Die Testwege waren beschrieben, aber nicht begehbar. Auf der Test-VM lag die Anleitung vom 26.08. ohne das gesamte Testkit-Kapitel, ein Laufzeit-Token ohne Rechte, und ein Testkit, das 236 Zeilen aelter war als das ausgelieferte - beide meldeten 1.0.0. Deshalb sagte "doctor" dort "Bereit", waehrend nichts davon lauffaehig war. Vier Fehler, die beim Nachpruefen herauskamen: * doctor brach unter "set -e" wortlos ab. Der Rueckgabewert von version_lt wurde nicht aufgefangen - das beendet die Sitzung, sobald der Server neu genug ist (Rueckgabewert 1, also der Normalfall). Token und Projekt wurden nie geprueft. * Die Konfigurationsdatei ueberschrieb die Umgebung, genau umgekehrt zur dokumentierten Rangfolge. "DC_PROJECT=x dc-testkit report" meldete stillschweigend in das Projekt aus der Datei. * Der doctor-Bericht ging teils auf stderr. Ueber SSH werden beide Kanaele getrennt uebertragen und beim Aufrufer verschraenkt - die Befunde standen unter der falschen Ueberschrift. Genau so liest ein Pruefagent den Bericht. * "~/bin" liegt ueber SSH nicht im PATH: .profile wird nur von einer Login-Shell gelesen. Die Antwort war "Kommando nicht gefunden" - das sieht aus wie ein fehlgeschlagener Bezug und ist keiner. Neu im Testkit (1.1.0): * selfupdate mit --pruefen. Unterscheidet die Richtung: Eine neuere lokale Fassung ist ein Entwicklungsstand und kein Grund zum Update; der Rueckschritt wird verweigert (--force hebt es auf). Gleiche Nummer bei anderem Inhalt ist ein Befund, kein Achselzucken - genau daran ist es unbemerkt vorbeigelaufen. * doctor prueft den eigenen Stand, die Herkunft des Tokens, die fehlende Projektbindung, die Oberflaechenwerkzeuge und das eigene Display. * display start|stop|status und shot: der generische Teil des Verfahrens aus 5.8. Das sind die drei Stellen, an denen Eigenbau-Skripte danebengreifen - :0 statt eigenem Display, pkill ohne Nummer, Dateinamen ohne Projektpraefix. * DC_PROJECT_DIR: Das Werkbank-Token kommt aus der .mcp.json des Projekt-Repos, wo es fuer den MCP-Adapter ohnehin liegt. Kein zweiter Ablageort, der beim naechsten Wechsel vergessen wird. Fehlt die Datei, sagt das Testkit warum - sie ist gitignored und kommt ueber Git nie mit. dc-testkit-remote (neu): Der Agent laeuft auf dem Arbeitsplatz, der Testlauf auf der VM. Der Wrapper haelt das Token aus "ps aux" der geteilten Maschine (es geht ueber die Standardeingabe in die Umgebung), ruft bash -l, schuetzt die Argumente vor drei Ebenen Quoting und buendelt ganze Pruefplaene in eine Verbindung. Auf der VM wird keine Konfiguration mehr gelesen - was dort liegt, bleibt wirkungslos. Doku: TESTUMGEBUNG.md auf den Remote-Betrieb umgestellt, 4.2 auf den realen Ablageort der Token, neuer 4.8 "Ein Agent, der nur prueft", Belegung in 7 von der Maschine erhoben statt fortgeschrieben. Baustein E in der Prompt-Vorlage zieht die Rollengrenze, die serverseitig noch kein Recht zieht: bugtracker:manage erlaubt auch resolve. Richtiggestellt: Ein Token OHNE Projektbindung ist nicht eingeschraenkt, sondern uneingeschraenkt. Der Server leitet kein Heimatprojekt ab, also zaehlt jede Meldung als Heimmeldung - ohne Begruendungspflicht, ohne Deckelung auf medium, ohne triage_external, ohne reported_from. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# Linux-Testumgebung — Anleitung für Agenten
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**Stand: 31.08.2026** · Gilt projektübergreifend für alle Agenten und Entwickler, die auf der
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geteilten Test-VM arbeiten.
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> **Diese Datei ist die maßgebliche Fassung.** Sie liegt im Deploymentcenter-Repo unter
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> `docs/TESTUMGEBUNG.md`. Die Kopie auf der Maschine (`~/TESTUMGEBUNG.md`) und die Verweise in
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> den Projektrepos zeigen hierher. Wer etwas an der Umgebung ändert, ändert es **hier** und
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> kopiert danach auf die VM — nicht umgekehrt.
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>
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> **Das ist zweimal unterblieben**, zuletzt am 31.08.2026 bemerkt: Auf der Maschine lag noch der
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||
> Stand vom 26.08. — ohne das gesamte Testkit-Kapitel und mit verschobenen Abschnittsnummern, so
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> dass der Verweis „§4.6, Fremdmeldungen" dort bei „Erhöhte Rechte" landete. Wer die Datei hier
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> ändert, kopiert sie **im selben Arbeitsgang**:
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>
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> ```bash
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> scp docs/TESTUMGEBUNG.md testvm-<projekt>:~/TESTUMGEBUNG.md
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> ```
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>
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> **Bewusst nicht unter `public/`:** Diese Datei nennt eine interne Adresse, einen Benutzernamen
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> und den Weg, `sudo` zeitweise freizuschalten. `/docs/` auf dem Deploymentcenter ist öffentlich
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> erreichbar; dort gehört das nicht hin. Das Testkit-Skript dagegen schon — es enthält nichts
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> davon.
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## 1. Was diese Maschine ist
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Eine Ubuntu-Desktop-VM zum **Testen** — nicht für Produktivbetrieb, nicht für echte Zugangsdaten,
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nicht für Geld bewegende Läufe.
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|---|---|
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| System | Ubuntu 26.04 LTS, Kernel 7.0, x86_64 |
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| Ausstattung | 31 GB RAM, 5 CPUs, ~33 GB freier Plattenplatz |
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| Erreichbar | `192.168.40.48` über einen WireGuard-Tunnel |
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| Benutzer | `richard` |
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| Besonderheit | **Desktop-Umgebung vorhanden** — grafische Anwendungen sind testbar, nicht nur Dienste |
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**Warum eine Desktop-VM?** Weil sich damit beides prüfen lässt: der kopflose Serverbetrieb
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(systemd) *und* die grafische Oberfläche auf der Zielplattform.
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## 2. Zugang einrichten
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Der Zugang läuft über **SSH-Schlüssel**. Passwort-Anmeldung wird nicht verwendet — Agenten geben
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grundsätzlich keine Passwörter ein. Diese Regel gilt auch dort, wo es bequemer wäre: Der
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`update-agent` fragt bei `--action install` nach Zugangsdaten; genau deshalb nimmt das Testkit
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diesen Weg nicht (siehe §4.7).
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### 2.1 Schlüssel erzeugen (auf dem eigenen Rechner)
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```bash
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ssh-keygen -t ed25519 -f ~/.ssh/testvm_<projekt> -N "" -C "<projekt>@testvm"
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```
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Ein **eigener Schlüssel je Projekt** — dann lässt sich einzelnen Projekten der Zugang entziehen,
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ohne alle anderen auszusperren.
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### 2.2 Öffentlichen Schlüssel hinterlegen
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||
Der Inhalt von `~/.ssh/testvm_<projekt>.pub` wird auf der VM in `~/.ssh/authorized_keys`
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eingetragen. **Das muss ein Mensch tun** (einmalig, mit Passwort). Direkt auf der VM:
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```bash
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||
mkdir -p ~/.ssh && chmod 700 ~/.ssh && echo '<INHALT DER .pub-DATEI>' >> ~/.ssh/authorized_keys && chmod 600 ~/.ssh/authorized_keys
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||
```
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||
### 2.3 SSH-Konfiguration (auf dem eigenen Rechner)
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||
```
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||
Host testvm-<projekt>
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HostName 192.168.40.48
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User richard
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IdentityFile ~/.ssh/testvm_<projekt>
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||
IdentitiesOnly yes
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ServerAliveInterval 30
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||
ServerAliveCountMax 4
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||
```
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||
**Der Aliasname trägt das Projekt.** Ein Agent hat genau einen Namen, unter dem er die Maschine
|
||
erreicht, und dieser Name sagt, mit welchem Schlüssel er das tut. Ein gemeinsamer Alias `testvm`
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für alle wäre bequemer und macht die Trennung aus 2.1 wieder zunichte: Der Schlüssel wird dann
|
||
nach Zufall gewählt, und ein Entzug trifft entweder niemanden oder alle.
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||
⚠️ **Kein `ControlMaster`/`ControlPath` eintragen, wenn der Client unter Windows läuft** —
|
||
Windows-OpenSSH unterstützt Verbindungs-Multiplexing nicht und scheitert mit
|
||
„Failed to connect to new control master". Stattdessen mehrere Prüfschritte pro Aufruf bündeln.
|
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||
Test: `ssh testvm-<projekt> "hostname"`
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||
> **Bestand (31.08.2026):** Auf dem Arbeitsplatz existiert bisher nur `polytrader-vm` mit
|
||
> `~/.ssh/polytrader_vm` — ein Schlüssel, den alle Projekte mitbenutzen. Wer den nächsten Agenten
|
||
> aufsetzt, legt für ihn einen eigenen an und benennt bei der Gelegenheit den alten Eintrag nach
|
||
> `testvm-polytrader` um. Bis dahin schlagen die Beispiele in dieser Datei wörtlich fehl.
|
||
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## 3. Was installiert ist
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| Werkzeug | Version | Anmerkung |
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|---|---|---|
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| .NET SDK | 10.0.111 (Runtime 10.0.11) | SDK, nicht nur Runtime — auf der VM kann gebaut werden |
|
||
| MariaDB | 11.8.6 | Dienst `mariadb`, lauscht auf `localhost:3306` |
|
||
| Git | 2.53.0 | |
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||
| curl, python3 | vorhanden | Voraussetzung für das Testkit (§4) |
|
||
| Xvfb | vorhanden | Virtueller Framebuffer für GUI-Tests ohne Bildschirm (siehe 5.7) |
|
||
| xdotool | vorhanden | Klicks und Tastatureingaben skripten |
|
||
| ImageMagick | vorhanden | `import` für Bildschirmaufnahmen, `convert` zum Zuschneiden |
|
||
| JetBrains Rider | vorhanden | |
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||
| Docker | **nicht** installiert | |
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||
| Node.js | **nicht** installiert | |
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||
| jq | vorhanden (nachträglich) | Das Testkit benutzt es **nicht** — es liest JSON mit `python3`, damit es auch auf einer Maschine ohne jq läuft |
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||
|
||
**Nicht vorhandene Werkzeuge dürfen installiert werden** — aber bitte in der Belegungsliste
|
||
(Abschnitt 7) vermerken, damit andere wissen, was sich geändert hat.
