Drei Dinge, die beim ersten Lauf des Installers auf einer Linux-Maschine
auffielen.
1. Die Release-Ablage wies Administratorkonten ab. ReleaseGuard nahm nur
die Rolle 'installer' in die .htpasswd auf, waehrend Installskripte und
Agent ausdruecklich sagten, ein Administratorkonto tue es auch:
Anmeldung und Katalog gelangen, erst der Download endete mit 401 - und
die Meldung sprach von abgelaufenen Lizenzen, die es bei einer
Erstinstallation gar nicht geben kann. Adminkonten zaehlen jetzt zu den
Installationskonten. FORMAT_VERSION auf 3, damit reconcile() die
Dateien sofort neu schreibt statt erst beim naechsten turnusmaessigen
Lauf; ein neu angelegtes Konto landet ausserdem unabhaengig von seiner
Rolle sofort darin. Bei einem 401 mit Benutzerzugangsdaten nennt der
Client jetzt Konto und zugangsberechtigte Rollen, und der Agent bricht
ab, statt ueber die API weiterzusuchen und dieselbe Meldung ein paar
Schritte spaeter ein zweites Mal zu zeigen.
2. Der Installer prueft die .NET-Laufzeit. Bisher endete eine gelungene
Installation auf einer Maschine ohne .NET mit einer Anwendung, die sich
nicht starten laesst - und die Fehlersuche begann beim
Deploymentcenter, weil das der letzte bewusste Schritt war. Gelesen
wird die runtimeconfig.json der Anwendung und mit "dotnet
--list-runtimes" verglichen; fehlt etwas, nennt der Installer den
Installationsbefehl fuer diese Plattform. Eigenstaendig
veroeffentlichte Pakete werden nicht bemaengelt, rollForward wird
beachtet.
3. Die Ueberwachung der Maschine entsteht im Installer. Zwei Fragen -
Name im Dashboard und ob eingeplant werden soll - statt fuenf Schritten
in der Oberflaeche an einem anderen Rechner. Monitor, Token mit genau
watchdog:ping, Skript, Dateirechte, ein Heartbeat zur Probe und der
Cron-Eintrag bzw. die geplante Aufgabe entstehen daraus. Fuer Maschinen
ohne Installation: --action monitor.
Die Agent-Skripte werden jetzt in src/Modules/Watchdog/AgentScript.php
erzeugt - von Oberflaeche und Installer gemeinsam - und melden Last,
Speicher, Plattenbelegung und Laufzeit mit, statt nur "status: ok". Beim
Ausfuehren fielen zwei Fehler auf, die dort behoben sind: df -P verrutscht
bei Geraetenamen mit Leerzeichen (gezaehlt wird jetzt von hinten), und
ohne LC_ALL=C erzeugt awk auf einem deutschen System "12,5" und damit
kaputtes JSON.
Neu: POST /api/setup/v1/agent. SDK 2.6.0 mit
SetupClient.RequestWatchdogAgentAsync().
Die OpenAPI-Beschreibung des neuen Endpunkts bleibt zunaechst aussen vor:
public/api/openapi.php traegt gerade auch fremde, noch nicht committete
Aenderungen aus einer parallel laufenden Arbeit.
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Sieben Rueckmeldungen aus einer laufenden Integration. Der schwerwiegendste
Punkt ist ein Fehler von mir.
D2 - Predictalytics ist ausgesperrt. Bestaetigt: /releases/predictalytics/
antwortet mit 401, waehrend die API weiter "Update verfuegbar" meldet. Jede
ausgelieferte Installation laeuft damit in die Wand. Ursache ist nicht der
Schutz an sich, sondern dass ich ihn scharfgeschaltet habe, ohne zu pruefen,
ob die Verbraucher nachgezogen sind - genau der Fall, vor dem UPGRADE §16.1
warnt.
Behoben wird die Klasse des Problems, nicht nur dieser Fall: Produkte lassen
sich unter UpdateService -> Zugangsschutz einzeln ausnehmen. Damit ist der
gestaffelte Rollout moeglich, der bisher fehlte: ausnehmen, Build mit
Schluessel ausliefern, wieder einschalten. Ausgenommene Produkte sind in der
Uebersicht deutlich als AUSGENOMMEN markiert und faerben den Selbsttest nicht
gruen.
