Sieben Rueckmeldungen aus einer laufenden Integration. Der schwerwiegendste Punkt ist ein Fehler von mir. D2 - Predictalytics ist ausgesperrt. Bestaetigt: /releases/predictalytics/ antwortet mit 401, waehrend die API weiter "Update verfuegbar" meldet. Jede ausgelieferte Installation laeuft damit in die Wand. Ursache ist nicht der Schutz an sich, sondern dass ich ihn scharfgeschaltet habe, ohne zu pruefen, ob die Verbraucher nachgezogen sind - genau der Fall, vor dem UPGRADE §16.1 warnt. Behoben wird die Klasse des Problems, nicht nur dieser Fall: Produkte lassen sich unter UpdateService -> Zugangsschutz einzeln ausnehmen. Damit ist der gestaffelte Rollout moeglich, der bisher fehlte: ausnehmen, Build mit Schluessel ausliefern, wieder einschalten. Ausgenommene Produkte sind in der Uebersicht deutlich als AUSGENOMMEN markiert und faerben den Selbsttest nicht gruen. D5 - BuildInfo.targets verhinderte inkrementelle Builds. BuildDateUtc trug die volle Uhrzeit, aenderte sich also bei jedem Build; WriteOnlyWhenDifferent griff nie, und jedes einbindende Projekt wurde jedes Mal neu uebersetzt. Jetzt tagesgenau. Das Commit-Datum waere stabiler, laesst sich aber nicht verlaesslich holen - die Formatangabe von git log ueberlebt MSBuild und cmd.exe nicht, wie ein Fehlversuch gezeigt hat. D4 - LicenseConfig war uneinheitlich und fuer Dienste unbrauchbar. SetStorageDirectory benutzte den Pfad roh, waehrend der Weg ueber die Umgebungsvariable <slug>/license anhaengte: zwei Produkte im selben Prozess schrieben in dieselbe state.dat. Und ohne $HOME - systemd User= ohne Heimatverzeichnis - landete der Rueckfall im Installationsverzeichnis, unter /opt nicht beschreibbar. Neu: einheitliches Anhaengen und ein Rueckfall auf /var/lib/<slug>, der vorher prueft, ob dort ueberhaupt geschrieben werden kann. D1 - Woher die Anwendung den Lizenzschluessel fuer den Update-Zugang nimmt, stand nirgends zusammenhaengend. Jetzt ein Beispiel in UPDATESERVICE §5A, das TryGetCachedKey und CheckForUpdateAsync verbindet. D3 - Fuer einen laufenden systemd-Dienst gab es keinen Update-Weg. Neu: SETUP §4A mit einer oneshot-Unit, die stoppt, aktualisiert und wieder startet - ohne --restart, weil der Agent sonst an systemd vorbei einen zweiten Prozess startet. Inklusive EnvironmentFile fuer den Schluessel und dem Hinweis auf die Dateirechte nach einem Lauf als root. D6 - Die Empfehlung Environment.Exit(1) passt fuer handelnde Systeme nicht. Ein neuer Abschnitt im Lizenz-Leitfaden beschreibt den Sperrbetrieb: abschalten, was neue Verpflichtungen eingeht; weiterlaufen lassen, was bestehende abwickelt. D7 - Die Drosselungsgrenzen aller Endpunkte stehen jetzt in docs/README.md. /api/errors/v1/report erlaubt 300 pro Minute, nicht 60; die Einstellung bugtracker.error_rate fehlte in der Beispielkonfiguration. Der zweite Teil des Befunds war veraltet: docs/README.md fuehrt die Release-Anleitung bereits. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# Deploymentcenter — Lizenzsystem Integration für KI-Agenten
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> **Zielgruppe**: KI-Agenten & Softwareentwickler
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> **Gültig ab**: Hardware-ID v2, Deploymentcenter 2.0
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> **Plattformen**: Windows, Linux (inkl. systemd und Docker), macOS
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> **⚠️ Änderungen in Version 2.0**
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> - `/api/license/v1/validate` bleibt **unverändert** und ohne Token erreichbar.
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> Ausgelieferte Clients laufen ohne Anpassung weiter.
