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RichardandClaude Opus 5 e3403087c2 Handschlag: --managed hebelt die Lizenzpruefung nicht mehr aus (#535)
Mit E-M3 wanderte die Lizenzpruefung in den Manager: Eine gefuehrte Instanz prueft
nicht mehr selbst, weil der Manager es zentral getan hat. Woran sie "gefuehrt"
erkannte, war der Schalter --managed - und ein Schalter ist keine Erkennung.
ClawdDotNet --managed startete damit eine Instanz ganz ohne Lizenzpruefung. Vor
E-M3 gab es die Luecke nicht; sie ist mit der Zentralisierung entstanden.

ManagerHandshake unterschreibt Instanzverzeichnis und Ablauf mit HMAC-SHA256. An
die Signierstelle kommt der Manager nur, wenn seine Lizenzpruefung bestanden hat -
StartInstanceAsync weist vorher mit StartRefusal.NoLicense ab. Dass die
Unterschrift existiert, ist der Beweis.

- Gebunden an das Verzeichnis, und geprueft wird gegen das tatsaechliche, nicht
  gegen das behauptete: Sonst unterschriebe man das Argument statt der Sache.
- Fuenf Minuten gueltig, der Ablauf geht in die Unterschrift ein.
- Ueber die Umgebung statt ueber die Befehlszeile: Eine Befehlszeile steht in
  jeder Prozessliste.
- Ungueltig heisst "nicht gefuehrt", nicht Abbruch. Dann prueft die Instanz ihre
  Lizenz selbst - der Weg von vor E-M3, also kein neuer Fehlerfall.

AppHost.IsManaged ist jetzt der gepruefte Befund. CanSwitchInstance und der
Wechseldialog haengen daran statt am Schalter.

Die Grenze steht ausdruecklich im Konzept (9.9): Der Schluessel liegt in jeder
ausgelieferten Programmdatei. Es geht um den gewoehnlichen Weg an der Lizenz
vorbei, nicht um jemanden mit Werkzeugen und Willen.

Abgenommen an echten Prozessen, Unterschrift fuer den Positivfall unabhaengig in
Python gerechnet: ohne Unterschrift "Lizenz erforderlich"; mit gueltiger kommt die
Instanz hoch; Unterschrift fuer ein fremdes Verzeichnis und hochgedrehter Ablauf
scheitern beide.

820 Tests gruen, 0 Warnungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-10 15:11:49 +02:00
RichardandClaude Opus 5 dcffcdcff5 Instanzmanager: Weboberflaeche kennt Instanzen, geordnetes Ende, Puls (#528, #531)
Weboberflaeche (#531): X-Instanz an der einen fetch-Stelle, Instanzauswahl in der
Kopfzeile, Verwaltungsansicht mit Anlegen/Starten/Anhalten/Fenster, Herkunft der
Ereignisse, Sicherungs- und Einstellungsansicht. 402/409/502 werden eigen behandelt.

Sicherungen im Manager (#530): Auflisten, Anlegen, Wiederherstellen, Loeschen. Das
Zurueckspielen haelt die Instanz vorher an und startet sie danach wieder.

Geordnetes Ende (Konzept 9.8). Zwei Befunde waren der Anlass:

Der Manager konnte eine Instanz MIT FENSTER nie geordnet beenden.
Control.ShutdownRequested war nur in HeadlessRun verdrahtet, nicht in der
Avalonia-Anwendung - und ein Fenster ist die Vorgabe. Die Bitte wurde mit 202
beantwortet, niemand hoerte zu, und der Manager schoss den Prozess nach Ablauf
seiner Frist jedes Mal ab.

InstanceSupervisor.StopAsync hielt Socket-Schweigen fuer einen Todesnachweis und
meldete "beendet", ohne den Prozess anzufassen. Bei einer verstummten Instanz ist
der Socket von vornherein still - der Neustart haette einen zweiten Prozess auf
dieselbe state.db gesetzt. Genau der Schaden, gegen den #528 gebaut ist.

- ShutdownCoordinator: erst die Tuer schliessen, dann auf offene Arbeiten warten,
  Frist zwei Minuten. Vorher brach TaskScanner.DisposeAsync mitten in ProcessAsync
  ab, sodass die Aufgabe bis zum Lease-Ablauf auf "running" stehenblieb.
- GET /api/instanz/puls hinter dem Socket-Gate: Phase und offene Arbeiten. Weiter
  gefragt statt gemeldet - ein Puls, den die Instanz von sich aus schickt, fehlt
  genau dann, wenn sie haengt.
- Eskalationsleiter: drei Durchgaenge ohne Antwort, einmal um ein Ende bitten,
  nach 30s beenden und den Vollzug abwarten, gemeldet als Absturz.
- EnsureDeadAsync vor jedem Start.

Weiteres aus dem Review:
- .gitignore verankert: "Instances/" passte auch auf src/ClawdDotNet.Core/Instances/.
  InstanceEndpoint.cs und InstanceLayout.cs waren dadurch nie eingecheckt.
- Das WebUI-Token stand im Protokoll des Managers. Konsole ja, Datei nein.
- Ein Klick auf "Instanz anlegen" loeste requestSubmit() zweimal aus.
- [Obsolete] auf WebServerPort wieder entfernt: sechs Warnungen, die niemand
  abstellen konnte, solange E-M5 nicht fertig ist.
- Die Wiederherstellung bricht nicht mehr ab, wenn der Browser weggeht.
- Entwicklungspfade zum Instanzmanager aus Segmenten statt mit Rueckstrichen, und
  der Port kommt aus manager.json statt fest aus der Zeile.

Offen und gemeldet: --managed hebelt die Lizenzpruefung aus (#535).

806 Tests gruen, 0 Warnungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-10 11:15:59 +02:00
RichardandClaude Opus 5 d44bbeac1d Uebergabehinweise fuer den Frontend-Agenten (#531)
Der C#-Teil des Instanzmanagers ist fertig; was fehlt, ist die
Oberflaeche. Abschnitt 11 im Konzeptpapier ist die Uebergabe dafuer: der
Auftrag in einem Satz, die harte Grenze (keine .cs-Datei, git status darf
nur wwwroot zeigen), die vollstaendige API mit den Antwortcodes, die eine
eigene Behandlung verdienen, eine Reihenfolge, zwei Fallen und die drei
Punkte, die ausdruecklich liegen bleiben, weil sie C# sind.

Der WebUI-Leitfaden war an vier Stellen ueberholt und haette den naechsten
Agenten in die Irre geschickt: wwwroot liegt nicht mehr in
ClawdDotNet.Web, die Oberflaeche laeuft nicht mehr im Prozess der Instanz,
Port und Token stehen in manager.json statt in InstanceSettings.json, und
es gibt nicht mehr ein /api fuer eine Instanz. Ein Korrekturblock steht
jetzt vorweg und verweist auf Abschnitt 11; der Rest des Leitfadens - kein
innerHTML, kein Paketmanager, Token nur im sessionStorage, Farben aus
app.css - gilt unveraendert.

Die Arbeit selbst ist #531 und steht auf der Roadmap. Was nur in einer
Datei steht, ist keine eingeplante Arbeit.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-09 00:15:20 +02:00
RichardandClaude Opus 5 7d4e8b3096 Autostart durch Manager, mit Sicherungsautomat (#528)
Entschieden vom Benutzer am 2026-09-08. Der Schalter heisst
autostartByManager und steht in InstanceSettings.json - bei der Instanz,
nicht beim Manager.

ZWEI DINGE IN EINEM SCHALTER, weil es dieselbe Zusage ist: Der Manager
startet diese Instanz, wenn er selbst hochkommt, und er startet sie wieder,
wenn sie abstuerzt. Ohne den Schalter ruehrt er nichts an - ein Manager,
der nach einem Neustart der Maschine alles hochfaehrt, was er findet,
startet auch das, was jemand mit Absicht angehalten hat. Ausgeschaltet
vorbelegt.

DER SICHERUNGSAUTOMAT ist der eigentliche Inhalt. Wieder hochzufahren ist
die einfache Haelfte; die schwierige ist zu erkennen, wann man es lassen
muss. Nach drei Neustarts in zehn Minuten (maxRestartsInWindow,
restartWindowMinutes) setzt der Manager aus und meldet es. Die Instanz
bleibt dann aus, bis jemand sie von Hand startet - und dieser Start raeumt
den Zaehler ab, denn wer von Hand startet, hat entweder etwas geaendert
oder weiss, was er tut. Das Zeitfenster wandert: Eine Instanz, die einmal
im Monat abstuerzt und wieder hochkommt, laeuft nie in die Grenze.

