PolyTrader laeuft auf Linux: Build 0 Fehler, 476 Tests gruen, Publish und Start
funktionieren - bei Build und Tests kein einziger Unterschied zu Windows.
Bestaetigt: --headless braucht keine nativen GUI-Bibliotheken (BuildAvaloniaApp
wird nie aufgerufen, Skia nie geladen), master.key bekommt unter Linux korrekt
0600, Zeitzone und Lizenz-Gate verhalten sich wie dokumentiert.
Drei Befunde festgehalten: B-1 (Absturz ohne Datenbank) ist behoben, B-2
(zwei Datumsformate in Logdateinamen) und B-3 (--smoke-ui verlangt jetzt eine
Datenbank; war vorher genauso, nur unsichtbar) sind offen und beschrieben.
Nicht geprueft und warum: systemd, Oberflaeche, SIGTERM und der T2-Nachweis
brauchen eine Testdatenbank und sudo.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
docs/pruefplaene/PRUEFPLAN-Linux-Betrieb.md: Schritt-fuer-Schritt-Protokoll zum
Abarbeiten auf einer Test-VM, jeder Schritt mit erwartetem Ergebnis und der
Angabe, was zurueckzumelden ist.
Zwei Fallen vorab, die beim Vorbereiten aufgefallen sind:
1. Der Linux-Publish enthaelt appsettings.Local.json mit den echten
MySQL-Zugangsdaten. Ungeprueft auf die VM kopiert, laeuft der Test gegen die
PRODUKTIVdatenbank - und der MarketSyncService schreibt dort als
Hintergrunddienst hinein. Der Plan legt deshalb zuerst eine eigene
Testdatenbank samt eigenem Benutzer an; das Umstellen der Verbindung ist
ausdruecklich als wichtigster Schritt markiert.
2. Es gibt keine automatischen Migrationen beim Start (nachgeprueft: kein
Migrate()/EnsureCreated() im Code). Das Schema muss vorher stehen - fuenf
DbContexts, jeder mit eigenen Migrationen, ueber die Umgebungsvariable
POLYTRADER_MYSQL.
Inhaltliche Schwerpunkte des Plans:
- Die Hypothese, dass --headless OHNE GUI-Bibliotheken auskommt, weil
BuildAvaloniaApp() dort nie aufgerufen wird und Skia damit nie geladen wird.
Der Plan prueft das bewusst zuerst ohne die Pakete - das Ergebnis entscheidet,
was spaeter ins Server-Grundimage muss.
- Die WorkingDirectory-Falle aus D-11: server_settings.xml relativ zum
Arbeitsverzeichnis, master.key relativ zur Programmdatei. Bei Abweichung legt
ServerSettings.Load() kommentarlos eine neue Datei an. Wird per find ueber
frisch geaenderte Dateien nachgewiesen.
- SIGTERM-Shutdown gegen TimeoutStopSec=45 gemessen, Restart=on-failure
per pkill -9 gegengetestet.
- T2 (TerminalLogger stempelt DateTime.Now statt AppTimeZone) wird auf einer
UTC-VM erstmals nachweisbar statt nur behauptet.
- Logrotate mit copytruncate, weil die App die Logdatei offen haelt.
- Master-Key als Umgebungsvariable im Dienst: erster echter Lauf von
FilePermissions unter Linux-Rechten.
Am Ende eine Liste der zehn zurueckzumeldenden Ausgaben und die Befehle zum
Aufraeumen der VM.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
A2 (CI-Runner) auf pausiert: auf der Gitea-Maschine ist derzeit keine Leistung
fuer einen weiteren Container frei (Entscheidung Richard). Der Workflow bleibt
liegen und ist sofort lauffaehig, sobald ein Runner da ist.
A4 aufgeteilt, weil die bisherige Blockade nicht stimmte:
- A4a "Linux-Betrieb auf einer Test-VM" ist NICHT durch A3 blockiert. Am Code
nachgeprueft: LicenseGate ruft bei fehlender Lizenz kein Environment.Exit auf,
sondern startet die Core-Shell im eingeschraenkten Modus ohne Trading-Module.
Watchdog, Error-Reporting und Update-Pruefung stehen in appsettings.json
ohnehin auf false. Der Linux-Betrieb ist damit ohne Deploymentcenter testbar -
und Richard hat dafuer Test-VMs.