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||
## 4. Das Testkit — vorhandene Infrastruktur statt Eigenbau
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||
Alles, was ein Testlauf braucht, gibt es im Deploymentcenter schon: Lizenzschlüssel,
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Release-Ablage, Update-Agent, Bugtracker. Was fehlte, war der Weg dorthin ohne einen Menschen,
|
||
der im WebUI etwas anklickt.
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||
|
||
**`dc-testkit` ist dieser Weg.** Ein Skript, ein Aufruf je Schritt, für alle Projekte dasselbe.
|
||
|
||
> **Warum überhaupt ein Skript und nicht „der Agent ruft die API direkt auf"?** Weil sonst jeder
|
||
> Agent seine eigene Fassung der immer gleichen fünf `curl`-Aufrufe baut — jede mit anderen
|
||
> Vorgaben, anderer Fehlerbehandlung und anderem Umgang mit dem Token. Die Unterschiede fallen
|
||
> niemandem auf, solange nichts schiefgeht. Und wenn etwas schiefgeht, ist unklar, ob die
|
||
> Anwendung oder der Aufruf schuld war. Ein Weg, den alle nehmen, ist der einzige, dessen Fehler
|
||
> man findet.
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|
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### 4.1 Einmal einrichten
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||
|
||
**Der Agent läuft nicht auf der VM, sondern auf dem Arbeitsplatz.** Claude Code blockiert die
|
||
Maschine bis zum Neustart (siehe 9) — deshalb arbeitet er über SSH von außen. Daraus folgt die
|
||
Aufteilung:
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| Was | Wo | Warum dort |
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|---|---|---|
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||
| `dc-testkit` | **auf der VM**, `~/bin/dc-testkit` | Dort läuft der Test: Sandkasten, Update-Agent, Display |
|
||
| `dc-testkit-remote` | **auf dem Arbeitsplatz** | Dort sitzt der Agent |
|
||
| Konfiguration | **auf dem Arbeitsplatz**, `~/.config/dc-testkit/<projekt>` | Dort liegen auch die Projekt-Repos — und damit die Token (4.2) |
|
||
| Werkbank-Token | **auf dem Arbeitsplatz**, in der `.mcp.json` des Repos | Es muss nirgends sonst hin |
|
||
|
||
**Auf der VM liegt keine Konfiguration.** `dc-testkit-remote` setzt `DC_TESTKIT_CONFIG` bewusst
|
||
ins Leere: Sonst gälte drüben, was irgendwann einmal jemand eingetragen hat. Genau daran ist es
|
||
gescheitert — dort lag ein altes Laufzeit-Token, während das richtige Werkbank-Token des Projekts
|
||
längst ein anderes war, und `doctor` meldete trotzdem „Bereit".
|
||
|
||
**Auf der VM** (einmal je Maschine):
|
||
|
||
```bash
|
||
mkdir -p ~/bin
|
||
curl -fsSL https://dc.mhdf.de/testkit/dc-testkit.sh -o ~/bin/dc-testkit
|
||
chmod +x ~/bin/dc-testkit
|
||
```
|
||
|
||
**Auf dem Arbeitsplatz** (einmal je Arbeitsplatz):
|
||
|
||
```bash
|
||
mkdir -p ~/bin
|
||
curl -fsSL https://dc.mhdf.de/testkit/dc-testkit-remote.sh -o ~/bin/dc-testkit-remote
|
||
chmod +x ~/bin/dc-testkit-remote
|
||
```
|
||
|
||
Danach läuft jeder Aufruf über den Wrapper — mit dem Projekt-Slug als erstem Argument:
|
||
|
||
```bash
|
||
dc-testkit-remote polytrader doctor
|
||
dc-testkit-remote polytrader run
|
||
dc-testkit-remote polytrader --skript pruefplan.sh
|
||
```
|
||
|
||
**Warum ein Wrapper und nicht `ssh` von Hand?** Aus demselben Grund, aus dem es `dc-testkit`
|
||
überhaupt gibt: Sonst baut jeder Agent seine eigene Fassung derselben SSH-Zeile. Vier Dinge gehen
|
||
dabei zuverlässig schief:
|
||
|
||
1. **Das Token stünde in `ps aux`.** `ssh vm 'DC_TOKEN=xyz dc-testkit run'` legt es offen — der
|
||
Befehlsstring **ist** die Befehlszeile der entfernten Shell, und auf einer geteilten Maschine
|
||
liest jeder andere Benutzer fremde Befehlszeilen. Der Wrapper schickt es über die
|
||
Standardeingabe; von dort geht es direkt in die Umgebung, und die liest nur, wem der Prozess
|
||
gehört.
|
||
2. **`~/bin` liegt über SSH nicht im PATH.** `~/.profile` nimmt es auf, wird aber nur von einer
|
||
**Login-Shell** gelesen — und `ssh vm 'befehl'` startet keine. Die Antwort wäre
|
||
`Kommando nicht gefunden`: sieht aus wie ein fehlgeschlagener Bezug und ist keiner. Der
|
||
Wrapper ruft `bash -l`.
|
||
3. **Quoting durch drei Ebenen.** Ein `--title "Update bricht ab"` muss durch lokale Shell, SSH
|
||
und entfernte Shell. Ohne Sorgfalt kommt der Titel dort zerlegt an und die Meldung trägt den
|
||
halben Text. Der Wrapper schickt den Befehl über die Standardeingabe, nicht durch das Quoting.
|
||
4. **Kein Verbindungs-Multiplexing unter Windows.** Jeder Aufruf kostet einen vollen Aufbau durch
|
||
den Tunnel; `--skript` bündelt einen ganzen Prüfplan in einen.
|
||
|
||
> ⚠️ **Was `dc-testkit-remote` nicht kann:** alles, was einen Bildschirminhalt zurückbringt.
|
||
> Aufnahmen entstehen mit `shot` auf der VM unter `/tmp/<projekt>_<name>.png` und werden danach
|
||
> abgeholt — dafür bleibt `scp` der Weg (5.8).
|
||
|
||
> ⚠️ **Beides — dieser Download und `dc-testkit license` — setzt Deploymentcenter 2.6.1 voraus.**
|
||
> Ist die Fassung auf dem Server älter, fehlt der Endpunkt `/api/license/v1/dev-key`. Er fällt
|
||
> dabei **nicht** mit 404 auf: Die Lizenz-API antwortet bei unbekannten Pfadsegmenten mit ihrer
|
||
> Verfügbarkeitsprüfung, also mit HTTP 200. Das Testkit erkennt das und sagt es; wer von Hand
|
||
> `curl`t, sucht sonst lange. Seit 2.7.1 vergleicht `dc-testkit doctor` die Fassung von sich aus,
|
||
> statt sie nur anzuzeigen.
|
||
>
|
||
> **Der Download unter `/testkit/` funktionierte bis 2.7.1 gar nicht** — und zwar unabhängig von
|
||
> der Fassung: Im Webroot lag die Datei nur unter `/public/testkit/`, die Route auf `/testkit/`
|
||
> fehlte in der `.htaccess`. Wer vor 2.7.1 ein 404 sah, hat deshalb nicht unbedingt einen zu alten
|
||
> Server vor sich. Ausweichweg für alte Stände:
|
||
> `scp public/testkit/dc-testkit.sh testvm-<projekt>:~/bin/dc-testkit`
|
||
> — und für den Arbeitsplatz `cp public/testkit/dc-testkit-remote.sh ~/bin/dc-testkit-remote`.
|
||
|
||
Dann je Projekt eine Konfiguration. **Der bessere Weg ist `DC_PROJECT_DIR`** — dann steht das
|
||
Token nur an einer Stelle, in der `.mcp.json` des Projekts (4.2):
|
||
|
||
```bash
|
||
mkdir -p ~/.config/dc-testkit
|
||
cat > ~/.config/dc-testkit/polytrader <<'EOF'
|
||
DC_REMOTE=testvm-polytrader
|
||
DC_PROJECT=polytrader
|
||
DC_PROJECT_DIR=J:/Softwareprojekte/PolytraderSharp/PolyTraderSharp
|
||
DC_CHANNEL=prod
|
||
DC_DISPLAY=:99
|
||
EOF
|
||
chmod 600 ~/.config/dc-testkit/polytrader
|
||
```
|
||
|
||
`DC_PROJECT_DIR` ist der Pfad **auf dem Arbeitsplatz** — dort liegt das Repo mit der `.mcp.json`.
|
||
Was in den Projektverzeichnissen auf der VM liegt, spielt keine Rolle; der Agent arbeitet nie
|
||
von dort aus.
|
||
|
||
Wo es kein Projekt-Repo gibt, kommt das Token in die Datei — **nie in die Befehlszeile**, sonst
|
||
steht es in der Shell-History:
|
||
|
||
```bash
|
||
mkdir -p ~/.config/dc-testkit
|
||
cat > ~/.config/dc-testkit/config <<'EOF'
|
||
DC_URL=https://dc.mhdf.de
|
||
DC_TOKEN=<Werkbank-Token des Projekts>
|
||
DC_PROJECT=<slug>
|
||
DC_CHANNEL=prod
|
||
EOF
|
||
chmod 600 ~/.config/dc-testkit/config
|
||
```
|
||
|
||
Arbeitet ein Agent an mehreren Projekten, hält er je Projekt eine eigene Datei und wählt sie über
|
||
`DC_TESTKIT_CONFIG=~/.config/dc-testkit/polytrader dc-testkit …`.