D5 - BuildInfo.targets verhinderte inkrementelle Builds. BuildDateUtc trug die
volle Uhrzeit, aenderte sich also bei jedem Build; WriteOnlyWhenDifferent griff
nie, und jedes einbindende Projekt wurde jedes Mal neu uebersetzt. Jetzt
tagesgenau. Das Commit-Datum waere stabiler, laesst sich aber nicht
verlaesslich holen - die Formatangabe von git log ueberlebt MSBuild und cmd.exe
nicht, wie ein Fehlversuch gezeigt hat.
D4 - LicenseConfig war uneinheitlich und fuer Dienste unbrauchbar.
SetStorageDirectory benutzte den Pfad roh, waehrend der Weg ueber die
Umgebungsvariable <slug>/license anhaengte: zwei Produkte im selben Prozess
schrieben in dieselbe state.dat. Und ohne $HOME - systemd User= ohne
Heimatverzeichnis - landete der Rueckfall im Installationsverzeichnis, unter
/opt nicht beschreibbar. Neu: einheitliches Anhaengen und ein Rueckfall auf
/var/lib/<slug>, der vorher prueft, ob dort ueberhaupt geschrieben werden kann.
D1 - Woher die Anwendung den Lizenzschluessel fuer den Update-Zugang nimmt,
stand nirgends zusammenhaengend. Jetzt ein Beispiel in UPDATESERVICE §5A, das
TryGetCachedKey und CheckForUpdateAsync verbindet.
D3 - Fuer einen laufenden systemd-Dienst gab es keinen Update-Weg. Neu:
SETUP §4A mit einer oneshot-Unit, die stoppt, aktualisiert und wieder startet -
ohne --restart, weil der Agent sonst an systemd vorbei einen zweiten Prozess
startet. Inklusive EnvironmentFile fuer den Schluessel und dem Hinweis auf die
Dateirechte nach einem Lauf als root.
D6 - Die Empfehlung Environment.Exit(1) passt fuer handelnde Systeme nicht. Ein
neuer Abschnitt im Lizenz-Leitfaden beschreibt den Sperrbetrieb: abschalten,
was neue Verpflichtungen eingeht; weiterlaufen lassen, was bestehende abwickelt.
D7 - Die Drosselungsgrenzen aller Endpunkte stehen jetzt in docs/README.md.
/api/errors/v1/report erlaubt 300 pro Minute, nicht 60; die Einstellung
bugtracker.error_rate fehlte in der Beispielkonfiguration. Der zweite Teil des
Befunds war veraltet: docs/README.md fuehrt die Release-Anleitung bereits.
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Vier Befunde aus einer externen Durchsicht der 2.4-Integration.
1. Die .htpasswd war eine Klartext-Kundenliste
Das htpasswd-Format hasht nur die Passwortspalte. Benutzername UND Passwort
waren der Lizenzschluessel - der Schluessel stand also im Klartext direkt
neben seinem eigenen bcrypt-Hash, und der Hash war Dekoration. Geschuetzt
hat das Ganze nur die FilesMatch-Regel in derselben Datei.
Der Benutzername wird jetzt abgeleitet: lic_<sha256(schluessel), 16 Hex>.
Die Datei enthaelt damit nur noch eine Einwegableitung und einen Hash ueber
einen hochentropen Schluessel.
Server und SDK muessen dabei zeichengenau uebereinstimmen; ein Test prueft
die C#-Ableitung gegen die PHP-Formel.
2. Ein Formatwechsel blieb unbemerkt liegen
Beim Umbau auf 1. faellt auf: reconcile() sah keinen Anlass zur
Neuerzeugung, die Dateien behielten das alte Format, waehrend die Clients
bereits das neue schickten. Die erzeugten Dateien tragen deshalb jetzt eine
Formatkennung; weicht sie ab, wird neu erzeugt.
3. Doku beschrieb Nginx, der Schutz ist Apache-only
.htaccess wird von Nginx ignoriert - dort waeren die Verzeichnisse offen und
die .htpasswd oeffentlich abrufbar. Die Statusanzeige pruefte nur, ob die
Dateien existieren, und haette in dem Fall "GESCHUETZT" gemeldet.
