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RichardandClaude Opus 5 8fd99ee6fa Positionsverwaltung: Herkunft sichtbar, Zuordnung aenderbar, Sperren einstellbar
Erster Teil von #485. Der PositionManager im Core beantwortet drei Fragen, die
sich beim Debuggen sofort stellen: Wem gehoert eine Position, was sagt der Broker
dazu, und was ist gesperrt.

Drei Zugaenge auf denselben Dienst - das Fenster der Shell, --positions und
--reassign im kopflosen Betrieb, GET /api/positions. Der Testbetrieb laeuft als
systemd-Dienst; ein Werkzeug, das nur in der Oberflaeche existiert, fehlt genau
dann, wenn man es braucht.

Entscheidungen, die im Code begruendet stehen:

- BrokerQuantity ist nullable und heisst "nicht bekannt", nicht "null Stueck".
  Ohne Verbindung sieht ein leergeraeumtes Konto genauso aus wie eine Stoerung;
  aus dem einen darf nicht auf das andere geschlossen werden.
- Umbuchen aendert die Zuordnung, nie die Menge. Eine Umbuchung, die eine
  Stueckzahl bewegt, waere ein Handel ohne Order und stuende in keiner Historie.
- Gegen eine entgegengesetzte Position wird abgelehnt: Das waere eine
  Glattstellung und gehoert ueber eine Order gemacht, mit Preis und Historie.
- Das Quellbuch ist Pflicht - Schutz gegen die falsche Zeile -, ebenso eine
  Begruendung, sonst ist der Eingriff spaeter nicht mehr erklaerbar.
- Das Cap des Zielbuchs sperrt NICHT. Die Position existiert bereits; sie zu
  benennen erzeugt kein neues Risiko. Wuerde die Grenze das verhindern, bliebe
  jede zu grosse Position fuer immer in UNASSIGNED.
- Der REST-Endpunkt ist lesend. Der Listener kennt keine Anmeldung; ein
  schreibender Zugriff waere ein Eingriff in die Buecher, den niemand belegen kann.

Beim ersten Testlauf gefunden: (Module, ContractKey) ist der Primaerschluessel
von core_position, das Buch laesst sich in der Zeile nicht ueberschreiben.
Umgebucht wird deshalb durch Loeschen und Neuanlegen.

471 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-06 12:41:06 +02:00
RichardandClaude Opus 5 b618efa9ce Modulkontexte an die maßgebliche Datenbank; Shell-Shutdown weiter untersucht
Zwei Befunde aus dem ersten Dauerbetrieb auf dem Testserver.

#487: Der Fix zu #389 hatte nur den Core auf DatabaseEndpoint umgestellt. Alle
vier Modulkontexte lasen die Konfiguration weiter selbst und landeten auf dem
Platzhalter aus EffectiveConnectionString, sobald die Datenbank nur in
settings.json steht - "Access denied for user 'root'@'localhost'", waehrend der
Core im selben Prozess sauber arbeitete. Gefunden 30 Sekunden nach dem ersten
Start des Dienstes; kein Test und kein --check hatte es gesehen, weil --check
nur die Core-Verbindung oeffnet.

Die Kontexte loesen DatabaseEndpoint jetzt ueber die IServiceProvider-Ueberladung
von AddDbContextFactory auf. Der Platzhalter meldet sich ausserdem nicht mehr als
root an, sondern als "KEINE-DATENBANK-KONFIGURIERT" - die alte Meldung sah nach
einem Rechteproblem aus, obwohl gar keine Verbindung konfiguriert war.

#396 traegt NICHT. Die Pruefung auf der VM zeigt: Das Signal kommt an, der
Handler laeuft (Logzeile steht), aber der Prozess bleibt stehen. Zwei Ursachen
sind dabei aufgedeckt und behoben worden, eine dritte ist offen:

1. Ueber Avalonia.Application.Current war die Lebensdauer aus dem Signal-Thread
   nicht erreichbar - der Handler lief ins Leere. Sie wird jetzt im Hauptthread
   erzeugt (SetupWithLifetime + lifetime.Start) und dem Handler mitgegeben.
2. Die Sicherheitsabfrage der Shell fing das Schliessen ab und wartete auf einen
   Klick, den bei einem Signal niemand macht. Ein Signal ist keine Frage; der
   Handler uebergeht die Abfrage jetzt ausdruecklich.
3. OFFEN: Der Dispatcher-Rueckruf wird nicht ausgefuehrt - weder die Erfolgs-
   noch die Fehlerzeile erscheint, obwohl beide protokolliert wuerden. Der
   UI-Thread nimmt die Nachricht offenbar nicht an.

