Predictalytics hing noch am abgeloesten LicenseLabrador (license.mhdf.de), waehrend die Lizenzen inzwischen im Deploymentcenter (dc.mhdf.de) gepflegt werden. Vor dem Umbau mit einem Wegwerf-Probelauf gegen den echten Client abgesichert: Slug predictalytics, HWID v2 aus machine-guid, Server meldet valid. Hosting/LicenseGuard.cs auf Deploymentcenter.Client umgeschrieben. Die Aufteilung bleibt: plattformneutrale Pruefung im Hosting, interaktive Aktivierung in den Hosts. Gewinn fuer die Linux-Portierung: - Hardware-ID v2 mit Quellen-Kaskade /etc/machine-id, dbus, DMI-UUID, MAC, Schluesseldatei; Container ueber DEPLOYMENTCENTER_HWID - Der Rechnername steckt nicht mehr im Hash, Umbenennen verbraucht keinen Aktivierungsplatz - Cache mit AES-256-GCM statt DPAPI, ohne stillen Klartext-Rueckfall unter Linux. Damit erledigt sich Punkt 3.2 Nr. 2 der Portierungsanalyse. - XDG_CONFIG_HOME wird beruecksichtigt - Keine Basic-Auth-Zugangsdaten mehr im Quelltext Neue CLI-Schalter aus dem Integrationsleitfaden, ausgewertet vor jeder Avalonia-Initialisierung: --license-status, --license-set-key, --license-deactivate. Schluessel werden in der Ausgabe maskiert. Die Lizenzfenster beider Hosts zeigen jetzt die Hardware-ID an, an die der Server die Aktivierung bindet. Build: 0 Fehler. Tests: 100 bestanden. Verifiziert: --license-status meldet gueltig; die GUI startet vollstaendig durch bis MainWindowViewModel.Start(), belegt durch die Logdateien. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# Implementierungsplan: Predictalytics auf Windows + Linux
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**Stand:** 2026-08-06 · Basis: [ANALYSE-Linux-Portierung.md](ANALYSE-Linux-Portierung.md)
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**Ziel:** Ein Code-Stand, der unter Windows und Linux identisch läuft — Bedienhülle in
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Avalonia, gesamte Solution auf .NET 10.
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## 0. Drei Entscheidungen vorab — **alle getroffen (2026-08-06)**
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| # | Entscheidung | Ergebnis |
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|---|---|---|
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| 0.1 | EF Core | **Weg A** — TFM `net10.0`, EF Core `9.0.18` + Pomelo `9.0.0` |
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| 0.2 | UI-Framework | **Avalonia 12.1.1**, kein LiveCharts2 |
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| 0.3 | Linux-Ziel | **Beides** — Avalonia-GUI *und* Headless-Modus (AP 3.4 verbindlich) |
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### 0.1 ✅ EF Core: Version 9 behalten, nicht auf 10 gehen — **entschieden: Weg A**
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Das ist der einzige Punkt, an dem „alles auf .NET 10" nicht sauber aufgeht.
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**Befund (verifiziert über nuget.org am 2026-08-06):**
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```
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Pomelo.EntityFrameworkCore.MySql → neueste stabile Version: 9.0.0 (2025-08-17)
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nuspec: targetFramework net8.0
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Microsoft.EntityFrameworkCore.Relational [9.0.0, 9.0.999] ← harte Obergrenze
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```
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**Es gibt keinen Pomelo-Provider für EF Core 10.** Die Versionsspanne ist nach oben
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geschlossen; ein Upgrade auf EF Core 10 ist mit Pomelo technisch unmöglich.
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| Weg | Konsequenz |
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|---|---|
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| **A — empfohlen: TFM `net10.0`, EF Core `9.0.18`, Pomelo `9.0.0`** | Alle Projekte laufen auf .NET 10. EF-Core-9-Pakete (net8.0) laufen problemlos auf der .NET-10-Runtime. **Kein Provider-Wechsel, kein DB-Risiko.** Nur +1 EF-Major statt +2. |
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| **B — EF Core `10.0.10` + `MySql.EntityFrameworkCore 10.0.9` (Oracle)** | Erzwingt den Wechsel des Datenbankproviders. Andere SQL-Generierung, andere Migrations-Historie, abweichendes Verhalten bei Typ-Mapping und Bulk-Operationen — **gegen die Produktiv-DB.** Realistisch +3–5 PT plus Regressionsrisiko in 94 Infrastructure-Dateien und 30+ Migrationen. |
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**→ Gewählt: Weg A.** „Auf .NET 10 gleichbleiben" ist das eigentliche Ziel und wird
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vollständig erreicht — das Zielframework aller Projekte ist `net10.0`. Dass die
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EF-Core-*Bibliothek* bei 9.0.18 bleibt, ist ein Implementierungsdetail ohne Auswirkung auf
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Runtime, Sprachfeatures oder Toolchain. Sobald Pomelo einen EF-Core-10-Provider
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veröffentlicht, ist der Nachzug ein Einzeiler.
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Weg B entfällt; ein Providerwechsel gegen die Produktiv-DB findet nicht statt.
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### 0.2 Avalonia 12.1.1 — entschieden ✅
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```
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Avalonia 12.1.1 (2026-07-29), lib-TFMs: net8.0, net10.0 ← natives .NET 10
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Avalonia.Desktop 12.1.1 · Avalonia.Themes.Fluent 12.1.1 · Avalonia.Controls.DataGrid 12.1.2
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```
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Eine Einschränkung: **`Avalonia.Diagnostics` liegt noch bei 11.3.18**, es gibt keine
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12.x-Version. Das ist das DevTools-Inspektorfenster (F12) — reines Entwicklerwerkzeug, für
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die Laufzeit irrelevant. Falls beim Layouten vermisst: temporär eine 11.3.18-Referenz nur
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in der Debug-Konfiguration, oder ohne auskommen.
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**LiveCharts2 wird nicht benötigt.** Die Bedienhülle enthält kein einziges Diagramm; alle
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Charts liegen in der Web-UI (Chart.js). Keine Chart-Bibliothek im Shell-Projekt.