Neu: ein echter Selbsttest ruft die eigene Paket-Adresse OHNE Zugangsdaten
ab und erwartet 401. Er laeuft beim manuellen Erzeugen und nach jeder
automatischen Neuerzeugung; das Ergebnis steht in der Oberflaeche, ein
Fehlschlag im Log. Er findet nebenbei auch abgeschaltetes AllowOverride und
Tippfehler in der erzeugten Datei. Doku korrigiert, Nginx-Vorlage ergaenzt.
4. Erstinstallation schrieb an einen Ort, an dem Linux-Anwendungen nicht lesen
setup.json-Ziele waren immer installationsrelativ. Eine Anwendung, die sich
unter Linux richtig verhaelt, liest aus $XDG_CONFIG_HOME - /opt/<app> ist
fuer den Dienstbenutzer meist nicht schreibbar. Der Installer legte die
Datei also dorthin, wo nie jemand nachsieht.
Ziele haben jetzt ein "location": install (Vorgabe), config, data, home,
plus ${VAR}- und %VAR%-Ersetzung in "file". Unbekannte Variablen bleiben
stehen statt leer zu werden - ein Platzhalter faellt auf, ein falscher Pfad
nicht. Der Installer gibt den aufgeloesten Pfad aus, weil bei config das
Konto entscheidet, unter dem er laeuft.
Ausserdem
- Doku zeigte "status": "ok" fuer update/delete; Http::ok() erzeugt
"status": "success".
- UPGRADE §16.1 deckte Neuprodukte nicht ab: Fuer ein Produkt ohne Release
existiert /releases/<slug>/ nicht und wird uebersprungen. Das Verzeichnis
entsteht erst mit dem ersten Upload, der naechste Tick schuetzt es. Der erste
ausgelieferte Build muss die Zugangsdaten also schon mitbringen.
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/releases/ wurde bisher offen ausgeliefert, damit ausgelieferte Anwendungen
ohne Zugangsdaten nach Updates suchen koennen. Das bedeutete aber auch, dass
jeder im Internet die vollstaendigen Pakete herunterladen konnte - mitsamt
allem, was versehentlich darin liegt. Genau so lag ein echter API-Schluessel
in einer mitgelieferten appsettings.json oeffentlich abrufbar.
Zugang haengt jetzt am Lizenzschluessel: Wer eine gueltige Lizenz fuer ein
Produkt hat, kommt an dessen Updates. Die Anwendung kennt ihren Schluessel
ohnehin und versorgt sich damit selbst - es muss nichts verteilt werden.
Server
- ReleaseGuard erzeugt je Produktverzeichnis .htaccess und .htpasswd.
Bewusst getrennt: eine gemeinsame Datei wuerde bedeuten, dass eine Lizenz
fuer Produkt A auch Produkt B oeffnet. license_licenses.product_id bindet
jeden Schluessel ohnehin an genau ein Projekt.
- Eingetragen werden aktive, nicht abgelaufene Lizenzen (Benutzername =
Passwort = Schluessel; Basic Auth braucht zwei Felder, es gibt aber nur ein
Geheimnis) sowie alle Installationskonten - bei einer Erstinstallation gibt
es noch keinen Schluessel, mit dem sich das Paket holen liesse.
- Deren Hash wird unveraendert aus dc_users uebernommen: password_hash()
erzeugt bcrypt im Format $2y$, genau das versteht Apache. Ein
Klartextpasswort wird nirgends gebraucht. Argon2-Hashes werden erkannt und
uebersprungen statt eine unbrauchbare Datei zu erzeugen.
- Lizenzschluessel werden mit Kosten 8 gehasht statt 12: 29 Zeichen
maschineller Zufall sind kein Menschenpasswort, Apache prueft aber bei
*jeder* Anfrage neu.
- Geschrieben wird ueber eine temporaere Datei mit rename() - ein Abbruch
wuerde sonst eine halbe Zugangsdatei hinterlassen und in dem Moment die
halbe Kundschaft aussperren.
- Neu erzeugt bei jeder Lizenz- und Kontoaenderung. Abgelaufene Lizenzen
loesen anders als ein Widerruf nichts aus; dafuer gleicht cli/tick.php nach
und erzeugt spaetestens alle sechs Stunden neu.
- Statusanzeige und Schaltflaeche im WebUI unter UpdateService.
Client
- ReleaseCredentials: Lizenzschluessel oder Installationskonto als Basic Auth.
- UpdateClient und Agent senden sie fuer latest.json und package.tar.gz.
