Der Status des Projekts stand verstreut in elf Umsetzungsplaenen, drei
Konzepten, der Linux-Analyse und dem Projektstand - teils widersprechend, teils
wochenlang veraltet. Ab jetzt gibt es genau eine Statusquelle.
docs/ROADMAP.md (neu):
- Alle Vorhaben in vier Stufen A bis D, plus technische Schuld und Verlauf.
Die Stufen sind eine Reihenfolge, keine Termine: jede schafft die
Voraussetzung fuer die naechste.
- Statuszeichen: erledigt / offen / blockiert (mit Ursache) / bewusst
zurueckgestellt / Idee, nicht beschlossen. Damit ist das, was wir NICHT bauen
wollen, sichtbar vorgehalten statt unauffindbar in einem Plan zu schlummern.
- Inhaltlich getragen, nicht nur verlinkt: je Vorhaben Ziel, Phasen,
Akzeptanzkriterien, offene Entscheidungen und Leitplanken aus den Quelldokumenten.
- Sichtbar gemacht, was vorher zwischen den Dokumenten verborgen lag:
CopyTrading Phase 1 ist der Engpass der gesamten Roadmap (MarketMaking und
BundleArbitrage haben harte Voraussetzungen darauf), und die Sniper-Metriken
aus Phase 3.2 sind ein Spezialfall des StrategieDrift-Fingerprints - zusammen
bauen statt doppelt.
Archiv (docs/archiv/):
- 15 Dokumente verschoben (11 Umsetzungsplaene, 3 Konzepte, ANALYSE-Linux-Portierung).
Sie bleiben die Bauanleitungen mit Code-Bezuegen, Risikotabellen und
Begruendungen - eingefroren ist nur ihr Status.
- archiv/README.md ordnet jedes Dokument seinem Roadmap-Punkt zu.
Verweise nachgezogen - der eigentliche Aufwand:
- 25 Markdown-Links repariert. 15 davon verschiebungsbedingt (eine Ebene
tiefer), der Rest war schon vorher falsch: die Ideensammlung verlinkte
Quellcode relativ zum Repo-Wurzelverzeichnis statt zu docs/.
- 12 Dateien ausserhalb von docs/ verwiesen in Kommentaren auf die Plaene
(csproj, props, setup.json, sechs Quelldateien) - alle auf archiv/ umgebogen.
- Verweise auf Dateien, die der Fruehjahrsputz geloescht hat (Ui/,
Program.cs, WindowMenuBar), zu Klartext entschaerft statt tote Links zu lassen.
- Gegenprobe: 85 Links geprueft, 0 kaputt. Build gruen, 476 Tests gruen.
PROJEKTSTAND.md entdoppelt: Abschnitt "Offen" verweist jetzt auf die Roadmap.
Arbeitsteilung ist damit klar - Projektstand sagt was IST, Roadmap was KOMMT.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Die Plattformneutralitaet war nach dem WinForms-Ausbau eine Momentaufnahme: eine
einzige net10.0-windows-Zeile oder ein "using System.Drawing" genuegt, und der
Linux-Build ist kaputt, ohne dass es auf einer Windows-Maschine auffaellt - dort
baut es weiter. Genau das faengt die CI ab, und zwar auf Linux.
.gitea/workflows/ci.yml, zwei Jobs auf ubuntu-latest:
- build-test: restore, build, die 476 Tests (brauchen keine DB, laufen gegen
EF-InMemory), Linux-Publish. Der Publish ist kein Selbstzweck - dort faellt
auf, wenn ein Paket doch windows-only ist. Anschliessend wird geprueft, dass
die Executable, appsettings.json, setup.json und libSkiaSharp.so wirklich im
Ergebnis liegen.
- guard: keine windows-TFMs, kein UseWindowsForms/UseWPF, keine windows-only
using-Direktiven, keine versionierten Secret-Dateien, keine anfaelligen Pakete.
Alle Waechter sind in beide Richtungen gegengeprueft: sie schlagen bei
simulierten Regressionen an (windows-TFM, UseWindowsForms, using System.Drawing,
getrackte packager.config.json samt dc_sub_-Token, Newtonsoft 11.0.2) und
schweigen beim Ist-Zustand. Die Namespace-Pruefung trifft bewusst nur echte
using-Direktiven: im Bestand steht an vielen Stellen erklaert, WARUM
System.Drawing nicht verwendet wird, und das darf keinen Fehlalarm ausloesen.
Der Schwachstellen-Check ist Punkt 1 der wiederkehrenden Audit-Checkliste aus
dem Sicherheitskonzept - laeuft ab jetzt bei jedem Push statt quartalsweise von
Hand. Er wuerde zum Beispiel anschlagen, wenn der Newtonsoft-Pin im Core faellt.
Bewusst kein -warnaserror: die 15 vorhandenen Warnungen muessten erst weg, sonst
ist die CI ab dem ersten Tag rot und wird ignoriert.
WICHTIG - die CI laeuft noch nicht: auf der Gitea-Instanz ist kein Actions-Runner
registriert (auf Repo-, Benutzer- und Instanzebene geprueft, ueberall 0).
has_actions ist true, es fehlt nur der Runner. Einrichtung Schritt fuer Schritt
in docs/LEITFADEN-CI.md Abschnitt 3.
.gitattributes neu: erzwingt LF fuer .yml/.sh/.service. Entwickelt wird mit
autocrlf=true auf Windows, ausgefuehrt auf Linux - ein Shell-Skript mit CRLF
scheitert dort mit irrefuehrenden Meldungen. Bisher gab es keine .gitattributes.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
docs/PROJEKTSTAND.md neu: Einstiegsdokument mit Gesamtueberblick - Architektur,
Modul-Stand, was abgeschlossen ist und was offen. Alle Angaben am Code
nachgeprueft, nicht aus den Plandokumenten uebernommen. Die offenen Punkte sind
danach getrennt, ob sie am Schreibtisch erledigt werden koennen oder echtes
Geld/den Zielserver brauchen - das war vorher nirgends zusammengefasst.
Modularisierungsplan korrigiert: Die Phasen 3 bis 6 standen auf "IN ARBEIT"
beziehungsweise offen, obwohl die Arbeit seit Wochen getan war. Nachgeprueft und
abgehakt sind unter anderem:
- Phase 5: alle Modul-Services liegen im Modulprojekt, frm_main ist weg, alle
vier Module implementieren IPolyTraderModule
- Phase 6: komplett - kein MongoDB.Driver/LiteDB mehr in irgendeiner csproj
- Phase 7 teilweise: 476 Tests, keine leeren catch-Bloecke mehr,
Secrets-Verschluesselung umgesetzt (AES-GCM statt DPAPI, da DPAPI Windows-only
ist und die Linux-Portierung blockiert haette)
Offen bleiben aus Phase 7 nur God-Methoden und die TerminalLogger-Umstellung.
Beim Nachpruefen aufgefallen: Accounting A-3 (US-Steuerschicht, Form 8949) ist
entgegen der bisherigen Annahme nicht gebaut - es gibt keinen UsTaxEngine.
A-2 und A-4 dagegen sind da. Im Projektstand vermerkt.
docs/README.md verweist jetzt auf den Projektstand und fuehrt die bisher
fehlenden Ordner sicherheit/ und den Deploymentcenter-Plan auf.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>