- A4b "Feldtest im Zielland" bleibt blockiert (A3 + A4a).
- A5 und B3 haengen jetzt praeziser an A4b statt an "A4".
Das ist mehr als Umsortieren: Die Anwendung ist noch nie auf Linux GELAUFEN -
verifiziert war bisher nur, dass sie sich publishen laesst. Das ist die groesste
ungetestete Flaeche im Projekt, und sie ist ab sofort adressierbar.
A4a listet konkret, was zu pruefen ist: native Abhaengigkeiten von
SkiaSharp/HarfBuzz, DB-Verhalten mit und ohne erreichbare MySQL, die
WorkingDirectory-Falle aus D-11 (server_settings.xml relativ zum
Arbeitsverzeichnis, master.key relativ zur Programmdatei - bei Abweichung legt
ServerSettings.Load() kommentarlos eine neue Datei an), SIGTERM-Shutdown,
Logrotate und der Master-Key als Umgebungsvariable unter Linux-Rechten.
Nebenbei wird dort T2 nachweisbar: der TerminalLogger stempelt mit DateTime.Now
statt AppTimeZone - auf einer UTC-VM mit Anzeigezone Europe/Berlin muessen die
Logdatei-Grenzen sichtbar von der angezeigten Uhrzeit abweichen. Bisher ist das
ein theoretischer Befund.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der Status des Projekts stand verstreut in elf Umsetzungsplaenen, drei
Konzepten, der Linux-Analyse und dem Projektstand - teils widersprechend, teils
wochenlang veraltet. Ab jetzt gibt es genau eine Statusquelle.
docs/ROADMAP.md (neu):
- Alle Vorhaben in vier Stufen A bis D, plus technische Schuld und Verlauf.
Die Stufen sind eine Reihenfolge, keine Termine: jede schafft die
Voraussetzung fuer die naechste.
- Statuszeichen: erledigt / offen / blockiert (mit Ursache) / bewusst
zurueckgestellt / Idee, nicht beschlossen. Damit ist das, was wir NICHT bauen
wollen, sichtbar vorgehalten statt unauffindbar in einem Plan zu schlummern.
- Inhaltlich getragen, nicht nur verlinkt: je Vorhaben Ziel, Phasen,
Akzeptanzkriterien, offene Entscheidungen und Leitplanken aus den Quelldokumenten.
- Sichtbar gemacht, was vorher zwischen den Dokumenten verborgen lag:
CopyTrading Phase 1 ist der Engpass der gesamten Roadmap (MarketMaking und
BundleArbitrage haben harte Voraussetzungen darauf), und die Sniper-Metriken
aus Phase 3.2 sind ein Spezialfall des StrategieDrift-Fingerprints - zusammen
bauen statt doppelt.
Archiv (docs/archiv/):
- 15 Dokumente verschoben (11 Umsetzungsplaene, 3 Konzepte, ANALYSE-Linux-Portierung).
Sie bleiben die Bauanleitungen mit Code-Bezuegen, Risikotabellen und
Begruendungen - eingefroren ist nur ihr Status.
- archiv/README.md ordnet jedes Dokument seinem Roadmap-Punkt zu.
Verweise nachgezogen - der eigentliche Aufwand:
- 25 Markdown-Links repariert. 15 davon verschiebungsbedingt (eine Ebene
tiefer), der Rest war schon vorher falsch: die Ideensammlung verlinkte
Quellcode relativ zum Repo-Wurzelverzeichnis statt zu docs/.
- 12 Dateien ausserhalb von docs/ verwiesen in Kommentaren auf die Plaene
(csproj, props, setup.json, sechs Quelldateien) - alle auf archiv/ umgebogen.
- Verweise auf Dateien, die der Fruehjahrsputz geloescht hat (Ui/,
Program.cs, WindowMenuBar), zu Klartext entschaerft statt tote Links zu lassen.
- Gegenprobe: 85 Links geprueft, 0 kaputt. Build gruen, 476 Tests gruen.
PROJEKTSTAND.md entdoppelt: Abschnitt "Offen" verweist jetzt auf die Roadmap.
Arbeitsteilung ist damit klar - Projektstand sagt was IST, Roadmap was KOMMT.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>