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> - `/api/license/v1/deactivate` verlangt weiterhin Authentifizierung — aber mit
|
||
> dem **neu erzeugten** `shared_key`. Der alte Wert lag im Repository und wurde
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||
> ersetzt; wer ihn irgendwo eingetragen hat, muss nachziehen.
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||
> - Die Signatur der Offline-Lizenzdateien heißt jetzt ehrlich HMAC-SHA256 statt
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||
> irreführend `ED25519_SIG_`. Der frühere „Server Public Key" im WebUI war frei
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> erfunden und wurde entfernt.
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>
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> Umstellungsschritte: **[UPGRADE.md](./UPGRADE.md)**
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|
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> **⚠️ Änderungen in Version 2.1 — betreffen jede bestehende Integration**
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> - **Ein HTTP-Fehler ist kein Lizenzurteil mehr.** `ValidateAsync` fällt jetzt
|
||
> bei jedem erfolglosen Aufruf auf den Offline-Cache zurück, nicht nur bei
|
||
> einer Exception. Der Status `unknown_error` entfällt, siehe **[§6](#6-fehlerfälle-richtig-behandeln)**.
|
||
> - **`cache_ttl_hours` wird ausgewertet.** Die Offline-Gnadenfrist ist damit
|
||
> tatsächlich begrenzt, siehe **[§3](#3-zustandsspeicher-statestorecs--cache-härtung)**.
|
||
> - `ValidateAsync` nimmt `appVersion` und einen `CancellationToken` entgegen.
|
||
> - Neu: `LicenseClient.TryGetCachedKey()` und `RevalidateAsync()`.
|
||
> - `DeactivateAsync` sendet den Schlüssel nur noch als `Authorization: Bearer`.
|
||
> Der zusätzliche `X-Watchdog-Key` ist entfallen.
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||
> - Standard-Zeitgrenze von 15 s statt 100 s.
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## 0. Antwortformat — bitte beachten
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Die Lizenz-Endpunkte antworten **ohne** den `status`/`error`-Umschlag der
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übrigen Deploymentcenter-API. Das Feld `status` auf oberster Ebene trägt den
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||
**Lizenzzustand**:
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```json
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{
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"type": "validation_result",
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||
"status": "valid",
|
||
"issued_at": 1786435199,
|
||
"expires_at": 1817971199,
|
||
"cache_ttl_hours": 168,
|
||
"hardware_id": "2:win:a765bd47...",
|
||
"license_key": "XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX",
|
||
"nonce": "der übergebene Wert",
|
||
"endpoints": { "validate": "/api/license/v1/validate",
|
||
"deactivate": "/api/license/v1/deactivate" },
|
||
"message": "License is valid"
|
||
}
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```
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| `status` | Bedeutung |
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|---|---|
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| `valid` | Lizenz gültig, Aktivierung eingetragen |
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| `not_found` | Projekt oder Schlüssel unbekannt |
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| `revoked` | Lizenz widerrufen **oder diese Hardware gesperrt** |
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| `suspended` | Lizenz vorübergehend ausgesetzt |
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| `expired` | Ablaufdatum überschritten |
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| `activation_limit` | Maximale Anzahl Aktivierungen erreicht |
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|
||
> Diese Sonderstellung ist bewusst: Ein Umschlag mit `status: "success"` würde
|
||
> von jedem bestehenden Client als „nicht valid" gelesen — sämtliche Lizenzen
|
||
> gälten schlagartig als ungültig. Wer eine eigene Anbindung schreibt, muss
|
||
> `status` also **von der obersten Ebene** lesen, nicht aus einem `result`-Objekt.
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## 1. Architektur & Konzepte
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Das Lizenzsystem von Deploymentcenter schützt Anwendungen über eine Kombination aus serverseitiger Validierung, plattformunabhängiger Hardware-ID v2 und einem gehärteten lokalen Cache (`LLS2` format with AES-GCM encryption).