- UpdateCheckResult.Unauthorized trennt "Lizenz traegt nicht mehr" von einem
Netzwerkfehler. Ohne diese Unterscheidung sucht man an der falschen Stelle.
- LaunchUpdateAgent reicht licenseKey als --license-key durch.
- Der Installer benutzt die beim Anmelden eingegebenen Zugangsdaten auch fuer
den Paketabruf; das Setup-Token taugt dafuer nicht, weil Apache prueft und
nicht die Anwendung.
Sonstiges
- deploy.py klammert artifacts/ aus. Ohne das landeten die gebauten
Installer-Binaries zusaetzlich unter /artifacts/ im Webroot.
ACHTUNG Reihenfolge: Der Schutz sperrt jede Anwendung aus, die noch mit dem
alten SDK gebaut ist. Erst ausliefern, dann scharfschalten - siehe
UPGRADE.md §16.
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Bisher gab es nur den Update-Weg: eine Anwendung musste bereits installiert und
eingerichtet sein, damit sich etwas aktualisieren liess. Die Erstinstallation
auf einem neuen System war Handarbeit - Paket kopieren, Konfiguration
abtippen, Token besorgen.
Setup-API (neu)
- POST /api/setup/v1/login tauscht Benutzername und Passwort gegen ein Token
mit 30 Minuten Gueltigkeit und ausschliesslich setup:install. Es wird nicht
mitgeschrieben und lebt im Installer nur im Speicher.
- GET /api/setup/v1/catalog zeigt nur, was zur Laufzeitkennung des anfragenden
Systems passt. Ein Projekt mit ausschliesslich Windows-Paket taucht auf einem
Linux-Rechner gar nicht erst auf.
- POST /api/setup/v1/token stellt das Dauertoken der Anwendung aus. Welche
Rechte vergeben werden, entscheidet der Server; die Anfrage kann nur
einschraenken. Sonst waere der Umweg ueber ein kurzlebiges Token wirkungslos.
Rollentrennung (Migration 012)
- dc_users bekommt role, disabled und last_login_at. Die Rolle "installer"
darf sich ueber den Setup-Weg anmelden und nicht am WebUI. Die Zugangsdaten
werden auf jedem Zielsystem eingetippt; mit einem Administratorkonto
verteilte man damit den Zugang zu Tokens, Lizenzen und Monitoren auf jeden
Rechner, auf dem je etwas installiert wurde.
- Auth::verifyCredentials() prueft sessionfrei, damit Setup- und WebUI-Login
nicht zwei verschiedene Haertungsgrade haben (Drosselung, Timing-Angleichung,
Rehash gelten fuer beide).
- Konten mit hinterlegtem TOTP-Geheimnis werden am Setup-Weg mit 501
abgewiesen. Eine TOTP-Pruefung gibt es im Deploymentcenter noch nicht; sie
stillschweigend zu uebergehen waere ein Rueckschritt.
- Benutzerverwaltung im WebUI - es gab bisher gar keine, nur den einen von
install_db.php angelegten Admin. Das letzte aktive Administratorkonto laesst
sich weder deaktivieren noch loeschen.
Installer
- update-agent --action install fuehrt durch Anmeldung, Auswahl,
Zielverzeichnis, Installation und Einrichtung. Die Dateien kommen ueber
denselben Pfad wie ein Update - mit Pruefsumme, Signatur, Staging und
Rollback. Ein zweiter Download-Weg waere ein zweiter Ort fuer dieselben
Fehler.
- --action configure holt die Einrichtung nachtraeglich.
- setup.json im Paket beschreibt die benoetigten Werte. Bewusst im Paket und
nicht zentral: so ist sie mit der Anwendung versioniert.
- Gefragt wird nur, was uebrig bleibt: bereits gesetzt -> detect:... ->
provision -> fragen. Platzhalter wie changeme oder <dein-wert> gelten dabei
nicht als eingerichtet, sonst liefe die Anwendung mit der Vorlage los.
- SetupWriter erhaelt vorhandene Inhalte. Eine appsettings.json fuehrt neben
den abgefragten Werten meist Logging und anderes; sie neu zu erzeugen waere
bequemer und verloere das - bei einer Neuinstallation ohne Backup.
int und bool landen als JSON-Typ, nicht als Zeichenkette.