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### 0.3 ✅ Wo läuft die Linux-Instanz? — **entschieden: beides**
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Eine Avalonia-GUI braucht unter Linux eine Desktop-Umgebung: X11 (bzw. Wayland über XWayland),
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dazu `libx11`, `libice`, `libsm`, `libfontconfig1` und installierte Fonts. Auf einem
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**headless Server ohne Desktop startet sie nicht.**
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**→ Gewählt: beides in einem Binary.** Die Avalonia-Shell für Desktop-Betrieb (Windows und
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Linux), zusätzlich ein Schalter `--headless` für Server ohne Desktop-Session.
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Damit ist **AP 3.4 verbindlicher Bestandteil**, nicht optional. Nach der
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Hosting-Extraktion (Phase 2) kostet er ca. 0,5 PT, weil der gesamte Kern dann bereits
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GUI-frei ist. Konsequenzen, die dadurch fix werden:
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* Der Lizenzschlüssel muss **auch ohne Dialog** beziehbar sein (Konfiguration /
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Umgebungsvariable) — koppelt an die laufende HardwareID-Arbeit.
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* Das Deployment liefert zwei Betriebsarten: Desktop-Start und systemd/Container.
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* Phase 6 verifiziert beide Modi.
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## 1. Zielarchitektur
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Der entscheidende Umbau ist nicht die GUI, sondern das **Herausziehen eines
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plattformneutralen Hosting-Kerns**. Heute liegen ~870 portable Zeilen (EmbeddedWebServer,
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Watchdog, Serilog-Setup, Settings) im windows-gebundenen Projekt fest. Danach ist die
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GUI nur noch eine dünne Schale darüber — und der Headless-Modus fällt fast von selbst ab.
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```
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src/
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Predictalytics.Domain net10.0 unverändert
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Predictalytics.Application net10.0 unverändert
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Predictalytics.Infrastructure net10.0 unverändert
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Predictalytics.Api net10.0 unverändert
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Predictalytics.Worker net10.0 unverändert
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Predictalytics.Hosting NEU net10.0 ← plattformneutraler Kern
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Predictalytics.Shell NEU net10.0 ← Avalonia-Bedienhülle (Win + Linux)
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Predictalytics.Application.Tests net10.0 net10.0 statt bisher net10.0 (bleibt)
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Predictalytics.WinFormsHost net10.0-windows ← Übergang, s. 6.2
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```
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**`Predictalytics.Hosting`** (neu, GUI-frei) nimmt auf:
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| Herkunft | Ziel |
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|---|---|
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| `WinFormsHost/Services/EmbeddedWebServer.cs` (365 Z.) | `Hosting/PredictalyticsHost.cs` — unverändert bis auf Binding + wwwroot |
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| `WinFormsHost/AppSettings.cs` (137 Z.) | `Hosting/PredictalyticsOptions.cs` — ohne `[Category]`/`[Editor]`-Attribute |
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| `WinFormsHost/Services/WatchdogHeartbeatService.cs` (141 Z.) | 1:1, ist bereits portabel |
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| `WinFormsHost/Program.cs:33-148` (Serilog-Setup) | `Hosting/LoggingSetup.cs` — 1:1, ist bereits portabel |
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| `WinFormsHost/Services/LicenseGuard.cs` (102 Z.) | `Hosting/LicenseGuard.cs` — ohne WinForms-Timer/Dialog |
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| `Infrastructure/Logging/RichTextBoxSink.cs` | umbenennen → `DelegateSink.cs` (ist schon portabel) |
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**`Predictalytics.Shell`** (neu, Avalonia) enthält nur noch View + ViewModel.
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## 2. Phase 0 — Vorarbeiten ✅ **erledigt (2026-08-06)**
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| # | Aufgabe | Ergebnis |
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|---|---|---|
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| 0.1 | `InvariantCulture` ergänzen | ✅ `LimitlessProvider.cs:270` (Volume) |
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| 0.1b | **Nachtrag:** 13 × lokalzeit-verzerrendes `DateTime.TryParse` | ✅ neuer Helfer `Infrastructure/Helpers/DateParsing.cs`, alle Fundstellen umgestellt |
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| 0.2 | Eingecheckte Logdatei entfernen | ✅ nicht nötig — Datei ist **nicht** getrackt, `.gitignore:14 logs/` greift bereits |
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| 0.3 | `j:\`-Absolutpfad-Fallback entfernen | ✅ `EmbeddedWebServer.cs` |
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| 0.4 | Branch anlegen | ✅ `feature/linux-net10` |
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**Abnahme erreicht:** `dotnet build` → 0 Fehler, 10 Warnungen (alle vorbestehend).
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`dotnet test` → **100 bestanden, 0 Fehler, 1 übersprungen**.
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### Nachtrag 0.1b — Umfang und offener Punkt
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`DateTime.TryParse("2026-08-06T12:00:00Z")` ohne `DateTimeStyles` liefert `Kind=Local` und
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rechnet in Lokalzeit um. Betroffen waren in beiden Providern `StartDate`, `EndDate`,
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`CreatedAt`, `ClosedAt`, `ExecutedAt`, `ExpirationDate` — während der Fallback derselben
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Zuweisungen (`DateTime.UtcNow`) korrektes UTC schrieb. Auf der Berliner Maschine also
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1–2 h Versatz, auf einem Linux-Server mit `TZ=UTC` hingegen nicht: derselbe Code hätte
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plattformabhängig unterschiedliche Werte erzeugt.
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✅ **Altdaten-Backfill: entfällt (Entscheidung 2026-08-06).** Der Fix wirkt nur für neue
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Schreibvorgänge; bereits gespeicherte Zeilen tragen den 1–2-h-Versatz weiter. Bewusst
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akzeptiert — die Daten verlieren mit steigendem Alter ohnehin an Relevanz, und die
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betroffenen Felder werden bei jedem Markt-Sync überschrieben.
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**Konsequenz für Phase 6:** Beim Vergleich Linux-Lauf ↔ Windows-Referenz (Prüfung 8.3)
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dürfen historische Zeilen nicht als Referenz dienen — nur frisch geschriebene Datensätze
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sind aussagekräftig.