Nur bei einem Absturz, nicht wenn eine Instanz verstummt. Eine stumme
Instanz lebt noch; sie neu zu starten hiesse, sie erst abzuschiessen, und
ob der Manager das von sich aus darf, ist nicht entschieden. Als offene
Frage aufgeschrieben - genau dieser Zustand war der Anlass des Vorhabens.

Der Schalter steht bei der Instanz, weil er eine Eigenschaft dieser Instanz
ist und weil die Instanzdatei dem Instanzprozess gehoert: Sie vom Manager
schreiben zu lassen, waehrend die Instanz laeuft, waeren zwei Schreiber auf
einer Datei. Der Manager liest ihn nur; geaendert wird er auf der
Einstellungsseite der Instanz.

EIN DEFEKT, den erst diese Tests gezeigt haben: StartAsync gab "laeuft
schon" zurueck, wenn die Aufsicht die Instanz fuer laufend hielt - ohne
nachzusehen. Zwischen zwei Aufsichtsdurchgaengen liegen aber Sekunden, und
in denen kann sie wegbrechen. Wer in dieser Luecke "starten" verlangte,
bekam einen Erfolg, hinter dem nichts stand, und der naechste Durchgang
meldete einen Absturz, den niemand mehr erwartete. Jetzt wird gefragt,
bevor zugestimmt wird.

UND EIN TESTDOUBLE, das die Wirklichkeit nicht abbildete: Der falsche
Socket antwortete unabhaengig davon, ob ein Prozess lief. Damit war jeder
Testaufbau, der die Antwort vor dem Hochfahren hinterlegte, stillschweigend
ein anderer Test als beabsichtigt - eine Antwort sagt dem Manager "laeuft
bereits", er uebernimmt, und der Starter wird nie angefasst. Dreimal
passiert. Der falsche Socket haengt jetzt am falschen Starter.

Sicherungen im Manager sind als #530 zurueckgestellt, mit Ausloeser.
Vorab entschieden ist dort nur eines: Zurueckspielen ausschliesslich bei
inaktiver Instanz.

19 neue Tests. Build ohne Warnungen, 793 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-09 00:01:52 +02:00
RichardandClaude Opus 5 db7abf699f Instanzmanager Stufe 5: Wechseln heisst nach vorn holen (#528, E-M2)
Vorher hiess "Instanz wechseln": Der laufende Prozess faehrt sich herunter
und startet sich mit einer anderen Instanz neu. Wer wechselte, beendete
zwangslaeufig die Instanz, aus der heraus er es tat - und genau dabei hat
sich die Anwendung am 2026-09-08 aufgehaengt (#529). Jetzt laufen alle, und
es kommt eine nach vorn.

Neu: POST /api/instanz/fenster, wieder ausschliesslich ueber den Socket.
Die Instanz holt ihr Fenster SELBST nach vorn; der Manager kennt kein
Fenstersystem und soll keines kennen. Kopflos laeuft die Bitte ins Leere,
und das ist die richtige Antwort. Das letzte Wort hat der Fenstermanager -
Windows laesst einen Hintergrundprozess den Vordergrund nicht einfach an
sich reissen; der kurze Ausflug ueber Topmost half im Versuch, unter Linux
entscheidet der Fenstermanager. Mehr als bitten kann eine Anwendung nicht.

ShutdownSignal ist zu InstanceControl geworden: beenden und Fenster sind
zwei Bitten desselben Absenders ueber denselben Weg. Beenden gilt einmal,
das Fenster beliebig oft - jeder Wechsel auf diese Instanz ist einer.

--managed schaltet den Wechsel im Instanzfenster ab. Der Manager gibt es
jedem Instanzprozess mit; das Fenster graut seinen Instanz-Schalter aus und
erklaert auf Nachfrage, wo gewechselt wird. Zwei Schloesser an derselben
Tuer: Der Knopf ist aus, und der Weg dahinter prueft es noch einmal - denn
hinter ihm wartet ein Selbst-Neustart.

instanceWindows in manager.json, vorbelegt auf true: Jede Instanz behaelt
ihr Fenster. Auf einer Maschine ohne Bildschirmsitzung gehoert false hin.

ABNAHME an echten Fenstern: Instanz ueber den Manager gestartet, PID 18128,
Fenstertitel "ClawdDotNet", Befehlszeile mit --managed. Fenster von aussen
minimiert (IsIconic True), dann POST /instanzen/Instance-Test/fenster:
IsIconic False, im Vordergrund - und PID unveraendert 18128. Nichts neu
gestartet. Das ist die Abnahmebedingung dieser Stufe.

Build ohne Warnungen, 780 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-08 23:39:50 +02:00
RichardandClaude Opus 5 a511480b77 Instanzmanager Stufe 4: eine Adresse, ein Zugang, alle Instanzen (#528, E-M5)
Der Managerprozess. ClawdDotNet.Instanzmanager ist eine Konsolenanwendung:
Lizenz pruefen, uebernehmen was laeuft, Weboberflaeche aufhaengen, warten.
Beim Herunterfahren beendet er keine Instanz.

Zwei neue Projekte. ClawdDotNet.Manager.Web traegt die Weboberflaeche -
ohne jeden Verweis auf ClawdDotNet.Web, denn dort haengt App und daran
sechzehn Werkzeugprojekte. ClawdDotNet.ManagerApp ist der Einstiegspunkt.
wwwroot ist aus der Instanz in den Manager gezogen.

DER SCHNITT DER HTTP-FLAECHE: Unter /api/verwaltung steht, was den Manager
angeht - auflisten, anlegen, starten, anhalten. Alles andere unter /api
geht unveraendert an eine Instanz. Er leitet weiter, er implementiert
nicht. Welche Instanz gemeint ist, sagt die Kopfzeile X-Instanz; laeuft
genau eine, ist sie gemeint, und laufen mehrere, wird nachgefragt statt
geraten - eine Anfrage an die falsche Instanz ist schlimmer als eine
abgelehnte.

Der zusammengefuehrte Ereignisstrom haelt je laufender Instanz eine
Zuleitung und schreibt an jedes Ereignis, von wem es kommt. Ergaenzt statt
verpackt: Ein Umschlag waere einfacher gewesen, haette aber jede Ansicht
der Weboberflaeche zum Umschreiben gezwungen.

ABNAHME gegen laufende Prozesse: 401 ohne Token, Oberflaeche ohne Token
200, Instanz ueber den Manager gestartet und angehalten, /api/info und
/api/status unverfaelscht durchgereicht, /events/logs mit
"instanz":"Instance-Test" an jeder Zeile. Manager abgeschossen: Instanz
laeuft weiter. Manager neu gestartet: "1 Instanzen bekannt, 1 laufen
bereits" - uebernommen. E-M6 damit in beide Richtungen belegt.

DREI DEFEKTE, die erst der Lauf gezeigt hat:

1. Der Manager hing an einer Konsolenabfrage nach dem Lizenzschluessel. Ein
   Test auf Console.IsInputRedirected reicht dafuer NICHT: Er beantwortet
   "ist die Eingabe umgeleitet", nicht "kann jemand antworten" - ein
   Prozess ganz ohne Konsole, der gefaehrlichste Fall, ist nicht
   umgeleitet. Der Manager fragt jetzt gar nicht.
2. Eine unlesbare manager.json wurde stillschweigend durch Vorgaben
   ersetzt: falsches Instanzverzeichnis, anderer Port, Lizenzfrage - und
   nichts sagte, woran es lag. LoadProblem meldet den Grund jetzt.
3. Der Instanzprozess erbte CLAWD_CONFIG_DIR vom Manager und legte sich in
   dessen Konfigurationsverzeichnis eine eigene Settings.json an. Eine
   Umgebungsvariable vererbt sich, ein Argument nicht - der Manager nimmt
   sein Verzeichnis jetzt ueber --config.

SharedLoggerProvider ist nach Core gezogen: Es gibt jetzt zwei Webhosts,
die dasselbe brauchen, und sie duerfen einander nicht kennen.

NOCH OFFEN in dieser Stufe: Die Weboberflaeche kennt noch keine Instanzen -
Instanzauswahl, X-Instanz und die Verwaltungsansicht sind Arbeit an
wwwroot. Und webServerPort steht noch in der Instanz.

