Eigener Seam neben IBrokerClient: Wer handelt, braucht ihn nicht; wer die eigene Buchfuehrung gegen den Broker abstimmt, braucht nur ihn. Zuteilung und Verfall aendern Positionen ohne Order von uns - ohne Abgleich laeuft das Managementbuch zwangslaeufig auseinander. - IBrokerPortfolioReader mit GetPositionsAsync/GetExecutionsAsync; implementiert von IbkrBrokerClient und NullBrokerClient (DI registriert beide Rollen auf derselben Instanz). - IbkrConnection: reqAccountUpdates statt reqPositions (nur dieser Weg liefert Marktwert und unrealisierten G/V), reqExecutions inkl. Zuordnung der verspaetet eintreffenden commissionReport-Callbacks ueber die ExecId. - BrokerPosition/BrokerExecution als Broker-Wahrheit neben Position; IbkrMapping: ParseSide, ParseExecutionTime, FormatExecutionFilterTime (UTC wegen TWS-Warnung 2174) - mit Unit-Tests. - Verifiziert gegen Paper-Konto DUR371528: 2 Positionen, 2 Ausfuehrungen inkl. Kommissionen. Doku: Kapital- und Buchmodell (drei Wahrheiten, Kapitalzuteilung), KONZEPT-Datenlage-und-Strategien (gemessen, was die API auf diesem Konto liefert). Options-Wheel: Greeks bei verzoegerten Daten funktionieren (Feld 83); Earnings-Termine sind ueber die TWS API nicht erreichbar (Fehler 10358) - Behelf ueber IV-Filter statt Fremddatenquelle. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# Kapital- und Buchmodell
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> **Status: Konzept (2026-08-03) – noch nicht implementiert.**
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> Dieses Dokument beschreibt, wie mehrere Strategien gleichzeitig auf *einem* IBKR-Konto mit *einem*
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> Guthaben arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu stören, und wie das gegen die steuerliche
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> Buchführung abgegrenzt ist. Es dient als Referenz, gegen die die spätere Umsetzung geprüft wird.
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## 0. Problemstellung und Abgrenzung
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TWS lässt sich pro Rechner nur einmal betreiben – wir sind an **ein** Konto mit **einem** Guthaben
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gebunden. Trotzdem sollen mehrere Strategie-Module parallel handeln. Daraus folgen vier Anforderungen:
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1. Jedes Modul bekommt eine **klar begrenzte Kapitalmenge**, die es binden darf.
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2. Jede Position hat einen **eindeutigen Eigentümer**. Kein Modul darf die Position eines anderen
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Moduls oder eine manuell angelegte Position anfassen.
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3. Das Konto darf durch Modul-Handel **niemals ins Minus oder in Margin** laufen.
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4. Die **steuerliche Buchführung** ist davon vollständig unabhängig und muss zu 100 % stimmen.
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Nicht Gegenstand dieses Dokuments: Strategielogik, Signalerzeugung, Marktdatenversorgung.
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## 1. Die drei Wahrheiten
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Es gibt drei Datenquellen mit unterschiedlicher Autorität. Sie dürfen sich nicht vermischen.
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| Ebene | Quelle | Autoritativ für | Latenz |
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|---|---|---|---|
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| **Steuerbuch** (`acc_`) | Flex Query | Geld, Steuer, GuV – alles gegenüber der Steuerbehörde | T+1 |
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| **Depot-Ist** | TWS-API-Snapshot | Was *jetzt* real im Konto liegt | Sekunden |
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| **Managementbuch** (`core_`) | eigene Order-Events + Abgleich | Zuordnung von Positionen zu Büchern | live |
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**Harte Regel:** Das Managementbuch beeinflusst das Steuerbuch **niemals** – weder korrigierend noch
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ergänzend. Der Accounting-Ingest liest Flex Query, klassifiziert und bucht; ob dabei eine `BookId`
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bekannt ist, ist ihm gleichgültig. Die Modulzuordnung ist eine *optionale, nicht-autoritative*
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Beistelltabelle (Flex-Trade-ID ↔ BookId). Fehlt sie oder ist sie falsch, ändert sich am Steuerergebnis
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exakt nichts.
