Durchgefuehrt ohne Bildschirm: Anwendung unter Xvfb, Navigation per xdotool,
Aufnahmen mit import. Damit ist die Sichtpruefung reproduzierbar und ohne
Anwesenheit moeglich.
Positiv: Schriftrendering sauber inklusive Umlauten, typografischen
Anfuehrungszeichen, Emoji und Monospace im Terminal - unter Linux mit Fontconfig
nicht selbstverstaendlich. LiveCharts2/Skia rendert. Layout ohne Ueberlappungen
oder abgeschnittene Texte. Die beim Fruehjahrsputz nach Assets/ verschobenen
PNG-Symbole werden korrekt angezeigt.
Vier neue Befunde:
- B-5: Mullvad CLI Path steht unter Linux auf C:\Program Files\... - der
Standardwert stammt aus der Windows-Zeit. Wer die VPN-Rotation einschaltet,
bekommt einen Fehler ohne erkennbare Ursache.
- B-6: Textkontrast in den KPI-Kacheln nur 2,33:1 (gemessen, RGB 46/104/68 auf
35/37/39). WCAG AA verlangt 4,5:1.
- B-7: Gesamt erscheint doppelt in der KPI-Kachel.
- B-8: Datumsachse der Equity-Kurve zeigt zwoelfmal 01.01. statt fortlaufender
Daten. Vermutlich nicht Linux-spezifisch, nur hier aufgefallen.
Offen: die vier Modulfenster. Ohne Lizenzschluessel deaktiviert BuildHost alle
Module, sie bleiben in der Seitenleiste ausgegraut. Das Deploymentcenter ist von
der VM erreichbar und die Lizenz-CLI meldet bereits eine HWID auf Basis der
Linux-machine-id - eine Aktivierung waere zugleich die Live-Abnahme von D-2.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der Pruefplan ist abgearbeitet. Die Anwendung laeuft nicht nur, sie arbeitet:
Core-Hydration, MarketSyncService und 100 echte Maerkte von der Polymarket-API
in die Datenbank geschrieben - HTTP, TLS, JSON und DB-Zugriff funktionieren
unter Linux.
Ergebnisse im Einzelnen:
- MariaDB 11.8.6 auf der Test-VM, genau die in DatabaseServerVersion gepinnte
Version. Alle fuenf DbContexts migriert, 21 Tabellen.
- systemd: active, Shutdown in 0,08 s (Grenze 45 s) ohne SIGKILL,
Restart=on-failure greift nach kill -9.
- Der neue Exit-78-Schutz wirkt nachweislich: Verbindung entfernt -> Status
failed, systemd meldet 78/CONFIG, KEINE Neustartschleife, verstaendliche
Meldung im Journal.
- D-11 (WorkingDirectory-Falle) ist KEIN Problem: server_settings.xml wird aus
/opt/polytrader gelesen, eine Suche ueber das ganze Dateisystem findet keine
zweite Datei. Nebenbefund: die Datei wird beim Start gar nicht angelegt,
erst beim Speichern von Einstellungen.
- Logrotate mit copytruncate rotiert beide Namensmuster, Dienst schreibt weiter.
- Alle neun Views konstruieren fehlerfrei, beide Farbschemata vollstaendig.
T2 ist belegt statt behauptet: Unter UTC meldet die Anwendung "Anzeige-Zeitzone:
Europe/Berlin" und stempelt in derselben Zeile mit 20:04 statt 22:04. Auf einem
UTC-Server zeigen damit alle Logs die falsche Zeit, zwischen Mitternacht und
2 Uhr sogar das falsche Datum.
Neuer Befund B-4: --smoke-ui scheitert ohne X-Server (XOpenDisplay failed),
obwohl es als CI-Werkzeug gedacht ist. "xvfb-run -a" loest es nachweislich -
relevant, sobald A2 wieder aufgenommen wird.
docs/TESTUMGEBUNG-Linux-VM.md neu: Anleitung fuer ALLE Projekte, die auf der VM
testen. Zugang per eigenem SSH-Schluessel je Projekt, eigene Datenbank je
Projekt (<projekt>_test samt eigenem Benutzer, nie eine fremde mitbenutzen),
eigenes Dienstkonto, Verzeichnis- und Portkonventionen, Belegungsliste und
Aufraeumbefehle. Kopie liegt auf der VM unter ~/TESTUMGEBUNG.md, wo jeder Agent
sie beim Verbinden findet.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
PolyTrader laeuft auf Linux: Build 0 Fehler, 476 Tests gruen, Publish und Start
funktionieren - bei Build und Tests kein einziger Unterschied zu Windows.