Downloads
- scripts/build_installer.ps1 baut selbstenthaltende Einzeldateien fuer
win-x64, linux-x64 und linux-arm64 (rund 34 MB, .NET-Laufzeit inbegriffen).
Ohne NativeAOT und ohne Trimming: Spectre.Console loest ueber Reflexion auf
und braeche sonst erst beim Anwender.
- scripts/upload_installer.py laedt sie nach /installer/. Getrennt von
deploy.py, das client-dotnet bewusst ausklammert.
- Bereich "Installer" auf der UpdateService-Seite mit Groessen, Pruefsummen
und den wget-Befehlen; die Angaben stammen aus installer.json statt aus fest
eingetragenem Text.
- install.sh und install.ps1 laden, pruefen die Pruefsumme und legen ab -
sie richten bewusst nichts selbst ein. Das Manifest wird BOM-frei
geschrieben, sonst scheitert json_decode() daran.
Enthaelt ausserdem die bislang nicht committete Arbeit an den
RocketChat-Benachrichtigungen (Migrationen 010 und 011) sowie die Loesch- und
Editierfunktion des UpdateService; die betroffenen Dateien liessen sich nicht
getrennt stagen.
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Behebt eine Reihe zusammenhaengender Fehler im Update-Weg, die zusammen
verhindert haben, fuer mehr als eine Plattform auszuliefern - und die im
Fehlerfall halb aktualisierte Installationen hinterliessen.
Server
- Migration 009: Spalte platform samt neuem Unique-Key. Zuvor verdraengte das
zuletzt veroeffentlichte Paket alle anderen Plattformen derselben Version,
weil ON DUPLICATE KEY auf (slug, version, channel) griff. Ein Linux-System
zog sich damit das Windows-Paket.
- Aufloesungsregel: je Version das plattformgenaue Paket, sonst das
plattformunabhaengige. Ein Client ohne Plattformangabe sieht ausschliesslich
'any' - lieber kein Update als das falsche.
- manifest_json wird endlich befuellt; die Spalte blieb bisher immer leer,
wodurch die API nie der Rueckfall sein konnte, als der sie gedacht war.
- Releases werden serverseitig mit RSA-SHA256 signiert, neuer Endpunkt
/api/updateservice/v1/pubkey. Bewusst kein HMAC: der Pruefende laeuft auf
fremden Systemen und darf den Signierschluessel nicht besitzen.
Packager
- Bricht ab, statt die Versionshistorie zu verlieren. Schlug das Lesen der
bestehenden latest.json fehl, ersetzte ein leeres catch die komplette
Historie durch einen einzigen Eintrag - ohne jede Meldung.
- Echte Glob-Muster. Zuvor trafen "logs/**" und "scratch/**" aus der
mitgelieferten Beispielkonfiguration nie zu.
- preservePatterns: Konfigurationsvorlagen werden ausgeliefert, ersetzen am
Ziel aber keine vorhandene Datei. Eine settings.json mit Zugangsdaten
ueberschrieb bisher beim Update die Konfiguration jedes Zielsystems.
- Warnt vor Dateien, die nach Zugangsdaten aussehen und auf keiner Liste stehen.
- Prueft --version gegen die Hauptassembly. Eine Abweichung fuehrte zu einer
Endlosschleife: Clients aktualisieren, melden weiter die alte Version,
halten das Release erneut fuer neu.
- --platform mit Ableitung aus dem Publish-Pfad.
Agent
- Anwenden mit Plan, Backup und vollstaendigem Rollback. Die Stelle war als
"Atomic Replace with Backup" kommentiert und war eine Kopierschleife.
- Verwaiste Dateien werden entfernt, aber nur solche aus dem Manifest der
Vorversion. Was nicht aus einem Release stammt, bleibt liegen.
- Das laufende Agent-Binary wird zur Seite gelegt statt ueberschrieben.
- API-Rueckfall in FetchManifestAsync; bisher nur im SDK vorhanden, weshalb
die Anwendung "Update verfuegbar" und der Agent "kein Release" sagen konnte.
- Installierte Version aus --current-version oder manifest.json statt des
Textes "Unbekannt", der als 0 gelesen wurde und jede Version neuer erscheinen
liess. Reparatur funktioniert damit auch ohne manifest.json.
- Setzt das Ausfuehrungsbit fuer Linux-Pakete, die unter Windows gebaut wurden.