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Umgekehrt gilt: Das Managementbuch **bezieht** Korrekturen aus dem Steuerbuch (Gebühren, Dividenden,
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Splits), nie andersherum.
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## 2. Bücher (Books)
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Ein **Buch** ist ein Kapitaltopf mit zugeordneten Positionen. Bücher sind:
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| Buch | Bedeutung | Handelt | Limits gelten |
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|---|---|---|---|
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| je Strategie (`CT`, …) | ein Modul, ggf. ein Parametersatz | ja | ja |
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| `MANUAL` | von Hand in TWS/IBKR angelegt | nein (nur extern) | **nein**, zählt aber mit |
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| `UNASSIGNED` | am Broker gefunden, keinem Buch zugeordnet | nein | zählt mit |
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| `HOUSE` | nicht allokierte Reserve, FX, Ausgleichsposten | nein | – |
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**`BookId` ist ein eigenes Konzept, nicht der Modulname.** Default `BookId == Modulname`, aber die
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Trennung erlaubt später mehrere Bücher desselben Moduls und macht `MANUAL`/`UNASSIGNED`/`HOUSE`
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sauber modellierbar. Jetzt kostenlos, später teuer nachzurüsten.
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### Eigentumsregeln (im Core erzwungen, nicht per Konvention)
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1. Ein Verkaufssignal von Buch *b* kann **nur Positionen von *b*** reduzieren, gedeckelt auf
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`Menge(b, Symbol)`. Darüber hinaus wird gekappt – **niemals** wird ein Short erzeugt.
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2. `MANUAL` und `UNASSIGNED` senden keine Signale und empfangen keine.
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3. Ein Modul kann seine `BookId` **nicht selbst wählen**. Sie stammt aus der Modul-Registrierung und
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wird serverseitig gesetzt; `TradeSignal.SourceModule` aus dem Modul ist nicht vertrauenswürdig.
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4. Module bekommen `IBrokerClient` **nicht** per DI – ausschließlich `IExecutionService`.
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Sonst ist die gesamte Buchführung umgehbar.
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5. Ein Kill-Switch/Supervisor darf alles liquidieren – als explizite Core-Autorität mit eigener
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Konfiguration, standardmäßig unter Ausschluss von `MANUAL`.
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## 3. Kapitalmodell: ein Pool, Obergrenzen
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**Es gibt keinen Kapitaltransfer zwischen Büchern.** Kein Buch-Cash, keine Rebalancing-Läufe, keine
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Ausgleichsforderungen. Stattdessen ein gemeinsamer Cash-Pool und pro Buch eine Obergrenze:
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```
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Verteilbar = FreiesCash(gehaircuttet) + Σ Modul-Positionswert − HouseReserve
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Cap(b) = konfigurierter Anteil × Verteilbar (Default: Gleichverteilung)
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Gebunden(b) = Marktwert der Positionen von b + offene Reservierungen von b
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Headroom(b) = min( Cap(b) − Gebunden(b), freies Pool-Cash )
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```
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### Eigenschaften, die bewusst so sind
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- **Gewinne verteilen sich von selbst.** Realisiert ein Buch einen Gewinn, wächst der gemeinsame Pool;
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da alle Caps aus `Verteilbar` abgeleitet werden, steigt der Headroom **aller** Bücher. Diversifikation
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ohne einen einzigen Zwangsverkauf.
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- **Ein Buch darf über seinem Cap liegen.** Steigen die Positionen im Wert, passiert nichts – außer
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dass nicht mehr nachgekauft werden darf. Der Zustand „über Cap" ist **legal**, wird angezeigt und
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gemeldet, aber **nie geheilt**. Es wird niemals eine Position geschlossen, nur um eine Zielquote
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herzustellen.