|
||
|
||
**Ein Testagent gehört zu genau einem Projekt** (siehe 4.8). Bei ihm steht der Pfad fest in seinem
|
||
Prompt und nicht in seinem Gedächtnis — wer die Datei vergisst, prüft stillschweigend das falsche
|
||
Projekt und meldet dorthin.
|
||
|
||
Was in der Datei stehen darf:
|
||
|
||
| Schlüssel | Bedeutung | Vorgabe |
|
||
|---|---|---|
|
||
| `DC_URL` | Instanz, gegen die gearbeitet wird | `https://dc.mhdf.de` |
|
||
| `DC_TOKEN` | Werkbank-Token des Projekts (4.2) | — |
|
||
| `DC_PROJECT_DIR` | Projekt-Repo; ohne `DC_TOKEN` wird es aus dessen `.mcp.json` gelesen | — |
|
||
| `DC_PROJECT` | Slug des Projekts | — |
|
||
| `DC_CHANNEL` | Release-Kanal | `prod` |
|
||
| `DC_INSTANCE` | Maschinenkennung, an der der DEV-Schlüssel hängt | Kurzname des Rechners |
|
||
| `DC_DISPLAY` | Virtuelles Display dieses Projekts (5.5, 5.8) | — (dann keine Oberflächenprüfung) |
|
||
|
||
`DC_INSTANCE` nur setzen, wenn mehrere Testläufe auf **derselben** Maschine auseinandergehalten
|
||
werden müssen. Sie muss über Läufe hinweg gleich bleiben: Wechselt sie, sucht der Server jedes Mal
|
||
einen anderen Schlüssel heraus, bis die Grenze von zwölf je Projekt greift.
|
||
|
||
**Rangfolge:** Schalter auf der Befehlszeile schlägt Umgebungsvariable schlägt Datei schlägt
|
||
Vorgabe. Bis 1.1.0 war das genau verkehrt herum — die Datei überschrieb die Umgebung, und
|
||
`DC_PROJECT=x dc-testkit report` meldete stillschweigend in das Projekt aus der Datei. Auf einer
|
||
Maschine mit mehreren Projekten ist das die teuerste Sorte Fehler: Es geht nichts kaputt, es landet
|
||
nur alles am falschen Ort.
|
||
|
||
Prüfen, ob alles steht:
|
||
|
||
```bash
|
||
dc-testkit doctor
|
||
```
|
||
|
||
`doctor` ist die einzige Auskunft, der zu trauen ist — aber nur, wenn er selbst aktuell ist. Er
|
||
prüft deshalb seit 1.1.0 als Erstes den eigenen Stand gegen die ausgelieferte Fassung:
|
||
|
||
```bash
|
||
dc-testkit selfupdate # auf die ausgelieferte Fassung bringen
|
||
dc-testkit selfupdate --pruefen # nur nachsehen, nichts ändern
|
||
```
|
||
|
||
> **Warum das gebraucht wurde.** Das Skript liegt auf jeder Maschine als Kopie und altert dort
|
||
> still. Am 31.08.2026 lag auf der Test-VM eine Fassung, die 236 Zeilen älter war als die
|
||
> ausgelieferte — beide meldeten `1.0.0`. Deshalb sagte `doctor` dort „Bereit", während die
|
||
> aktuelle Fassung drei fehlende Rechte des Tokens angemeckert hätte. **Die Fassungsnummer wird
|
||
> bei jeder Änderung hochgezählt**; ohne das ist die Selbstprüfung wertlos. Sie sagt das auch:
|
||
> gleiche Nummer bei anderem Inhalt ist ein Befund, kein Achselzucken.
|
||
>
|
||
> Ist die eigene Fassung **neuer** als die ausgelieferte, meldet `doctor` einen Entwicklungsstand
|
||
> und rät ausdrücklich **nicht** zum `selfupdate` — das holte die ältere Fassung zurück.
|
||
> `selfupdate` verweigert diesen Rückschritt von sich aus; `--force` hebt die Sperre auf.
|
||
|
||
### 4.2 Das Werkbank-Token
|
||
|
||
**Es existiert wahrscheinlich schon.** Jedes angebundene Projekt hat eines — es steht in der
|
||
`.mcp.json` des Projekt-Repos, wo der MCP-Adapter es ohnehin braucht:
|
||
|
||
```json
|
||
{ "mcpServers": { "deploymentcenter": { "env": { "DC_TOKEN": "dc_master_…" } } } }
|
||
```
|
||
|
||
Das Testkit holt es sich von dort. Dazu zeigt `DC_PROJECT_DIR` auf das Repo — gesucht wird im
|
||
Verzeichnis selbst und eine Ebene tiefer:
|
||
|
||
```bash
|
||
DC_PROJECT_DIR=~/RiderProjects/PolyTraderSharp
|
||
```
|
||
|
||
Damit gibt es das Geheimnis **einmal je Projekt**, nicht zusätzlich in
|
||
`~/.config/dc-testkit/config`. Zwei Ablagen desselben Tokens heißt: Beim nächsten Wechsel wird
|
||
eine davon vergessen. Genau so war es auf der Test-VM — dort lag in der Testkit-Konfiguration
|
||
noch ein altes Laufzeit-Token (`watchdog:ping`, `bugtracker:report`, ohne Bindung), während das
|
||
richtige Werkbank-Token des Projekts längst ein anderes war. `doctor` meldete trotzdem „Bereit",
|
||
und die Rechte fehlten erst dort, wo sie gebraucht wurden.
|
||
|
||
> **`.mcp.json` kommt über Git nicht mit.** Sie ist per `.gitignore` ausgeschlossen — auf einer
|
||
> frisch geklonten Maschine fehlt sie deshalb **immer**. Das ist kein Fehler im Repo und keiner
|
||
> in den Rechten. Das Token muss von Hand dorthin, aus der `.mcp.json` des Projekts auf dem
|
||
> Arbeitsplatz. `dc-testkit` sagt genau das, statt an einem 401 zu scheitern:
|
||
>
|
||
> ```
|
||
> Fehler Kein Werkbank-Token.
|
||
>
|
||
> In ~/RiderProjects/PolyTraderSharp liegt keine .mcp.json mit einem DC_TOKEN.
|
||
>
|
||
> Das ist kein Fehler im Repo: .mcp.json ist per .gitignore ausgeschlossen
|
||
> und wird ueber Git NICHT mitgeliefert.
|
||
> ```
|
||
>
|
||
> Ein Platzhalter (`"${DC_TOKEN}"`) zählt dabei nicht als Token — sonst liefe der Aufruf mit
|
||
> einer Zeichenkette los, die der Server nur mit 401 beantworten kann.
|
||
|
||
**Wenn wirklich keines existiert**, legt ein Mensch es an — im WebUI unter
|
||
*Token-Verwaltung → ➕ Token erstellen*:
|
||
|
||
| Feld | Wert |
|
||
|---|---|
|
||
| Typ | Master |
|
||
| Besitzerart | `dev_agent` |
|
||
| Projekt | der Slug des Projekts — **nicht leer** |
|
||
| Rechte | `bugtracker:manage`, `license:dev`, `updateservice:read` |
|
||
|
||
`bugtracker:manage` schließt Lesen und Melden ein, `license:dev` schließt `updateservice:read`
|
||
ein — zwei Häkchen genügen also.
|
||
|
||
#### Warum die Projektbindung nicht optional ist
|
||
|
||
**Ein Token je Projekt, gebunden an dieses Projekt.** Ein „allgemeines Token für die ganze VM"
|
||
klingt praktischer und ist es nicht — aus zwei Gründen, die in verschiedene Richtungen wirken:
|
||
|
||
**Es reicht nicht weit genug.** Ein Testlauf prüft die Auslieferung *eines Produkts*: dessen
|
||
Release aus der Ablage, dessen Lizenzschlüssel, dessen Update. Beim Ausstellen des
|
||
DEV-Schlüssels prüft der Server die Bindung ausdrücklich und lässt hier **keine** Ausnahme für
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||
Werkbank-Token zu. Ein an `deploymentcenter` gebundenes Token bekommt für `polytrader` ein
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`403 project_forbidden` — ein Lizenzschlüssel öffnet die Release-Ablage eines Produkts, und das
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ist etwas anderes als eine Meldung.
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**Und es reicht zu weit.** Ein Token **ohne** Bindung ist nicht etwa eingeschränkt, sondern
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uneingeschränkt: Der Server leitet daraus kein Heimatprojekt ab, also ist für ihn *jede* Meldung
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eine Heimmeldung. Damit fällt der gesamte Schutz für Fremdmeldungen weg — keine
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Begründungspflicht, keine Deckelung auf `medium`, kein Eingang in `triage_external`, kein
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`reported_from`. Meldungen landen unmittelbar in der offenen Liste fremder Projekte und
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verderben die Zahlen, auf denen die Supervisor-Detektoren kalibrieren.
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Die bezeugte Herkunft ist der Punkt: Melden drei Projekte dasselbe, ist das eine Aussage über
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die Sache. Ohne Bindung ist es eine Aussage über niemanden.
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**Zu `*`:** Die vorhandenen Projekt-Token tragen durchweg Vollzugriff. Das läuft, deckt die drei
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gebrauchten Rechte ab — und erlaubt auf einer **geteilten** Maschine eben auch
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`updateservice:publish`. Ein Release aus einem Testlauf heraus wäre für Kunden sofort sichtbar.
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Wer die Token neu ausstellt, schneidet sie auf die drei Rechte zu.
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### 4.3 DEV-Lizenzschlüssel selbst holen
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```bash
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dc-testkit license
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```
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Das ist der Aufruf, der bisher fehlte. Er stellt für **diese Maschine und dieses Projekt** einen
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befristeten Lizenzschlüssel aus und legt ihn mit Rechten 600 ab. Ausgegeben wird er nicht — wer
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ihn wirklich sehen muss, hängt `--print` an.