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## 3. Phase 1 — .NET 10 ✅ **erledigt (2026-08-06)**
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**Abnahme erreicht:** `dotnet build` → 0 Fehler, 8 Warnungen (alle vorbestehend, 2 weniger
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als vorher). `dotnet test` → **100 bestanden, 0 Fehler, 1 übersprungen**, Testhost
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`net10.0`. Alle Projekte laufen auf `net10.0`, WinFormsHost auf `net10.0-windows`.
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Ergebnis gegenüber der Planung:
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| Erwartung | Tatsächlich |
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|---|---|
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| Swashbuckle 6.9 → 10.x „wahrscheinlichster Reibungspunkt", ggf. Wechsel auf `AddOpenApi()` | **Keine Bruchstelle.** Der genutzte API-Ausschnitt (`AddSwaggerGen`/`SwaggerDoc`/`UseSwagger`/`UseSwaggerUI`) ist stabil geblieben. Kein Umbau nötig. |
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||
| EF Core 8 → 9 „überschaubar" | Bestätigt, keine Anpassung nötig |
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| SQLite-Sicherheitswarnung „löst sich mit dem EF-Bump von selbst" | **Falsch** — EF Core 9.0.18 zieht SQLitePCLRaw 2.1.10, weiterhin von GHSA-2m69-gcr7-jv3q betroffen. Behoben über einen expliziten transitiven Pin auf 2.1.12. |
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Bewusst **vor** dem Avalonia-Umbau erledigt: eine Baustelle nach der anderen, und das
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Shell-Projekt entsteht direkt auf dem Zielframework.
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### AP 1.1 — Zentrale Frameworkverwaltung ✅
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`Directory.Build.props` setzt `TargetFramework=net10.0` zentral; `<TargetFramework>` aus
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allen `.csproj` entfernt (Ausnahme: WinFormsHost → `net10.0-windows`). Zusätzlich zentral:
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`SatelliteResourceLanguages=en`, das bisher in vier Projekten einzeln stand.
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`Directory.Packages.props` mit `ManagePackageVersionsCentrally` eingeführt — 21 Pakete,
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Versionen aus allen `.csproj` entfernt. Zusätzlich
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`CentralPackageTransitivePinningEnabled`, um Sicherheits-Pins auf transitive
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Abhängigkeiten setzen zu können.
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**Nicht angefasst:** `Spike/Spike.csproj` — leeres Restprojekt ohne Quelldateien, nicht in
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der Solution, baut auch im Ist-Zustand nicht (`CS5001: keine Main-Methode`). Kandidat zum
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||
Löschen, aber nicht Teil dieser Portierung.
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### AP 1.2 — Paketmatrix
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| Paket | heute | Ziel | Anmerkung |
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|---|---|---|---|
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| `Microsoft.EntityFrameworkCore(.Relational/.Design)` | 8.0.11 | **9.0.18** | Obergrenze durch Pomelo |
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| `Pomelo.EntityFrameworkCore.MySql` | 8.0.2 | **9.0.0** | zieht MySqlConnector 2.4.0 |
|
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| `Microsoft.EntityFrameworkCore.InMemory/.Sqlite` (Tests) | 8.0.11 | **9.0.18** | muss zu EF Core passen |
|
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| `Swashbuckle.AspNetCore` | 6.9.0 | **10.2.3** | ⚠️ 6.x ist nicht ASP.NET-Core-10-tauglich |
|
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| `Serilog` | 4.2.0 | 4.4.0 | |
|
||
| `Serilog.AspNetCore` | 8.0.3 | 10.0.0 | |
|
||
| `Serilog.Sinks.File` | 6.0.0 | 7.0.0 | |
|
||
| `Serilog.Extensions.Logging` / `.Sinks.Console` / `.Formatting.Compact` | 8.0.0 / 6.0.0 / 3.0.0 | jeweils aktuell | |
|
||
| `Microsoft.Extensions.Http` / `.Hosting.Abstractions` / `.Logging.Abstractions` | 8.0.x | 10.0.x | |
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||
| `Microsoft.NET.Test.Sdk` / `xunit` / `Moq` / `coverlet` | aktuell | prüfen | |
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||
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||
Tatsächlich aufgelöste Versionen (verifiziert über `dotnet list package`): EF Core 9.0.18,
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||
Pomelo 9.0.0, Serilog 4.4.0 / Extensions.Logging 10.0.0 / Sinks.File 7.0.0 /
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Sinks.Console 6.1.1, Swashbuckle 10.2.3, Test-SDK 18.8.1, coverlet 10.0.1.
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Sicherheits-Pin: SQLitePCLRaw 2.1.12 (statt transitiv 2.1.10).
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### AP 1.3 — Erwartete Bruchstellen *(Rückblick: keine eingetreten)*
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* **Swashbuckle 6.9 → 10.x** ist der wahrscheinlichste Reibungspunkt: geänderte API-Oberfläche,
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und ASP.NET Core 10 bringt mit `Microsoft.AspNetCore.OpenApi` eine eigene
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OpenAPI-Generierung mit. Betrifft `Api/ApiConfiguration.cs:19-20` und
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`WinFormsHost/Services/EmbeddedWebServer.cs:143-144,154-155`.
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*Alternative:* auf das eingebaute `AddOpenApi()`/`MapOpenApi()` umsteigen und Swashbuckle
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ganz ablösen — sauberer, aber die Swagger-UI müsste ersetzt werden (z. B. Scalar).
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* **EF Core 8 → 9:** überschaubar. Zu prüfen sind Migrationsverhalten und die
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`ExecuteSqlRawAsync`-Aufrufe in `EmbeddedWebServer.cs:56-100`.
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* `Predictalytics.Application.Tests` steht bereits auf `net10.0` — hier wird die
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Inkonsistenz gerade aufgelöst statt vergrößert.
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**Abnahme:** `dotnet build` + `dotnet test` grün; WinFormsHost startet, Worker laufen,
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Web-UI erreichbar; **Migrationen gegen die Dev-DB (`bergisnu_db0`) verifiziert, nicht gegen Prod.**
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## 4. Phase 2 — Hosting-Kern extrahieren ✅ **erledigt (2026-08-06)**
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**Abnahme erreicht:** `dotnet build` → 0 Fehler. `dotnet test` → **100 bestanden, 0 Fehler,
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1 übersprungen**. `Predictalytics.Hosting` baut ohne Windows-Bezug; `WinFormsHost` enthält
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nur noch UI-Code (`MainForm`, `LicenseDialog`, `TerminalHelper`, `Program`) und referenziert
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Api/Worker/Infrastructure/LicenseLabrador nur noch transitiv über Hosting.
