Was die Sicherheitsbegutachtung an Erkenntnis gebracht hat, galt bisher nur zur Haelfte im Dokument: Abschnitt 12 nannte die Befunde, aber drei Dinge fehlten, die im Zielprojekt genauso gelten. NEU §13 - was welche Zertifizierungsanforderung erfuellt Die Zahlen in diesem Dokument sind nicht gegriffen, sie stammen aus Anforderungen: 30 Minuten und 12 Stunden aus AAL2, zwoelf Zeichen und hoechstens zehn Fehlversuche aus PCI DSS 4.0, die Wiederanmeldung vor Aenderungen an den Anmeldemitteln aus ASVS. Wer eine Zahl aendert, soll wissen, welche Anforderung er dabei verlaesst. Mit zwei Ehrlichkeiten: Eine Begutachtung der Authentifizierungskapitel kann auch nur ueber diese eine Aussage treffen, und ISO zertifiziert das Managementsystem, nicht den Code. §13.1 nennt den Fall, in dem die Anforderungen sich widersprechen - 30 Minuten als VOLLE Neuanmeldung erzeugen genau das Verhalten, das der Standard nicht will: Der Schluessel bleibt stecken. NEU §14 - wie man belegt, was sich nicht unit-testen laesst Drei der wichtigsten Zusicherungen sind mit einem gewoehnlichen Testfall nicht pruefbar. Der negative Test muss den ABLEHNUNGSGRUND pruefen, sonst bestaetigt er irgendwann nur noch, dass irgendetwas kaputt ist. Das Zehn-Minuten-Fenster verlangt echtes Warten; es fuer den Test zu verkleinern prueft eine andere Anlage. Und der Gegenfall mit echter Hardware laesst sich gar nicht automatisieren - das ist ein einzuplanender Handgriff, keine Luecke. Samt der Falle, in die die eigene Probe zuerst gelaufen ist: zwei Zustaende, die sich gegenseitig ausschliessen, durch dieselbe Sitzung geschickt. NEU §12.8 - ein Bildschirm fuer Leerlauf und Bestaetigung Beide verlangen dasselbe. Zwei Stellen, die Passwoerter pruefen, laufen auseinander. Der Leerlaufzustand laesst sich willentlich herbeifuehren, und die ganze Wirkung haengt dann an einer Zeile in isLoggedIn() - jede Stelle, die sie fragt, bekommt ohne eigenes Zutun die richtige Antwort. GESCHAERFT §12.6 Die Ankerdiagnose muss VERGLEICHEN, nicht nur nachsehen, ob ein Wert gesetzt ist: Ein Tippfehler weist den Schluessel genauso ab wie ein fehlender Wert. Dass dafuer der Host-Header dient, ist unbedenklich - es ist eine Diagnose, keine Entscheidung. ERGAENZT §12.4 Die Rollout-Falle der Sitzungsgeneration: Sitzungen aus der Zeit vor der Migration muessen weitergelten, sonst wirft die Einfuehrung jeden Angemeldeten hinaus. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Deploymentcenter — Entwickler- und Agenten-Dokumentation
Zentrale Plattform für Lizenzverwaltung, Software-Updates, Infrastruktur- Monitoring und einen Bugtracker, den Coding-Agenten selbständig bedienen.
