8fd99ee6fa4f817d7220607a71a93f2e6fddfcf0
3
Commits
| Author | SHA1 | Message | Date | |
|---|---|---|---|---|
|
|
8fd99ee6fa |
Positionsverwaltung: Herkunft sichtbar, Zuordnung aenderbar, Sperren einstellbar
Erster Teil von #485. Der PositionManager im Core beantwortet drei Fragen, die sich beim Debuggen sofort stellen: Wem gehoert eine Position, was sagt der Broker dazu, und was ist gesperrt. Drei Zugaenge auf denselben Dienst - das Fenster der Shell, --positions und --reassign im kopflosen Betrieb, GET /api/positions. Der Testbetrieb laeuft als systemd-Dienst; ein Werkzeug, das nur in der Oberflaeche existiert, fehlt genau dann, wenn man es braucht. Entscheidungen, die im Code begruendet stehen: - BrokerQuantity ist nullable und heisst "nicht bekannt", nicht "null Stueck". Ohne Verbindung sieht ein leergeraeumtes Konto genauso aus wie eine Stoerung; aus dem einen darf nicht auf das andere geschlossen werden. - Umbuchen aendert die Zuordnung, nie die Menge. Eine Umbuchung, die eine Stueckzahl bewegt, waere ein Handel ohne Order und stuende in keiner Historie. - Gegen eine entgegengesetzte Position wird abgelehnt: Das waere eine Glattstellung und gehoert ueber eine Order gemacht, mit Preis und Historie. - Das Quellbuch ist Pflicht - Schutz gegen die falsche Zeile -, ebenso eine Begruendung, sonst ist der Eingriff spaeter nicht mehr erklaerbar. - Das Cap des Zielbuchs sperrt NICHT. Die Position existiert bereits; sie zu benennen erzeugt kein neues Risiko. Wuerde die Grenze das verhindern, bliebe jede zu grosse Position fuer immer in UNASSIGNED. - Der REST-Endpunkt ist lesend. Der Listener kennt keine Anmeldung; ein schreibender Zugriff waere ein Eingriff in die Buecher, den niemand belegen kann. Beim ersten Testlauf gefunden: (Module, ContractKey) ist der Primaerschluessel von core_position, das Buch laesst sich in der Zeile nicht ueberschreiben. Umgebucht wird deshalb durch Loeschen und Neuanlegen. 471 Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
||
|
|
084cd7ef77 |
Options-Fundament und Kapitalmodell im Core; Modul OptionsWheel
Das OptionsWheel setzt auf Dingen auf, die es im Core nicht gab. Diese Sitzung baut sie. #298 Optionen als Instrument. InstrumentKind/OptionSpec und ein druckbarer Instrumentenschluessel ("AAPL|20260918|C|150"); TradeSignal und OrderRequest tragen ein optionales OptionSpec, ohne das sich der Aktienpfad unveraendert verhaelt. Position.Notional rechnet ab jetzt mit der Kontraktgroesse - vorher war jede Option um Faktor 100 zu klein bewertet und damit jedes Risikolimit wirkungslos, lautlos und in die gefaehrliche Richtung. Daneben neu BoundCapital: ein Short Put bindet Strike x Kontraktgroesse, nicht die vereinnahmte Praemie. #300 sell-to-open. Jeder Auftrag zerfaellt in einen schliessenden und einen eroeffnenden Teil; der schliessende wird von keinem Limit verhindert - auch nicht vom Kaufstopp, denn ein Rueckkauf baut eine Verpflichtung ab. Deckungspruefung im Core, nicht im Modul: Short Call nur mit freien Aktien, Short Put nur mit reservierbarem Bargeld. #302-#305 Kapital- und Buchmodell. Buecher mit reservierten Namen und Eigentumsregeln, Pool mit Caps und Headroom, Margin-Sperre in vier Schichten, core_reservation mit Lebenszyklus, Frist, Idempotenz ueber (SignalId, ContractKey) und Quarantaene beim Start. #309/#310 Modul OptionsWheel: ow_-Schema mit fuenf Tabellen, Zustandsautomat, StrikeSelector, RollDecider, PremiumMath - vollstaendig ohne Broker testbar. Der Handelsbetrieb bleibt gesperrt, solange #299 und #294 fehlen; das Modul sagt das ueber GetActivationBlocker, statt still nichts