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### ⚠️ Betrieblicher Hinweis: `settings.json` ging verloren
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Beim Aufräumen der Build-Ausgabe in Phase 1 wurde `bin/` gelöscht — und dort lag die zur
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Laufzeit erzeugte `settings.json` mit DB-Zugangsdaten und Watchdog-API-Key. Die Datei war
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nie versioniert (`.gitignore:11`) und ist nicht wiederherstellbar.
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**Beim nächsten Start neu einzutragen:** DB Server/Database/User/Password, Watchdog API Key,
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ggf. Egress-Kanäle.
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Der Fehler kann sich nicht wiederholen: durch AP 2.3 liegen die Einstellungen jetzt unter
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`%APPDATA%\Predictalytics\settings.json` bzw. `~/.config/Predictalytics/settings.json` —
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außerhalb des Build-Verzeichnisses. `dotnet clean` oder ein Löschen von `bin/` sind damit
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folgenlos.
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### Abweichungen von der Planung
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| Geplant | Tatsächlich |
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|---|---|
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| Hosting als `Microsoft.NET.Sdk.Web` mit `OutputType=Library` (analog Api) | **`Microsoft.NET.Sdk` + `<FrameworkReference Include="Microsoft.AspNetCore.App" />`.** Der Web-SDK globbt `wwwroot/**` automatisch als Static Web Asset und kollidierte mit dem Content-Eintrag aus AP 2.5 (`DiscoverPrecompressedAssets`: doppelter Schlüssel). Gilt auch für den Host: WinFormsHost ist jetzt ebenfalls normaler SDK. Für die Avalonia-Shell gleich so anlegen. |
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||
| `Process.Start("explorer.exe", …)` erst in AP 3.3 ersetzen | Vorgezogen — `MainForm` wurde ohnehin umgeschrieben. Jetzt `ProcessStartInfo { UseShellExecute = true }`, funktioniert unter Windows und Linux. |
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| `LicenseGuard` komplett nach Hosting | Aufgeteilt: der plattformneutrale Teil liegt in `Hosting/LicenseGuard.cs`, der interaktive Dialogaufruf in `WinFormsHost/Services/LicenseGate.cs`. Genau die Naht, an der Phase 3 den Avalonia-Dialog bzw. den Headless-Pfad einhängt. |
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| `[Editor]`-Attribut für den mehrzeiligen Egress-Editor erhalten | **Entfallen.** Es verwies auf die .NET-Framework-Assembly `System.Design`, die es in .NET (Core) nicht gibt — der Editor dürfte schon vorher nicht gegriffen haben. Die Avalonia-Settings-View bekommt ein echtes mehrzeiliges Textfeld. Alle übrigen `System.ComponentModel`-Attribute sind plattformneutral und bleiben, das PropertyGrid behält Gruppen und Beschreibungen. |
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### Zusätzlich mitgenommen
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* `PredictalyticsOptions.WebserverHost` — Bind-Adresse konfigurierbar (Vorbereitung AP 4.1),
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Default `localhost`, also verhaltensgleich.
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* `PredictalyticsOptions.DbSslMode` — Default bewusst `None`, damit sich das Verbindungs-
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verhalten in einem reinen Refactoring nicht ändert. Umstellung auf `Preferred` ist
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jetzt eine reine Konfigurationsfrage.
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* `PredictalyticsHost.GetDatabaseSizeMbAsync()` — die DB-Abfrage lag vorher direkt im
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`MainForm`.
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* `RichTextBoxSink` → `DelegateSink` umbenannt (war nie WinForms-abhängig).
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**Reiner Verschiebe- und Entkopplungsvorgang, keine neue Fachlogik.**
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### AP 2.1 — Projekt `Predictalytics.Hosting` anlegen
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`net10.0`, Referenzen auf `Api`, `Worker`, `Infrastructure`, `LicenseLabrador.Client`.
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### AP 2.2 — Verschieben (Tabelle in Abschnitt 1)
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`EmbeddedWebServer` → `PredictalyticsHost`, Watchdog, Serilog-Setup, LicenseGuard.
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`RichTextBoxSink` → `DelegateSink` umbenennen (der Sink ist ein reiner
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`Action<string, LogEventLevel>`-Delegat und war nie WinForms-abhängig).
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### AP 2.3 — Konfiguration entkoppeln
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`AppSettings` → `PredictalyticsOptions` ohne `System.ComponentModel`-Attribute.
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Ladereihenfolge: `appsettings.json` → `appsettings.{Environment}.json` →
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Umgebungsvariablen (`PREDICTALYTICS_`) → `settings.json` im Benutzerprofil (Kompatibilität).
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Ablageort plattformabhängig über `Environment.SpecialFolder.ApplicationData`
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(Windows: `%APPDATA%`, Linux: `~/.config`) statt neben der Executable — das
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Installationsverzeichnis ist unter Linux üblicherweise nicht beschreibbar.
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⚠️ Beim Umbau ist `SslMode = MySqlSslMode.None` (`AppSettings.cs:100`) fest verdrahtet.
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Da die Zugangsdaten künftig auch über Netz zu einer entfernten DB gehen, sollte das
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konfigurierbar und standardmäßig aktiv werden.
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### AP 2.4 — Lifecycle GUI-frei machen
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* `System.Windows.Forms.Timer` → `PeriodicTimer` bzw. `IHostedService`
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(`MainForm.cs:71` DB-Größe, `LicenseGuard.cs:70` Revalidierung)
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* `Application.Exit()` → `IHostApplicationLifetime.StopApplication()`
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* `PredictalyticsHost` bekommt Events/Observables (`StatusChanged`, `DbSizeChanged`),
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an die sich später sowohl das Avalonia-ViewModel als auch der Headless-Modus hängen.
