Umsetzung von #560.
Die Ansicht "Moduleinstellungen" zeigte bisher nur an, ob ein Modul laeuft. Jetzt
laesst sich dort wie im Modul-Tab des Desktops festlegen, welche Module beim
naechsten Start geladen werden. POST /api/modules/{name}/enabled nimmt den
gewuenschten Zustand ausdruecklich entgegen ({"enabled": true|false}) und
schaltet nicht einfach um. Zwei Klicks aus zwei Fenstern heben sich damit
nicht auf, und ein wiederholter Aufruf aendert nichts mehr.
Fehlerfaelle:
- Unbekanntes Modul: 404.
- Modul mit Aktivierungs-Blocker: 409.
- Fehlender Zustand: 400. Die Pruefung war zuerst lueckenhaft, der Test hat es
gefunden: Mit "bool Enabled" machte ein leerer Rumpf {} daraus false, und ein
unvollstaendiger Aufruf haette das Modul deaktiviert.
Gemeinsame Quelle statt Kopien:
- KnownModules: Die Modulliste stand viermal im Code (Program, CoreViews,
ModuleViews, hartkodiert im WebUI). Der Start registriert jetzt die eine
Liste.
- ModuleActivationView: Die Statusregeln des Desktops ("Aktiv - stoppt nach
Neustart" usw.) liegen im Core. Desktop und WebUI zeigen dasselbe.
ServerSettingsFile - gefunden, bevor das WebUI in die Datei schreiben durfte:
ServerSettings.Load verschluckt jeden Lesefehler und liefert Vorgaben. "Frisch
lesen, ein Feld aendern, speichern" haette eine gesperrte oder beschaedigte
server_settings.xml durch Vorgaben ersetzt, und mit ihr Lizenzschluessel,
Watchdog-Token, Mullvad-Account und Alchemy-Key. Genau so schrieb auch der
Modul-Schalter des Desktops. ServerSettingsFile:
- liest streng und schreibt bei unlesbarer Datei nichts,
- schreibt atomar ueber eine Nachbardatei,
- erhaelt unter Linux die Dateirechte,
- serialisiert Aenderungen prozessweit.
Der Desktop-Schalter benutzt ihn jetzt ebenfalls.
Tests: Lizenzschluessel, Token und Alchemy-Key bleiben beim Umschalten in der
Datei; eine kaputte Datei bleibt Byte fuer Byte unveraendert und die Anzeige
bietet dann kein Umschalten an; Blocker, 404, 400, Idempotenz; die
Statustabelle; strenges Lesen, atomares Schreiben und Rechte am Dateiobjekt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Umsetzung von #563.
Entscheidung Richard, 13.09.2026: Beenden soll ueber das WebUI gehen, aber
beschraenkt auf das Trading. Ein Ende der ganzen Anwendung naehme den Webserver
mit; danach waere das WebUI nicht mehr erreichbar.
POST /api/dashboard/stop-trading setzt Live- und Demo-Modus auf Inaktiv und
schaltet die Pause ein. Damit halten CopyTrading und ResolutionFarming (#569)
an, wie beim Ende der Anwendung. Offene Orders an der Boerse werden bewusst
nicht storniert: Das tut auch das Beenden der App nicht, und ein Eingriff in
die CLOB-Integration gehoert nicht in einen Notschalter. Der Dialog sagt das
ausdruecklich.
Die Route verlangt {"confirmed": true}. Ein Aufruf ohne Absicht, etwa aus einem
alten Skript, beendet nichts. Der Vorgang wird als Warnung protokolliert, mit
den Modi vorher.
Im Dashboard steht unter der Notfall-Pause jetzt "Trading beenden ...". Der
Dialog ist wie im Desktop 10 Sekunden gesperrt, Abbrechen und Esc gehen
jederzeit. Wieder aufgenommen wird nur ueber die Modus-Schalter. Die Pause
aufzuheben genuegt nicht, das haelt ein Test fest.
Offen bis #570: Laufende Verkaufsleitern und der REST-Pre-Redeem pruefen die
Pause nicht. Der Inaktiv-Modus, den dieser Knopf setzt, sperrt den Pre-Redeem
bereits; die Leitern friert erst #570 ein.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Behebt #562.
Entscheidung Richard, 13.09.2026: Geheimnisse verwalten wir ausschliesslich im
Desktop.
Bis dahin lieferte GET /api/settings/webui das Zugangs-Token im Klartext. Ueber
das WebUI liessen sich ausserdem ein Token setzen, ein neues erzeugen und
LocalOnly abschalten. Wer das Token hatte, konnte das WebUI damit ueber
unverschluesseltes HTTP ins Netz oeffnen, sich den Zugang verlegen oder sich
selbst aussperren.