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Was dabei passiert und warum:
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|---|---|
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| **Befristet** | 30 Tage (einstellbar über `license.dev_ttl_days`, höchstens 90). Ein Schlüssel, den beim Anlegen niemand befristet hat, läuft nie ab und liegt in drei Monaten noch in einem Chatverlauf. |
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| **Erkennbar** | Trägt `dev-agent@testumgebung.invalid` als Kundenadresse und `DEV <maschine>` als Namen. In der Aktivierungsliste ist Testhardware damit von echten Installationen zu unterscheiden. |
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| **Wiederholbar** | Derselbe Aufruf liefert denselben Schlüssel zurück und verlängert die Frist. Er darf deshalb am Anfang **jedes** Laufs stehen. |
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| **Öffnet die Release-Ablage** | `/releases/<slug>/` liegt seit 2.4 hinter Basic-Auth, die am Lizenzschlüssel hängt. Der neue Schlüssel wird beim Ausstellen sofort in die `.htpasswd` des Produkts nachgezogen. |
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| **Begrenzt** | Höchstens 12 gleichzeitig je Projekt. Eine Schleife in einem fehlerhaften Testskript legt sonst über Nacht tausende an. |
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Zurückgeben, wenn die Maschine das Projekt nicht mehr testet:
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```bash
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dc-testkit license --revoke
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```
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Nötig ist das nicht — abgelaufene Schlüssel verschwinden von selbst. Es macht nur sofort Platz.
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> **Ein DEV-Schlüssel ist kein Sonderfall im Lizenzsystem.** Er durchläuft dieselbe Prüfung,
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> dieselbe Aktivierungsgrenze, denselben Release-Zugang wie ein Kundenschlüssel. Das ist Absicht:
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> Wäre er ein Sonderweg, prüfte der Test hinterher etwas anderes als den Betrieb.
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### 4.4 Installations- und Updateroutinen prüfen
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```bash
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dc-testkit agent # update-agent holen, Prüfsumme gegen installer.json abgleichen
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dc-testkit install # Erstauslieferung in einen leeren Sandkasten
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dc-testkit verify # Was liegt jetzt da, und passt es zu dem, was der Server führt?
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dc-testkit update # Update auf latest
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||
dc-testkit verify
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||
```
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Drei weitere Aufrufe reichen den jeweiligen Modus des `update-agent` durch. Sie verändern den
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Sandkasten nicht — außer `repair`, der genau dafür da ist:
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| Aufruf | Wofür |
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|---|---|
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| `dc-testkit check` | Gibt es überhaupt ein Update? Antwortet, ohne etwas zu holen |
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| `dc-testkit list` | Welche Fassungen führt der Server in diesem Kanal? |
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| `dc-testkit repair` | Integritätsreparatur — stellt her, was im Sandkasten fehlt oder nicht zur Prüfsumme passt |
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||
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||
`repair` gehört in einen Prüfplan, weil es der Weg ist, den ein Kunde nach einem abgebrochenen
|
||
Update nimmt. Ein Modus, den niemand testet, ist im Ernstfall genau der, der nicht funktioniert.
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Oder alles auf einmal, mit automatischer Meldung dessen, was scheitert:
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```bash
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dc-testkit run
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```
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Der Sandkasten liegt unter `~/.local/state/dc-testkit/<projekt>/sandbox` — bewusst **nicht** in
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`/opt`. Ein Testlauf, der die echte Installation überschreibt, ist kein Test, sondern ein
|
||
Deployment.
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||
|
||
**Was geprüft wird:** Download aus der Release-Ablage mit dem eigenen Lizenzschlüssel,
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||
SHA256-Abgleich, Signaturprüfung, Staging und Rollback, das geschriebene `manifest.json`, und der
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||
Abgleich der installierten Fassung gegen die, die der Server als neueste führt.
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Ein Rückfall auf eine ältere Fassung — der Weg, der im Ernstfall gebraucht wird und deshalb
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geprüft gehört:
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```bash
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||
dc-testkit update --version 1.3.2
|
||
dc-testkit verify
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||
```
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||
|
||
Der Lizenzschlüssel geht dabei über die Umgebungsvariable `DC_LICENSE_KEY` an den Agenten, nicht
|
||
über `--license-key`. **Auf einer geteilten Maschine sieht jeder andere Benutzer die
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||
Befehlszeilen fremder Prozesse** in `ps aux`; die Umgebung eines Prozesses liest nur, wem er
|
||
gehört.
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||
|
||
### 4.5 Gefundenes melden
|
||
|
||
Ein Befund, von dem nur das Terminal weiß, ist kein Befund gewesen.
|
||
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||
```bash
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||
dc-testkit report --type bug --severity high \
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||
--title "Update bricht bei fehlender manifest.json ab" \
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||
--desc "Nach der Erstauslieferung fehlt manifest.json; der naechste Lauf haelt jede Version fuer neuer." \
|
||
--file "client-dotnet/Deploymentcenter.UpdateAgent/Program.cs" --line 412
|
||
```
|
||
|
||
Auch ein Wunsch statt eines Fehlers:
|
||
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||
```bash
|
||
dc-testkit report --type feature --severity wishlist \
|
||
--title "update-agent: kopfloser Installationsmodus" --desc-file /tmp/begruendung.txt
|
||
```
|
||
|
||
Die Beschreibung darf über die Standardeingabe kommen — Fehlertexte entstehen meist als Ausgabe
|
||
eines anderen Befehls:
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||
```bash
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||
./meinprogramm 2>&1 | dc-testkit report --title "Absturz beim Start" --severity critical
|
||
```
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||
|
||
**`client_ref` wird abgeleitet, nicht gewürfelt** — aus Projekt, Titel und Fundstelle. Derselbe
|
||
Befund aus zehn Testläufen legt damit ein Item an und nicht zehn. Wer bewusst ein zweites will,
|
||
gibt `--ref` selbst an.
|
||
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||
### Der Tracker antwortet — melde nicht blind
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Bevor du etwas meldest, ist die Frage nicht „ist das ein Fehler?", sondern **„ist das hier schon
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||
bekannt, und in welcher Fassung wurde es behoben?"** Diese Antwort steht bereits in der Datenbank:
|
||
Jedes erledigte Item trägt seine Zielfassung in `resolved_in_build`.
|
||
|
||
Das Testkit schickt deshalb bei jeder Meldung die geprüfte Fassung mit — automatisch, gelesen aus
|
||
der `manifest.json` im Sandkasten. **Ohne diese Angabe kann der Server nicht unterscheiden, worum
|
||
es sich handelt**, und legt im Zweifel ein Regressionsitem an. Sie zu vergessen ist der häufigste
|
||
Weg, den Tracker unbrauchbar zu machen.
|
||
|
||
Daraus fallen zwei verschiedene Antworten:
|
||
|
||
**Behoben in einer späteren Fassung als deiner** — der Regelfall auf einem Prüfstand, der nicht
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||
immer die neueste Fassung fährt:
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||
|
||
```
|
||
ok Nicht gemeldet - schon behoben.
|
||
Item #128, behoben in 1.4.3; geprüft wurde 1.4.2.
|
||
Es wurde nichts angelegt und nichts hochgezählt.
|
||
Aktualisiere und prüfe erneut. Tritt es dann immer noch auf,
|
||
ist es eine Regression und gehört gemeldet.
|
||
```
|
||
|
||
Es entsteht **kein** Item, kein Kommentar, kein hochgezählter Zähler. Der Befund sagt nichts über
|
||
die Software aus, sondern nur über die Fassung, die du geprüft hast.
|
||
|
||
**Behoben in einer Fassung, die du bereits hast** — dann ist es ernst:
|
||
|
||
```
|
||
warn REGRESSION: Item #144 ist ein Wiederauftreten von #128.
|
||
warn Der Fehler galt als behoben und ist in 1.4.7 wieder da.
|
||
```
|
||
|
||
Hier entsteht ein neues Item mit Verweis auf das alte, und am alten wird vermerkt, in welcher
|
||
Fassung es wieder auftrat. Das ist der Fall, für den die Kennzeichnung da ist.
|
||
|
||
> **Warum das vorher nicht ging.** Der Server verglich die Fassungen nicht. Jede Meldung gegen ein
|
||
> bereits erledigtes Item wurde zur Regression erklärt — auch die von einem Prüfstand, der den Fix
|
||
> schlicht noch nicht hatte. Bei einer Testumgebung, die absichtlich auch ältere Fassungen prüft,
|
||
> wäre bald jede zweite Meldung eine „Regression" gewesen, und die echten wären darin
|
||
> untergegangen.
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|
||
### Der Prüfauftrag — Arbeit, die von selbst zu dir kommt
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||
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||
Ein Fix ist eine Behauptung, bis jemand ihn gegen ein ausgeliefertes Paket geprüft hat. Genau
|
||
dafür gibt es seit 2.6.1 einen Platz in der Arbeitsschlange — und deshalb braucht der Rückkanal
|
||
keine Zustellung: **`dc-testkit next` gibt dir Prüfaufträge wie jede andere Arbeit.**
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||
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||
```
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||
==> Naechstes Item
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||
NACHPRUEFUNG, keine neue Fehlersuche:
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Item #128 Update bricht bei fehlender manifest.json ab
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||
Behoben laut Tracker in: 1.4.3
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Projekt: deploymentcenter
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||
Gegen diesen Build testen. Dann eines von beidem:
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||
traegt -> dc-testkit confirm 128 "kurz was geprueft wurde"
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||
traegt nicht-> den Fehler erneut melden (dc-testkit report ...);
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||
das Item wechselt dann selbst auf fix_insufficient.
|
||
```
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||
|
||
**Lies den Hinweis.** Ein Prüfauftrag sieht im JSON aus wie jede andere Arbeit, stellt aber eine
|
||
andere Frage: nicht „behebe das", sondern „trägt der Fix?". Wer das übersieht, fängt an, einen
|
||
bereits behobenen Fehler ein zweites Mal zu beheben.