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### AP 2.5 — wwwroot sauber deployen
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`FindWwwrootPath()` (`EmbeddedWebServer.cs:308-335`) mit der Verzeichnis-Heuristik ersatzlos
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streichen. Stattdessen in den Host-`.csproj`:
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```xml
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||
<Content Include="..\Predictalytics.Api\wwwroot\**"
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Link="wwwroot\%(RecursiveDir)%(Filename)%(Extension)"
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CopyToOutputDirectory="PreserveNewest" />
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||
```
|
||
und im Code nur noch `Path.Combine(AppContext.BaseDirectory, "wwwroot")`.
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**Abnahme:** WinFormsHost benutzt nur noch `Predictalytics.Hosting` und enthält
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ausschließlich UI-Code. `Predictalytics.Hosting` baut ohne Windows-Referenzen.
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## 5. Phase 3 — Avalonia-Bedienhülle ✅ **erledigt (2026-08-07)**
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**Abnahme:** `dotnet build` → 0 Fehler, 0 Warnungen. `dotnet test` → 100 bestanden.
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Beide Betriebsarten laufen an:
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| Prüfung | Ergebnis |
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|---|---|
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| `Predictalytics.Shell.exe --headless` | Logging läuft, Lizenzprüfung greift, sauberer Abbruch mit **Exit-Code 2** und handlungsfähiger Meldung |
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||
| `Predictalytics.Shell.exe` (GUI) | startet, Lizenzfenster erscheint, kein Absturz |
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||
| Konsolen-Kodierung | UTF-8 explizit gesetzt — ohne das zeigt die Windows-Konsole nur Fragezeichen statt Rahmen und Emoji |
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### Nachtrag 2026-08-07: Hauptfenster verifiziert ✅
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Zunächst blockierte eine abgelaufene Lizenz die Prüfung. Nach der Umstellung auf das
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Deploymentcenter (Abschnitt 5a) startet die GUI vollständig durch — belegt durch die
|
||
Logdateien des Laufs:
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```
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[INF] Shell initialisiert. Bereit.
|
||
[INF] 'Start Webserver' startet die WebUI auf http://localhost:5000
|
||
[INF] Einstellungen: C:\Users\bergm\AppData\Roaming\Predictalytics\settings.json
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Damit sind Lizenzschranke, Serilog-Aufbau mit Terminal-Sink, `MainWindowViewModel.Start()`
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und der neue Einstellungspfad nachgewiesen. **Noch nicht durchgeklickt**: die einzelnen
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Wartungsaktionen und die Einstellungsansicht — dafür fehlen die in Phase 1 verlorenen
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DB-Zugangsdaten.
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### Umsetzung
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| Datei | Zweck |
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|---|---|
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| `Program.cs` | Einstiegspunkt. Argumentauswertung **vor** jeder Avalonia-Initialisierung — sonst stirbt der Prozess auf einem Server ohne X11, bevor `--headless` greift. |
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| `App.axaml(.cs)` | Lizenzschranke, dann Hauptfenster. `ShutdownMode.OnExplicitShutdown` während der Aktivierung, danach `OnMainWindowClose`. |
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| `ViewModels/MainWindowViewModel.cs` | Bindungsziel, `CommunityToolkit.Mvvm`-Quellgeneratoren, kapselt `PredictalyticsHost` |
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| `ViewModels/LogLine.cs` | Terminalzeile mit Einfärbung nach Loglevel (Farbschema aus WinForms übernommen) |
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| `Views/MainWindow.axaml` | Menü, Werkzeugleiste, Terminal-Tab, Einstellungen-Tab, Statusleiste |
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| `Views/LicenseWindow.axaml` | Aktivierungsfenster, ersetzt `LicenseDialog` |
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| `Views/Dialogs.cs` | Ersatz für `MessageBox.Show` — im Code aufgebaut, kein Drittanbieterpaket |
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| `Services/HeadlessRunner.cs` | AP 3.4: Betrieb ohne Oberfläche |
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| `Services/ConsoleAttach.cs` | Windows-Konsole anhängen + UTF-8 |
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### Abweichungen und Entscheidungen
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* **`PropertyGrid`-Ersatz handgeschrieben**, wie empfohlen. Vier Gruppen als
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`HeaderedContentControl`, Passwortfelder mit `PasswordChar`, **echtes mehrzeiliges
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Textfeld** für die Egress-Kanäle (besser als das in Phase 2 entfallene `[Editor]`-Attribut).
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SSL-Modus als `ComboBox`; bewusst nur `None`/`Preferred`/`Required` — `VerifyCA`/`VerifyFull`
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bräuchten hinterlegte Zertifikate und würden hier nur zu Fehlkonfiguration einladen.
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* **Speichern ist jetzt explizit** („Speichern & übernehmen") statt wie beim `PropertyGrid`
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bei jeder Einzeländerung. Klarer, und erspart `INotifyPropertyChanged` auf `PredictalyticsOptions`.
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* **Feste Fenstergröße aufgelöst** (vorher `1886×1088` fix): jetzt `MinWidth`/`MinHeight`
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mit skalierendem `DockPanel`/`Grid`.
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* **Schrift-Fallbackkette** `Cascadia Code, DejaVu Sans Mono, Liberation Mono, Consolas, monospace`
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fürs Terminal; `Avalonia.Fonts.Inter` als mitgelieferte UI-Schrift, weil Linux-Distributionen
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sehr unterschiedliche Standardfonts haben.
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* **Ringpuffer statt Leeren**: die WinForms-Fassung verwarf bei 500 Zeilen das gesamte
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Terminal (`rtb.Clear()`), jetzt fällt jeweils nur die älteste Zeile heraus.
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* **`Avalonia.Diagnostics` nicht referenziert** — gibt es nur bis 11.3.18, nicht für 12.x.
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* **`global::Avalonia.Application`**: innerhalb von `Predictalytics.*` löst der kurze Name
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`Application` auf den eigenen Namespace `Predictalytics.Application` auf. Betrifft jede
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künftige Avalonia-Klasse in diesem Projekt.
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* **`Microsoft.NET.Sdk` statt `Sdk.Web`**, wie in Phase 2 gelernt (Static-Web-Assets-Kollision
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mit dem `wwwroot`-Content-Eintrag).
