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Deploymentcenter/docs/UPDATESERVICE_INTEGRATION_GUIDE.md
T
Deploymentcenter BotandClaude Opus 5 a74c6fd990 fix(clients, docs): Lizenz-Antwortformat wiederherstellen, Packager absichern
Regression aus dem vorigen Commit
- /api/license/v1/validate lieferte die Antwort im neuen status/error-Umschlag.
  Der Vertrag dieses Endpunkts ist aber bereits ausgerollt: das Feld "status"
  auf oberster Ebene trägt den Lizenzzustand (valid, revoked, expired ...).
  LicenseClient las dadurch "success" statt "valid" — jeder ausgelieferte
  Client hätte seine Lizenz für ungültig gehalten. Die Lizenz-Endpunkte
  antworten jetzt wieder ohne Umschlag (Http::raw).
  Gefunden durch Ausführen der projekteigenen Test-Suite gegen den Server.

Packager
- FTP-Zugangsdaten standen als Standardwerte im Quelltext und zusätzlich in
  packager.config.json und in der Integrationsanleitung. Alle drei Fundstellen
  bereinigt; die Konfigurationsdatei ist nicht mehr versioniert. Zugangsdaten
  kommen aus Datei, Umgebungsvariablen oder CLI-Argument, sonst bricht das
  Programm mit einer klaren Meldung ab.
- Das Veröffentlichen sendet jetzt ein Token (updateservice:publish) und nutzt
  den Endpunkt /api/updateservice/v1/publish.
- Fehler wurden von einem leeren catch verschluckt, und ohne Erfolgsfall wurde
  gar nichts ausgegeben. Das Werkzeug meldete am Ende immer Erfolg und lieferte
  Rückgabewert 0, selbst wenn FTP-Upload und API-Aufruf fehlgeschlagen waren.
  Jetzt ehrliche Meldungen und Rückgabewerte 0/1/2.
- packager.config.json wurde vom csproj nie ins Ausgabeverzeichnis kopiert,
  weshalb sie dort nie gefunden wurde und stets die hartkodierten Werte griffen.

UpdateClient
- IsVersionNewer entfernte die Vorabkennung, aber kein führendes "v". Damit
  scheiterte Version.TryParse bei "v1.4.2" und es wurde auf einen
  alphabetischen Vergleich zurückgefallen, in dem "v1.9.0" als neuer gilt als
  "v1.10.0" — derselbe Fehler wie zuvor serverseitig im SQL. Ersetzt durch
  einen vollständigen semantischen Vergleich, verifiziert mit 16 Testfällen.
- Der Rückfall auf die API lag in einem catch-Block, aber GetAsync wirft bei
  einem 404 keine Exception. Fehlte die statische latest.json, brach die
  Prüfung ab, statt die API zu befragen.

Dokumentation
- BUGTRACKER_INTEGRATION_GUIDE.md beschrieb denselben Workflow ein zweites Mal
  und war bereits auseinandergelaufen: Aufrufe ohne Token, alte Pfade, weder
  Claim/Lease noch Idempotenz. Ersetzt durch einen Verweis auf das gepflegte
  Agenten-Handbuch samt Übersicht der Änderungen.
- UPDATESERVICE_INTEGRATION_GUIDE.md um Token, Umgebungsvariablen und
  Rückgabewerte ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-07 16:27:02 +02:00

6.0 KiB

Deploymentcenter — UpdateService Integration & Deployment Guide

⚠️ Geändert in Version 2.0 — Das Veröffentlichen eines Releases läuft jetzt über POST /api/updateservice/v1/publish und verlangt ein Token mit dem Scope updateservice:publish (zuvor völlig ungeschützt). Der Versionsvergleich folgt jetzt der semantischen Versionsordnung, 1.10.0 gilt also korrekt als neuer als 1.9.0. Umstellungsschritte: UPGRADE.md.

Das UpdateService-Modul des Deploymentcenters bietet ein unternehmensweites, leichtgewichtiges Update-, Rollback- und Reparatur-Schema auf Basis eines LEMP-Stacks (Nginx Static Files + PHP API).


1. Übersicht & Architektur

  • Kein dauerhafter Background-Dienst: Hauptanwendungen prüfen beim Start einmalig schnell und netzwerktolerant auf verfügbare Updates und Dateiintegrität.
  • Entkoppelte Ausführung: Bei Handlungsbedarf beendet sich die Hauptanwendung sauber und übergibt die Kontrolle an den eigenständigen Console Agent (update-agent.exe / update-agent).
  • 3-Kanal-System: Kanäle prod (Produktiv), beta (Vorab-Test), dev (Entwicklung).
  • Statische LEMP-Verteilung: Downloads und Versionen-Manifeste (latest.json, manifest.json, package.tar.gz) werden über Nginx extrem performant bereitgestellt.