SDK
- ResolveAgentPath() liefert den plattformrichtigen Namen; ein fest verdrahtetes
"update-agent.exe" wird unter Linux nie gefunden.
- LaunchUpdateAgent uebergibt jetzt --restart (wurde nie uebergeben, die
Anwendung blieb nach dem Update zu), --wait-for-pid (kein Wettlauf mehr mit
dem Herunterfahren) und --platform.
Enthaelt ausserdem die bislang nicht committete Arbeit an Watchdog, Lizenz-
Client und cli/tick.php samt Migration 008; die betroffenen Dateien liessen
sich nicht getrennt stagen.
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Rücksprung auf das Dashboard
Nach jedem Speichern landete man auf der Standard-Unteransicht des Moduls
statt dort, wo man gearbeitet hatte. Drei Ursachen:
- Die Handler setzten nur den Modul-Anker (#tab-watchdog). Damit blieb die
Unteransicht unbestimmt und es wurde die erste angezeigt.
- Die Wiederherstellung aus dem Anker leitete den Modulnamen aus dem Namen der
Unteransicht ab (sub-<modul>-<rest>). Für "sub-update-releases" ergab das
"update" statt "updateservice".
- Der zugehörige Navigationsknopf wurde über seinen Beschriftungstext gesucht,
der den Modulnamen nie enthält. Der Rückweg schlug also immer fehl.
Jetzt teilt das Formular beim Absenden mit, welche Unteransicht offen war
(_return), und der Server leitet dorthin zurück. Umgesetzt als zentraler
submit-Zuhörer, damit künftige Formulare das Verhalten erben. Die Zuordnung
Unteransicht -> Modul kommt aus derselben Liste, die auch die Navigation
aufbaut, und die Knöpfe tragen eine eindeutige Kennung statt Text.
Zusätzlich wird die Ansicht jetzt auch bei Vor- und Zurück-Navigation im
Browser wiederhergestellt.
Lizenzmodul
Vier Unteransichten für eine Aufgabe sind auf zwei sinnvolle reduziert:
- "Dashboard" zeigte drei Zahlen; sie stehen jetzt über der Liste.
- "Lizenz Bearbeiten & HW" ist entfallen. Zum Bearbeiten musste man die gerade
angeklickte Lizenz in einer Auswahlliste erneut suchen. Jetzt öffnet sich ein
Dialog direkt über der Tabelle, die Hardware-Liste steht daneben.
- "Settings" enthielt zwei fest verdrahtete URLs und ist in "Integration"
aufgegangen, zusammen mit einem Beispielaufruf.
- Der dort angezeigte "Ed25519 Public Key" war frei erfunden und wurde
entfernt; die Offline-Vorschau nennt jetzt das tatsächlich verwendete
HMAC-SHA256 und weist darauf hin, dass nur der Download signiert ist.
Nebenbei
Der Inhalt des Projekte-Moduls lag direkt im Modul-Container, ohne
subtab-content. Der Navigationseintrag "Projekte Übersicht" zeigte damit ins
Leere. Jetzt einheitlich wie alle anderen Module.
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Die Seite brach beim Aufbau ab und lieferte im Browser
"switchMainTab is not defined": das Rendering endete vor dem Script-Block,
sodass keine einzige Funktion definiert wurde.
Ursache: e() war als ?string deklariert. PHP wandelt numerische Array-Schlüssel
automatisch in int um, sodass die Zeitraum-Auswahl im Fehler-Stream mit den
Schlüsseln 0/1/24/168/720 einen int übergab. Unter declare(strict_types=1) warf
das einen TypeError mitten in der Ausgabe.
Die enge Signatur war generell unpassend: mit ATTR_STRINGIFY_FETCHES = false
liefert PDO numerische Spalten als int, und genau diese Werte werden über e()
ausgegeben. Die Funktion nimmt jetzt jeden skalaren Typ entgegen.
Gefunden hat den Fehler die Selbstmeldung: die unbehandelte Exception landete
als Item im eigenen Bugtracker, inklusive Datei und Zeilennummer.
Die übrigen typisierten Helfer (dc_dt, dc_ago, getMonitorIconUrl, btUrl,
errUrl) wurden gegengeprüft; sie erhalten ausschließlich Strings bzw. Arrays.