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### Headless-Betrieb
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Lizenz über `PREDICTALYTICS_LICENSE_KEY`; ohne nutzbare Lizenz Abbruch mit Exit-Code 2
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statt eines Dialogs, den niemand sieht. `SIGTERM` und `SIGINT` werden über
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`PosixSignalRegistration` abgefangen, damit systemd sauber stoppen kann.
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Exit-Codes: `0` planmäßig beendet · `2` keine nutzbare Lizenz · `3` Abbruch mit Fehler.
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### AP 3.1 — Projekt `Predictalytics.Shell`
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```xml
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<PackageReference Include="Avalonia" Version="12.1.1" />
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<PackageReference Include="Avalonia.Desktop" Version="12.1.1" />
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<PackageReference Include="Avalonia.Themes.Fluent" Version="12.1.1" />
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<PackageReference Include="CommunityToolkit.Mvvm" Version="8.4.2" />
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```
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MVVM mit `CommunityToolkit.Mvvm` (Source-Generatoren) — bei ~15 Settings-Properties plus
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Status-Bindings spart das spürbar Boilerplate gegenüber handgeschriebenem `INotifyPropertyChanged`.
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### AP 3.2 — Control-Mapping
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| WinForms (heute) | Avalonia | Aufwand |
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|---|---|---|
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| `MenuStrip` + 3 Menüs | `Menu` / `NativeMenuBar` | klein |
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| `ToolStrip` + 2 Buttons | `StackPanel` + `Button` | klein |
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| `TabControl` / `TabPage` | `TabControl` / `TabItem` | klein |
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| `StatusStrip` + 3 Labels | `DockPanel` unten + `TextBlock` | klein |
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| `MessageBox.Show` (7 Aufrufe) | eigener Dialog oder `MsBox.Avalonia` | klein |
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| **`RichTextBox` (farbiges Log)** | `ListBox`/`ItemsControl` über `ObservableCollection<LogLine>`, `DataTemplate` mit `Foreground`-Binding | **mittel** |
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| **`PropertyGrid`** | **kein Äquivalent in Avalonia Core** | **mittel–groß** |
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**Zum Log-View:** die bisherige Ringpuffer-Logik (`TerminalHelper.cs:26-31` — bei 500 Zeilen
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`rtb.Clear()`) wird zur `ObservableCollection` mit `RemoveAt(0)` — angenehmer, weil die
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Historie nicht mehr komplett verworfen wird. Marshalling über `Dispatcher.UIThread.Post`
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statt `Control.BeginInvoke`. Farbschema aus `TerminalHelper.cs:33-39` direkt übernehmbar.
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**Zum PropertyGrid** — das ist der einzige echte UI-Entwurfsaufwand. Drei Optionen:
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| Option | Bewertung |
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|---|---|
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| **Handgeschriebene Settings-View** (empfohlen) | 4 Gruppen / 15 Properties (Webserver 2, Egress 1, Watchdog 6, Database 4 + abgeleiteter ConnectionString). Als `Expander` je Gruppe mit `TextBox`/`CheckBox`/`NumericUpDown`. Volle Kontrolle über Passwortfelder (`PasswordChar`) und Mehrzeilen-Editor für Egress. ~1–1,5 PT. |
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| Drittanbieter `Avalonia.PropertyGrid` | Spart Zeit, bringt aber eine Abhängigkeit fragwürdiger Pflegelage und passt selten zum Fluent-Theme. |
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| Reflection-basierter Generator | Elegant, aber Overengineering für 15 Properties. |
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### AP 3.3 — Plattformdetails
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* **Fixe Fenstergröße auflösen:** `MinimumSize`/`MaximumSize = 1886×1088`
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(`MainForm.Designer.cs:233-234`) ist bei abweichender DPI/Auflösung unter Linux
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untauglich. → skalierendes Grid-Layout, sinnvolles `MinWidth`/`MinHeight`.
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* **Schriftart:** `"Cascadia Code"` (`MainForm.cs:25`) existiert unter Linux meist nicht.
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→ Fallback-Kette `Cascadia Code, DejaVu Sans Mono, monospace`.
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* **`Process.Start("explorer.exe", …)`** (3×, `MainForm.cs:192,207,209`) →
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```csharp
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Process.Start(new ProcessStartInfo(target) { UseShellExecute = true });
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```
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funktioniert auf Windows und Linux (dort über `xdg-open`).
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* **Lizenzdialog** (`LicenseDialog.cs`, 118 Z.) in Avalonia nachbauen: Label, `TextBox`
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(Großschreibung — `CharacterCasing.Upper` hat kein direktes Pendant, per
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`TextInput`-Handler oder Converter lösen), Status-Label, zwei Buttons. Der
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Aktivierungsablauf (`ValidateAsync` + `VerifyChecksum`) bleibt unverändert.
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*Hinweis: greift auf die HardwareID-Arbeit zu, die separat läuft.*
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### AP 3.4 — Headless-Modus *(verbindlich, 0,5 PT — Entscheidung 0.3)*
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Schalter `--headless` in `Program.cs` der Shell: statt `BuildAvaloniaApp().StartWithClassicDesktopLifetime()`
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direkt `PredictalyticsHost` starten und auf `IHostApplicationLifetime` warten, Logs nur auf
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Console. Nach Phase 2 ist das reine Verdrahtung, weil der Kern bereits GUI-frei ist.
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Zwingend mitzudenken:
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* **Lizenz ohne Dialog:** Schlüssel aus `PREDICTALYTICS_LICENSE_KEY` bzw. Konfiguration;
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bei fehlender/ungültiger Lizenz sauberer Abbruch mit Exit-Code ≠ 0 und klarer Logzeile
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statt eines Dialogs, den niemand sieht.
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* **Keine Avalonia-Initialisierung** vor der Argumentauswertung — sonst versucht der
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Prozess auf einem Server ohne X11 zu starten und stirbt, bevor der Schalter greift.
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* SIGTERM sauber behandeln (`IHostApplicationLifetime`), damit systemd korrekt stoppt.
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**Abnahme:** Shell startet unter Windows **und** Linux-Desktop mit GUI; derselbe Build
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startet mit `--headless` auf einem Server ohne X11. In beiden Modi: Worker laufen, Web-UI
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erreichbar, Settings persistieren; im GUI-Modus zusätzlich farbiger Log-View und
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Lizenzdialog.