Die Messpunkte bleiben im Code: ohne sie war von aussen nicht zu unterscheiden,
ob das Signal ankommt, ob die Lebensdauer fehlt oder ob der Rueckruf haengt.

404 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-05 13:23:16 +02:00
RichardandClaude Opus 5 084cd7ef77 Options-Fundament und Kapitalmodell im Core; Modul OptionsWheel
Build & Test / build (ubuntu-latest) (push) Canceled after 0s
Build & Test / build (windows-latest) (push) Canceled after 0s
Das OptionsWheel setzt auf Dingen auf, die es im Core nicht gab. Diese
Sitzung baut sie.

#298 Optionen als Instrument. InstrumentKind/OptionSpec und ein
druckbarer Instrumentenschluessel ("AAPL|20260918|C|150"); TradeSignal
und OrderRequest tragen ein optionales OptionSpec, ohne das sich der
Aktienpfad unveraendert verhaelt. Position.Notional rechnet ab jetzt mit
der Kontraktgroesse - vorher war jede Option um Faktor 100 zu klein
bewertet und damit jedes Risikolimit wirkungslos, lautlos und in die
gefaehrliche Richtung. Daneben neu BoundCapital: ein Short Put bindet
Strike x Kontraktgroesse, nicht die vereinnahmte Praemie.

#300 sell-to-open. Jeder Auftrag zerfaellt in einen schliessenden und
einen eroeffnenden Teil; der schliessende wird von keinem Limit
verhindert - auch nicht vom Kaufstopp, denn ein Rueckkauf baut eine
Verpflichtung ab. Deckungspruefung im Core, nicht im Modul: Short Call
nur mit freien Aktien, Short Put nur mit reservierbarem Bargeld.

#302-#305 Kapital- und Buchmodell. Buecher mit reservierten Namen und
Eigentumsregeln, Pool mit Caps und Headroom, Margin-Sperre in vier
Schichten, core_reservation mit Lebenszyklus, Frist, Idempotenz ueber
(SignalId, ContractKey) und Quarantaene beim Start.

#309/#310 Modul OptionsWheel: ow_-Schema mit fuenf Tabellen,
Zustandsautomat, StrikeSelector, RollDecider, PremiumMath - vollstaendig
ohne Broker testbar. Der Handelsbetrieb bleibt gesperrt, solange #299
und #294 fehlen; das Modul sagt das ueber GetActivationBlocker, statt
still nichts zu tun.

#293 --verify-order am Daemon: eine Order durch die vollstaendige Kette
(Buch, Risiko, Bindung, Order, Fill, Buchung, Abschluss). Ohne --confirm
ein Trockenlauf; Abbruch ausserhalb von Paper-Modus UND Paper-Port.

Drei Widersprueche in den Konzepten sind dabei entschieden worden:
Schicht B heisst ab jetzt "kein UNGEDECKTER Short" (der Grund der Regel
war der Kredit, nicht der Short), die Hausreserve wird einmal abgezogen
statt zweimal, und der Positionsschluessel ist eine Spalte statt eines
Sechser-Verbunds (MySQL verlangt NOT NULL fuer Schluesselspalten).
Begruendungen stehen in docs/ROADMAP.md.

Enthaelt ausserdem die noch nicht committete Arbeit aus der vorigen
Sitzung: die Fehlerbehebungen aus Epic X (WorkerBase-Intervall,
BackupWorker, --check gegen die Datenbank, CapitolTrades-429, SIGTERM)
samt DatabaseEndpoint, MysqlDumpTool und der Roadmap-Umstellung. Sie lag
im Arbeitsbaum und liess sich nicht abtrennen, weil beide Staende
dieselben Dateien beruehren.

213 -> 369 Tests, Build ohne Warnung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 09:35:38 +02:00
RichardandClaude Opus 5 e1546bd1b1 Fruehjahrsputz: toter Code, ungenutzte Symbole, Dokumentenstand
Alles Entfernte war nachweislich ohne Aufrufer. Build, 198/198 Tests, Smoke-UI
und Daemon-Prueflauf sind vor und nach jedem Schritt gruen.

