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Deploymentcenter/docs/LICENSE_INTEGRATION_GUIDE.md
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Deploymentcenter BotandClaude Opus 5 e7fbc85db4 fix(security, core): Auth-Pflicht für Ingest-APIs, 500er-Ursachen beheben, Agenten-Workflow
Sicherheit
- install_db.php war ohne Authentifizierung erreichbar und setzte bei jedem
  Aufruf das Admin-Passwort auf einen fest im Code stehenden Wert zurück.
  Jetzt Auth-Pflicht; ein Konto wird nur bei leerer Benutzertabelle angelegt.
- Stored XSS im Bugtracker-Detail-Modal: Titel, Beschreibung, Fehlermeldung,
  Stacktrace und Kommentare gingen ungefiltert durch innerHTML.
- report.php, projects.php und das Veröffentlichen von Releases verlangen jetzt
  zwingend ein Token. Publish war zuvor völlig ungeschützt.
- CSRF-Token in allen Formularen, Session-Regenerierung nach Login,
  Drosselung fehlgeschlagener Anmeldeversuche.
- Zugangsdaten aus der Versionskontrolle entfernt (Serverdaten.txt,
  config.php, .htpasswd, deploy_config.json). Historie enthält sie weiterhin,
  Rotation erforderlich (siehe docs/UPGRADE.md).
- Token-Validierung nur noch über SHA-256-Hash; expires_at wird ausgewertet.

Behobene 500er
- Audit::log() war in index.php weder eingebunden noch importiert. Jeder
  Klick auf "Aktivierung freigeben" endete in einem Fatal Error.
- Derselbe benannte PDO-Platzhalter mehrfach je Statement (:id in
  revokeToken/deleteToken, :q siebenfach in der Volltextsuche). Bei
  EMULATE_PREPARES=false ist das nicht zulässig und warf HY093.
- Migration 005 nutzte dynamisches SQL, dessen Semikolons in String-Literalen
  vom alten explode(';')-Installer als Statement-Ende gelesen wurden. Sie
  schlug still fehl, wodurch push_id/target_agent/tags dauerhaft fehlten.
- Monitor-Umbenennung ohne Transaktion, verschachtelte Transaktionen im
  RateLimiter.

Funktionale Korrekturen
- Der Watchdog-Evaluator fehlte vollständig: Monitor-Zustände änderten sich nur
  beim Eintreffen eines Heartbeats, ein ausgefallenes System blieb dauerhaft
  "up". Erster Lauf auf dem Produktivsystem: 7 von 10 Monitoren waren
  tatsächlich seit über einem Tag nicht erreichbar.
- Das Feld "os" fehlte im Monitor-Dialog, wurde aber gespeichert und löschte
  damit bei jedem Speichern das Betriebssystem.
- Der Resolve-Dialog existierte im HTML nicht; der Button war funktionslos.
- Versionsvergleich erfolgte lexikografisch, wodurch 1.9.0 als neuer galt
  als 1.10.0.
- Schreiboperationen meldeten Erfolg auch für nicht existierende IDs.
- Post/Redirect/Get gegen doppelte Einträge beim Neuladen.

Neue Struktur
- src/bootstrap.php mit PSR-4-Autoloader ersetzt die require-Ketten.
- Core: Config, Http, Csrf, ApiAuth, Logger, Migrator, ErrorReporter.
- Migrator mit zeichenweisem SQL-Parser, dc_migrations und Baseline-Verfahren,
  damit bestehende Installationen keine Beispieldaten zurückbekommen.

Agenten-Workflow
- Claim/Lease: Items werden exklusiv übernommen, damit nicht zwei Agenten am
  selben Problem arbeiten. action=next holt und reserviert in einem Zug.
- Idempotenz über client_ref, Deduplizierung auch für Feature Requests,
  Erkennung von Regressionen, automatische Eskalation des Schweregrads.
- Strukturierter Code-Kontext (repo_url, commit_sha, file_path, line_no).
- Delta-Abfragen über updated_since, Pagination, Bulk-Update.
- Beim Veröffentlichen eines Releases schließen sich Items mit passendem
  resolved_in_build selbst.
- Ausgehende Webhooks mit HMAC-Signatur, /api/health, /api/openapi.json.
- Unbehandelte Fehler meldet die Plattform in ihren eigenen Bugtracker.

WebUI
- Serverseitige Filterung mit Pagination statt Rendern aller Datensätze.
- Migrations-Schranke, Evaluator-Warnung, Übersicht aktiver Agenten.

Zeitstempel liegen in der Datenbank durchgängig in UTC und werden für die
Anzeige in die App-Zeitzone umgerechnet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-07 16:17:36 +02:00

5.0 KiB

Deploymentcenter — Lizenzsystem Integration für KI-Agenten

⚠️ Geändert in Version 2.0/api/license/v1/validate bleibt unverändert und ohne Token erreichbar. /api/license/v1/deactivate verlangt weiterhin Authentifizierung, allerdings mit dem neu erzeugten shared_key: der alte Wert lag im Repository und wurde ersetzt. Die Signatur der Offline-Lizenzdateien ist jetzt ein ehrlich benanntes HMAC-SHA256 statt der irreführenden Bezeichnung ED25519_SIG_. Umstellungsschritte: UPGRADE.md.