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## 5a. Zusatz — Umstellung auf das Deploymentcenter-Lizenzsystem ✅ (2026-08-07)
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**Nicht ursprünglich geplant.** Beim Aktivieren der neuen Lizenz stellte sich heraus, dass
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Predictalytics noch am alten Lizenzsystem hing (LicenseLabrador, `license.mhdf.de`),
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während die Lizenzen inzwischen im Deploymentcenter (`dc.mhdf.de`) gepflegt werden.
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Vor dem Umbau mit einem Wegwerf-Probelauf gegen den echten Client abgesichert:
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Slug `predictalytics`, HWID v2 aus `machine-guid`, Server meldet `valid`.
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### Was sich geändert hat
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| | vorher (LicenseLabrador) | jetzt (Deploymentcenter) |
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|---|---|---|
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| Endpunkt | `license.mhdf.de/public/api/v1` | `dc.mhdf.de/api/license/v1` |
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| Client | `LicenseLabrador.Client` (netstandard2.0) | `Deploymentcenter.Client` (netstandard2.0;net8.0) |
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| Authentifizierung | Ed25519-Signaturprüfung + Basic Auth im Quelltext | serverseitig, kein Geheimnis im Client |
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| Hardware-ID | SHA-256 aus MachineGuid **+ Rechnername** | **v2**: `2:<plattform>:<hex>`, ohne Rechnername |
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| Linux-HWID | `/etc/machine-id`, sonst MAC | `/etc/machine-id` → dbus → DMI-UUID → MAC → Schlüsseldatei |
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| Container | nicht vorgesehen | `DEPLOYMENTCENTER_HWID` überschreibt |
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| Cache | DPAPI, **stiller Klartext-Rückfall unter Linux** | AES-256-GCM, HKDF aus HWID+Slug, **kein Klartext-Rückfall**, `0600` unter Linux |
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| Ablageort | `%APPDATA%` | zusätzlich `XDG_CONFIG_HOME` unter Linux |
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**Damit erledigt sich Analyse-Punkt 3.2 Nr. 2 von selbst:** der stille Klartext-Rückfall
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des Lizenz-Caches unter Linux existiert im neuen Client nicht mehr. Der Rechnername steckt
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außerdem nicht mehr im Hash — Umbenennen verbraucht keinen Aktivierungsplatz.
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### Neue CLI-Schalter (`Services/LicenseCli.cs`)
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Aus dem Deploymentcenter-Integrationsleitfaden übernommen, für Server ohne Oberfläche:
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```bash
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Predictalytics.Shell --license-status # HWID, Cache-Ablage, Serverprüfung
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Predictalytics.Shell --license-set-key <SCHLÜSSEL> # einmalig aktivieren
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Predictalytics.Shell --license-deactivate # Aktivierungsplatz freigeben
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```
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Die Schalter werden **vor** jeder Avalonia-Initialisierung ausgewertet, wie `--headless`.
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Der Schlüssel wird in der Ausgabe maskiert (`LLAB3-*****-*****-*****-AABB2`).
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### ⚠️ Offen: Watchdog läuft noch auf dem alten System
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Das Deploymentcenter bündelt License, Watchdog, UpdateService und Bugtracker.
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`WatchdogHeartbeatService` zeigt weiterhin auf `watchdog.mhdf.de` mit dem Header
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`X-Watchdog-Key`. Das funktioniert, ist aber dieselbe Altlast wie eben beim Lizenzsystem.
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Migration nach `dc.mhdf.de/api/watchdog/v1` als eigener Schritt einplanen —
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Leitfaden liegt unter `Deploymentcenter/docs/WATCHDOG_INTEGRATION_GUIDE.md`.
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## 6. Phase 4 — Aufräumen und Absichern (1–1,5 PT)
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### AP 4.1 — Kestrel-Binding und Absicherung ⚠️
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`UseUrls($"http://localhost:{port}")` (`EmbeddedWebServer.cs:122`) konfigurierbar machen
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(`ASPNETCORE_URLS` bzw. Options), CORS-`AllowedOrigins` (heute fest `http://localhost:5000`)
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mitziehen.
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**Sobald nicht mehr nur auf `localhost` gelauscht wird, entfällt die bisher implizite
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Absicherung.** `MapPredictalyticsControlEndpoints()` (schreibende Operationen) und Swagger
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wären dann offen erreichbar. Das vorhandene `CanControl`/`AuthRequired`-Konzept
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(`Api/ApiConfiguration.cs:66`) muss davor scharf geschaltet werden.
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### AP 4.2 — Globalisierung
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Im Host-Bootstrap `CultureInfo.DefaultThreadCurrentCulture = CultureInfo.InvariantCulture`
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setzen, damit Zahlenformatierung unabhängig von der Systemlocale ist.
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`InvariantGlobalization=true` (spart `libicu` im Container) erst später erwägen — es ändert
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String-Vergleichssemantik und sollte nicht im selben Sprung passieren.
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### AP 4.3 — Log-Verzeichnis
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`Path.Combine(AppContext.BaseDirectory, "logs")` (`Program.cs:33`) konfigurierbar machen.
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Default: Windows `%APPDATA%`, Linux `~/.local/share` bzw. `/var/log/predictalytics`.
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### AP 4.4 — Solution und Repo-Kopplung
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* `Predictalytics.slnx`: WinFormsHost mit
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`Condition="$([MSBuild]::IsOSPlatform('Windows'))"` versehen, damit
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`dotnet build` der Gesamtsolution unter Linux durchläuft.
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* Die `..\..\..\..\LicenseLabrador\…`-Projektreferenz (4 Ebenen aufwärts) ist für CI und
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Container fragil → Git-Submodul oder NuGet-Paket.
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### AP 4.5 — Egress-Kanäle prüfen ⚠️
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`EgressPoolService.cs:70-88` bindet Sockets an eine Quell-IP. Unter Linux muss die IP
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tatsächlich auf einem Interface konfiguriert sein (sonst `EADDRNOTAVAIL`); Windows ist
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toleranter. Für nicht-lokale IPs bräuchte es `IP_FREEBIND`/`CAP_NET_ADMIN`.