Build ohne Warnungen, 775 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-08 23:19:49 +02:00
RichardandClaude Opus 5 cb56175d20 Instanzmanager: Lizenz und Sub-Token wandern in den Manager (#528, E-M3)
Neues Projekt ClawdDotNet.Licensing. LicenseGate, LicenseWatch, LicenseInfo
und ILicensePrompt sind aus ClawdDotNet.App dorthin gezogen, weil zwei
Prozesse dieselbe Lizenzpruefung brauchen und keiner von beiden den anderen
kennen darf. In Core konnte es nicht landen - dann zoege jedes der sechzehn
Werkzeugprojekte das Deploymentcenter-SDK mit.

Dabei ist die Kopplung an SettingsManager verschwunden. LicenseGate kennt
jetzt nur ILicenseStore: Serveradresse lesen, Schluessel lesen und
schreiben, speichern. Die Anwendung fuehrt ihn in Settings.json, der
Manager in manager.json. Der Torwaechter prueft Schluessel; Dateien
verwaltet er nicht. Auch die Anwendungsversion kommt als Parameter statt
aus einem globalen Zugriff - diese Schicht weiss nicht, welche Anwendung
sie benutzt.

ManagerCore ist die Klammer: eigene Einstellungen, Lizenz, Register,
Meldeweg. Drei Regeln:

- Ohne gueltige Lizenz startet er keine Instanz. Laufende werden trotzdem
  in die Liste genommen - man soll sie sehen und anhalten koennen.
- Ein Widerruf haelt alle an. Der einzige Fall, in dem der Manager das von
  sich aus tut. Ein Serverausfall gehoert ausdruecklich nicht dazu; das SDK
  trennt Urteil und gescheiterten Versuch, und nur das Urteil kommt hier
  an. Sonst naehme ein Netzproblem saemtliche Installationen mit.
- Ohne hinterlegte Lizenzpruefung sperrt er nichts, sonst gaebe es eine
  Henne-Ei-Sperre, bevor jemand einen Schluessel eintragen kann.

Sub-Token je Instanz: Der Manager haelt das Master-Token und tauscht es
beim ANLEGEN einer Instanz gegen ein eigenes (watchdog:ping,
bugtracker:report, einzeln widerrufbar). Beim Anlegen und nicht beim ersten
Start, weil die Instanzdatei dann zweifelsfrei niemandem gehoert - sie
spaeter zu schreiben, waehrend der Instanzprozess laeuft, hiesse zwei
Schreiber auf einer Datei. Fuer Instanzen, die es vor dem Manager schon
gab, wird es vor dem Start nachgeholt. Danach fragt er ueber whoami nach,
ob das Token an ein Projekt gebunden ist (SDK 2.8.1). Ein
fehlgeschlagener Tokenbezug haelt die Instanz nicht auf.

NOCH NICHT VOLLSTAENDIG: Die Instanzen pruefen die Lizenz weiterhin selbst.
Das laesst sich erst abschalten, wenn eine Instanz feststellen kann, ob ein
Manager da ist - vorher entstuende eine Fassung ganz ohne Durchsetzung.

Und ein Testfehler, der zweimal derselbe war: Die Socket-Antwort war
hinterlegt, BEVOR der Manager hochfuhr. Damit sagt man "diese Instanz
laeuft bereits", der Manager uebernimmt sie, der Starter wird nie
angefasst - und der Test prueft etwas anderes, als er behauptet. Es gibt
jetzt eine Hilfsmethode, die das ausschliesst.

Build ohne Warnungen, 774 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-08 22:54:51 +02:00
RichardandClaude Opus 5 72b0764d1a Instanzmanager: Register, Einstellungen und stellvertretende Meldung (#528)
Der zweite Teil von Stufe 3. Die Aufsicht ueber eine einzelne Instanz stand
schon; jetzt gibt es die Klammer darum und den Weg nach draussen.

InstanceRegistry haelt je Instanz eine Aufsicht. Zwei Zusagen, beide aus
E-M6: Beim Start wird UEBERNOMMEN, nicht gestartet - ein Manager, der beim
Hochkommen alles hochfaehrt, was er findet, startet nach einem Neustart der
Maschine auch das, was jemand mit Absicht angehalten hat. Und beim Beenden
wird nichts beendet: Wer den Manager schliesst, will den Manager
schliessen. Einzige Ausnahme ist StopAllAsync fuer einen Grund, der alle
betrifft - und der heisst Lizenzwiderruf.

SupervisionReporter macht aus einem Befund eine Bugtracker-Meldung,
stellvertretend: mit Prozesskennung, Abschiedscode und dem Ausschnitt aus
dem Instanzprotokoll, der noch auf der Platte liegt. Der Idempotenzschluessel
ist stabil je Instanz und Art - stuerzt dieselbe Instanz wiederholt ab,
zaehlt der Server hoch, statt den Bugtracker mit Zwillingen zu fuellen.

Ein leerer Protokollauszug ist dabei die aussagekraeftigste Zeile der
Meldung und wird ausdruecklich als solche geschrieben. Genau das war der
Zustand am 2026-09-08: Der Prozess wurde erschlagen, bevor sein
Schreibpuffer geleert war, und hinterliess nichts.

manager.json traegt die Felder aus Abschnitt 6 des Konzepts und sonst
nichts. Lizenzschluessel, Master-Token und Web-Token liegen darin
verschluesselt und zur Laufzeit im Klartext - dieselbe Bauart wie die
Anwendungseinstellungen, mit Absicht. Unsinnige Aufsichtswerte werden
eingefangen, weil die Datei von Hand bearbeitbar ist.

InstanceLayout ist nach Core gezogen (ResolveLogDirectory,
ResolveBackupDirectory). Der Manager braucht das Protokollverzeichnis einer
Instanz fuer den Auszug in der Meldung und darf ClawdDotNet.App nicht
kennen; dieselbe Rechnung an zwei Stellen zu fuehren waere die schlechtere
Antwort. AppHost leitet nur noch weiter.

EIN DEFEKT, den erst die eigenen Tests gezeigt haben: Eine angehaltene
Instanz erschien im Register als "Instance-Alpha" statt "Alpha". Die
Aufsicht kennt den Namen erst, wenn die Instanz einmal geantwortet hat, und
eine angehaltene tut das nie - waehrend genau diese Ansicht der Manager
anzeigt. Das Register fuehrt den Namen jetzt aus InstanceSettings.json mit.

Und ein Testdouble, das zu viel behauptet hat: Der falsche Socket
antwortete fuer jedes Verzeichnis dieselbe Instanz. Das laesst Tests gruen
werden, die im Betrieb zwei Instanzen verwechseln wuerden; er antwortet
jetzt je Verzeichnis.

29 neue Tests. Build ohne Warnungen, 766 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-08 22:45:22 +02:00
RichardandClaude Opus 5 4ef6d714a8 Instanzmanager Stufe 3: Prozessaufsicht, Start und Stopp (#528)
Der Anlass des ganzen Vorhabens: Am 2026-09-08 hat sich eine Instanz
aufgehaengt und wurde von Windows beendet. Zu diesem Vorgang steht keine
einzige Zeile in den Instanzprotokollen, kein Bugtracker-Eintrag, kein
Watchdog-Alarm - weil Meldeweg und Watchdog in genau dem Prozess lebten,
ueber den sie haetten berichten sollen. Ab jetzt sieht jemand anders hin.

Neu ist ClawdDotNet.Manager mit genau EINEM Projektverweis: Core. Das ist
keine Sparsamkeit, sondern die halbe Architektur - App schleppt sechzehn
Werkzeugprojekte hinter sich her, und "keine Werkzeuge im Manager" soll
eine Eigenschaft des Bauplans sein und keine Absichtserklaerung.

DIE ENTSCHEIDUNG, AN DER ALLES HAENGT: Die Aufsicht fragt den Socket, nicht
die Prozessliste. Die Prozessliste sagt, dass etwas da ist. Sie sagt nicht,
ob es noch arbeitet - und genau das war der Zustand, den niemand bemerkt
hat. Ein Durchgang kennt drei Antworten: Socket antwortet, sie laeuft.
Socket schweigt und der Prozess ist weg, Absturz mit Abschiedscode. Socket
schweigt und der Prozess lebt, verstummt - aber erst nach mehreren
Fehlversuchen in Folge, denn ein Alarm bei jedem Aussetzer ist nach einer
Woche der Alarm, den niemand mehr liest.

Ein Start gilt erst, wenn die Instanz antwortet. Zwischen "der Prozess
laeuft" und "die Instanz laeuft" liegen Datenbank, Agenten und Kestrel; wer
nur auf Process.Start wartet, haelt eine Instanz fuer gestartet, die gleich
an einer kaputten Konfiguration scheitert.