Zuerst lesen
| Dokument | Wofür |
|---|---|
| ROADMAP.md | Der eine Ort für alles Geplante, Zurückgestellte und bewusst Verworfene. Ab 2.7.0 gilt die Arbeitsteilung: Zustand im Deploymentcenter (WebUI → Roadmap, dc_roadmap), Begründung hier. |
| ROADMAP_MIGRATION.md | Eine vorhandene ROADMAP.md oder TODO.md ins Deploymentcenter überführen. Einmalig je Projekt, sechs Schritte. Für die Agenten der angebundenen Projekte. |
| UPGRADE.md | Ablaufplan für die Umstellung auf 2.0. Enthält Pflichtschritte: Zugangsdaten wechseln, Migration, Evaluator-Cron. |
| Änderungen | Was sich je Fassung geändert hat und was zu tun ist. Öffentlich unter /docs/changelog.php, maschinenlesbar über GET /api/updateservice/v1/changelog?since=X |
| Release-Anleitung für Agenten | Ein Projekt veröffentlichungsfähig machen: Vorlage kopieren, konfigurieren, ausliefern |
| Linux-Testumgebung | Die geteilte Test-VM. Wie ein Agent dort selbständig testet: DEV-Lizenz holen, Auslieferung prüfen, Befunde melden — mit dc-testkit |
| Testinstanz & automatisierter Testlauf | dc-dev.mhdf.de — die zweite Installation zum Kaputtmachen. 136 Fälle gegen API, Rechte, Migrationen und Zugangssperre (tests/e2e/run.py). scripts/deploy.py führt sie vor jedem Produktiv-Upload aus und bricht bei Fehlschlägen ab (--ohne-test umgeht das) |
| Agenten anbinden | Was einmalig je Projekt zu tun ist, damit ein Agent Bugtracker, Roadmap und MCP sinnvoll benutzt: Token, Adapter, Bausteine, Roadmap-Übernahme — mit Prüffragen am Ende |
| Agent-Prompt-Vorlage | Die Textbausteine selbst. A Grundhaltung (immer), B mit MCP, C ohne MCP, D Test-VM — nicht alles einkopieren |
| Agenten-Handbuch | Vollständige Beschreibung des Bugtracker-Workflows, öffentlich unter /docs/ |
Modul-Handbücher
- Lizenzsystem (Hardware-ID v2) — Hardware-Anbindung, Schlüsselvalidierung, Offline-Cache, CLI, Windows und Linux/Docker
- Watchdog (Heartbeat & Telemetrie) — Überwachung von Anwendungen, Diensten und Infrastruktur
- UpdateService — Release-Verteilung und Update-Prüfung
- Erstinstallation —
setup.json, Installationskonto,update-agent --action install - Bugtracker — Anbindung aus Anwendungen heraus
- Supervisor — Befunde: was ist ungewöhnlich? Läuft serverseitig auf ohnehin eingehenden Daten, ohne Einbau in die Anwendungen. Enthält auch den Rückbau begonnener Vorbereitungen
- MCP-Adapter — Claude Code und Claude Desktop an Bugtracker, Roadmap und Supervisor anschließen — 15 Werkzeuge, 4 Ressourcen, 4 Prompts
Hintergrund zu Supervisor und MCP, inklusive der Frage, warum der Client keinen Quelltext sieht: archiv/SUPERVISOR_MCP_DESIGN.md — archiviert, die Herleitung gilt weiter, der Stand steht in der Roadmap.
Modulübersicht
| Modul | Aufgabe | Endpunkte | Authentifizierung |
|---|---|---|---|
| Bugtracker | Fehler, Feature Requests und Ideen; Agenten-Workflow mit Claim/Lease | /api/bugtracker/v1/report/api/bugtracker/v1/projects/api/bugtracker/v1/manage |
Token mit bugtracker:* |
| UpdateService | Release-Verteilung, semantischer Versionsvergleich | /api/updateservice/v1/check/api/updateservice/v1/publish |
Lesen offen, Publish braucht updateservice:publish |
| Watchdog | Heartbeat-Monitoring, Zustandsbewertung, Alarmierung | /api/watchdog/v1/ping/api/watchdog/v1/evaluate |
Token mit watchdog:ping |
| Supervisor | Befunde: was ist ungewöhnlich? Fünf Detektoren laufen serverseitig im Tick und brauchen keine Client-Änderung | /api/supervisor/v1/observe/api/supervisor/v1/findings/api/supervisor/v1/catalog |
Melden supervisor:report, Lesen supervisor:read, Einstufen supervisor:manage |
| Lizenzen | Lizenzprüfung, Hardware-ID v2, Offline-Cache, befristete DEV-Schlüssel zur Selbstbedienung | /api/license/v1/validate/api/license/v1/deactivate/api/license/v1/dev-key |
Validierung offen, Deaktivierung authentifiziert, DEV-Schlüssel license:dev |
| Tokens | Selbst-Provisionierung von Sub-Tokens | /api/tokens/v1/provision |
Master-Token |
| Setup | Erstinstallation: Anmeldung, Katalog, Anwendungstoken | /api/setup/v1/login/api/setup/v1/catalog/api/setup/v1/token |
Login offen, Rest setup:* |
| System | Verfügbarkeit, Schema-Status, Schnittstellenbeschreibung | /api/health/api/openapi.json |
Health optional, OpenAPI offen |
Schnittstelle maschinenlesbar
GET https://dc.mhdf.de/api/openapi.json
Ein Agent kann sich daran selbst orientieren — der früher fest im WebUI hinterlegte Textblock entfällt damit.