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- **`Σ Caps ≤ 100 % − Reserve` wird beim Start validiert.** Sonst könnte ein schnelles Buch ein
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langsames aushungern („wer zuerst kommt").
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- **Die Modul-Welt sieht nie den NAV**, sondern nur ihr eigenes Kapital plus freies Cash. Manuelle
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Positionen – auch kreditfinanzierte – sind eine Black Box, die nur über das freie Cash wirkt.
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### Kapitalführung ≠ Performance-Messung
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Die Kapitalführung ist ein Pool plus Caps. Die GuV **pro Buch** ist eine reine *Auswertung* über die
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Trade-Historie (für Supervisor und Reporting) und steuert nichts. Diese Entkopplung ist beabsichtigt.
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## 4. Keine Margin – die Sperre
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**Modul-Handel ist strikt cash-only. Manueller Handel darf Margin nutzen.** Der Kontotyp ist
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Cash-Konto; brokerseitig kann trotzdem Margin verfügbar sein, deshalb ist die Software-Sperre
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zwingend und testpflichtig.
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### Schicht A – richtige Bemessungsgrundlage
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`BuyingPower` und `AvailableFunds` sind auf einem Margin-Konto bereits gehebelt gerechnet und als
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Basis unbrauchbar. Maßgeblich ist:
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```
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FreiesCash = min(TotalCashValue, AvailableFunds) − HouseReserve − Σ offene Reservierungen
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```
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`TotalCashValue` ist das echte Bargeld. Eröffnest du manuell eine Margin-Position, sinkt es, und die
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Modul-Kaufkraft schrumpft automatisch mit. Bei `TotalCashValue ≤ 0` ist die Modul-Kaufkraft null –
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ohne Sonderlogik. Module können einen manuellen Kredit strukturell nicht ausweiten.
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### Schicht B – kein Short
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Verkäufe werden auf die Buchmenge gekappt. Shorts sind implizit Margin.
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### Schicht C – Währung
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Ein Kauf in Währung X darf **nur aus Cash in Währung X** finanziert werden. Andernfalls entsteht ein
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Sollsaldo in X – ein Margin-Kredit, auch wenn das Konto in Summe positiv aussieht. Buch-Cash und
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Reservierungen werden deshalb **pro Währung** geführt (siehe Abschnitt 7).
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### Schicht D – Watchdog
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Ein Hosted Service prüft Cash und Margin-Kennzahlen laufend. Bei Unterschreitung: **globaler
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Kauf-Stopp + Alarm** – und **niemals automatisches Verkaufen** zur Heilung. Ein
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Selbstheilungs-Amoklauf ist gefährlicher als der Zustand, den er beheben soll.
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## 5. Reservierungen (Order-Lebenszyklus)
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Verhindert, dass zwei Module gleichzeitig dasselbe Geld ausgeben. Persistent in der DB, nicht im RAM.
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```
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INTENT → RESERVED → SUBMITTED → FILLED | PARTIAL | CANCELLED | REJECTED | EXPIRED
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```
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- **Reservierungshöhe:** `Menge × Referenzpreis × (1 + Puffer)` + geschätzte Kommission.
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Puffer klein bei Limit-Orders (das Limit *ist* die Obergrenze), größer bei Market (Slippage),
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zusätzlich FX-Puffer bei währungsübergreifenden Vorgängen.
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- **Atomar** gegen Buch-Headroom *und* Pool-Cash, in einer DB-Transaktion hinter einem **globalen
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Order-Lock**. Bei einer TWS-Verbindung reicht ein einfacher `SemaphoreSlim`; feingranulare Locks
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wären hier nur eine zusätzliche Fehlerquelle.
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- **Freigabe** beim Terminalzustand; Differenz zwischen Reservierung und echtem Fill fließt zurück.
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- **TTL zwingend.** Erreicht eine Reservierung ohne Terminalzustand ihr Ablaufdatum oder den
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Handelsschluss → **Alarm, keine stille Freigabe**. Eine hängende Order, deren Reservierung
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freigegeben wird, gibt das Geld zweimal aus.