Code:
  - AIModelService: Platzhalter, der immer 0.5 lieferte. Im DI registriert,
    aber nie irgendwo injiziert. Ordner Core/AI faellt mit weg.
  - CtApiWrapper + CtMeta: JSON-Modelle fuer einen {data,meta}-Umschlag, den
    CapitolTrades nicht mehr liefert. Der Scraper deserialisiert seit laengerem
    direkt List<CtTrade>.
  - IBKRGatewayService: DisconnectAsync, InitBrokerageSessionAsync und
    SearchStocksBySymbolAsync. Der Dienst selbst bleibt - er versorgt
    Instrument-Sync, Kurshistorie und den Watchdog-Heartbeat.
  - Je eine Methode ohne Aufrufer: BudgetService.GetAvailableBudgetAsync,
    TradeHistoryService.GetRecentTradesAsync, CongressRepository.
    GetAllTradeIdsAsync und .ResetHistoryImportAsync, IbkrMapping.DefaultPortFor,
    SecretProtection.IsEncrypted.
  - CongressRepository bekam damit einen LoggingService injiziert, den es nicht
    mehr benutzt - Abhaengigkeit samt Konstruktorparameter raus.

Ressourcen:
  - 17 Symbole der WinForms-Oberflaeche entfernt. Das Wildcard-Muster im csproj
    nahm sie in die Binaerdatei auf, ViewIcons.cs bildet aber nur sieben
    Schluessel ab. Resources/ enthaelt jetzt genau die sieben.

NuGet-Allowlist:
  - Dapper und HtmlAgilityPack sind seit R3 bzw. R1 aus dem Projekt raus,
    Microsoft.WindowsDesktop.* seit L5. Muster entfernt.
  - MySqlConnector und Newtonsoft.Json stehen NUR transitiv in den
    Projektdateien und wurden zuerst mitentfernt - ein Restore in einen leeren
    Paket-Ordner scheiterte darauf mit NU1100. Beide wieder aufgenommen, jetzt
    mit Begruendung, damit der naechste Aufraeumlauf nicht dieselbe Falle tritt.

Dokumente an den tatsaechlichen Stand angeglichen:
  - ARCHITECTURE: R2 fuehrte die Umstellung auf IHostedService als offen, obwohl
    R4 sie erledigt hat. L6 und die Deploymentcenter-Phase fehlten ganz.
  - DC-Konzept: Schritte 0-8 standen auf "dieser Durchlauf", sind aber umgesetzt.
    Jetzt je Schritt der wirkliche Stand - inklusive der beiden Halbfertigen:
    Update-PRUEFUNG laeuft, das Anwenden hat keinen Aufrufer; die
    Release-Pipeline steht, ist aber nie gelaufen. P5 ist eingetreten.
  - Accounting und Supervisor trugen keinen Umsetzungsvermerk, obwohl beide
    Module gebaut sind. Vermerk nach dem Muster des Linux-Konzepts ergaenzt,
    mit dem, was jeweils offen bleibt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-23 12:25:03 +02:00
RichardandClaude Opus 5 0a72ea7e28 Deploymentcenter-Integration (Schritte 0-8 des Konzepts)
Bindet Lizenz, Watchdog, Fehler-Stream, UpdateService und Erstinstallation an
das Deploymentcenter 2.5.1 an. Einbauort ist IBKRTrader.Hosting - den Host
teilen sich Shell und Daemon.

Projekt-Befunde aus dem Konzept vorab bereinigt:
  P1  Echte DB-Zugangsdaten als Vorgabewerte in AppSettings -> Platzhalter.
      Das alte Passwort steht weiterhin in der Git-Historie und ist als
      kompromittiert zu behandeln (Rotation ist Nutzer-Aktion).
  P2  AppPaths fiel unter Windows auf /etc/ibkrtrader zurueck, was .NET zu
      C:\etc\ibkrtrader aufloest. Jetzt %ProgramData%\IBKRTrader.
  P3  Globale Ausnahmebehandler (AppDomain / TaskScheduler) - vorher gab es
      keinen Logeintrag, wenn der Prozess unbehandelt wegbrach.
  P4  Version einmal zentral in Directory.Build.props statt zweimal hartkodiert.

