Nach der Lizenzaktivierung durch Richard sind alle vier Module aktiv - die
Anwendung meldet "Lizenz gueltig (online geprueft)", der Cache steht auf valid,
die Statusleiste zeigt vier Module. Damit ist D-2 live abgenommen, inklusive
HWID v2 auf Basis der Linux-machine-id. Ein Stueck von Roadmap A3 nebenbei.
Vier weitere Befunde:
- B-9: In den Datumsfeldern erscheint statt des Kalendersymbols ein Artefakt.
Die Icon-Schriftart fehlt unter Linux, Fontconfig ersetzt sie stillschweigend
durch eine andere. Nur im Bild zu sehen, nie im Log.
- B-10 (schwerwiegend, im vorigen Commit behoben): kein einziges DataGrid wurde
gerendert.
- B-11: Spaltenueberschriften werden abgeschnitten, die letzten drei Spalten
zeigen gar keinen Text mehr. Genau der A5-Punkt Spaltenbreiten: die festen
Pixelwerte stammen aus der WinForms-Fassung mit schmalerer Schrift. Nicht
behoben - Spaltenbreiten legt man sinnvoll erst mit echten Daten fest.
- B-12: Der Lizenzschluessel liegt im Klartext in server_settings.xml, obwohl
die Projektkonvention Verschluesselung at-rest vorsieht und der Code beides
unterstuetzt.
Positiv: Die acht KPI-Kacheln im Accounting brechen sinnvoll um - eine offene
A5-Frage ist damit beantwortet.
docs/TESTUMGEBUNG-Linux-VM.md Abschnitt 4.7 neu: wie ein Agent Oberflaechen
eigenstaendig begutachtet - Xvfb dauerhaft starten, mit xdotool navigieren, mit
import aufnehmen, Ausschnitte vergroessern, Kontraste nachmessen. Mit den
Lehren aus diesem Durchgang: grosszuegige Wartezeiten, nur eine Instanz
gleichzeitig (sonst kollidiert die zweite mit dem systemd-Dienst in der
Datenbank), und auf Zeichen achten, die falsch aussehen.
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Der Pruefplan ist abgearbeitet. Die Anwendung laeuft nicht nur, sie arbeitet:
Core-Hydration, MarketSyncService und 100 echte Maerkte von der Polymarket-API
in die Datenbank geschrieben - HTTP, TLS, JSON und DB-Zugriff funktionieren
unter Linux.
Ergebnisse im Einzelnen:
- MariaDB 11.8.6 auf der Test-VM, genau die in DatabaseServerVersion gepinnte
Version. Alle fuenf DbContexts migriert, 21 Tabellen.
- systemd: active, Shutdown in 0,08 s (Grenze 45 s) ohne SIGKILL,
Restart=on-failure greift nach kill -9.
- Der neue Exit-78-Schutz wirkt nachweislich: Verbindung entfernt -> Status
failed, systemd meldet 78/CONFIG, KEINE Neustartschleife, verstaendliche
Meldung im Journal.
- D-11 (WorkingDirectory-Falle) ist KEIN Problem: server_settings.xml wird aus
/opt/polytrader gelesen, eine Suche ueber das ganze Dateisystem findet keine
zweite Datei. Nebenbefund: die Datei wird beim Start gar nicht angelegt,
erst beim Speichern von Einstellungen.
- Logrotate mit copytruncate rotiert beide Namensmuster, Dienst schreibt weiter.
- Alle neun Views konstruieren fehlerfrei, beide Farbschemata vollstaendig.
T2 ist belegt statt behauptet: Unter UTC meldet die Anwendung "Anzeige-Zeitzone:
Europe/Berlin" und stempelt in derselben Zeile mit 20:04 statt 22:04. Auf einem
UTC-Server zeigen damit alle Logs die falsche Zeit, zwischen Mitternacht und
2 Uhr sogar das falsche Datum.
Neuer Befund B-4: --smoke-ui scheitert ohne X-Server (XOpenDisplay failed),
obwohl es als CI-Werkzeug gedacht ist. "xvfb-run -a" loest es nachweislich -
relevant, sobald A2 wieder aufgenommen wird.
docs/TESTUMGEBUNG-Linux-VM.md neu: Anleitung fuer ALLE Projekte, die auf der VM
testen. Zugang per eigenem SSH-Schluessel je Projekt, eigene Datenbank je
Projekt (<projekt>_test samt eigenem Benutzer, nie eine fremde mitbenutzen),
eigenes Dienstkonto, Verzeichnis- und Portkonventionen, Belegungsliste und
Aufraeumbefehle. Kopie liegt auf der VM unter ~/TESTUMGEBUNG.md, wo jeder Agent
sie beim Verbinden findet.
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