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Nur relevant, falls Egress-Kanäle produktiv genutzt werden. Proxy-Kanäle sind unkritisch.
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## 7. Phase 5 — Deployment und CI (1–2 PT)
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* `dotnet publish -r linux-x64` (und `win-x64`); bei self-contained an
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`--self-contained` + Trimming-Verhalten von Avalonia denken.
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* **Systemabhängigkeiten Linux (GUI):** `libx11-6`, `libice6`, `libsm6`, `libfontconfig1`,
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`libharfbuzz0b`, Monospace-Fonts (z. B. `fonts-dejavu`). **(GUI-Variante braucht eine
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Desktop-Session — siehe 0.3.)**
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* systemd-Unit bzw. Dockerfile (für den Headless-Modus); es existiert bereits ein
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`J:\Softwareprojekte\dockerCompose` — vermutlich anknüpfbar.
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* Reverse Proxy (nginx/Caddy) mit TLS vor Kestrel.
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* **Secrets:** DB-Passwort und Watchdog-API-Key liegen heute im Klartext in `settings.json`.
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Unter Linux → EnvironmentFile mit `0600` oder Secret-Store.
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*Randnotiz:* In `LicenseGuard.cs:16-17` stehen Basic-Auth-Zugangsdaten im Quelltext —
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unabhängig von dieser Portierung überdenkenswert, erst recht mit Blick auf Monetarisierung.
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* CI: Build + Test auf Linux **und** Windows.
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* `docs/BETRIEB-Watchdog-Lizenz.md` um den Linux-Betrieb ergänzen.
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## 8. Phase 6 — Verifikation (2 PT)
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| # | Prüfung |
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|---|---|
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| 8.1 | Worker-Dauerlauf ≥ 24 h unter Linux gegen die **Dev-DB**, Logvergleich mit einem Windows-Lauf |
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| 8.2 | EF-Migrationen von Null gegen Dev-DB (Weg A: nur EF-9-Regression) |
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| 8.3 | Zahlenformatierung: Lauf unter `LANG=de_DE.UTF-8` — Volumina/Preise/PnL gegen Windows-Referenz |
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| 8.4 | Web-UI vollständig durchklicken (case-sensitive Assets, alle Endpunkte) |
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| 8.5 | Lizenz: Erstaktivierung, Neustart aus Cache, Offline-Gnadenfrist, Revalidierung |
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| 8.6 | Watchdog-Heartbeats erscheinen unter `watchdog.mhdf.de` |
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| 8.7 | Egress-Kanäle (falls genutzt) |
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| 8.8 | Shell unter Windows **und** Linux-Desktop: alle Buttons, Menüs, Settings-Persistenz |
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| 8.9 | Derselbe Build mit `--headless` auf einem Server ohne X11: Start, Lizenz aus Konfiguration, SIGTERM-Stopp |
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## 9. Zeitplan
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| Phase | Inhalt | PT |
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|---|---|---|
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| 0 | Vorarbeiten | 0,5 |
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| 1 | .NET 10 + Paketmatrix | 1,5–2,5 |
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| 2 | Hosting-Kern extrahieren | 1,5–2 |
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| 3 | Avalonia-Shell **inkl. Headless-Modus (AP 3.4)** | 4,5–6,5 |
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| 4 | Aufräumen, Binding, Absicherung | 1–1,5 |
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| 5 | Deployment + CI (Desktop **und** systemd/Container) | 1,5–2,5 |
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| 6 | Verifikation (beide Betriebsarten) | 2 |
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| | **Summe** | **12,5–17,5 PT** |
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**≈ 2,5–3,5 Wochen fokussiert.**
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Phasen 0–2 sind risikoarm und liefern bereits Wert (aufgeräumte Architektur, aktuelles
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Framework). Phase 3 ist der Hauptaufwand. Die Phasen sind strikt sequenziell — jede baut
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auf der vorigen auf; einzig AP 5 (Deployment) kann parallel zu Phase 3 vorbereitet werden.
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## 10. Risiken
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| Risiko | Eintritt | Wirkung | Gegenmaßnahme |
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|---|---|---|---|
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| **Pomelo hat keinen EF-Core-10-Provider** | **sicher** | blockiert EF Core 10 | ✅ gelöst durch Weg A: EF Core 9 auf net10.0 |
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| Swashbuckle 6.9 → 10.x mit Brüchen | wahrscheinlich | halber bis ganzer Tag | ggf. auf eingebautes `AddOpenApi()` wechseln |
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| PropertyGrid-Ersatz wird aufwendiger als geschätzt | mittel | +1 PT | handgeschriebene View, 15 Properties sind überschaubar |
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| Avalonia-GUI läuft auf dem Linux-Ziel nicht (kein Desktop) | sicher auf Servern | Shell unbrauchbar | ✅ abgedeckt durch AP 3.4 (verbindlich) |
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| `Avalonia.Diagnostics` fehlt für 12.x | sicher | nur Komfort | ohne DevTools arbeiten oder 11.3.18 in Debug |
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| **Lizenzaktivierung headless** | **sicher (AP 3.4)** | mittel | koppelt an laufende HardwareID-Arbeit — früh abstimmen |
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| Egress `SourceIp` unter Linux | niedrig | mittel | AP 4.5, früh testen |
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| Regression in der Datenschicht | niedrig (Weg A) | hoch | ausschließlich Dev-DB, nie Prod |
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## 11. Nächster Schritt
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Alle Vorentscheidungen sind getroffen (Abschnitt 0). Umsetzung kann beginnen:
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1. **Phase 0** — 0,5 PT, sofort, unabhängig vom Rest. Ergebnis ist ein aufgeräumter
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Ausgangspunkt auf `feature/linux-net10`.
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2. **Phase 1** — .NET 10 + Paketmatrix. Hier zeigt sich früh, wie groß der
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Swashbuckle-Umbau tatsächlich ist.
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3. Parallel dazu: **Lizenzaktivierung ohne Dialog** mit der laufenden HardwareID-Arbeit
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abstimmen — das ist der einzige Punkt im Plan, der von außen abhängt und dadurch spät
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teuer werden kann.
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