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### 1.1 Hardware-ID v2 Format
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Format: `2:<plattform>:<64-Hex-Zeichen>`
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Beispiele:
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- `2:win:9f3ab7c1...` (Windows, `HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Cryptography\MachineGuid`)
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- `2:lin:41e0d5aa...` (Linux, `/etc/machine-id`)
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||
- `2:lin:7c9182ff...` (Linux/Container via Umgebungsvariable `DEPLOYMENTCENTER_HWID`)
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### 1.2 Hash-Berechnung (KEIN MachineName im Hash)
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`sha256("LicenseLabrador-HWID-v2" + "\n" + plattform + "\n" + quelle + "\n" + rohwert)`
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> **WICHTIG**: Der Rechnername steckt **nicht** im Hash. Ein Umbenennen der Maschine verändert die Hardware-ID nicht und verbraucht keine zusätzlichen Aktivierungsplätze.
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### 1.3 Quellen-Priorisierung je Plattform
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#### Windows:
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1. `HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Cryptography\MachineGuid` (`machine-guid`)
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2. Verkettete physische MAC-Adressen (`mac`)
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3. Erzeugte Schlüsseldatei `machine.key` im StorageDirectory (`keyfile`)
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#### Linux:
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1. `/etc/machine-id` (`machine-id`) — muss plausibel sein (Länge >= 16, nicht `uninitialized`, nicht nur Nullen).
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2. `/var/lib/dbus/machine-id` (`dbus-machine-id`)
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||
3. `/sys/class/dmi/id/product_uuid` (`dmi-uuid`)
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||
4. Verkettete physische MAC-Adressen (`mac`)
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||
5. Erzeugte Schlüsseldatei `machine.key` (`keyfile`)
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#### Container / Headless Overrides:
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||
Wenn `DEPLOYMENTCENTER_HWID` oder `LICENSELABRADOR_HWID` gesetzt ist, gewinnt diese Variable Plattform-weit (`override`).
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## 2. Einbindung in C# (.NET Core / .NET 8+)
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Verwende das NuGet-Paket/Projekt `Deploymentcenter.Client` (Multi-Targeting `netstandard2.0;net8.0`).
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### 2.1 Initialisierung und Standard-Validierung
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```csharp
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using System;
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using System.Threading.Tasks;
|
||
using Deploymentcenter.Client;
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public class Program
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{
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private static readonly string ServerUrl = "https://dc.mhdf.de";
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||
private static readonly string ProductSlug = "myapp"; // In dc_projects hinterlegter Slug
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||
|
||
public static async Task Main(string[] args)
|
||
{
|
||
// 1. CLI Schalter für Headless/Admin-Operationen abfangen
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||
if (args.Length > 0 && args[0] == "--license-status")
|
||
{
|
||
var hwInfo = HardwareId.GetHardwareId(ProductSlug);
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||
Console.WriteLine($"HWID v2: {hwInfo.HardwareId} ({hwInfo.HwidSource})");
|
||
return;
|
||
}
|
||
|
||
// 2. LicenseClient instanziieren
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||
var client = new LicenseClient();
|
||
string licenseKey = "LLAB1-98A72-B3C4D-5E6F7-89012";
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||
|
||
// 3. Online-Validierung durchführen
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||
LicenseValidationResult res = await client.ValidateAsync(
|
||
ProductSlug, licenseKey, ServerUrl, appVersion: BuildInfo.Version);
|
||
|
||
if (res.IsValid)
|
||
{
|
||
Console.WriteLine($"[✔] Lizenz gültig! (Status: {res.Status}, Cached: {res.IsCached})");
|
||
}
|
||
else if (res.IsTransient)
|
||
{
|
||
// Kein Urteil, nur keine Verbindung. Weiterlaufen lassen.
|
||
Console.WriteLine($"[!] Lizenz vorerst nicht prüfbar: {res.Message}");
|
||
}
|
||
else
|
||
{
|
||
Console.WriteLine($"[✖] Lizenz ungültig: {res.Message}");
|
||
Environment.Exit(1);
|
||
}
|
||
}
|
||
}
|
||
```
|
||
|
||
### 2.2 Signatur
|
||
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||
```csharp
|
||
Task<LicenseValidationResult> ValidateAsync(
|
||
string productSlug,
|
||
string licenseKey,
|
||
string serverBaseUrl,
|
||
string? appVersion = null,
|
||
CancellationToken cancellationToken = default);
|
||
```
|
||
|
||
`appVersion` landet in der Aktivierungsliste des WebUI. Ohne Angabe greift
|
||
`LicenseClient.DefaultAppVersion` und danach die Version der Startassembly.
|
||
Einmal beim Start setzen genügt:
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||
|
||
```csharp
|
||
LicenseClient.DefaultAppVersion = BuildInfo.Version;
|
||
```
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|
||
> Vorher stand hier fest `"1.0.0"`. In der Verwaltungsansicht trug dadurch jede
|
||
> Installation dieselbe Version, obwohl die Spalte `app_version` dafür da ist.