Bestaetigt: --headless braucht keine nativen GUI-Bibliotheken (BuildAvaloniaApp
wird nie aufgerufen, Skia nie geladen), master.key bekommt unter Linux korrekt
0600, Zeitzone und Lizenz-Gate verhalten sich wie dokumentiert.
Drei Befunde festgehalten: B-1 (Absturz ohne Datenbank) ist behoben, B-2
(zwei Datumsformate in Logdateinamen) und B-3 (--smoke-ui verlangt jetzt eine
Datenbank; war vorher genauso, nur unsichtbar) sind offen und beschrieben.
Nicht geprueft und warum: systemd, Oberflaeche, SIGTERM und der T2-Nachweis
brauchen eine Testdatenbank und sudo.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude Code direkt auf der Ubuntu-VM auszufuehren scheidet aus - es blockiert
die Maschine bis zum Neustart, mehrere Reparaturversuche waren erfolglos.
Der Test laeuft daher ueber SSH von der Entwicklungsmaschine aus.
Die Pruefschritte bleiben unveraendert; nur fuehrt sie nicht Richard von Hand
aus, sondern ich per SSH. Vermerkt ist auch, wo Richard trotzdem gebraucht wird:
bei allem, was Zugangsdaten oder sudo braucht.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
docs/pruefplaene/PRUEFPLAN-Linux-Betrieb.md: Schritt-fuer-Schritt-Protokoll zum
Abarbeiten auf einer Test-VM, jeder Schritt mit erwartetem Ergebnis und der
Angabe, was zurueckzumelden ist.
Zwei Fallen vorab, die beim Vorbereiten aufgefallen sind:
1. Der Linux-Publish enthaelt appsettings.Local.json mit den echten
MySQL-Zugangsdaten. Ungeprueft auf die VM kopiert, laeuft der Test gegen die
PRODUKTIVdatenbank - und der MarketSyncService schreibt dort als
Hintergrunddienst hinein. Der Plan legt deshalb zuerst eine eigene
Testdatenbank samt eigenem Benutzer an; das Umstellen der Verbindung ist
ausdruecklich als wichtigster Schritt markiert.
2. Es gibt keine automatischen Migrationen beim Start (nachgeprueft: kein
Migrate()/EnsureCreated() im Code). Das Schema muss vorher stehen - fuenf
DbContexts, jeder mit eigenen Migrationen, ueber die Umgebungsvariable
POLYTRADER_MYSQL.
Inhaltliche Schwerpunkte des Plans:
- Die Hypothese, dass --headless OHNE GUI-Bibliotheken auskommt, weil
BuildAvaloniaApp() dort nie aufgerufen wird und Skia damit nie geladen wird.
Der Plan prueft das bewusst zuerst ohne die Pakete - das Ergebnis entscheidet,
was spaeter ins Server-Grundimage muss.
- Die WorkingDirectory-Falle aus D-11: server_settings.xml relativ zum
Arbeitsverzeichnis, master.key relativ zur Programmdatei. Bei Abweichung legt
ServerSettings.Load() kommentarlos eine neue Datei an. Wird per find ueber
frisch geaenderte Dateien nachgewiesen.
- SIGTERM-Shutdown gegen TimeoutStopSec=45 gemessen, Restart=on-failure
per pkill -9 gegengetestet.
- T2 (TerminalLogger stempelt DateTime.Now statt AppTimeZone) wird auf einer
UTC-VM erstmals nachweisbar statt nur behauptet.
- Logrotate mit copytruncate, weil die App die Logdatei offen haelt.
- Master-Key als Umgebungsvariable im Dienst: erster echter Lauf von
FilePermissions unter Linux-Rechten.
Am Ende eine Liste der zehn zurueckzumeldenden Ausgaben und die Befehle zum
Aufraeumen der VM.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Root aufgeraeumt: alle Konzept-/Plan-/Fach-Dokumente nach docs/ verschoben,
organisiert nach Typ (wie fuer ein separates Docs-Repo vorgeschlagen, aber bewusst
in diesem Repo, damit Plan->umsetzende-Commits nachvollziehbar bleiben):
- docs/konzepte/ (KONZEPT-*)
- docs/umsetzungsplaene/ (UMSETZUNGSPLAN-*)
- docs/ideen/ (fruehe Ideen, Platzhalter)
- docs/pruefplaene/ (PRUEFPLAN-*)
- docs/steuer/ (Steuer-/Buchhaltungs-Doks, z.B. US-CPA-Fragebogen)
- docs/README.md (Index/Konventionen)
Getrackte Plaene als Rename verschoben (History erhalten); zuvor untracked Konzept-/
Plan-Dateien jetzt versioniert.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>