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Fehler-Schnittstelle
- Neuer schlanker Eingang POST /api/errors/v1/report für den globalen
Exception-Handler einer Anwendung. Titel und Dringlichkeit leitet der Server
ab; gespeichert wird in derselben Tabelle wie der Bugtracker. Ein zweiter
Speicher wäre nur ein zweiter Ort, an dem man suchen müsste.
- error_level (fatal/error/warning) trennt die technische Art des Ereignisses
von der geschäftlichen Dringlichkeit. Ein Duplicate-Entry ist technisch ein
error, geschäftlich belanglos — beides zu vermischen war der Grund, warum
solche Meldungen als Bug im Dashboard landeten.
Ignore-Regeln gegen bekanntes Rauschen
- bugtracker_ignore_rules mit contains/regex/exception_class, Pflichtfeld für
die Begründung und optionaler Alarmschwelle.
- Ein Treffer bedeutet nicht "wegwerfen": Der Fehler wird weiterhin erfasst und
hochgezählt, bleibt aber aus der Übersicht heraus und löst keine
Benachrichtigung aus. Der Zähler ist der eigentliche Zweck — dass ein
bekannter Fehler auftritt, ist normal; dass er plötzlich hundertmal so oft
auftritt, ist ein Signal. Dafür das rollende Stundenfenster und
error.rate_exceeded.
- Neue Regeln lassen sich rückwirkend auf bestehende Einträge anwenden.
Gruppierung überarbeitet
- Der Schlüssel nahm bisher 300 Zeichen Stacktrace auf. Derselbe Fehler
zersplitterte dadurch, sobald ein Aufrufer den Stack einmal mitschickte und
einmal nicht. Jetzt zählt der Ursprungsort: bevorzugt die Dateiangabe, sonst
der erste Rahmen des Stacktrace.
- Die Normalisierung ersetzte nur Zahlen ab vier Stellen, wodurch
'AA-1' und 'BB-2' getrennt blieben. Werte in Anführungszeichen, die Ziffern
enthalten, gelten jetzt als veränderlich — der Schlüsselname bleibt erhalten,
sodass verschiedene Unique-Keys unterscheidbar sind. Mit 9 Testfällen belegt.
Metrik-Verlauf
- watchdog_metrics speichert numerische Heartbeat-Werte mit Zeitstempel.
Zuvor wurde metrics_json bei jedem Heartbeat überschrieben; damit ließ sich
"die Platte läuft seit drei Tagen voll" nicht erkennen, nur "sie ist voll".
- GET /api/watchdog/v1/metrics liefert den verdichteten Verlauf und die
Abweichung vom eigenen Sieben-Tage-Durchschnitt. Dieser relative Ansatz
braucht keine projektspezifischen Schwellwerte.
- Aufbewahrung 14 Tage, Bereinigung stündlich durch den Evaluator.
Health-Checks per Push statt Abruf
- Der Heartbeat nimmt ein checks-Objekt entgegen, das die Anwendung selbst
ermittelt. Das Deploymentcenter interpretiert die Namen nicht, es liest nur
ok und message — was "gesund" bedeutet, entscheidet jede Anwendung selbst.
Schlägt eine Prüfung fehl, wird ein als ok gemeldeter Heartbeat auf warning
herabgestuft.
- Bewusst ausgehend: auf den Zielmaschinen müssen keine Ports geöffnet werden.
Abhängigkeitsbewusste Alarmierung
- Fällt ein Monitor aus, dessen Parent selbst unten ist, wird der Alarm
unterdrückt. Der Zustand bleibt sichtbar. Vorher erzeugte ein ausgefallener
Hypervisor mit zwölf VMs dreizehn Meldungen für ein Problem.
- Mehrere Ebenen und fehlerhafte Hierarchien (Zyklen, gelöschte Parents) sind
abgesichert; mit 10 Testfällen belegt.
WebUI
- Neue Ansicht "Fehler-Stream" mit Filtern nach Projekt, Fehlerklasse,
Umgebung, Zeitraum und Sichtbarkeit sowie Volltextsuche und Pagination.
Stummgeschaltete Einträge sind standardmäßig ausgeblendet.
- Verwaltung der Ignore-Regeln inklusive Trefferzähler.
- Die Detailansicht zeigt Fehlerklasse, Stummschaltungsgrund und die Häufung
im laufenden Stundenfenster.