Angehalten wird durch Bitten. Neu auf der Instanzseite:
POST /api/instanz/beenden, ausschliesslich ueber den Socket - ueber TCP
gibt es den Endpunkt nicht, auch mit gueltigem Token nicht, und er
antwortet dort 404 statt 403. Die Lebensdauer einer Instanz gehoert dem
Manager; eine Browsersitzung soll den Prozess, der sie bedient, nicht
beenden koennen. Ausgeloest wird der Wunsch erst nach dem Absenden der
Antwort (Response.OnCompleted), sonst bekaeme der Manager statt einer
Zusage einen Verbindungsabbruch und hielte ihn fuer einen Fehlschlag.

Wiederfinden nach einem Managerausfall (E-M6): Die Zustandsdatei
instance-state.json ist der Hinweis, der Socket ist der Beweis. Erst wird
gefragt, wer da antwortet; nur bei gleicher Instanzkennung wird die
Prozesskennung aus der Datei angefasst. Andersherum fuehrt eine
wiederverwendete Nummer nach einem Neustart der Maschine geradewegs dazu,
ein fremdes Programm zu beaufsichtigen und beim Anhalten zu beenden.

Selbsttaetiger Neustart ist bewusst NICHT gebaut. Die Abnahmebedingung
lautet "merkt es und meldet es", und zum Neustarten trifft das Konzept
keine Entscheidung; eine Instanz in einer Schleife wieder hochzufahren,
die jedes Mal abstuerzt, waere die falsche Vorgabe fuer etwas, das niemand
entschieden hat. Als offene Frage aufgeschrieben.

ABNAHME, mit echten Prozessen gemessen: Manager startet Instanz Test in
0,7 s, identifiziert sie ueber die Named Pipe, schreibt die Zustandsdatei
(pid 54476, id d68af6fd). Prozess von aussen abgeschossen. Naechster
Durchgang: Crashed, Code -1, meldenswert, Zustandsdatei weggeraeumt. Dazu
20 Tests gegen gesteuerte Prozesse - ein Absturz zum gewuenschten Zeitpunkt
und eine wiederverwendete Prozesskennung sind mit einem echten Programm
nicht herzustellen.

Noch offen in dieser Stufe: Instanzen anlegen, Lizenz im Manager,
Sub-Token je Instanz, und der Managerprozess selbst.

Build ohne Warnungen, 737 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-08 22:32:28 +02:00
RichardandClaude Opus 5 8686d13999 Instanzmanager Stufe 2: Kestrel auf dem Socket, Instanz kopflos (#528)
Eine Instanz ist jetzt ohne Port ansprechbar. InstanceEndpoint liefert die
Adresse: unter Linux <Instanz>/manager.sock, unter Windows eine Named Pipe,
deren Name aus einem SHA-256-Fingerabdruck des Instanzpfades entsteht. Zwei
Instanzen bekommen damit zwangslaeufig zwei Adressen, ohne dass jemand
etwas vergeben muss - genau der Unterschied zur Vorbelegung 7001, um die
sich zwei Instanzen stillschweigend streiten.

Der Socket ist immer da, auch ohne Weboberflaeche. Er gehoert nicht zu
#494, sondern ist die Steuerflaeche der Instanz: webUiEnabled schaltet den
TCP-Zugang, nicht den Socket. WebUiHost heisst deshalb jetzt
InstanceHttpHost - ein Kestrel, zwei Zugaenge.

Ueber TCP gilt Token-Pflicht, ueber den Socket nicht: Dort steht die Grenze
am Dateisystem (0600 unter Linux, CurrentUserOnly bei der Named Pipe,
explizit gesetzt statt auf die Vorgabe vertraut). Wer die Socketdatei
oeffnen darf, sieht ohnehin in das Verzeichnis, in dem alles liegt, was ein
Token schuetzen wuerde.

Woran die beiden Zugaenge auseinandergehalten werden, ist der Punkt, an dem
ein Irrtum teuer waere. Bei Socket-Verbindungen stehen in
HttpContext.Connection keine IP-Adressen - daraus zu schliessen "keine IP,
also Socket" waere eine Vermutung an der Stelle, an der ein Torwaechter
steht, und sie irrt in die falsche Richtung: Im Zweifel liesse sie eine
TCP-Anfrage ohne Token durch. Der Socket-Zuhoerer haengt deshalb jeder
Verbindung selbst eine Marke an (LocalTransport, Verbindungs-
Zwischenschicht ueber ListenOptions.Use); wo sie fehlt, gilt Token-Pflicht.

Ein belegter Port kostet nur noch die Weboberflaeche. Vorher gab TryStart
in dem Fall null zurueck und die ganze HTTP-Flaeche war weg. Seit dem
Socket ist das die falsche Rangfolge: Ihn zu verlieren, weil eine zweite
Instanz laeuft, hiesse die Instanz unerreichbar zu machen - in genau dem
Fall, fuer den es den Manager gibt.

Kopfloser Betrieb ueber --headless --instance <Pfad>. Die Verzweigung sitzt
in Program.Main vor BuildAvaloniaApp, damit auf einem Server ohne
Bildschirmsitzung kein Fenstersystem angefasst wird. Gefragt wird nichts:
Instanz aus dem Argument, Lizenz ueber das bereits vorhandene
NonInteractiveLicensePrompt, Telegram-Anmeldung aus.

Nachgemessen, nicht angenommen: Kopflose Instanz auf Instance-Test
gestartet, kein Fenster, und eine rohe HTTP/1.1-Anfrage aus einem fremden
Prozess (PowerShell, direkt auf die Pipe) bekam 200 OK auf /api/info, ohne
Token. Das ist die Abnahmebedingung fuer Stufe 2.

Korrektur zur eigenen Ankuendigung: webServerPort entfaellt nicht mit
Stufe 2, sondern mit Stufe 4. Solange kein Manager die Weboberflaeche
traegt, hiesse Wegnehmen, sie ersatzlos abzuschalten.

Zwei Luecken bleiben offen und gehoeren auf die Linux-Testmaschine: Die
Socketdatei-Faelle sind unter Windows gegenstandslos und werden dort mit
sichtbarer Begruendung uebersprungen - der Unix-Domain-Socket selbst ist
auf der Entwicklungsmaschine also ungeprueft, obwohl er die Zielplattform
ist. Und das geordnete Ende auf SIGTERM liess sich hier nicht ausloesen:
Windows kennt das Signal fuer einen fensterlosen Prozess nicht.

Build ohne Warnungen, 714 Tests gruen, 8 uebersprungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-08 22:08:23 +02:00
RichardandClaude Opus 5 facd21459c Instanzmanager Stufe 1: Protokolle und Sicherungen je Instanz (#528)
Mehrere Instanzen sollen unabhaengig voneinander laufen. Heute tun sie das
nicht: Sie teilen sich Protokollverzeichnis, Sicherungsordner und
Sicherungszeitplan. In einer gemeinsamen Startup.log standen abwechselnd
Zeilen zweier Instanzen, ohne Kennzeichnung, welche gerade spricht -- im
Mehrinstanzbetrieb ist damit jede Fehlersuche Ratearbeit. Genau in dieser
Lage ist der Aufhaenger aus #529 entstanden.

Fuenf Schluessel wandern aus AppSettings nach InstanceSettings.json:
logDirectory, backupDirectory, backupKeepCount, autoBackupEnabled,
autoBackupTime. Leer heisst jetzt <Instanz>/Logs beziehungsweise
<Instanz>/Backups; ein relativer Wert zaehlt weiterhin gegen das
Instanzverzeichnis, nicht gegen das Arbeitsverzeichnis des Prozesses
(#375 bleibt gewahrt).

autoBackupEnabled und autoBackupTime standen in der Planung nicht, sind
aber mitgegangen: Ein Schalter, der die taegliche Sicherung fuer eine
Instanz einschaltet und sie damit fuer alle einschaltet, ist derselbe
Fehler wie ein Ordner fuer alle -- und zwei von vier Sicherungsfeldern zu
verschieben hinterliesse eine Einstellungsseite, auf der die Haelfte
anwendungsweit gilt.

Keine Uebernahme der Altwerte, aber eine Ansage: SettingsManager.
AbandonedKeys meldet die aufgegebenen Schluessel, solange sie noch in
Settings.json stehen, und der Start protokolliert einmal, was nicht mehr
gilt und wohin diese Instanz stattdessen schreibt. Ein anwendungsweiter
Pfad, in alle Instanzen kopiert, waere wieder ein Ordner fuer alle.

webServerPort bleibt vorerst stehen. Es entfaellt mit Stufe 2, sobald
Kestrel auf dem Socket hoert; vorher wegzunehmen hiesse, die
Weboberflaeche ohne Ersatz abzuschalten.

