessel oder Installationskonto als Basic Auth.
- UpdateClient und Agent senden sie fuer latest.json und package.tar.gz.
- UpdateCheckResult.Unauthorized trennt "Lizenz traegt nicht mehr" von einem
Netzwerkfehler. Ohne diese Unterscheidung sucht man an der falschen Stelle.
- LaunchUpdateAgent reicht licenseKey als --license-key durch.
- Der Installer benutzt die beim Anmelden eingegebenen Zugangsdaten auch fuer
den Paketabruf; das Setup-Token taugt dafuer nicht, weil Apache prueft und
nicht die Anwendung.
Sonstiges
- deploy.py klammert artifacts/ aus. Ohne das landeten die gebauten
Installer-Binaries zusaetzlich unter /artifacts/ im Webroot.
ACHTUNG Reihenfolge: Der Schutz sperrt jede Anwendung aus, die noch mit dem
alten SDK gebaut ist. Erst ausliefern, dann scharfschalten - siehe
UPGRADE.md §16.
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Sicherheit
- install_db.php war ohne Authentifizierung erreichbar und setzte bei jedem
Aufruf das Admin-Passwort auf einen fest im Code stehenden Wert zurück.
Jetzt Auth-Pflicht; ein Konto wird nur bei leerer Benutzertabelle angelegt.
- Stored XSS im Bugtracker-Detail-Modal: Titel, Beschreibung, Fehlermeldung,
Stacktrace und Kommentare gingen ungefiltert durch innerHTML.
- report.php, projects.php und das Veröffentlichen von Releases verlangen jetzt
zwingend ein Token. Publish war zuvor völlig ungeschützt.
- CSRF-Token in allen Formularen, Session-Regenerierung nach Login,
Drosselung fehlgeschlagener Anmeldeversuche.
- Zugangsdaten aus der Versionskontrolle entfernt (Serverdaten.txt,
config.php, .htpasswd, deploy_config.json). Historie enthält sie weiterhin,
Rotation erforderlich (siehe docs/UPGRADE.md).
- Token-Validierung nur noch über SHA-256-Hash; expires_at wird ausgewertet.
Behobene 500er
- Audit::log() war in index.php weder eingebunden noch importiert. Jeder
Klick auf "Aktivierung freigeben" endete in einem Fatal Error.
- Derselbe benannte PDO-Platzhalter mehrfach je Statement (:id in
revokeToken/deleteToken, :q siebenfach in der Volltextsuche). Bei
EMULATE_PREPARES=false ist das nicht zulässig und warf HY093.
- Migration 005 nutzte dynamisches SQL, dessen Semikolons in String-Literalen
vom alten explode(';')-Installer als Statement-Ende gelesen wurden. Sie
schlug still fehl, wodurch push_id/target_agent/tags dauerhaft fehlten.
- Monitor-Umbenennung ohne Transaktion, verschachtelte Transaktionen im
RateLimiter.
Funktionale Korrekturen
- Der Watchdog-Evaluator fehlte vollständig: Monitor-Zustände änderten sich nur
beim Eintreffen eines Heartbeats, ein ausgefallenes System blieb dauerhaft
"up". Erster Lauf auf dem Produktivsystem: 7 von 10 Monitoren waren
tatsächlich seit über einem Tag nicht erreichbar.
- Das Feld "os" fehlte im Monitor-Dialog, wurde aber gespeichert und löschte
damit bei jedem Speichern das Betriebssystem.
- Der Resolve-Dialog existierte im HTML nicht; der Button war funktionslos.
- Versionsvergleich erfolgte lexikografisch, wodurch 1.9.0 als neuer galt
als 1.10.0.
- Schreiboperationen meldeten Erfolg auch für nicht existierende IDs.
- Post/Redirect/Get gegen doppelte Einträge beim Neuladen.
Neue Struktur
- src/bootstrap.php mit PSR-4-Autoloader ersetzt die require-Ketten.
- Core: Config, Http, Csrf, ApiAuth, Logger, Migrator, ErrorReporter.
- Migrator mit zeichenweisem SQL-Parser, dc_migrations und Baseline-Verfahren,
damit bestehende Installationen keine Beispieldaten zurückbekommen.
Agenten-Workflow
- Claim/Lease: Items werden exklusiv übernommen, damit nicht zwei Agenten am
selben Problem arbeiten. action=next holt und reserviert in einem Zug.
- Idempotenz über client_ref, Deduplizierung auch für Feature Requests,
Erkennung von Regressionen, automatische Eskalation des Schweregrads.
- Strukturierter Code-Kontext (repo_url, commit_sha, file_path, line_no).
- Delta-Abfragen über updated_since, Pagination, Bulk-Update.
- Beim Veröffentlichen eines Releases schließen sich Items mit passendem
resolved_in_build selbst.
- Ausgehende Webhooks mit HMAC-Signatur, /api/health, /api/openapi.json.
- Unbehandelte Fehler meldet die Plattform in ihren eigenen Bugtracker.
WebUI
- Serverseitige Filterung mit Pagination statt Rendern aller Datensätze.
- Migrations-Schranke, Evaluator-Warnung, Übersicht aktiver Agenten.
Zeitstempel liegen in der Datenbank durchgängig in UTC und werden für die
Anzeige in die App-Zeitzone umgerechnet.
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