2. Integration in .NET Client-Anwendungen

A. Referenz auf Deploymentcenter.Client

Binde das Projekt oder Paket Deploymentcenter.Client in deine Anwendung ein.

using Deploymentcenter.Client;
using Deploymentcenter.Client.Models;

// Early Start Hook in Program.cs (oder App.xaml.cs)
var updateClient = new UpdateClient();
var checkResult = await updateClient.CheckForUpdateAsync(
    baseUrl: "https://dc.mhdf.de",
    projectId: "myapp",
    currentVersion: BuildInfo.Version,
    channel: "prod"
);

if (checkResult.UpdateAvailable)
{
    Console.WriteLine($"[UPDATE] Neues Release v{checkResult.LatestRelease.Version} verfügbar!");

    // UpdateAgent starten und Hauptanwendung beenden
    UpdateClient.LaunchUpdateAgent(
        agentPath: "update-agent.exe",
        projectId: "myapp",
        channel: "prod",
        action: "update",
        version: "latest",
        exitCurrentApp: true
    );
}

B. MSBuild BuildInfo Generierung

Binde das Deploymentcenter.BuildInfo.targets Script in deine .csproj ein, damit Version, UTC-Build-Datum und Git Commit-Hash automatisch zur Übersetzungszeit generiert werden:

<Import Project="..\Deploymentcenter.Client\Deploymentcenter.BuildInfo.targets" />

3. Packaging & Deployment CLI (pack-and-deploy)

Das Packaging-Tool verpackt den dotnet publish-Output, berechnet Hashes, erzeugt das manifest.json und lädt alles per FTP auf den LEMP-Server.

Aufruf-Beispiel:

# Automatisierter Release-Publish via CLI
pack-and-deploy --project myapp --version 1.4.0 --channel prod --publish-dir ./bin/Release/net8.0/publish --changelog "Fehlerbehebungen und Performance-Optimierung"

Konfiguration (packager.config.json)

Diese Datei enthält Zugangsdaten und ist per .gitignore von der Versionskontrolle ausgeschlossen. Vorlage: packager.config.example.json. In der vorherigen Fassung standen die echten FTP-Zugangsdaten sowohl hier in der Anleitung als auch als Standardwerte im Quelltext von Program.cs.

{
  "ftpHost": "ftp.example.com",
  "ftpPort": 21,
  "ftpUser": "ftp-user",
  "ftpPass": "ftp-password",
  "ftpRemoteBaseDir": "/public_html/releases",
  "apiBaseUrl": "https://dc.mhdf.de",
  "apiToken": "dc_sub_...",
  "excludePatterns": [
    "*.pdb",
    "*.xml",
    "appsettings.Development.json",
    "*.log",
    "logs/**"
  ]
}

apiToken braucht das Recht updateservice:publish. Ohne Token baut und lädt der Packager das Paket zwar hoch, meldet es aber nicht beim Deploymentcenter an und beendet sich mit Rückgabewert 2.

Alternative: Umgebungsvariablen

Für CI-Läufe, in denen keine Datei abgelegt werden soll — sie haben Vorrang vor der Konfigurationsdatei:

export DC_FTP_HOST=ftp.example.com
export DC_FTP_USER=ftp-user
export DC_FTP_PASS='...'
export DC_TOKEN='dc_sub_...'

pack-and-deploy --project myapp --version 1.4.0 --channel prod \
                --publish-dir ./bin/Release/net8.0/publish

Rückgabewerte

Wert Bedeutung
0 Paket gebaut, hochgeladen und im Deploymentcenter registriert
1 Konfiguration unvollständig oder Publish-Verzeichnis fehlt — nichts wurde ausgeführt
2 Teilweise fehlgeschlagen: FTP-Upload oder Registrierung ging schief

Zuvor lieferte das Werkzeug in allen Fällen 0 und meldete „successfully published", selbst wenn FTP-Upload und API-Aufruf beide fehlgeschlagen waren.


4. Standalone UpdateAgent (update-agent)

Der update-agent kann sowohl interaktiv (Spectre.Console Terminal UI) als auch im Headless CLI-Modus betrieben werden.

CLI Modus Befehle:

# Nach Updates suchen
update-agent --project myapp --channel prod --action check

# Auf neueste Version aktualisieren
update-agent --project myapp --channel prod --action update --version latest --target-dir /opt/myapp

# Rollback auf ältere Version
update-agent --project myapp --channel prod --action update --version 1.3.2

# Integritäts-Reparatur der aktuellen Installation
update-agent --project myapp --channel prod --action repair

# Alle verfügbaren Versionen auflisten
update-agent --project myapp --channel prod --action list

5. LEMP Verzeichnisstruktur auf dem Server

/var/www/releases/ (oder /public_html/releases/)
└── {ProjectId}/                    # z.B. myapp, polytrader
    ├── prod/
    │   ├── latest.json             # Kanal-Übersicht & neueste Version
    │   ├── 1.4.0/
    │   │   ├── package.tar.gz      # Das gezippte Release
    │   │   ├── package.tar.gz.sha256
    │   │   └── manifest.json       # Einzeldateien + Hashes
    │   └── 1.3.9/
    ├── beta/
    └── dev/