Korrektur an der eigenen Befundlage: "Instanz A wirft die Sicherungen von
Instanz B weg" war zu breit. Beide Rotationen filtern bereits nach dem
Praefix backup_<Instanzname>_. Der reale Defekt ist enger, und ein Praefix
ist keine Grenze: backup_Test_2_*.zip faengt mit backup_Test_ an, also
zaehlt Test im gemeinsamen Ordner die Archive von Test_2 mit. Belegt in
BackupSchedulerTests, das den alten Zustand eigens wiederherstellt.

Nachgeprueft an der laufenden Installation, nicht nur im Test: Nach dem
Umbau schreibt Instance-Test nach Instances/Instance-Test/Logs, das alte
gemeinsame Verzeichnis bekommt keine Zeile mehr, und die Warnung zu den
aufgegebenen Schluesseln erscheint genau einmal.

Enthaelt ausserdem, was seit der Weboberflaeche liegengeblieben war:

- #526: Instanzgeheimnisse wurden beim Speichern verschluesselt und beim
  Laden nie entschluesselt. LoadInstanceConfig hatte kein
  ConfigSecrets.Unprotect; ConfigLoader.LoadAsync macht es richtig, wird
  zur Laufzeit aber gar nicht aufgerufen. Der OpenRouter-Schluessel ging
  so verschluesselt an die API.
- Ein offener Ereignisstrom hielt das Beenden fuenf Sekunden auf. Die
  Stroeme hingen nur an RequestAborted, das beim geordneten Herunterfahren
  nicht feuert; jetzt zusaetzlich an ApplicationStopping. Der Fang in
  WebUiHost gilt dazu ohne Bedingung auf RequestAborted -- mit ihr waere
  jeder offene Strom beim Beenden als Fehler im Bugtracker gelandet.
- Nach der Anmeldung blieb die Weboberflaeche leer: #anmeldung
  { display:flex } schlaegt als ID-Selektor das hidden-Attribut.
- docs/Instanzmanager-Konzept.md: Befund, die Entscheidungen E-M1 bis
  E-M6, der Schnitt zwischen Manager und Instanz und die sechs Stufen.

Build ohne Warnungen, 709 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-08 21:06:40 +02:00
Richard 928da7e6af Standardport fuer WebUI auf 7001 geaendert
- InstanceConfig.WebServerPort von 8080 auf 7001 vorbelegt

- Dokumentation und WebUiOptionsTests nachgezogen
2026-09-08 12:37:57 +02:00
Richard 1e9cb789c8 Weboberflaeche hinzugefuegt und Fachlogik nach App herausgeloest (#493, #494)
- ClawdDotNet.Web: Kestrel im Prozess der Anwendung, Token-Absicherung (TokenGate mit FixedTimeEquals), Endpunkte unter /api, Ereignisstrom unter /events (Server-Sent Events) und fortlaufendes Log-Streaming.

- Weboberflaeche (wwwroot/): Vollstaendiges Single-Page-Frontend mit nativem HTML5, CSS3 und ES-Modulen ohne Buildschritt (strikt textContent, #-Routing, sofortiger Login-Sprung bei fehlendem Token, Light/Dark-Theme, lokale Barlow-Schriften).

- ClawdDotNet.App: Fachlogik aus den Avalonia-ViewModels in Dienste herausgeloest (AgentAdministration, JobAdministration, ServiceAdministration, RunCoordinator) und ueber InstanceChange synchronisiert.

- Tests: ClawdDotNet.Web.Tests und ClawdDotNet.App.Tests hinzugefuegt, alle 684 Tests erfolgreich.
2026-09-07 21:56:02 +02:00
RichardandClaude Opus 5 740649789e Eine Roadmap statt neun verteilter Listen
Der Stand lag ueber eine Bestandsaufnahme, drei Konzeptpapiere, vier
Umsetzungsplaene und zwei Deploymentcenter-Dokumente verteilt - jedes mit
eigener Reihenfolge, teils widersprueglich. Alle offenen Punkte daraus sind
in docs/Roadmap.md zusammengefuehrt.

Aufbau der neuen Roadmap
- Statusvokabular: erledigt / beschlossen-offen / Entscheidung noetig /
  zurueckgestellt / Idee. Damit steht das Geparkte sichtbar drin, statt in
  einem Konzeptpapier zu verschwinden.
- Herkunft-Spalte traegt das alte Kuerzel (S4, K2, B9, T4, F-A1, C1, DC1),
  damit die archivierten Papiere auffindbar bleiben, ohne sie zu lesen.
- Abschnitt 1 Reihenfolge, 2 offene Entscheidungen, 3 die Vorhaben nach
  Bereich, 4 Ideenspeicher, 5 Chronik des Erledigten, 6 Modell-Einstufung,
  7 Herkunftskarte.

Was dabei sichtbar wurde
- Neun Entscheidungen blockieren Arbeit, ohne dass sie Aufwand kosten -
  allen voran Matrix oder Rocket.Chat. Sie stehen jetzt gesammelt in
  Abschnitt 2 statt verstreut in den Diskussionsteilen der Konzepte.
- B8 (keine Tiefenbegrenzung bei AgentComm) ist unveraendert offen. Das ist
  keine Theorie: A haelt sein Gate, waehrend es auf B wartet - ruft B nun A,
  warten beide bis zum Timeout. Der Testfall A13 dafuer fehlt bis heute.
- Die vier Umsetzungsplaene vom 2026-08-05 sind alle unumgesetzt und waren
  in keiner Roadmap verzeichnet.

Archiv
Sechs Dokumente ziehen nach docs/archiv/: Bestandsaufnahme, Konzepte
Backup/Finanz/Analyse, Linux-Portierung-Analyse, Lizenz-HardwareId-v2
(gegenstandslos - LicenseLabrador ist ersetzt), Deploymentcenter-Review und
der 2.4-Integrationsplan. Sie bleiben als Begruendung lesbar, werden aber
nicht mehr fortgeschrieben; das README ordnet jedes einzeln ein und warnt,
dass ihre Quelltext-Verweise ins Leere gehen koennen.

Bauplan bleibt Bauplan
Taskboard, Audit, Staging, Memory, Agentenkommunikation, RocketChat und
Deploymentcenter-Integration bleiben in docs/ - sie sind die Detailvorgabe
fuer die Umsetzung, nicht Vorhabenlisten. Jedes bekommt oben eine Zeile,
die seine Rolle und den Umsetzungsstand nennt und auf die Roadmap zeigt.
Dasselbe fuer die vier Umsetzungsplaene: die Reihenfolge gilt in der
Roadmap, nicht im Plan.

Nebenbei repariert: Taskboard-Konzept und Teststrategie verwiesen auf
AgentScheduler und ToolJobScheduler, die seit der Scanner-Konsolidierung
geloescht sind. Alle Dokument-Verweise in docs/ sind geprueft.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-23 18:31:06 +02:00
RichardandClaude Opus 5 2853541629 Fruehjahrsputz: WinForms-Altlast entfernt, Dokumentation nachgezogen
Die Avalonia-Portierung ist abgeschlossen, damit ist die in ClawdDotNet.slnx
angekuendigte Aufgabe "WinForms-Oberflaeche entfernen" faellig. Der Stand
davor liegt unter dem Tag vor-fruehjahrsputz-2026-08.

Entfernt (56 Dateien, seit dem Herausloesen der Anwendungsschicht nicht mehr
Teil des Builds): ClawdDotNet.csproj, Program.cs, sieben frm_*-Formulare,
UI/, Models/, EmbeddedUI/, Properties/, Resources/, Services/, das alte
Anwendungssymbol und Deploy-Build.ps1 (ersetzt durch deploy/publish.py).
Dazu configs/*.json - Beispielkonfigurationen aus der Zeit vor dem
Instanzverzeichnis, auf die nur noch die alten Prompts verwiesen.

Die vier Entwicklungs-Prompts der Anfangszeit ziehen nach docs/archiv/ um,
mit README, das ihren Stand einordnet. Eine Regel darin gilt weiter - die
Pflichtfelder fetchedAt/dataAsOf/source der Internet-Tools -, deshalb
Archiv statt Loeschen; der WebSearch-Plan verweist auf den neuen Pfad.