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- **Idempotenz** über `SignalId` bzw. eine Client-Order-ID, damit ein Reconnect keine Doppelorder
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erzeugt.
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- **Crash-Recovery:** beim Start alle nicht-terminalen Reservierungen gegen die offenen Broker-Orders
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abgleichen; Waisen → Quarantäne + Alarm.
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## 6. Limits und Feedback an die Module
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### Konzentrationslimit pro Einzelwert
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```
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SymbolExposure(s) = Σ_b Marktwert(b, s) ← über ALLE Bücher, inkl. MANUAL
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Prüfung: SymbolExposure(s) + geplanter Kauf ≤ MaxSymbolPercent × NAV
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```
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- **NAV als Nenner**, nicht der Positionswert – sonst wird das Limit bei viel Cash absurd eng und bei
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wenig Cash absurd weit.
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- **`MANUAL` ist von der Prüfung befreit, zählt aber voll in den Zähler.** Hältst du 50 % AAPL von
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Hand, sind die Module bei AAPL vollständig gesperrt. So gewollt.
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- **Verkäufe sind nie limitiert.** Ein Limit darf niemals das Schließen einer Position verhindern.
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### Feedback-Kontrakt
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Das Gate ist **hart**. Das Modul entscheidet nur, *wie es auf die Ablehnung reagiert* – nicht, ob das
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Limit gilt. Ein erneut gesendetes zu großes Signal wird wieder abgelehnt. Der Core trimmt nicht
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selbstständig; die Entscheidung liegt auf Strategieebene.
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```csharp
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record LimitBreach(
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LimitKind Kind, // SymbolConcentration | BookCap | CashAvailable
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// | FxBuffer | CurrencyNotAllowed | VenueNotAllowed
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string Scope, // "AAPL" | "CT" | "USD"
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decimal Current,
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decimal Limit,
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int MaxQuantity, // was jetzt noch ginge
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decimal MaxNotional);
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```
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Ergänzend eine Vorab-Query `GetHeadroom(book, symbol)`, damit ein gut gebautes Modul gar nicht erst
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gegen die Wand fährt und seine Order gleich richtig dimensioniert.
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**Drossel:** Ein Modul, das dasselbe Signal wiederholt gegen dieselbe Wand schickt, wird nach N
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Versuchen pro `SignalId` gedämpft und protokolliert. Sonst produziert eine schlecht geschriebene
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Strategie Logfluten und TWS-Last.
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## 7. Währungen und Handelsplätze
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**Kontobasiswährung:** konfigurierbar, bei Ersteinrichtung festgelegt, danach gesperrt
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(siehe Abschnitt 11 – eine Änderung nach dem ersten Trade macht alle historischen Bewertungen,
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Caps und GuV-Zahlen ungültig).
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- Produktion (US LLC): `USD`
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- Test/Paper (EU): `EUR`
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### Contract-Auflösung ist Pflicht
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Eine Order mit nacktem Symbol-String über `SMART` kann bei mehrdeutigen Tickern still an einer Börse
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in einer anderen Währung landen. Deshalb:
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- Vor jeder Order wird der Contract über `reqContractDetails` aufgelöst; `currency`, `exchange`,
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`primaryExchange` und `conId` werden geprüft.
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- **Whitelist auf zwei Achsen:** Währung ∈ `AllowedCurrencies` **und** Handelsplatz ∈ konfigurierter
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Liste. Verstoß → harte Ablehnung, unabhängig vom Modul.
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- Das Ergebnis wird gecacht; **die `conId` wird in der Position gespeichert.** Sie ist IBKRs
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eindeutige Instrumenten-ID und deutlich sicherer als ein Ticker.
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### FX-Marge als Sicherheitspuffer, nicht als Exposure-Deckel
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Bei überwiegendem Handel in Kontobasiswährung wäre ein FX-Exposure-Limit meist verletzt und damit
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nutzlos. Sinnvoll wirkt die Marge an drei anderen Stellen:
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1. **Bewertungs-Haircut:** Fremdwährungs-Cash geht mit Abschlag in `Verteilbar` ein → das eigene
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Kapital wird nie überschätzt.