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||
|
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### 2.3 Ergebnisfelder
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| Feld | Bedeutung |
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|---|---|
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| `IsValid` | Darf die Anwendung laufen? |
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| `Status` | `valid`, `valid_offline`, `revoked`, `expired`, `not_found`, `activation_limit`, `suspended`, `cache_expired`, `clock_rollback`, `server_unavailable` |
|
||
| `IsTransient` | **Neu.** Wahr, wenn kein Urteil vorliegt, sondern nur die Verbindung scheiterte |
|
||
| `IsCached` | Ergebnis stammt aus dem Offline-Cache |
|
||
| `ExpiresAt` | Ablauf der Lizenz (Unix-Zeit) |
|
||
| `CacheExpiresAt` | **Neu.** Ende der Offline-Gnadenfrist (Unix-Zeit) |
|
||
|
||
### 2.4 Zwischengespeicherten Schlüssel lesen
|
||
|
||
```csharp
|
||
// Für --license-status: was liegt lokal vor?
|
||
string? key = LicenseClient.TryGetCachedKey(ProductSlug);
|
||
LocalCacheData? state = LicenseClient.TryGetCachedState(ProductSlug);
|
||
|
||
// Erneut prüfen, ohne den Schlüssel selbst vorhalten zu müssen
|
||
var res = await client.RevalidateAsync(ProductSlug, ServerUrl);
|
||
```
|
||
|
||
`ValidateAsync` legt den Schlüssel bei erfolgreicher Prüfung selbst im
|
||
verschlüsselten Cache ab — eine eigene Ablage braucht es dafür nicht.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## 3. Zustandsspeicher (`StateStore.cs`) & Cache-Härtung
|
||
|
||
- **Format**: File Envelope mit Magic `"LLS2"`, 12-Byte Nonce, AES-256-GCM Ciphertext und 16-Byte GCM Tag.
|
||
- **Schlüsselableitung**: HKDF-SHA256 aus `HardwareId` + `ProductSlug`.
|
||
- **Windows**: DPAPI-Zusatzhülle um AES-GCM Payload.
|
||
- **Linux**: Dateirechte `0600` (`chmod 600 state.dat`).
|
||
- **Sicherheitsvorgabe**: Kein Klartext-Rückfall! Beschädigte oder manipulierte Cache-Dateien werden strikt als Cache-Fehltreffer behandelt.
|
||
|
||
### 3.1 Offline-Gnadenfrist
|
||
|
||
Der Server meldet in jeder Antwort `cache_ttl_hours` — den projektspezifischen
|
||
Wert aus `dc_projects.default_cache_ttl_hours`, den du im WebUI unter
|
||
**Projekte** einstellst. Der Client trägt daraus `CacheExpiresAt` in den Cache
|
||
ein: **frühestens** die TTL, spätestens der Ablauf der Lizenz selbst.
|
||
|
||
> Vorher wurde das Feld ignoriert und stattdessen das Ablaufdatum der Lizenz als
|
||
> Cache-Ablauf eingetragen. Bei einer Lizenz bis 2040 war die Frist ohne
|
||
> Serverkontakt damit praktisch unbegrenzt — die Einstellung im WebUI blieb
|
||
> wirkungslos.
|
||
|
||
Wer eine eigene Anbindung schreibt: `cache_ttl_hours` auswerten, nicht durch
|
||
`expires_at` ersetzen.
|
||
|
||
### 3.2 Schema-Stand des Caches
|
||
|
||
`state.dat` trägt jetzt Schema 3 (zusätzlich `CacheExpiresAt`, `CacheTtlHours`).
|
||
Schema 2 wird weiterhin gelesen; die Frist wird dort aus `IssuedAt` plus der
|
||
Standard-TTL von 168 h abgeleitet. Ein SDK-Wechsel erzwingt also **keine**
|
||
Online-Prüfung.
|
||
|
||
### 3.3 Migration fremder Cache-Dateien
|
||
|
||
Eine Datei ohne `LLS2`-Kopf wird nur übernommen, wenn ihr `ProductSlug` zu
|
||
diesem Produkt passt und sie einen Lizenzschlüssel enthält.