Toter Code
- PlaceholderPageViewModel samt Ansicht: Es gibt keinen Platzhalter-Bereich
  mehr, seit alle neun Seiten portiert sind.
- Snappier als direkter Paketverweis: MongoDB.Driver loest es ohnehin auf
  dieselbe Fassung auf, der Verweis hob nichts an.

Zwei Fehler, die dabei sichtbar wurden
- Die taegliche Sicherung lief ins Leere. Die Oberflaeche bot sie an und
  schrieb Uhrzeit, Zielordner und Anzahl in die Einstellungen, aber der
  BackupScheduler wurde nirgends erzeugt. Jetzt am AppHost verdrahtet und
  in den geordneten Abbau aufgenommen.
- SettingsPageViewModel hielt die vier Sicherungs-Einstellungen doppelt.
  Aus der Ansicht waren sie laengst verschwunden, gelesen und beim
  Speichern zurueckgeschrieben wurden sie weiter: Wer die Uhrzeit auf der
  Sicherungs-Seite aenderte und danach die Einstellungen speicherte, bekam
  den alten Wert zurueck.

Pakete: keine bekannten Sicherheitsluecken mehr
- SQLitePCLRaw.bundle_e_sqlite3 auf 2.1.13 angehoben. Microsoft.Data.Sqlite
  bringt 2.1.11 mit, darin steckt GHSA-2m69-gcr7-jv3q (NU1903, hoch).
- SharpCompress bleibt als direkter Verweis stehen. Beim Aufraeumen erst
  als ungenutzt entfernt - dabei kam die von MongoDB.Driver gezogene
  Fassung 0.30.1 mit GHSA-6c8g-7p36-r338 zurueck. Der Verweis ist eine
  Anhebung, kein Ballast; das steht jetzt als Kommentar dabei.

Dokumentation
- Roadmap mit Statusblock: A1 und A3 erledigt, A2 nur zur Haelfte - Gate,
  Policy und Dienst greifen, aber keine Ansicht ruft ApproveAsync auf, ein
  gestagter Aufruf liegt unbeantwortet. Das ist jetzt Punkt 1 der Reihung.
  Rocket.Chat steht und kollidiert mit A5 (Matrix) - Entscheidung faellig.
- Avalonia-Portierungsleitfaden -> Oberflaechen-Leitfaden: kein Auftrag mehr,
  sondern Beschreibung des Stands.
- Bestandsaufnahme und Linux-Analyse als datierte Befunde gekennzeichnet;
  der teure Teil der Linux-Analyse (8.900 Zeilen WinForms) ist hinfaellig.
- Verweise auf frm_*, WebView2 und ClawdDotNet.csproj in den lebenden
  Dokumenten richtiggestellt.

Build fehlerfrei, 585 Tests gruen (6 uebersprungen).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-23 12:26:14 +02:00
RichardandClaude Opus 5 33d95a6c3f UI-Entwurf umgesetzt, Rocket.Chat-Tool, Deploymentcenter 2.4
Sicherungspunkt vor dem Aufraeumen. Buendelt die Arbeit, die seit dem
Abschluss der Avalonia-Portierung im Arbeitsverzeichnis lag.

Oberflaeche
- Entwurf aus Mockup/ umgesetzt: Theme.axaml (Farben je Thema, Barlow als
  mitgelieferte Schrift), Icons.axaml (Symbolgeometrien), Shell.axaml
  (eigene ControlThemes statt Fluent umzufaerben).
- Neue Steuerelemente StrokeIcon und BlueprintFrame, Seiten fuer
  Token-Verbrauch und Agenten-Chats, Werkzeug-Einstellungen als Seite
  statt eigenem Fenster, Texteditor-Fenster.
- ThemeManager mit hellem und dunklem Thema; die beiden Pinsel-Konverter
  entfallen, weil ein fester Farbwert den Themenwechsel nicht ueberlebt.

Rocket.Chat
- Neues Tool-Projekt (Client, Konfiguration, Workspace-Dateien) nach der
  Bauform des Telegram-Tools: rocketchat_poll als Tool-Job, geweckt wird
  nur, wenn wirklich etwas anliegt.
- send_file ist freigabepflichtig, send_message bewusst nicht: Der Raum
  ist Arbeitsraum, der Schutz sitzt an der Raum-Allowlist.
- Konzept-Doc um die Messung gegen die echte Instanz 8.7 ergaenzt; drei
  Annahmen waren falsch und sind korrigiert.

Deploymentcenter
- DC6 (Update anwenden) und DC7 (Erstinstallation ueber setup.json)
  erledigt, DC3 fuer win-x64/dev; deploy/publish.py als Release-Strecke.
- AppHost.DisposeAsync gegen doppeltes Herunterfahren gesperrt - sonst
  ueberschreibt eine zweite Abmeldung den Wartungszustand am Watchdog.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-23 12:16:05 +02:00
Richard b5bf97ae74 feat(ui): complete Avalonia UI port with 7 main pages, tool settings & top MenuBar 2026-08-10 10:48:34 +02:00
RichardandClaude Opus 5 61a93ffa58 Umsetzungsplaene fuer vier neue Agenten-Tools angelegt
Aus Richards Ideensammlung, nach Sichtung des vorhandenen Codes:

- FileRW-Papierkorb + Cleanup-Job: delete verschiebt nach .trash statt
  endgueltig zu loeschen, Aufraeumen ueber IToolJobProvider/ToolJobScheduler.
  Macht Loeschen reversibel und erlaubt damit, FileRW.delete im Staging von
  Approve auf Auto herunterzustufen.
- AgentInspector: lesende Aufsicht ueber andere Agenten. Beleg-basiert
  (Audit/Receipts/Taskboard) statt datei-basiert; harte Allowlist, damit
  AgentSettings.json mit den API-Keys nicht in einen LLM-Kontext geraet.
- AgentEditor-Haertung: Identity/Soul-Aenderungen ueber die vorhandene
  StagingPolicy freigabepflichtig machen, Selbstbearbeitung sperren,
  Audit + restore ergaenzen. Das Tool selbst existiert bereits.
- WebSearch: Suche als eigenes Tool, Lesen bleibt bei WebFetch hinter der
  Domain-Whitelist. Kein agent-reach (Klartext-Cookies, Fremdprozess).
  Trennung Rechercheagent / handelnder Agent gegen Prompt Injection.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-05 13:13:09 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 1157d28588 Konfig- und Zustandsdateien atomar schreiben
File.WriteAllText kuerzt die Zieldatei zuerst auf null und fuellt sie dann. Bricht
der Vorgang dazwischen ab, ist der alte Inhalt weg und der neue unvollstaendig.

Das ist im Betrieb bereits eingetreten: In der Instanz TradingTeam lag eine
TokenUsage.json.corrupt_..., die die Fehlerbehandlung beiseitegelegt hatte. Der
Verbrauch bis dahin war verloren.

AtomicFile schreibt in eine Nebendatei, erzwingt das Schreiben auf die Platte und
ersetzt dann. Umgestellt sind ChatHistory, ChatContext, alle Instanz- und
Agentenkonfigurationen, Identity und Soul, die App-Einstellungen sowie der
Stock-Index.

Zum Ersetzen wurde das Windows-Verhalten gemessen statt vermutet. Mit einem Leser,
der die Zieldatei geoeffnet haelt:

  Freigabe des Lesers      File.Move   File.Replace
  Read                     scheitert   scheitert
  ReadWrite                scheitert   scheitert
  ReadWrite | Delete       scheitert   funktioniert

File.Move verlangt die Zieldatei exklusiv und scheitert deshalb immer, sobald
jemand sie geoeffnet hat. Daher File.Replace — und ein Lesehelfer
AtomicFile.ReadAllText, der das Loeschen freigibt, damit unsere eigenen Leser
keinen Schreiber blockieren. Die Leser in InstanceDirectoryManager und beim Laden
der Chatverlaeufe nutzen ihn jetzt.

Zusaetzlich ein Schloss je Zieldatei: Zwei gleichzeitige Schreibvorgaenge auf
dieselbe Datei sind ohnehin ein Rennen, ohne Serialisierung scheitern sie aber
zusaetzlich mit "Zugriff verweigert". Fuer fremde Leser wie Virenscanner bleibt
eine Wiederholung mit Wartezeit.

366 Tests gruen (218 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-29 09:47:38 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 4747835fa1 K1: Langzeitgedaechtnis fuer Agenten
Geplante Agenten begannen bei jedem Cron-Lauf bei null. Ein Agent, der alle 30
Minuten lief, wusste nichts von seinem letzten Durchgang — er rief dieselben
Quellen ab, zog dieselben Schluesse und konnte keine Entwicklung ueber Zeit
verfolgen. Das war zugleich die groesste Faehigkeitsluecke und eine dauerhafte
Token-Verschwendung.