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2. **Reservierungspuffer** bei währungsübergreifenden Käufen, zusätzlich zum Slippage-Puffer.
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3. **FX-Exposure als Kennzahl mit Alarmschwelle** – sichtbar und meldepflichtig, ohne Handelssperre.
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### Kein Auto-FX im Order-Pfad
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Fehlt Cash in der Zielwährung, scheitert der Modul-Kauf mit `LimitKind.CashAvailable`. Konvertiert
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würde der Order-Pfad selbst, könnte ein Modul indirekt FX-Kosten und FX-Timing auslösen, und die
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Reservierungslogik müsste zwei Währungen gleichzeitig sperren. FX bleibt ein expliziter Vorgang
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auf `HOUSE`-Ebene.
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## 8. Abgleich (Reconciliation)
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Weil jederzeit manuell in TWS eingegriffen werden kann, ist der Abgleich kein Zusatz, sondern das
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Fundament. Zwei Stufen:
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**Stufe 1 – Ledger ↔ TWS (minütlich):** Handelssicherheit. Stimmen Stückzahlen und Cash?
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| Befund | Bedeutung | Reaktion |
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|---|---|---|
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| Broker > Ledger | manuell gekauft, oder ein Fill kam nach | Überschuss → `UNASSIGNED` |
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| Broker < Ledger | manuell verkauft / Corporate Action | **Break:** betroffene Bücher und Symbol für neue Orders sperren, Alarm |
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| Cash weicht ab | Gebühren, Zinsen, FX | Differenz gegen `HOUSE`, ab Schwelle Break |
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Bei „Broker < Ledger" wird bewusst **nicht** automatisch korrigiert. Anteiliges Wegkürzen zerstört
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die Zurechenbarkeit – Halt-and-alert, der Mensch entscheidet.
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**Stufe 2 – Ledger ↔ Flex Query (täglich, nach Ingest):** Qualitätssicherung. Hier kommen Gebühren,
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Dividenden, Quellensteuer, FX-Differenzen und Splits an – Dinge, die die TWS-API gar nicht oder
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schlecht liefert.
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**Gebühren gehören dem verursachenden Buch.** Sonst subventioniert `HOUSE` die vieltradenden Module
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und die Performance-Zahlen lügen. Beim Fill wird geschätzt, beim Flex-Abgleich exakt nachjustiert.
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## 9. Unzugeordnete Positionen und Eskalation
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Zustände: `New → Notified → Acknowledged → Assigned(Book)`, mit `DetectedAt`-Zeitstempel.
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- Ein Watchdog meldet alles, was **länger als 30 Minuten** unbearbeitet liegt.
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- **Backoff:** nach 30 min, dann 2 h, dann täglich – sonst wird der Kanal unbrauchbar.
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- **Abgestufte Sperrwirkung:** Eine `UNASSIGNED`-Position **zählt voll** in Exposure und
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Konzentrationslimit, bremst die Module also automatisch, **sperrt aber nicht hart**. Hart gesperrt
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wird nur der gefährliche Fall aus Abschnitt 8 (Broker < Ledger).
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## 10. Benachrichtigungen
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Im Code existiert derzeit **kein** Benachrichtigungssystem (die Treffer zu „Notification" im
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Supervisor-MCP sind JSON-RPC-Notifications, etwas anderes). Sauberer Start.
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```
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INotificationSink Name, SendAsync(Notification, ct)
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Notification Severity, Category, Title, Body, DedupKey, Data
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NotificationService Fan-out über alle registrierten Sinks
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```
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Drei Eigenschaften müssen von Anfang an drin sein, weil sie später schwer nachzurüsten sind:
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- **Outbox in der DB** (`core_notification`): erst persistieren, dann zustellen, Retry bei Fehler.