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||
### Der Lebenslauf
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| Status | Bedeutung |
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|---|---|
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| `open` → `in_progress` | Gewöhnliche Arbeit. Übernehmen befördert |
|
||
| `resolved` | Ein Agent sagt: behoben in Build X. Noch nichts ausgeliefert |
|
||
| `awaiting_verification` | Build X **ist veröffentlicht** — jetzt lässt sich nachsehen |
|
||
| `in_verification` | Jemand sieht gerade nach. Entsteht durch denselben Claim |
|
||
| `fix_insufficient` | Gegen den Build geprüft, Fehler immer noch da |
|
||
| `closed` | Bestätigt weg |
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||
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||
Der Übergang nach `awaiting_verification` passiert **beim Veröffentlichen**, nicht beim Beheben.
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||
Vorher gibt es kein Paket, gegen das man prüfen könnte — eine Prüfaufgabe zu diesem Zeitpunkt
|
||
wäre eine, die niemand erledigen kann.
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||
|
||
**`confirm` ist nicht `resolve`.** `resolve` behauptet „ich habe es behoben, in Build X" und setzt
|
||
`resolved_in_build`. `confirm` behauptet nichts, sondern bestätigt den Fix eines anderen. Beides in
|
||
einen Befehl zu legen hieße, den Unterschied zwischen Fixen und Prüfen einzuebnen.
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||
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||
### Was passiert, wenn du nicht fertig wirst
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Nichts Schlimmes — aber es bleibt nicht liegen:
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||
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- **Lease läuft ab** → das Item geht zurück auf `awaiting_verification` und liegt wieder in der
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||
Schlange. (Dasselbe gilt seit 2.6.1 für gewöhnliche Arbeit: `in_progress` → `open`. Vorher blieb
|
||
ein liegengelassenes Item auf `in_progress` stehen und wurde nie wieder ausgegeben — es war weg.)
|
||
- **Dreimal begonnen, nie beendet** → ein Vermerk am Item holt einen Menschen. Still weiter
|
||
einzureihen hieße, eine Schlange zu führen, in die niemand sieht.
|
||
- **30 Tage niemand angenommen** → wird ungeprüft geschlossen, mit einem Kommentar, der genau das
|
||
sagt. Ein ehrliches Ende ist besser als eine Aufgabe, die niemand annimmt. Die Zahl
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„geschlossen" bedeutet dann eben nicht „bestätigt", und das steht am Item.
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||
### Auch für Befunde in fremden Projekten
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||
Hast du einen Fehler im Deploymentcenter gemeldet (§4.6), bekommst **du** den Prüfauftrag, wenn
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||
er behoben ist — obwohl das Item dem Deploymentcenter gehört. Du bist als betroffen vermerkt, und
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||
oft bist du der Einzige, der bestätigen kann, dass der Fix bei dir wirkt.
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||
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||
Das ist die eine, eng gefasste Ausnahme von der Regel „ein Agent arbeitet nur im eigenen Projekt":
|
||
nur Items, die auf Nachprüfung warten, nur wenn dein Projekt in `affects` steht. Du darfst sie
|
||
kommentieren, im Status setzen und zurückgeben — aber nicht `resolve`. Was in einem fremden Projekt
|
||
als „behoben in Build X" gilt, entscheidet dieses Projekt.
|
||
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||
Den Kreis schließen, wenn daran gearbeitet wird:
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```bash
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||
dc-testkit next # naechstes Item uebernehmen (exklusiv)
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||
dc-testkit comment 42 "Ursache gefunden: Pfadtrenner unter Linux." fix_proposed
|
||
dc-testkit resolve 42 v1.4.3 "Behoben in Installer.cs." # ich habe es behoben
|
||
dc-testkit confirm 42 "Gegen 1.4.3 geprueft, Paket sauber." # der Fix eines anderen traegt
|
||
dc-testkit unclaim 42 "Komme nicht weiter, brauche Zugriff auf die Kundendaten."
|
||
```
|
||
|
||
**Übernehmen ist keine Formsache.** Wer es überspringt, arbeitet irgendwann parallel zu jemandem
|
||
am selben Problem. Antwortet der Server mit `409 already_claimed`, nimm das nächste Item.
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||
|
||
### 4.6 Befunde, die ein anderes Projekt betreffen
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||
|
||
> ⚠️ **Alles in diesem Abschnitt setzt Deploymentcenter 2.6.0 voraus** (`triage_external`,
|
||
> Deckelung, `reported_from`, die Ablehnung von Laufzeit-Token). Ein älterer Server nimmt eine
|
||
> Fremdmeldung an, legt sie aber als gewöhnliches Item mit `status=open` und ohne `reported_from`
|
||
> ab — ohne das zu sagen. Wer das beobachtet, hat nicht drei Fehler vor sich, sondern einen zu
|
||
> alten Server; `dc-testkit doctor` sagt es seit 2.7.1 von sich aus.
|
||
|
||
**Das ist der wichtigste Abschnitt dieser Datei.** Ein Agent auf der Test-VM stolpert
|
||
zwangsläufig über Dinge, die nicht seinem Projekt gehören: Der PolyTrader-Agent findet einen
|
||
Fehler im `update-agent`. Ihm fällt auf, dass diese Anleitung an einer Stelle lügt. Er hätte
|
||
einen Vorschlag, wie das Testkit besser wäre.
|
||
|
||
Landet das im eigenen Projekt, ist es verloren — dort liest es niemand, der es beheben könnte.
|
||
Landet es gar nirgends, wiederholt sich derselbe Stolperstein bei jedem, der nach ihm kommt.
|
||
|
||
```bash
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||
dc-testkit projects # welche Slugs gibt es überhaupt?
|
||
|
||
dc-testkit report --project deploymentcenter --type bug --severity medium --title "update-agent schreibt bei --action update kein manifest.json" --desc-file /tmp/befund.txt --evidence "Nach dc-testkit install liegt kein manifest.json im Zielverzeichnis. Der naechste Lauf meldet deshalb 'Unbekannt' als installierte Fassung und haelt jede Version fuer neuer. Reproduziert mit polytrader und deploymentcenter, also nicht projektspezifisch."
|
||
```
|
||
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||
### Wohin gehört was
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| Befund | Slug |
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|---|---|
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| Fehler im `update-agent`, im SDK, in der Lizenzprüfung, im Bugtracker | `deploymentcenter` |
|
||
| Fehler oder Lücke in **dieser Anleitung** oder in `dc-testkit` | `deploymentcenter` — beide liegen in dessen Repo |
|
||
| Die Test-VM selbst: fehlendes Werkzeug, belegtes Display, kaputte Konvention | `deploymentcenter`, `--type feature` |
|
||
| Alles am eigenen Programm | das eigene Projekt, ohne `--project` |
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||
|
||
**Die Testumgebung ist kein eigenes Projekt.** Sie hat keinen Slug. Wer sie verbessern will,
|
||
meldet an `deploymentcenter` — dort liegen Skript und Anleitung, und dort wird beides gepflegt.
|
||
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||
### Drei Dinge, die dabei anders sind
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**1. Eine Begründung ist Pflicht** — `--evidence`, mindestens 40 Zeichen. Nicht als Schikane:
|
||
Ein Agent in Projekt X kann selten sicher unterscheiden, ob das fremde Projekt kaputt ist oder ob
|
||
X es falsch benutzt. Die Voreinstellung eines hilfsbereiten Modells ist im Zweifel „melde es".
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||
Etwas ausformulieren zu müssen kostet diesen Reflex fast immer den Kopf. Beantworte darin: *Was
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||
wurde beobachtet, und warum liegt die Ursache dort und nicht bei mir?*
|
||
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||
**2. Der Schweregrad wird auf `medium` gedeckelt.** `high` und `critical` vergibt die empfangende
|
||
Seite — nur sie weiß, wer sonst noch betroffen ist. Das Testkit warnt, wenn du höher einstufst.
|
||
Was dringlich ist, gehört in die Begründung, nicht in das Feld.
|
||
|
||
**3. Die Meldung landet in `triage_external`, nicht in `open`.** Das ist ein Eingang, kein
|
||
Ablagefach: Fremdmeldungen zählen erst nach Bestätigung in die Statistik des Zielprojekts —
|
||
sonst verdürben Fehlmeldungen die Zahlen, auf denen die Supervisor-Detektoren kalibrieren.
|
||
**Such dein Item also nicht in der offenen Liste des fremden Projekts.**
|
||
|
||
### Die Herkunft ist bezeugt, nicht behauptet
|
||
|
||
`reported_from` wird aus der Bindung deines Tokens abgeleitet und **nie** aus dem Body übernommen.
|
||
Du kannst dich nicht als jemand anderes ausgeben. Genau das macht das Signal erst wertvoll: Melden
|
||
drei Projekte dasselbe, ist das eine Aussage über die Sache und nicht über die Meldefreudigkeit
|
||
eines Agenten. Meldet ein zweites Projekt einen bereits erfassten Befund, entsteht kein neues Item
|
||
— es wird als weiterer Betroffener geführt (`affects`).
|
||
|
||
**Voraussetzung ist ein Werkbank-Token** (Besitzerart `dev_agent`, §4.2). Nur solche Token dürfen
|
||
projektübergreifend melden. Ein Laufzeit-Token darf es nicht: Es steckt in der ausgelieferten
|
||
Anwendung und ist extrahierbar.
|
||
|
||
### Wenn ein Fremdbefund dich betrifft
|
||
|
||
**Du musst nicht benachrichtigt werden — du kannst fragen.** Meldest du denselben Befund erneut,
|
||
antwortet der Tracker mit `known_fixed_in` (siehe §4.5): behoben in Fassung X, du hast Y. Das
|
||
beantwortet die Frage „ist mein Workaround noch nötig?" ohne Rückkanal, und zwar für Fremdmeldungen
|
||
genauso wie für eigene.
|
||
|
||
Was **nicht** von selbst passiert: Niemand stößt dich an. Wird ein Item behoben, das du gemeldet
|
||
hast, erfährst du es erst, wenn du das nächste Mal fragst — beim Melden oder über den Changelog:
|
||
|
||
```bash
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||
curl -s "https://dc.mhdf.de/api/updateservice/v1/changelog?since=<deine Fassung>"
|
||
```
|
||
|
||
Für einen Testlauf, der ohnehin regelmäßig läuft, genügt das: Er fragt bei jedem Durchgang. Wer
|
||
einen Workaround gebaut hat und ihn zurückbauen möchte, ohne darauf zu warten, braucht den aktiven
|
||
Rückkanal (Roadmap C3).
|
||
|
||
### 4.7 Was das Testkit nicht kann — und warum
|
||
|
||
**Den interaktiven Installationsdialog.** `update-agent --action install` ist ein Dialog mit
|
||
Auswahllisten und Passwortabfrage. Er lässt sich nicht kopflos treiben, und ein Agent darf ohnehin
|
||
kein Passwort eingeben (§2).