Speicher-Fundament

SqliteStorage buendelt den Zugang zur Instanz-Datenbank und aktiviert WAL,
busy_timeout und Connection-Pooling. Vorher oeffnete jeder Aufruf eine Verbindung
ohne diese Einstellungen; bei mehreren gleichzeitig schreibenden Agenten gab das
"database is locked". Das sah nach einer Grenze von SQLite aus, war aber nur
fehlende Konfiguration. Zwei Tests decken das gezielt ab.

Gedaechtnis

Typisierte Tabelle statt JSON in einer Wert-Spalte — nur so laesst sich filtern,
sortieren und spaeter auswerten. Das Schema ist schlicht gehalten, damit eine
MySQL-Variante spaeter dieselbe Struktur mit wenigen Dialektunterschieden
bekommen kann.

Der wichtigste Teil ist der optionale Schluessel: Erneutes Merken darunter
aktualisiert den Eintrag, statt einen zweiten anzulegen. Ohne das wuechse das
Gedaechtnis eines halbstuendlich laufenden Agenten um 48 Eintraege pro Tag zur
selben Sache. Beobachtungen ohne Schluessel sammeln sich weiterhin an, wenn ein
Verlauf entstehen soll.

Der Abruf sortiert nach Wichtigkeit, dann Aktualitaet — wesentlich, weil das
Ergebnis begrenzt wird und bei einer Kappung das Wichtigste ueberleben muss.
Zusaetzlich greift eine Zeichenobergrenze, damit ein Abruf den Kontext nicht
sprengt.

Die Trennung privat/geteilt ist absichtlich dieselbe wie beim FileRW-Tool, damit
das Konzept fuer Agenten wiedererkennbar bleibt.

Beim Testen fiel auf, dass das Maskieren der LIKE-Platzhalter falsch war: Die
Zeichen wurden entfernt statt maskiert, wodurch eine Suche nach einem
Prozentzeichen zu einem leeren Muster und damit zu einem Treffer auf alles wurde.
Jetzt mit ESCAPE-Klausel.

338 Tests gruen (190 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-28 10:44:39 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 8604fa30c7 S7: Zugangsdaten in Konfigurationsdateien verschluesseln
OpenRouter-Schluessel, Datenbank-Verbindungszeichenfolgen samt Passwort,
Mail-Zugangsdaten und das Telegram-2FA-Passwort lagen im Klartext in
AgentSettings.json und InstanceSettings.json. Wer die Dateien lesen konnte — ein
Backup, eine Dateifreigabe, ein versehentlicher Commit — hatte alle Zugaenge.

SecretProtector nutzt DPAPI im Benutzerkontext: Die Werte lassen sich nur vom
selben Windows-Benutzer auf demselben Rechner lesen. Das schuetzt gegen
Weitergabe der Datei, nicht gegen einen Angreifer, der bereits als dieser
Benutzer laeuft — fuer einen lokal laufenden Dienst die angemessene Stufe.

Verschluesselte Werte tragen ein Praefix. Dadurch bleibt Klartext aus bestehenden
Konfigurationen lesbar und wird beim naechsten Speichern automatisch uebernommen;
vorhandene Installationen laufen ohne Zutun weiter.

Ein Wert, der sich nicht entschluesseln laesst — etwa nach Benutzer- oder
Rechnerwechsel — wird gemeldet statt stillschweigend als Klartext
durchgereicht. Sonst ginge ein unbrauchbarer Schluessel an die API und der
Fehler waere schwer zuzuordnen.

ConfigSecrets entscheidet anhand der Feldnamen, welche Werte betroffen sind. Das
ist noetig, weil die Tool-Konfiguration ein freies Woerterbuch ist. Beim Speichern
werden die Werte nur fuer den Schreibvorgang verschluesselt und danach wieder
entschluesselt, damit die laufende Instanz weiterarbeiten kann.

309 Tests gruen (161 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-28 10:21:08 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 cbb8ac22bc SSRF-Schutz, Pfadpruefung und Retry-Logik
S5 — Die Domain-Whitelist wurde nur auf die Ausgangs-URL angewendet, HttpClient
folgte Weiterleitungen aber selbst. Eine erlaubte Domain konnte damit auf
beliebige interne Adressen weiterleiten: Router, NAS, der Git-Server im LAN,
Cloud-Metadatendienste. Der Agent haette deren Inhalt zurueckgeliefert.

UrlGuard prueft Schema, private und lokale Netzbereiche sowie die Whitelist.
AllowAutoRedirect ist abgeschaltet; Weiterleitungen werden einzeln aufgeloest und
JEDER Zwischenschritt erneut geprueft, begrenzt auf fuenf Spruenge.

Nebenbei behoben: Die alte www-Behandlung ersetzte die Zeichenfolge ueber den
ganzen Hostnamen, aus mywww.example.com wurde myexample.com. Und die
Subdomain-Pruefung achtet jetzt auf den Punkt, sodass example.com.attacker.net
nicht mehr als Treffer fuer example.com durchgeht.

S6 — Die Pfadpruefung in FileRW verglich nur Zeichenketten-Praefixe. Ohne
abschliessenden Verzeichnistrenner erlaubte ein Root wie Agent-X\Workspace damit
auch Zugriffe auf Agent-X\Workspace-Backup. WorkspacePath vergleicht jetzt auf
Verzeichnisgrenzen und lehnt zusaetzlich absolute Pfade, UNC-Freigaben und
Alternate Data Streams ab.

Das Dateisystem wird in den Tests bewusst nicht abstrahiert — sie sollen die
echte Windows-Pfadsemantik pruefen. Eine Abstraktion wuerde genau die
Fehlerklasse verstecken, um die es geht.

B12 — Der Client warf bei jedem Nicht-2xx sofort; ein einzelnes HTTP 429 beendete
damit einen kompletten geplanten Lauf, obwohl Rate-Limits und kurze 5xx bei
OpenRouter Normalbetrieb sind. RetryPolicy wiederholt 408/425/429/5xx mit
exponentiellem Backoff und Streuung, respektiert ein Retry-After des Servers und
deckelt die Wartezeit. Dauerhafte Fehler wie 401 werden nicht wiederholt.

Die Wartefunktion ist injizierbar, damit die Tests nicht wirklich warten.

264 Tests gruen (116 Core, 148 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-28 00:24:03 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 e5067cae70 Sicherheitsluecken S1, S2 und S3 schliessen
Neues Testprojekt tests/ClawdDotNet.Tools.Tests. Die Angriffsfaelle aus der
Bestandsaufnahme bleiben darin dauerhaft als Testfaelle dokumentiert — zusammen
mit Gegenproben, damit die Fixes nicht zu streng werden und legitime Nutzung
blockieren.

S3 — DirectAPI gab die abgerufene URL als Quelle an das Modell zurueck, samt
API-Schluessel im Query-String. Der Schluessel landete damit im
Konversationskontext, wurde bei jedem Folgeschritt erneut gesendet, in
ChatContext.json geschrieben und in die Logs uebernommen. UrlSanitizer maskiert
sensible Query-Parameter; auch die Fehlermeldungen sind betroffen und werden
bereinigt.

S2 — Die Kanal-/Video-Angabe wurde ungeprueft in eine Argument-Zeichenkette fuer
yt-dlp interpoliert. UseShellExecute=false verhindert Shell-Metazeichen, nicht
aber Options-Injection: yt-dlp kennt die Option --exec, die beliebige Befehle
ausfuehrt. Kritisch, weil der Agent untrusted Inhalte verarbeitet — eine
Prompt-Injection darin konnte ihn dazu bringen, genau so einen Wert zu setzen.

YouTubeUrl validiert Handles und URLs gegen die zulaessigen YouTube-Hosts und
lehnt alles ab, was mit einem Bindestrich beginnt. Die Argumente gehen jetzt
einzeln ueber ProcessStartInfo.ArgumentList, die Adresse steht hinter dem
Optionsende-Trenner. Der ffmpeg-Aufruf wurde ebenso umgestellt.

S1 — Die Tabellen-Whitelist suchte den erlaubten Namen als Teilzeichenkette
irgendwo im Statement, auch in Kommentaren. Bei einer Freigabe fuer prices
genuegte deshalb ein DELETE auf users mit einem Kommentar, der prices enthielt,
um eine beliebige Tabelle zu loeschen. Umgekehrt galten harmlose Abfragen, die
ein Schluesselwort nur als Wert enthielten, faelschlich als Schreibzugriff.