Zielgruppe: KI-Agenten & Softwareentwickler
Gültig ab: Hardware-ID v2 Specification (August 2026)
Plattformen: Windows, Linux (inkl. systemd Services & Docker-Container), macOS


1. Architektur & Konzepte

Das Lizenzsystem von Deploymentcenter schützt Anwendungen über eine Kombination aus serverseitiger Validierung, plattformunabhängiger Hardware-ID v2 und einem gehärteten lokalen Cache (LLS2 format with AES-GCM encryption).

1.1 Hardware-ID v2 Format

Format: 2:<plattform>:<64-Hex-Zeichen>

Beispiele:

  • 2:win:9f3ab7c1... (Windows, HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Cryptography\MachineGuid)
  • 2:lin:41e0d5aa... (Linux, /etc/machine-id)
  • 2:lin:7c9182ff... (Linux/Container via Umgebungsvariable DEPLOYMENTCENTER_HWID)

1.2 Hash-Berechnung (KEIN MachineName im Hash)

sha256("LicenseLabrador-HWID-v2" + "\n" + plattform + "\n" + quelle + "\n" + rohwert)

WICHTIG: Der Rechnername steckt nicht im Hash. Ein Umbenennen der Maschine verändert die Hardware-ID nicht und verbraucht keine zusätzlichen Aktivierungsplätze.

1.3 Quellen-Priorisierung je Plattform

Windows:

  1. HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Cryptography\MachineGuid (machine-guid)
  2. Verkettete physische MAC-Adressen (mac)
  3. Erzeugte Schlüsseldatei machine.key im StorageDirectory (keyfile)

Linux:

  1. /etc/machine-id (machine-id) — muss plausibel sein (Länge >= 16, nicht uninitialized, nicht nur Nullen).
  2. /var/lib/dbus/machine-id (dbus-machine-id)
  3. /sys/class/dmi/id/product_uuid (dmi-uuid)
  4. Verkettete physische MAC-Adressen (mac)
  5. Erzeugte Schlüsseldatei machine.key (keyfile)

Container / Headless Overrides:

Wenn DEPLOYMENTCENTER_HWID oder LICENSELABRADOR_HWID gesetzt ist, gewinnt diese Variable Plattform-weit (override).


2. Einbindung in C# (.NET Core / .NET 8+)

Verwende das NuGet-Paket/Projekt Deploymentcenter.Client (Multi-Targeting netstandard2.0;net8.0).

2.1 Initialisierung und Standard-Validierung

using System;
using System.Threading.Tasks;
using Deploymentcenter.Client;

public class Program
{
    private static readonly string ServerUrl = "https://dc.mhdf.de";
    private static readonly string ProductSlug = "myapp"; // In dc_projects hinterlegter Slug

    public static async Task Main(string[] args)
    {
        // 1. CLI Schalter für Headless/Admin-Operationen abfangen
        if (args.Length > 0 && args[0] == "--license-status")
        {
            var hwInfo = HardwareId.GetHardwareId(ProductSlug);
            Console.WriteLine($"HWID v2: {hwInfo.HardwareId} ({hwInfo.HwidSource})");
            return;
        }

        // 2. LicenseClient instanziieren
        var client = new LicenseClient();
        string licenseKey = "LLAB1-98A72-B3C4D-5E6F7-89012";

        // 3. Online-Validierung durchführen
        LicenseValidationResult res = await client.ValidateAsync(ProductSlug, licenseKey, ServerUrl);

        if (res.IsValid)
        {
            Console.WriteLine($"[✔] Lizenz gültig! (Status: {res.Status}, Cached: {res.IsCached})");
        }
        else
        {
            Console.WriteLine($"[✖] Lizenz ungültig: {res.Message}");
            Environment.Exit(1);
        }
    }
}

3. Zustandsspeicher (StateStore.cs) & Cache-Härtung

  • Format: File Envelope mit Magic "LLS2", 12-Byte Nonce, AES-256-GCM Ciphertext und 16-Byte GCM Tag.
  • Schlüsselableitung: HKDF-SHA256 aus HardwareId + ProductSlug.
  • Windows: DPAPI-Zusatzhülle um AES-GCM Payload.
  • Linux: Dateirechte 0600 (chmod 600 state.dat).
  • Sicherheitsvorgabe: Kein Klartext-Rückfall! Beschädigte oder manipulierte Cache-Dateien werden strikt als Cache-Fehltreffer behandelt.

4. Kopfloser Betrieb (Headless Services / systemd)

Für Hintergrunddienste (ohne GUI) stehen folgende CLI-Schalter am Anwendungshost zur Verfügung:

# Status der Hardware-ID und des lokalen Caches ausgeben
my-service --license-status

# Lizenzschlüssel festlegen & aktivieren
my-service --license-set-key LLAB1-98A72-B3C4D-5E6F7-89012

# Aktivierung für diesen Host aufheben (Freigabe am Server)
my-service --license-deactivate

5. Migration v1 → v2 ohne Platzverlust

Wenn ein bestehender Windows-Client auf Hardware-ID v2 aktualisiert wird:

  • Der Client schickt hardware_id (v2) und legacy_hardware_id (v1) mit.
  • Der Server findet die alte Aktivierung unter legacy_hardware_id und zieht den Datenbank-Eintrag lautlos auf v2 um.
  • Es wird kein zusätzlicher Aktivierungsplatz verbraucht!