Ergebnis einer beauftragten Sicherheitsbegutachtung. Die WebAuthn- Zeremonie selbst ist nicht angefasst worden - sie war in Ordnung. Alle Befunde lagen DANEBEN: Ein zweiter Faktor ist nur so stark wie der schwaechste Weg zum Konto, und Sitzungen, die aus ihm entstehen, erben seinen Schutz nicht. KRITISCH /api/setup/v1/login prueste auf totp_secret - eine Spalte, die kein Anmeldeweg auswertet - und nicht auf dc_user_credentials. Ein Administratorpasswort genuegte dort fuer ein setup:install-Token ohne Hardwarekey. Neu: Konten mit zweitem Faktor abgewiesen, und die Rollentrennung gilt symmetrisch. Der Docblock behauptete sie seit jeher; erzwungen hat sie nichts. HOCH secondFactorRequired(), accountLockoutSeconds() und lockoutSeconds() fingen jedes Throwable und fielen auf "kein Faktor" bzw. "nicht gesperrt" zurueck. Gefangen wurden damit auch Verbindungsabbrueche und Lock-Timeouts - jeder davon schaltete still fuer alle Konten auf Passwort-allein. Toleriert werden jetzt nur noch 42S02 und 42S22. HOCH Fuenf Aktionen aenderten die Anmeldemittel ohne erneute Bestaetigung. Eine uebernommene Sitzung konnte sich damit dauerhaft einnisten. Neu: Authentifizierung aus den letzten zehn Minuten noetig, geprueft an derselben Stelle, an der auch der Leerlauf sperrt. WEITER - Leerlauf 30 statt 120 Minuten, und GESPERRT statt beendet: AAL2 laesst zur Reaktivierung einen Faktor genuegen. Wer alle 30 Minuten den Hardwarekey vorzeigen muss, laesst ihn stecken. - Migration 022: session_epoch. Ein Passwortwechsel beendet die uebrigen Sitzungen des Kontos, die eigene bleibt. - Kontosperre wirkt auf der zweiten Stufe; Zaehler gegen unbegrenztes Raten im Zwischenzustand. - Drosselung auf login.php (10/60s) und /api/auth/v1/ (30/60s). - Anmeldefehler ununterscheidbar; die IP-Sperre darf benannt bleiben, sie sagt nichts ueber ein Konto. - HSTS, TLS-Zwang VOR allen Routen, CSP. Die CSP traegt wegen 93 Inline-Handlern nicht gegen XSS - das steht so im Kommentar. - session.use_strict_mode, CSRF-Token bei der Anmeldung verworfen, Secure-Flag aus app.url statt aus $_SERVER['HTTPS']. - rpId/expectedOrigin nicht mehr aus dem Host-Header. /api/health meldet unter checks.webauthn_anchor, ob der Anker steht. - Notfalltoken laeuft nach 180 Tagen ab, geprueft nach dem Hashvergleich. - config.example.php ohne echtes Passwort, verify_ssl auf true. - Serverdaten.txt.bak mitgesperrt, dc_login_attempts raeumt auf. BELEGT 188 von 188 Testfaellen gruen, darunter drei neue in der Gruppe "haertung". Die Blockade einer veralteten Sitzung liess sich nicht in der Suite pruefen - sie verlangt, das Zehn-Minuten-Fenster wirklich abzuwarten. Dafuer gibt es ein Werkzeug ausserhalb; es belegt, dass der Formularweg auf den Sperrbildschirm fuehrt, die Regel dabei unveraendert bleibt, der JSON-Weg reauth_required meldet und das Passwort allein wieder oeffnet. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
config/
Dieses Verzeichnis enthält Zugangsdaten und wird nicht versioniert.
| Datei | Zweck | In Git? |
|---|---|---|
config.example.php |
Vorlage mit allen Schlüsseln | ja |
config.php |
Aktive Konfiguration dieser Instanz | nein |
.htpasswd |
Apache Basic-Auth vor der Plattform | nein |
Einrichtung
cp config/config.example.php config/config.php
Danach db.* sowie die drei Schlüssel unter security ausfüllen. Schlüssel erzeugen:
openssl rand -hex 32
Umgebungsvariablen
Jeder Wert lässt sich über eine Umgebungsvariable überschreiben; diese hat Vorrang
vor dem Wert in config.php:
DC_APP_URL, DC_DEBUG, DC_DB_HOST, DC_DB_NAME, DC_DB_USER, DC_DB_PASS,
DC_SHARED_KEY, DC_WEBHOOK_KEY, DC_LICENSE_SIGNING_KEY
Schutz im Webroot
/.htaccess blockt Zugriffe auf config/, src/, sql/ und scripts/.
Zusätzlich liegt in diesem Verzeichnis eine eigene .htaccess als zweite
Verteidigungslinie, falls mod_rewrite oder AllowOverride einmal ausfallen.
Ideal wäre, config/ ganz aus dem Webroot zu verschieben.