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Sicherheit
- install_db.php war ohne Authentifizierung erreichbar und setzte bei jedem
Aufruf das Admin-Passwort auf einen fest im Code stehenden Wert zurück.
Jetzt Auth-Pflicht; ein Konto wird nur bei leerer Benutzertabelle angelegt.
- Stored XSS im Bugtracker-Detail-Modal: Titel, Beschreibung, Fehlermeldung,
Stacktrace und Kommentare gingen ungefiltert durch innerHTML.
- report.php, projects.php und das Veröffentlichen von Releases verlangen jetzt
zwingend ein Token. Publish war zuvor völlig ungeschützt.
- CSRF-Token in allen Formularen, Session-Regenerierung nach Login,
Drosselung fehlgeschlagener Anmeldeversuche.
- Zugangsdaten aus der Versionskontrolle entfernt (Serverdaten.txt,
config.php, .htpasswd, deploy_config.json). Historie enthält sie weiterhin,
Rotation erforderlich (siehe docs/UPGRADE.md).
- Token-Validierung nur noch über SHA-256-Hash; expires_at wird ausgewertet.
Behobene 500er
- Audit::log() war in index.php weder eingebunden noch importiert. Jeder
Klick auf "Aktivierung freigeben" endete in einem Fatal Error.
- Derselbe benannte PDO-Platzhalter mehrfach je Statement (:id in
revokeToken/deleteToken, :q siebenfach in der Volltextsuche). Bei
EMULATE_PREPARES=false ist das nicht zulässig und warf HY093.
- Migration 005 nutzte dynamisches SQL, dessen Semikolons in String-Literalen
vom alten explode(';')-Installer als Statement-Ende gelesen wurden. Sie
schlug still fehl, wodurch push_id/target_agent/tags dauerhaft fehlten.
- Monitor-Umbenennung ohne Transaktion, verschachtelte Transaktionen im
RateLimiter.
Funktionale Korrekturen
- Der Watchdog-Evaluator fehlte vollständig: Monitor-Zustände änderten sich nur
beim Eintreffen eines Heartbeats, ein ausgefallenes System blieb dauerhaft
"up". Erster Lauf auf dem Produktivsystem: 7 von 10 Monitoren waren
tatsächlich seit über einem Tag nicht erreichbar.
- Das Feld "os" fehlte im Monitor-Dialog, wurde aber gespeichert und löschte
damit bei jedem Speichern das Betriebssystem.
- Der Resolve-Dialog existierte im HTML nicht; der Button war funktionslos.
- Versionsvergleich erfolgte lexikografisch, wodurch 1.9.0 als neuer galt
als 1.10.0.
- Schreiboperationen meldeten Erfolg auch für nicht existierende IDs.
- Post/Redirect/Get gegen doppelte Einträge beim Neuladen.
Neue Struktur
- src/bootstrap.php mit PSR-4-Autoloader ersetzt die require-Ketten.
- Core: Config, Http, Csrf, ApiAuth, Logger, Migrator, ErrorReporter.
- Migrator mit zeichenweisem SQL-Parser, dc_migrations und Baseline-Verfahren,
damit bestehende Installationen keine Beispieldaten zurückbekommen.
Agenten-Workflow
- Claim/Lease: Items werden exklusiv übernommen, damit nicht zwei Agenten am
selben Problem arbeiten. action=next holt und reserviert in einem Zug.
- Idempotenz über client_ref, Deduplizierung auch für Feature Requests,
Erkennung von Regressionen, automatische Eskalation des Schweregrads.
- Strukturierter Code-Kontext (repo_url, commit_sha, file_path, line_no).
- Delta-Abfragen über updated_since, Pagination, Bulk-Update.
- Beim Veröffentlichen eines Releases schließen sich Items mit passendem
resolved_in_build selbst.
- Ausgehende Webhooks mit HMAC-Signatur, /api/health, /api/openapi.json.
- Unbehandelte Fehler meldet die Plattform in ihren eigenen Bugtracker.
WebUI
- Serverseitige Filterung mit Pagination statt Rendern aller Datensätze.
- Migrations-Schranke, Evaluator-Warnung, Übersicht aktiver Agenten.
Zeitstempel liegen in der Datenbank durchgängig in UTC und werden für die
Anzeige in die App-Zeitzone umgerechnet.
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