Drosselung
Je IP und Minute. Wird die Grenze überschritten, antwortet der Endpunkt mit
429 rate_limited — dann das Intervall verdoppeln und später erneut versuchen,
nicht sofort wiederholen.
| Endpunkt | Grenze | Einstellbar über |
|---|---|---|
/api/errors/v1/report |
300 | bugtracker.error_rate |
/api/bugtracker/v1/report |
60 | bugtracker.report_rate |
/api/supervisor/v1/observe |
120 | supervisor.observe_rate |
/api/license/v1/* |
120 | fest |
/api/license/v1/dev-key |
10 | fest — ein Schlüssel je Testlauf, nicht je Sekunde |
/api/updateservice/v1/* |
240 | fest |
/api/setup/v1/login |
10 | fest — dort werden Passwörter geprüft |
/api/tokens/v1/provision |
20 | fest |
Antwortformat
Alle JSON-Endpunkte antworten einheitlich:
{ "status": "success", "…": "…" }
{ "status": "error", "error": { "code": "already_claimed", "message": "…" } }
Der code ist stabil und für Programme gedacht; die message richtet sich an
Menschen und kann sich ändern.
Betrieb
| Aufgabe | Befehl |
|---|---|
| Deployment | python scripts/deploy.py |
| Migration | php public/install_db.php oder WebUI → System → DB-Migration |
| Evaluator (Cron, minütlich) | curl -fsS -H "Authorization: Bearer <SHARED_KEY>" https://dc.mhdf.de/api/watchdog/v1/evaluate |
| Zustand prüfen | curl https://dc.mhdf.de/api/health |
| Logs | var/log/dc-<datum>.log auf dem Server |
Aufbau
config/ Zugangsdaten (nicht versioniert), Vorlage in config.example.php
src/ Anwendungscode, PSR-4 unter dem Namensraum Deploymentcenter\
Core/ Bootstrap, Konfiguration, DB, Auth, CSRF, HTTP, Tokens, Migrator,
ProjectLinks (welches Projekt nutzt welches, in welcher Fassung)
Modules/ Bugtracker, License, Supervisor, UpdateService, Watchdog, Notify
public/ Webroot-Inhalte: WebUI, API-Endpunkte, öffentliche Dokumentation,
testkit/dc-testkit.sh (das Werkzeug für die Linux-Test-VM)
sql/ Schema und Migrationen (fortlaufend nummeriert)
var/log/ Laufzeitprotokolle
scripts/ Deployment
mcp/ MCP-Adapter für Claude Code — eine Datei, keine Abhängigkeiten
client-dotnet/ Client-SDK: Lizenz, Update, Setup
Der Supervisor läuft ausschließlich hier — an den Detektoren in
Modules/Supervisor/ServerDetectors.php
im minütlichen Tick mit (gedrosselt auf zehn Minuten). Er arbeitet auf Daten,
die ohnehin hereinkommen — Fehlerberichte, Heartbeats, Kennzahlen — und
braucht dafür keine Änderung an den Anwendungen.
Neue Klassen werden automatisch geladen, sobald sie dem Namensraum-Pfad
entsprechen — eine require-Zeile ist nicht mehr nötig.