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Solange kein Zielkanal existiert, sammeln sich Meldungen sichtbar an und werden zugestellt, sobald
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ein Sink da ist. Nichts geht verloren.
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- **Dedup/Throttling** über `DedupKey` (z. B. `unassigned:AAPL`).
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- **Severity-Routing:** Info → Log/UI, Warning → Chat, Critical → alle Kanäle.
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Ausbaureihenfolge: `LogSink` + `UiSink` sofort → `MatrixSink`, sobald der Server steht →
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`TelegramSink` optional als Backup.
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**Matrix** ist reines HTTP, keine Library nötig:
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`PUT /_matrix/client/v3/rooms/{roomId}/send/m.room.message/{txnId}` mit dem Access-Token eines
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Bot-Users. Die `txnId` ist Matrix' eingebauter Idempotenz-Schlüssel und passt exakt auf die
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Outbox-ID. Das Token gehört in `SecretProtection`.
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## 11. Steuerbuch: Jurisdiktionsprofil
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**Pro Deployment gibt es genau eine Jurisdiktion, und sie wechselt nie.** Ein Kontowechsel zwischen
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Ländern findet nicht statt – die Option „später auch in Deutschland" bedeutet ausdrücklich: anderer
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Server, andere Datenbank, anderes IBKR-Konto. Daraus folgt: keine Migration, keine
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Mehrmandantenfähigkeit, kein Umschalten zur Laufzeit.
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Das Profil ist **kein Währungs-Flag**, sondern ein Austausch der gesamten Lot- und
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Klassifikationslogik:
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| Aspekt | US LLC (Hauptziel) | DE privat (Option) | DE GmbH (Option) |
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|---|---|---|---|
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| Berichtswährung | USD, keine Umrechnung | EUR, Umrechnung pro Vorgang | EUR, Umrechnung pro Vorgang |
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| Lot-Matching | FIFO Standard, Specific ID wählbar | FIFO zwingend | Bilanzierung |
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| Wash Sale (30 Tage) | **ja**, Basis-Anpassung | kein Äquivalent | kein Äquivalent |
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| Haltefrist | short/long term ab 1 Jahr | irrelevant | irrelevant |
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| Verlustverrechnung | Carryforward mit Deckel | getrennte Töpfe | wieder anders |
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| Quellensteuer | – | Anrechnung nach DBA | Anrechnung |
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| Ausgabe | 1099-B-Abgleich / K-1 | Anlage KAP | Bilanz/GuV |
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Die **Wash-Sale-Regel** ist die einschneidendste: sie verändert Anschaffungskosten rückwirkend. Eine
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Engine, die nur FIFO kann, lässt sich dafür nicht nachrüsten. Deshalb muss die Lot-Verwaltung von
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Anfang an lot-basiert sein und **Basis-Anpassungen als eigene Buchungsart** kennen – auch wenn das
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erste Profil sie noch nicht nutzt.
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> Die konkreten steuerlichen Ausprägungen (u. a. ob die LLC als Disregarded Entity oder Partnership
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> behandelt wird, was das Reporting ändert) sind mit dem Steuerberater abzustimmen. Hier steht nur,
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> was die Software mechanisch abbilden können muss.
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### Profile und Umgebungen
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```
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Test/Paper (EU) BaseCurrency EUR TaxProfile None
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Produktion (US) BaseCurrency USD TaxProfile UsLlc
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Option DE BaseCurrency EUR TaxProfile DePrivat | DeGmbh
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```
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Das Profil **`None`/`Paper`** führt vollständig Buch, rechnet aber keine Steuer und ist in UI und
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allen Exporten sichtbar als solches markiert. Deutsche Steuerregeln auf Paper-Trades zu rechnen wäre
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sinnlos und produziert Zahlen, die jemand später für echt halten könnte.
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### Wo der Lock hingehört
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**Nicht in `appsettings.json`.** Eine Datei lässt sich editieren, und dann rechnet die Engine ab
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morgen nach anderen Regeln über denselben Bestand – der schlimmstmögliche Fehler, weil er sich still
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auswirkt.