SqlGuard entfernt zuerst Kommentare und String-Literale, lehnt mehrere Statements
ab, bestimmt die Operation am ersten Schluesselwort und extrahiert Tabellennamen
gezielt hinter FROM/JOIN/INTO/UPDATE/TABLE — inklusive kommagetrennter Listen mit
Aliassen. JEDE referenzierte Tabelle muss freigegeben sein, nicht irgendeine.
Ohne Whitelist wird nichts durchgelassen. Die MongoDB-Pruefung vergleicht den
Collection-Namen jetzt exakt statt per Teilzeichenkette.

178 Tests gruen (91 Core, 87 Tools).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 18:49:17 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 69b5704add Prompt-Caching, Tool-Ergebnis-Kappung und Kostenerfassung
T1 — Prompt-Caching. Bisher wurde bei jedem Schritt eines Runs der komplette
Prompt neu berechnet, inklusive Tool-Definitionen und System-Prompt, die sich nie
aendern. Bei zehn Schritten und einem 15k-Praefix sind das 150.000 statt 15.000
Eingabe-Tokens.

ChatMessage bekommt dafuer einen eigenen JsonConverter: Der Inhalt geht weiterhin
als String raus, bei gesetztem CacheBreakpoint jedoch als Blockarray mit
cache_control. Beim Lesen werden beide Formate akzeptiert, damit bestehende
ChatContext.json weiter geladen werden koennen.

PromptCache setzt zwei Breakpoints: einen auf den System-Prompt (deckt
Tool-Definitionen und System-Prompt ab) und einen rollierenden auf die letzte
Nachricht mit Inhalt. Vorherige Markierungen werden vorher entfernt, damit sie
sich nicht ansammeln. Aktivierung ueber promptCaching: auto (Default, aktiv fuer
Modelle mit Unterstuetzung), on oder off.

Der wichtigste Test dazu prueft die Praefix-Stabilitaet: Der System-Prompt muss
ueber alle Schritte zeichengleich serialisiert werden. Ein einziger Zeitstempel
darin wuerde den Cache still verwerfen — die Kosten blieben unveraendert, ohne
dass es irgendwo auffiele.

T9 — Usage liest prompt_tokens_details.cached_tokens; die Zahl wird bis in
AgentRunResult durchgereicht. Ohne sie liesse sich die Wirkung nicht belegen.

T2 — Tool-Ergebnisse werden jetzt zentral in ExecuteToolCallAsync gekappt
(maxToolResultChars, Default 16.000). Bisher konnte ein einzelner WebFetch mit
dem 512-KB-Standardlimit rund 130.000 Tokens in EINER Antwort erzeugen; die
Compaction griff erst danach, bezahlt war der Request laengst.

T3 — Die Zusammenfassung beim Kompaktieren laeuft ueber ein konfigurierbares
summaryModel (Default gemini-2.5-flash) statt ueber das teure Agentenmodell.

B4 — AgentRunResult fuehrt Prompt- und Completion-Tokens getrennt; die
Kostenanzeige schaetzte bisher 50/50, real liegt das Verhaeltnis eher bei 95:5.
Die veraltete Preistabelle bleibt offen.

Neue Einstellungen sind im PropertyGrid sichtbar und werden vom AgentEditor bei
neuen Agenten mitgeschrieben.

Alle 91 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 18:32:17 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 6bbe9f9a80 B2 beheben: Chat-Laeufe pro Agent serialisieren
Der Konversationskontext _chatContexts[agentId] ist eine geteilte List<ChatMessage>.
Nur der Lookup lief unter Lock, alle Add-Aufrufe im Schleifenkoerper waren
ungeschuetzt. Da WebView, ToolJob-Wakeups und AgentComm denselben Agenten
gleichzeitig ansprechen koennen, verschraenkten sich ihre Nachrichten zu einer
ungueltigen Tool-Sequenz, die die API mit HTTP 400 ablehnt.

ChatAsync laeuft jetzt hinter einem SemaphoreSlim(1,1) pro Agent; verschiedene
Agenten bleiben unabhaengig. Die Timeout-Uhr startet erst nach dem Eintritt,
damit Wartezeit in der Warteschlange den Lauf nicht aufzehrt.

Zwei Folgeprobleme mit demselben Ursprung:

- _runningChats hielt nur EINE CancellationTokenSource je Agent; der zweite Lauf
  ueberschrieb den ersten. AbortChat brach dadurch nur einen ab, der andere lief
  bis ins Run-Timeout. Jetzt eine Liste, die auch wartende Laeufe erfasst.
- ExecuteToolCallAsync fing OperationCanceledException mit ab und gab sie als
  Tool-Ergebnis zurueck, wodurch der Abbruch erst einen Schritt spaeter griff.
  Cancellation wird nun durchgereicht.

Ausserdem: send_message an den eigenen Agenten wird abgelehnt — es waere mit dem
neuen Gate in einen Deadlock gelaufen.

Neu: GetChatContext(agentId) als Momentaufnahme des Kontexts, fuer Diagnose und
Kontextgroessen-Anzeige.

Build-Fix: Das WinForms-Projekt globbt **/*.cs und kompilierte dadurch die
Test-Quellen mit. tests\** wird jetzt wie src\** ausgeschlossen.

Alle 49 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 10:55:04 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 eae13771cf B1, B14 und B3 beheben: Compaction-Paarung und Token-Semantik
B1 — Die Compaction behielt blind die letzten 6 Nachrichten. Fiel diese Grenze
mitten in eine Tool-Sequenz, entstand eine tool-Antwort ohne zugehoerigen
assistant-tool_call; die API lehnt das mit HTTP 400 ab. FindSafeTailStart
verschiebt die Grenze jetzt rueckwaerts auf eine Blockgrenze.

B14 — Bei Konversationen mit hoechstens 6 Nachrichten enthielt der Tail auch die
system-Nachricht, die anschliessend ein zweites Mal angehaengt wurde. Ergebnis
war ein doppelter System-Prompt und eine duplizierte Konversation — die
Compaction vergroesserte den Kontext, statt ihn zu verkleinern. Der Tail beginnt
nun grundsaetzlich hinter dem System-Prompt; liegt davor nichts Nennenswertes,
wird die Kompaktierung uebersprungen. Gefunden durch den Property-Test.

Nebeneffekt: Zusammengefasst wird nur noch der Teil, der tatsaechlich wegfaellt.
Der Tail bleibt woertlich erhalten und musste bisher doppelt bezahlt werden.

B3 — maxTokens zaehlte kumulativ ueber alle Schritte, wurde aber wie eine
Kontextgrenze konfiguriert. Da jeder Schritt den vollen Kontext erneut sendet,
brach ein Chat mit 20k Kontext nach vier Schritten ab. Aufgeteilt in
maxCumulativeTokens (Kostenbudget, Default 500k) und maxContextTokens
(Kontextgroesse). Alte Konfigurationen werden beim Laden migriert, die
Fehlermeldungen unterscheiden jetzt Schritt- und Kostenlimit.

Alle 31 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 10:15:50 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 667cecce25 Testfundament aufbauen und Bestandsaufnahme dokumentieren
IChatCompletionClient aus OpenRouterClient extrahiert, damit AgentEngine und
ContextCompactor ohne echte API-Aufrufe testbar sind.

Neues Testprojekt tests/ClawdDotNet.Core.Tests (xUnit, Shouldly, NSubstitute,
FsCheck) mit:
- FakeChatClient (programmierbare Antwortfolgen, Deep-Copy der Requests)
- ContextInvariants (prueft die API-Regeln fuer tool_call-Paarung)
- Conversation-Builder fuer gueltige Testkonversationen
- 26 Tests: Compaction, LoopGuard, 2 Property-Tests

10 Tests sind bewusst rot — sie reproduzieren die Bugs B1, B3 und B14 aus der
Bestandsaufnahme und werden mit den Fixes gruen.

Ausserdem: fehlende Tool-Projekte in slnx ergaenzt, Test-Pakete im
packageSourceMapping der NuGet.Config eingetragen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 10:07:54 +02:00
RichardandClaude Opus 4.8 2fed388c99 Initial commit: ClawdDotNet
Import des bestehenden Projektstands in Git.
- .NET 10 WinForms Anwendung (Multi-Agent / Tool-System)
- .gitignore fuer Build-Artefakte, Secrets und Runtime-Daten ergaenzt

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-26 18:21:46 +02:00