Jetzt:
- GET /api/settings/webui liefert Enabled, Port, LocalOnly und vom Token nur
hasToken.
- POST /api/settings/webui und /webui/generate-token antworten mit 403 und
protokollieren den Versuch. Sie bleiben als ausdrueckliche Ablehnung stehen:
Ohne eigene Route faengt die Fallback-Route den POST ab und antwortet mit 200,
ein altes Skript hielte das fuer einen Erfolg.
- Die WebUI-Einstellungsansicht zeigt den Zugang nur noch an. Gepflegt wird er
im Desktop unter Einstellungen -> WebUI.
WebUiSecretsTests zaehlt alle GET-Routen selbst auf und prueft jede Antwort
gegen Kanarienwerte. Geprueft werden ApiKey, ApiSecret, ApiPassphrase und
PrivateKey eines Kontos, Mullvad-Account, Alchemy-Key, Watchdog-Token,
Lizenzschluessel und das WebUI-Token. Eine neue Route, die ein Konto oder die
Server-Einstellungen serialisiert, faellt damit auf, ohne dass jemand an diesen
Test denken muss. Gegen die alte Route schlug er fehl ("GET /api/settings/webui
liefert ein Geheimnis aus"), jetzt ist er gruen.
Ausserdem festgehalten: /api/accounts kennt nur GET. Polymarket-Konten bleiben
im WebUI lesbar und nicht aenderbar.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Behebt #568.
Keine der Testdateien mit "EndpointsTests" im Namen hat je einen Endpunkt
aufgerufen. CopyTradingAndResolutionFarmingEndpointsTests beruehrte gar keinen
Produktionscode: Die Tests summierten Listen im Test und verglichen das Ergebnis
mit sich selbst. Modules_KnownModules pruefte, ob ein Array seine eigenen
Elemente enthaelt. Settings_UpdateRequest pruefte die Portbegrenzung an einer im
Test nachgebauten Lambda. Solche Tests bleiben gruen, egal was der Endpunkt tut.
Neu startet WebUiTestHost das WebUI in einem Testserver
(Microsoft.AspNetCore.TestHost) und spricht es ueber HTTP an. Damit der Test
die Kette aus dem Betrieb prueft und keine nachgebaute, liegt sie jetzt in
UsePolyTraderWebPipeline(): statische Dateien, Token-Pruefung, alle Routen.
ConfigurePolyTraderWeb ruft genau diese Methode. Ersetzt wird nur, was
ausserhalb des Prozesses liegt - Kestrel durch den Testserver, MySQL durch den
InMemory-Provider.
Die acht CopyTrading/ResolutionFarming-Tests pruefen dieselben Absichten wie
vorher, jetzt an der Antwort der Route. Neu hinzugekommen sind Tests fuer:
- Zugangssperre: ohne Token, mit falschem Token, ohne konfiguriertes Token
- die Modulliste
- Job-Umschalten samt 404
- die Ablehnung einer leeren Supervisor-Frage
Die beiden Tests, die schon echten Code prueften, bleiben.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Behebt #534.
Die vier schreibenden Endpunkte verschluckten die Ausnahme des Repositories und
meldeten anschliessend unbedingt Erfolg. Das Verschlucken war unschoen; die
Reihenfolge war gefaehrlich: copyState wurde auch dann geaendert, wenn die
Datenbank abgelehnt hatte. Das Modul handelte danach mit Risikolimits, die
nirgends standen, und nach dem naechsten Neustart konnte niemand mehr
rekonstruieren, womit es gehandelt hatte.
Neu geht der Schreibvorgang zuerst, und der Hauptspeicher wird nur nachgezogen,
wenn er gelang. Sonst 500 mit Klartext und unveraenderter Zustand. Fehlt die
Ablage ganz, ist die Aenderung ebenso rein fluechtig — auch das wird abgelehnt,
mit 503.
Betroffen: CopyTrading-Kontoeinstellungen, ResolutionFarming-Kontoeinstellungen,
Master-Trader anlegen/aendern, Master-Trader loeschen.
Dass alle vier denselben Helfer (PersistenceGuard) benutzen, ist der eigentliche
Punkt: Aus je eigenem try/catch je Endpunkt ist die Ungleichheit ueberhaupt erst
entstanden.
