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Modulkontexte an die maßgebliche Datenbank; Shell-Shutdown weiter untersucht
Zwei Befunde aus dem ersten Dauerbetrieb auf dem Testserver. #487: Der Fix zu #389 hatte nur den Core auf DatabaseEndpoint umgestellt. Alle vier Modulkontexte lasen die Konfiguration weiter selbst und landeten auf dem Platzhalter aus EffectiveConnectionString, sobald die Datenbank nur in settings.json steht - "Access denied for user 'root'@'localhost'", waehrend der Core im selben Prozess sauber arbeitete. Gefunden 30 Sekunden nach dem ersten Start des Dienstes; kein Test und kein --check hatte es gesehen, weil --check nur die Core-Verbindung oeffnet. Die Kontexte loesen DatabaseEndpoint jetzt ueber die IServiceProvider-Ueberladung von AddDbContextFactory auf. Der Platzhalter meldet sich ausserdem nicht mehr als root an, sondern als "KEINE-DATENBANK-KONFIGURIERT" - die alte Meldung sah nach einem Rechteproblem aus, obwohl gar keine Verbindung konfiguriert war. #396 traegt NICHT. Die Pruefung auf der VM zeigt: Das Signal kommt an, der Handler laeuft (Logzeile steht), aber der Prozess bleibt stehen. Zwei Ursachen sind dabei aufgedeckt und behoben worden, eine dritte ist offen: 1. Ueber Avalonia.Application.Current war die Lebensdauer aus dem Signal-Thread nicht erreichbar - der Handler lief ins Leere. Sie wird jetzt im Hauptthread erzeugt (SetupWithLifetime + lifetime.Start) und dem Handler mitgegeben. 2. Die Sicherheitsabfrage der Shell fing das Schliessen ab und wartete auf einen Klick, den bei einem Signal niemand macht. Ein Signal ist keine Frage; der Handler uebergeht die Abfrage jetzt ausdruecklich. 3. OFFEN: Der Dispatcher-Rueckruf wird nicht ausgefuehrt - weder die Erfolgs- noch die Fehlerzeile erscheint, obwohl beide protokolliert wuerden. Der UI-Thread nimmt die Nachricht offenbar nicht an. Die Messpunkte bleiben im Code: ohne sie war von aussen nicht zu unterscheiden, ob das Signal ankommt, ob die Lebensdauer fehlt oder ob der Rueckruf haengt. 404 Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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084cd7ef77 |
Options-Fundament und Kapitalmodell im Core; Modul OptionsWheel
Das OptionsWheel setzt auf Dingen auf, die es im Core nicht gab. Diese Sitzung baut sie. #298 Optionen als Instrument. InstrumentKind/OptionSpec und ein druckbarer Instrumentenschluessel ("AAPL|20260918|C|150"); TradeSignal und OrderRequest tragen ein optionales OptionSpec, ohne das sich der Aktienpfad unveraendert verhaelt. Position.Notional rechnet ab jetzt mit der Kontraktgroesse - vorher war jede Option um Faktor 100 zu klein bewertet und damit jedes Risikolimit wirkungslos, lautlos und in die gefaehrliche Richtung. Daneben neu BoundCapital: ein Short Put bindet Strike x Kontraktgroesse, nicht die vereinnahmte Praemie. #300 sell-to-open. Jeder Auftrag zerfaellt in einen schliessenden und einen eroeffnenden Teil; der schliessende wird von keinem Limit verhindert - auch nicht vom Kaufstopp, denn ein Rueckkauf baut eine Verpflichtung ab. Deckungspruefung im Core, nicht im Modul: Short Call nur mit freien Aktien, Short Put nur mit reservierbarem Bargeld. #302-#305 Kapital- und Buchmodell. Buecher mit reservierten Namen und Eigentumsregeln, Pool mit Caps und Headroom, Margin-Sperre in vier Schichten, core_reservation mit Lebenszyklus, Frist, Idempotenz ueber (SignalId, ContractKey) und Quarantaene beim Start. #309/#310 Modul OptionsWheel: ow_-Schema mit fuenf Tabellen, Zustandsautomat, StrikeSelector, RollDecider, PremiumMath - vollstaendig ohne Broker testbar. Der Handelsbetrieb bleibt gesperrt, solange #299 und #294 fehlen; das Modul sagt das ueber GetActivationBlocker, statt still nichts zu tun. #293 --verify-order am Daemon: eine Order durch die vollstaendige Kette (Buch, Risiko, Bindung, Order, Fill, Buchung, Abschluss). Ohne --confirm ein Trockenlauf; Abbruch ausserhalb von Paper-Modus UND Paper-Port. Drei Widersprueche in den Konzepten sind dabei entschieden worden: Schicht B heisst ab jetzt "kein UNGEDECKTER Short" (der Grund der Regel war der Kredit, nicht der Short), die Hausreserve wird einmal abgezogen statt zweimal, und der Positionsschluessel ist eine Spalte statt eines Sechser-Verbunds (MySQL verlangt NOT NULL fuer Schluesselspalten). Begruendungen stehen in docs/ROADMAP.md. Enthaelt ausserdem die noch nicht committete Arbeit aus der vorigen Sitzung: die Fehlerbehebungen aus Epic X (WorkerBase-Intervall, BackupWorker, --check gegen die Datenbank, CapitolTrades-429, SIGTERM) samt DatabaseEndpoint, MysqlDumpTool und der Roadmap-Umstellung. Sie lag im Arbeitsbaum und liess sich nicht abtrennen, weil beide Staende dieselben Dateien beruehren. 213 -> 369 Tests, Build ohne Warnung. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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0a72ea7e28 |
Deploymentcenter-Integration (Schritte 0-8 des Konzepts)
Bindet Lizenz, Watchdog, Fehler-Stream, UpdateService und Erstinstallation an
das Deploymentcenter 2.5.1 an. Einbauort ist IBKRTrader.Hosting - den Host
teilen sich Shell und Daemon.