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||
|
||
Was `dc-testkit install` stattdessen tut, ist die Erstauslieferung in ein **leeres** Verzeichnis
|
||
über den Update-Weg. Das ist keine Notlösung: Der Installer holt die Dateien laut
|
||
[SETUP_INTEGRATION_GUIDE](./SETUP_INTEGRATION_GUIDE.md) über genau denselben Pfad — Download,
|
||
SHA256, Signaturprüfung, Staging, Rollback. Was der Dialog zusätzlich tut, ist fragen und eine
|
||
Konfiguration schreiben.
|
||
|
||
**Geprüft wird also die Auslieferung, nicht die Gesprächsführung.** Die Auflösung von `setup.json`
|
||
und das Schreiben der Konfiguration bleiben ungeprüft. Ein kopfloser Installationsmodus
|
||
(`--action install --answers antworten.json`) würde diese Lücke schließen; er steht in der
|
||
[Roadmap](./ROADMAP.md) unter G1.
|
||
|
||
### 4.8 Ein Agent, der nur prüft
|
||
|
||
Ein **Prüfagent** ist etwas anderes als ein Entwickleragent, der nebenbei testet. Er gehört zu
|
||
genau einem Projekt, läuft auf dieser Maschine — und **behebt nichts**.
|
||
|
||
Der Unterschied ist keine Geschmacksfrage. Wer einen Fix schreibt und ihn anschließend selbst
|
||
abnimmt, prüft gegen die Erwartung, die er beim Schreiben hatte. Genau dagegen ist der Tracker
|
||
gebaut: `resolve` behauptet „ich habe es behoben, in Build X"; `confirm` behauptet nichts, sondern
|
||
bestätigt den Fix eines anderen (siehe 4.5, „Der Lebenslauf").
|
||
|
||
| Der Prüfagent tut | Er tut **nicht** |
|
||
|---|---|
|
||
| Auslieferung und Update gegen den Sandkasten prüfen (4.4) | Code des Projekts ändern |
|
||
| Oberflächen begutachten (5.8) | `dc-testkit resolve` aufrufen |
|
||
| Befunde melden — auch in fremden Projekten (4.5, 4.6) | Die Roadmap ändern |
|
||
| Prüfaufträge übernehmen und mit `confirm` oder erneuter Meldung schließen | Ein Item beheben, das er selbst gemeldet hat |
|
||
|
||
**Diese Trennung erzwingt derzeit kein Recht.** `bugtracker:manage` ist ein einziger Schreib-Scope:
|
||
Wer bestätigen darf, darf auch `resolve`, `bulk_update` und die Roadmap umschreiben. Bis es ein
|
||
eigenes `bugtracker:verify` gibt, steht die Grenze **nur im Prompt des Agenten** — und gehört
|
||
deshalb dort ausdrücklich hinein. Der fertige Textbaustein dafür ist **E** in
|
||
[AGENT_PROMPT_TEMPLATE.md](AGENT_PROMPT_TEMPLATE.md).
|
||
|
||
**Gegen welche Fassung?** Jede Meldung trägt die geprüfte Fassung mit, gelesen aus der
|
||
`manifest.json` im Sandkasten. Ohne sie kann der Server nicht unterscheiden, ob ein Befund neu ist
|
||
oder ob die Maschine schlicht einen älteren Stand fährt — und legt im Zweifel ein Regressionsitem
|
||
an (4.5). Für einen Agenten, der nichts anderes tut als prüfen, ist das die wichtigste einzelne
|
||
Angabe überhaupt.
|
||
|
||
**Was ihn einrichtet**, steht in [AGENTEN_ANBINDEN.md](AGENTEN_ANBINDEN.md); die Reihenfolge ist
|
||
dort dieselbe wie für jeden anderen Agenten, nur mit anderem Prompt-Baustein und anderer
|
||
Abnahmefrage.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## 5. Konventionen für mehrere Projekte
|
||
|
||
Die Maschine wird von mehreren Projekten geteilt. Diese Regeln verhindern, dass sich Tests
|
||
gegenseitig zerstören.
|
||
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||
### 5.1 Datenbanken — je Projekt eine eigene
|
||
|
||
**Niemals** eine fremde Datenbank mitbenutzen und **niemals** eine Produktivdatenbank verbinden.
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||
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||
```bash
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||
# Passwort erzeugen und ablegen (nur für den Besitzer lesbar)
|
||
PW=$(openssl rand -base64 18 | tr -d "/+=" | head -c 20)
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||
echo "$PW" > ~/.<projekt>_test_dbpw && chmod 600 ~/.<projekt>_test_dbpw
|
||
|
||
sudo mariadb -e "CREATE DATABASE IF NOT EXISTS <projekt>_test CHARACTER SET utf8mb4 COLLATE utf8mb4_unicode_ci;
|
||
CREATE USER IF NOT EXISTS '<projekt>_test'@'localhost' IDENTIFIED BY '$PW';
|
||
GRANT ALL PRIVILEGES ON <projekt>_test.* TO '<projekt>_test'@'localhost';
|
||
FLUSH PRIVILEGES;"
|
||
```
|
||
|
||
| Was | Schema | Beispiel |
|
||
|---|---|---|
|
||
| Datenbank | `<projekt>_test` | `polytrader_test` |
|
||
| Benutzer | `<projekt>_test`@`localhost` | `polytrader_test` |
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| Passwortdatei | `~/.<projekt>_test_dbpw` (Rechte 600) | |
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Die Rechte enden **an der eigenen Datenbank** — `GRANT ALL ON <projekt>_test.*`, nie global.
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### 5.2 Verzeichnisse
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| Zweck | Ort |
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|---|---|
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| Quellcode | `~/RiderProjects/<projekt>` |
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| Sandkasten des Testkits | `~/.local/state/dc-testkit/<projekt>/sandbox` |
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| Publish/Testlauf von Hand | `~/<projekt>-test` (voller Projektname, keine Kürzel) |
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| Installation als Dienst | `/opt/<projekt>` |
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### 5.3 systemd-Dienste
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Unit-Name = Projektname: `<projekt>.service`. Eigenes Dienstkonto je Projekt:
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```bash
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sudo useradd --system --home-dir /opt/<projekt> --shell /usr/sbin/nologin <projekt>
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```
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Nach dem Test **abschalten** (Abschnitt 8) — sonst laufen irgendwann fünf Dienste, die niemand
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mehr zuordnen kann, und der nächste Test misst gegen fremde Last.
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> **Im Dienst ohne Heimatverzeichnis** (systemd `User=` ohne `$HOME`) fällt der Lizenz-Cache auf
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> `/var/lib/<slug>/license` zurück. Ist auch das nicht beschreibbar, gibt es keinen Offline-Cache
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> — dann muss `DEPLOYMENTCENTER_STORAGE_DIR` auf ein beschreibbares Verzeichnis zeigen. Das ist
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> ein Fehlerbild, das nur im Dienstbetrieb auftritt und deshalb hier gehört.
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### 5.4 Ports
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Vor dem Belegen prüfen: `ss -tlnp`. Belegte Ports stehen in Abschnitt 7. Wer einen Port dauerhaft
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belegt, trägt ihn dort ein.
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### 5.5 X-Displays — feste Nummer je Projekt
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Damit **mehrere Agenten gleichzeitig** Oberflächen testen können, bekommt jedes Projekt ein
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eigenes virtuelles Display. Zwei Prozesse auf demselben Display sehen die Fenster des jeweils
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anderen — Klicks landen im falschen Programm, Aufnahmen zeigen fremde Anwendungen.
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| Display | Projekt |
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|---|---|
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| `:99` | **PolyTrader** |
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| `:98` | **Predictalytics** |
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| `:97` | **ClawdDotNet** |
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| `:96` | **IBKRTrader** |
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| `:95` und **absteigend** | künftige Projekte (nächstes freies von oben nach unten) |
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Wer ein neues Projekt aufnimmt, trägt seine Nummer in die Belegungsliste (Abschnitt 7) ein.
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**Belegte Displays prüfen:**
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```bash
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ls /tmp/.X11-unix/ # X0 = der echte Desktop, X99 = PolyTrader usw.
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pgrep -a Xvfb # zeigt, welcher Xvfb auf welchem Display läuft
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```
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**Verwaiste Sockets** — beide Befehle gemeinsam lesen: Steht in `/tmp/.X11-unix/` ein `X98`, zu
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dem `pgrep` keinen Prozess zeigt, ist das ein Überbleibsel eines abgestürzten oder hart beendeten
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Xvfb. Die Nummer wirkt dann belegt, obwohl sie frei ist. Aufräumen:
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```bash
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sudo rm -f /tmp/.X11-unix/X98
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```
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*(Genau so entstanden: ein `xvfb-run -a`, das sich :98 nahm, weil :99 gerade lief — siehe die
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Warnung in 5.7.)*
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⚠️ **Drei Regeln, damit der Parallelbetrieb wirklich trägt:**
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1. **`DISPLAY` in jedem Skript setzen** (`export DISPLAY=:98`). Fehlt die Variable, landet man auf
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`:0` — dem echten Desktop — und stört den Menschen, der dort gerade arbeitet.
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2. **Nie `pkill Xvfb` ohne Displaynummer.** Das erschlägt die Sitzungen aller anderen Projekte.
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Immer `pkill -f "Xvfb :98"`. Dasselbe gilt für die eigene Anwendung: `pkill -f` mit einem zu
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allgemeinen Muster trifft fremde Prozesse — besser die gemerkte PID beenden.
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3. **Dateien in `/tmp` mit Projektpräfix.** `/tmp/v_1.png` überschreibt sich gegenseitig; nimm
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`/tmp/<projekt>_v_1.png`. Gleiches gilt für Logdateien und Skripte.