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||
|
||
> Vorher wurde beliebiges JSON nach `LocalCacheData` deserialisiert und sofort
|
||
> zurückgeschrieben. Passte kein einziges Feld, entstand ein Standardobjekt, das
|
||
> die ursprüngliche Datei überschrieb. Da LicenseLabrador denselben Pfad und
|
||
> Dateinamen verwendet — `GetStorageDirectory` berücksichtigt eigens
|
||
> `LICENSELABRADOR_STORAGE_DIR` —, zerstörte das dessen Cache still.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## 4. Kopfloser Betrieb (Headless Services / systemd)
|
||
|
||
> **Diese Schalter baut deine Anwendung selbst** — das SDK bringt keine
|
||
> CLI mit. Es liefert die Bausteine dafür; die folgende Empfehlung ist eine
|
||
> Konvention, damit alle Dienste gleich zu bedienen sind.
|
||
|
||
```bash
|
||
# Status der Hardware-ID und des lokalen Caches ausgeben
|
||
my-service --license-status
|
||
|
||
# Lizenzschlüssel festlegen & aktivieren
|
||
my-service --license-set-key LLAB1-98A72-B3C4D-5E6F7-89012
|
||
|
||
# Aktivierung für diesen Host aufheben (Freigabe am Server)
|
||
my-service --license-deactivate
|
||
```
|
||
|
||
Umsetzung mit den Bausteinen des SDK:
|
||
|
||
```csharp
|
||
var client = new LicenseClient();
|
||
|
||
switch (args[0])
|
||
{
|
||
case "--license-status":
|
||
{
|
||
var hw = HardwareId.GetHardwareId(ProductSlug);
|
||
var state = LicenseClient.TryGetCachedState(ProductSlug);
|
||
|
||
Console.WriteLine($"HWID v2: {hw.HardwareId} ({hw.HwidSource})");
|
||
Console.WriteLine($"Schlüssel: {LicenseClient.TryGetCachedKey(ProductSlug) ?? "keiner"}");
|
||
Console.WriteLine($"Cache: {(state == null ? "leer" : state.Status)}");
|
||
|
||
if (state != null && state.CacheExpiresAt > 0)
|
||
{
|
||
var until = DateTimeOffset.FromUnixTimeSeconds(state.CacheExpiresAt);
|
||
Console.WriteLine($"Offline noch bis: {until:u}");
|
||
}
|
||
return 0;
|
||
}
|
||
|
||
case "--license-set-key":
|
||
// ValidateAsync legt den Schlüssel bei Erfolg selbst im Cache ab.
|
||
var res = await client.ValidateAsync(ProductSlug, args[1], ServerUrl);
|
||
Console.WriteLine(res.Message);
|
||
return res.IsValid ? 0 : 1;
|
||
|
||
case "--license-deactivate":
|
||
string? key = LicenseClient.TryGetCachedKey(ProductSlug);
|
||
if (key == null) { Console.Error.WriteLine("Kein Schlüssel hinterlegt."); return 1; }
|
||
|
||
bool ok = await client.DeactivateAsync(
|
||
ProductSlug, key, ServerUrl,
|
||
Environment.GetEnvironmentVariable("DC_SHARED_KEY") ?? "");
|
||
return ok ? 0 : 1;
|
||
}
|
||
```
|
||
|
||
> `TryGetCachedKey` und `TryGetCachedState` sind neu in 2.1. Vorher gab es
|
||
> keinen Weg, den Schlüssel aus dem eigenen Cache zu lesen — jede Anwendung
|
||
> musste ihn ein zweites Mal selbst ablegen oder direkt `StateStore.Load()`
|
||
> aufrufen.