Bewusste Abweichungen vom DC-Leitfaden, beide fuer ein handelndes System:
  - Lizenz-Urteil fuehrt zum Sperrbetrieb (TradingEnabled=false) statt zu
    Environment.Exit(1). Keine neuen Einstiege, aber Risiko-, Exit- und
    Buchhaltungslogik laufen weiter.
  - exitCurrentApp bleibt immer false; der Aufrufer beendet geordnet.

Das SDK haengt als Cross-Repo-ProjectReference am Schwester-Repo
Deploymentcenter (Interim, siehe Konzept 2.2). Damit ist P5 offen: die
Gitea-CI checkt das Schwester-Repo nicht aus und wird rot, bis der Bezug auf
ein NuGet-Paket umgestellt ist.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 10:44:56 +02:00
RichardandClaude Opus 5 c176b05ea1 L6: IBKRTrader.App.Avalonia -> IBKRTrader.App; letzte WinForms-Spuren raus
Build & Test / build (ubuntu-latest) (push) Canceled after 0s
Build & Test / build (windows-latest) (push) Canceled after 0s
Das Suffix ".Avalonia" gab es nur, weil daneben ein WinForms-IBKRTrader.App
stand. Das ist seit L5 weg, also faellt auch das Suffix. Git erkennt alle
Dateien als Umbenennung; Assembly, Wurzel-Namensraum und die
avares://-Ressourcen-URI sind mitgezogen.

Nebeneffekt der Umbenennung: die global::Avalonia-Qualifizierungen entfallen.
Sie waren noetig, weil der Namensraum IBKRTrader.App.Avalonia das
Avalonia-Paket verdeckt hat - ein Ueberbleibsel genau der Namensgebung, die
jetzt weg ist.

Inhaltlich falsch gewordene Aussagen berichtigt - das waren die eigentlichen
Ueberbleibsel, nicht die Kommentare:
- .agents/rules/grundregeln.md schrieb weiterhin "C# .NET 10 WinForms",
  RichTextBox-Logging, LauncherForm und PropertyGrid vor. Das ist die Regel,
  nach der kuenftig gearbeitet wird - sie haette die Portierung Stueck fuer
  Stueck rueckgaengig gemacht. Jetzt: Avalonia, keine Plattform-Suffixe, die
  11er-Pinnung mit Begruendung, dazu die beiden Regeln, die uns in L1b am
  meisten gekostet haben (UTC persistieren + AppTimeZone statt DateTime.Now;
  jede Formatierung mit ausdruecklichem IFormatProvider).
- Core: LogEntry ("wird in RichTextBox geschrieben"), IWorker/WorkerEngine/
  WorkerInfo ("DataGridView-Zeile"/"-Binding"), ModuleView ("die
  WinForms-Shell castet auf Form").
- Doku: ARCHITECTURE (Modul-Ui-Ordner, "designbare Forms mit Initialize"),
  KONZEPT-Modul-Accounting ("UI (WinForms, ein Fenster mit Tabs)").

BEWUSST STEHEN GEBLIEBEN sind die Kommentare, die WinForms nur als
Begruendung nennen - warum LoggingService ein Ereignis hat statt einer
RichTextBox, warum ModuleView Func<object> liefert, warum es benannte
Record-Zeilentypen gibt, warum die Einstellungsmaske aus Attributen entsteht.
Das ist die Herleitung des heutigen Entwurfs; ohne sie sieht spaeter jede
dieser Stellen nach Umstaendlichkeit ohne Grund aus.

KONZEPT-Linux-Portierung.md bekommt einen Statusvermerk: umgesetzt, die
Pfadangaben im Fundstellenverzeichnis beziehen sich auf den alten Aufbau.
Zwei Abweichungen von der Schaetzung sind dort festgehalten - der geringere
Aufwand dank der PolytraderSharp-Vorlage, und dass die dort empfohlene
InvariantGlobalization ein Fehler gewesen waere.

Verifiziert: Build 0 Fehler/0 Warnungen, 193 Tests gruen, Smoke-UI
konstruiert alle 7 Ansichten + Launcher + Dialog, Daemon-Prueflauf OK,
publish -r linux-x64 fuer beide Einstiegspunkte fehlerfrei.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-07 21:16:48 +02:00