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### 5.6 Erhöhte Rechte
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`sudo` verlangt normalerweise ein Passwort. Für Testläufe kann es befristet freigeschaltet werden
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(**ein Mensch, einmalig**):
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```bash
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echo "richard ALL=(ALL) NOPASSWD:ALL" | sudo tee /etc/sudoers.d/99-testing && sudo chmod 440 /etc/sudoers.d/99-testing
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```
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||
**Nach Abschluss wieder entfernen:**
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```bash
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||
sudo rm /etc/sudoers.d/99-testing
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```
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Das hebt den Schutz für das Konto vollständig auf — vertretbar auf einer Test-VM hinter VPN, aber
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nicht dauerhaft und niemals auf einer Produktivmaschine.
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> **Stand 31.08.2026: `/etc/sudoers.d/99-testing` liegt dort und gilt.** Aus „befristet" ist
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||
> „dauerhaft" geworden — der Weg, den solche Freigaben immer nehmen, wenn das Entfernen nicht
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> zum selben Arbeitsgang gehört. Wer als Nächstes etwas mit `sudo` erledigt, nimmt sie danach
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> zurück. Ein Prüfagent braucht sie nicht.
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**Für das Testkit wird das nicht gebraucht.** Es arbeitet vollständig im Benutzerkontext.
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### 5.7 GUI-Anwendungen ohne Bildschirm testen
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Braucht eine Anwendung X11, scheitert sie über SSH mit `XOpenDisplay failed`. Für einen einzelnen
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Durchlauf genügt:
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```bash
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xvfb-run -n <deine-nummer> ./MeineAnwendung --irgendein-schalter
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```
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⚠️ **Nicht `xvfb-run -a` verwenden.** Das `-a` sucht sich selbst ein freies Display und **beginnt
|
||
dabei bei :99** — also ausgerechnet auf PolyTraders Nummer. Läuft dort gerade nichts, belegt es
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||
diese Nummer; startet PolyTrader kurz darauf, kollidieren beide. Mit `-n 98` (bzw. der eigenen
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||
Nummer aus 5.5) bleibt die Zuordnung eindeutig.
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### 5.8 Oberflächen selbst begutachten — ohne Bildschirm, ohne fremde Hilfe
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**Ein Agent kann die Oberfläche eigenständig prüfen.** Kein Mensch muss am Bildschirm sitzen und
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||
Bildschirmfotos schicken. Das Verfahren hat sich am 26.08.2026 bewährt und **sieben Befunde
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||
zutage gefördert**, darunter einen, der sämtliche Tabellen der Anwendung unsichtbar machte.
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||
Drei Werkzeuge, alle installiert: **Xvfb** (virtuelles Display), **xdotool** (Klicken und Tippen),
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||
**ImageMagick** (`import` für Aufnahmen, `convert` zum Zuschneiden). `dc-testkit doctor` sagt seit
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1.1.0, ob sie da sind und ob das eigene Display frei ist.
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**Den immer gleichen Teil nimmt das Testkit ab** — Display starten, aufnehmen, abräumen. Setze
|
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dazu `DC_DISPLAY` in deiner Konfiguration (die Nummer steht in Abschnitt 7):
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```bash
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dc-testkit display status # frei, belegt oder verwaister Socket?
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dc-testkit display start # Xvfb auf DC_DISPLAY, Vorgabe 1600x1000x24
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||
dc-testkit shot 1_start # nach /tmp/<projekt>_1_start.png
|
||
dc-testkit display stop # nur das eigene, nie fremde
|
||
```
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||
Das sind genau die drei Stellen, an denen ein selbstgeschriebenes Skript regelmäßig danebengreift:
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||
`DISPLAY` nicht gesetzt (dann landet alles auf `:0`, dem echten Desktop), `pkill Xvfb` ohne Nummer
|
||
(das erschlägt die Sitzungen aller anderen Projekte), Dateinamen ohne Projektpräfix (zwei Läufe
|
||
überschreiben sich gegenseitig). `display start` verweigert `:0` und `:1` von sich aus und erkennt
|
||
einen verwaisten Socket, statt an ihm zu scheitern.
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|
||
**Was projektspezifisch bleibt**, ist der Klickplan dazwischen — Fenstername, Koordinaten,
|
||
Wartezeiten. Den kapselt das Testkit bewusst nicht: Er ist bei jedem Programm anders, und ein
|
||
Werkzeug, das ihn zu erraten versucht, wäre unzuverlässiger als das Rezept unten.
|
||
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Anders als `xvfb-run` wird das Display hier **dauerhaft** gestartet, damit sich zwischen den
|
||
Aufnahmen navigieren lässt:
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```bash
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#!/bin/bash
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||
# Kopf anpassen - das ist alles, was sich je Projekt unterscheidet:
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PROJEKT="polytrader"
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||
DISP=":99" # eigene Nummer aus Abschnitt 5.5!
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||
FENSTER="^PolyTrader$"
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cd ~/$PROJEKT-test
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||
export DISPLAY=$DISP
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||
pkill -f "Xvfb $DISP" 2>/dev/null; sleep 1
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||
Xvfb $DISP -screen 0 1600x1000x24 >/dev/null 2>&1 &
|
||
sleep 3
|
||
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||
nohup ./MeineAnwendung > /tmp/${PROJEKT}_gui.log 2>&1 &
|
||
APP=$!
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sleep 25 # Startzeit großzügig bemessen
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||
# Fenster-ID ermitteln (bestaetigt, dass die Oberflaeche ueberhaupt erscheint)
|
||
xdotool search --name "$FENSTER" | head -1
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||
|
||
# navigieren und aufnehmen - Dateinamen mit Projektpraefix, sonst
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||
# ueberschreiben sich parallel laufende Projekte gegenseitig
|
||
shoot() { sleep 5; import -window root /tmp/${PROJEKT}_$1.png; echo " $1"; }
|
||
shoot 1_start
|
||
xdotool mousemove 127 205 click 1; shoot 2_zweite_ansicht
|
||
xdotool mousemove 127 237 click 1; shoot 3_dritte_ansicht
|
||
|
||
kill $APP 2>/dev/null; sleep 2; pkill -f "Xvfb $DISP" 2>/dev/null
|
||
```
|
||
|
||
Danach die Bilder abholen und ansehen:
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||
|
||
```bash
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||
scp testvm-polytrader:'/tmp/polytrader_*.png' .
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||
```
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||
**Was sich dabei bewährt hat:**
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||
- **Großzügige Wartezeiten.** 25 Sekunden nach dem Start, 5 Sekunden nach jedem Klick. Wird zu
|
||
früh aufgenommen, entsteht ein halb gezeichnetes Fenster, und man sucht Fehler, die keine sind.
|
||
- **Klickpunkte aus dem ersten Bild ablesen.** Erst eine Aufnahme machen, dort die Koordinaten der
|
||
Menüpunkte bestimmen, dann das Skript damit bestücken.
|
||
- **Details vergrößern statt raten.** Bei einem Verdacht den Ausschnitt herausschneiden:
|
||
```bash
|
||
convert v_1_start.png -crop 560x130+265+540 +repage -resize 200% /tmp/detail.png
|
||
```
|
||
- **Kontraste nachmessen statt schätzen.** Ob Text lesbar ist, lässt sich ausrechnen — Pixelfarben
|
||
auslesen und das WCAG-Verhältnis bestimmen (4,5:1 für normalen Text). So wird aus „wirkt blass"
|
||
ein belegter Befund.
|
||
- **Nur eine Instanz des eigenen Projekts gleichzeitig.** Läuft der systemd-Dienst noch, schreiben
|
||
zwei Prozesse in dieselbe Datenbank und es entstehen Fehler, die nichts mit der Oberfläche zu tun
|
||
haben. Vorher `sudo systemctl stop <projekt>`. (Ein **anderes** Projekt auf seinem eigenen
|
||
Display stört dagegen nicht — dafür ist die Trennung aus 5.5 da.)
|
||
- **Auf Zeichen achten, die falsch aussehen.** Fehlt eine Icon-Schriftart, ersetzt Fontconfig sie
|
||
stillschweigend durch etwas anderes — ein Kalendersymbol wird dann zu einer sinnlosen Zahl. Das
|
||
fällt nur im Bild auf, nie im Log.
|
||
|
||
Was dabei auffällt, gehört in den Bugtracker — nicht in eine Notizdatei. Siehe §4.5.
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||
Für einen Test **mit echtem Bildschirm** kann trotzdem jemand am Desktop der VM sitzen (oder RDP
|
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nutzen, Port 3389 ist offen) — nötig ist es für die Sichtprüfung nicht.
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## 6. Was hier nicht passieren darf
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1. **Keine Produktivdatenbank verbinden.** Hintergrunddienste schreiben oft ungefragt — bei
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PolyTrader etwa synchronisiert der `MarketSyncService` selbständig Marktdaten.
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2. **Keine echten Handels- oder Zugangsdaten hinterlegen.** Keine privaten Schlüssel, keine
|
||
Live-API-Zugänge. **Lizenzschlüssel nur als DEV-Schlüssel aus `dc-testkit license`** — ein
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||
Kundenschlüssel auf einer geteilten Maschine verbraucht dessen Aktivierungsplätze und ist
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||
hinterher nicht mehr sauber freizubekommen.
|
||
3. **Kein Token mit `*`.** Für Testläufe genügen zwei Rechte, siehe §4.2.
|
||
4. **Keine fremden Projektverzeichnisse oder Datenbanken anfassen.**
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||
5. **Nichts veröffentlichen.** `updateservice:publish` gehört in die CI, nicht auf die Test-VM.
|
||
Ein Release aus einem Testlauf heraus wäre für Kunden sofort sichtbar.
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6. **Nichts Dauerhaftes hinterlassen**, was nicht in Abschnitt 7 steht.