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Der Lock gehört **in die Datenbank, neben die Daten, die er regiert**: eine Stempelzeile im
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Accounting-Schema mit Jurisdiktion, Berichtswährung, Kontobasiswährung und Einrichtungszeitpunkt.
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Beim Start wird die Konfiguration dagegen geprüft; bei Abweichung startet das Accounting-Modul nicht,
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sondern meldet einen Konflikt. Gesetzt wird der Stempel bei der Ersteinrichtung, geändert nur durch
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eine leere Datenbank.
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### Was deshalb *nicht* gebaut wird
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Die EZB-Kursanbindung (Kursquelle, Stichtagsregeln, Kursarchivierung) ist für das Hauptziel nicht
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nötig: USD-Konto, USD-Reporting, keine Umrechnung. Also nur die **Naht** bauen (`IFxRateSource`, im
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US-Profil eine No-Op), nicht die Implementierung. Wird die DE-Option je gezogen, geschieht das
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ohnehin auf einem anderen Server – dann wird sie dort ergänzt.
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Falls doch: EZB-Referenzkurse autoritativ, IBKR-Bewertungskurse nur als Kontrollgröße; **verwendeter
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Kurs, Quelle, Stichtag und Abrufzeitpunkt werden mitgespeichert**, nicht nur der umgerechnete Betrag.
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## 12. Datenmodell-Deltas
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| Heute | Delta |
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|---|---|
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| `core_position` (PK `Module`+`Symbol`) | `Module` → `BookId`; **`ConId`, `Currency`, `Exchange` ergänzen** |
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| `core_budget` (Total/Used/MaxPerTrade) | ersetzen durch `core_book`: Cap-Regel, Flags (ReadOnly, Active), Mindestordergröße |
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| – | `core_reservation` (Zustandsmaschine, TTL, Währung) |
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| – | `core_broker_snapshot` + `core_reconciliation_break` |
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| – | `core_notification` (Outbox) |
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| – | `core_instrument` (aufgelöste Contracts, `conId`-Cache, Whitelist-Status) |
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| – | `acc_jurisdiction` (Stempel, Abschnitt 11) |
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| ~~Buch-Cash, Transfers, Rebalance-Lauf~~ | **entfällt** – ein Pool plus Caps (Abschnitt 3) |
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| `RiskContext.NetLiquidation` | → `Verteilbar` und `Headroom(b)`, **nicht** NAV |
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| `IbkrConnection`: `NetLiquidation,AvailableFunds` | + `TotalCashValue`, `SettledCash`, Margin-Kennzahlen, **pro Währung** |
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| `IBrokerClient` | + `GetPositionsAsync`, + `ResolveContractAsync` |
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| `ExecutionService` (Check-then-Act ohne Lock) | Order-Gateway davor: Serialisierung + Reservierung |
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| `ExecutionResult.Reason` (string) | + strukturiertes `LimitBreach` (Abschnitt 6) |
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## 13. Invarianten und Testkatalog
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Die No-Margin-Bedingung wird als **eine ausführbare Invariante** formuliert, die an drei Stellen
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dieselbe Codebahn nimmt:
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∀ Währung c: FreiesCash(c) ≥ 0
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∧ Σ offene Reservierungen(c) ≤ FreiesCash(c)
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∀ Buch b, Symbol s: Menge(b, s) ≥ 0
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∀ Symbol s: Σ_b Menge(b, s) = BrokerMenge(s)
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```
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1. als Assert am Ende **jedes** Trading-Tests (gemeinsamer Testhelfer, nicht pro Test neu geschrieben)
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2. als Property-Test über zufällige Sequenzen aus Reservierung / Fill / Teilfill / Cancel / Slippage /
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manuellem Eingriff
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3. als Laufzeitprüfung im Watchdog – **identische Implementierung**, damit Test und Produktion nicht
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auseinanderlaufen
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### Pflichtfälle
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| Fall | Erwartung |