Bewusst anders behandelt bleibt das Archivieren eines Supervisor-Berichts: Die
Antwort des Agenten steht dort bereits und hat Geld gekostet: sie wegen eines
fehlgeschlagenen Archiveintrags zu verwerfen, waere schlimmer als der fehlende
Eintrag, und an diesem Schreibvorgang haengt kein Verhalten des Systems.
Stillschweigend verschwindet er aber nicht mehr, sondern wird protokolliert.
In der Oberflaeche zeigten die Schreibwege bisher nur "HTTP 500" an und
verschenkten damit genau die Begruendung, die der Server jetzt mitliefert.
errorText() liest sie aus der Antwort.
Entscheidung von Richard: ablehnen statt fluechtig uebernehmen. Damit sind
waehrend eines Datenbankausfalls keine Aenderungen an den Einstellungen mehr
moeglich; das Handeln selbst laeuft weiter.
Geprueft auf der Linux-Test-VM mit angehaltener MariaDB: alle drei Schreibwege
antworten mit 500 und nennen den Grund, das Limit bleibt bei 11,25 statt auf
99,99 zu springen, der Phantom-Trader entsteht weder im Hauptspeicher noch in
der Datenbank, jeder Fehlschlag steht im Protokoll. Nach dem Wiederanlauf
speichert es wieder. 556 von 556 Tests bestanden (5 neue).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Das WebGUI konnte bisher Dashboard, Konten, Jobs, Logs und Einstellungen.
Die vier Strategie- und Analysemodule waren nur in der Avalonia-Oberflaeche
erreichbar - wer den Server aus der Ferne bediente, sah sie nicht.
Fuenf neue Endpunktgruppen holen sie herein:
/api/analytics KPIs, Equity-Kurve, PnL je Modul und Tag,
durchsuchbare Trade-Historie mit Seitenlauf
/api/modules/copytrading Master-Trader (CRUD), offene und
geschlossene Trades, Risikolimits je Konto
/api/modules/resolutionfarming Scanner-Kandidaten, Positionen, Historie,
Farming-Parameter je Konto
/api/modules/supervisor Profile, Agentenfragen, Berichtsarchiv,
Signal-Dossiers, Counterfactuals
/api/modules/accounting BWA-Periodenabrechnung, Ledger-Journal,
PDF- und CSV-Export, Ingest-Laeufe
Dazu im Bestand:
- Dashboard bekommt /overview-widgets: Modul-KPIs (heute/7T/30T), auffaellige
Trades der letzten 24 Stunden, Warnungen und Fehler des Tages, den letzten
Supervisor-Bericht.
- Die Kontenliste zeigt 3-Tage-PnL, Winrate, Gesamtergebnis und die
beteiligten Module statt nur Salden.
- Jobs lassen sich ueber /toggle und /state ein- und ausschalten, nicht nur
ausloesen.
Die Oberflaeche bleibt ohne Fremdbibliotheken: alle Diagramme sind Inline-SVG,
kein CDN, kein npm. Alle neuen Pfade liegen unter /api/ und damit hinter der
bestehenden Token-Pruefung.
Zwei Fehler nebenbei behoben:
- AccountingReportService.ResolveCurrency lief in eine NullReferenceException,
wenn der FX-Dienst nicht gesetzt war. Betrifft jeden EUR-Aufruf ohne
geladene EZB-Kurse.
- Ein Master-Trader, dessen Name ein Apostroph enthaelt, hatte einen toten
Loeschen-Knopf: escapeHtml laesst ' unberuehrt, und im onclick-Attribut
beendete das Zeichen das JavaScript-Literal vorzeitig. Laengerer Text mit
Anfuehrungszeichen konnte darueber eigenen Code einschleusen. Neu setzt
jsArg() den Wert als JSON-Literal ein; geprueft mit
O'Brien "quote" <b>bold</b> \ backslash.
McpLightServerTests weicht jetzt aus, wenn HttpListener mangels URL-ACL nicht
binden darf, statt den Lauf scheitern zu lassen.
Geprueft auf der Linux-Test-VM (Ubuntu 26.04, .NET 10): Build ohne Fehler,
533 von 533 Tests bestanden, alle 11 Ansichten und 15 Unteransichten geladen,
alle Endpunkte mit 200 beantwortet, Schreibwege bis in die Datenbank
nachverfolgt, PDF- und CSV-Export gueltig, SSE-Logstrom live.
Offene Befunde aus der Abnahme liegen als #532 (Kopfleiste laeuft unter
1623 px ueber), #533 (EUR-PDF ohne EZB-Kurse liefert Nullbetraege) und #534
(Einstellungen melden Erfolg trotz gescheitertem Speichern) im Bugtracker.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>