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||
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## 7. Belegung (bei Änderungen fortschreiben)
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**Erhoben am 31.08.2026 von der Maschine selbst**, nicht aus dieser Datei fortgeschrieben — sie
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||
war zu dem Zeitpunkt vier Projekte im Rückstand. Wer etwas anlegt, trägt es hier ein; wer sich
|
||
darauf verlassen will, prüft nach:
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```bash
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||
ssh testvm-<projekt> 'sudo mariadb -e "SHOW DATABASES;"; ls /opt ~; ss -tlnp; ls /tmp/.X11-unix/; pgrep -a Xvfb'
|
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```
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**Datenbanken**
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| Datenbank | Benutzer | Projekt | seit |
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|---|---|---|---|
|
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| `polytrader_test` | `polytrader_test`@localhost | PolyTrader | 26.08.2026 |
|
||
| `ibkrtrader_test` | `ibkrtrader_test`@localhost | IBKRTrader | vor 31.08.2026 |
|
||
|
||
**Dienste**
|
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| Unit | Konto | Verzeichnis | Projekt | seit |
|
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|---|---|---|---|---|
|
||
| `polytrader.service` | `polytrader` | `/opt/polytrader` | PolyTrader | 26.08.2026 |
|
||
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Am 31.08.2026 lief keiner dieser Dienste — wie es Abschnitt 8 verlangt.
|
||
|
||
**Verzeichnisse**
|
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| Projekt | Publish-Verzeichnis | Dienst |
|
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|---|---|---|
|
||
| PolyTrader | `~/polytrader-test` | `/opt/polytrader` |
|
||
| IBKRTrader | `~/ibkrtrader-test` | — |
|
||
| ClawdDotNet | `~/clawddotnet-test` | — |
|
||
| Predictalytics | `~/predictalytics` ⚠️ | — |
|
||
|
||
⚠️ **`~/predictalytics` bricht die Konvention aus 5.2** (`~/<projekt>-test`). Aus dem Namen ist
|
||
nicht mehr abzulesen, ob dort ein Testlauf oder eine Arbeitskopie liegt — und genau diese Frage
|
||
stellt sich, wenn jemand aufräumt. Beim nächsten Anfassen umbenennen.
|
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||
Quellbäume liegen daneben unter `~/RiderProjects/<Projekt>` (5.2): ClawdDotNet, Deploymentcenter,
|
||
IBKRTrader, PolyTraderSharp, Predictalytics.
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||
**Werkbank-Token** (Vergabe siehe 4.2)
|
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Die richtigen existieren längst — je Projekt eines, in der `.mcp.json` des Repos auf dem
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Arbeitsplatz:
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| Projekt | Token | Bindung | Rechte |
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|---|---|---|---|
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| PolyTrader | `DEV-Polytrader` | `polytrader` | `*` |
|
||
| IBKRTrader | `DEV-IBKRTrader` | `ibkrtrader` | `*` |
|
||
| Deploymentcenter | `DEV-Deploymentcenter` | `deploymentcenter` | `*` |
|
||
| ClawdDotNet | — | — | `.mcp.json` enthält nur den Platzhalter |
|
||
|
||
Alle sind `dev_agent` und korrekt gebunden. Zu `*` siehe die Anmerkung am Ende von 4.2.
|
||
|
||
⚠️ **Auf der VM kommt davon nichts an.** Unter `~/RiderProjects/` liegt keine einzige
|
||
`.mcp.json` — die Repos sind dort frisch geklont, und die Datei ist per `.gitignore`
|
||
ausgeschlossen. In `~/.config/dc-testkit/config` steckt stattdessen ein altes Sub-Token
|
||
(„PolyTrader Avalonia (Dev, alle Umgebungen)", `watchdog:ping` + `bugtracker:report`, ohne
|
||
Bindung). Damit sind `license`, `install`, `update`, `verify`, `run`, `next`, `comment`,
|
||
`resolve` und `confirm` gesperrt; übrig bleibt `report`.
|
||
|
||
**Zu beheben ist das nicht durch ein neues Token**, sondern indem das vorhandene
|
||
`DEV-Polytrader` auf die Maschine kommt — als `.mcp.json` im Projektverzeichnis, auf das dann
|
||
`DC_PROJECT_DIR` zeigt. `dc-testkit doctor` benennt seit 1.1.0 jeden dieser Punkte einzeln und
|
||
nennt die Herkunft des benutzten Tokens.
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||
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||
**X-Displays** (Vergabe siehe 5.5)
|
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| Display | Projekt | Stand |
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|---|---|---|
|
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| `:0`, `:1` | echter Desktop und Anmeldebildschirm — **nie belegen** | |
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| `:99` | PolyTrader | 26.08.2026 |
|
||
| `:98` | Predictalytics | reserviert |
|
||
| `:97` | ClawdDotNet | reserviert |
|
||
| `:96` | IBKRTrader | reserviert |
|
||
| `:95` abwärts | frei für künftige Projekte | |
|
||
|
||
Am 31.08.2026 lief **kein** Xvfb; belegt waren nur `:0` und `:1`. Dass `:1` existiert, stand hier
|
||
bisher nicht — es gehört zum Anmeldebildschirm und ist genauso tabu wie `:0`.
|
||
|
||
**Ports** (Stand 31.08.2026)
|
||
|
||
| Port | Belegt durch |
|
||
|---|---|
|
||
| 22 | SSH |
|
||
| 53 | systemd-resolved (nur localhost) |
|
||
| 631 | CUPS (localhost, IPv4 **und** IPv6) |
|
||
| 3306 | MariaDB (nur localhost) |
|
||
| 3389 | RDP |
|
||
| 5000 | vorhandener Dienst (localhost, IPv4 **und** IPv6) |
|
||
|
||
Port 5000 war hier als „nur IPv6-localhost" geführt. Das stimmt nicht mehr — wer ihn für einen
|
||
Testdienst nehmen wollte, wäre auf beiden Familien kollidiert.
|
||
|
||
**Nachträglich installiert:** MariaDB 11.8.6, Xvfb, xdotool, ImageMagick, x11-utils
|
||
(alle am 26.08.2026 für PolyTrader), jq (undatiert, von unbekannter Hand — das Testkit braucht
|
||
es nicht).
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---
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||
## 8. Aufräumen nach dem Test
|
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||
Das Testkit räumt sein eigenes auf:
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||
```bash
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||
dc-testkit cleanup # Sandkasten weg, DEV-Schlüssel zurückgegeben, Agent gelöscht
|
||
dc-testkit cleanup --sandbox # nur der Sandkasten, Schlüssel behalten
|
||
```
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||
Alles Übrige von Hand:
|
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|
||
```bash
|
||
# Virtuelles Display beenden (falls noch offen) - NUR das eigene!
|
||
pkill -f "Xvfb :<deine-nummer>"
|
||
rm -f /tmp/<projekt>_*.png /tmp/<projekt>_gui.log
|
||
|
||
# Dienst abschalten und entfernen
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||
sudo systemctl disable --now <projekt>
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||
sudo rm -f /etc/systemd/system/<projekt>.service /etc/logrotate.d/<projekt>
|
||
sudo systemctl daemon-reload
|
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||
# Dateien
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||
sudo rm -rf /opt/<projekt> ~/<projekt>-test
|
||
sudo userdel <projekt>
|
||
|
||
# Datenbank (nur wenn nicht mehr gebraucht)
|
||
sudo mariadb -e "DROP DATABASE <projekt>_test; DROP USER '<projekt>_test'@'localhost';"
|
||
rm -f ~/.<projekt>_test_dbpw
|
||
|
||
# sudo-Freigabe zurücknehmen
|
||
sudo rm -f /etc/sudoers.d/99-testing
|
||
```
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||
|
||
Danach Abschnitt 7 nachziehen.
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||
---
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||
## 9. Bekannte Einschränkungen
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||
- **Claude Code lässt sich auf dieser VM nicht betreiben.** Es blockiert die Maschine bis zum
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||
Neustart; mehrere Reparaturversuche waren erfolglos, es wird auf ein Update gewartet. Agenten
|
||
arbeiten deshalb **über SSH von außen**. (Speichermangel ist **nicht** die Ursache — die
|
||
Maschine hat 31 GB, davon 25 GB frei.)
|
||
|
||
**Für Prüfagenten ist das die bestimmende Einschränkung.** Ein Prüfagent je Projekt läuft
|
||
nicht *auf* der Maschine, sondern auf einem Arbeitsplatz und greift über `testvm-<projekt>`
|
||
zu. Daraus folgt zweierlei: Er kann `node` und damit den MCP-Adapter dort ohnehin nicht
|
||
benutzen (der ist auch nicht installiert), und er sollte mehrere Prüfschritte pro
|
||
SSH-Aufruf bündeln — Verbindungs-Multiplexing steht ihm unter Windows nicht zur Verfügung
|
||
(2.3).
|
||
- **Verbindungs-Multiplexing funktioniert nicht mit Windows-OpenSSH** (siehe 2.3).
|
||
- **Der Installationsdialog ist nicht kopflos prüfbar** (siehe 4.7). Damit bleiben die Auflösung
|
||
von `setup.json` und das Schreiben der Konfiguration ungeprüft.
|
||
- **Die Systemzeitzone ist Testgegenstand.** Für realistische Servertests wird sie zeitweise auf
|
||
UTC gestellt (`sudo timedatectl set-timezone UTC`). Wer sie ändert, stellt sie danach zurück —
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Standard hier ist `Europe/Berlin`.
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||
## Weiterführend
|
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|---|---|
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| [LICENSE_INTEGRATION_GUIDE.md](./LICENSE_INTEGRATION_GUIDE.md) | Wie die Lizenzprüfung in der Anwendung selbst funktioniert |
|
||
| [UPDATESERVICE_INTEGRATION_GUIDE.md](./UPDATESERVICE_INTEGRATION_GUIDE.md) | Release-Verteilung, Kanäle, Signatur, Zugangsschutz der Ablage |
|
||
| [SETUP_INTEGRATION_GUIDE.md](./SETUP_INTEGRATION_GUIDE.md) | Erstinstallation und `setup.json` |
|
||
| [Agenten-Handbuch](../public/docs/bugtracker.md) | Vollständige Beschreibung des Bugtracker-Workflows |
|
||
| `GET /api/openapi.json` | Die Schnittstelle maschinenlesbar |
|