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| Zwei parallele Reservierungen, zusammen > freies Cash | zweite abgelehnt |
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| N nebenläufige Tasks (Stresstest) | Σ Reservierungen nie > freies Cash |
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| Fill teurer als reserviert, innerhalb Puffer | ok, Restfreigabe korrekt |
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| Fill jenseits des Puffers | Alarm, Cash bleibt ≥ 0 |
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| Manuelle Margin-Position taucht auf, Cash < Reserve | alle Modul-Käufe gesperrt |
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| Cash in Zielwährung = 0, andere Währung vorhanden | abgelehnt – **kein** stiller Fremdwährungskredit |
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| Verkaufssignal über Buchmenge hinaus | gekappt, kein Short |
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| Reservierung erreicht TTL | Alarm, **keine** stille Freigabe |
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| Neustart mit offenen Reservierungen | aus DB rekonstruiert, keine Doppelausgabe |
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| Modul setzt fremde `BookId` im Signal | serverseitig überschrieben |
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| Verkaufssignal gegen `MANUAL` | abgelehnt |
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| Contract löst auf fremde Währung/Börse auf | abgelehnt vor Ordersendung |
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## 14. Bewusst verschoben
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- **Self-Cross-Netting** (Modul A kauft, Modul B verkauft dasselbe Symbol gleichzeitig). Bei der
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erwarteten Handelsfrequenz unrealistisch und allenfalls eine Ausnahmeerscheinung.
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**Billige Vorstufe jetzt:** Ist im Order-Gateway eine gegenläufige Order für dasselbe Symbol
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pending, wird das protokolliert und gewarnt. Der Lock ist ohnehin da – das kostet fast nichts und
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liefert Daten darüber, ob das Problem je real wird.
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- **Corporate Actions** (Splits, Spin-offs) in der Buchzuordnung – vorerst über den Flex-Abgleich als
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Break sichtbar, manuelle Zuordnung.
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- **Echte Sub-Accounts** bei IBKR (Advisor/Family-Struktur) als brokerseitige Trennung. Erwogen und
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verworfen: erfordert Kontotypwechsel und feste Vorabaufteilung des Kapitals, deutlich unflexibler
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als virtuelle Bücher.
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## 15. Offene Punkte
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- **Mindestordergröße** pro Buch: ein Wert in Kontobasiswährung, Fremdwährungsorders per Tageskurs
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dagegen geprüft. Konkreter Wert beim Bauen festzulegen.
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- **Konkrete Limitwerte** (`MaxSymbolPercent`, `HouseReserve`, FX-Haircut, Slippage-Puffer, TTL)
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– Startwerte beim Bauen festzulegen und in `settings.example.json` dokumentieren.
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- **Handelsplatz-Whitelist**: konkrete Börsenliste je Währung.
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- **Umsetzungsreihenfolge** – noch nicht besprochen.
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## Zusammenfassung der getroffenen Entscheidungen
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| # | Entscheidung |
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| 1 | Cash-Konto; Modul-Handel strikt cash-only, manueller Handel darf Margin nutzen |
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| 2 | Kein Kapitaltransfer zwischen Büchern – ein Pool plus Obergrenzen; **niemals** aktives Schließen zum Balancieren |
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| 3 | Limit-Verletzung: hartes Gate, strukturiertes Feedback; die Reaktion entscheidet die Strategie |
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| 4 | Kontobasiswährung USD (Produktion) / EUR (Test), bei Ersteinrichtung gesetzt und danach gesperrt |
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| 5 | Nur USD und EUR handelbar; Contract-Auflösung mit Währungs- und Handelsplatz-Whitelist ist Pflicht |
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| 6 | Steuerbuch strikt getrennt, Flex Query als einzige Quelle, Jurisdiktionsprofil einmalig und in der DB verankert |
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| 7 | Unzugeordnete Positionen: Quarantäne + Eskalation nach 30 Minuten mit Backoff |
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| 8 | Benachrichtigungen über Outbox + Sink-Abstraktion; Matrix als Zielkanal, Telegram optional |
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