|
||
|
||
### Deaktivierung braucht Authentifizierung
|
||
|
||
`/api/license/v1/deactivate` gibt einen Aktivierungsplatz frei und ist deshalb
|
||
geschützt — sonst könnte jeder fremde Installationen abmelden. Der Aufruf
|
||
verlangt den `shared_key` aus `config/config.php`:
|
||
|
||
```csharp
|
||
// Der Schlüssel gehört auf den Administrationsrechner, nicht in die
|
||
// ausgelieferte Anwendung.
|
||
var client = new LicenseClient();
|
||
bool released = await client.DeactivateAsync(
|
||
productSlug: "myapp",
|
||
licenseKey: "LLAB1-98A72-B3C4D-5E6F7-89012",
|
||
serverBaseUrl: "https://dc.mhdf.de",
|
||
authToken: Environment.GetEnvironmentVariable("DC_SHARED_KEY"));
|
||
```
|
||
|
||
```bash
|
||
curl -X POST https://dc.mhdf.de/api/license/v1/deactivate \
|
||
-H "Authorization: Bearer $DC_SHARED_KEY" \
|
||
-H "Content-Type: application/json" \
|
||
-d '{"product":"myapp","license_key":"XXXXX-...","hardware_id":"2:win:a765..."}'
|
||
```
|
||
|
||
Alternativ genügt für Einzelfälle der Knopf **Freigeben** in der Hardware-Liste
|
||
des WebUI — das ist der übliche Weg und braucht keinen Schlüssel im Feld.
|
||
|
||
> **Nur noch `Authorization: Bearer`.** Frühere SDK-Fassungen schickten denselben
|
||
> Wert zusätzlich als `X-Watchdog-Key`. Der Name führte in die Irre — hier gehört
|
||
> der `shared_key` hin, kein Watchdog-Token — und der Server prüft
|
||
> `X-Watchdog-Key` **vor** `Authorization`. Ein dort versehentlich eingetragenes
|
||
> Watchdog-Token hätte das richtige Bearer-Token stillschweigend verdrängt und
|
||
> zu einem unerklärlichen 401 geführt.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## 5. Migration v1 → v2 ohne Platzverlust
|
||
|
||
Wenn ein bestehender Windows-Client auf Hardware-ID v2 aktualisiert wird:
|
||
- Der Client schickt `hardware_id` (v2) **und** `legacy_hardware_id` (v1) mit.
|
||
- Der Server findet die alte Aktivierung unter `legacy_hardware_id` und zieht den Datenbank-Eintrag lautlos auf v2 um.
|
||
- Es wird kein zusätzlicher Aktivierungsplatz verbraucht!
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## 6. Fehlerfälle richtig behandeln
|
||
|
||
**Nur ein gelesenes Urteil ist ein Urteil.** Ein HTTP-Fehler sagt nichts über
|
||
die Lizenz aus — er sagt, dass die Frage nicht beantwortet wurde.
|
||
|
||
`ValidateAsync` fällt deshalb bei **jedem** erfolglosen Aufruf auf den
|
||
Offline-Cache zurück: Netzfehler, Zeitüberschreitung, `429`, `5xx`, und auch bei
|
||
einer erfolgreichen Antwort, die sich nicht auswerten lässt (etwa der
|
||
Fehlerseite eines Proxys mit Statuscode 200).
|
||
|
||
```csharp
|
||
var res = await client.ValidateAsync(ProductSlug, key, ServerUrl);
|
||
|
||
if (res.IsValid)
|
||
{
|
||
// valid oder valid_offline — weiterarbeiten
|
||
}
|
||
else if (res.IsTransient)
|
||
{
|
||
// server_unavailable, cache_expired: kein Urteil, nur keine Auskunft.
|
||
// Warnen, weiterlaufen lassen, später erneut prüfen.
|
||
logger.Warn(res.Message);
|
||
}
|
||
else
|
||
{
|
||
// revoked, expired, not_found, activation_limit, suspended, clock_rollback
|
||
// Das ist ein Urteil. Jetzt darf beendet werden.