Projekt-Befunde aus dem Konzept vorab bereinigt:
P1 Echte DB-Zugangsdaten als Vorgabewerte in AppSettings -> Platzhalter.
Das alte Passwort steht weiterhin in der Git-Historie und ist als
kompromittiert zu behandeln (Rotation ist Nutzer-Aktion).
P2 AppPaths fiel unter Windows auf /etc/ibkrtrader zurueck, was .NET zu
C:\etc\ibkrtrader aufloest. Jetzt %ProgramData%\IBKRTrader.
P3 Globale Ausnahmebehandler (AppDomain / TaskScheduler) - vorher gab es
keinen Logeintrag, wenn der Prozess unbehandelt wegbrach.
P4 Version einmal zentral in Directory.Build.props statt zweimal hartkodiert.
Bewusste Abweichungen vom DC-Leitfaden, beide fuer ein handelndes System:
- Lizenz-Urteil fuehrt zum Sperrbetrieb (TradingEnabled=false) statt zu
Environment.Exit(1). Keine neuen Einstiege, aber Risiko-, Exit- und
Buchhaltungslogik laufen weiter.
- exitCurrentApp bleibt immer false; der Aufrufer beendet geordnet.
Das SDK haengt als Cross-Repo-ProjectReference am Schwester-Repo
Deploymentcenter (Interim, siehe Konzept 2.2). Damit ist P5 offen: die
Gitea-CI checkt das Schwester-Repo nicht aus und wird rot, bis der Bezug auf
ein NuGet-Paket umgestellt ist.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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c176b05ea1 |
L6: IBKRTrader.App.Avalonia -> IBKRTrader.App; letzte WinForms-Spuren raus
Das Suffix ".Avalonia" gab es nur, weil daneben ein WinForms-IBKRTrader.App
stand. Das ist seit L5 weg, also faellt auch das Suffix. Git erkennt alle
Dateien als Umbenennung; Assembly, Wurzel-Namensraum und die
avares://-Ressourcen-URI sind mitgezogen.
Nebeneffekt der Umbenennung: die global::Avalonia-Qualifizierungen entfallen.
Sie waren noetig, weil der Namensraum IBKRTrader.App.Avalonia das
Avalonia-Paket verdeckt hat - ein Ueberbleibsel genau der Namensgebung, die
jetzt weg ist.
Inhaltlich falsch gewordene Aussagen berichtigt - das waren die eigentlichen
Ueberbleibsel, nicht die Kommentare:
- .agents/rules/grundregeln.md schrieb weiterhin "C# .NET 10 WinForms",
RichTextBox-Logging, LauncherForm und PropertyGrid vor. Das ist die Regel,
nach der kuenftig gearbeitet wird - sie haette die Portierung Stueck fuer
Stueck rueckgaengig gemacht. Jetzt: Avalonia, keine Plattform-Suffixe, die
11er-Pinnung mit Begruendung, dazu die beiden Regeln, die uns in L1b am
meisten gekostet haben (UTC persistieren + AppTimeZone statt DateTime.Now;
jede Formatierung mit ausdruecklichem IFormatProvider).
- Core: LogEntry ("wird in RichTextBox geschrieben"), IWorker/WorkerEngine/
WorkerInfo ("DataGridView-Zeile"/"-Binding"), ModuleView ("die
WinForms-Shell castet auf Form").
- Doku: ARCHITECTURE (Modul-Ui-Ordner, "designbare Forms mit Initialize"),
KONZEPT-Modul-Accounting ("UI (WinForms, ein Fenster mit Tabs)").
BEWUSST STEHEN GEBLIEBEN sind die Kommentare, die WinForms nur als
Begruendung nennen - warum LoggingService ein Ereignis hat statt einer
RichTextBox, warum ModuleView Func<object> liefert, warum es benannte
Record-Zeilentypen gibt, warum die Einstellungsmaske aus Attributen entsteht.
Das ist die Herleitung des heutigen Entwurfs; ohne sie sieht spaeter jede
dieser Stellen nach Umstaendlichkeit ohne Grund aus.
KONZEPT-Linux-Portierung.md bekommt einen Statusvermerk: umgesetzt, die
Pfadangaben im Fundstellenverzeichnis beziehen sich auf den alten Aufbau.
Zwei Abweichungen von der Schaetzung sind dort festgehalten - der geringere
Aufwand dank der PolytraderSharp-Vorlage, und dass die dort empfohlene
InvariantGlobalization ein Fehler gewesen waere.
Verifiziert: Build 0 Fehler/0 Warnungen, 193 Tests gruen, Smoke-UI
konstruiert alle 7 Ansichten + Launcher + Dialog, Daemon-Prueflauf OK,
publish -r linux-x64 fuer beide Einstiegspunkte fehlerfrei.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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