zu tun. #293 --verify-order am Daemon: eine Order durch die vollstaendige Kette (Buch, Risiko, Bindung, Order, Fill, Buchung, Abschluss). Ohne --confirm ein Trockenlauf; Abbruch ausserhalb von Paper-Modus UND Paper-Port. Drei Widersprueche in den Konzepten sind dabei entschieden worden: Schicht B heisst ab jetzt "kein UNGEDECKTER Short" (der Grund der Regel war der Kredit, nicht der Short), die Hausreserve wird einmal abgezogen statt zweimal, und der Positionsschluessel ist eine Spalte statt eines Sechser-Verbunds (MySQL verlangt NOT NULL fuer Schluesselspalten). Begruendungen stehen in docs/ROADMAP.md. Enthaelt ausserdem die noch nicht committete Arbeit aus der vorigen Sitzung: die Fehlerbehebungen aus Epic X (WorkerBase-Intervall, BackupWorker, --check gegen die Datenbank, CapitolTrades-429, SIGTERM) samt DatabaseEndpoint, MysqlDumpTool und der Roadmap-Umstellung. Sie lag im Arbeitsbaum und liess sich nicht abtrennen, weil beide Staende dieselben Dateien beruehren. 213 -> 369 Tests, Build ohne Warnung. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
||
|
|
c176b05ea1 |
L6: IBKRTrader.App.Avalonia -> IBKRTrader.App; letzte WinForms-Spuren raus
Das Suffix ".Avalonia" gab es nur, weil daneben ein WinForms-IBKRTrader.App
stand. Das ist seit L5 weg, also faellt auch das Suffix. Git erkennt alle
Dateien als Umbenennung; Assembly, Wurzel-Namensraum und die
avares://-Ressourcen-URI sind mitgezogen.
Nebeneffekt der Umbenennung: die global::Avalonia-Qualifizierungen entfallen.
Sie waren noetig, weil der Namensraum IBKRTrader.App.Avalonia das
Avalonia-Paket verdeckt hat - ein Ueberbleibsel genau der Namensgebung, die
jetzt weg ist.
Inhaltlich falsch gewordene Aussagen berichtigt - das waren die eigentlichen
Ueberbleibsel, nicht die Kommentare:
- .agents/rules/grundregeln.md schrieb weiterhin "C# .NET 10 WinForms",
RichTextBox-Logging, LauncherForm und PropertyGrid vor. Das ist die Regel,
nach der kuenftig gearbeitet wird - sie haette die Portierung Stueck fuer
Stueck rueckgaengig gemacht. Jetzt: Avalonia, keine Plattform-Suffixe, die
11er-Pinnung mit Begruendung, dazu die beiden Regeln, die uns in L1b am
meisten gekostet haben (UTC persistieren + AppTimeZone statt DateTime.Now;
jede Formatierung mit ausdruecklichem IFormatProvider).
- Core: LogEntry ("wird in RichTextBox geschrieben"), IWorker/WorkerEngine/
WorkerInfo ("DataGridView-Zeile"/"-Binding"), ModuleView ("die
WinForms-Shell castet auf Form").
- Doku: ARCHITECTURE (Modul-Ui-Ordner, "designbare Forms mit Initialize"),
KONZEPT-Modul-Accounting ("UI (WinForms, ein Fenster mit Tabs)").
BEWUSST STEHEN GEBLIEBEN sind die Kommentare, die WinForms nur als
Begruendung nennen - warum LoggingService ein Ereignis hat statt einer
RichTextBox, warum ModuleView Func<object> liefert, warum es benannte
Record-Zeilentypen gibt, warum die Einstellungsmaske aus Attributen entsteht.
Das ist die Herleitung des heutigen Entwurfs; ohne sie sieht spaeter jede
dieser Stellen nach Umstaendlichkeit ohne Grund aus.
KONZEPT-Linux-Portierung.md bekommt einen Statusvermerk: umgesetzt, die
Pfadangaben im Fundstellenverzeichnis beziehen sich auf den alten Aufbau.
Zwei Abweichungen von der Schaetzung sind dort festgehalten - der geringere
Aufwand dank der PolytraderSharp-Vorlage, und dass die dort empfohlene
InvariantGlobalization ein Fehler gewesen waere.
Verifiziert: Build 0 Fehler/0 Warnungen, 193 Tests gruen, Smoke-UI
konstruiert alle 7 Ansichten + Launcher + Dialog, Daemon-Prueflauf OK,
publish -r linux-x64 fuer beide Einstiegspunkte fehlerfrei.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
|