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Einstellungen: erst schreiben, dann uebernehmen
Behebt #534. Die vier schreibenden Endpunkte verschluckten die Ausnahme des Repositories und meldeten anschliessend unbedingt Erfolg. Das Verschlucken war unschoen; die Reihenfolge war gefaehrlich: copyState wurde auch dann geaendert, wenn die Datenbank abgelehnt hatte. Das Modul handelte danach mit Risikolimits, die nirgends standen, und nach dem naechsten Neustart konnte niemand mehr rekonstruieren, womit es gehandelt hatte. Neu geht der Schreibvorgang zuerst, und der Hauptspeicher wird nur nachgezogen, wenn er gelang. Sonst 500 mit Klartext und unveraenderter Zustand. Fehlt die Ablage ganz, ist die Aenderung ebenso rein fluechtig — auch das wird abgelehnt, mit 503. Betroffen: CopyTrading-Kontoeinstellungen, ResolutionFarming-Kontoeinstellungen, Master-Trader anlegen/aendern, Master-Trader loeschen. Dass alle vier denselben Helfer (PersistenceGuard) benutzen, ist der eigentliche Punkt: Aus je eigenem try/catch je Endpunkt ist die Ungleichheit ueberhaupt erst entstanden. Bewusst anders behandelt bleibt das Archivieren eines Supervisor-Berichts: Die Antwort des Agenten steht dort bereits und hat Geld gekostet: sie wegen eines fehlgeschlagenen Archiveintrags zu verwerfen, waere schlimmer als der fehlende Eintrag, und an diesem Schreibvorgang haengt kein Verhalten des Systems. Stillschweigend verschwindet er aber nicht mehr, sondern wird protokolliert. In der Oberflaeche zeigten die Schreibwege bisher nur "HTTP 500" an und verschenkten damit genau die Begruendung, die der Server jetzt mitliefert. errorText() liest sie aus der Antwort. Entscheidung von Richard: ablehnen statt fluechtig uebernehmen. Damit sind waehrend eines Datenbankausfalls keine Aenderungen an den Einstellungen mehr moeglich; das Handeln selbst laeuft weiter. Geprueft auf der Linux-Test-VM mit angehaltener MariaDB: alle drei Schreibwege antworten mit 500 und nennen den Grund, das Limit bleibt bei 11,25 statt auf 99,99 zu springen, der Phantom-Trader entsteht weder im Hauptspeicher noch in der Datenbank, jeder Fehlschlag steht im Protokoll. Nach dem Wiederanlauf speichert es wieder. 556 von 556 Tests bestanden (5 neue). Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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WebUI: Module, Analytics und Buchhaltung als eigene Ansichten
Das WebGUI konnte bisher Dashboard, Konten, Jobs, Logs und Einstellungen.
Die vier Strategie- und Analysemodule waren nur in der Avalonia-Oberflaeche
erreichbar - wer den Server aus der Ferne bediente, sah sie nicht.
Fuenf neue Endpunktgruppen holen sie herein:
/api/analytics KPIs, Equity-Kurve, PnL je Modul und Tag,
durchsuchbare Trade-Historie mit Seitenlauf
/api/modules/copytrading Master-Trader (CRUD), offene und
geschlossene Trades, Risikolimits je Konto
/api/modules/resolutionfarming Scanner-Kandidaten, Positionen, Historie,
Farming-Parameter je Konto
/api/modules/supervisor Profile, Agentenfragen, Berichtsarchiv,
Signal-Dossiers, Counterfactuals
/api/modules/accounting BWA-Periodenabrechnung, Ledger-Journal,
PDF- und CSV-Export, Ingest-Laeufe
Dazu im Bestand:
- Dashboard bekommt /overview-widgets: Modul-KPIs (heute/7T/30T), auffaellige
Trades der letzten 24 Stunden, Warnungen und Fehler des Tages, den letzten
Supervisor-Bericht.
- Die Kontenliste zeigt 3-Tage-PnL, Winrate, Gesamtergebnis und die
beteiligten Module statt nur Salden.
- Jobs lassen sich ueber /toggle und /state ein- und ausschalten, nicht nur
ausloesen.
Die Oberflaeche bleibt ohne Fremdbibliotheken: alle Diagramme sind Inline-SVG,
kein CDN, kein npm. Alle neuen Pfade liegen unter /api/ und damit hinter der
bestehenden Token-Pruefung.
Zwei Fehler nebenbei behoben:
- AccountingReportService.ResolveCurrency lief in eine NullReferenceException,
wenn der FX-Dienst nicht gesetzt war. Betrifft jeden EUR-Aufruf ohne
geladene EZB-Kurse.
- Ein Master-Trader, dessen Name ein Apostroph enthaelt, hatte einen toten
Loeschen-Knopf: escapeHtml laesst ' unberuehrt, und im onclick-Attribut
beendete das Zeichen das JavaScript-Literal vorzeitig. Laengerer Text mit
Anfuehrungszeichen konnte darueber eigenen Code einschleusen. Neu setzt
jsArg() den Wert als JSON-Literal ein; geprueft mit
O'Brien "quote" <b>bold</b> \ backslash.
McpLightServerTests weicht jetzt aus, wenn HttpListener mangels URL-ACL nicht
binden darf, statt den Lauf scheitern zu lassen.
Geprueft auf der Linux-Test-VM (Ubuntu 26.04, .NET 10): Build ohne Fehler,
533 von 533 Tests bestanden, alle 11 Ansichten und 15 Unteransichten geladen,
alle Endpunkte mit 200 beantwortet, Schreibwege bis in die Datenbank
nachverfolgt, PDF- und CSV-Export gueltig, SSE-Logstrom live.
Offene Befunde aus der Abnahme liegen als #532 (Kopfleiste laeuft unter
1623 px ueber), #533 (EUR-PDF ohne EZB-Kurse liefert Nullbetraege) und #534
(Einstellungen melden Erfolg trotz gescheitertem Speichern) im Bugtracker.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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