|
||
Environment.Exit(1);
|
||
}
|
||
```
|
||
|
||
### Wenn Beenden die gefährlichere Option ist
|
||
|
||
`Environment.Exit(1)` ist die richtige Antwort für ein Werkzeug, das man
|
||
einfach nicht mehr benutzen darf. Für ein System, das **offene Verpflichtungen
|
||
verwaltet**, ist es die falsche: Ein Handelssystem mit offenen Positionen, eine
|
||
Maschinensteuerung im Zyklus, ein Dienst mitten in einer Transaktion — die
|
||
dürfen bei einer abgelaufenen Lizenz nicht einfach aufhören. Der Schaden aus
|
||
dem abrupten Ende wäre größer als der aus dem Weiterlaufen.
|
||
|
||
Die brauchbare Antwort ist **Sperrbetrieb statt Abbruch**: Was neue
|
||
Verpflichtungen eingeht, wird abgeschaltet; was bestehende abwickelt, läuft
|
||
weiter.
|
||
|
||
```csharp
|
||
if (!res.IsValid && !res.IsTransient)
|
||
{
|
||
logger.Error("Lizenz ungültig: {0}. Wechsle in den Sperrbetrieb.", res.Message);
|
||
|
||
// Was neue Verpflichtungen eingeht: aus.
|
||
strategyEngine.StopOpeningPositions();
|
||
scheduler.PauseNewJobs();
|
||
|
||
// Was bestehende abwickelt: bleibt an.
|
||
// - Risikoüberwachung
|
||
// - Schließen offener Positionen
|
||
// - Ordnungsgemäßes Herunterfahren, wenn nichts mehr offen ist
|
||
riskManager.KeepRunning();
|
||
|
||
notifier.Alert("Lizenz abgelaufen - Sperrbetrieb. Keine neuen Positionen.");
|
||
}
|
||
```
|
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Wer diesen Weg geht, sollte zwei Dinge festhalten: **wann** aus dem
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Sperrbetrieb ein Ende wird (etwa sobald keine Position mehr offen ist), und
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**dass der Zustand sichtbar ist** — ein Sperrbetrieb, den niemand bemerkt, ist
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ein stiller Ausfall.
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Der Offline-Cache federt das übrigens schon ab: Eine kurzzeitig nicht
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erreichbare Prüfung führt gar nicht erst hierher, dafür ist `IsTransient` da.
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Hier geht es um das echte Urteil.
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| Status | `IsTransient` | Bedeutung |
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| `valid` | – | Vom Server bestätigt |
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| `valid_offline` | – | Aus dem Cache, Gnadenfrist läuft noch |
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| `server_unavailable` | **ja** | Keine Verbindung **und** kein brauchbarer Cache |
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| `cache_expired` | **ja** | Gnadenfrist abgelaufen, Server weiterhin stumm |
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| `revoked`, `expired`, `not_found`, `activation_limit`, `suspended` | nein | Endgültig |
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| `clock_rollback` | nein | Systemuhr zurückgedreht, Online-Prüfung nötig |
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> **Was sich geändert hat:** Der Cache-Zweig lag zuvor ausschließlich im
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> `catch`. Ein `429` oder `500` wirft aber keine Exception — die Prüfung fiel aus
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> dem Erfolgszweig heraus und endete als `unknown_error`, **ohne den Cache auch
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> nur zu befragen**. Ein Server-Schluckauf entzog damit die Lizenz, ein gezogenes
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> Netzkabel nicht. Der Status `unknown_error` existiert nicht mehr.
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### Ratenbegrenzung
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`/validate` ist auf 120 Anfragen pro Minute und IP begrenzt. Darüber kommt
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`429` mit `{"status":"error","error":{"code":"rate_limited"}}` — hier greift
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ausnahmsweise das Umschlagformat, weil die Drosselung vor der Lizenzlogik
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zuschlägt. Hinter einem NAT mit vielen Installationen ist das erreichbar. Der
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Client verwendet in diesem Fall den lokalen Cache und versucht es später erneut.
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### Zeitgrenze
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Der intern erzeugte `HttpClient` hat jetzt 15 s statt der 100 s des .NET-Standards
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— sonst stand eine Anwendung beim Start bis zu anderthalb Minuten still, wenn
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der Server nicht antwortete. Ein selbst übergebener `HttpClient` wird nicht
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verändert; dessen Zeitgrenze verantwortet der Aufrufer.
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